Organisationen der Kultur
Navis Germany GmbH
An der Ölmühle 4, 24937 Flensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kirk Allen Knauff seit 9.2.2023 | Geschäftsführer |
Henrik Alfke seit 2.8.2022 | Prokura |
Hans-Dirk Richter seit 2.8.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Navis Netherlands B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Navis Germany GmbHFlensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Die Navis Germany GmbH mit Sitz in Flensburg ist in das Handelsgericht beim Amtsgericht Flensburg unter der Nummer HRB 15029 FL eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Ansatz-, Gliederungs- und Bewertungsvorschriften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es werden größenabhängige Erleichterungen nach den §§ 274a und 288 HGB zum Teil in Anspruch genommen und nach den Normen einer mittelgoßen Kapitalgesellschaft berichtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. BILANZIERUNGS - UND BEWERTUNGSMETHODEN Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und um planmäßig lineare Abschreibungen über einen Abschreibungszeitraum zwischen 3 und 10 Jahren vermindert. Aufgrund der erwarteten durchschnittlichen Lebensdauer von der Gesellschaft für die Schifffahrt produzierten und vertriebenen Produkte sowie der erwarteten durchschnittlichen Lebensdauer eines Schiffes von rund 15 bis 20 Jahren erfolgt die Abschreibung des Firmenwertes mit einer vorsichtig geschätzten individuellen betrieblichen Nutzungsdauer von 15 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßig lineare Abschreibungen vermindert. Der Abschreibungszeitraum beträgt zwischen 1 und 13 Jahren. Sofern zum Abschlussstichtag bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Fertige Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt im Rahmen des Durchschnittsverfahren. Unfertige Erzeugnisse bzw. unfertige Leistungen werden ebenfalls zu Anschaffungskosten bewertet. Bei dem Vorratsvermögen handelt es sich ausschließlich um extern bezogene Leistungen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Auf den übrigen Forderungsbestand, für den keine Einzelwertberichtigungen vorgenommen wurden, wird zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nominalbetrag. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel in der Anlage zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 8.970 (Vorjahr T€ 3.723) handelt es sich um die Weiterbelastungen von Personal- und Sachkosten von T€ 437 (Vorjahr T€ 925) und sonstige Forderungen von T€ 14 (Vorjahr T€ 0) jeweils mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr sowie die Gewährung von Darlehen von T€ 8.519 (Vorjahr T€ 2.798) mit einer Restlaufzeit von mehr 5 Jahren. Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.703 (Vorjahr T€ 990) handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Personal, für ausstehende Rechnungen, eines Schadensersatzanspruchs sowie um Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten. Es besteht eine Pensionszusage, die an eine kongruente Rückdeckungsversicherung bei der HDI Lebensversicherung gekoppelt und durch diese abgedeckt ist. Die Rückdeckungsversicherung besteht ausschließlich zur Erfüllung dieser Verpflichtung und ist dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Der Aktivwert der Rückdeckung in Höhe von T€ 164 wurde zum 31.12.2023 mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 1 (Vorjahr (T€ 0). Es handelt sich hierbei vollständig um sonstige Verbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 61 enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Sonstige betriebliche Erträge Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen T€ 30 (Vorjahr T€ 67) aus der Währungsumrechnung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 1.330 des Vorjahres auf T€ 3.144 resuliert im Wesentlichen aus der erstmaligen Erfassung von Konzernumlagen von T€ 894 sowie einmaligen Aufwendungen zur vorzeitigen Beendigung eines langfristigen Mietvertrages von T€ 275 und Zuführungen für einen Schadensersatzanspruchs von T€ 588. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen T€ 343 (Vorjahr T€ 241). V. SONSTIGE ANGABEN Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr 2023 ebenso wie im Vorjahr durchschnittlich 68 Mitarbeiter, davon 66 Mitarbeiter als Angestellte sowie 2 Mitarbeiter als leitende Angestellte. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtsjahr Herr Alexandre Carlos Becker Carvalhal, CFO Kaleris (bis 09.02.2023) sowie Herr Kirk Allen Knauff, President & CEO Kaleris (ab 09.02.2023). Bezüglich der Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Finanzielle Verpflichtungen Aus eingegangenen Miet- und Leasingverpflichtungen, einer Pensionszusage und sonstigen Dienstleistungsverträgen resultieren Verpflichtungen von T€ 1.131. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Bilanzstichtag Im Berichtsjahr gewährte die Gesellschaft in mehreren Tranchen konzerninterne Darlehen in Höhe von T€ T€8.519 zum Bilanzstichtag. Per Gesellschafterbeschluss aus dem April 2024 wurden die Darlehen über die Ausschüttung des Gewinnvortrags der Vorjahre sowie einer teilweisen Herabsetzung der Kapitalrücklage wieder vollständig zurückgeführt. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SCES Intermediate Parent LLC aus Wilmington, Delaware, USA, einbezogen. Die SCES Intermediate Parent LLC stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist erhältlich unter der Anschrift 3460 Preston Ridge Road, Suite 600, Alpharetta, GA 30005, USA.
11/22/24 Kirk Allen Knauff, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.23
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Vorbemerkungen und Geschäftsmodell des Unternehmens Als Folge des weltweiten Verkaufs der Navis Softwaresparte durch die Cargotec Oyi, Helsinki/Finnland, an das amerikanische Investmentunternehmen Accel-KKR, Menlo Park, California/USA wurde im Jahr 2021 die Navis Germany GmbH mit dem Zweck gegründet, die deutsche Navis-Softwaresparte zu übernehmen. Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Navis Netherlands B.V., Rotterdam/Niederlande. Oberstes Mutternehmen ist die SCES Intermediate Parent LLC aus Wilmington, Delaware/SA. Die neu formierte Kaleris/Navis Gruppe ist ein weltweit führendes Unternehmen für Softwarelösungen für den Frachtumschlag bei See- und Landterminals und Schiffe sowie im Warenhaus Management. Die Navis Germany ist als Zulieferer für die internationale Schifffahrt mit Schwerpunkt Containerschiffe dem Segment "Carrier & Vessel Solutions" zugeordnet und gliedert sich in drei verschiedene Produktbereiche:
Die Umsatzlegung erfolgt dabei als einmaliger Umsatz sowie im zunehmenden Maße als wiederkehrender Umsatz. 2. Forschung und Entwicklung Die Navis Germany GmbH verfügt über eigene Entwicklungskapazitäten und verfolgt mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Softwarelösungen das Ziel, die bestehenden Produkte sinnvoll zu ergänzen, kontinuierlich zu verbessern und für den Kundennutzen zu optimieren. Besonderer Schwerpunkt im Berichtsjahr lag in der Weiterentwicklung von Lösungen, die Kunden unterstützen, die wachsenden Anforderungen an einen emissionsarmen Schiffsbetrieb zu erfüllen. Zudem wurden Innovationen im Bereich der Stauplanungssoftware getätigt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Berichtsjahr war ebenso wie das Vorjahr durch geopolitische und marktwirtschaftliche Herausforderungen geprägt. Belastend wirkten sich der andauernde Krieg in der Ukraine sowie der sich ausweitende Nahostkonflikt aus. Allerdings präsentierte sich die Weltwirtschaft dabei erstaunlich robust und erzielte ein Wachstum von 3,3% gemäß des IWF. Die Handelsschiffahrt verzeichnete im Berichtsjahr eine erwartete Normalisierung der Märkte, nachdem der Drewry World Container Index, der die Frachtraten von Standardcontainer auf diversen Hauptrouten misst, im Jahr 2021 und 2022 extreme Höchststände erreicht hatte. Der Jahresverlauf führte zu einem deutlichen Rückgang der Frachtraten gegenüber den Vorjahren, weil sich die Engpässe bei Transportkapazitäten zunehmend reduziert haben. Demgegenüber erreichte die Auslieferungen von Containerschiffen eine neue Rekordmarke und erreichte ein Mehrjahreshoch aufgrund der sehr hohen Ordervolumen der Reedereien während der Phase der hohen Frachtraten aus den Vorjahren. 2. Geschäftsverlauf Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind der externe Auftragseingang und daraus abgeleitet, der Umsatz mit Schwerpunkt auf Wachstum von wiederkehrenden Umsätzen sowie das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern. Der Auftragseingang erreichte im Berichtsjahr mit 14,2 Mio. € (Vorjahr 14,1 Mio. €) wiederum ein erneut sehr hohes Niveau. Darauf entfielen auf den Auftragseingang mit einmaligen Umsatz (Software-Lizenzen, Services, Hardware) 8,0 Mio. € (Vorjahr 10,7 Mio. €) sowie auf den Auftragseingang mit wiederkehrenden Umsätzen (Lizenz- und Serviceabonnements, Programmwartungsverträge) 6,2 Mio. € (Vorjahr 3,5 Mio. ). Die Vergleichbarkeit der Umsatzaufteilung zum Vorjahr ist allerdings eingeschränkt, weil im Berichtsjahr durch Vertragsumstellungen einmalige Verkäufe in wiederkehrende Verkäufe überführt wurden. Insgesamt ausschlaggebend für den hohen Auftragseingang war neben der geschilderten Neutonnage im Markt auch positive Veränderungen im Vertrieb und Organisation der Gesellschaft aus den Vorjahren, die zunehmend Wirkung zeigen. 3. Lage der Gesellschaft a. Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr gibt es in der Gewinn- und Verlustrechnung folgende wesentliche Veränderungen.
Insgesamt wird für das Berichtsjahr ein gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Mio. € höherer Jahresüberschuss von 1,4 Mio. € ausgewiesen. b. Finanzlage Die verfügbaren finanziellen Mittel aus Bankguthaben betrugen zum Ende des Geschäftsjahres 1,8 Mio. € (Vorjahr 1,9 Mio. €). Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Liquidität der Navis Germany GmbH war stets gesichert. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 34,5 Mio. € (Vorjahr 30,9 Mio. €). Die Aktivseite der Bilanz ist geprägt durch das Anlagevermögen in Höhe von 21,6 Mio. €, welches rund 63 % der Bilanzsumme darstellt. Das Anlagevermögen wiederum besteht im Wesentlichen aus immateriellen Vermögensgegenständen. Im Umlaufvermögen erhöhten sich die konzerninternen Darlehen auf 8,5 Mio. € (Vorjahr 2,8 Mio. €), welche durch eine Patronatserklärung abgesichert wurden. Das Eigenkapital wird ausgewiesen mit 29,1 Mio. €, dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 84%. C. Chancen- und Risikobericht a. Chancen Die Integration aller wesentlichen betrieblichen Funktionen in die neu formierte Kaleris/Navis Gruppe hat in vielerlei Hinsicht zu positiven Synergieeffekten geführt, besonders im Vertrieb durch die Anwendung von gemeinsamen Standards und Prozessen im Vertragsmanagement. Zugleich hat die Nutzung von konzerninternen Ressourcen dazu geführt, dass die Gesellschaft den vielerorts beschriebenen Fachkräftemangel in Deutschland teilweise kompensieren konnte. Auf betrieblicher Ebene verfolgt die Kaleris/Navis Gruppe seit einigen Jahren die Strategie, den Anteil der wiederkehrenden Umsätze am Gesamtumsatz merklich zu erhöhen. Erstmalig im Berichtsjahr konnten die wiederkehrenden Umsätze merklich gesteigert werden, so dass in Zukunft die Umsätze weitaus weniger schwanken werden als in der Vergangenheit. b. Risiken Die Gesellschaft ist als Zulieferer für die Schifffahrt in einem sehr zyklischen Markt tätig. Seit der Finanzkrise von 2008 ist die Anzahl der Marktteilnehmer aufgrund von Geschäftsaufgaben, Insolvenzen und Übernahmen stark geschrumpft. Erst seit vergleichsweise kurzer Zeit ist es in der Schifffahrt zu einem enormen weltweiten Aufschwung gekommen, auch wenn die Charterraten im Berichtsjahr wieder stark gegenüber dem Vorjahr abgenommen haben. Im allgemeinen beeinflussen niedrigen Frachtraten bzw. daraus resultierend geringere Einnahmen die Investitionsneigung der Kunden in neue Softwarelösungen und Dienstleistungen. Ein erneuter drastischer Rückgang der Frachtraten kann die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft stark beeinträchtigen. Weitere, abstraktere Risiken können sich dadurch ergeben, dass wichtige Marktrends und Kundenanforderungen in unserem Markt wie die voranschreitende Digitalisierung oder die Automatisierung von Anwendungen und Prozesse nicht auf das erwartete Kundeninteresse stoßen. Insgesamt ist festzustellen, dass keine den Bestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken erkennbar sind. D. Prognosebericht Die Navis Germany GmbH profitierte im Berichtsjahr sehr stark von der wirtschaftlichen Belebung des internationalen Schifffahrtssektors und der steigenden Anzahl von Schiffsneubauten. Infolgedessen haben sich die Auftragseingänge und Umsätze weiterhin sehr erfreulich entwickelt. Die Geschäftsführung rechnet mit Auftragseingängen auf Vorjahresniveau und angesichts des sehr hohen Auftragsbestandes mit Umsätzen zwischen 15,5 Mio. € und 16,5 Mio. € sowie mit einem Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen 5,3 Mio. € und 5,9 Mio. €. E. Nachtragsbericht Per Gesellschafterbeschluss wurde die konzerninternen Darlehen im Geschäftsjahr 2024 wieder vollständig zurückgeführt. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Angaben im Anhang.
11/22/24 Kirk Allen Knauff, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Navis Germany GmbH, Flensburg PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Navis Germany GmbH, Flensburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Navis Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 25. November 2024 BDO
AG
Sabath, Wirtschaftsprüfer Vaih, Wirtschaftsprüfer |
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