inprimo capital GmbHLiquidiert

Roßmarkt 17, 60311 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 86532
Vorher
alphataurus VermögensManagement GmbHalphataurus GmbHJohannes Führ Vemögensverwaltung GmbHJohannes Führ Vermögensverwaltung GmbHinprimo privatinvest GmbH
Eingetragen
29.1.2009
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Beratung von Unternehmen, ihren Eignern und ihren Leitungen in wirtschaftlichen, strategischen und konzeptionellen Fragen, einschließlich der Erkundung, Analyse und Bewertung von Märkten für existierende und neue Produkte. Ferner das Platzierungsgeschäft im Sinne des § 2 Abs. 6 Nr. 19 KWG, welches ausschließlich als Dienstleistung für Anbieter oder Emittenten von Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Abs. 2 des Vermögensanlagengesetzes oder von geschlossenen Alternativen Investmentfonds im Sinne des § 1 Abs. 5 des Kapitalanlagegesetzbuchs erbracht wird. Tätigkeiten oder Geschäfte, die einer öffentlich-rechtlichen Genehmigung oder Zulassung bedürfen, sind ausgeschlossen, soweit und solange die Genehmigung oder Zulassung nicht besteht.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (7)

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 8 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Marcus Böhm
Starnberg
25.500 €
34.00%
Christoph Endter
Frankfurt am Main
25.500 €
34.00%
WFB Wirtschafts- und Finanzberatung Kosmack GmbH
Germany
15.000 €
20.00%
G****** H***** K*****
5.000 €
6.67%
R***** S**************
2.000 €
2.67%

Konzern- und Jahresabschlüsse

inprimo privatinvest GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz

AKTIVA

Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
1. Forderungen an Kreditinstitute        
a) täglich fällig   150.754,88   229.161,04
2. Forderungen an Kunden   206.124,57   56.260,71
3. Immaterielle Anlagewerte   1.065,00   1,00
4. Sachanlagen   6.184,00   15.049,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände   19.434,98   55.388,77
6. Rechnungsabgrenzungsposten   4.003,10   0,00
Summe Aktiva   387.566,53   355.860,52

PASSIVA

       
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
1. Sonstige Verbindlichkeiten   149.412,93   45.608,31
2. Rückstellungen        
a) sonstige Rückstellungen   43.394,21   24.307,33
3. Nachrangige Verbindlichkeiten   50136,7   50.000,00
4. Eigenkapital        
a) gezeichnetes Kapital   500.000,00   500.000,00
b) Bilanzverlust   -355.377,31   -264.055,12
Summe Passiva   387.566,53   355.860,52

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Als Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des § 1 Abs. 1a KWG hat die Gesellschaft die Regelungen der §§ 340 ff HGB zu beachten. Gemäß § 340 Abs. 4 i.V.m. § 340a Abs. 1 HGB sind sämtliche Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anwendbar.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses waren die Vorgaben der RechKredV und des GmbHG zu beachten.

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den in § 2 RechKredV vorgesehenen Formblättern. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung bewertet.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Bei der Bewertung wurden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen den Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Bei den Forderungen werden, falls erforderlich, erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet.

Das Sachanlagevermögen und die erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes, angesetz.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Wegen der Kurzfristigkeit der Rückstellungen war eine Abzinsung nicht veranlasst.

III. Angaben zu den Aktiva

Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert bilanziert. Sie bestehen ausschließlich gegenüber Kreditinstituten im Inland, die einer Einlagensicherung unterliegen.

Die Forderungen an Kunden resultieren aus Erträgen aus der Finanzportfolioverwaltung sowie aus Beratungshonoraren. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um erworbene Software und Lizenzen. Sie wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Weiterhin wurde ein käuflich erworbener Geschäftsbetrieb mit EUR 1 angesetzt.

Zur Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche (TEUR 17,9).

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vorausgezahlte Aufwendungen, die dem Folgejahr zuzurechnen sind.

Angaben zu den Passiva

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 108,4 (Vorjahr TEUR 29,4), davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR 6,8) und gegenüber Finanzdienstleistungsunternehmen TEUR 0,4 (Vorjahr TEUR 6,8). Die Restlaufzeit der sonstigen Verbindlichkeiten beträgt bis zu drei Monaten.

Unter den nachrangigen Verbindlichkeiten ist ein im Jahr 2013 gewährtes Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 50,1 (Vorjahr TEUR 50,0) ausgewiesen. Dieses Gesellschafterdarlehen hat eine Mindestlaufzeit von fünf Jahren und ist während dieses Zeitraums von keinem Vertragspartner kündbar. Die Verzinsung beträgt 2% über dem Basiszinssatz.

Im Berichtsjahr wurden TEUR 325,0 von der Alleingesellschafterin in die Kapitalrücklage eingezahlt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden aus der Kapitalrücklage TEUR 325,0 entnommen und mit dem Jahresergebnis sowie dem Verlustvortrag verrechnet. Der Bilanzverlust beträgt nach Verrechnung TEUR 355,4.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in der Staffelform nach dem Schema der RechKredV aufgestellt.

In den Provisionserträgen sind Honorare aus der Anlageberatung von Investmentfonds, Privatkunden und professionellen Kunden sowie aus der Finanzportfolioverwaltung für Privatkunden enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren in Höhe von TEUR 79,2 (Vorjahr TEUR 111,0) aus Leistungsbeziehungen und Kostenweitergaben zu verbundenen Unternehmen.

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 30,7 (Vorjahr TEUR 0,5) enthalten.Diese Aufwendungen wurden im Posten "andere Verwaltungsaufwendungen" erfasst.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft ist unter HRB 86532 in das Handelsregister bei dem Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 33,5 (Vorjahr TEUR 20,8)

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 8,3 und entfällt zu gleichen Teilen auf Abschlussprüfungsleistungen und andere Bestätigungsleistungen.

Durchschnittlich wurden im Berichtsjahr vier (Vorjahr: 4,5) Mitarbeiter i.S.v. § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgte im Berichtsjahr durch die Geschäftsführer:

Herr Thomas Herrmann, Bankkaufmann (bis 31. Dezember 2016)

Herr Oliver Brandt, Bankkaufmann (ab 20. Mai 2016)

Die Angaben über die Bezüge für Mitglieder der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Der Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Frankfurt am Main, im Juni 2017

gez. Oliver Brandt, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2016

Anschaffungskosten
01.01.2017
Zugänge
Abgänge
30.06.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV-Software 11.418,00 448,00 895,00 10.971,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 0,00 0,00 1,00
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.374,72 1.040,00 2.771,50 15.643,22
  28.793,72 1.488,00 3.666,50 26.615,22
Abschreibungen
01.01.2017
Zugänge
Abgänge
30.06.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV-Software 10.354,00 355,00 0,00 10.709,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.190,72 2.190,96 0,00 13.381,68
  21.544,72 2.545,96 0,00 24.090,68
Buchwerte
30.06.2017
31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. EDV-Software 262,00 1.065,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.261,54 6.184,00
  2.524,54 7.250,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

inprimo privatinvest GmbH

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Weltwirtschaft blieb auch in 2016 insgesamt verhalten. Dabei wurde diese durch die sich abzeichnende Stabilisierung der Schwellenländer und der Abschwächung der Wachstumsdynamik in den Industrieländern bestimmt. Insbesondere der Euroraum konnte die Wachstumsdynamik zu Anfang des Jahres aufgrund der moderaten Konsum- und Investitionsausgaben nicht aufrechterhalten, wobei das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr hauptsächlich auf die sehr expansive Geldpolitik zurückzuführen ist. In den USA dämpften ein starker US-Dollar und geringere private Investitionen die Konjunktur im ersten Halbjahr. Im weiteren Jahresverlauf führte ein nochmals anziehender privater Konsum zu verstärkten Erholungstendenzen. Auch wenn das wirtschaftliche Wachstum in China sich aufgrund der Exportschwäche verlangsamte, so hat sich die konjunkturelle Lage in den Schwellenländern aufgrund der stabilisierten Rohstoffpreise aufgehellt. Neue Risiken wie der Austritt Großbritanniens aus der EU und die Präsidentschaftswahl in den USA dämpften die globale Investitionstätigkeit im Lauf des Jahres 2016 insgesamt, da große Ungewissheit bezüglich der Bedingungen des EU-Austritts und der Umsetzbarkeit des Wahlprogramms von Donald Trump herrscht.

Die deutsche Wirtschaft befand sich auch 2016 weiterhin in einem Aufschwung. Neben Wohnungsbauinvestitionen wurde dieser wie im Vorjahr insbesondere durch die Ausweitung der privaten und öffentlichen Konsumausgaben getragen. Trotz der dadurch bedingten guten Lage auf dem Arbeitsmarkt steht die Wirtschaftspolitik vor der Herausforderung, die noch verbleibenden Arbeitslosen und die hohe Anzahl anerkannter Asylbewerber in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Nur moderate Zuwächse bei Unternehmensinvestitionen und Ausfuhren trüben das positive Bild der deutschen Wirtschaft.

Strategische Entwicklung der Gesellschaft

Am 1. Juli 2016 hatte die inprimo privatinvest GmbH von der damaligen inprimo invest GmbH (heute: inprimo markets & industries GmbH) das gesamte Fonds- und das Privatkundengeschäft übernommen. Mit der Übernahme des Asset Managements für zwei Publikumsfonds bei der Hansainvest und einem Spezialfonds bei Amundi Austria für eine österreichische Krankenkasse war auch die Übernahme des Personals mit insgesamt drei Mitarbeitern verbunden. Diese Maßnahmen erfolgten bereits damals mit der Überlegung, die Gesellschaft als ganzes (Share Deal) oder die Asset Management Aktivitäten nebst der privaten Vermögensverwaltung und -beratung, die bereits zuvor in der inprimo privatinvest GmbH angesiedelt waren, isoliert abzugeben (Asset Deal).

Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 hat die Geschäftsführung der inprimo privatinvest GmbH nach intensiver Abstimmung und finaler Genehmigung durch die Alleingesellschafterin LUCRUM FINANZ S.A. die Publikumsfonds an die PVV Private Vermögensverwaltung, Essen, sowie die private Vermögensverwaltung und -beratung an die youmex Wealth Management AG verkauft. Dazu liegen Gesellschafterbeschlüsse vom 13. Dezember 2016 und vom 16. Dezember 2016 vor.

Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Aufgrund der Überführung der Fonds und Privatkunden der inprimo markets & industries GmbH auf die inprimo privatinvest GmbH stiegen die Provisionserträge der Gesellschaft im Berichtsjahr um TEUR 367 auf TEUR 647. In diesem Zusammenhang stiegen auch die Provisionsaufwendungen um TEUR 265 auf TEUR 292. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken von TEUR 143 auf TEUR 106, was unter anderem auf geringere Verrechnungen mit gruppenangehörigen Unternehmen zurückzuführen ist.

Dem gegenüber stehen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 828 (Vorjahr TEUR 737), die sich im Wesentlichen aus Personalkosten, Fahrzeugkosten, Mietkosten für die Büroräumlichkeiten sowie EDV-Kosten zusammensetzen. Trotz Personalabbau und Umzug in günstigere Büroräumlichkeiten, sind die Verwaltungsaufwendungen um TEUR 91 TEUR gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch die Überführung des Personals und Dienstleistungsverträge der inprimo markets & industries GmbH auf die inprimo privatinvest GmbH begründet. Die Mietkosten sind dadurch um TEUR 11 und die Lizenzkosten um TEUR 23 gestiegen. Zusätzlich sind Sonderkosten für die Fondübertragung mit TEUR 11 angefallen. Der weitere Anstieg ist auf höhere Rechts- und Beratungskosten von TEUR 17 zurückzuführen. Die Fahrzeugkosten konnten um TEUR 8 reduziert werden.

Die betrieblichen Aufwendungen lagen damit deutlich über den erzielten Erträgen. In Summe stieg der Jahresfehlbetrag mit TEUR 416 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 68.

Die wesentlichen Vermögenspositionen der Gesellschaft bestehen insbesondere aus Bankguthaben in Höhe von TEUR 151 (Vorjahr TEUR 229), kurzfristig realisierbaren Forderungen gegenüber Kunden in Höhe von TEUR 206 (Vorjahr TEUR 56) und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr TEUR 55).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Die Finanzlage des Unternehmens war stets geordnet. Dabei konnte die Gesellschaft auf die positive Unterstützung seitens der Gesellschafterin zählen.

Die Gesellschafterin stellte der Gesellschaft im Berichtsjahr neues Eigenkapital in Höhe von TEUR 325 durch Einzahlung in die Kapitalrücklage zur Verfügung. Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 145 (Vorjahr TEUR 236). Außerdem besteht ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 50, das mit einem Rangrücktritt verbunden ist. Damit liegt die Eigenkapitalquote im Berichtsjahresende bei 37%.

Angesichts der unverändert hohen, wenn auch inzwischen gegenüber Jahresanfang und erst recht seit Juli 2016 deutlich reduzierten laufenden Kosten sowie der beträchtlichen Einmalzahlungen für die Auflösung diverser Dienstleistungsverträge hat sich die Liquiditäts- und Kapitalbasis bis Ende 2016 weiter verschlechtert.

Zwar wurden die operativ und aufsichtsrechtlich notwendigen Ressourcen wie Compliance sowie EDV- und Frontoffice-Systeme deutlich reduziert oder gesamthaft gekündigt. Trotzdem existiert in den meisten Fällen aufgrund zu beachtender Kündigungsfristen noch ein Nachlauf der Kosten von einigen Monaten und teilweise bis zum Jahresende 2017.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Nach der Übertragung der Publikumsfonds und des Spezialfonds sowie der voraussichtlich noch bis Mitte des Jahres andauernden Übergangsphase bei der Überleitung bzw. Kündigung der Kunden in der Privaten Vermögensverwaltung benötigt die inprimo privatinvest GmbH keine BaFin-Lizenz nach § 32 KWG mehr. Derzeit prüfen die Geschäftsführung und die Gesellschafterin LUCRUM FINANZ S.A. entweder die Rückgabe der BaFin-Lizenz oder einen kompletten Verkauf der inprimo privatinvest GmbH im Zuge eines Share Deals.

Für den Fall, dass sich die Gesellschafterin gegen einen Verkauf der inprimo privatinvest GmbH entschließt, wird derzeit eine neue Unternehmensstrategie für die Gesellschaft für die Jahre 2017 ff. im Gesellschafterkreis diskutiert und voraussichtlich im weiteren Jahresverlauf verabschiedet.

Die Gesellschafterin hat der Gesellschaft auch für die Zukunft ihre Unterstützung zugesichert und sich verpflichtet, ihr nötigenfalls Eigenkapital und Liquidität in der Höhe zuzuführen, die erforderlich ist, um die Unternehmensfortführung zu gewährleisten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Die Überleitung der Privatkunden verzögert sich durch das Ausscheiden des Geschäftsführers Thomas Herrmann. Das Ziel, die Kunden bis zum 31.03.2017 zu überführen, wurde deshalb auf den 30.06.2017 verschoben.

 

Frankfurt am Main, im Juni 2017

gez. Oliver Brandt, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der inprimo privatinvest GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit der rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufrund der bei meiner Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weise ich auf folgendes hin: Der Fortbestand der Gesellschaft ist aufgrund anhaltender negativer Ertragsentwicklung bedroht. Die Alleingesellschafterin hat der Gesellschaft auch für die Zukunft ihre Unterstützung zugesichert und sich verpflichtet, ihr nötigenfalls Eingenkapital und Liquidität in der Höhe zuzuführen, die zur Gewährleistung der Unternehmensfortführung erforderlich ist. Hierauf wird im Lagebericht in Abschnitt 2 hingewiesen.

 

Frankfurt am Main, den 06. Juni 2017

gez. Andreas Weisang, Wirtschaftsprüfer

WEITERE DATEN

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Zinserträge aus    
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 0,00 697,39
2. Zinsaufwendungen 721,95 986,25
3. Laufende Erträge aus    
a) Aktien und anderen festverzinslichen Wertpapieren 0,00 840,00
4. Provisionserträge 647.225,29 279.892,35
5. Provisionsaufwendungen 309.447,86 27.182,28
6. Sonstige betriebliche Erträge 117.539,21 142.880,58
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen    
a) Personalaufwand    
aa) Löhne und Gehälter 447.851,47 441.201,60
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 71.108,37 73.042,90
b) andere Verwaltungsaufwendungen 309.497,81 222.925,68
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 7.419,14 4.475,31
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 32.722,16 2.307,20
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -414.004,26 -347.810,90
11. Außerordentliche Aufwendungen 2.500,00 0,00
12. Außerordentliches Ergebnis -2.500,00 0,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -245,78 321,97
14. Sonstige Steuern 63,71 361,00
15. Jahresfehlbetrag 416.322,19 348.493,87
16. Verlustvortrag auf neue Rechnung 60.944,88 84.438,75
17. Bilanzverlust 355.377,31 264.055,12

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