epp GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henning G. Niewerth seit 11.8.2020 | Vorstandsmitglied |
Juliane Mann seit 24.2.2015 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PROJECT Immobilien Wohnen AGNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20181. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1. Grundlagen der Gesellschaft Die Gesellschaft ist im Jahr 2014 durch die Neustrukturierung der PROJECT Immobilien Gruppe entstanden und ist ein Tochterunternehmen der Dachgesellschaft (Holding) der Unternehmensgruppe der PROJECT Real Estate AG. Die PROJECT Immobilien Wohnen AG ist selbst an weiteren sogenannten Regionalgesellschaften zu 100% beteiligt. Deren Standorte sind in den Metropolregionen Nürnberg, München, Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg und Düsseldorf/Köln. Die Gesellschaft erzielt ihre Erlöse über eine Beteiligung an den Grundstückskäufen, aus Vertriebs- und Marketingdienstleistungen, Leistungen aus der Kundenbetreuung sowie aus kaufmännischen Leistungen für die PROJECT Immobilien Gruppe. 1.2 Steuerungsgrößen Zur Steuerung des Unternehmens und als Basis zur Gesamteinschätzung der Entwicklungen in der Unternehmensgruppe nutzt die Geschäftsleitung in erster Linie Finanzkennzahlen. Kennzahlen im Ankauf und im Vertrieb. Daneben werden auch unternehmensspezifische Frühindikatoren beobachtet. Die finanziellen Steuerungsgrößen sind hauptsächlich auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung ausgerichtet. Zu den hierfür zugrunde gelegten bedeutsamsten Kennzahlen zählen der Umsatz, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern und neutralen Aufwendungen und Erträge (Betriebsergebnis). Des Weiteren werden folgende, für die Unternehmenssteuerung weniger bedeutsame Personal- und Qualitätskennzahlen regelmäßig erhoben. Sie dienen dem Management als Entscheidungshilfe:
2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft 2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme der PROJECT Immobilien Wohnen AG hat sich zum Bilanzstichtag um 3.126 TEUR (VJ: 25.715 TEUR) auf 28.841 TEUR erhöht. Auf der Aktivseite ergibt sich diese Erhöhung insbesondere durch die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen in den Vorräten. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr (15.937 TEUR) auf 19.778 TEUR erhöht. Daneben sind auch die sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund von Forderungen aus zu viel gezahlter Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer um 552 TEUR angestiegen. Das Anlagevermögen, das hauptsächlich aus den Finanzanlagen besteht, hat sich in 2018 um 427 TEUR verringert. Der ausgewiesene Bestand an Vorräten beinhaltet die noch nicht schlussgerechneten Aufgaben der Verkaufsabwicklung, Kundenbetreuung und grafischen Leistungen gegenüber den Objektgesellschaften der PROJECT Immobilien Gruppe. Die dafür bereits erhaltenen Anzahlungen werden auf der Passivseite ausgewiesen. Die Forderungen setzen sich im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber den Regionalgesellschaften mit 670 TEUR (VJ: 115 TEUR) und Forderungen gegenüber Objektgesellschaften mit 2.136 TEUR (VJ: 2.794 TEUR) zusammen. Auf der Passivseite liegen vor allem die sonstigen Rückstellungen (+ 565 TEUR) sowie die erhaltenen Anzahlungen (+ 3.792 TEUR) über dem Wert des Vorjahres. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 564 TEUR. Die PROJECT Immobilien Wohnen AG finanziert sich durch das Eigenkapital und die erhaltenen Anzahlungen. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 15,2 % (VJ: 20,8%) aus. Die Rückstellungen setzten sich überwiegend aus noch abzugeltendem Personalaufwand zusammen. 2.2. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft kann als gesichert angesehen werden. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen im Berichtsjahr jederzeit nachkommen. Im Jahr 2018 wurde ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 443 TEUR (VJ: 2.274 TEUR) erzielt. Dieser Rückgang des Jahresergebnisses erklärt sich insbesondere aus der Zunahme des Materialaufwandes (+ 1.570 TEUR), des Personalaufwandes (+ 1.962 TEUR) sowie den gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ 2.176 TEUR). Demgegenüber steht ein Umsatzzuwachs von + 787 TEUR. 2.3. Ertragslage Der Umsatz der Gesellschaft wuchs im Jahr 2018 auf 23.754 TEUR um 3,43 % im Vergleich zum Vorjahr (22.967 TEUR) an. Im Jahr 2018 wurden vor allem in den Ausbau des Vertriebes, der Kundenbetreuung, der Projektentwicklung und der kaufmännischen Verwaltung investiert. Die Aktivitäten im Bereich Personalentwicklung wurden in 2018 weitergeführt. Themen der Personalentwicklung 2018 waren die Bereiche Marketing, Kundenbetreuung sowie Prozesstransparenz und Schnittstellen. Der Personalaufwand der Gesellschaft ist in 2018 um 1.962 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Diese Steigerung korreliert mit dem Zuwachs an neuen Mitarbeitern. Die durchschnittliche Personalstärke betrug in 2018 164 Mitarbeiter (VJ: 144). Der betriebliche Aufwand stieg auf 12.936 TEUR gegenüber dem Vorjahr um 2.176 TEUR an (VJ: 10.756 TEUR). Verursacht wurde die Steigerung durch die zentralen Verwaltungsdienste + 2.062 TEUR und Werbekosten + 2.872 TEUR. In den Werbekosten sind auch die Werbekosten enthalten, deren Weiterverrechnungen in den Umsatzerlösen enthalten sind. 3. Chancen und Risiken 3.1. Chancen Wie schon in den letzten Jahren zeichnet sich weiterhin eine ungebremste Nachfrage nach urbanen Wohnquartieren in den Metropolregionen Deutschlands ab. Wohnraum ist dort begehrt, wo es genügend Arbeitsplätze gibt. Niedrige Zinsen und die Angst vor Inflation führten zu einem regelrechten Immobilienboom. Zudem kann die Mietentwicklung mit der Kaufpreisentwicklung in den Metropolen nicht mithalten. Alles aus einer Hand Unter der Dachmarke PROJECT Immobilien entwickelt die PROJECT Immobilien Gruppe hochwertige Wohn- und Gewerbebauprojekte in urbanen Wachstumszentren. Erfolgsfaktor der gesamten Unternehmensgruppe ist die eigenständige Entwicklung und Umsetzung aller Projekte aus einer Hand. So begleitet die PROJECT Immobilien Gruppe alle Phasen eines Bauvorhabens - vom Grundstücksankauf über die Planung und Bauausführung bis hin zum Verkauf. Regionale Expertise Immobilien korrespondieren immer unmittelbar mit dem Umfeld. Jedes neue Projekt muss so gut wie möglich auf die lokalen und regionalen Besonderheiten zugeschnitten sein, dass sowohl die Käuferwünsche, als auch die Stadtentwicklungsvorstellungen perfekt erfüllt sind. Nur so können die erfolgreiche Platzierung am Markt und der langfristige Werterhalt für Käufer und Investoren gewährleistet werden. Dieser Erfolg ist nur möglich, wenn regionale Verkaufs- und Bauleistungsteams die regionalen Besonderheiten kennen und erfolgreich umsetzen. Souverän aus eigenen Mitteln Als eines von wenigen Unternehmen der Immobilienbranche schöpft die PROJECT Immobilien Gruppe bei allen Bauvorhaben ausschließlich aus eigenen Mitteln. Die Gruppe handelt unabhängig von Entwicklungen auf den Finanzmärkten und steuert Projekte mit absoluter Souveränität. Die Kunden und Anleger genießen dabei größtmögliche Sicherheit und Verlässlichkeit. 3.2. Risiken Risiko im Ankauf von Grundstücken Die günstigen Marktbedingungen für den Verkauf und den Bau von Immobilien schaffen einen harten Wettbewerb beim Kauf von geeigneten und rentablen Grundstücken. Unbebaute Grundstücke, diese zu entwickeln und dann zu verkaufen, sind eine wesentliche Grundlage des Geschäftes der Gesellschaft und der gesamten Gruppe. Ein nicht kontinuierlicher Ankauf von Grundstücken ist ein Risiko für das Wachstum der Gesellschaft, wie auch für die gesamte PROJECT Immobilien Gruppe. Dem Risiko wird durch regionale Präsenz und Engagement sowie systematische und strukturierte Analyse der regionalen Märkte entgegengetreten. IT-Risiken Die Unternehmensgruppe setzt moderne Informations- und Kommunikationstechnologien ein, um die Produktions- und Geschäftsprozesse effizient und kostengünstig zu gestalten. Die Unternehmensgrundsätze zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie regeln verbindlich die Nutzung der Informations- und Kommunikationssysteme unter dem Gesichtspunkt der IT- und Datensicherheit. Hohe Sicherheitsstandards, moderne Technologie und qualifizierte Mitarbeiter tragen dazu bei, IT-Risiken zu minimieren. Rechtliche Risiken Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist das Unternehmen rechtlichen Risiken ausgesetzt und kann in gerichtliche Auseinandersetzungen und Schiedsverfahren involviert werden. Rechtliche Risiken ergeben sich aus gesellschaftsrechtlichen Veränderungen, oder dem Abschluss von Unternehmensverträgen. Darüber hinaus bestehen Risiken aus Rechtsstreitigkeiten im operativen Geschäft, insbesondere in den Bereichen Vertrags-, Steuer-, Arbeits- oder Gewährleistungsrecht. Soweit erforderlich, wird in adäquatem Umfang bilanzielle Risikovorsorge gebildet. Das Unternehmen erwartet, dass die bestehenden Risiken keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage haben werden. Um Haftungsrisiken aus potenziellen Schadensfällen zu vermindern und mögliche Verluste hieraus zu vermeiden, hat das Unternehmen entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Die Angemessenheit dieser Versicherungen wird regelmäßig hinsichtlich der abgedeckten Risiken und Deckungssummen überprüft und gegebenenfalls angepasst. Zinsrisiken Der Immobilienmarkt ist an das Zinsniveau für Immobilienkredite und damit direkt an den Leitzins der Europäischen Zentralbank gekoppelt. Die Finanzpolitik der Europäischen Zentralbank lässt momentan jedoch keine Anzeichen erkennen, dass sie sich von ihrem eingeschlagenen Weg der niedrigen Zinsen abwendet. Sollte es doch zu einem Anstieg der Zinsen kommen, kann dem mit einer noch stärkeren Ausrichtung auf Eigennutzer von Eigentumswohnungen entgegengetreten werden. Erfahrungsgemäß kauft diese Gruppe auch bei steigenden Zinsen, denn hier ist die Lage wesentlich ausschlaggebend. Forderungsrisiken Ausfallrisiken für den Forderungsbestand werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht und entsprechende Kreditlimits festgelegt werden. Kreditrisiken, Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken Finanzrisiken werden mit Kontroll- und Steuerungsinstrumenten überwacht, die eine zeitnahe und transparente Berichterstattung ermöglichen. Das Berichtswesen gewährleistet eine regelmäßige Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken durch den Bereich Finanzen. Es bestehen keine Kreditrisiken, Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken, da die Gesellschaft eigenfinanziert ist. Kreditaufnahmen sind nicht geplant. 4. Ausblick und Prognose Die Umsatz- und Ergebnisplanung für 2018 konnte nicht erreicht werden. Dies ist im Wesentlichen mit den nicht ausgeschöpften Potenzialen im Ankaufsbereich und im Verkaufsbereich zu begründen. Dennoch ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf der Geschäftsentwicklung in 2018 zufrieden. Für 2019 erwarten wir für das Geschäft in den deutschen Metropolregionen ein erneutes Umsatzwachstum und zudem eine entsprechende Ergebnisrendite auf mindestens dem Niveau von 2018. Das Ziel des Unternehmens für dieses Jahr ist es, die Geschäfte in den neuen sowie in den bestehenden Märkten auszubauen und die Rentabilität durch die Optimierung der Geschäftsprozesse zu steigern. 5. Abhängigkeitsbericht Aufgrund der bestehenden Mehrheitsbeteiligung der PJS Seeberger GmbH an der PROJECT Real Estate AG und deren mehrheitlichen Beteiligung an der PROJECT Immobilien Wohnen AG und dessen anderweitige wirtschaftliche Interessenbindungen ergibt sich für die PROJECT Immobilien Wohnen AG nach § 312 Aktiengesetz die Verpflichtung zur Erstellung eines Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht). Der Vorstand der PROJECT Immobilien Wohnen AG hat am Ende dieses Berichts folgende Erklärung abgegeben: "Der Vorstand erklärt hiermit: Die Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die mir im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden." BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2018AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20181. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 der PROJECT Immobilien Wohnen AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen der Satzung zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind bis auf die Restlaufzeitvermerke der Verbindlichkeiten insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Aufstellungserleichterungen für mittelgroße Gesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 wurde im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet und unter Berücksichtigung der Nutzungsdauern pauschaliert über 5 Jahre linear abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und ggf. um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des erkennbaren und latent vorhandenen Ausfallrisikos sowie des eventuell niedrigeren beizulegenden Wertes bewertet. Es erfolgte eine Umgliederung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. Die sonstigen Aktiva wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Passivierungspflichtige Rückstellungen sind für alle erkennbaren, ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden; die zurückzustellenden Beträge wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Es wurde eine Umgliederung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten lauten auf Euro. 3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Seite 6) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf EUR 334.316,22 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.022.106,83 (VJ: EUR 652.847,92) enthalten. Eigenkapital Die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 S. 4 HGB betrifft die Verschmelzung von Tochtergesellschaften zum 01.01.2018. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden im Berichtsjahr insbesondere für Personalverpflichtungen in Höhe von EUR 2.075.597,42 und für sonstige Verpflichtungen in Höhe von EUR 109.780,00 gebildet. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 527.464,46 (VJ: EUR 1.272.928,16) enthalten. Haftungsverhältnisse Am Abschlussstichtag lagen keine wesentlichen nicht aus der Bilanz ersichtlichen Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen noch weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bis zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit in Höhe von rd. TEUR 3.297. 4. SONSTIGE ANGABEN Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:
Namen und Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten die folgenden Personen an:
Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 Abs. 1 Nr. 9 HGB Die Vorstandsmitglieder der PROJECT Immobilien Wohnen AG erhielten im Jahr 2018 eine Gesamtvergütung von rd. EUR 562.650,00. Davon entfallen auf ausgeschiedene Vorstandsmitglieder rd. EUR 192.500,00. Die Aufsichtsratsmitglieder der PROJECT Immobilien Wohnen AG erhielten im Jahr 2018 eine Gesamtvergütung von EUR 7.000,00. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß den Regelungen des § 285 Nr. 11 HGB wird über die nachstehenden Unternehmen berichtet:
Angabe über die Gattung der Aktien Das Grundkapital in Höhe von EUR 100.000,00 ist eingeteilt in: - 10.000 Stück Stammaktien zum Nennwert von je EUR 10,00 Die Aktien lauten auf die Inhaber. Gewinnverwendung Aus dem Jahresüberschuss 2017 wurden durch Beschlüsse der Hauptversammlung vom 22. Mai 2018 und 27. August 2018 EUR 1.500.000,00 ausgeschüttet. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.177.654,76 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der PROJECT Immobilien Wohnen AG wird als verbundenes Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB i.V.m. § 291 HGB in den Konzernabschluss der PJS Seeberger GmbH, Erlangen, als Mutterunternehmen mit dem größten Konsolidierungskreis, einbezogen. Der Konzernabschluss der PJS Seeberger GmbH wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Nachtragsbericht Besondere Vorgänge für die Zeit nach dem Abschlussstichtag, die wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr haben, sind dem Vorstand nicht bekannt. Unterschrift des Vorstandes Die beigefügte Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung nebst Anlagen und Anhang unterzeichnen wir gemäß § 245 HGB.
Nürnberg, den 29. Juli 2019 gez. Juliane Mann, Vorständin gez. Ramon Lahme, Vorstand
Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftjahr 2018In der Aufsichtsratssitzung vom 31. Juli 2019 wurde der vom Vorstand beschlossene Jahresabschluss der Gesellschaft für 2018 geprüft. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussIn der außerordentlichen Hauptversammlung vom 31. Juli 2019 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PROJECT Immobilien Wohnen AG, NürnbergPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PROJECT Immobilien Wohnen AG, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PROJECT Immobilien Wohnen AG, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Coburg, 30. Juli 2019 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
gez. Daniel Ehlke, Wirtschaftsprüfer gez. Bernhard Umlauft, Wirtschaftsprüfer sonstige Berichtsbestandteile:Der Jahresabschluss wurde am 31. Juli 2019 festgestellt. |
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