DT Trans GmbH
Huntestraße 2B, 32423 Minden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Tissen seit 6.3.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DT Trans GmbHMindenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung (Qualitätssicherung) II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die DT Trans GmbH hat ihren Sitz in Minden. Die Kerngeschäftstätigkeit unserer Gesellschaft ist unverändert die Durchführung von Transporten. Unsere Hauptleistung sind Kühltransporte für Lebensmittel, die eine lückenlose Kühlkette erfordern. Wir realisieren regelmäßig temperaturgeführte Transporte im Bereich von -1 bis +4 Grad Celsius (Ultrafrische-Logistik); dabei koordinieren wir täglich Transporte zu den Zentrallagern des Lebensmitteleinzelhandels in sämtliche Regionen Deutschlands. Zu unseren Kunden gehören regionale Kleinanbieter sowie global tätige Großunternehmen. 2. Forschung und Entwicklung (Qualitätssicherung) Im Unternehmen werden laufende Verbesserungen im Rahmen des Managementsystems generiert und umgesetzt, um die empfindlichen Ultrafrische-Güter sicher und ohne Qualitätseinbußen ans Ziel zu bringen. Neben der Pünktlichkeit an 7 Tagen je Woche liegt unser Hauptaugenmerk auf der Sicherung der Temperaturführung. Unser Qualitätsmanagement ist nach dem anerkannten IFS Standard des SGS Institut Fresenius zertifiziert. Der IFS (International Food Standard) legt genaue Anforderungen an die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln entlang der gesamten Wertschöpfungskette fest, die für eine IFS-Zertifizierung eingehalten werden müssen. Im Berichtsjahr 2022/23 hat die jährliche Überprüfung des Managementsystems - die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach den Anforderungen des IFS Logistics Standard Version 2.3 mit höherem Niveau - stattgefunden. Des Weiteren wurde das Unternehmen auch das Biozertifikat nach der EU-Verordnung Nr. 2018/848 verliehen. Der Umweltschutz ist bei uns in den Unternehmenszielen verankert. Wir achten auf einen schonenden Umgang mit den Ressourcen. Bei der Beschaffung von neuen Fahrzeugen legen wir besonderen Wert auf Energieeffizienz und Qualität, da insbesondere die Lebensmittelindustrie einen hohen Qualitätsstandard verlangt. Unsere gesamte Fahrzeugflotte entspricht der Euro Norm 6; sämtliche Fahrzeuge sowie deren Reifen sind lärmarm. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Überblick Konjunktur Deutschland ist im vergangenen Jahr in eine Rezession geraten: Im Jahr 2023 sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 hoffte die deutsche Wirtschaft auf eine Erholung in den folgenden Jahren. Doch der Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation bremsten die wirtschaftliche Erholung im Jahr 2022. Im Jahr 2023 führte dies schließlich zu einer Rezession. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6%. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung in dem für uns bedeutsamen Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben. Auf der ebenfalls für uns bedeutsamen Nachfrageseite nahm der private Konsum im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr ab, als er noch als Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft galt. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Temperaturgeführte Lebensmittel Die temperaturgeführte Logistik hat auch in 2023 erneut alle Teilnehmer der Kühlkette vor außerordentliche Herausforderungen gestellt. Die Lebensmittelwirtschaft erlebt unverändert die schwerste Krise seit Ende des Zweiten Weltkrieges, so die Meinung des Verbandes VDKL (Verband Deutscher Kühlhäuser & Kühllogistikunternehmen e.V.). Insbesondere die energieintensive mittelständische Tiefkühl- und Frischewirtschaft steht infolge der Energiekrise vor einer existenziellen Bedrohung. Die deutsche Tiefkühl- und Frischewirtschaft kritisiert das Strompreispaket der Bundesregierung als halbherzig. Es entlastet nicht die besonders energieintensiven mittelständischen Betriebe ihrer Branche. Unverändert ist auch nach Corona in der Kühllogistik ein erheblicher wirtschaftlicher und technischer Aufwand zu verzeichnen. Es müssen u.a. strenge Hygiene- und Gefährdungsschutzmaßnahmen in den Betrieben umgesetzt, überwacht und auch dokumentiert werden. Die zweijährige Corona-Pandemie hat unsere Branche erheblich belastet. Trotzdem ist die Versorgung mit frischen und gekühlten Lebensmitteln in Deutschland stets gesichert gewesen. Auch der anhaltende Fachkräftemangel, knapper Laderaum, explodierende Preise für Container, Verpackungsmaterial oder Paletten und nicht zuletzt dramatisch gestiegene Strom- und Gaspreise machen es der Branche aktuell schwer. Wie im Vorjahr sorgte auch in 2023 eine schwer vorhersehbare hohe Nachfrage nach temperaturgeführten Lebensmitteln für eine hohe Belastung im Warenumschlag und der Belieferung von Lebensmitteleinzelhandel/Discountern. Dies erschwerte die Logistikleistungen der Branche zu den Feiertagen und saisonalen Spitzenzeiten zusätzlich. Insgesamt konnte dennoch die starke Nachfrage nach temperaturgeführten Lebensmitteln durch alle Beteiligten der Kühlkette uneingeschränkt gewährleistet werden. Die Kühllogistik-Branche ist krisenfest. Das belegen die seit Jahren steigenden Absatzzahlen von Tiefkühlkost und Frischeprodukten im Einzelhandel oder Großverbrauchern. In 2023 (+3,4%) überschritt der Gesamtabsatz erstmals die 4-Millionen-Tonnenmarke. Unserem Branchenverband dem VDKL werden monatlich die Auslastungszahlen der VDKL-Kühlhäuser gemeldet; daran beteiligen sich gut 70% aller aktuell 314 Mitglieder. Das Gesamtvolumen der Dienstleistungs-Kühlhäuser der VDKL-Mitglieder (gewerbliche Kühlhäuser eines Dienstleisters oder des Handels) ist im Jahr 2023 auf 21,0 Mio. cbm (Vj 20,7) und ca. 3,99 Mio. (Vj 3,96) Europalettenplätze erneut gestiegen. Neben dem Anstieg des Volumens der Kühlhäuser in 2023 erhöhte sich ebenfalls die Anzahl temperaturgeführter Lkw und Anhänger mit maschineller Kühlung in Deutschland um 3,2% (Vj.+2,5%) auf 121.280. Deren Ladekapazitäten sind mit -1,5% auf 1,479 Mio. Tonnen leicht gesunken. Der Gesamtumsatz der VDKL-Mitgliedsbetriebe betrug 15,3 Milliarden EUR und liegt damit unverändert auf hohem Niveau. 2. Geschäftsverlauf In dem erneut schwierigen Jahr 2023 konnten wir unsere vorsichtige mit +10% geplante Leistung gegenüber dem Vorjahr übertreffen. Mit einem Umsatzwachstum von 32,2% liegen wir auch deutlich über dem Wachstum unserer Branche. Aufgrund von unterproportional zur Leistung erhöhten Personal- sowie Materialkosten (Kraftstoffe und bezogene Leistungen) konnten wir unseren so definierten Rohertrag II steigern. Ein absolut erhöhter Betriebsaufwand führte zu einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 7.236 TEUR, das deutlich oberhalb des Vorjahres liegt. 3. Lage Den skizzierten Geschäftsverlauf können wir im Einzelnen wie folgt beschreiben: a) Ertragslage Gegenüber dem Vorjahr hat sich unser handelsrechtliches Rohergebnis um 3.634 TEUR oder 55% erhöht. Ursächlich für diese Erhöhung war unser o.g. Umsatzwachstum in Verbindung mit dem unterproportional zur Leistung gestiegenen Materialaufwand. Die leicht erhöhten personellen Kapazitäten führten gemeinsam mit Lohnsteigerungen zu einem um 15,1% erhöhten Personalaufwand von 2.862 TEUR; die Personalaufwandsquote ist mit 15,5% gegenüber dem Vorjahr (17,8%) gesunken. Innerhalb des Materialaufwandes sind sowohl der Aufwand für den Kraftstoff unseres Fuhrparkes als auch die Subunternehmerleistungen unterproportional zu den Umsatzerlösen gestiegen. Der so definierte Rohertrag II ist in relativer Sicht auf 6.991 TEUR (37,9%) gestiegen. Der Betriebsaufwand erhöhte sich insgesamt um 453 TEUR oder 17,8% auf 2.995 TEUR. Der Anstieg bei den Abschreibungen (206 TEUR bzw. 37,7%) ist auf die Investitionen zurückzuführen. Die Erhöhung der Fahrzeugkosten auf 1.671 TEUR betrug 251 TEUR oder 17,7% und ist insbesondere auf die Mautgebühren und Fahrzeugmieten zurückzuführen. Die übrigen Positionen des sonstigen betrieblichen Aufwandes haben sich in der Summe mit -5 TEUR kaum verringert. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 15 TEUR auf 350 TEUR gesunken. Innerhalb dieser Position sind die betragsmäßig bedeutendsten Gewinne aus Anlagenverkäufen sowie Versicherungsentschädigungen hervorzuheben. Das Betriebsergebnis (EBIT) ist in der Folge auf 4.346 TEUR gestiegen. Das Zinsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr mit -143 TEUR um 30 TEUR verbessert; ursächlich sind die Abschreibungen des Vorjahres (27 TEUR) auf Wertpapiere des Umlaufvermögens. Aus dem Gewinnabführungsvertrag mit unserer Tochtergesellschaft erzielten wir ein Ergebnis von 3.033 TEUR, was deutlich über dem Vorjahr liegt. Insgesamt ergab sich durch die beschriebenen Effekte eine Erhöhung des EBT um 4.636 TEUR auf 7.236 TEUR. Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag beläuft sich unser Jahresüberschuss auf 5.029 TEUR. Im Geschäftsjahr verbesserte sich unsere Kennzahl EBITDA um 3.011 TEUR auf 5.099 TEUR. b) Finanzlage Die Kapitalstruktur zeigt aufgrund des Jahresüberschusses ein erneut erhöhtes Eigenkapital von 10.648 TEUR, welches vor dem Hintergrund einer um 4.690 TEUR gestiegenen Bilanzsumme zu einer Eigenkapitalquote von 48 % (Vj 32%) führt. Im Bereich des langfristigen Fremdkapitals ist per Saldo eine Verringerung um 1.608 TEUR auf 7.767 TEUR zu verzeichnen, was zu einem Anteil an der Bilanzsumme von 35% (Vj 54%) führt. Fahrzeugneufinanzierungen über 650 TEUR stehen plan- und außerplanmäßige Tilgungen von 2.258 TEUR gegenüber. Das kurzfristige Fremdkapital steigt um 1.269 TEUR auf 3.735 TEUR und hat damit einen Anteil von 17% (Vj 14%) an der Bilanzsumme. Dieser Anstieg ist insbesondere auf die erhöhten Steuerrückstellungen wegen des Ergebnissprunges zurückzuführen. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Sachanlagen in Höhe von insgesamt 911 TEUR (Vj 1.168 TEUR) getätigt. Der Großteil hiervon entfällt unverändert auf die Anschaffung neuer LKW, die im Wesentlichen fremdfinanziert sind. Die übrigen Investitionen wurden aus vorhandenen liquiden Mitteln finanziert. Für die Beurteilung der Liquidität unserer Gesellschaft ziehen wir die nachfolgenden Kennzahlen heran: Der Cash Flow I (Ergebnis + Abschreibungen) ist mit 5.782 TEUR (Vj 2.386 TEUR) deutlich verbessert. Insbesondere aufgrund der erhöhten Rückstellungen beträgt der operative Cash Flow 6.663 TEUR (Vj 2.940 TEUR). Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 6.578 TEUR (Vj 3.248 TEUR). Die negativen Cash Flows aus der Investitionstätigkeit von -616 TEUR (Vj -944 TEUR) und der Finanzierungstätigkeit von -4.641 TEUR (Vj -1.916 TEUR) verbrauchten die o.g. erwirtschafteten Mittel nicht. Im Ergebnis ist eine zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel von +1.321 TEUR (Vj +388 TEUR) zu verzeichnen, die sich insgesamt auf 4.254 TEUR erhöhen. c) Vermögenslage Die Erhöhung der Bilanzsumme um 4.690 TEUR resultiert im Wesentlichen aus der Gewinnabführung und der damit erhöhten Darlehensforderung gegenüber unserer Tochtergesellschaft sowie aus dem Anstieg an liquiden Mitteln aufgrund unserer verbesserten Ertrags- und Finanzlage. Die Abschreibungen von 753 TEUR und Abgänge liegen unter den Investitionen im Berichtsjahr. In der Folge hat sich das Anlagevermögen um 133 TEUR auf 12.889 TEUR erhöht; es hat damit einen Anteil von 58% (Vorjahr 73%) am erhöhten Gesamtvermögen. Das langfristige Vermögen insgesamt ist zu 143% durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital finanziert. Das kurzfristig gebundene Vermögen ist um 1.975 TEUR gestiegen. Dieser Anstieg ist auf die o.g. Gewinnabführung zurückzuführen. Gleichzeitig wurden sämtliche Wertpapiere des Umlaufvermögens im Berichtsjahr veräußert. Der Anteil des kurzfristigen Vermögens von 5.007 TEUR beträgt 23% (Vorjahr 17%) der Bilanzsumme und erhöht sich unter Berücksichtigung der deutlich gestiegenen liquiden Mittel auf 42 % (Vorjahr 27%). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung liegt unser Fokus auf:
Unsere Umsätze liegen im Berichtsjahr trotz der Schwierigkeiten in unserer Branche erneut über dem Vorjahr und sind aus unserer Sicht im Branchenvergleich gut. Unser EBITDA geben wir mit 5.099 TEUR an. Der Cash-Flow I erhöhte sich auf 5.782 TEUR. Im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelten sich diese Kennzahlen insgesamt sehr zufriedenstellend. 5. Gesamtaussage Unsere vorstehend genannten Kennzahlen zeigen trotz der unter II.1. geschilderten schwierigen Rahmenbedingungen in allen betrieblichen Bereichen eine positive Entwicklung. So sehen wir insgesamt eine sehr zufriedenstellende Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr. III. Prognosebericht In ihren jüngsten Prognosen zur weltwirtschaftlichen Entwicklung nehmen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) leichte Aufwärtskorrekturen für 2024 vor. Gleichwohl bleibt das weltwirtschaftliche Wachstum insgesamt gering und die regionalen Unterschiede bleiben hoch. Positiv bemerkt wird, dass die Maßnahmen zur Inflationseindämmung Wirkung zeigen: in den meisten Regionen zeichnen sich Abschwächungen beim Preisanstieg ab. Für die Weltwirtschaft wird für 2024 nach der IWF-Projektion ein Wachstum von +3,1% erwartet. Für die Eurozone wird das prognostizierte Wachstum mit +0,9% allerdings deutlich niedriger ausfallen. Für die südeuropäischen Länder werden +1 bis 1,5% erwartet. Die Konjunktur-Prognosen für Deutschland fallen bei allen Wirtschaftsinstituten für 2024 ebenfalls pessimistisch aus. Die deutsche Wirtschaft ist nach Auffassung der Wirtschaftsexperten wie gelähmt. Die Prognosen wurden im Laufe des Jahres stets nach unten angepasst. Demnach trauen sie der deutschen Wirtschaft für 2024 kein Wachstum mehr zu. Die Bundesregierung rechnete im Oktober bereits mit einem Rückgang des BIP von -0,2%. Das spiegelt die Unsicherheit unter Unternehmen und Haushalten in Folge der Kriege in der Ukraine und Israel, aber auch zu Chinas Wirtschaft wider. Die zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichtes nach wie vor bestehende Ungewissheit bezüglich des kriegerischen Russland-Ukraine-Konflikts, dessen wirtschaftliche Auswirkungen auf die Konjunktur im Allgemeinen und die Lebensmittel- und Fleischwirtschaft im Besonderen kaum abschätzbar sind, erschwert unverändert gegenüber unserer Vorjahresberichterstattung die Prognose zukünftiger Geschäftsjahre. Weitere Unsicherheiten mit Auswirkungen auf die Prognose bestehen unverändert zudem in Bezug auf die weitere Ausbreitung der afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland sowie der zukünftigen Entwicklung des Fleischkonsums im Allgemeinen und insbesondere des Schweinefleischkonsums in Deutschland, bei dem sich der Pro-Kopfverzehr in den letzten Jahren rückläufig zeigt. Unsere Prognose zukünftiger Geschäftsjahre ist in der Folge erschwert. Die Investitionen im Jahr 2024 in unseren Fuhrpark (im Wesentlichen Erweiterung und Ersatz von Sattelzugmaschinen) werden sich auf 1.500 TEUR belaufen. Aufgrund der sehr zufriedenstellenden Entwicklung in 2023 gehen wir unter Berücksichtigung der Entwicklung der ersten drei Quartale 2024 von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus. Das Jahresergebnis vor Steuern wird nach den aktuellen Prognosen aufgrund der überproportional erhöhten Kosten für die LKW-Maut leicht unterhalb des Niveaus des Geschäftsjahres 2023 liegen. Ebenso werden sich unsere Kennzahlen EBITDA und Cash-Flow I verhalten. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Wie bereits im Prognosebericht dargestellt, birgt die Ungewissheit bezüglich des kriegerischen Russland-Ukraine-Konflikts nach wie vor erhebliche Risiken, dessen wirtschaftliche Auswirkungen auf unsere Branche weiterhin kaum abschätzbar sind. Infolge dieser Auseinandersetzung kommt es auf den globalen Märkten unter anderem zu starken Schwankungen und tendenziellen Erhöhungen von Energiepreisen, die insbesondere Gas und Mineralöl als Energieträger betreffen. Die Ukraine und Russland gelten zudem weltweit als wichtige Lieferanten von Speiseölen, Gewürzen und Getreide, die auch von Unternehmen der Fleischverarbeitung, z. B. in der Form von Panaden, verarbeitet werden können. Es wird davon ausgegangen, dass die Versorgung zunächst sichergestellt ist. Es ist jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar, welche Auswirkungen der anhaltende Konflikt auf die Versorgungssicherheit und die Preise bei Fleisch, Gewürzen und anderen Rohstoffen haben wird. Seit Ausbruch der ASP in Deutschland haben einige Länder Importverbote für deutsches Schweinefleisch verhängt. Der wichtige Absatzmarkt in China kommt für deutsche Unternehmen vollständig zum Erliegen. Deutschland wird sich stärker auf den eigenen Absatzmarkt fokussieren und sich ähnlich wie andere Märkte stärker gegen ausländische Ware abschotten müssen. Diese Entwicklung wird auch Auswirkungen auf den Transport der Fleischprodukte haben. In die Betrachtung zu ziehen ist dabei auch der Trend im Fleischkonsum im Allgemeinen und insbesondere des Pro-Kopfverzehrs an Schweinefleisch, der sich in den letzten Jahren rückläufig zeigt. Branchenspezifische Risiken Die Tiefkühl- und Frischewirtschaft, vertreten über unsere Interessenvertretungen VDKL und dti (Deutsches Tiefkühlinstitut e.V.), haben bereits in 2023 in einem offenen Brief an den Bundeskanzler die ernste Situation der Branche beschrieben. Die besonders energieintensiven mittelständischen Betriebe unserer Branche müssen angesichts der massiv gestiegenen Energiepreise finanziell unterstützt werden. Die Lebensmittelwirtschaft erlebe gerade die schwerste Krise seit Ende des zweiten Weltkrieges. Insbesondere die energieintensive Tiefkühl- und Frischewirtschaft steht infolge der Energiekrise vor einer existenziellen Bedrohung. "Wenn die Bundesregierung nicht umgehend handelt, drohen erhebliche Versorgungslücken bei der täglichen Lebensmittelversorgung der Menschen in Deutschland", heißt es in diesem offenen Brief. Die Entlastungswirkung des Strompreispaketes der Bundesregierung ist nach der Meinung unserer Interessenvertreter zu gering. Die Tiefkühl- und Frischewirtschaft, vertreten über unsere Interessenvertretungen VDKL, hat Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz bereits seit Jahren kontinuierlich und konsequent durchgeführt. Eine Umstellung auf andere Energieträger ist dennoch kurzfristig in vielen Produktionsprozessen technisch und logistisch nicht möglich. Daher nimmt die Sorge vor Versorgungsengpässen bei Gas in den Unternehmen zu. Daher haben dti und VDKL die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur aufgefordert, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Versorgung der systemrelevanten und schutzbedürftigen Tiefkühl- und Frischewirtschaft sowie die Kühl- und Tiefkühllogistik mit Erdgas durch eine schnelle und klare Priorisierung sicherzustellen. Die Unternehmen brauchen Planungssicherheit und verlässliche Kalkulationsgrundlagen für 2024 und 2025. Dabei darf es keine Unterschiede zwischen großen und kleinen Tiefkühl-Herstellern, zwischen Zulieferern, Handel und Dienstleistern geben. Wenn ein Glied der Kühlkette ausfällt, ist die gesamte Supply Chain für Lebensmittel gefährdet. Unsere Branche garantiert unverändert einen wichtigen Teil der Versorgung der Bevölkerung in Deutschland mit allen temperaturgeführten Lebensmitteln. Darüber hinaus gewährleisten Kühllogistikunternehmen die Lagerung, den Transport und die Versorgung mit temperaturabhängigen Medikamenten, Impfstoffen, Blutplasma und Blutseren. Die Unternehmen der gesamten Lieferkette sind daher systemrelevant und zählen entsprechend dem Notfallplan Gas der Bundesrepublik Deutschland bei Versorgungsengpässen zu den besonders geschützten Kundengruppen. Andernfalls wäre die temperaturabhängige Lebensmittelversorgung in Deutschland nicht mehr gewährleistet. Durch die Stilllegung von Produktionslinien und Kühlhäusern würden schnell Versorgungslücken oder auch Ausfälle bei wichtigen Lebensmitteln und Medikamenten entstehen. Die Folgen für die Bevölkerung und die Arbeitsplätze in den Unternehmen wären gravierend. Durch weitere unterschiedliche externe Faktoren - neben der Energiepreisentwicklung - wie z.B. der Gesetzgebung im Bereich der Sozialvorschriften und Arbeitszeiten, Gesetzgebung und EuGH-Rechtsprechung zur Mautentwicklung und zum Umweltschutz, wird der Transportsektor weiterhin überdurchschnittlich belastet. Die im Dezember 2023 umgesetzte Erhöhung der Mauttarife und der CO 2 -Aufschlag und der gleichzeitig zunehmende Preisdruck als Folge einer hohen Wettbewerbsintensität erfordern ein hohes Maß an Kostenkontrolle. Nur mit einem sicheren Planungssystem und kontinuierlicher Anpassung der Strukturen können aus den externen Risikofaktoren durchaus neue Chancen gewonnen werden. Da sich der Logistiksektor zunehmend selbst bereinigt und konsolidiert und mit einer steigenden Nachfrage nach Laderaum, insbesondere in saisonalen Spitzenzeiten, gerecht werden muss, ist unser Konzept der engen Kundenbindung unter Ausschöpfung von Synergien weiterhin positiv einzuschätzen. Leistungs- bzw. ertragsorientierte Risiken Neben den o.g. Energiepreisen sehen wir ein Risiko in dem sich zuspitzenden Fachkräftemangel. So haben es viele Unternehmen - nicht nur in unserer Branche - zunehmend schwer, qualifiziertes Fachpersonal zu finden. Der Fachkräftemangel an Lkw-Fahrern und die damit verbundene steigende Wechselbereitschaft des Personals belasten auch uns. Ein Treiber dieses Risikos ist der demografische Wandel. Die geburtenstarken Jahrgänge sind oder gehen in Ruhestand. Die niedrigen Geburtenraten der vergangenen Jahrzehnte führen zu weniger Absolventen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Damit einhergehend hat sich der Markt hin zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt. Demnach ist es wichtig, sich im Markt als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Wir wirken durch attraktive Angebote für potentiell neue Mitarbeiter entgegen, um diese langfristig an uns zu binden. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der gegebenen Liquiditäts- und Kapitalausstattung unseres Unternehmens sind entwicklungsbeeinträchtigende oder gar bestandsgefährdende Liquiditätsrisiken derzeit nicht zu erkennen; vielmehr ergeben sich aus den vorhandenen Mitteln eher Chancen, insbesondere unter Berücksichtigung der Einstufung unserer Branche als systemrelevant. Wir erkennen insgesamt keine über das Normalmaß hinausgehenden Risiken in diesen Bereichen. 2. Chancenbericht Die Kühllogistik-Branche hat sich in der Vergangenheit krisenfest gezeigt. Das belegt auch der seit Jahren steigende Absatz von Tiefkühlkost und Frischeprodukten im Einzelhandel. Dem Wettbewerb in der Branche begegnen wir weiterhin durch unsere langjährige Erfahrung und Spezialisierung unserer Logistikleistungen im Ultra-Frische-Bereich. Dazu kommen Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität und Leistungsbereitschaft, die wir in teilweise langjährigen Kooperationen - auch mit Großkunden - immer wieder beweisen. Die im Berichtsjahr und künftig zu tätigenden Investitionen in einen modernen Fuhrpark und die Optimierung unserer bestehenden Lager- und Logistikflächen schaffen die technischen Voraussetzungen für die skizzierte Entwicklung. 3. Gesamtaussage Für eine Gesamtbeurteilung von Risiken und Chancen ist der bisherige Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres 2024 von Bedeutung. Daneben schließen wir uns der Aussage unserer Interessenvertretung an, die wir wie folgt wiedergeben. "Wir kommen in Deutschland aus dem Krisenmodus gar nicht mehr hinaus." Nach der Corona-Pandemie belastet uns nun die Energiekrise. Trotzdem ist die Versorgung mit frischen und gekühlten Lebensmitteln in Deutschland stets gesichert gewesen. Auch der anhaltende Fachkräftemangel, knapper Laderaum, explodierende Preise für Container, Verpackungsmaterial oder Paletten und die gestiegenen Strom- und Gaspreise machen es der Branche aktuell schwer. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Geschäftsentwicklung der ersten drei Quartale des aktuellen Geschäftsjahres halten wir eine Erreichung unserer Ergebnisziele, die wir sachgerecht, vorsichtig und als realisierbar leicht unterhalb der Höhe des Vorjahresergebnisses geplant haben, für machbar, insofern sehen wir für das laufende Geschäftsjahr keine weiteren Risiken und Ereignisse, die negativen Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nehmen könnten oder die bestandsgefährdend sein könnten. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten und unserer Tochtergesellschaft. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind eher eine Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement, bei dem sowohl Bestandskunden als auch Neukunden ständig im Monitoring stehen. Zur Absicherung des Forderungsausfallrisikos besteht eine Warenkreditversicherung. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ein Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Minden, den 05. Dezember 2024 DT Trans GmbH Geschäftsführung Gez. David Tissen BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Vorbemerkungen Die DT Trans GmbH hat ihren Sitz in Minden und ist unter der Registernummer HR-B 11302 in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Oeynhausen eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften zur Rechnungslegung nach dem HGB aufgestellt. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten worden. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bilanzierungswahlrechte: Aktive Rechnungsabgrenzungsposten In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden die Unterschiedsbeträge gem. § 250 Abs. 3 HGB (Zinsen) in Höhe von 60 TEUR (Vj 70 TEUR) einbezogen. Bewertungsgrundsätze: Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei erstmaligen Ansatz zu ihren Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bzw. den Vorgaben der steuerlichen branchenspezifischen Abschreibungstabellen linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen basierend auf den betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauern, bzw. den Vorgaben der steuerlichen branchenspezifischen Abschreibungstabellen linear pro rata temporis. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände mit einem Einzelwert von nicht mehr als 800 EUR werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung ist nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages erfolgt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden - sofern vorhanden - abgezinst. Dieser Abzinsung liegen die laufzeitadäquaten Marktzinssätze des § 253 Abs. 2 S. 1 HGB zugrunde. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens i.S. des § 284 Abs. 3 HGB ist in dem diesem Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Verbindlichkeiten Dieser Posten enthält:
Die Höhe der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von 7376 TEUR durch Pfandrechte besichert. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus dem Ansatz voraussichtlicher Steuerbelastungen nachfolgender Geschäftsjahre aufgrund von steuerlich niedrigeren Wertansätzen im Anlagevermögen. Sie haben sich im Berichtsjahr wie folgt geändert:
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen folgende vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse i.S. der §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB.
Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als gering ein. Sonstige Angaben Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beruhen aus vor dem Bilanzstichtag abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen für bewegliches Anlagevermögen. Diese führen zu folgenden jährlichen Auszahlungen:
Bei den vorstehenden Miet- und Leasingverträgen handelt es sich um Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Die Vorteile dieser Verträge im Vergleich zum Erwerb liegt in der geringeren Kapitalbindung und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken aus diesen Verträgen sind nicht zu erkennen. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der insgesamt während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 53 (Vj 50). Davon entfallen auf Gehaltsempfänger 46 (Vj 43) und auf Aushilfen 7 (Vj 7) Mitarbeiter. Es werden unverändert keine Auszubildenden beschäftigt. Name des Geschäftsführers Geschäftsführer ist
Gesamtbezüge der tätigen Organmitglieder Unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung - § 285 Nr. 9a HGB - verzichtet.
Minden, den 05. Dezember 2024 DT Trans GmbH vertreten durch die Geschäftsführung gez. David Tissen Datum der Feststellung des obigen Jahresabschlusses: 18.01.2025 Entwicklung des Anlagevermögens(Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen)
Vorstehender Jahresabschluss wurde unter Inanspruchnahme der gesetzlichen Erleichterungen bei der Offenlegung sowie den rechtmäßig nachgeholten Aufstellungserleichterungen aus dem vollständigen Jahresabschluss abgeleitet. Dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende BESTÄTIGUNGSVERMERK erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DT Trans GmbH, 32423 Minden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DT Trans GmbH, 32423 Minden, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DT Trans GmbH, 32423 Minden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Minden, den 15. Januar 2025 ARTAG
Allgemeine Revision & Treuhand Aktiengesellschaft
Gez. Stefan Schulte, Wirtschaftsprüfer Gez. Peter Teuber, Wirtschaftsprüfer |
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