International Chemical Investors RE I GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dunja Pfeifer seit 12.7.2021 | Prokura |
Erik Mitcha Wendt seit 27.7.2018 | Prokura |
Astrid Gabriele Richter seit 29.11.2017 | Prokura |
Nicholas Conrad Burgin seit 31.5.2016 | Geschäftsführer |
Gary Bryan Hendler seit 23.9.2010 | Geschäftsführer |
Heinz-Ulrich Dietrich Lapsit seit 2.11.2004 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eisai GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 20241. Allgemeines Die Eisai GmbH, Frankfurt am Main, ist die deutsche Vertriebsgesellschaft des Eisai Co., Ltd. -Konzerns, Tokio, Japan, die Präparate zur Behandlung von Erkrankungen in den Bereichen Onkologie und Neurologie vermarktet. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen einige Präparate in den Bereichen Gastroenterologie, Schmerz und Alzheimer Demenz. Der operative Bereich der Eisai GmbH ist in drei Geschäftseinheiten unterteilt: die Business Group Oncology, die Business Group Neurology und die Business Group Mature and Local Brands. Geschäftseinheit Onkologie (Business Group Oncology): Der Schwerpunkt des Bereichs Onkologie liegt auf drei Präparaten: Halaven® (zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs oder von Patienten mit nicht resezierbaren fortgeschrittenen bzw. metastasierten Liposarkomen), Lenvima® (zur Behandlung von Leber- und Schilddrüsenkarzinomen), sowie Kisplyx® (zur Behandlung von Nierenkarzinomen). Das Präparat Targretin® (Wirkstoff Bexaroten) ergänzt das Produktportfolio des Bereichs Onkologie. Geschäftseinheit Neurologie (Business Group Neurology): Der Schwerpunkt des Bereichs Neurologie liegt auf zwei Antiepileptika: Fycompa®, sowie das Orphan Drug Inovelon®. Der Fokus in der EMEA-Region liegt auf der Vermarktung von Fycompa®, das seit Dezember 2017 auch wieder in Deutschland vertrieben wird. Fycompa® (Wirkstoff Perampanel) ist in der EU als Zusatztherapie fokaler Anfälle zugelassen. Geschäftseinheit Sonstige Produkte (Business Group Mature and Local Brands): Hierzu gehören die Präparate Aricept®und Pariet®. Der Eisai-Konzern ist ein internationaler forschungs- und entwicklungsorientierter Pharmakonzern mit Stammsitz in Tokio (Japan), und konzentriert seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf die Bereiche, in denen ein hoher ungedeckter medizinischer Bedarf besteht, insbesondere der Onkologie und der Neurologie. In seinen Unternehmen in den USA, Asien, dem EMEA-Raum (Europa, Naher Osten, Afrika plus Russland und Ozeanien) und seinem Heimatmarkt Japan beschäftigt Eisai über 11.000 Mitarbeiter. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Kalenderjahr 2023 stieg der Umsatz des Pharma-Gesamtmarktes (Klinik und Apotheke) gemäß IQVIA Marktbericht Deutscher Pharmamarkt 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,7%. Der Absatz ging dagegen um 2,0% zurück. Im Segment Apotheken stieg der Umsatz um 2,0% auf 47,5 Milliarden Euro. Im Kalenderjahr 2023 sind die Umsätze mit den gesetzlichen Krankenversicherungen um 3,4% auf 52,0 Milliarden Euro und die Absatzmengen um 1,6% höher ausgefallen als im Vorjahr. Die für die Gesellschaft relevanten Teilmärkte befinden sich im Bereich Anti-Epileptika (Neurologie) und Onkologie. Im Anti-Epileptika Markt (N03A0 gesamt) ist Eisai GmbH mit zwei Produkten vertreten (Fycompa® und Inovelon®). In der Onkologie finden sich Lenvima® und Kisplyx® in der Gruppe der Proteinkinasehemmer (L01H). Beide Teilmärkte unterliegen trotz ihrer Abhängigkeit vom Gesamtmarkt einer eigenen Dynamik. Am 12. November 2022 ist das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStabG) in Kraft getreten. Kern des Gesetzes sind Finanzreformen in allen Bereichen der gesetzlichen Krankenversicherung: Die Preisbildung von Arzneimitteln ist reformiert, die Honorierung von Ärzten verändert, die Finanzreserven der Krankenversicherung abgeschmolzen, der Apothekenabschlag erhöht worden. Die Pharmaindustrie ist unmittelbar durch folgende fünf Maßnahmen zur Reduktion der Kosten und der Finanzierungslücke im Gesundheitswesen betroffen: Herstellerabschlag: Für das Jahr 2023 wird der Herstellerabschlag insbesondere für patentgeschützte Arzneimittel um 5 Prozentpunkte erhöht. Die Erhöhung war bis zum 31.12.2023 befristet. Seit dem 01.01.2024 gilt wieder der ursprüngliche Herstellerabschlag. Kombinationsabschlag: Für Kombinationstherapien mit Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen wird ein Kombinationsabschlag i.H.v. 20,0% auf den Erstattungsbetrag zum 1. Mai 2023 eingeführt. Reform des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes AMNOG: Strukturelle Änderungen der Preisbildung von neuen Arzneimitteln, die keinen oder nur einen geringen Zusatznutzen haben, sowie ergänzende Maßnahmen zur Dämpfung des Ausgabenanstiegs bei patentgeschützten Arzneimitteln. Apothekenabschlag: Der Apothekenabschlag wird von EUR 1,77 auf EUR 2,00 je Arzneimittelpackung auf zwei Jahre befristet erhöht. Preismoratorium: Das Preismoratorium bei Arzneimitteln wird bis Ende 2026 verlängert, ergänzt um eine Ausstiegsregelung für bekannte Arzneimittel mit neuem Anwendungsgebiet. 3. Ertragslage Die Eisai GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 69.981 erzielt, was eine Steigerung um 5,2% gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 66.531 bedeutet. Die Umsatzerlöse entfallen auf die Onkologie mit TEUR 51.871 (Vorjahr: TEUR 49.575), die Neurologie mit TEUR 17.580 (Vorjahr: TEUR 16.261) und die Mature and Local Brands mit TEUR 530 (Vorjahr: TEUR 695). Die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss sind bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren, über die das Unternehmen gesteuert wird. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich von TEUR 1.876 auf TEUR 2.193 erhöht, im Wesentlichen wegen gestiegenen Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.381; Vorjahr: TEUR 1.123). Der Materialaufwand ist um 6,2% von TEUR 36.827 auf TEUR 34.555 gesunken. Der prozentuale Anteil des Materialaufwands an den Umsatzerlösen liegt mit 49,4% unter dem Vorjahreswert von 55,4%, da die Einkaufspreise seitens der Lieferanten innerhalb des Eisai- Konzerns angepasst wurden. Der "Rohertrag" (Rohertrag = Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) beträgt TEUR 35.426 (Vorjahr: TEUR 29.705). Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund variabler Vergütungen und der Erhöhung des Personalbestands um 15,8% von TEUR 19.323 auf TEUR 22.374 gestiegen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 165 Personen (Vorjahr: 148) beschäftigt. Aufgrund der geplanten Einführung neuer Produkte und Indikationserweiterungen ist der Bestand um 17 Personen vergrößert worden. Die Abschreibungen auf Anlagevermögen belaufen sich auf TEUR 147 (Vorjahr: TEUR 152). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 1.945 (19,9%) auf TEUR 11.730 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wesentliche Posten sind Werbeaufwendungen (TEUR 5.239; Vorjahr: TEUR 3.996), Reisekosten (TEUR 1.576; Vorjahr: TEUR 1.268) und Fahrzeugleasing (TEUR 791; Vorjahr: TEUR 645). Es wurden Zinserträge aus Cashpool-Guthaben in Höhe von TEUR 498 (Vorjahr: TEUR 0) erzielt. Das Ergebnis vor Ertragssteuern beläuft sich auf TEUR 3.828 (Vorjahr: TEUR 2.303). Die Aufwendungen für Ertragssteuern sind auf TEUR 1.461 (Vorjahr: TEUR 599) gestiegen. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 2.367 (Vorjahr: TEUR 1.704). Die Umsatzrentabilität beträgt im Geschäftsjahr 2023/24 somit 3,4% (Vorjahr: 2,6%). Im Vorjahresabschluss waren für 2023/24 leicht steigende Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Arzneimitteln und gegenüber 2022/23 ein leicht höherer Jahresüberschuss prognostiziert. Die Budgetziele wurden erreicht. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Eisai GmbH liegt zum 31. März 2024 mit TEUR 60.605 um 21,0% (TEUR 10.508) über dem Vorjahreswert von TEUR 50.097. Die Vorräte haben sich um TEUR 21.016 von TEUR 38.784 auf TEUR 17.768 verringert, nachdem die Bevorratung der absatzstarken Produkte dem tatsächlichen Bedarf angepasst wurde. Die Vorräte haben sich 3,5-fach (Vorjahr: 1,9-fach) umgeschlagen (Umsatzerlöse geteilt durch durchschnittlichen Vorratsbestand). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen mit TEUR 8.481 um TEUR 3.160 (59,4%) über dem Vorjahreswert von TEUR 5.321, da die Umsatzerlöse im vierten Quartal höher waren als im entsprechenden Vorjahresquartal. Die Reichweite der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Forderungsbestand x 360 geteilt durch Umsatzerlöse) beträgt 44 Tage (Vorjahr: 29 Tage). Die Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 27.221 (Vorjahr: TEUR 141) betreffen fast ausschließlich Cashpool-Forderungen. Im Vorjahr waren Cashpool- Verbindlichkeiten von TEUR 2.800 ausgewiesen worden. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Ertragsteuerforderungen in Höhe von TEUR 3.542 (Vorjahr: TEUR 1.956). Dies ist auf Unterschiede bei Vorauszahlungen, Erstattungsansprüchen und Nachzahlungen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Das Eigenkapital liegt zum 31. März 2024 aufgrund des Jahresüberschusses von TEUR 2.367 mit TEUR 30.871 über dem Vorjahreswert von TEUR 28.504. Die Eigenkapitalquote beträgt 50,9% (Vorjahr: 56,9%). Die sonstigen Rückstellungen liegen mit TEUR 9.782 unter dem Vorjahreswert von TEUR 9.998. Sie enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Kundenrückvergütungen aufgrund des Gesetzes zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FinStG) von TEUR 2.846 (Vorjahr: TEUR 3.016), Rückstellungen für Herstellerrabatte und sonstige Kundenrückvergütungen von TEUR 2.161 (Vorjahr: TEUR 2.851) und Personalrückstellungen von TEUR 4.331 (Vorjahr: TEUR 3.072). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 192 auf TEUR 1.912 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 16.485 (Vorjahr: TEUR 6.060) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und sind aufgrund von Zahlungen nach dem Bilanzstichtag höher als zum Vorjahresstichtag ausgefallen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 461 auf TEUR 1.278 gestiegen und enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten. 5. Finanzlage Die liquiden Mittel sind von TEUR 2.487 auf TEUR 2.625 gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden TEUR 145 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist zu 100% durch Eigenkapital gedeckt. 6. Risikobericht Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch ein proaktives Forderungsmanagement in Verbindung mit unseren Erfahrungswerten bezüglich des Zahlungsverhaltens unserer Kunden minimiert. Ein nennenswertes Währungsrisiko besteht nicht, da alle relevanten Geschäftsvorfälle in Euro abgewickelt werden. Ein Risiko aufgrund von Preisänderungen ist durch generische Konkurrenzpräparate und die Einführung neuer Produkte gegeben. Darüber hinaus ist aufgrund des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) für alle neuen Produkte eine Nutzenbewertung obligatorisch. Dies kann zu Preisrisiken und zusätzlich auch zu Rückerstattungen im Rahmen von Rabatten entsprechend des ANMOG an die Krankenkassen führen. Darüber hinaus lässt sich ein kontinuierlich steigender Kostendruck im Gesundheitswesen beobachten. Insbesondere der im Rahmen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes (GKV- FinStG) ins Leben gerufene Rabatt auf Kombinationstherapien in Höhe von 20% hat eine nicht unerhebliche Auswirkung auf die Gesellschaft, da Kisplyx®, als einer der großen Wachstumstreiber, maßgeblich von dieser Regelung betroffen ist. Darüber hinaus wurde mit dem GKV-FinStG die Zeit der freien Preisbildung verkürzt (von 12 auf 6 Monate nach Markteinführung) und die Rahmenbedingungen für die Preisverhandlungen verschärft (z.B. Volumenbindung). Diese Änderungen stellen ein zusätzliches Risiko für die Vermarktung neuer Indikationen und Produkte dar. Um eine zeitnahe und lückenlose Versorgung der Nachfrage nach Medikamenten zu gewährleisten, muss die Gesellschaft permanent eine ausreichende Menge an Produkten vorhalten. Zur Sicherstellung der Verfügbarkeit werden Bestandsentwicklungen fortlaufend geprüft und monatlich an Mitglieder des Managements berichtet. 7. Chancenbericht Das kommende Geschäftsjahr ist durch zwei Schwerpunkte geprägt. Einerseits gilt es, die Nachfrage für die bestehenden Produkte weiter auszubauen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Wachstumspräparaten Fycompa®, Lenvima® und Kisplyx®. Der zweite Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung für neue Produkte und Indikationserweiterungen. Der Fokus im Geschäftsbereich Neurologie richtet sich dabei auf ein neues Produkt zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit. Das Produkt befindet sich aktuell im Zulassungsverfahren. Die Entscheidung der Behörden wird in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2024/25 erwartet. Im Geschäftsbereich Onkologie sind weitere Indikationserweiterungen geplant. Für Lenvima® laufen aktuell mehrere Zulassungsstudien, deren Ergebnisse im Laufe des Geschäftsjahres erwartet werden. Bei entsprechender Datenlage könnte mit Zulassungen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2025/26 gerechnet werden, so dass auch hierfür frühzeitig Vorkehrungen getroffen werden müssen. 8. Prognosebericht Die Gesellschaft erwartet für 2024/25 einen Umsatzzuwachs im mittleren, einstelligen Prozentbereich. Die Investitionen in neue Produkte und Indikationen, sowie inflationsbedingte Anpassungen lassen einen Kostenanstieg erwarten, der etwas höher als der geplante Umsatzzuwachs ist. Daher liegt der budgetierte Jahresüberschuss leicht unter dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2023/24.
Frankfurt am Main, 22. August 2024 Die Geschäftsführung Gary Hendler Nicholas Burgin BILANZ ZUM 31. März 2024AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT 1. APRIL 2023 BIS 31. MÄRZ 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 20241. Allgemeine Angaben Die Eisai GmbH ist eine beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 40792 eingetragene GmbH mit Sitz in der Edmund-Rumpler-Straße 3, 60549 Frankfurt am Main. Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 der Eisai GmbH ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode. Die Abschreibungssätze basieren auf der voraussichtlichen, betriebsindividuellen, wirtschaftlichen Nutzungsdauer, die für Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre beträgt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 werden in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder zu den niedrigeren Verkaufspreisen abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt. Die Anschaffungskosten werden nach der FIFO-Methode ermittelt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen und Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Forderungen, die auf fremde Währungen lauten, werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Bilanzstichtag einheitlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs nur dann, wenn sich hieraus niedrigere Forderungen ergeben. Latente Steuern werden für Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren und sich daraus Steuerbelastungen oder -entlastungen ergeben. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird der kombinierte Ertragsteuersatz von 31,9% zu Grunde gelegt. Dieser enthält neben der Körperschaftsteuer von 15,0% und dem darauf zu entrichtenden Solidaritätszuschlag von 5,5% den durchschnittlichen Gewerbesteuersatz in Höhe von 16,1%. Nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ergibt sich - wie bereits im Vorjahr - ein latenter Steueranspruch, der im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden bei Rückstellungen resultiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer insgesamt bestehenden Steuerentlastung wird vom Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Guthaben auf Zeitwertkonten dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB), erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Im Rahmen der Vermögens- und Schuldenverrechnung werden sich nach Saldierung der Pensionsverpflichtungen mit dem Deckungsvermögen ergebende Verpflichtungsüberhänge unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Bei einem Überhang der Vermögensgegenstände erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Der Erfüllungsbetrag von Pensionsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Pensionsverpflichtungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren, also 1,82% (Vorjahr: 1,79% p.a.) abgezinst. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen sowie Aufwendungen und Erträge aus Zinssatzänderungen werden jeweils gesondert unter den Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren beträgt 1,79% (Vorjahr: 1,50%). Der Berechnung liegt die Annahme eines Rententrends von 1,0% (Vorjahr: 2,40%) p.a. zugrunde. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den Heubeck'schen Sterbetafeln (2018G). Die Steuerrückstellungen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer werden auf Grundlage des erwarteten steuerlichen Einkommens und des Gewerbeertrags ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Bilanzstichtag einheitlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs nur dann, wenn sich hieraus höhere Verbindlichkeiten ergeben. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der Anschaffungskosten und Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin sind auch Forderungen gegen verbundene Unternehmen und enthalten Cashpool-Forderungen (TEUR 27.188; Vorjahr. TEUR 0) und darüber hinaus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit TEUR 3.542 (Vorjahr: TEUR 1.956) Ertragsteuererstattungsansprüche. Den Pensionsverpflichtungen von TEUR 626 (Vorjahr: TEUR 491) steht ein Deckungsvermögen von TEUR 471 (Vorjahr: TEUR 456) gegenüber, so dass sich ein Verpflichtungsüberhang von TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 35) ergibt. Bei Anwendung des 7- Jahres Durchschnittszinssatzes hätte sich zum 31. März 2024 eine um TEUR 1 höhere Rückstellung ergeben. Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Kundenrückvergütungen aufgrund des Gesetzes zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FinStG) von TEUR 2.846 (Vorjahr: TEUR 3.016), Rückstellungen für Herstellerrabatte und sonstige Kundenrückvergütungen von TEUR 2.161 (Vorjahr: TEUR 2.851) und Personalrückstellungen von TEUR 4.331 (Vorjahr: TEUR 3.072). Alle Verbindlichkeiten haben ausschließlich und unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und enthalten Cashpool-Verbindlichkeiten (TEUR 0; Vorjahr. TEUR 2.800) und darüber hinaus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 1.259 (Vorjahr: TEUR 812) enthalten. Es liegen keine Haftungsverhältnisse vor. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beläuft sich auf TEUR 3.704 und betrifft mit TEUR 2.599 den Mietvertrag für Räumlichkeiten der Hauptverwaltung und mit TEUR 1.105 Firmenfahrzeuge. Davon sind TEUR 981 innerhalb eines Jahres, TEUR 2.141 innerhalb eines Zeitraums von mehr als einem bis zu fünf Jahren und TEUR 582 in mehr als fünf Jahren fällig. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden ausschließlich mit dem Verkauf von Arzneimitteln innerhalb von Deutschland erzielt und entfallen auf die drei Geschäftseinheiten wie folgt: Onkologie mit TEUR 51.871 (Vorjahr: TEUR 49.575), Neurologie mit TEUR 17.580 (Vorjahr: TEUR 16.261) und Mature and Local Brands mit TEUR 530 (Vorjahr: TEUR 695). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.381; Vorjahr: TEUR 1.123), die auch Erträge außergewöhnlicher Größenordnung sind, sowie Erträge aus der privaten Nutzung der Firmenfahrzeuge (TEUR 802; Vorjahr: TEUR 706). Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 43). Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 485 (Vorjahr: TEUR 133) enthalten. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden als wesentliche Posten Werbeaufwendungen (TEUR 5.239; Vorjahr: TEUR 3.996), Reisekosten (TEUR 1.576; Vorjahr: TEUR 1.268), Fahrzeugleasing (TEUR 791; Vorjahr: TEUR 645), Gebäudemiete und Nebenkosten (TEUR 750; Vorjahr: TEUR 665), und Rechts- und Beratungskosten (TEUR 681; Vorjahr: TEUR 344) ausgewiesen. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 24 (TEUR 39). Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 498 (Vorjahr: TEUR 0). Die Erträge aus dem Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12) wurden mit den entsprechenden Aufwendungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12) saldiert. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen an verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 5). Die Aufwendungen für die Aufzinsung von Pensionsrückstellungen betragen TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 12). Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen mit TEUR 1.249 das laufende Jahr (Vorjahr: TEUR 615) und mit TEUR 212 vorangegangene Geschäftsjahre (Vorjahr: TEUR 16). 5. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer/innen beträgt 165 (Vorjahr: 148) Personen. Mitglieder der Geschäftsführung Herr Gary Bryan Hendler, Director and President and CEO, Eisai Europe Limited, Hatfield, Großbritannien Herr Nicholas Burgin, President & COO EMEA & President GV&A, Eisai Europe Limited, Hatfield, Großbritannien Die Geschäftsführer haben keine Vergütungen von der Eisai GmbH erhalten. Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 62 und entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen. Angaben zum Konzernabschluss Die Eisai GmbH wird in den Konzernabschluss der Eisai Co. Ltd., Tokio, Japan, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss der Eisai Co. Ltd. wird im Kikon Keizai Shimbun, Tokio, Japan, Code 4523 offengelegt. Darüber hinaus wird die Eisai GmbH in den Konzernabschluss der Gesellschafterin Eisai Europe Limited, Hatfield, Großbritannien, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss der Eisai Europe Limited wird im Companies House unter der Nummer 05268420 offengelegt. Angaben zur Mindestbesteuerung Die Eisai Co. Ltd. erzielt Konzernumsatzerlöse oberhalb des Schwellenwerts von 750,0 Millionen Euro und unterliegt damit den OECD-Modellregelungen des Pillar Two zur Mindestbesteuerung. Die Pillar Two-Gesetzgebung ist in Deutschland am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Aufgrund der am deutschen Unternehmenssitz geltenden Steuersätze geht die Geschäftsführung davon aus, dass die tatbestandsauslösende Steuerbelastung von mindestens 15,0% (sog. "Effective Tax Rate") erreicht bzw. überschritten wird. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt worden sind, existieren nicht.
Frankfurt am Main, den 22. August 2024 Die Geschäftsführung Gary Hendler Nicholas Burgin Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Eisai GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eisai GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eisai GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 22. August 2024 Deloitte
GmbH
Thomas Ludwig, Wirtschaftsprüfer Rainer Wiesner, Wirtschaftsprüfer |
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