Gerüstbau
MCD-Elektronik GmbH
Hoheneichstraße 52, 75217 Birkenfeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Karl Dr. Däubler seit 16.8.2023 | Geschäftsführer |
Petra, geb. Noske Noske-Mahseredjian seit 14.3.2007 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Erbengemeinschaft Treiber | 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MCD-Elektronik GmbHBirkenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023MCD Elektronik GmbH, BirkenfeldI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens MCD Elektronik GmbH ist im Bereich "Kundenspezifische Mess- und Prüfsysteme, Sondermaschinen, Automatisierungssysteme inklusive der zugehörigen Software" tätig. Unsere Soft- und Hardwareprodukte werden im Direktvertrieb vertrieben. Ein Teil der Produkte wird zusätzlich über Distributionspartner vertrieben und in deren Onlineshops angeboten. Unsere Testsoftware und Tools werden weltweit im Lizenzmodell vertrieben. Die Geräte und Produkte werden weltweit im B2B Bereich von namhaften Kunden eingesetzt. Zur Realisierung setzen wir Zukaufgeräte und eigene Entwicklungen ein. Die wertschöpfenden Bereiche (Konstruktion, Planung, Softwareerstellung, IT, Vertrieb, Verwaltung, Geschäftsfeldentwicklung und Marketing) sind im eigenen Hause angesiedelt und werden bei Bedarf durch freiberufliche Mitarbeiter, Agenturen oder externe Firmen unterstützt. Verdrahtungstätigkeiten und Mechanikaufbauten können in ausreichendem Maß durch eigene Mitarbeiter durchgeführt werden. Weitere ausführende Leistungen werden von zuverlässigen und langjährigen Partnern zugekauft. Die Herstellung von kundenspezifischen Mess-, Prüfsystemen und Sondermaschinen gehört zu den Kernkompetenzen des Unternehmens. Rechtliche Struktur Sitz der Gesellschaft ist Birkenfeld, Enzkreis. MCD Elektronik GmbH hat seit 2021 eine Tochtergesellschaft in Ungarn und es existiert ein Büro in China. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Entwicklung von Soft- und Hardwareprodukten sowie der Automatisierungstechnik inklusive des Einsatzes von Robotern. Spezielle Anpassungen für unsere Testsysteme werden ebenfalls im eigenen Hause entwickelt. Dadurch verschaffen wir uns ein Differenzierungsmerkmal zu Mitanbietern. Die Unabhängigkeit von Drittanbietern ist zudem ein Wettbewerbsvorteil. Unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter ist ein wichtiger Pfeiler unserer Innovationskraft. Die Mitarbeiterzahl in Forschung und Entwicklung blieb im Jahr 2023 unverändert bei 7 MA. Für die Zukunftsplanung sind 4 (Vj.3) Auszubildende und DH - Studenten in den Abteilungen beschäftigt. Im Jahr 2024 werden 2 DH-Studenten ihr Studium abschließen und eine Vollzeittätigkeit bei MCD Elektronik GmbH aufnehmen. Weiterhin wird 1 DH-Student und 1 Auszubildender im Jahr 2024 im Unternehmen beginnen. Zum ersten Mal wird der Beruf "Elektroniker für Geräte und Systeme" bei der Firma MCD ausgebildet. Durch Vergabe von Techniker-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Zusammenarbeit mit führenden Automatisierungsfirmen und Adapterfertiger werden längerfristige Ziele im Bereich Automatisierung und Robotik verfolgt. Dieser Bereich wird verstärkt angefragt und in Kombination mit unseren Testsystemen können weitere Bereiche bei unseren Kunden bedient werden und durch innovative Lösungen neue Branchen erschlossen werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland und den uns betreffenden internationalen Absatzmärkten war Anfang 2023 noch von Unsicherheit geprägt, hat sich dann aber im Jahresverlauf positiv entwickelt. Der Welt-Elektromarkt der Industrieländer verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von ca. 9 %. (Vj. 13%). Laut ZVEI ist das hohe Wachstum in den vergangenen zwei Jahren vor allem dem weltweit inflationären Umfeld geschuldet. Für 2024 wirkt sich dieser Effekt voraussichtlich nicht mehr aus und es wird ein Wachstum von ca. 3% erwartet.MCD Elektronik GmbH bewegt sich zu einem bedeutenden Teil in der Elektrotechnikindustrie. Daher betreffen uns diese Indikatoren in gleichem Maße. Wesentlich wichtiger sehen wir allerdings die wirtschaftliche Entwicklung der Automobil- und Zulieferindustrie, mit dem Fokus auf Deutschland. Der Automobilsektor, insbesondere die Zulieferindustrie ist für uns der absatzstärkste Markt. 2019 wechselte die globale Autoindustrie von langjährigem Wachstum in eine Phase der Stagnation. Erst 2022 war eine Entspannung zu beobachten und 2023 wurde wieder ein deutliches Wachstum erreicht. Dieses ist regional jedoch sehr unterschiedlich. Obwohl in Europa und Nordamerika bei Pkw Neuzulassungen Zuwächse von 14 % bzw. 15,5 % verzeichnet wurden, liegt der Markt weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Dagegen wurde in China ein neuer Zulassungsrekord mit 25.8 Millionen Pkw verzeichnet. Unsere Marktsituation wird von kleineren Stückzahlen, kürzeren Produktlebenszyklen, steigenden Anforderungen und immer kürzeren Lieferzeiten geprägt. Der internationale Wettbewerb und der damit verbundene Preisdruck stellen uns vor Herausforderungen, denen wir mit innovativen und standardisierten Lösungen begegnen. Durch kontinuierliche Marktbeobachtung und Analyse der aktuellen Trends steuern wir die Planung und Entwicklung und sichern uns dadurch Wettbewerbsvorteile. Dem Preisdruck im asiatischen Bereich wirken wir durch überdurchschnittliche Qualität und Service vor Ort entgegen. Durch die Teilnahme an Messen, Marketingkampagnen und Präsenz in sozialen Netzwerken erhöht MCD Elektronik GmbH kontinuierlich den Bekanntheitsgrad und schafft ein hohes und qualitativ hochwertiges Anfrageniveau. Weiterhin werden durch die Geschäftsfeldentwicklung mögliche Zielkunden aktiv angesprochen. Dadurch können wir die frühzeitige Berücksichtigung in Auswahlprozessen für neue Projekte sicherstellen. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr verlief nach einem verhaltenen Start im ersten Quartal sehr positiv. Die gesetzten Ziele konnten übertroffen werden, was ursächlich auf den Erfolg der Investitionen, Entwicklungen, Zielsetzungen und Optimierungen der vergangenen Jahre zurückzuführen ist. Die Kosten konnten in einigen Bereichen optimiert werden und es konnten Projekte in neuen und zukunftsweisenden Branchen gewonnen werden. Der 2022 gewonnene Großauftrag für einen Kunden aus dem asiatischen Raum konnte erfolgreich abgearbeitet werden. Dabei war durch die Vielzahl der Nachbauten eine kontinuierliche Prozessoptimierung möglich. Das Nachfrageverhalten unserer Kunden für Standardprodukte im Audio-, Video-, USB- und Softwarebereich hat sich auf einem hohen Niveau stabilisiert. Der Auftragseingang 2023 lag zwar 35% unter dem Vorjahrsniveau, ist aber dennoch als sehr hoch und sehr positiv zu bewerten. Es ist zu beachten, dass 2022 durch einen Großauftrag ein Rekordjahr darstellt. Im Auftragseingang 2023 sind langfristig geplante und vorbereitete Projekte mit Nachbaugarantie enthalten. Somit ist die Ausgangsbasis für das Jahr 2024 als positiv zu bewerten. Zum Ende des Jahres 2023 wurden unsere Kunden aufgrund wiederholter Rezessionsmeldungen sehr abwartend und die Auftragsvergaben entwickelten sich sehr schleppend. 2023 nahm MCD Elektronik GmbH erstmals seit der Pandemie wieder an einer Messe teil. Die Resonanz kann als sehr positiv bewertet werden. Es wurde eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Leads verzeichnet, von denen sich einige im ersten Quartal 2024 bereits in der Angebots- und Bestellphase befinden. Somit unterstützt die Teilnahme an Messen den Ausbau des Neukundengeschäfts. 3. Lage a. Ertragslage Die wesentliche Ertragsquelle für MCD Elektronik GmbH sind kundenspezifische Projekte. Der Ergebnisbeitrag der Projekte hängt stark von der Art der Projekte ab. Initialprojekte zeichnen sich üblicherweise durch einen höheren Entwicklungsaufwand und höhere Materialkosten aus. Somit ist der Ergebnisbeitrag geringer. Nichtsdestotrotz sind diese Projekte ein wichtiger Beitrag zum Unternehmenserfolg, da sie durch Folgeaufträge oder durch die Erschließung neuer Technologiefelder nachhaltig zu einer sicheren Weiterentwicklung der Firma beitragen. Nachbauprojekte zeichnen sich durch einen wesentlich höheren Ergebnisbeitrag aus, da in diesen Projekten die Prozesse bereits optimiert wurden. Im Berichtsjahr konnte ein Umsatz von rund T€ 17.252 (Vj. T€ 11.105) erreicht werden. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung von T€ - 1.605 (Vj. T€ 2.463) sowie der aktivierten Eigenleistungen in Höhe von T€ 157 (Vj. T€ 250) ist die Gesamtleistung um T€ 1.986 auf T€ 15.805 im Berichtsjahr gestiegen. Die Materialaufwendungen haben sich um T€ 201 auf T€ 7.342 erhöht und sind im Verhältnis zur Gesamtleistung mit 46,45 % (Vj. 51,67 %) zurückgegangen. Der Rückgang der Materialquote resultiert im Wesentlichen aus dem Abbau der Vorräte. Das Rohergebnis stieg um T€ 1.773 auf T€ 8.649 (Vj. T€ 6.876). Aufgrund von Personalanpassungen sind die Aufwendungen für Löhne und Gehälter um T€ 317 auf T€ 4.440 (Vj. 4.123) gestiegen. Im Verhältnis zur Gesamtleistung sind die Aufwendungen mit 28,09 % (Vj. 29,83 %) wesentlich niedriger. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind geringfügig um T€ 135 (Vj.126) auf T€ 1.149 (Vj.1.014) im Berichtsjahr gestiegen und betragen 7 % (Vj. 7 %) der Gesamtleistung. Die Aufwendungen für die Warenabgabe haben sich erhöht und betragen T€ 170 (Vj. T€ 163). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich auf T€ 2.746 (Vj. T€ 1.525). Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 1.921 (Vj. T€ 1.140). b. Finanzlage Die Finanzlage der MCD Elektronik GmbH ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Veränderungen von Rückstellungen hat sich von T€ 1.446 um T€ 1.131 auf T€ 2.486 erhöht. Die liquiden Mittel haben sich insgesamt von T€ 116 um T€ 2.788 auf T€ 2.904 erhöht. Unsere Kreditlinien sind ausreichend und können unseren aktuellen Bedarf decken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 7,4 % (Vj. 6,8 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 10.208 um T€ 39 auf T€ 10.168 geringfügig verringert. Die Vorräte haben sich auf T€ 2.758 (Vj. T€ 4.389) verringert. Sie umfassen rund 27% (Vj. 43%) der Bilanzsumme. Im Berichtsjahr wurden T€ 305 investiert. Die Investitionen betrafen hierbei im Wesentlichen die Immateriellen Vermögensgegenstände mit T€ 86 sowie die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit T€ 219. d. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung ziehen wir die folgenden Kennzahlen heran:
Die Umsatzrendite wird mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen berechnet, der Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Veränderungen von Rückstellungen. Die Erwartungen aus 2022 konnten übertroffen werden. Einzig der Auftragseingang 2023 war niedriger als 2022. Ursächlich hierfür ist ein einmaliger Großauftrag im Jahr 2022. Im langjährigen Mittel zeigt der Auftragseingang eine steigende Tendenz Die wirtschaftliche Lage kann anhand dieser Kennzahlen als sehr gut bewertet werden. III. Prognosebericht Der Auftragsbestand der MCD Elektronik GmbH beträgt zum 01.01.2024 10.500 T€. Damit ist der Ausblick auf das Jahr 2024 positiv und das gesetzte Umsatzziel von 16.800 T€ ist realistisch erreichbar. Allen finanziellen Verpflichtungen wird das Unternehmen auch zukünftig nachkommen können. Zur systematischen Weiterentwicklung des Unternehmens wird die Neukundenakquise durch gezieltere Maßnahmen in der Geschäftsfeldentwicklung unterstützt. Dieser Bereich soll mittelfristig gestärkt werden, um die Anstrengungen zur Erschließung neuer Geschäftsfelder intensivieren zu können. Bereits jetzt zeigt die Bearbeitung der Bereichen Energiemanagement, E-Mobilität und Smart Home Erfolge. Projekte mit namhaften Herstellern konnten gewonnen und erfolgreich umgesetzt werden. Mit aktuellen Trends wie Industrie 4.0, Smart Factory und IoT sollte der Aspekt der Automatisierung zukünftig mehr Bedeutung gewinnen. Für MCD Elektronik GmbH könnte dies die Möglichkeit der Ausweitung des Angebots eröffnen. Anfragen für automatisierte Prüfsysteme oder für die Integration in komplette Fertigungslinien liegen vor. Erste Projekte werden bearbeitet. Mit diesen Maßnahmen kann MCD Elektronik GmbH auch Erfahrung in neuen Technologien aufbauen und setzt den Weg des Innovationsführers für Test- und Prüfsysteme konsequent fort. Damit können weitere Neukunden in diesen Gebieten erfolgreich gewonnen werden. Digitalisierung ist ein weiterer Trend über verschiedene Industriezweige hinweg. Die Erkenntnis, dass Produktionsabläufe und Produktqualität durch das Verständnis der Prozessdaten optimiert und deutlich verbessert werden können, eröffnet neue Möglichkeiten. Test- und Prüfsysteme liefern digitale Daten, die für das Verständnis der beteiligten Prozesse genutzt werden können. MCD Elektronik GmbH hat dies frühzeitig erkannt und bietet bereits Softwarekomponenten zur Datenanalyse an. Es wurden zudem Entwicklungen gestartet, die zur Auswertung auch künstliche Intelligenz nutzen und so bisher unerkannte Zusammenhänge aufzeigen können. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Neben globalpolitischen Unsicherheiten, wie dem weiterhin andauernden Krieg in der Ukraine und dem eskalierenden Nahost-Konflikt, bestehen auch branchenspezifische Risiken, die die weitere Entwicklung der Gesellschaft negativ beeinflussen können. Die allgemeine Lage ist von Rezessionsängsten geprägt, die zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung bei Endverbrauchern führen und eine Investitionszurückhaltung bei Unternehmen bedingen können. Speziell in der Automotive Branche, die den größten Umsatzanteil der MCD Elektronik GmbH darstellt, ist dies deutlich zu beobachten. Somit besteht das Risiko, dass Projekte verzögert oder gestoppt werden. Dies könnte Verzögerungen geplanter Lieferungen bedingen und den Entscheidungszeitraum für laufende und zukünftige Anfragen verlängern. Ein weiteres branchenspezifisches Risiko im Automotive Sektor ist der technologische Wandel hin zur Elektromobilität. Dies hat zum einen Auswirkungen auf Produkte, die speziell in Verbrenner-Fahrzeugen eingesetzt werden, zum anderen könnte dadurch in gewissem Maße auch eine Neuordnung des Marktes stattfinden. Es treten neue Hersteller insbesondere aus China in den Markt ein und es könnte zukünftig eine Veränderung der Zulieferstruktur bedingen. Die globalen wie auch branchenspezifischen Faktoren könnten die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und frühzeitig gegenzusteuern, setzt MCD Elektronik GmbH den bereits eingeschlagenen Weg zur Diversifizierung in verschiedene Branchen und zur Verbreiterung der Kundenbasis durch ein erhöhtes Neukundengeschäft konsequent fort. Damit werden Abhängigkeiten von der Entwicklung der Automobilbranche, insbesondere in Deutschland, verringert. Ertragsorientierte Risiken: Die Wettbewerbsrisiken in unserer Branche sind als weitgehend unverändert zu betrachten. Zwar gab' es bei einigen Marktteilnehmern im vergangenen Jahr Akquisitionen, die jedoch keinen unmittelbaren Einfluss haben. Unsere Produkte und Systeme sowie das umfassende Leistungsangebot bieten MCD Elektronik GmbH deutliche Wettbewerbsvorteile. Wir gehen davon aus, dass trotz steigender Anforderungen die Risiken im Wesentlichen unverändert sind. Die in den letzten Jahren eingeleiteten Schritte zur Branchen-Diversifizierung und zur Verbreiterung der Kundenbasis werden fortgesetzt. Die erhöhte Nachfrage im Bereich E-Mobilität und Energiemanagement spiegelt sind in Kundenanfragen wider. Generell verzeichnet MCD Elektronik GmbH eine Zunahme der Anfragen aus neuen Geschäftsfeldern. Diese Tendenz führt zu einer erhöhten Nachfragebereitschaft durch Neukunden und mittelfristig zu steigenden Marktanteilen Zur Erreichung dieser Wachstumsziele ist eine frühzeitige Organisationsentwicklung notwendig. Unternehmensbereiche müssen ausgebaut und den veränderten Anforderungen angepasst werden. Weiterhin sind durch den Wechsel der Geschäftsführung Organisationsänderungen notwendig. Diese Maßnahmen sind in erster Linie mit Investitionen in Personal verbunden, es können aber auch außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe entstehen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken sind kaum vorhanden, da die Abrechnung zum überwiegenden Teil über Euro Währung stattfindet. Die Liquiditätslage ist als gut zu erachten. 2. Chancenbericht Durch den weltweiten Kundenstamm, den stetigen und systematischen Ausbau des Neukundengeschäfts sowie die Reduzierung der Kundenabhängigkeit kann MCD Elektronik GmbH auch zukünftig erfolgreich agieren. Das mittelfristige Ziel ist der kontinuierliche Ausbau der Marktposition und ein entsprechendes Unternehmenswachstum. Die Ausweitung unseres Produktportfolios und unserer Projektaktivitäten können wesentlich zur Erreichung dieses Zieles beitragen. Ein wesentlicher Differenziator zu Marktbegleitern ist der überdurchschnittlich hohe Innovationsgrad bei MCD Elektronik GmbH und die langjährige, sehr diversifizierte Erfahrung in der Test- und Prüfindustrie. Als Strategie zur Marktbearbeitung setzen wir konsequent auf Zuverlässigkeit und unübertroffene Qualität und begegnen dem Wettbewerb somit durch ausgeprägte Technologieführerschaft. Die Erreichung unserer Qualitätsansprüche stellen wir durch langjährige Zusammenarbeit mit Fertigungspartnern und externen Dienstleistern sicher. Während der globalen Supply Chain Krise hat sich die Zusammenarbeit in einem regionalen, diversifizierten Netzwerk als Wettbewerbsvorteil erwiesen. Diese Strategie wird zukünftig fortgeführt. Die bereits vorhandene breite Palette an qualifizierten Lieferanten wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Für MCD Elektronik GmbH sind aktuell keine existenziellen oder standortgefährdenden Risiken erkennbar. Risiken, die durch die zukünftige Wachstumsstrategie bedingt sind, werden aktiv gemanagt. Das vorrangige Ziel ist die nachhaltige Geschäftstätigkeit, um alle Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. 3. Gesamtaussage Risiken sehen wir in erster Linie in einem schwierigen Geschäfts- und Wettbewerbsumfeld. Die Projektrealisierung unserer Kunden unterliegt gesamtwirtschaftlichen Schwankungen, was Auswirkungen auf unsere Projekte haben kann. Weiterhin birgt die steigende Komplexität der Produkte ein Risiko. Sie eröffnet jedoch auch Chancen für MCD Elektronik GmbH, da aufgrund der langjährigen Erfahrung ein weitreichendes Wissen hinsichtlich der technologischen Umsetzung vorhanden ist. Steigende Materialkosten sowie steigende Fix- und Lohnkosten sind ein weiterer Risikofaktor. Auch wenn sich die Bauteilknappheit der letzten Jahre deutlich entspannt hat, unterliegt die Verfügbarkeit gewisser Komponenten noch starken Schwankungen. Die daraus resultierende Unsicherheit der Lieferzeiten birgt ein zusätzliches Risiko. Insgesamt ist MCD Elektronik GmbH für die Bewältigung der zukünftigen Risiken sehr gut gerüstet. Risiken, die einen Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, werden aktiv überwacht und nötigenfalls werden Maßnahmen ergriffen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen sehr solventen Kundenstamm. Bis heute konnten kaum Forderungsausfälle verbucht werden. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Neue Kunden aus neuen zukunftsträchtigen Bereichen schaffen eine zusätzliche Sicherheit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative und sichere Risikopolitik. Ein Liquiditätsplan wird laufend bearbeitet und ermöglicht jederzeit einen Überblick über geplante Geldaus- und -eingänge. Um finanziellen Ausfällen vorzubeugen werden neue Geschäftsbeziehungen stets einer Bonitätsprüfung unterzogen. Zudem werden Erstbestellungen aus dem nicht-europäischen Ausland in der Regel nur gegen Vorkasse bedient. Unser Unternehmen verfügt über ein Debitorenmanagement das zur Minimierung von Ausfallrisiken dient. VI. Bericht über Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften Es gibt keine Zweigniederlassungen der MCD Elektronik GmbH. Seit 2021 besteht mit MCD Hungary Kft. eine Tochtergesellschaft in Ungarn. Diese Gesellschaft leistet die direkte Betreuung unserer Kunden in Ungarn und Osteuropa und deckt hierbei im Wesentlichen die Bereiche Service, Support und After-Sales ab. Durch die direkte Betreuung wurde die Kundenbeziehung in Ungarn und Osteuropa deutlich verbessert. Weiterhin werden vertriebliche Aufgaben von MCD Hungary Kft. wahrgenommen. Dadurch konnten bereits neue Kunden gewonnen werden. Diese Aktivitäten werden zukünftig intensiviert, um die Präsenz in der Region zu stärken. Die Verbesserung der Kundenpflege wirkt sich sehr positiv auf MCD Elektronik GmbH in Deutschland aus. Es existiert ein Büro in China mit einem ortsansässigen Mitarbeiter, der für Kalibrationen, Servicearbeiten und Kontaktpflege in Asien eingesetzt wird. Die Betreuung vor Ort ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Bearbeitung und Erschließung des asiatischen, speziell des chinesischen, Marktes. Das Servicebüro in China unterstützt somit unsere Ziele in diesen Ländern extrem.
Birkenfeld, den 15. Mai 2024 MCD Elektronik GmbH Dr. Thomas Däubler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023MCD Elektronik GmbH, BirkenfeldAmtsgericht Mannheim, HRB Nr. 505692 A Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. B Angaben zu den Bilanzierungs- u. Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 Euro wurden im Anschaffungsjahr grundsätzlich aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Aus Gründen einer differenzierteren Darstellung der Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft wurde ab dem Geschäftsjahr 2021 vom Wahlrecht zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Wirtschaftsgütern gemäß § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Bei den selbst geschaffenen immateriellen Wirtschaftsgütern handelt es sich um Kosten für die Neu- und/oder Weiterentwicklung von Produkten. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Soweit fertige und unfertige Erzeugnisse vorhanden waren, sind diese zu Herstellungskosten bewertet. In den Bewertungsansatz wurden die direkten Kosten und die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten einbezogen. Vom Wahlrecht zur Aktivierung der allgemeinen Verwaltungskosten wurde Gebrauch gemacht. Fremdkapitalzinsen kamen nicht in Ansatz. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Rechnungsabgrenzungsposten Für vor dem Abschlussstichtag getätigte Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten i. H. v. T€ 32 gebildet. Passivposten Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB gebildet. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC-Methode) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82%) verwendet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss sind die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt worden. C Angaben zur Bilanz Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Einzelnen wie folgt entwickelt:
Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Die als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktivierten Entwicklungskosten in Höhe von T€ 381 (Vj. T€ 455) sind gem. § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt. Dem gegenüber stehen ausreichend frei verfügbare Rücklagen. Finanzanlagen Angaben zum Anteilsbesitz:
Die MCD Elektronik Hungary Kft. wurde am 18.02.2021 gegründet. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 8.465,08. Die Einzahlung des Stammkapitals in Höhe von 100% erfolgte am 12.05.2021. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) ermittelt. Dabei sind folgende grundlegenden Annahmen in die Berechnung eingeflossen:
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von € 10.300,00. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. für die Ausschüttung gesperrt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden mit diesen Verpflichtungen verrechnet. Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechenbaren Vermögensgegenständen liegen folgende Werte vor:
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und ihre Besicherung ergeben sich aus nachfolgender Übersicht: Verbindlichkeitenspiegel in T€ zum 31.12.2023: davon mit einer Restlaufzeit von
Verbindlichkeitenspiegel in T€ zum 31.12.2022: davon mit einer Restlaufzeit von
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 1 (Vj. T€ 134) durch eine Grundschuld und Bürgschaften gesichert. Aufgrund abweichender Ansatz- und Bewertungsvorschriften zwischen der Handelsbilanz und den steuerrechtlichen Wertansätzen bestehen zum Bilanzstichtag Steuerlatenzen. Bei der Berechnung der latenten Steuern ergab sich insgesamt ein aktiver Überhang, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Die künftigen Steuerbelastungen resultieren aus dem Ansatz selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die künftigen Steuerentlastungen resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen bei den Rückstellungen für Pensionen. D Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. In der Position "sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von € 115,24 (Vj. € 0,00) sowie Investitionszuschüsse in Höhe von € 11.250,00 (Vj. € 9.386,56) enthalten. In der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von € 479,47 (Vj. € 2.891,79) enthalten. E Sonstige Angaben Namen der Geschäftsführer: Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Bruno Hörter, Keltern - Staatlich geprüfter Techniker (Fachrichtung Datentechnik) Herr Dr. Thomas Däubler, Mannheim (ab 16. August 2023) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zu außerbilanziellen Geschäften Zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden nicht getätigt. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Weiterhin bestehen gegenüber der Volksbank Pforzheim und der Sparkasse Pforzheim Calw Eigenkapitalintakthalteerklärungen. Finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen insbesondere für Miet- und Pachtverträge
Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt beschäftigt:
Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Honorars für den Abschlussprüfer wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Der bisherige Geschäftsführer Herr Bruno Hörter ist aus der Geschäftsführung ausgescheiden. Vorschlag über die Verwendung des ErgebnissesDie Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.920.716,48 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von € 3.482.367,79 wie folgt zu verwenden:
Birkenfeld, den 15. Mai 2024 MCD Elektronik GmbH Dr. Thomas Däubler sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MCD Elektronik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MCD Elektronik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MCD Elektronik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 15. Mai 2024 HWS GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Dirk Cordes, Wirtschaftsprüfer Tobias Sick, Wirtschaftsprüfer |
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