Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 2087
Vorher
Schwindt CAD/CAM-Technologie GmbH
Eingetragen
3.8.1993
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die ingenieurmäßige Beratung, Projektierung, Schulung und Softwareentwicklung in der CAD/CAM-Technologie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Schwenk
seit 2.10.2017
Geschäftsführer
Claudia Schneider
seit 29.9.2017
Prokura
Ute Seidler
seit 6.5.2008
Prokura
Ralf Dr. Seidler
seit 18.3.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Seidler Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ralf Seidler
Eichberg 7, 96279 Weidhausen
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SCHWINDT DIGITAL GmbH

Coburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Wir sind seit 30 Jahren ein führender Anbieter als autorisierter Dassault Systèmes PLATINUM Partner für den Vertrieb und zur Betreuung aller relevanten Dassault-Produkte wie CATIA, ENOVIA und 3DEXPERIENCE. Hierzu steht uns unser engagiertes Mitarbeiterteam, leistungsfähiges Equipment, Schulungszentren an sechs Standorten in Deutschland sowie ein Product Lifecycle Management (PLM) Competence Center zur Verfügung. Auf der Grundlage der 3DEXPERIENCE haben wir unsere Anwendung "vierS.Cloud" geschaffen, mit der wir für unsere Kunden standardisierte und wettbewerbsfähige digitale Entwicklungsprozesse realisieren.

SCHWINDT DIGITAL GmbH gliedert sich in vier Bereiche: Der Bereich Business Administration umfasst die interne Administration sowie die Themenbereiche Marketing und Personal; der Bereich Kundenorganisation bearbeitet den Vertrieb und das Backoffice; der Bereich Industrialisierung kümmert sich darum, Dassault-Produkte und eigene Produkte industrialisiert zum Kunden zu bringen, indem sie Anwendungsbetreuung sowie Trainings und Infrastruktur sicherstellt. Der vierte Bereich umfasst Prozesslösungen; hier werden hauptsächlich die eigenen Produkte entwickelt. Die Geschäftsleitung befasst sich neben allen gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben mit der Festlegung der Strategie und des Managements, mit den Themen Daten- und Informationssicherheit sowie Projektmanagement.

Über die vier Bereiche ist matrixartig eine zweite Ebene eingewoben: Der Fokus liegt hier auf den fünf Industrielösungen: Transportation and Mobility, Industrial Equipment, High-Tech, Home & Lifestyle sowie Cities, Construction and Territories.

Die rechtliche Struktur umfasst eine GmbH mit sechs unselbständigen Betriebsstätten.

1.2. Forschung und Entwicklung

Seit 2019 wird das Geschäftsmodell aus dem im PLM erworbenen Wissen kontinuierlich in Richtung der Durchdringung allgemeiner Unternehmensprozesse erweitert. Mit den Dassault Systèmes und vierS-Produkten streben wir danach, unseren Kunden bei der Digitalisierung ihrer Produktentwicklung als Dienstleister zum Aufbau von einfach zu bedienenden und kommunikationsoptimierenden PLM- und Wissensmanagementsystemen zu helfen. Diese werden bevorzugt als Software as a Service Cloudlösungen standardisiert angeboten.

Generelles Ziel unserer Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen ist es, das Unternehmen in die Lage zu versetzen, auch in Zukunft Kundenanforderungen mit einfachen und skalierbaren Lösungen bestmöglich zu erfüllen und darüber hinaus ausgewählte Leuchtturmprojekte zur weiteren Kommerzialisierung zu bringen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die SCHWINDT DIGITAL GmbH bedient zu etwa zwei Drittel Kunden aus dem Automobilsektor. Neben der Konjunktur- und Technologiekrise in der Automobilindustrie hat nach der Coronakrise der Ukrainekrieg das Wirtschaftsleben zum Erliegen gebracht. Die daraus folgende Schwäche erfasst die gesamte internationale Konjunktur. Die Vorzeichen für die weitere Entwicklung sehen insbesondere in Deutschland und Europa schlecht aus, die erforderliche Digitalisierung der Industrie sollte aber ausreichend Potentiale schaffen.

2.2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Krise der Masse der Kunden hat sich auch im Unternehmen bemerkbar gemacht und deutliche Bremsspuren hinterlassen. Wir haben über ein Kostensparprogramm auf diese Situation reagiert.

2.2.1. Ertragslage

Der Umsatzrückgang konnte gestoppt werden, Kunden haben trotz eigener wirtschaftlicher Engpässe zurückhaltend investiert. Der Rohgewinn erhöhte sich von TEuro 4.093 um 2,8% auf TEuro 4.209.

Personalabgänge wurden nicht kompensiert - eigentlich notwendige Gehaltserhöhungen nur minimal umgesetzt. Der Personalkostenanteil am Rohgewinn erhöhte sich aufgrund freiwilliger sozialer Leistungen leicht von 76,8% auf 76,9% (absolut stieg er von TEuro 3.142 auf TEuro 3.236).

Wegen eines straffere Kostenmanagements in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich diese von TEuro 748 um TEuro 75 oder 10,0% auf TEuro 672. Der Jahresüberschuss stieg daher von TEuro 4 leicht auf TEuro 86 an.

2.2.2. Finanzlage

Die leichte Ergebniserhöhung trug dazu bei, dass die Finanzlage als noch gut eingeschätzt wird. Der Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt TEuro 264. Zahlungsmittelabflüsse aus dem Working Capital von TEuro 692 trugen zur Verminderung der Flüssigen Mittel um TEuro 878 bei.

Investitionen in das Sachanlagevermögen spielen für das Unternehmen als reines Dienstleistungsunternehmen eine tendenziell geringe Rolle. Investitionen in die wesentlichen Werttreiber Qualifikation der Mitarbeiter sowie Weiterentwicklung von Prozessen sind nicht aktivierungsfähig und spiegeln sich vor allem als Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung wider.

2.2.3. Vermögenslage

Die Kapitalstruktur ist geprägt durch im Voraus vereinnahmte Lizenzgebühren, die als passive Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und 76,0% der Bilanzsumme darstellen. Die Eigenkapitalquote ist mit 14,1%; aufgrund des Geschäftsmodells angemessen und deckt das Anlagevermögen zu 177% ab.

2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen zur Steuerung des Unternehmens bedeutsamen Leistungsindikatoren sind der Neukundenumsatz und der Umsatz aus dem Wartungsgeschäft. Der Neukundenumsatz hat sich positiv entwickelt, das Wartungsgeschäft ist aufgrund der bei vielen Kunden unsicheren Rahmenbedingungen leicht gesunken.

2.4. Gesamtaussage

Trotz Automobilkrise konnten Umsatz und Gewinn leicht gesteigert werden. Wir schätzen unsere Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage noch als befriedigend ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist mit Skontoabzug zu begleichen. Durch die Zahlung der Lizenzforderungen mit Skontoabzug durch die Masse der Kunden sind Wertberichtigungen und Forderungsabschreibungen kaum erforderlich.

Die Liquidität war im gesamten Geschäftsjahr jederzeit problemlos gewährleistet. Sie konnte ohne Hilfe von externen Kreditgebern aufrechterhalten werden.

Die Geschäftsentwicklung schätzen wir angesichts der Herausforderungen des Branchenumfelds und der allgemeinen Konjunkturentwicklung insgesamt weiterhin als positiv ein.

3. Zweigniederlassungsbericht

Wir verfügen im Berichtsjahr über keine im Handelsregister eingetragene Zweigniederlassung; es bestehen fünf unselbständige und lediglich gewerberechtlich angemeldete Niederlassungen in Sindelfingen (Schulungszentrum), Würzburg (PLM Competence Center), Berg Bergzabern, Wuppertal und Zwickau-Mülsen.

4. Prognosebericht

Derzeit gehen wir mit den Branchenbeobachtern von einer gedämpften Entwicklung des für uns relevanten Marktes in den nächsten zwölf Monaten aus. Als wesentlichen Geschäfts- und Chancentreiber nehmen wir den zunehmenden Digitalisierungsdruck auf mittelständische Unternehmen wahr, den wir mit unseren innovativen und einfach strukturierten Softwaredienstleistungen und unserem umfassenden Knowhow forcieren und bedienend lösen. Kritisch wird die Trendwende in der E-Mobilität gesehen. Unsicherheiten im Markt führen zu Absatzproblemen bei den Automobilkunden. Weiterhin kritisch sehen wir die Kostensteigerungen im Einkauf.

Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2023/2024 von einem leicht gestiegenen Ergebnis aus.

5. Chancen- und Risikobericht

5.1. Risikobericht

Durch unser eigenes Business-System haben wir ein hinreichendes Controllinginstrument zur Verfügung, um Risiken zu erkennen, zu beobachten und zu kommunizieren. Veränderungen nehmen wir rasch wahr und können dementsprechend schnell reagieren.

Neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko registrieren wir im Wesentlichen das angespannte konjunkturelle Umfeld in unserem Zielmarkt. Unsere Zielkunden sind überwiegend klein und mittelständisch geprägt. Hier besteht das Risiko, dass die Umsätze weiter fallen und von uns entsprechende Kostenanpassungen, vor allem im personellen Bereich, vorgenommen werden müssten.

Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

5.2. Chancenbericht

Die Kundenstruktur ist so aufgebaut, dass auf keinen Kunden mehr als 6% Umsatzanteil entfällt. Unsere Abhängigkeit ist damit lediglich branchen- aber nicht kundenspezifisch. Der Branchentrend zur Elektrifizierung und zum autonomen Fahren führt bei unseren Kunden zu Anpassungserfordernissen bezüglich Prozessoptimierung. Weiterhin entwickeln unsere Kunden Lösungen zur Verbesserung der Umweltbilanz und Energieeinsparung. Diese Nachfrage spüren wir zusehends. Im Vergleich zum Wettbewerb sind wir sehr beweglich, flexibel und effizient aufgestellt. Wir haben langjährige, stabile und gute Kundenbeziehungen. Diese meinen wir weiterhin gut bedienen zu können, weil wir fähig sind, Großprojekte in kleine, handhabbare Aufträge aufzuteilen sowie industrialisiert und standardisiert abzuarbeiten, so dass für die Kunden ein kurzer und überschaubarer Return on Investment resultiert.

Bilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 469.065,00 452.817,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 52.315,00 92.506,00
II. Sachanlagen 415.750,00 359.311,00
III. Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
B. Umlaufvermögen 4.939.055,28 5.061.224,49
I. Vorräte 23.517,00 11.115,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.410.612,56 1.667.666,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.504.925,72 3.382.442,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 475.188,68 275.717,39
Summe Aktiva 5.883.308,96 5.789.758,88

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 832.163,28 1.046.528,87
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 732.163,28 946.528,87
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 179.468,60 183.514,64
C. Verbindlichkeiten 398.221,50 334.522,87
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.473.455,58 4.225.192,50
Summe Passiva 5.883.308,96 5.789.758,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.208.956,00 4.093.078,83
2. Personalaufwand 3.235.910,60 3.141.860,34
a) Löhne und Gehälter 2.601.409,57 2.595.395,26
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 634.501,03 546.465,08
soziale Abgaben 567.373,46 479.023,26
davon Aufwendungen für Altersversorgung 67.127,57 67.441,82
3. Abschreibungen 178.848,72 186.089,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 178.848,72 186.089,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 672.478,92 747.726,74
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.857,84 76,88
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.585,00 7.512,00
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 6.585,00 7.512,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 28.628,30 1.554,77
8. Ergebnis nach Steuern 89.362,30 8.412,86
9. sonstige Steuern 3.727,89 4.198,05
Jahresüberschuss 85.634,41 4.214,81

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Schwindt CAD/CAM-Technologie GmbH, Coburg (Amtsgericht Coburg, HRB 2087) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmunen für Kapitalgesellschaften (§§264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert.

Die Lizenzen und die EDV-Software werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern werden aufgrund der betrieblichen Erfahrungen ermittelt, die sich weitgehend mit den steuerlichen AfA-Tabellen decken. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter unter Euro 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten werden Rückstellungen gebildet ; die zurückzustellenden Beträge werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen aufgrund der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Dabei wird von folgenden Berechnungsgrundlagen ausgegangen: Die Sterbens- und Invalidierungswahrscheinlichkeiten sind den "Richtlinien 2018G" von Klaus Heubeck entnommen. Der technische Zinsfuß beträgt 1,81%.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetragses passiviert.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen TEuro 8 (Vj. TEuro 6). Es handelt sich dabei um Forderungen aus einem Verrechnungskonto. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In die sonstigen Gewinnrücklagen ist das Jahresergebnis aufgrund der vollständigen Verwendung eingestellt worden.

Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich, für noch zu erbringende Leistungen sowie für Abschlusskosten dotiert.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Mit Ausnahme branchenüblicher Sicherheiten sind die Verbindlichkeiten nicht besichert.

In den Gewinn- und Verlustrechnung sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEuro 13 (Vj. Erträge von TEuro 14) enthalten.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen von TEuro 207 (Vj. TEuro 265).

Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres insgesamt 49 Arbeitnehmer, davon 2 leitende und 47 normale Angestellte (Vj. 52 Arbeitnehmer, davon 3 leitende und 49 normale Angestellte).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herrn Dr.-Ing. Ralf Seidler, Diplomingenieur, und Herrn Dipl.-Inf. Jörg Schwenk, Diplominformatiker, wahrgenommen.

Gemäß Gesellschafterbeschluss ist das Jahresergebnis in die sonstigen Gewinnrücklagen eingestellt worden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Coburg, den 20. August 2024

Dr. Ralf Seidler, Geschäftsführer

Jörg Schwenk, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schwindt Digital GmbH, Coburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SCHWINDT DIGITAL GmbH, Coburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCHWINDT DIGITAL GmbH, Coburg, für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendigbestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sein die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lageberichterbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlussesund Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressatenbeeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unterhttps://www.idw.de/idw/ver- lautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Landshut, den 30.10.2024

BBT Control Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Florian Bendel, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 4.11.2024.

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