Stammdaten

Register
Amtsgericht Landau HRB 21815
Eingetragen
24.8.1994
Branche
Reparatur und Instandhaltung von MaschinenReparatur und Instandhaltung von SchienenfahrzeugenReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Gegenstand
Die Reparatur und Wartung von Maschinen, die Durchführung von Auswuchtarbeiten, sowie die Schmierstoffaufbereitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Oskar Jülch
seit 25.8.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thomas Michael Jülch
seit 30.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
66.67%
Jülch GmbHEigenbeteiligung
33.33%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Jülch Holding GmbH & Co. KG
Germany
20.000 €
66.67%
Jülch GmbH
Germany
10.000 €
33.33%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jülch GmbH

Steinweiler

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.827.519,28 4.782.116,55
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 248,00 4.941,00
II. Sachanlagen 4.098.230,75 4.555.331,75
III. Finanzanlagen 2.729.040,53 221.843,80
B. Umlaufvermögen 3.730.729,29 5.321.467,62
I. Vorräte 1.013.979,44 135.711,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 722.882,71 3.165.609,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.993.867,14 2.020.146,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.578,16 2.427,16
Summe Aktiva 10.561.826,73 10.106.011,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.825.089,07 9.598.390,69
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -10.000,00 -10.000,00
III. eingefordertes Kapital 20.000,00 20.000,00
IV. Bilanzgewinn 9.805.089,07 9.578.390,69
B. Rückstellungen 477.669,66 438.520,00
C. Verbindlichkeiten 259.068,00 69.100,64
Summe Passiva 10.561.826,73 10.106.011,33

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Jülch GmbH mit Sitz in Steinweiler,Pfalz, eingetragen beim Amtsgericht Landau unter HRB21815, wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Er besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (nach §266 Abs.1 Satz 3 HGB jedoch nur für Offenlegungszwecke, § 274 a HGB, §288HGB) und bei der Offenlegung (§326HGB) des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres im Berichtsjahr nicht vergleichbar. Der Grund liegt darin, dass die Posten der Bilanzposition "sonstige Ausleihungen" in den Vorjahren unter "Sonstige Vermögensgegenstände" im Umlaufvermögen ausgewiesen wurden. Aufgrund deren langfristigem Charakter erfolgt zum Bilanzstichtag eine Umgliederung in die Finanzanlagen.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des §249HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des §250HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Gesellschaft verzichtet auf eine Inanspruchnahme des Wahlrechts gemäß § 248 Abs 2 Satz 1 HGB. Etwaige selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden insoweit nicht aktiviert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen für Zugänge beim beweglichen Anlagevermögen werden seit dem Geschäftsjahr 2011 ausschließlich linear vorgenommen. Der Übergang im Rahmen in Vorjahren gewählter degressiver Abschreibung zur linearen Methode erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben und deren sofortigen Abgang unterstellt.

3. Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Untenehmen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

Ausleihungen wurden mit dem Nennwert angesetzt.

4. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Das Prinzip der Verlust freien Bewertung wurde berücksichtigt.

5. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach der PUC-Methode auf Basis eines Zinsfußes von 1,83% des 10-Jahresdurchschnitts bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf € 2.474.945,62 (Vj. € 2.334.343,79).

Es wurden Geschäftsführern folgende Darlehen gewährt:

Darlehen (Nr. 1) über € 125.000,00 mit Verzinsung zu 0,65% (Zinsbindung bis 22.04.2026), (Nr. 2) über € 509.000,00 mit Verzinsung zu 0,95% (Zinsbindung bis 22.04.2031), (Nr. 3) über € 521.000,00 mit Verzinsung zu 0,95% (Zinsbindung bis 22.04.2031), (Nr. 4) über € 33.000,00 mit Verzinsung zu 1% (Zinsbindung und Endfälligkeit bis 31.12.2028) und (Nr. 5) über € 15.000,00 mit Verzinsung von 3% (Zinsbindung und Endfälligkeit bis 31.12.2029). Die Darlehen sind mit einer Grundschuld in Höhe von € 1.200.000,00 besichert und valutieren in Summe zum Stichtag mit € 1.159.558,19 (Vj. € 1.168.702,35). Sämtliche Darlehen sind voll ausgezahlt, die Darlehen 1 bis 3 befinden sich in der Rückzahlungsphase. Folgende Tilgungen sind im Berichtsjahr erfolgt: Darlehen 1 € 13.868,53, Darlehen 2 € 5.029,38 und Darlehen 3 € 5.246,26. Die Rückzahlung für Darlehen 4 ist endfällig zum 31.12.2028, für Darlehen 5 endfällig zum 31.12.2029.

Daneben wurden drei weitere Darlehen an Geschäftsführer mit jeweiliger endfälliger Rückzahlung zum 31.12.2028 gegen Sicherungsübereignungen gewährt: (Nr. 6) über € 600.000,00 mit Verzinsung zu 1,5%, (Nr. 7) über € 100.000,00 mit einer Verzinsung zu 1,5% und (Nr. 8) über € 80.000,00 mit Verzinsung zu 2%. Im Berichtsjahr wurde ein weiteres Darlehen (Nr. 9) über € 160.000,00 mit einer Verzinsung zu 3% mit Endfälligkeit 31.12.2029 gewährt.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen € 259.068,00 (Vj. € 69.100,64)

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem PUC-Verfahren ermittelt. Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Für die Pensionsverpflichtungen besteht ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von € 932,00, welcher für Ausschüttungen gesperrt ist. Die Berechnung des Unterschiedsbetrages bezieht sich auf die Differenz zwischen der Bewertung der Versorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 2 HGB und der Bewertung nach § 253 Abs. 6 HGB.

In den Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von € 9.578.390,69 eingegangen.

C. Ergänzende Angaben

(1) Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Jülch Thomas Maschinenbaumechanikermeister Einzel
Jülch Felix Bachelor of Engineering Einzel

(2) Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr 41 (Vj. 41) Arbeitnehmer.

(3) Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB.

(4) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 110.639,75. Diese entfallen vollumfänglich auf das Jahr 2024 für Miet- und Versicherungsaufwendungen.

 

Steinweiler, den 17.12.2024

gez. Thomas Jülch

gez. Felix Jülch

Der Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde durch die Gesellschafterverammlung am 17.01.2025 festgestelt.

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