MVZ Medizinisches Versorgungszentrum Kappeln GmbH
Selbe AdresseArztpraxen für Allgemeinmedizin
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Pichler seit 2.5.2025 | Geschäftsführer |
Erk Dr. Scheel seit 7.3.2025 | Geschäftsführer |
Christian Kreische seit 13.2.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VAMED Ostseeklinik Damp GmbHDampJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des UnternehmensDie VAMED Ostseeklinik Damp GmbH betreibt seit 1973 das Fachkrankenhaus. Das Krankenhaus mit den Fachabeteilungen für Innere Medizin, Neurochirurgie und Orthopädie gehört zur Unternehmensgruppe der VAMED Kliniken Deutschland GmbH. Das Krankenhaus ist in den Landeskrankenhaus-Bedarfsplan des Landes Schleswig-Holstein mit 134 Betten als zugelassenes Plankrankenhaus nach § 110 SGB V aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Krankenhaus insgesamt 6.905 Patienten stationär behandelt (Vorjahr 6.274). Die durchschnittliche Verweildauer betrug 6,6 Tage (Vorjahr 6,4 Tage). 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftlich ist die VAMED Klinik Osteeklinik Damp GmbH in den deutschen Teilkonzern der VAMED Gesundheit Deutschland GmbH eingegliedert. Hierbei handelt es sich um einen branchengemischten Teilkonzern. Die Schwerpunkte dieses Teilkonzerns liegen im Bereich ambulanter & stationärer Rehabilitationseinrichtungen, Akutkrankenhäuser, Senioren- & Pflegeheimen und touristischen Einrichtungen. VAMED Gesundheit Deutschland ist einer der führenden und größten Anbieter der Post-Akut- Versorgung in Deutschland. Die Kliniken der VAMED Gesundheit Deutschland GmbH konkurrieren vorwiegend mit Einzelkrankenhäusern oder lokalen und regionalen Klinikverbünden. Private Wettbewerber sind im Wesentlichen Asklepios, Sana Kliniken, Median und MediClin. Das Marktvolumen für Akutkrankenhäuser in Deutschland umfasste 2022, gemessen an den Bruttogesamtkosten, rund 128 Mrd €2. Davon entfielen etwa 61 % auf Personal- und 38 % auf Sachkosten, die sich jeweils um rund 6 % bzw. 4 % erhöhten. Die Zahl der stationären Behandlungsfälle in den deutschen Krankenhäusern war im Jahr 2022 erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder gestiegen. Insgesamt wurden 16,8 Millionen Fälle behandelt. Dennoch lag der Wert mit rund 13 % unter dem vorpandemischen Jahr 2019. Für den Anstieg in der Vergütung von Krankenhausleistungen im deutschen Abrechnungssystem nach Fallpauschalen (DRG-System) ist u. a. der sogenannte Veränderungswert maßgeblich. Er wird jährlich neu ermittelt. Für das Jahr 2023 lag der Veränderungswert bei 4,32 % (2022: 2,32 %). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die wirtschaftliche Situation der deutschen Krankenhäuser verschlechtert. 54 % der deutschen Krankenhäuser haben im Jahr 2022 Verluste geschrieben (2021: 43 %). Der Anteil der Krankenhäuser mit einem Jahresüberschuss lag nur noch bei 35 % (2021: 44 %). Ausschlaggebend für die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage sind insbesondere die inflationsbedingten allgemeinen Kostensteigerungen. Zur finanziellen Unterstützung wurden den Krankenhäusern in Deutschland für inflationsbedingte Mehrkosten im Jahr 2023 Ausgleichs- und Erstattungsbeträge aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zur Verfügung gestellt. Für die Ermittlung der Höhe der Erstattungsbeträge melden die Krankenhäuser die direkten Kosten für den Bezug von Erdgas und Strom an die Krankenhausplanungsbehörden. Zum Vergleich werden die Energieabschläge für den Monat März 2022 herangezogen. Die finanzielle Unterstützung, die sich auch auf 2024 erstreckt, beläuft sich insgesamt auf 1,5 Mrd € krankenhausindividuelle Erstattungsbeträge und auf 4,5 Mrd € pauschale Ausgleichszahlung nach Anzahl der aufgestellten Betten (indirekte Kosten). Zu der wirtschaftlich und finanziell oft schwierigen Situation kommt ein enormer Investitionsbedarf. Das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) schätzt, dass sich der jährliche Investitionsbedarf der deutschen Krankenhäuser auf rund 7 Mrd € beläuft. Zentrales Thema im deutschen Krankenhaussektor in 2023 war die geplante Krankenhausstrukturreform. Ziel der Reform ist es, die Krankenhauslandschaft in Deutschland grundlegend umzugestalten. Das aktuelle System der rein mengenabhängigen Vergütung über Fallpauschalen soll verändert werden. So ist geplant, die Vergütung nach Fallpauschalen auf 40 % zu begrenzen. Durchschnittlich 60 % der Vergütung sollen zukünftig über sogenannte Vorhaltepauschalen (inklusive Pflegebudget) leistungsunabhängig verteilt und an bestimmte Leistungsgruppen gekoppelt werden. Die Umstellung auf die Vorhaltekosten soll über mehrere Jahre sukzessive erfolgen. Seitens der Krankenhäuser wird angeführt, dass sich das Konzept in der aktuellen Form nach wie vor ausschließlich mit den Betriebskosten befasst, nicht aber mit der adäquaten Finanzierung der Investitionskosten. Im Juli 2023 haben sich Bund und Länder auf ein Eckpunktepapier der Krankenhausreform geeinigt. Ende 2023 hat das Bundesministerium für Gesundheit einen Arbeitsentwurf für ein Gesetz vorgelegt. Der Arbeitsentwurf liegt zurzeit bei den beteiligten Ländern zur Prüfung. Das geplante Gesetz soll frühestens im 1. Quartal 2024 in Kraft treten. Der Fachkräftemangel bzw. Stellenbesetzungsprobleme in der Pflege stellten auch 2023 eine Herausforderung für die stationäre Krankenhausversorgung in Deutschland dar. Erstmals im Jahr 2023 konnten Tagesbehandlungen ohne Übernachtung im Krankenhaus über Fallpauschalen abgerechnet werden. Dadurch sollen Nachtdienste vor allem in der Pflege verringert werden, um zusätzliche Kapazitäten beim Pflegepersonal in der Tagschicht zu schaffen. Neben den inflationsbedingten Kostensteigerungen, dem Fachkräftemangel und den Veränderungen im regulatorischen Umfeld ist die Digitalisierung für den Krankenhaussektor in Deutschland und Spanien eine weitere Herausforderung. Gleichzeitig bietet sie enorme Chancen, indem z. B. Prozesse stärker standardisiert und automatisiert werden. Neue Technologien bieten die Möglichkeit, Effizienzpotenziale bei mindestens gleichbleibender, häufig sogar höherer Qualität zu erschließen und dabei die Kosten zu senken. Es wird geschätzt, dass allein in Deutschland durch die Digitalisierung rund 12 % der gesamten Ausgaben für Gesundheit und Patientenversorgung eingespart werden können. (Die Angaben betr. der Akutkliniken entsprechen dem aktuellen Stand der verfügbaren Daten des Statistischen Bundesamtes, Daten 2022 und dem Deutschen Krankenhausinstitut DKI, "Krankenhaus Barometer Umfrage 2023"). 2.2. Geschäftsverlauf a. Darstellung wesentlicher Ereignisse, die für den Geschäftsverlauf ursächlich waren Im Geschäftsjahr 2023 wurden in der VAMED Ostseeklinik Damp insgesamt 6.905 Patienten akutstationär behandelt. Die Fallzahl ist wieder auf dem Niveau aus dem Jahren vor der Corona Pandemie. Die durchschnittliche Verweildauer erhöhte sich leicht um 0,2 Tage gegenüber dem Vorjahr (6,4 Tage) auf 6,6 Tage. Gegenüber dem Vorjahr (6.495) stieg die Summe der Effektivgewichte (BWR) um 9% auf 7.068. Der Grund hierfür ist die gute Leistungsfähigkeit der Klinik. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in die medizinische Ausstattung in Höhe von insgesamt TEUR 370 getätigt. Die größte Maßnahme war der Ersatz einer Röntgenanlage i.Hv. TEUR 236. Außerdem wurden TEUR 41 in den Ersatz von Spot Monitoren und eines chirurgischen Saugers investiert. Im Geschäftsjahr wurden Baumaßnahmen am Gebäude (umfassende Sanierung der kompletten C-Achse inklusive Brandschutz) durchgeführt und unter den Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 1.196 aktiviert. Im Wirtschaftsjahr gab es keine wesentlichen organisatorischen Veränderungen. Die Geschäftsführung der VAMED Ostseeklinik Damp stuft den Geschäftsverlauf 2023 als zufriedenstellend ein. Die VAMED Ostseeklinik Damp GmbH wird nach dem EBIT gesteuert. Der EBIT Planwert für 2023 wurde übertroffen. Die seit Jahren anhaltende positive Entwicklung bei den genannten Parametern auf der Leistungsseite (Fallzahl, Verweildauer, BWR) sind ein Beleg dafür, dass die getroffenen strategischen Entscheidungen und die daraus abgeleiteten Maßnahmen einschließlich der Investitionen die Entwicklung der VAMED Ostseeklinik Damp gefördert haben. In folgenden Geschäftsjahren wird der Fokus somit auf der Gewinnung von weiterem Leistungszuwachs liegen. Zusätzlich wird die Kostenstruktur und die Bettenkapazität zur Leistungserwartung angepasst bzw. optimiert werden. Insbesondere wird der Schwerpunkt auf dem weiteren Ausbau der Endoprothetik und der Schmerztherapie liegen, um hier durch hochqualifizierte Medizin weitere Patienten zu generieren. Darüber hinaus werden die Verbesserung der ärztlichen und pflegerischen Dokumentation durch Digitalisierung, suffizientere Kodierung und Abrechnung sowie die Prozessoptimierung im Klinikalltag auch weiterhin im Mittelpunkt stehen. 2.3 Lage
Die VAMED Ostseeklinik Damp GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 eine Betriebsleistung in Höhe von TEUR 45.901 erzielt. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung um TEUR 5.086 (12,5%). Im Wesentlichen begründet sich die Steigerung durch einen Anstieg in den Erlösen im Zusammenhang mit der Endoprothetik und der Multimodalen Schmerztherapie. Weiterhin stieg der Landesbasisfallwert um 4,42% und erhöhte somit die Erlöse aus Krankenhausleistungen. Der Personalaufwand ist um 5,0% gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der gesetzlichen Festlegung der Pflegepersonaluntergrenzen und deren Umsetzung. Der Materialaufwand erhöht sich um TEUR 1.653 (15,7%) auf TEUR 12.175. Der Anstieg resultiert aus der Mehrmenge an der endoprothetischen Versorgung und den damit gestiegenden Verbrauch an Implantaten. Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR -317) auf TEUR -1.284 verschlechtert. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 1.035 der MVZ Medizinisches Versorgungszentrum Kappeln GmbH aus dem Geschäftsjahr 2023. Das EBIT nach HGB beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 4.576 und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.461 (Vorjahr TEUR 3.311). Vermögenslage Die Vermögensstruktur zeigte folgende Entwicklung:
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang zum Jahresabschluss dargestellt. Wesentliche Investitionen des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr wurden insgesamt Zugänge im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.831 erfasst. Im Wesentlichen entfielen diese auf die Anlagen auf die Sanierung der Y-Achse der Ostseeklinik Damp in Höhe von TEUR1.190. Erläuterung wesentlicher Veränderungen der Vermögensstruktur Die Wesentliche Veränderung des kurzfristigen Vermögens resultiert aus der Zunahme der kurzfristigen Forderungen. Die Cash Pool Forderung beträgt zum 31.12.2023 TEUR 1.220 (Vorjahr Cash Pool Verbindlichkeit) und die Forderungen nach dem KHG sind um TEUR 3.378 auf TEUR 9.949 gestiegen. Im Einzelnen zeigte die Kapitalstruktur folgende Entwicklung:
Die wesentlichen Veränderungen in den kurzfristigen Verbindlichkeiten resultieren aus dem Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Darlehen gegenüber der Gesellschafterin aufgenommen in Höhe von TEUR 5.900. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Teilnahme am Cash-Pooling der Fresenius SE & Co. KGaA jederzeit gesichert.
Der Bestand an liquiden Mittel beträgt zum 31.12.2023 TEUR 1.001 (Vorjahr TEUR 757). Die Cashpool-Forderung gegen die Fresenius SE & Co. KGaA betrug zum 31.12.2023 TEUR 1.220. 3. Risiko-, Prognose- und Chancenbericht3.1. Risikobericht Die VAMED Ostseeklinik Damp ist eingebunden in das gruppenweite Risikomanagementsystem der VAMED-Gruppe. Unserer Einschätzung nach zeichnen sich zukünftig folgende Risiken ab: Marktrisiken Im Jahr 2024 plant das Bundesgesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit den Bundesländern die Neuordnung der Krankenhausplanung. Die Krankenhäuser sollen zukünftig auf Basis von sogenannten Leistungsgruppen durch die Länder überplant werden. Die Leistungsgruppen orientieren sich dabei grundsätzlich an den bereits bekannten Leistungsgruppen aus Nordrhein-Westfalen. Auf Basis eines zwischen den Ländern und dem Bund konsentierten Konzeptpapiers wird aktuell eine gesetzliche Grundlage durch die Länder erarbeitet. Das Konzept sieht vor, dass zukünftig nur noch rund 40% der Leistungen über Fallpauschalen finanziert werden sollen. Der übrigen Kosten sollen dann leistungsunabhängig als Vorhaltekosten finanziert werden. Das Pflegebudget bleibt von der Neuregelung unberührt, ist aber Bestandteil der Vorhaltekosten, die im Durchschnitt 60% betragen sollen. Mit der Einführung der Leistungsgruppen werden die Voraussetzungen für die Leistungserbringung geschärft, da die Fälle der jeweiligen Leistungsgruppe nur noch bei nachgewiesener Strukturqualität zukünftig noch erbracht werden dürfen. Welche finanziellen Chancen bzw. Risiken damit verbunden sind, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar. Neben der Krankenhausreform plant das BMG ein Krankenhaus-Transparenzgesetz, welches die Krankenhäuser dazu verpflichten soll zusätzliche Informationen zum Leistungsgeschehen und zur personellen Ausstattung des Krankenhauses zu veröffentlichen. Die Länder haben das Gesetz im Bundesrat abgelehnt, so dass nun der Vermittlungsausschuss angerufen wurde. Eine Zustimmung der Länder hängt u.a. davon ab, dass der Bund zusätzliche Finanzmittel im Rahmen eines sogenannten Vorschaltgesetzes für die Krankenhäuser zur Verfügung stellen soll. Mit einem Ergebnis ist frühestens im 2. Quartal 2024 zu rechnen. Betriebsrisiken Durch den Abschluss geeigneter Versicherungen für mögliche Schadens- und Haftpflichtrisiken auf Basis der VAMED Vorgaben wurde sichergestellt, dass Schadensfälle keine existenzgefährdenden Auswirkungen entwickeln. Darüber hinaus werden individuelle Risiken der einzelnen Krankenhäuser aus dem laufenden Krankenhausbetrieb finanziert und Rechtsstreitigkeiten zentral kommuniziert und überwacht. Notwendige Maßnahmen sowie daraus resultierende finanzielle Auswirkungen können damit rechtzeitig identifiziert werden. Gesetzliche und vertragliche Risiken Im Juli 2021 trat das Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) in Kraft. Damit hat der Gesetzgeber die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen, dass auch die Pflegebudgets seit dem Jahres 2021 nach den neuen Regelungen zu verhandeln sind. Die Auswirkungen der Gesetzesänderungen resultieren darin, dass Teile des Pflegebudgets auf den Personalbestand des Jahres 2018 "eingefroren" werden. Darüberhinausgehendes Personal kann nicht mehr im Pflegebudget berücksichtigt werden. Ab dem Jahr 2025 sollen nur noch Pflegekräfte mit einer 1-3-jährigen Pflegeausbildung im Rahmen des Pflegebudgets finanziert werden. Pflegehilfskräfte, mit einer Ausbildung von unter einem Jahr werden ab 2025 wieder im Rahmen der DRGs finanziert. Darüber hinaus sollen ab dem Jahr 2025 auch alle Hebammen und Entbindungshelfer im Rahmen des Pflegebudgets - auf Basis der entstandenen Ist-Kosten - finanziert werden. Ein weiteres Gesetzesvorhaben ist ebenfalls im Jahr 2022 in Kraft getreten. Durch das Krankenhauspflegeentlastungsgesetz soll ab dem Jahr 2025 in der Pflege ein verbindliches Personalermittlungsinstrument eingeführt werden. Der Bedarf an Pflegekräften je Krankenhaus soll über die sogenannte PPR 2.0 ermittelt werden. Der Gesetzgeber kann vorgeben, zu wie viel Prozent der errechnete Bedarf je Klinik umgesetzt werden muss. Bei Unterschreitung der Vorgaben sind Sanktionen zu erwarten. Gemäß § 275c Abs. 3 SGB V sind ab dem Jahr 2022 für, aufgrund von Prüfungen des Medizinischen Dienst der Krankenkassen, zu korrigierende Rechnungen Aufschläge der zu korrigierenden Beträge in Höhe von 25 % bzw. 50 % zu leisten, mindestens jedoch 300 €. Dies erfordert weiterhin ein stringentes Qualitätsmanagement im Rahmen der Abrechnung und Dokumentation von Fällen. Insgesamt erwarten wir jedoch hieraus kein großes Risiko für die Ertragslage des Krankenhauses. Fachkräftemangel In der teilweise schwierigen Arbeitsmarktsituation ist es gelungen, die Bewerberzahlen nach 11% Wachstum in 2022 um weitere 4% in 2023 zu steigern. Diese anhaltende positive Entwicklung ist u.a. auf gut ausgearbeitete Personalmarketing-, Recruiting-, Bindungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen zurückzuführen. Trotzdem wird der Fachkräftemangel auch in Zukunft eine Herausforderung bleiben. Investitionsrisiken Der Bedarf an Investitionen wächst weiter, während die Fördermittel sinken. Der Eigenanteil an Investitionsfinanzierung erhöht sich jährlich. Durch effizientes Kostenmanagement wird dieser Finanzierungslücke teilweise entgegengewirkt. Finanzrisiken Die Monats-, Quartals- und Jahresergebnisse der VAMED Ostseeklinik Damp GmbH werden nach einheitlichen Vorgaben der VAMED-Gruppe aufgestellt. Aufwendungen, Erträge und branchenrelevante Kennzahlen werden dabei analysiert und im Zeitablauf verglichen. Eine negative Entwicklung kann so frühzeitig erkannt und soweit erforderlich gegengesteuert werden. IT-Risiken und Cyber-Risiken Das Geschäft der Krankenhäuser wird in der heutigen Zeit immer stärker und auf vielfältige Weise durch Informationstechnik geprägt. Dies gilt sowohl für die administrativen Abläufe der Einrichtungen als auch für das Kerngeschäft, der medizinischen Versorgung von Patienten. Die Risiken werden nicht nur im Rahmen des nach ISO/IEC 27001:2013 zertifizierten Informationssicherheitsmanagementsystems kontinuierlich erfasst, priorisiert und entsprechend behandelt, sondern fließen seit 2022 auch in den strategischen Risikobericht mit ein. Zudem unterstützt das Fresenius-weite Cybersecurity Programm "Care" die Verbesserung der Risikoerkennung segmentübergreifend. Datenschutz Datenschutzrisiken werden in der VAMED Gruppe laufend überwacht. Das VAMED Datenschutz-Management-System definiert In diesem Zusammenhang einen Katalog diverser Überwachungsinstrumente. Ein besonderer Fokus liegt wegen des Geschäftsgegenstandes auf der Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, die im Hinblick auf den auch strafrechtlichen Schutz unterliegenden Patientendaten besonders risikobehaftet ist. Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) VAMED hat sich im Jahr 2022 intensiv auf die ab 01. Januar 2023 geltenden Anforderungen des LkSG vorbereitet. Die relevanten Instrumente für das Risikomanagement, Risikoprävention und Beschwerdemanagement wurden konzipiert. Zudem wurde die Grundsatzerklärung erstellt und das einheitliche Vorgehen zur erforderlichen Berichterstattung und Dokumentation vereinbart. Ukraine Konflikt Die Risiken, die sich aus der derzeitigen politischen Lage für die Entwicklung der VAMED Ostseeklinik Damp GmbH ergeben werden von der Geschäftsführung fortlaufend sowie ad hoc bei relevanten Lageänderungen neu bewertet. Der Ukraine Konflikt hat die Rahmenbedingungen auf den Energiemärkten grundlegend verändert und in einem hoch volatilen Energiemarkt zu erhöhten Energiemarktpreisen geführt. Diese Situation führte zur umfassenden Verabschiedung entsprechender gegenwirkender gesetzlicher energiewirtschaftlicher Regelungen. Die Gesamtsituation, staatliche Ausgleichs- und Erstattungszahlungen einzubehalten, wurde seitens des Mutterkonzerns Fresenius umfassend geprüft und führte zu einem abgestimmten Vorgehen über die eingesetzte Energie Task Force. Der Vorstand des Mutterkonzerns FSE hat entschieden, die im Rahmen des so genannten "Entlastungspakets Energiehilfen" erhaltenen staatlichen Ausgleichs- und Erstattungszahlungen für Krankenhäuser einzubehalten und die damit verknüpften Restriktionen umzusetzen. Die Annahme der Ausgleichs- und Erstattungszahlungen führen zu einer deutlichen Kompensation der Energie-Mehrkosten von Helios Deutschland im Jahr 2023. Positiv wirkte sich auch die durch die HKG Energiedienstleistungen GmbH ausgerollte Energiesparkampagne aus, die den Energieverbrauch der Einrichtungen spürbar senkte. Alle vorgenannten Maßnahmen nebst einer intelligenten Beschaffungsstrategie führten insgesamt zu einer beherrschbaren Kostensituation im Gesamtenergiebereich. Sowohl die weltweiten Krisen wie beispielsweise der Angriffskrieg auf die Ukraine und der Nahostkonflikt als auch die Inflation haben mittelbar und unmittelbar Einfluss auf unsere Lieferketten und auf unser Preisgefüge in der Beschaffung sowie auf unsere Logistik im Kontext der Sicherstellung der Versorgungssicherheit unserer Kliniken. Die Struktur unserer Beschaffungsverträge sichert uns aktuell teilweise gegen kriegs- bzw. inflationsinduzierte Preissteigerungen ab. Eine reduzierte Verfügbarkeit von Produkten durch beispielsweise eingeschränkten Zugang zu Rohstoffen für die herstellenden Unternehmen ist teilweise vorhanden, wobei es jedoch durch wirksame Gegenmaßnahen nur zu vereinzelten temporären Einschränkungen in der Versorgung der Kliniken gekommen ist. Veränderungen in den versorgungsrelevanten Rahmenbedingungen wie bspw. die europäische Medical Device Regulation führen in der Branche darüber hinaus teilweise zu weiteren Herausforderungen in den Lieferketten. Die Preisentwicklungen einzelner versorgungskritischer Bereiche, insbesondere bei Energie, Kraftstoffen, einzelnen Rohstoffen und Nahrungsmitteln wurden in 2023 teilweise ergebniswirksam. 3.2. Prognose- und Chancenbericht Wir gehen davon aus, dass die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen in Deutschland zukünftig insbesondere aufgrund einer zunehmenden Leistungserbringung im ambulanten Bereich sowie der zunehmenden Akzeptanz und Nutzung digitaler Gesundheitsangebote tendenziell stagnieren bzw. sich rückläufig entwickeln wird. Für den Anstieg in der Vergütung von Krankenhausleistungen ist in Deutschland der sogenannte Veränderungswert maßgebend. Er wurde für 2023 auf 4,32 % festgesetzt. Zudem sieht das Krankenhausfinanzierungssystem verschiedene Zu- und Abschläge für Akutkrankenhäuser vor. Für Mehrleistungen, die vorab mit den Krankenkassen vereinbart wurden, kommt der sogenannte Fixkostendegressionsabschlag von bis zu 35 % zur Anwendung. Dessen genaue Höhe handeln die Krankenhäuser mit den Krankenkassen aus. Um bei der Vergütung zukünftig die medizinische Ergebnisqualität berücksichtigen zu können, definiert der Gemeinsame Bundesausschuss Qualitätsindikatoren. Die Festlegung der Höhe der Vergütung sowie die nähere Ausgestaltung werden in einem Gesamtkonzept erarbeitet. Wir erwarten hieraus keine negativen Auswirkungen, da sich die VAMED-Gruppe konsequent auf Qualität ausrichtet, medizinische Ergebnisse transparent macht und daher gut auf eine qualitätsorientierte Vergütung vorbereitet ist. Die Ertragslage der Krankenhäuser könnte sich weiter verschlechtern, da neben den unzureichenden Einnahmen aus dem laufenden Geschäft der Bedarf an Investitionen weiter wächst, während die Fördermittel sinken. Krankenhäuser können diese Lücke nur bedingt aus eigener Kraft schließen. Im Hinblick auf die finanzielle Unterstützung der Krankenhäuser in Deutschland siehe Punkt 3.1 Risikobericht - COVID 19 Pandemie. Weitere Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung der Krankenhäuser in Deutschland im Jahr 2023 sind nicht geplant. Um dem wirtschaftlichen Druck zu begegnen, erwartet das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), dass sich künftig mehr Kliniken zu Verbünden zusammenschließen und ihre Leistungen stärker bündeln werden. Die Verbundkliniken profitieren von Synergieeffekten, u. a. von der Möglichkeit, Kostenvorteile zu erzielen, etwa im Einkauf. Das RWI erwartet, dass die Covid-19-Pandemie den Trend zu mehr Zusammenarbeit weiter beschleunigen wird. Die seit 2021 gültige Vereinbarung zur Abgrenzung von Pflegepersonalkosten ("Pflegepersonalabgrenzungsvereinbarung") wird bis auf weiteres in Kraft bleiben. Darüber hinaus gelten auch in 2023 die verbindlichen Pflegepersonaluntergrenzen. Diese sind verbindlich für die pflegesensitiven Krankenhausbereiche Geriatrie, Intensivmedizin, Kardiologie, Unfallchirurgie, Herzchirurgie, Neurologie, Neurologie / Schlaganfalleinheit und neurologische Frührehabilitation sowie Innere Medizin, allgemeine Chirurgie sowie Pädiatrie und pädiatrische Intensivmedizin. Für das Jahr 2022 wurde die Untergrenzenregelungen auf die Fachabteilungen Orthopädie, Gynäkologie und Geburtshilfe ausgeweitet. Verbindliche Pflegepersonaluntergrenzen könnten auch in weiteren Bereichen des Krankenhauses eingeführt werden. Einen Zeitplan für die Umsetzung gibt es derzeit jedoch nicht. Die neue Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, eine bedarfsgerechte Personalbemessung in der Krankenhauspflege verbindlich einführen (Pflegepersonalregelung 2.0 bzw. PPR 2.0). Durch die allgemeine Überalterung der Gesellschaft und den Anstieg des Anteils der potenziellen Patienten mit Endoprothesenoperationen ist von einer weiteren Leistungssteigerung in unserem Kerngeschäft auszugehen. Diese Steigerungen werden voraussichtlich Negativeffekte, wie z.B. sinkender Stückerlös, Wegfall der Notfallversorgung, kompensieren können. Wir schätzen die Chance als hoch ein. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern in der Akutmedizin ist die Personalbesetzung als äußerst stabil einzuschätzen. Die Fluktuationsquote ist nahezu null. Die Tarifverhandlungen stehen im Frühjahr 2023 an. Ein Produktionsausfall wegen Personalknappheit ist nicht zu befürchten. Wir schätzen die Chance aus der guten Personalbesetzung im Vergleich zu Wettbewerbern als hoch ein. Die Nachfrage nach ambulanten Leistungen rückt zunehmend auch in stationären Einrichtungen weiter in den Vordergrund. Auch politisch wird die ambulante Leistungserbringung durch stationäre Einrichtungen zunehmend unterstützt. Aufgrund der ländlichen Lage mit einer geringen Bevölkerungsdichte schätzen wir diese Chance jedoch lediglich als gering ein. Das Jahr 2023 wird weiter von den Maßnahmen des Restrukturierungsprogramms der Ostseeklinik Damp geprägt. Im Fokus standen hierbei die medizinische Leistungsstruktur in den konservativen Abteilungen und in der Orthopädie. Die schrittweise bauliche Modernisierung und Sanierung sind fortzuführen. Der Ersatz insbesondere bei der medizinischen Ausstattung wird das Investitionsgeschehen prägen. Das Geschäftsjahr 2023 war ein weiteres gutes Jahr für die VAMED Ostseeklinik Damp. im Vergleich zu ähnlichen Fachkrankenhäusern konnten Leistungen und Deckungsbeiträge aufgrund der gestiegenen Betriebsleistung gesteigert werden. Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein EBIT von TEUR 4.576 erzielt werden. Für 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem vergleichbaren EBIT.
Damp, 28. Juni 2024 VAMED Ostseeklinik Damp GmbH Christian Kreische, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023VAMED Ostseeklinik Damp GmbH, DampHandelsregister des Amtsgerichts Kiel, HRB 214 ECA. Allgemeine Angaben und ErläuterungenDer Jahresabschluss der VAMED Ostseeklinik Damp GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes unter Beachtung der Verordnung über die Rechnungs- und Buchführungspflichten von Krankenhäusern (Krankenhausbuchführungsverordnung - KHBV) erstellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt und in Übereinstimmung mit § 1 Abs. 3 KHBV um die entsprechenden Posten aus den Anlagen 1 und 2 der Krankenhausbuchführungsverordnung ergänzt worden. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Abschreibungen werden nach der linearen Methode über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögenswerte vorgenommen, die für Gebäude und Einbauten zwischen 8 und 55 Jahren, für technische Anlagen und Maschinen zwischen 3 und 19 Jahren sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 33 Jahren liegt. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 (bis 2017 EUR 150,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 (bis 2017 EUR 150,00 bis EUR 1.000,00) wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder oder vorübergehender Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu gleitenden Durchschnittspreisen bzw. den letzten Einkaufspreisen abzüglich Skonti und Boni unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips am Bilanzstichtag bewertet. Die Bilanzierung erfolgt nach dem Festwertverfahren. Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um Abgrenzungen von Leistungen an Patienten, deren Behandlung vor dem Bilanzstichtag begonnen und im Folgejahr abgeschlossen wird. Die Bewertung der Überlieger erfolgt ab dem Geschäftsjahr 2022 ohne die Kosten für Pflege, da diese über das Pflegebudget finanziert werden. Forderungen aus dem Pflegebudget werden gesondert bilanziert. Der Bestand an unfertigen Leistungen wird durch eine Buchinventur ermittelt. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Dabei werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten, sowie Teile der Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen, soweit sie durch die Leistungserstellung veranlasst sind, einbezogen. Fremdkapitalkosten und Personalkosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist. Allen erkennbaren Risiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen werden in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbetrages gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Für Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert und ist voll eingezahlt. Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens laut § 5 Abs. 2 und 3 KHBV enthalten zweckentsprechend verwendete Fördermittel nach dem KHG sowie Zuschüsse der öffentlichen Hand und Dritter. Die Sonderposten werden in Höhe des Buchwertes des mit Fördermitteln finanzierten Anlagevermögens ausgewiesen, das nach den Vorschriften der KHBV zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten ohne Kürzung um entsprechende Zuwendungen zu aktivieren ist. Eine Anpassung dieser Posten erfolgte entsprechend der Auflösungs- bzw. Erhöhungsposition aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Erhaltene aber noch nicht endgültig verwendete Mittel werden als Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht passiviert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst und unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Gesellschaft ist mit 100 % am Stammkapital von TEUR 50 an der MVZ Kappeln GmbH, Kappeln, beteiligt. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR -1.778 (im Vj. TEUR -1.778); der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 beträgt aufgrund des in 2022 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages TEUR 0,00 (im Vj. TEUR 0,00). Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.339 (im Vj. TEUR 133) handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegen den Cash Pool (TEUR 1.220) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Schwestergesellschaften. Alle weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.788 (im Vj. TEUR 2.662) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus Personalverpflichtungen TEUR 1.091 (im Vj. TEUR 1.011), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 356 (im Vj. TEUR 629), Rückstellungen für MD-Risiken TEUR 391 (im Vj. TEUR 414) und für Archivierungen TEUR 253 (im Vj. TEUR 253). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.406 (im Vj. 5.398) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Schwestergesellschaften der Reha-Sparte und Helios in Höhe von TEUR 3.290 (im Vj. TEUR 3.126). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 9.229 (im Vj. TEUR 2.799) enthalten im Wesentlichen die Gewinnabführung des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 3.329 (im Vj. TEUR 2.799) und ein Darlehen in Höhe von TEUR 5.900 (im Vj. TEUR 0,00). III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 2857 (im Vj. TEUR 1.074) sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellung in Höhe von TEUR 597 (im Vj. TEUR 560), aus Kostenerstattung gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 254 (im Vj. TEUR 223), AAG-Erstattungen aus dem laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 93 (im Vj. TEUR 71), sowie Erlöse für die Weiterbelastung von Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 7 (im Vj. TEUR 32) enthalten. Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 66 (im Vj. TEUR 121). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Kostenerstattungen sowie Rückvergütungen und Gutschriften für Vorjahre. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.747 (im Vj. TEUR 5.020) sind im Wesentlichen Aufwendungen für Verwaltungsbedarf TEUR 1.542 (im Vj. TEUR 1.463), Aufwendungen für Instandhaltungen TEUR 1.636 (im Vj. TEUR 1.475), Sachaufwand für Ausbildungsstätten TEUR526 (im Vj. TEUR 479) und sonstige Abgaben und Versicherungen TEUR 374 (im Vj. TEUR 356) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 152 (im Vj. TEUR 148). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um nachlaufende Rechnungen aus dem Geschäftsjahr 2022. Im Zinsergebnis sind im Wesentlichen Zinserträge für die bestehenden Cash Pool Forderung in Höhe von TEUR 14 (im Vj. TEUR 0) und Zinsaufwendungen aus der Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 116 (im Vj. TEUR 0) enthalten. Hinzu kommen die Zinsaufwendungen aus der vor der Cash Pool Forderung vorhandenen Cash Pool Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 152 (im Vj. TEUR 8). IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus folgenden Verträgen:
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 4.826 innerhalb eines Jahres fällig, davon TEUR 4.213 gegenüber verbundenen Unternehmen. C. Ergänzende AngabenI. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:
II. Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar wird auf Konzernebene im Anhang der Fresenius SE & Co. KGaA angegeben. Somit ist die Gesellschaft nach § 285 Nr. 17 HGB von der Anhangangabe befreit. III. Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. IV. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 3.311 (im Vj. TEUR 2.799) wurde an die Gesellschafterin, die VAMED Kliniken Deutschland GmbH, aufgrund eines am 20.10.2015 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags abgeführt. V. Nachtragsbericht Die VAMED AG, Wien/Österreich, hat am 02.05.2024 die Vereinbarung über den Verkauf der Mehrheit des Postakut-Geschäfts (insbesondere Rehabilitationsgeschäft), zu welchem auch die VAMED Ostseeklinik Damp GmbH gehört, an PAI Partners ("PAI") bekannt gegeben. Die geplante Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen sowie der üblichen Bedingungen, und der Abschluss wird für die zweite Jahreshälfte 2024 erwartet. PAI soll mit 67 Prozent Mehrheitseigentümer des Geschäfts werden, das in einem neuen, eigenständigen Unternehmen unter dem Dach von PAI zusammengefasst wird. Der VAMED-Mehrheitsaktionär Fresenius wird 33 Prozent halten. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. VI. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Fresenius SE & Co. KGaA, Bad Homburg v. d. Höhe, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, einbezogen. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die VAMED Ostseeklinik Damp GmbH zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die Fresenius SE & Co. KGaA, Bad Homburg v. d. Höhe, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss mit befreiender Wirkung für die VAMED Ostseeklinik Damp GmbH erstellt; diese ist am Sitz der Fresenius SE & Co. KGaA erhältlich. Der Konzernabschluss der Fresenius SE & Co. KGaA wird beim Bundesanzeiger bekannt gemacht und ist am Sitz der Fresenius SE & Co. KGaA erhältlich. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Fresenius Management SE, Bad Homburg v. d. Höhe, aufgestellt, der ebenfalls im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Damp, 28. Juni 2024 VAMED Ostseeklinik Damp GmbH Christian Kreische, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VAMED Ostseeklinik Damp GmbH, Damp Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VAMED Ostseeklinik Damp GmbH, Damp, der zugleich der Jahresabschluss des Krankenhauses VAMED Ostseeklinik Damp, Damp, ist - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VAMED Ostseeklinik Damp GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, der zugleich den Lagebericht des Krankenhauses darstellt, geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB i.V.m. § 33 Abs. 1 LKHG Schleswig-Holstein erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB i.V.m. § 33 Abs. 1 LKHG Schleswig-Holstein unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter der VAMED Ostseeklinik Damp GmbH sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften der KHBV in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Krankenhausträgergesellschaft und des Krankenhauses vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Krankenhausträgergesellschaft und des Krankenhauses zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Krankenhausträgergesellschaft und des Krankenhauses vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Krankenhausträgergesellschaft und des Krankenhauses vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB i.V.m. § 33 Abs. 1 LKHG Schleswig-Holstein unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 26. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dirk Burschel, Wirtschaftsprüfer ppa. Frank Uwe Anders, Wirtschaftsprüfer ***** Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 09.09.2024 festgestellt. |
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