Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 10538
Vorher
Citifinanzberatung GmbH - Beratungs- und Vermittlungsgesellschaft für Bank- und Versicherungsdienstleistungen
Eingetragen
24.2.1966
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Vermittlung von KreditenSonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Die Beratung in Finanz- und Versicherungsfragen und die Vermittlung von Bankdienstleistungen und Versicherungsgeschäften aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Banque Fédérative du Crédit Mutuel S.A.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TARGO Finanzberatung GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen 1.979 1.229
Sachanlagen 1.979 1.229
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.979 1.229
B. Umlaufvermögen 3.567 3.043
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 214 9
Sonstige Vermögengegenstände 214 9
II. Guthaben bei Kreditinstituten -sämtlich bei verbundenen Unternehmen- 3.353 3.034
Summe der Aktiva 5.546 4.272

PASSIVA

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital 675 675
I. Gezeichnetes Kapital 26 26
II. Gewinnrücklagen 649 649
Andere Gewinnrücklagen 649 649
B. Rückstellungen 2.524 1.742
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8 14
2. Sonstige Rückstellungen 2.516 1.728
C. Verbindlichkeiten 2.347 1.856
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 1
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.671 1.313
-davon gegenüber der Gesellschafterin: TEUR 1.654 (31.12.2022: TEUR 1.298)-
3. Sonstige Verbindlichkeiten 676 542
-davon aus Steuern: TEUR 668 (31.12.2022: TEUR 538)-
Summe der Passiva 5.546 4.272

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

in TEUR 2023 2022
1. Umsatzerlöse 36.694 30.947
2. Sonstige betriebliche Erträge 356 263
3. Personalaufwand -29.983 -25.169
a) Löhne und Gehälter -26.465 -22.270
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.518 -2.899
-davon für Altersversorgung: TEUR -3 (2022: TEUR -8)-
4. Abschreibungen auf Sachanlagen -514 -396
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.922 -4.346
6. Betriebsergebnis 1.632 1.300
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38 11
abzüglich negative Zinserträge 0 -2
-davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 33 (2022: TEUR 3)-
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -16 -11
-davon an verbundene Unternehmen: TEUR -16 (2022: TEUR -11)-
9. Ergebnis nach Steuern 1.654 1.298
10. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -1.654 -1.298
11. Jahresüberschuss 0 0


Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 04. März 2024.

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1 Allgemeine Angaben


Die TARGO Finanzberatung GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Düsseldorf. Sie wird beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer HRB 10538 geführt.


Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung in Finanz- und Versicherungsfragen sowie die Vermittlung von Bankdienstleistungen und Versicherungsgeschäften aller Art.


Die Werte im Jahresabschluss werden auf volle Tausend gerundet. Hieraus können Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten auftreten.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.


Die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Erstellung des Lageberichts erfolgten unter der Annahme der Unternehmensfortführung.


Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten bzw. sich gesetzliche Änderungen ergaben.


Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer bewertet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 800 (jeweils ohne Umsatzsteuer) werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Vermögensgegenstände bis EUR 250 (ohne Umsatzsteuer) werden direkt im Aufwand erfasst.


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.


Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert zuzüglich abgegrenzter Zinsen ausgewiesen. Die hieraus resultierenden Zinserträge werden abzüglich negativer Zinserträge ausgewiesen.


Rückstellungen werden für Verpflichtungen, die zum Bilanzstichtag dem Grunde und/oder der Höhe nach ungewiss sind, sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Die Höhe der Rückstellungen entspricht dem nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelten Erfüllungsbetrag. Bei der Bestimmung werden vorhersehbare Kosten-und Preisänderungen sowie die Risiken und Unsicherheiten in Bezug auf die Verpflichtung berücksichtigt.


Rückstellungen mit erwarteter Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis der durchschnittlichen Laufzeit der Verpflichtung sowie unter Zugrundelegung der von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Zinssätze abgezinst. Die Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung von Rückstellungen werden innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" bzw. "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.


Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden von unabhängigen Versicherungsmathematikern grundsätzlich nach der projizierten Einmalbeitragsmethode ermittelt.


Die Rückstellung für wertpapierbezogene Versorgungszusagen bestimmt sich nach dem beizulegenden Zeitwert von Anteilen an einem Spezial-Alternativen Investmentfonds (Deckungsvermögen) unter Berücksichtigung einer Mindestzusage. Insofern wird die Rückstellung für betriebliche Altersversorgung aus Entgeltumwandlung in Höhe des Maximums aus dem Zeitwert des individuellen Aufbaukontos und dem Barwert der diskontierten Garantieleistung gebildet.


Die TARGO Finanzberatung GmbH hat das aus Anteilen an einem Spezial-Alternativen Investmentfonds bestehende zweckgebundene Vermögen (Deckungsvermögen) zur Erfüllung der Altersvorsorgeverpflichtungen durch Treuhandvereinbarungen an einen Vermögenstreuhänder, den CM Pensiontrust e.V., Düsseldorf, übertragen. Als Treuhänder der Anwärter fungiert die Willis Towers Watson Vorsorge Trust GmbH, Reutlingen. Das Deckungsvermögen wird mit dem beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet.


Die Altersversorgungsverpflichtungen werden mit dem jeweiligen Deckungsvermögen saldiert ausgewiesen. Analog hierzu werden die Aufwendungen und Erträge aus der Auf- und Abzinsung der Verpflichtungen mit den dazugehörigen Erträgen aus dem Deckungsvermögen verrechnet.


Die beizulegenden Zeitwerte der Deckungsvermögen werden anhand von Mitteilungen der Kapitalverwaltungsgesellschaften ermittelt.


Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag zuzüglich abgegrenzter Zinsen ausgewiesen. Die daraus resultierenden Zinsaufwendungen werden abzüglich positiver Zinsaufwendungen ausgewiesen.


Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens. Das Gliederungsschema gemäß § 275 Abs. 2 HGB wurde dabei um Zwischensummen ergänzt.


Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.


Der Ausweis von nicht-ertragsabhängigen Betriebssteuern erfolgt im Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen".


Es besteht eine umsatz-, körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der TARGO Deutschland GmbH (Organträger). Auf Ebene des Organträgers anfallende Ertragsteuern werden nicht auf die Organgesellschaften umgelegt.

3 Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Sachanlagen


Die Betriebs- und Geschäftsausstattung entwickelte sich wie folgt:

in TEUR 2023
Historische Anschaffungskosten
Anfangsbestand 1.782
Zugänge 1.409
Abgänge -430
Endbestand 2.761
Abschreibungen
Anfangsbestand 554
Zugänge 514
Abgänge -285
Endbestand 782
Buchwerte
Anfangsbestand 1.229
Endbestand 1.979


Die Zu- und Abgänge betreffen Kraftfahrzeuge.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber Sozialversicherungsträgern in Höhe von TEUR 156 (31.12.2022: TEUR 5). Des Weiteren sind Forderungen gegenüber Mitarbeitenden in Höhe von TEUR 30 (31.12.2022: TEUR 4) und gegenüber der Finanzverwaltung in Höhe von TEUR 28 (31.12.2022: TEUR 0) enthalten.

3.3 Guthaben bei Kreditinstituten


Das Guthaben bei Kreditinstituten wird unverändert bei der TARGOBANK AG unterhalten.

3.4 Eigenkapital

3.4.1 Gezeichnetes Kapital


Das Stammkapital ist in voller Höhe eingezahlt und wird unverändert von der TARGO Deutschland GmbH, Düsseldorf, gehalten.

3.4.2 Andere Gewinnrücklagen


Die anderen Gewinnrücklagen setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Erfolgsneutrale Effekte aus der Umstellung auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zum 1. Januar 2010 111 111
Auf Grund der Abführungssperre eingestellte Beträge (§ 301 AktG analog) 538 538
Andere Gewinnrücklagen 649 649

3.4.3 Abführungsgesperrte Beträge


Der Gesamtbetrag der gemäß § 301 AktG analog abführungsgesperrten Beträge ermittelt sich wie folgt:

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Beträge aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Wert 471 377
Abführungsgesperrter Betrag vor frei verfügbaren Rücklagen 471 377
Frei verfügbare Rücklagen (mindestens) -471 -377
Abführungssperre 0 0

3.5 Rückstellungen

3.5.1 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen


Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen errechnet sich unter Berücksichtigung des dazugehörigen zweckgebundenen Vermögens wie folgt:

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Erfüllungsbetrag Altersvorsorgeverpflichtungen 2.904 2.744
Zeitwert Deckungsvermögen -2.896 -2.730
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8 14


Folgende versicherungsmathematische Annahmen liegen der Berechnung des Erfüllungsbetrags zu Grunde:


Der Erfüllungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde pauschal mit einem Zinssatz von 1,83% (31.12.2022: 1,79%) abgezinst. Dieser Zinssatz wurde auf Basis des von der Deutschen Bundesbank zum 1. Dezember 2023 veröffentlichten Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, auf den 31. Dezember 2023 prognostiziert. Bei einem Ansatz der Altersversorgungsverpflichtungen unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren in Höhe von 1,75% (31.12.2022: 1,45%) wäre der Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag unverändert (31.12.2022: um TEUR 1 höher).


Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,20% (31.12.2022: 3,20%) und Rentensteigerungen von jährlich 2,50% (31.12.2022: 2,50%) unterstellt.


Der Biometrie liegen unverändert die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zu Grunde.


Das zweckgebundene Vermögen, welches aus Anteilen an einem Spezial-Alternativen Investmentfonds besteht, wurde mit den korrespondierenden Altersvorsorgeverpflichtungen saldiert. Die Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag betragen TEUR 2.425 (31.12.2022: TEUR 2.353).


Die in der Gewinn- und Verlustrechnung im Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" verrechneten Aufwendungen und Erträge, die aus den verrechneten Vermögensgegenständen und Schulden resultieren, ermitteln sich wie folgt:

in TEUR 2023 2022
Marktwertveränderung Deckungsvermögen 105 -235
Laufender Ertrag Deckungsvermögen 5 6
Zinsaufwand Aufzinsung Pensionsrückstellung (Vorjahr: Zinsertrag) -105 235
Verrechneter Zinsertrag 5 6

3.5.2 Sonstige Rückstellungen


Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem den Personalbereich (variable Vergütung, Inflationsausgleich, Bonuszahlungen, Urlaub und Abfindungen) mit TEUR 2.319 (31.12.2022: TEUR 1.605).


Die übrigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 196 (31.12.2022: TEUR 123) betreffen Aufwendungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 179 (31.12.2022: TEUR 105) sowie für Abschlusskosten in Höhe von TEUR 17 (31.12.2022: TEUR 18).

3.6 Verbindlichkeiten


Die Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen enthält im Wesentlichen die Ergebnisabführungsverpflichtung an die TARGO Deutschland GmbH, Düsseldorf.


Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen vor allem aus der noch abzuführenden Lohn- und Kirchensteuer für Dezember in Höhe von TEUR 668 (31.12.2022: TEUR 538).


Keine der Verbindlichkeiten ist durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

3.7 Restlaufzeiten


Sämtliche Forderungen als auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Verbindlichkeiten und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung


Die Umsatzerlöse, welche aus Umlagen zur Leistungsverrechnung und Provisionen bestehen, wurden mit der TARGOBANK AG, Düsseldorf, erzielt. Provisionen für die Vermittlung von Bankdienstleistungen und Versicherungsgeschäften sind darin in Höhe von TEUR 16.021 (2022: TEUR 12.947) enthalten.


Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 238 (2022: TEUR 238), aus Erträgen aus Inventarverkäufen in Höhe von TEUR 57 (2022: TEUR 26) und aus Erstattungen von Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 54 (2022: TEUR 0).


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten vornehmlich Umlagen von verbundenen Unternehmen (TEUR 2.604; 2022: TEUR 2.488), Reise- und Kfz-Kosten (TEUR 1.289; 2022: TEUR 951) sowie EDV Kosten (TEUR 437; 2022: TEUR 322).

5 Sonstige Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

5.1.1 Auslagerung von betrieblichen Funktionen


Die Gesellschaft hat wesentliche betriebliche Funktionen an andere Unternehmen ausgelagert. Bei den übernehmenden Unternehmen handelt es sich um Unternehmen des Teilkonzerns der TARGO Deutschland GmbH und Unternehmen der Confederation Nationale du Credit Mutuel (Groupe Credit Mutuel).


Die TARGO Deutschland GmbH erbringt vor allem Dienstleistungen aus folgenden Bereichen für die TARGO Finanzberatung GmbH:

Recht, Board Office & Datenschutz

Human Resources & Corporate Communications

Finanzen

Back Office Functions & Shared Services

Strategische Programme, Transformation & ALM

Compliance (bis 30. September 2023)


Die TARGO Dienstleistungs GmbH, Duisburg, erbringt Dienstleistungen im Bereich der Administration von Benutzern und Benutzerberechtigungen.


Ferner erbringt die Euro-Information S.A.S, Straßburg/Frankreich, technologische Dienstleistungen.


Durch die Auslagerung von betrieblichen Funktionen ergeben sich unter Kosten-Nutzen-Aspekten positive Effekte auf die Geschäftstätigkeit. Auslagerungen können jedoch zu einem Anstieg der operationellen Risiken aus der Geschäftsabwicklung führen. Diesem potenziellen Risikoanstieg wird durch ein wirksames Risikomanagement begegnet.

5.1.2 Sonstige Verträge


Aus dem Mietverhältnis mit der TARGOBANK AG bestehen zum 31. Dezember 2023 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 227 (31.12.2022: TEUR 227) für zwei Monatsmieten. Der Mietvertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen zum Ende des nächsten Monats gekündigt werden. Vom Kündigungsrecht wurde kein Gebrauch gemacht.


Zusätzliche Verpflichtungen ergeben sich aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 119 (31.12.2022: TEUR 59). Die Verpflichtungen laufen längstens bis 2026.

5.2 Unternehmensvertrag


Es besteht unverändert ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der TARGO Deutschland GmbH.

5.3 Mitarbeiter

Durchschnittszahlen 2023 2022
Vollzeitbeschäftigte 181 169
Teilzeitbeschäftigte 63 54
Gesamt 244 223

5.4 Nachtragsbericht


Es ergaben sich keine wesentlichen Ereignisse zwischen Abschlussstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses.

5.5 Angaben zu den Organen

5.5.1 Geschäftsführung

Mark Hartmaring, Bankdirektor

5.5.2 Bezüge der Geschäftsführung


Der Geschäftsführer ist Mitarbeiter einer anderen Gesellschaft der Groupe Credit Mutuel und erhält ausschließlich von dieser Bezüge. Auch frühere Mitglieder der Geschäftsführung erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

5.6 Konzernzugehörigkeit


Die TARGO Finanzberatung GmbH wird in die Teilkonzernabschlüsse der Banque Föderative du Credit Mutuel S.A., Straßburg/Frankreich, und der Credit Mutuel Alliance Föderale einbezogen. Ferner erfolgt ein Einbezug in die Konsolidierung auf Ebene der Confederation Nationale du Credit Mutuel, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Konzernabschlüsse sind auf den Internetseiten der vorgenannten Organisationen verfügbar.

 

Düsseldorf, 27. Februar 2024


Die Geschäftsführung


Mark Hartmaring

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Grundlagen des Unternehmens


Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung in Finanz- und Versicherungsfragen sowie die Vermittlung von Bank- und Versicherungsprodukten sowie Finanzdienstleistungen aller Art. Aufgrund eines Geschäftsbesorgungsvertrages übernimmt die TARGO Finanzberatung GmbH (Gesellschaft) den Vertrieb mittels festangestellter mobiler Finanzberater für die TARGOBANK AG, Düsseldorf (TARGOBANK).


Für diese Vermittlungsleistungen, die im Namen und für Rechnung der TARGOBANK erbracht werden, erzielt die Gesellschaft provisionsbasierte Umsätze. Gemäß Vertrag zwischen TARGOBANK und TARGO Finanzberatung GmbH wird zusätzlich ein Teil der in der Gesellschaft anfallenden Kosten an die TARGOBANK weiterbelastet. Dabei werden in der Kostenumlage die an die Vertriebsmitarbeiter gezahlten Provisionen berücksichtigt. Darüber hinaus erfolgt eine Verzinsung des Eigenkapitals.


Aus diesem Geschäftsmodell ergibt sich, dass die Entwicklung des Unternehmens in engem Zusammenhang mit der Vertriebsleistung ihrer Außendienstmitarbeiter und der weiteren Entwicklung der TARGOBANK steht.


Die TARGO Finanzberatung GmbH vertrieb im abgelaufenen Geschäftsjahr mit durchschnittlich 244 (2022: 223) festangestellten Außendienstmitarbeitern die Bank- und Versicherungsprodukte der TARGOBANK und deren Kooperationspartner. Der mobile Vertrieb der Gesellschaft hat das Privatkundengeschäft der TARGOBANK weiterhin unterstützt.


Die TARGOBANK verfügt über 33 (31.12.2022: 33) Beratungspunkte, in denen mittels der mobilen Kundendienstberater der TARGO Finanzberatung GmbH Beratungsdienstleistungen sowohl vor Ort als auch telefonisch angeboten werden. Dieser Vertriebszweig kann auch unabhängig von den Öffnungszeiten der Zweigstellen der TARGOBANK für Beratungsleistungen in Anspruch genommen werden.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.1.1 Konjunkturelles Umfeld


Nach unserer Einschätzung befand sich die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2023 in einem schwierigen Umfeld und musste im Vorjahresvergleich sogar einen moderaten Rückgang verzeichnen. Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank belastete die schwächer als erwartete Auslandsnachfrage die inländische Industrieproduktion und die deutschen Exporte. Gleichzeitig hielten sich die privaten Verbraucher trotz erhöhter verfügbarer Einkommen mit ihren Ausgaben zurück. Vor diesem Hintergrund ist die deutsche Wirtschaftslage nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes in eine moderate Rezession eingemündet. Das reale Bruttoinlandsprodukt sank kalenderbereinigt um 0,1% und lag somit deutlich unter dem 2022 verzeichneten Anstieg von 1,9%.


Im Gegensatz zum Vorjahr erwiesen sich die privaten Konsumausgaben in 2023 gemäß den Daten des Statistischen Bundesamtes nicht mehr als Wachstumsstütze. Dies ist nach Ansicht der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute auf die Kaufkraftverluste im vorangegangenen Winterhalbjahr, den erneuten Preisauftrieb und die anhaltende Unsicherheit der privaten Haushalte zurückzuführen.


Der Arbeitsmarkt zeigte trotz der widrigen Rahmenbedingungen nur einen relativ geringen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote ist gemäß den Daten der Deutschen Bundesbank im Verlauf des Jahres 2023 zwar von 5,5% auf zuletzt 5,9% gestiegen, jedoch lag die von uns berechnete jahresdurchschnittliche Quote mit 5,7% nur leicht über dem im Vorjahr verzeichneten Wert von 5,3%. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen beläuft sich im Jahresdurchschnitt 2023 gemäß den saisonbereinigten Daten der Deutschen Bundesbank nach eigenen Berechnungen auf 2,61 Millionen Personen und liegt damit moderat über dem Niveau von 2022 (2,42 Millionen Personen).


Des Weiteren unterstützten die Verlängerung des Instruments der Kurzarbeit (erleichterter Zugang bis Juni 2023) und weitere staatliche Hilfsmaßnahmen die Einkommenssituation der privaten Haushalte. Da die verfügbaren Einkommen gemäß den Daten der Deutschen Bundesbank seit 2022 kontinuierlich gestiegen sind, beurteilen die privaten Verbraucher nach Angaben der GfK zum Jahresende 2023 ihre zu erwartende Einkommensentwicklung positiver. Dennoch hat sich die Sparquote auf Basis der bislang verfügbaren Daten der Deutschen Bundesbank 2023 nach eigenen Schätzungen auf voraussichtlich 11,4% erhöht (2022: 11,1%). Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank haben hierzu die gestiegenen Zinsen für Spareinlagen, aber auch die erwarteten Nachzahlungen für Strom und Wärmeenergie für das Jahr 2022 beigetragen.


Nachdem die Inflationsrate, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex, im Jahr 2022 mit 8,7% einen historischen Höchststand verzeichnet hatte, ermöglichten nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank staatliche Entlastungsmaßnahmen und sinkende Energiepreise 2023 einen Rückgang der Inflationsrate, auch wenn auf der anderen Seite der kräftige Lohnanstieg, die immer noch hohen Nahrungsmittelpreise und Preissteigerungen bei Dienstleistungen und Industriegütern belasteten. Die Inflationsrate lag im Berichtsjahr nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes bei 6,0%. Alles in allem sanken die realen Konsumausgaben in 2023 nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,8% (2022: Anstieg um 3,9%).


Zur Bekämpfung der hohen Inflationsgefahren erhöhte die Europäische Zentralbank im Verlauf des Jahres 2023 mehrfach die Leitzinsen. So stieg beispielsweise der Zinssatz für die Einlagefazilität von 2,0% auf zuletzt 4,0%, in deren Folge sich die längerfristigen Kapitalmarktzinsen und auch die Refinanzierungskosten deutlich erhöhten.


Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank belasteten die exportorientierte deutsche Industrie das schwierige internationale Wettbewerbsumfeld und die hohen Energiekosten, auch wenn immerhin die angebotsseitigen Lieferengpässe im Jahresverlauf an Bedeutung verloren. Vor diesem Hintergrund sanken die realen Exporte nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahresvergleich in 2023 preisbereinigt um 1,8% (2022: Anstieg um 3,4%).


Insgesamt sank die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes 2023 um 2,0% gegenüber dem Vorjahresniveau. Der deutliche Rückgang war nach Einschätzung des Amtes vor allem auf eine niedrigere Energieproduktion zurückzuführen, die Wirtschaftsleistung des Verarbeitenden Gewerbes sank nur um 0,4%. Im Dienstleistungssektor war eine heterogene Entwicklung zu verzeichnen: Während die Bruttowertschöpfung im Groß- und Einzelhandel deutlich nachgab, konnten andere Dienstleistungsbereiche wie z.B. Information und Kommunikation ihre wirtschaftliche Aktivität sogar ausweiten.


Die Unternehmensinvestitionen zeigten sich nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank in diesem Umfeld robust. Stützend wirkten hier die noch vorhandenen Nachholeffekte nach dem Einbruch durch die CoViD19-Krise, die in 2023 zunächst noch hohen Auftragsbestände und die bessere Verfügbarkeit von Kapitalgütern. Aufgrund der geldpolitischen Straffung stiegen jedoch die Zinsen für Unternehmenskredite deutlich an und spiegelten sich im dritten Quartal 2023 in einer sinkenden inländischen Nachfrage nach Investitionsgütern wider. Zusätzlich wurde die Investitionsneigung durch die Unsicherheit über die künftigen staatlichen Förderungsmaßnahmen (Klimaschutz, Transformation zu einer emissionsärmeren Produktion) gedämpft. Dennoch konnten die realen Ausrüstungsinvestitionen nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes im Gesamtjahr 2023 nochmals um 3,0% zulegen (2022: 4,2%). Einbußen zeigten sich nach den Daten des Amtes dagegen bei den Bauinvestitionen, die unter dem Fachkräftemangel und den hohen Baupreisen und -zinsen litten. Die Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank leiteten nach Einschätzung des Ifo-Instituts eine Abkühlung auf dem zum Teil überhitzten deutschen Immobilienmarkt ein. Das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe fiel im Dezember 2023 auf den niedrigsten Wert seit September 2005. Im Gesamtjahr 2023 lagen die Bauinvestitionen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 2,1% unter dem Vorjahreswert. Die anhaltende Flaute im Bau dürfte nach Angaben der Deutschen Bundesbank auch das gesamtwirtschaftliche Expansionstempo belastet haben, jedoch hatte auch die Zentralbank für das Gesamtjahr 2023 nur einen sehr moderaten Rückgang des Wirtschaftswachstums um 0,1% erwartet.

2.1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen


Einhergehend mit den Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank und den Zinsentwicklungen am Kapitalmarkt war branchenweit im Jahr 2023 zum ersten Mal seit vielen Jahren ein steiler Anstieg bei den Kredit- und Einlagezinsen zu verzeichnen.


Gemäß den Statistiken der SCHUFA Holding AG, Wiesbaden (SCHUFA) - ist bis einschließlich November 2023 die Anzahl der neuen Kreditverträge deutlich gegenüber dem Niveau des Vorjahreswertes gestiegen. Dies schlägt sich aber nicht in einem Anstieg des Ratenkreditvolumens gemäß den Zahlen der Deutschen Bundesbank nieder. Danach fiel das ausstehende Ratenkreditvolumen in 2023 um 0,2% gegenüber dem Vorjahr.


Die Kreditvergabe an Unternehmen hat sich dagegen in 2023 weiter erholt. Die Statistik der Deutschen Bundesbank weist für Kredite an inländische Unternehmen und wirtschaftlich selbständige Privatpersonen per Ende 2023 einen Anstieg von 1,1% zum Vorjahr aus.


Auf regulatorischer Seite setzt sich die Erhöhung der Regelungsdichte zur Führung, Überwachung und Aufsicht von Finanzunternehmen, zur Erhöhung des Verbraucherschutzes sowie zur Berücksichtigung von Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Sozialfragen im Geschäftsmodell unverändert fort.

2.2 Geschäftsverlauf


Das Geschäftsjahr 2023 der TARGO Finanzberatung GmbH ist insgesamt zufriedenstellend verlaufen.


Das Ergebnis nach Steuern für das Geschäftsjahr 2023 liegt oberhalb der Erwartungen, was im Wesentlichen auf den deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse zurückzuführen ist.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage


Die Bilanzsumme der TARGO Finanzberatung GmbH erhöhte sich im abgelaufenen Jahr um 29,8% oder TEUR 1.274. Der Anstieg der Bilanzsumme auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Anlagevermögens (+TEUR 750) sowie aus dem Anstieg des Guthabens bei verbundenen Kreditinstituten (+TEUR 319).


Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen um TEUR 782. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Personalrückstellungen (+TEUR 714) zurückzuführen. Außerdem erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 358. Dies ist vornehmlich auf den im Vergleich zum Vorjahr erfolgten Anstieg des Ergebnisses und der damit einhergehenden gestiegenen Ergebnisabführungsverpflichtung an die TARGO Deutschland GmbH (+TEUR 356) zurückzuführen.


Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme) verringerte sich, bedingt durch den Anstieg der Bilanzsumme, von 15,8% im Vorjahr auf 12,2% zum 31. Dezember 2023.


Den im Wesentlichen kurzfristigen Verbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen stehen täglich fällige Guthaben bei Kreditinstituten in angemessener Höhe gegenüber.


Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Für die Vermittlung von Bank- und Versicherungsprodukten hat der Kooperationspartner TARGOBANK im Geschäftsjahr 2023 insgesamt Provisionen in Höhe von TEUR 16.021 (2022: TEUR 12.947) an die TARGO Finanzberatung GmbH entrichtet. Ferner profitierte die Gesellschaft von der Kostenumlage an die TARGOBANK in Höhe von TEUR 20.477 (2022: TEUR 17.949).


Der Anstieg der Personalaufwendungen geht einher mit dem Anstieg der Anzahl der Mitarbeiter. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist im Berichtsjahr um 21 bzw. 9% gestiegen.


Das Ergebnis nach Steuern liegt deutlich über dem Vorjahresniveau.


Die wirtschaftliche Lage der TARGO Finanzberatung GmbH stellt sich als zufriedenstellend dar.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht


Die Entwicklung des Ergebnisses der TARGO Finanzberatung GmbH hängt im Wesentlichen von der Vertriebsleistung ihrer Außendienstmitarbeiter und dem wirtschaftlichen Umfeld ab.


Die aktuell sehr hohe Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung der wirtschaftlichen Lage schlägt sich unverändert in einer gestiegenen Prognoseunsicherheit bei den relevanten wirtschaftlichen Bedingungen und zukunftsbezogenen Sachverhalten der Gesellschaft nieder.


Vor diesem Hintergrund ist nach unserer Auffassung von einer Vertriebsleistung auf Höhe des Vorjahresniveaus auszugehen. Der mobile Vertrieb stellt wie auch in den Vorjahren einen wesentlichen Faktor der Omnikanal-Banking-Strategie der TARGOBANK AG dar. Im Rahmen der Omnikanal-Banking-Strategie kombiniert die TARGOBANK die persönliche Beratung mit den Möglichkeiten des digitalen Zeitalters. Sie ermöglicht so die selbstbestimmte sowie von Zeit und Ort unabhängige Durchführung von Bankgeschäften.


Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem Ergebnis nach Steuern auf Vorjahresniveau aus.


Chancen in Bezug auf eine positive Geschäftsentwicklung erwachsen der TARGO Finanzberatung GmbH nach unserer Einschätzung sowohl aus den von der TARGOBANK, dem Kooperationspartner, vorgesehenen vertriebsunterstützenden Maßnahmen.


Die TARGO Finanzberatung GmbH wird in das Risikomanagementsystem des deutschen Teilkonzerns der TARGO Deutschland GmbH eingebunden. Aus ihrer Geschäftstätigkeit ergeben sich vornehmlich operationelle Risiken, die aus den Geschäftsprozessen resultieren.


Unter operationellen Risiken versteht die Gesellschaft die Gefahr von Verlusten, die infolge von inadäquaten bzw. fehlerhaften internen Prozessen sowie Systemen, Mitarbeiterverschulden oder externen Ereignissen anfallen. Darunter fallen auch rechts- und compliancerelevante Risiken, die aus der Nichteinhaltung bzw. aus der fehlerhaften Umsetzung rechtlicher Vorgaben oder aus einer Änderung oder Fortschreibung von Rechtsprechung erwachsen.


Die Kontrolle und Minimierung von operationellen Risiken ist Gegenstand des CINTMT (Contröles INTernes MeTiers) Prozesses. Im Rahmen des CINTMT werden die internen Kontrollen inventarisiert, beschrieben und bewertet, um Fehler zu vermeiden bzw. aufzudecken. Einmal jährlich findet darüber hinaus eine Prüfung des internen Kontrollsystems durch einen unabhängigen Dritten (ISAE3402 Zertifizierung) beim IT-Auslagerungsunternehmen Euro-Information S.A.S. statt.


Zur Minimierung des Risikos, dass die Gesellschaft über eine nicht ausreichende Mitarbeiter Basis verfügt, wird im Rahmen des regelmäßigen Budget- und Planungsprozesses die notwendige Personalausstattung der TARGO Finanzberatung GmbH ermittelt und kontrolliert. Die mögliche Störung von Betriebsabläufen bei Abwesenheit oder bei Ausscheiden von Mitarbeitern wird durch Vertretungsregelungen und Kündigungsfristen minimiert.


Für sämtliche wesentlichen Stellen/Aufgabenbereiche wurden Kompetenzprofile entwickelt, um die an die Mitarbeiter ausgewählter Bereiche gestellten Anforderungen hinsichtlich der Kenntnisse und Erfahrungen zu definieren. Die Kompetenzprofile werden regelmäßig an die aktuellen Entwicklungen angepasst.


In der Gesellschaft existieren unterschiedliche Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, die regelmäßig an die jeweiligen Entwicklungen angepasst werden, so dass die Mitarbeiter sowie deren Vertreter abhängig von ihren Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten über die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen. Zur Qualitätssicherung wird darüber hinaus mit allen Mitarbeitenden entweder eine jährliche Mitarbeiterbeurteilung oder ein Entwicklungsdialog durchgeführt.


Für die Gesellschaft - und hier insbesondere für die Datenverarbeitung - bestehen aufeinander abgestimmte Notfallpläne, die in bestimmten zeitlichen Abständen auf Funktionsfähigkeit überprüft werden. Der Rückgriff auf Daten ist jederzeit sichergestellt und effiziente Sicherheitsmaßnahmen sind eingerichtet.


Sollten sich die oben genannten Risikofaktoren trotz der genannten Maßnahmen im Ergebnis auswirken, so sind die finanziellen Folgen dieser Risiken durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der TARGO Deutschland GmbH, Düsseldorf, abgedeckt, von der auch ein Verlust übernommen werden muss.


Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.


TARGO Finanzberatung GmbH Kasernenstraße 10 40213 Düsseldorf


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Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die TARGO Finanzberatung GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der TARGO Finanzberatung GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TARGO Finanzberatung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 1. März 2024


KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Möllenkamp Schulz
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