AFIT GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franc Bizjak seit 13.4.2010 | Geschäftsführer |
Damir Cosic seit 10.10.2005 | Geschäftsführer |
Andrej Bizjak seit 10.10.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BITERMO, podjetje za inženirske storitve d.o.o. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bitermo GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Bilanz zum 31.12.2013Bitermo GmbHAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2013 bis 31.12.2013Bitermo GmbH
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2013 wurde nach den Grundsätzen der §§ 238 ff. HGB, insbesondere nach den Vorschriften für die Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Voraussetzungen für die Anwendung der Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften lagen erstmalig im Geschäftsjahr 2010 vor. Von den größenabhängigen Erleichterungen bezüglich der Form der Darstellung wurde Gebrauch gemacht. Angaben, die wahlweise im Anhang oder in der Bilanz vorgenommen werden können, werden im Anhang gemacht. Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Rechnungslegungsgrundsätze Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und um die planmäßige Abschreibung vermindert. Der Wertansatz der Sachanlagen berechnet sich aus den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen wurden nicht gebildet, da die geleisteten Steuervorauszahlungen die Steuerschuld des Geschäftsjahres übersteigen. Der Betrag der Steuerüberzahlung ist in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Einzelerläuterungen Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen i.H.v. € 3.307,35 enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstanden sind. Des Weiteren sind hier die Steuerrückrückforderung des Berichtjahres sowie zum Teil auch des Vorjahres für die Steuern vom Einkommen und Ertrag i.H.v. € 283.874,00 ausgewiesen. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben im Wesentlichen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Langfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen i.H.v. € 143,57 (Vorjahr € 29.298,19). In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten i.H.v. € 366,98 (Vorjahr € 16.088,86) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag fakturiert wurden. Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. € 35.024,00 (Vorjahr € 44.235,00) wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet, wobei alle erkennbaren Risiken berücksichtigt wurden. Diese gliedern sich wie folgt auf:
Die Rückstellung für Tantiemen beinhaltet i.H.v. € 5.745,00 die noch auszuzahlende Tantieme für das Vorjahr, sowie i.H.v. € 2.579,00 die Tantieme für das Berichtsjahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen betragen nach den Verhältnissen zum Bilanzstichtag ohne Umsatzsteuer 64.023,00 €. Unübliche Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen bestehen nicht. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear oder degressiv unter Beachtung der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer. Die Bewertungsfreiheit von geringwertigen Wirtschaftsgütern im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wurde in Anspruch genommen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens waren nicht notwendig. Eine Abzinsung von Rückstellungen war nicht geboten, somit sind in der Gewinn- und Verlustrechnung keine Aufwendungen oder Erträge aus der Anpassung des Abzinsungssatzes enthalten. Steuern vom Einkommen und Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit i.H.v. € 107.320,92 (Vorjahr € 1.815.424,53) belastet. Sonstige AngabenBilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften die wirtschaftliche Lage wieder. Im Wirtschaftsjahr 2013 waren durchschnittlich 2 Personen (Vorjahr 8 Personen) -ohne Geschäftsführer- beschäftigt. Seit Mai 2013 wird neben den Geschäftsführern nur noch ein kaufmännischer Leiter beschäftigt. Bis einschließlich April 2013 waren daneben noch ein Betriebsleiter, ein Lagerverwalter und ein Fachisolierer/Projektmanager angestellt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Gesamtbezüge aller Geschäftsführer betrugen im Berichtsjahr insgesamt € 127.200,60. Der Ausweis unter den Beteiligungen betrifft einen 20%igen Anteil an der SkyCo Holding S.A., 21 Rue du Fort Elisabeth 1463 Luxemburg (zum 31.12.2012: Eigenkapital -181.306,69 € und Jahresergebnis - 63.745,38 €). Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Berichts war der Jahresabschluss zum 31.12.2013 nicht fertig gestellt. Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.20131. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Berichtsgesellschaft, die Bitermo GmbH -nachfolgend Bitermo genannt-, ist im Wesentlichen in der Ausführung von feuer- und schalltechnischen Installations- und Dämmungsarbeiten sowie in der Rohrleitungsisolierung tätig. Im Geschäftsjahr sowie auch in den vorangegangenen Geschäftsjahren bestanden die Aufträge der Berichtsgesellschaft in der Dämmung und Isolierung bestimmter Teilbereiche von Kreuzfahrtschiffen, welche von einer norddeutschen Werft gefertigt werden. Die Berichtsgesellschaft ist in den Fertigungsprozess des Auftraggebers eingebunden. In der Regel handelt es sich bei den Aufträgen der Bitermo um langfristige Auftragsfertigungen, die über ein Geschäftsjahr hinausgehen. Die kaufmännische Leitung des Unternehmens befindet sich in Düsseldorf. Die technische Leitung sowie die Materialwirtschaft erfolgten von einer Betriebsstätte am Standort des Hauptauftraggebers aus. Hier hatte die Gesellschaft ein Büro sowie eine Lagerhalle angemietet. Ein Geschäftsführer war immer vor Ort um den Fertigungsprozess zu überwachen. Nach Fertigstellung des letzten Auftrags im März 2013 wurde dieser Standort von der Berichtsgesellschaft aufgegeben. 2. Marktentwicklung Die Wirtschaft in Deutschland hat sich im Jahr 2013 als stabil erwiesen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Bruttoinlandsprodukt für 2013 nach Angaben des statistischen Bundesamtes um 0,4% größer als im Vorjahr. Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Anstieg jedoch eher als moderat zu bezeichnen (2011: 3,0% und 2012: 0,7%). Offensichtlich wurde die deutsche Wirtschaft durch die anhaltende Rezession in einigen europäischen Ländern sowie die weiterhin gebremste weltwirtschaftliche Entwicklung belastet. Die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert und liegt im Jahr 2013 bei 6,9 % (Vorjahr 6,8%). Nach einer Marktstudie des europäischen Verbandes CLIA (Cruise Line International Association) wächst der Markt für Hochseekreuzfahrten ungebrochen. In 2013 stieg die Zahl der deutschen Passagiere um 9,2% auf 1,69 Millionen. Europaweit erhöhte sich die Passagierzahl um 3,6 % auf fast 6,4 Mio.. Allein in 2014 werden weitere 5 Hochsee-Schiffsneubauten in den Dienst gestellt. Die Erweiterung der Flotten der Redereien ist somit ungebrochen. Trotz der wachsenden Nachfrage herrscht bei den Werften ständiger Preisdruck was dazu führt, dass die Auftragsvergabe zunehmend an ausländische Anbieter erfolgt. Bedingt durch den hohen Fremdleistungsanteil scheinen hier aus Sicht der Werften höhere Einsparungen möglich. Auf dem Markt führt dies dazu, dass immer mehr günstige ausländische Anbieter in den Markt drängen, was die Akquise neuer Aufträge erheblich erschwert. 3. Geschäftsverlauf Bis zur Fertigstellung des letzten größeren Auftrags im März 2013 war der Geschäftsverlauf stabil und durch eine dauerhafte Auslastung geprägt. Die Gesamtleistung der Bitermo verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 13,89 Mio. € auf insgesamt 1,42 Mio. €. Der Jahresüberschuss nach Steuern verminderte sich um 4,27 Mio. auf 0,25 Mio. € (Vorjahr 4,52 Mio. €). Der Materialaufwand im Berichtsjahr betrug 0,63 Mio. € (Vorjahr 7,91 Mio. €). Der Personalaufwand von 0,23 Mio. € hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,66 Mio. € verringert (Vorjahr 0,89 Mio. €). Mangels größerer Folgeaufträge wurden ab dem ersten Drittel des Berichtsjahres sämtliche operative Geschäftstätigkeiten eingestellt und der Personalbestand bedarfsgerecht minimiert. 4. Besondere Vorgänge im Geschäftsjahr In dem Berichtsjahr hat die Gesellschaft zwar die Größenmerkmale des § 267 Abs. 1 HGB unterschritten ist aber aufgrund der Regelung des § 267 Abs. 4 HGB dennoch prüfungspflichtig. Diesbezüglich wurde durch die Gesellschafterversammlung eine Düsseldorfer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer bestellt. Da nach Fertigstellung des letzten größeren Auftrags keine Folgeaufträge vereinbart wurden, wurden die Betriebsstätte und das Warenlager am Standort des Hauptauftraggebers aufgelöst. Sämtliche Geschäftstätigkeit erfolgt somit nur noch von Düsseldorf aus. 5. Umsatz- und Auftragsentwicklung Insgesamt belief sich der Umsatz des Berichtsjahres auf 3,49 Mio. € welcher im Wesentlichen durch die Endabrechnungen eines Schiffsneubaus im März 2013 erzielt wurde. Der Auftrag beinhaltete die Wärme- und Schallschutzisolierung, die Rohrleitungs-, sowie die Abgasisolierung bestimmter Teilbereiche des Schiffsneubaus. Im Berichtsjahr wurden keine neuen Verträge für die langfristige Auftragsfertigung geschlossen so dass zum Ende des Berichtsjahres kein Auftragsbestand vorlag. Bis zur Aufstellung dieses Berichts sind im Jahr 2014 keine Umsätze im Rahmen der Auftragsfertigung erzielt worden. Kurzfristig soll ein neuer Geschäftsbereich erschlossen werden. Es ist die Herstellung und Montage von Rohrleitungssystemen für industrielle Fertigungsanlagen beabsichtigt. Des Weiteren sind die Fertigung und der Vertrieb von Ausrüstungsgegenständen der Elektronik, ebenfalls für industrielle Fertigungsanlagen, geplant. Diesbezüglich finden bereits konkrete Verhandlungen mit führenden Herstellern entsprechender Anlagen statt. Bezüglich der Rohrleitungssysteme wurden bereits spezifische Angebote angefordert. Mit einer Auftragsvergabe wird zum Jahreswechsel 2014/2015 gerechnet. Erste Umsätze aus diesem Geschäftsbereich werden erst im Jahr 2015 erwartet. Die Gesamtumsatzerwartung für das Jahr 2015 beträgt ca. 9,25 Mio. €. Für das Geschäftsjahr 2015 wird mit einer vollen Auslastung der Kapazitäten gerechnet. 6. Vermögens- und Finanzlage Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage im Verhältnis zum Vorjahr stellt sich wie folgt dar:
Das im Eigentum der Bitermo befindliche Sachanlagevermögen umfasst einen Teileigentumsanteil an einem Bürogebäude in Düsseldorf, welches Mittelpunkt der kaufmännischen Leitung ist. Weiterhin gehört ein Fuhrpark zum Sachanlagevermögen. Die Buchwerte des Sachanlagevermögens betrugen zum Bilanzstichtag 199.673 € (Vorjahr: 283.316 €). Zugänge im Sachanlagenvermögen sind i.H.v. 945 € vorhanden, die Abgänge betragen 46.404 €. Abschreibungen wurde in Höhe von insgesamt 38.184 € vorgenommen. Die Finanzanlagen betreffen eine 20 %-ige Beteiligung an der Sky Co Holding S.A. aus Luxemburg. Die vorgenannte Gesellschaft hält Beteiligungen an Unternehmen der Telekommunikationsbranche aus diversen Ländern des Ex-Jugoslawiens und Albanien. Aufgrund des stetigen Wachstums der Telekommunikationsbranche in den Balkanstaaten wird in der Beteiligung erhebliches Wertsteigerungspotenzial gesehen. Die Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen gegenüber dem Vorjahr um 2,07 Mio. € (Berichtsjahr: 0,00 Mio. € / Vorjahr 2,07 Mio. €) ist durch die Fertigstellung und Endabrechnung des letzten bestehenden Auftrags im Geschäftsjahr verursacht. Erhaltene Anzahlungen waren am Bilanzstichtag nicht mehr vorhanden. Der im Vorjahr als erhaltene Anzahlung ausgewiesene Betrag von 1,49 Mio. € betraf vollumfänglich den im März 2013 abgerechneten Auftrag. Da keine Folgeaufträge vorliegen wurden im Berichtsjahr keine Anzahlungen vereinnahmt. Die liquiden Mittel betrugen am Bilanzstichtag 1,83 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr (1,17 Mio. €) hat sich der Bestand somit um 0,66 Mio. € erhöht. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 26.000 €. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt 4,89 Mio. € und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,25 Mio. € (Vorjahr 4,64 Mio. €). Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2013 beträgt somit 97,9 % und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,10 %-Punkte (Vorjahr 89,8 %). Die ausgewiesenen Rückstellungen betreffen ausschließlich sonstige Rückstellungen. Da die geleisteten Steuervorauszahlungen (Gewerbesteuer i.H.v. 142.401 €, Körperschaftsteuer/SolZ i.H.v. 158.250 €) die Steuerlast des Berichtsjahres übersteigen, war die Bildung von Steuerrückstellungen nicht geboten. Der übersteigende Betrag der Steuervorauszahlungen ist i.H.v. 193.889 € als sonstiger Vermögensgegenstand in den Forderungen enthalten. Der Rückstellungsbestand verminderte sich somit im Vergleich zum Vorjahr von 44.235 € um 9.211 € auf 35.024 €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen hauptsächlich Verbindlichkeiten für Beratung, Abschlusserstellung sowie die Jahresabschlussprüfung. Des Weiteren sind hier 18.461 € für erfolgte und fakturierte Nacharbeiten an den bisher abgerechnete Aufträgen enthalten. Das Gesamtvolumen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt zum Bilanzstichtag 57.692 € (Vorjahr 376.642 €). Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt und Beiträge zur Berufsgenossenschaft. Der höhere Bestand aus dem Vorjahr resultiert hauptsächlich aus der Tatsache, dass im Vorjahr ein wesentlich höherer Mitarbeiterbestand vorlag. Die Kapitalflussrechnung der Berichtsgesellschaft stellt sich wie folgt dar:
7. Investitionen Insgesamt wurden Neuinvestitionen i.H.v. 945 € getätigt. Die Anschaffungen betreffen hauptsächlich geringwertige Wirtschaftsgüter. Da das bestehende Sachanlagevermögen die erforderlichen Kapazitäten deckt wird mittelfristig nicht von einem höheren Investitionsbedarf ausgegangen. Zukünftige Investitionen sind nur für den gegebenenfalls notwendigen Ersatz der bestehenden Anlagengegenstände vorgesehen. 8. Beschaffung Die Auftragsfertigung erfolgt überwiegend durch Subunternehmer, deren Leistungen laufend durch Mitarbeiter der Bitermo kontrolliert und vermessen werden. Dies dient sowohl der Qualitäts- als auch der Rechnungskontrolle. Bedingt durch den hohen Fremdleistungsanteil ist die Kooperation mit Subunternehmern von zentraler Bedeutung. Eine Zusammenarbeit erfolgt in der Regel nur mit Subunternehmern die sich bereits in der Vergangenheit hinsichtlich der Qualität und Zuverlässigkeit bewährt haben. Eine strenge Auftragskalkulation soll hohe Kosten des Fremdleistungsanteils vermeiden. Die kalkulierten Budgets für den Fremdleistungsanteil wurden in der Vergangenheit nicht überschritten. Durch die Auftragsvergabe an Subunternehmer mit denen eine dauerhafte Kooperation besteht sind eine laufende Optimierung des Fertigungsprozesses und die Gewährleistung von hohen Qualitätsstandards möglich. Bei den im Rahmen der Isolierung und Dämmung der Schiffneubauten verwendeten Materialien handelt es sich im Wesentlichen um Isolierstoffe und leichte Metalle, deren Beschaffung grundsätzlich über eine Vielzahl von Lieferanten möglich ist. Tatsächlich erfolgt der Materialbezug aber durch eine kleinere Auswahl von Lieferanten mit denen bereits mehrjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Durch die Vereinbarung bestimmter Mindest-Abnahmemengen konnten neben Skontovereinbarungen auch Bonusvereinbarungen mit einigen Lieferanten abgeschlossen werden. Die Anlieferung des Materials erfolgte an das bis März 2013 angemietete Lager, welches sich in der Nähe der Fertigungshallen des Auftraggebers befand. Die Gesamtfläche betrug 2.750 qm und wurde größtenteils zur Lagerung der Waren verwendet. Lediglich ein kleinerer Teil der Fläche stand für eine eigene Werkstatt zur Verfügung. Bis zur Abarbeitung des letzten Auftrags erfolgten das Bestellwesen, die Kontrolle der Lieferscheine und der Eingangsrechnungen, sowie weitere Teile des Materialmanagements von einem externen Unternehmen mit welchem der Lagerhalter der Bitermo im ständigen Austausch stand. 9. Personal, Sicherheit und Umweltschutz Zum 31. Dezember 2013 ist neben den Geschäftsführern nur noch eine kaufmännische Aushilfskraft beschäftigt. Bis März/April 2013 waren daneben noch 2 Fachisolierer/Projektleiter, 1 Betriebsleiter und 1 Lagerhalter für die Gesellschaft tätig. Seit Fertigstellung des letzten Auftrags werden keine Mitarbeiter in der Fertigung oder Lagerhaltung beschäftigt. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden. Mangels Tarifbindung der Bitermo bleiben sämtliche Vergütungen frei verhandelbar. Während der Auftragsfertigung deckte der Personalbestand das vorhandene Arbeitsvolumen ab. Im Fall von gelegentlichen Überstunden wird hierfür ein Zuschlag zur Grundvergütung gezahlt. Altersbedingte Austritte sind mittelfristig nicht zu erwarten. Am Arbeitsmarkt besteht kein Fachkräftemangel, dieser wird auch in Zukunft nicht erwartet. Durch die Ausführung der Arbeiten auf dem Werftgelände des Auftraggebers, sowie die Nutzung der dortigen Infrastruktur unterliegt die Bitermo den hohen Sicherheitsvorschriften des Auftraggebers. Sämtliche Regelungen hinsichtlich der Sicherheitsvorschriften des Auftraggebers werden auch im Verhältnis zu den Subunternehmern vertraglich festgehalten. Für den Fall von Verstößen wurden finanzielle Sanktionen vereinbart. Eine laufende Überwachung der Einhaltung der Sicherheitsvorschriften erfolgte durch die Bitermo wie auch durch den Auftraggeber. Arbeitsunfälle gab es im Berichtsjahr nicht. Die Umweltschutzvorschriften hinsichtlich der Lagerung werden erfüllt. Bei den verwendeten Materialien handelt es sich im Wesentlichen um Isolierstoffe sowie um leichte Metalle. Da sämtliche Arbeiten auf dem Werftgelände des Auftraggebers ausgeführt werden ist die Bitermo an die dort geltenden strengen Umweltschutzvorschriften gebunden. Auch diese Verpflichtung wurde im Verhältnis zu den Subunternehmern vertraglich fixiert. Die Entsorgung der Reststoffe wird vom Auftraggeber übernommen, so dass sich hieraus keine gesonderten Risiken für die Berichtsgesellschaft ergeben. 10. Prognosebericht Bis zur Abfassung dieses Berichts wurden in 2014 keine Umsätze aus dem operativen Geschäft erzielt. Da kurzfristig nicht mit einer Auftragserteilung im Rahmen der Isolierung und Dämmung von Schiffneubauten gerechnet wird, hat sich die Geschäftsführung entschlossen das Tätigkeitsfeld der Gesellschaft zu erweitern. Durch Vorkenntnisse im Rahmen der Abgasisolierung auf Schiffen hat sich der Gesellschaft die Möglichkeit erschlossen Rohrleitungssysteme für industrielle Fertigungsanlagen zu fertigen und zu montieren. Man steht bereits in Kontakt mit den Herstellern und Betreibern von entsprechenden Fertigungsanlagen. Des Weiteren sind die Fertigung und der Vertrieb von Ausrüstungsgegenständen der Elektronik vorgenannter Fertigungsanlagen beabsichtigt. Die Fertigung erfolgt durch Zulieferer aus den Balkanstaaten. Die Endmontage und Inbetriebnahme soll durch die Gesellschaft selbst erfolgen. Man steht der Zeit in Verhandlung mit drei Großkunden und es wird davon ausgegangen, dass zum Jahreswechsel 2014/2015 eine Auftragszusage erfolgt. Aus diesem Bereich rechnet die Geschäftsführung bei Abnahmemengen im oberen dreistelligen Bereich mit Umsätzen im Jahr 2015 von ca. 9,25 Mio. €. Die kalkulierte Umsatzrendite liegt bei ca. 8%-10% womit ein Jahresüberschuss vor Steuern von 0,74- 0,92 Mio. € erwartet wird. Aufgrund der hohen Eigenkapitalquote von 97,9%, dem ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln, sowie der aktuellen Auftragsaussichten bestehen keine Zweifel an der Fortführung des Unternehmens. Die Going-Concern-Prämisse ist erfüllt. 11. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Da die bisherige Tätigkeit der Berichtsgesellschaft, die Ausführung von Isolierungs und Dämmungsarbeiten auf Schiffen, im Wesentlichen auf einen Auftraggeber ausgerichtet war hat dies zu einer Abhängigkeit geführt. Das Ausbleiben von Folgeaufträgen in diesem Bereich hat dazu geführt, dass bisher im Jahr 2014 keine operative Tätigkeit ausgeübt werden konnte. Bedingt durch die schlanke Struktur der Berichtsgesellschaft sowie die, der Auftragslage angepassten, Verträge mit Lieferanten und Subunternehmern ist eine schnelle Reaktion auf die veränderten Bedingungen jedoch sehr kurzfristig möglich. Die bisherigen Erfahrungen in der Isolierung und Dämmung sind auf Bereiche außerhalb des Schiffbaus übertragbar, so dass auch die Ausführung entsprechender Arbeiten außerhalb des Schiffbaus jederzeit möglich ist. Die guten Kontakte der Geschäftsführung zu Subunternehmern und diversen Industriezulieferern aus den Balkanstaaten eröffnen der Gesellschaft die Möglichkeit Teile des Fertigungsprozesses dorthin auszulagern und so Preisvorteile gegenüber der Fertigung im Inland zu nutzen. 12. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag In 2014 konnten keine neuen Aufträge im Schiffbau akquiriert werden. Derzeit finden Verhandlungen mit potenziellen Abnehmern der Ausrüstungsgegenstände der Elektronik und der Rohrleitungssysteme statt. Es wurden bereits konkrete Angebote bei der Bitermo angefordert, eine Auftragszusage lag jedoch bei Abfassung dieses Berichts noch nicht vor. Mit einer Auftragsvergabe wird Ende des Jahres 2014 bzw. Anfang des Jahres 2015 gerechnet. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bitermo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffen des Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir darauf hin, dass die Bewertung des Finanzanlagevermögens nicht durch eine Unternehmensbewertung nachgewiesen werden konnte, jedoch umfangreiche alternative Prüfungshandlungen durchgeführt worden sind"
Düsseldorf, 14. November 2014 Kunz & Bauer GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dipl. Kfm. Markus Bauer, Wirtschaftsprüfer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 17.11.2014 festgestellt. Düsseldorf, den 17.11.2014 gez. Andrej Bizjak, Geschäftsführer |
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