RUWE Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Krambeer seit 1.2.2023 | Geschäftsführer |
Katharina Koch seit 14.5.2019 | Prokura |
André Janczura seit 5.10.2018 | Geschäftsführer |
Klaus Dieter Tschäpe seit 7.6.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RUWE GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 20181. Grundlage des Unternehmens und wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die RUWE GmbH ist in Berlin und Brandenburg als Dienstleister in den Bereichen Winterdienst, Straßen- und Gebäudereinigung, Hausmeisterdienste, Ölspurbeseitigung auf Straßen, Plätzen und Industriegebieten sowie Grünflächenpflege tätig. Zu unseren Kunden zählen Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen. Die Branchenstruktur ist gegenüber den Vorjahren unverändert. Der Markt wird weiterhin, wie in den letzten Jahren, durch einen harten Wettbewerb geprägt sein. Die Auftragslage im Straßenwinterdienst im Land Brandenburg hat sich aus den Vorjahren weiterhin gefestigt, sodass wir auf diesem Gebiet nachhaltig Umsatzerlöse erzielen und unsere Position auf dem Markt als verlässlicher Partner weiter festigen konnten. In der Sparte Flächenreinigung gab es im vorangegangenen Zeitraum keine Veränderungen. In den Sparten Gebäudereinigung und Garten- und Landschaftspflege gab es ebenfalls keine wesentlichen nennenswerten Marktverschiebungen. 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Der Umsatz im Jahr 2018 beträgt T€ 24.089 und liegt damit unter dem Vorjahreswert (T€ 24.868). Wir beurteilen den Geschäftsverlauf im Jahr 2018 als positiv. Die margenstarke Sparte Winterdienst bildete mit einem Anteil von 40 % des Umsatzes den wesentlichen Geschäftsbereich. Aufgrund des anhaltenden milden Winters ist der Umsatz im Winterdienst gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Auch die Bereiche Gebäudereinigung, Straßenreinigung, Hausmeisterdienste und Garten- und Landschaftspflege verzeichnen einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. 3. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2018 waren durchschnittlich 610 (Vorjahr: 618) Mitarbeiter beschäftigt. Saisonal bedingt werden zudem weiterhin Aushilfen beschäftigt. Die Personalaufwendungen betrugen im Berichtsjahr T€ 12.470 (Vorjahr: T€ 12.749). Es gilt der Tarifvertrag des Gebäudereiniger-Handwerks. Die Personaleinsatzquote liegt um 1 % höher als zum Vorjahr bei rund 52 % (Vorjahr: rund 51 %). Die Beständigkeit liegt weitestgehend an der Anpassung an die Tariferhöhungen im Bereich Hausmeister und der Gebäudereinigung. 4. Beschaffung Wir arbeiten in allen Sparten mit bewährten Geschäftspartnern zusammen. Wesentlich sind insbesondere die im Winterdienst eingesetzten Nachunternehmer, die in unser betriebsweites Qualitätsmanagementsystem und das GPS-gestützte Tourenüberwachungssystem integriert sind. Die Materialeinsatzquote liegt im Berichtsjahr bei rund 16 % (Vorjahr: 16 %). Weiterhin sind die Beschaffung von Streugut und Ersatzteilen für die Betriebsfahrzeuge von Bedeutung. Die Beschaffung war im Geschäftsjahr gesichert. 5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Bei einem Umsatz von T€ 24.089 war für 2018 ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.229 (Vorjahr: T€ 1.384) zu verzeichnen. Der Ergebnisrückgang ist im Wesentlichen den geringeren Umsatzerlösen zuzuschreiben. Die Eigenkapitalquote liegt mit 62 % um 2 %-Punkte unter dem Vorjahresniveau (64 %). Das kurzfristige Fremdkapital in Höhe von T€ 5.045 ist gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: T€ 5.048) nahe zu konstant geblieben. Langfristige Anlagen sind durch das Eigenkapital gedeckt. Das kurzfristig gebundene Vermögen (T€ 10.069) übersteigt das kurzfristige Fremdkapital (T€ 5.045) um T€ 5.024. Die RUWE GmbH hat im Berichtsjahr einen Cashflow aus operativer Tätigkeit 1 in Höhe von T€ 1.893 (Vorjahr: T€ 1.959) erzielt. Die liquiden Mittel betrugen zum 31.12.2018 T€ 6.725 (Vorjahr: T€ 4.707). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt. Im Berichtsjahr wurden Kredite in Höhe von insgesamt T€ 1.945 aufgenommen. Die Investitionen in das Anlagevermögen wurden teilweise durch Mietkaufverträge finanziert. Für Arbeitsmaschinen im Bereich Winterdienst werden in der Regel Leasingverträge abgeschlossen. Unter Berücksichtigung der Rückstellungen sowie Beachtung der Kreditlinien und Verpflichtungen der Gesellschaft ist die Finanzlage zum Jahresende als positiv zu bewerten.
1 Vereinfacht Jahresüberschuss zzgl.
Abschreibungen und Veränderungen sonstige
Rückstellungen
6. Investitionen Investitionen wurden hauptsächlich zur Erneuerung des Fuhrparks getätigt, betreffen aber auch nachträgliche Anschaffungskosten auf Gebäude (Betriebshof S-O), Modernisierung der IT Infrastruktur (Zentrale) sowie die Anschaffung von Maschinen und Gerätschaften im Bereich Gebäudereinigung. Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres betrug T€ 1.237 (Vorjahr: T€ 602) und liegt damit im Berichtsjahr über den Abschreibungen (2018: T€ 732 Vorjahr: T€ 740). Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Die Entwicklung der Betriebshöfe hat sich besonders im zweiten Halbjahr gefestigt, nachdem noch personelle Umstrukturierungen notwendig waren. Auch im Geschäftsjahr 2018 wurde die RUWE GmbH nach ISO 9001, ISO 14001 und als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert. Weiterhin wurde der RUWE GmbH das Prüfsiegel 2018 "Gesicherte Nachhaltigkeit in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz" erteilt. Des Weiteren wurde in 2018 dem gesamten Unternehmen das Zertifikat TR CMS 101:2015 "Compliance Management System" erteilt. Ebenfalls ist die RUWE GmbH seit dem Jahr 2016 "Fachbetrieb für Verkehrsflächenreinigung" sowie "Fachbetrieb gemäß Wasserhaushaltsgesetz". Zudem ist die RUWE GmbH Logib-D geprüft. Ein Aufsichtsrat gem. Drittelbeteiligungsgesetz wurde nicht gebildet. Die Vertriebsstrategie zum Ausbau der Geschäftsfelder Gebäudereinigung, Hausmeisterdienste, Garten- und Landschaftspflege sowie Straßen- und Flächenreinigung wird nach den Erfolgen der letzten Geschäftsjahre weiter fortgesetzt. Über die Muttergesellschaft erfolgte ein Unternehmenserwerb in den Bereichen Gebäudereinigung sowie Sicherheitsservice. 7. Angaben nach § 289f Abs. 4 i. V. m. Abs. 2 Nr. 4 HGB Nach § 289 f Abs. 4 i.V.m Abs.2 Nr. 4 HGB erklären wir, dass Zielgrößen für den Frauenanteil und Fristen für deren Erreichung für die Geschäftsführung und die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung nicht festgelegt wurden. Zum 31. Dezember 2018 betrug der Frauenanteil in der Führungsebene insgesamt 50 % (Führungsebene insgesamt: 14 Personen, davon Geschäftsführung zwei Männer (100 %); zweite Leitungsebene: sieben Frauen (58 %) und fünf Männer (42 %). 8. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht Unser Risikomanagement bildet einen wesentlichen Bestandteil unserer Unternehmensführung und basiert insbesondere auf einem laufenden Controlling der Gesellschaft und der einzelnen Betriebshöfe sowie unseren umfangreichen Kontroll- und Steuerungssystemen. Das Controlling informiert die Geschäftsführung und übrige Entscheidungsträger regelmäßig und zeitnah durch Kennzahlen, Analysen und betriebswirtschaftliche Auswertungen über den wirtschaftlichen Stand des Unternehmens und mögliche Risikopotenziale. Unsere Kontroll- und Steuerungssysteme sowie eine enge persönliche Leitung durch die Geschäftsführung bei flachen Hierarchieebenen stellen sicher, dass Informationen über potenzielle Risiken zeitnah, zutreffend und vollständig den Entscheidungsträgern zur Verfügung stehen. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, in ihrem Verantwortungsbereich ein aktives, zielgerichtetes Risikomanagement zu betreiben. Wir sehen für unsere Gesellschaft vor allem folgende Risiken: Unsere Branche ist durch niedrige Markteintrittsbarrieren gekennzeichnet, die zu hohem Wettbewerbsdruck und Preiskampf führen. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und der bestehenden Kapazitäten, die auch die Abwicklung von Großaufträgen ermöglichen, sehen wir uns jedoch sehr gut aufgestellt, unsere Marktposition zu halten und weiter auszubauen. Obgleich wir für eine Reihe von Großkunden tätig sind, bestehen keine Abhängigkeiten von einzelnen Kunden, die ein wesentliches Risiko für die Gesellschaft darstellen könnten. Als Unternehmens- und geschäftsfeldbedingtes Haupt-Kostenrisiko muss jedoch die witterungsbedingte ungewisse Zahl an Einsatztagen im Winterdienst herausgestellt werden. Bei ganz überwiegend pauschalen Kundenverträgen für die gesamte Wintersaison schwankt die Anzahl der notwendigen Volleinsatztage historisch zwischen 1 und 35. Die variablen Kosten für zusätzliche Einsatztage sind sehr erheblich, sodass ein extremer Winter die Gesellschaft im Mio-Euro-Bereich zusätzlich belasten könnte. Des Weiteren sind mit dem Saisongeschäft - Schnee- und Glättebeseitigung - jährliche, erhebliche Auftrags-Zu- und -Abgänge/Auftragsverdichtungen verbunden. In ungünstigen Szenarien kann es so in einer Saison zu wesentlichen Unterauslastungen der vorzuhaltenden spezifischen Fahrzeug- und Personalkapazitäten kommen. Auch aufgrund einer milden bzw. harten Wintersaison kann die Marktnachfrage für die Folgesaison ungünstig beeinflusst werden. Zur Risikominimierung streben wir insbesondere auch den Ausbau unserer weiteren Sparten Gebäudereinigung und Hausmeisterdienste an. Wir sind tarifvertraglich gebunden und vergüten unsere Mitarbeiter entsprechend den getroffenen Vereinbarungen. Weitere Tariferhöhungen sind nicht auszuschließen und bergen das Risiko, die Erhöhung der Personalaufwendungen nicht oder nicht vollumfänglich an die Kunden durch entsprechende Preiserhöhungen weitergeben zu können und so zu einer Verminderung der erzielbaren Marge zu führen. Im hart umkämpften Markt ist weiterhin festzustellen, dass sich nicht alle Marktteilnehmer an die tarifvertraglichen Vereinbarungen und Mindestlöhne halten. Wir sind bestrebt, unsere Mitarbeiter langfristig zu binden und nutzen hierfür auch variable Vergütungskomponenten, um so Risiken, die in einer Fluktuation liegen, zu vermeiden. Risiken durch technisch bedingte Ausfallzeiten des Fuhrparks werden durch die innerbetrieblichen Sicherheitsvorkehrungen und -kontrollen sowie die betrieblichen Wartungsmaßnahmen weitgehend begrenzt. Für Risiken, die aus Betriebsunterbrechungen resultieren, haben wir eine Betriebsunterbrechungsversicherung abgeschlossen. Das Risiko des Totalverlustes von Betriebsmitteln ist ebenfalls versicherungstechnisch ausreichend abgedeckt. Mögliche Risiken aus Ausfällen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch ein aktives Forderungsmanagement minimiert. Darüber hinaus bilden wir hierfür regelmäßig eine ausreichende Risikovorsorge. Insgesamt kann das Risiko jedoch als begrenzt angesehen werden, da die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen im Berichtsjahr aufgrund kaufmännischer Vorsicht rd. T€ 79 (0,33 % der Umsatzerlöse) betrugen. Rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale bestehen für unsere Gesellschaft derzeit nicht. Finanzwirtschaftliche Risiken durch Veränderungen von Zinssätzen sind insgesamt als unwesentlich einzustufen. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unserer Einschätzung derzeit nicht erkennbar. Der Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft und insbesondere das Dienstleistungsgewerbe in Deutschland hat sich im Laufe des Jahres 2018 deutlich verbessert. Die konjunkturelle Abhängigkeit unserer Branche ist nicht so stark wie in anderen Bereichen der Wirtschaft, weil wir einen Mix aus öffentlichen, gewerblichen und privaten Kunden betreuen. Es ist jedoch weiterhin mit einem verstärkten Kampf um Marktanteile zu rechnen. Für das Geschäftsjahr 2019 plant die RUWE GmbH einen Umsatz und ein Ergebnis wie in 2018 und geht von einer weiterhin sehr stabilen Liquiditätslage aus. Die verstärkten Vertriebsaktivitäten werden insbesondere auf die Sparten Gebäudereinigung, Hausmeisterdienste sowie Garten- und Landschaftspflege ausgerichtet.
Berlin, 29. März 2019 BILANZ zum 31. Dezember 2018RUWE GmbH, BerlinAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2018RUWE GmbH, Berlin
Entwicklung des Anlagevermögens
ANHANG für das Geschäftsjahr 20181. Abschnitt: Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der RUWE GmbH, Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HR B 73484 B) wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die RUWE GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB und die der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB mit dem Gesamtkostenverfahren. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). 2. Abschnitt: Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanz Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden planmäßig nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer entspricht den Höchstsätzen der steuerlichen AfA-Tabellen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Selbständig nutzbare, bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über EUR 250,00 aber nicht über EUR 1.000,00 werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften in einen Sammelposten eingestellt, der für die Gesellschaft insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Im Falle des Ausscheidens eines solchen Vermögensgegenstandes wird der Sammelposten nicht gemindert. Nach Ablauf von fünf Jahren werden die Anschaffungskosten als Abgang behandelt. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer entspricht den Höchstsätzen der steuerlichen AfA-Tabellen. Die Abgänge werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens erfasst. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Einkaufspreisen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch einen angemessenen Abschlag des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes Rechnung getragen. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Hierin enthalten ist ein Disagio in Höhe von EUR 1.331,72. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen nach § 272 HGB und zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüssen. Das gezeichnete Kapital war zum Nennbetrag anzusetzen. Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Preis- und Kostensteigerungen werden soweit notwendig bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Einnahmen wurden in 2018 für Leistungen, die erst in 2019 zu erbringen sind, in Höhe von EUR 1.605.304,64 (Vorjahr: EUR 1.534.549,74) passivisch abgegrenzt. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Leistungen ausgeführt sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. 3. Abschnitt: Erläuterungen zur Bilanz AKTIVSEITE ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem in der Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. UMLAUFVERMÖGEN Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar: 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Restlaufzeiten liegen, wie im Vorjahr, unter einem Jahr. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von EUR 689.911,39 (Vorjahr: EUR 710.575,07) um Darlehensforderungen gegen die RUWE Aero GmbH sowie in Höhe von EUR 56.782,29 (Vorjahr: EUR 0,00) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die G&S GmbH. Außerdem bestehen in Höhe von EUR 210.109,01 (Vorjahr: EUR 210.109,01) Umsatzsteuerforderungen aus 2015 und Darlehensforderungen in Höhe von EUR 50.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00) gegen die Gesellschafterin. Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Forderungen in Höhe von EUR 1.006.802,69 (Vorjahr: EUR 920.684,08) betragen in Höhe von EUR 689.911,39 (Vorjahr: EUR 710.575,07) mehr als ein Jahr. Die Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft für 2018 wurden saldiert bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 3. Sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der sonstigen Vermögensgegenstände liegen unter einem Jahr mit Ausnahme von Kautionen in Höhe von EUR 170.431,94 (Vorjahr: EUR 181.131,24). RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio nach § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von EUR 1.331,72 (Vorjahr: EUR 1.843,92) enthalten. PASSIVSEITE EIGENKAPITAL In der Gesellschafterversammlung am 20. Juni 2018 wurde beschlossen den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von EUR 1.384.038,03 als Gewinn vor Verwendung vorzutragen. RÜCKSTELLUNGEN Die Steuerrückstellungen betreffen in Höhe von EUR 107.821,81 Gewerbesteuer für 2017 und 2018 sowie in Höhe von EUR 129.608,92 Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag für 2017 und 2018. Die sonstigen Rückstellungen nahmen im Berichtszeitraum folgende Entwicklung:
VERBINDLICHKEITEN a) Die Fälligkeit der Verbindlichkeiten von gesamt EUR 4.016.871,83 gliedert sich wie folgt:
Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie im Vorjahr besichert. Die Sicherheiten teilen sich wie folgt auf:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von EUR 606.033,80 (Vorjahr: EUR 686.806,40) handelt es sich wie im Vorjahr um sonstige Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer. 4. Abschnitt: Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
5. Abschnitt: Ergänzende Angaben a) Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
b) Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Nutzung des Fuhrparks sowie diverser Geräte der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen Operate-Leasing-Verträge zugrunde. Dies trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei, führt zu gleichmäßigen Zahlungsabflüssen und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die hieraus insgesamt resultierenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen am Abschlussstichtag EUR 1.507.571,93 (Vorjahr: EUR 2.205.862,95), wovon EUR 740.472,07 (Vorjahr: EUR 881.906,22) innerhalb von einem Jahr, EUR 767.099,86 (Vorjahr: EUR 1.323.956,73) innerhalb von mehr als einem bis fünf Jahren und davon EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) über fünf Jahren fällig sind. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich im Wesentlichen aus Miet- und Lieferantenverträgen von insgesamt EUR 5.081.042,98 (Vorjahr: EUR 6.240.505,66), davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 4.389.406,70 (Vorjahr: EUR 5.374.915,35). EUR 1.425.069,52 (Vorjahr: EUR 1.521.480,25) sind innerhalb eines Jahres fällig, EUR 2.215.973,46 (Vorjahr: EUR 2.799.025,41) innerhalb von mehr als einem bis fünf Jahren, die restlichen EUR 1.440.000,00 (Vorjahr: EUR 1.920.000,00) haben eine Fälligkeit von über fünf Jahren. c) Geschäftsführung Im Berichtsjahr wurde die Geschäftsführung durch:
wahrgenommen. 6. Abschnitt: ErgebnisverwendungsvorschlagSeitens der Geschäftsführung liegt der Vorschlag vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Berlin, 29. März 2019 Klaus Dieter Tschäpe André Janczura BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RUWE GmbH, Berlin PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der RUWE GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RUWE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. SONSTIGE INFORMATIONEN Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTES Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit 5 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 24. Juni 2019 BDO
AG
Blohm, Wirtschaftsprüfer Mensching, Wirtschaftsprüfer Niederschrift über die
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| 1. |
Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 gem. der Aufstellung der Geschäftsführung wie aus Anlage 1 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang Lagebericht und Prüfbericht des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2018) fest. Es wurde ein Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von EUR 1.228.619,79 erzielt. |
| 2. |
Der Jahresüberschuss wird in Höhe von EUR 1.228.619,79 als Gewinn vor Verwendung vorgetragen. |
| 3. |
Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt. |
| 4. |
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst. |
Die Gesellschafterversammlung ist geschlossen.
Berlin, den 14.8.2019
RUWE Holding GmbH, HRB 110214 B,
vertreten durch den alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer
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