Contargo Rhein-Waal-Lippe GmbH
Werftstraße 6, 46446 Emmerich am Rhein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kevin Lietz seit 26.9.2024 | Prokura |
Simone Mies-Kempkes seit 17.1.2022 | Prokura |
Sascha Christian Noreika seit 29.10.2019 | Geschäftsführer |
Heiko Vollmer seit 27.2.2019 | Prokura |
Michael Mies seit 23.1.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Emmericher Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH | 50.00% |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Contargo Rhein-Waal-Lippe GmbHEmmerich am RheinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Grundlagen Die Contargo Rhein-Waal-Lippe GmbH betreibt den trimodalen Containerterminal im Emmericher Rheinhafen sowie einen trimodalen Containerterminal im Hafen Voerde-Emmelsum. Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 19.316 T€ erzielt, die damit um 4.393 T€ unter den Vorjahreserlösen lagen. Neben dem Containerumschlag organisiert die Gesellschaft an beiden Standorten die vollständige Logistikkette im Vor- bzw. Nachlauf zwischen den Seehäfen Rotterdam bzw. Antwerpen und den Verladern und bietet Serviceleistungen rund um den Container wie Depothaltung und Reparatur an. Damit übernimmt die CRWL eine wichtige logistische Funktion im deutschniederländischen Wirtschaftsraum, dem Niederrhein, der Region Rhein-Lippe, dem Münsterland sowie dem westlichen Ruhrgebiet. Am Standort Emmerich hat die CRWL bis zum 30.06.2023 zudem die administrative Abwicklung des konventionellen Hafenbetriebes und der Hafenbahn, sowie den Betrieb eines Kranes auf dem Werksgelände eines im Hafen ansässigen Industrieunternehmens übernommen. Mit Datum 01.07.2023 wurde diese Aufgabe zurück in die Hände des Mitgesellschafters Port Emmerich gegeben. Im Sommer 2023 konnten zudem über den Standort Emmerich wieder Landbrückenverkehre Schiene/Schiff dargestellt werden. Einmal mehr konnte in der Kleinwasserzeit unseren Oberrhein Terminals erfolgreich über ein Hub-System geholfen und damit eine sichere Verbindung in die Westhäfen dargestellt werden. Flexible Transportlösungen in extremen Wettersituationen unterstreichen die überregionale Bedeutung der CRWL am Niederrhein. Rahmenbedingungen und Geschäftsentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 stand unter dem vom Einfluss großer geopolitischer Spannungen in Europa und im Nahen Osten. Übervolle Lagerhäuser in Deutschland und Europa, sowie eine hohe Inflation bremsten das weltweite Wirtschaftswachstum zusätzlich und nachhaltig aus. Ebenfalls änderte sich das Kaufverhalten der Konsumenten in diesem Zeitraum. Importeure reduzierten daraufhin Ihr weltweites Bestellverhalten, mit großen Auswirkungen auf die Logistikbranche und unsere Seehafen-Hinterland-Verkehre. Vor allem in der Zeit übervoller Lagerhäuser bis Mitte 2023 konnte die CRWL an beiden Standorten große Mengen beladener Container unserer Kunden aufnehmen. Damit konnte die Ergebnislage, die sich tendenziell -auf Grund fehlender Transportmengen- verschlechterte, positiv beeinflusst werden. Am Standort Emmerich sank der wasserseitige Containerumschlag von 98.593 TEU im Jahr 2022 auf 77.308 TEU im Jahr 2023 und damit um 21,6 %. Neben dem allgemein zu verzeichnendem Mengenrückgang an der Rheinschiene ist dieser Verlust maßgeblich auf den Umzug der Läger zweier langjähriger Großkunden zurückzuführen. Nach wie vor bietet der hochfrequente, mit einer hohen Anzahl an sogenannten fixed-window Verbindungen ausgestattete Binnenschiffsfahrplan, unseren Kunden trotz Einflüssen wie Congestion im Seehafen oder Niedrigwasser- Perioden zuverlässige und planbare Verbindungen in die Westhäfen. Auch im Jahr 2023 ist ein wesentlicher Bestandteil des Container-Verkehrs für den lokalen Emmericher Markt und Logistikansiedlungen in der niederländischen Grenzregion bestimmt. Besonderen Einfluss haben die im Vergleich zu den Vorjahren hohen Lagergeldeinnahmen, da die Importcontainer nur sehr verzögert in die Lagerhallen der Kunden abfließen konnten. Der Standort Emmelsum muss ab Juni 2023 den temporären Verlust der Trimodalität verkraften. Bedingt durch ein Starkregenereignis wurde die einzige Bahnbrücke zerstört, die den Hafen Emmelsum mit der öffentlichen Schieneninfrastruktur verbindet. Hubverkehre (6-mal pro Woche), wie z.B. aus und nach Dortmund und Koblenz, mit Anbindung über die Binnenschifffahrt an die Seehäfen sind bis zum 4. Quartal 2024 definitiv nicht möglich. Vor allem hierdurch sank der wasserseitige Umschlag um 51,3 % auf 22.847 TEU. Neu akquirierte Mengen für bekannte Handelsunternehmen konnten trotz verlängerter Wertschöpfungskette den Verlust der Züge nicht kompensieren. Insbesondere Sondereffekte aus Lagergeldern in den Monaten Januar bis Juni haben im Geschäftsjahr 2023 die Ergebnissituation stabilisiert. Damit gelingt es nach 2021 und 2022 am Standort Emmelsum auch im Jahr 2023 ein positives Ergebnis zu erzielen. Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 69 (Vorjahr 67) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (51 Emmerich / 18 Voerde-Emmelsum). Die Vergütung erfolgte aufgrund eines mit der Gewerkschaft Verdi abgeschlossenen Lohn- und Gehaltstarifvertrages, dessen Bedingungen im Januar 2023 (effektiv mit 4,0 % linear) mit Gültigkeit zum 31.12.2023 angepasst wurden. Die Prämissen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin mit Unsicherheiten verbunden. Die Risiken, die sich vor allem aus geopolitischen Entwicklungen heraus ergeben, sind im Risiko- und Chancenbericht näher erläutert. Die CRWL ist nach den ISO-Standards 9001, 14001 und 50001 zertifiziert und besitzt zudem den Status eines AEO ",Zollrechtliche Vereinfachungen/Sicherheit". Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzstruktur der Gesellschaft ist aufgrund ihrer Funktion als Betriebsgesellschaft durch eine niedrige Anlagenintensität gekennzeichnet. Das Betriebsvermögen ist nahezu ausschließlich aufgrund der Pachtverträge mit den Gesellschaftern Port Emmerich - Infrastruktur- und Immobilien GmbH, Emmerich am Rhein für den Standort Emmerich und der Contargo GmbH & Co. KG, Duisburg für den Standort Voerde-Emmelsum gepachtet. Die Verringerung der Bilanzsumme um 903 T€ ist somit auf der Aktivseite im Wesentlichen auf eine Verringerung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 1.711 T€ begründet bei gleichzeitiger Erhöhung der Guthaben bei Kreditinstituten um 748 T€. Auf der Passivseite verringerten sich die Verbindlichkeiten um 686 T€. Das Eigenkapital in Höhe von 211 T€ ergibt sich aus dem Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von 1.789 T€. Die Liquidität ist durch einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und durch eine Kreditlinie eines Finanzinstitutes gewährleistet. Die Kreditlinie wurde im Januar 2021 aufgrund der konjunkturellen und logistischen Unwägbarkeiten präventiv auf 1.250 T€ erhöht, musste im Berichtsjahr aber nicht in Anspruch genommen werden. Die Umsatzerlöse verringerten sich auf insgesamt 19.316 T€ und lagen damit rund 4.393 T€ deutlich unter denen des Vorjahres. 73 % der Umsätze entfallen dabei auf den Standort Emmerich und 27 % auf den Standort Voerde- Emmelsum. Die Materialaufwendungen, die im Wesentlichen aus Aufwendungen für bezogene Leistungen bestehen, verringerten sich dabei unproportional zu den Umsatzerlösen in Höhe von 3.291 T€. Dieses ist begründet durch die Verringerung der Umsätze für Umschlagsleistungen, welche direkt der Wertschöpfung zugeordnet werden, in Höhe von 469 T€. Der Personalaufwand beträgt 4.618 T€ bei einer Personalkostenquote von 44 % und liegt damit um 297 T€ über dem des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 3.276 T€ um 17 T€ leicht unter dem Vorjahresniveau. Der Jahresgewinn in Höhe von 1.789 T€ liegt um 683 T€ unter dem Ergebnis des Vorjahres in Höhe von 2.472 T€. Der prognostizierte Jahresüberschuss in Höhe von 992 T€ wurde um 797 T€ überschritten. Wirtschaftliche Leistungsindikatoren Die interne Unternehmensplanung erfolgt durch monatliche Controlling-Berichte mit einer Analyse der Plan-/Ist-Beträge. Dieses Vorgehen bildet die Grundlage für Maßnahmenpläne. Basisparameter sind dabei die Umschlagsmengen und Deckungsbeiträge sowie Wertschöpfungskennzahlen in den einzelnen Geschäftsfeldern. Finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss. Chancen- und Risikobericht Innerhalb der Gesellschaft ist ein Risikofrüherkennungssystem eingerichtet, welches in den Prozessbeschreibungen gemäß der Normanforderungen der ISO- Norm 9001/2015 und 14001/2015 enthalten ist. Die bereits im Jahr 2017 getroffene Entscheidung zum Ausbau des Terminals in Emmerich wurde im Jahr 2023 weiter konkretisiert und die Flächenerweiterung auf dem ehemaligen Akzo-Gelände abgeschlossen. Seit Dezember 2023 stehen dem Betrieb nun ca. 8.500 qm zusätzliche Containerstellflächen mit Bahnanbindung zur Verfügung. Nachfolgend wird die Erneuerung der landseitigen Kranbahn in zwei Bauabschnitten (2024/2025) und der Ersatz der beiden Containerbrücken geplant. Als erstes wird die KSR-Brücke durch eine neue Anlage ersetzt, der Auftrag wurde bereits vergeben, die Lieferung wird für das 3. Quartal 2025 geplant. Mit den genannten Ausbaumaßnahmen werden wesentliche Voraussetzungen geschaffen, um den Standort Emmerich zukunftsgerichtet aufzustellen. Der Containerterminal am Standort Voerde-Emmelsum wurde zum Frühjahr 2017 fertiggestellt und entspricht den neuesten technischen Standards. Die Anlage ist aktuell für einen Umschlag von 60.000 TEU ausgelegt. Bestärkt durch die positive Geschäfts- und Ergebnisentwicklung im Jahr 2021 ist das Projekt EMMELSUM II (geplante landseitige Erweiterungsmöglichkeit von ca. 12.000 m 2 , sowie die Verlängerung der Spundwand um ca. 130 m und eine zweite Krananlage) ausgestaltet und der Förderbehörde Ende 2021 vorgelegt worden. Auf Grund auslaufender Richtlinie (alt) und fehlender Förderrichtlinie (neu), konnte im Jahr 2023 noch kein positiver Förderbescheid erteilt werden. Dieser wird nun im 2. Quartal 2024 erwartet. Im Sommer 2023 wurde mit den Wasserbauarbeiten begonnen. Weitere Bauabschnitte sind jedoch im Jahr 2024 erst nach Erhalt des Förderbescheid vorgesehen. Im Berichtsjahr konnten keine bestandsgefährdenden Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft identifiziert werden. Es findet eine permanente Budgetkontrolle statt. Haftungsverhältnisse außerhalb der Bilanz durch Bürgschafts- oder Patronatserklärungen bestehen nicht. Wesentliche Umweltrisiken sind nicht bekannt. Aus den geopolitischen Unruhen und der starken Inflation ergeben sich weiterhin weitreichende Risiken. Die Kriege und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wirken sich negativ auf die Absatzentwicklung, die Produktionsabläufe sowie die Einkaufs- und Logistikprozesse aus, beispielsweise durch Unterbrechungen in den Lieferketten und der Energiebelieferung oder Engpasssituationen bei Bauteilen sowie Rohstoffen und Vorprodukten, dies kann auch Auswirkungen auf die Logistikprozesse und damit auf unsere Gesellschaft haben. Besonders sind hier die bereits deutlich gestiegenen Energiekosten zu nennen. Auch steigende Personalkosten führen zu einer weiteren finanziellen Belastung des Unternehmens. Grundsätzlich können inzwischen auch höhere Cyberrisiken nicht ausgeschlossen werden. Die Gesellschaft ist im Rahmen der Gruppenzertifizierung gem. den Normanforderungen der ISO 9001/14001/50001 in das Qualitäts- und Umweltmanagementsystem des Gesellschafters Contargo GmbH & Co. KG integriert und konnte beim internen Audit im Jahr 2023 in allen Bereichen mit einem Ergebnis deutlich über 90 % abschließen. Ausblick Emmerich Der regionale Frachtanteil hat sich im Jahr 2023 grundsätzlich als relativ stabil erwiesen, allerdings hat sich auch hier der allgemeine Ladungsrückgang bemerkbar gemacht. Einen wesentlich höheren negativen Einfluss hatte die Verlagerung der Lagerstandorte zweier langjähriger Großkunden, was zu einem insgesamt deutlichen Mengeneinbruch am Standort geführt hat. Über eine im Frühjahr 2023 in Betrieb genommene Logistikimmobilie mit 34.000 qm Lagerfläche werden inzwischen regelmäßig Importcontainer für einen Kunden der Haushaltswarenbranche umgeschlagen, hier kommt auch der E-LKW zum Einsatz, mit dem der Großteil dieser innerstädtischen Verkehre im Shuttle abgewickelt wird. Die Entwicklung weiterer Logistikflächen auf der niederländischen Seite der Grenze schreitet weiter voran. Neben den bereits bekannten Projekten in 's-Heerenberg (Docks NLD) werden weitere Logistikflächen rund um Zevenaar entwickelt. Erste Importströme über das Terminal Emmerich sind bereits in Planung. Hier zeigt sich deutlich, dass der auf der niederländischen Seite verfolgte Vermarktungsansatz, den nahen Hafenstandort auf dem Gebiet der Stadt Emmerich in ihre Strategie einzubauen, erfolgreich ist. Voerde-Emmelsum Die neuen Logistikhallen im Hafen Emmelsum und Rhein-Lippe-Hafen sind Mitte 2023 in Betrieb genommen worden. Erste Containerströme konnten erfolgreich über das Terminal Emmelsum abgewickelt werden. Mit einem deutlichen Anstieg der Mengen ist in der zweiten Jahreshälfte 2024 zu rechnen. Der Rhenus-Konzern konnte im Jahr 2023 auch die DeltaPort Ausschreibung "Rhein-Lippe-Hafen Süd" gewinnen. Auf knapp 270.000 m 2 Fläche kann zukünftig gruppenübergreifend, integrale Transport- und Logistiklösungen, unter Einbeziehung der CRWL, angeboten werden. Die Vermarktung der Logistikfläche Westerweiterung direkt hinter der Terminalfläche steht noch aus und rundet den positiven Ausblick zur Entwicklung und Erweiterung des Terminals ab. Prognose CRWL gesamt Für 2024 werden Umsatzerlöse in der Größenordnung von 19.361 T€ geplant, die damit dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 entsprechen. Bei einem erwarteten Anstieg in allen Kostenbereichen plant die Gesellschaft ein positives Jahresergebnis in Höhe von 684 T€.
Emmerich am Rhein, 17. Mai 2024 Michael Mies, Geschäftsführer Sascha Noreika, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2023Contargo Rhein-Waal-Lippe GmbH, Emmerich am RheinAmtsgericht Kleve HRB 3057I. GRUNDLAGEN Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß §§ 264 und § 267 Abs. 2 und 4 HGB nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, der weiteren rechtsformspezifischen Vorgaben, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien. II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN Das Gliederungsschema gemäß § 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen erweitert: In der Bilanz:
In der Gewinn- und Verlustrechnung:
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei vor dem 01.01.2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Bei Anlagegütern, die nach dem 01.01.2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Seit 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach Ablauf von 6 Jahren unterstellt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken werden durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung auf den Forderungsbestand (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber denselben Unternehmen miteinander verrechnet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes in Höhe von 30,35 %. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected-Unit- Credit-Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,47 % (Vorjahr 1,37 %) bewertet. Bei Löhnen und Gehältern wird eine dynamische Entwicklung von 3,10 % p.a. (Vorjahr 2,90 %) angenommen. Weiterhin wird eine dynamische Entwicklung der Renten in Höhe von 2,60 % p.a. (Vorjahr 2,40 %) sowie eine unveränderte Fluktuation in Höhe von 2,0 % p.a. unterstellt. Bei der Bildung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Währungsumrechnung: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Entstehende Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Liefer- und Leistungsbeziehungen und bestehen in Höhe von 36.468,35 € (Vorjahr 44.136,98 €) gegen die Contargo GmbH & Co. KG, Duisburg, und in Höhe von 9.040,16 € (Vorjahr 0,00 €) gegen die Port Emmerich-Infrastruktur- und Immobilien GmbH, Emmerich am Rhein. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 26.000,00 € und ist vollständig eingezahlt. Im Eigenkapital ist ein Betrag von 55.180,54 € (Vorjahr 58.496,02 €) aus der Aktivierung latenter Steuern sowie ein Betrag von 287,00 € aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt. Pensionsrückstellungen: Aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10- Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen resultiert zum 31.12.2023 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 287,00 €. Verbindlichkeiten: Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Liefer- und Leistungsbeziehungen und bestehen in Höhe von 53.237,90 € (Vorjahr 52.217,50 €) gegen die Contargo GmbH & Co. KG, Duisburg. Weitere Angaben zur Bilanz: Ein Anteil von 1,4 Mio. € des Jahresergebnisses wird an die Gesellschafter entsprechend der Anteile am Stammkapital ausgeschüttet. Die Wertstellung der Auszahlung wird auf den 15.02.2024 festgelegt. Der verbleibende Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Sonstige betriebliche Erträge: In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Sachzuwendungen in Höhe von 68.092,76 € (Vorjahr 67.786,02 €) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 0,12 € (Vorjahr 150,45 €). Die sonstigen Steuern 1.673,51 € (Vorjahr 1.944,78 €) werden zwecks Anpassung an international üblichen Darstellungsmethoden nicht mehr als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen: Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 1.511,00 € (Vorjahr 24.048,64 €). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von 3.315,48 € (Vorjahr 8.995,59 €) enthalten. V. ERGÄNZENDE ANGABEN Arbeitnehmerzahlen: Im Berichtsjahr 2023 waren durchschnittlich 69 (Vorjahr 67) Arbeitnehmer in der Gesellschaft beschäftigt. Davon 36 (Vorjahr 35) gewerbliche Mitarbeiter, 31 (Vorjahr 31) Angestellte sowie 2 (Vorjahr 1) Auszubildender. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers: Das berechnete Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
VI. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN Der Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehörten im Berichtsjahr an: Michael Mies Industriekaufmann Geschäftsführer Emmerich am Rhein Sascha Noreika Speditionskaufmann Geschäftsführer Duisburg Herr Mies hat von der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 ein Fixum von 130.000,00 € und eine erfolgsabhängige Tantieme von 40.000,00 € erhalten. Die Vergütungen für Herrn Noreika für das Geschäftsjahr 2023 betrugen als Fixum 130.000,00 € und eine erfolgsabhängige Tantieme 40.000,00 €. Der Beirat besteht aus folgenden Mitgliedern: Jürgen Albersmann, Dipl. Volkswirt, (Vorsitzender) Holger Bochow, Dipl. Wirtschaftsingenieur ab 01.08.2023 Tobias Mies, LL.M Master of Laws Arndt Wilms, Dipl. Ing. Immobilienökonom Thomas Löffler, Dipl. Kaufmann bis 31.07.2023 Die Mitglieder des Beirates erhalten von der Gesellschaft weder eine Vergütung noch eine Aufwandsentschädigung.
Emmerich am Rhein, den 17. Mai 2024 Contargo Rhein-Waal-Lippe GmbH Michael Mies Sascha Noreika Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Contargo Rhein-Waal-Lippe GmbH, Emmerich am Rhein Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Contargo Rhein-Waal-Lippe GmbH, Emmerich am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Contargo Rhein-Waal-Lippe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 17. Mai. 2024 EversheimStuible
Treuberater GmbH
Semelka, Wirtschaftsprüfer Engel, Wirtschaftsprüfer Auszug aus der Niederschrift der Gesellschafterversammlung am 28.06.2024 [...] TOP 3: Jahresabschluss 2023 Der Jahresabschluss der CRWL GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wird festgestellt. Die Gesellschaft schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.788.709,75 € ab. Ein Anteil in Höhe von 1.400.000 € wurde im Rahmen einer Vorab-Gewinnausschüttung bereits an die Gesellschafter entsprechend deren Anteilen am Stammkapital zum 31.12.2023 ausgeschüttet. Die Gesellschafterversammlung folgt der Empfehlung des Beirats und beschließt einstimmig den verbleibenden Anteil von 388.709,75 € zu thesaurieren. [...]
gez. Peter Hinze, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung |
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