GNT Deutschland GmbH
Borsigstraße 100, 52525 Heinsberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Susanne Maria Elisabet Peters seit 20.10.2024 | Geschäftsführer |
Marc Patrick Brendel seit 20.10.2024 | Geschäftsführer |
Hendrik Dr. Hoeck seit 5.10.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
GNT Group B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GNT Deutschland GmbHHeinsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtEntwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Bereits im Jahr 2022 fiel die ökonomische Regeneration aufgrund des Krieges in der Ukraine, der hohen Energiepreise und der Rekordinflation von 6,9 % geringer aus, als erwartet. Im Jahr 2023 rutschte die deutsche Wirtschaft nun sogar in eine Rezession, die Inflation bewegte sich mit 5,9 % auf einem weiterhin hohen Niveau. Darüber hinaus machten sich der Fachkräftemangel sowie die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insbesondere in den energieintensiven Industriezweigen Chemie- und Metallindustrie sanken die Produktion und die Wertschöpfung - nach der in 2022 aufgrund der Energiepreise gesunken Wirtschaftsleistung - erneut. Auf der Nachfrageseite nahmen die privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Auch im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 fielen die Ausgaben um 1,9 % niedriger aus. Ursächlich hierfür waren insbesondere die hohen Verbraucherpreise. Die Konsumausgaben des Staates reduzierten sich erstmals seit knapp 20 Jahren um 1,7 %. Der Außenhandel entwickelte sich in der Folge der verhaltenen wirtschaftlichen Dynamik ebenfalls rückläufig. Deutschland exportierte preisbereinigt 1,8 % weniger Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe sanken dabei mit 3 % noch kräftiger als die Exporte. In Deutschland waren im Jahr 2023 rund 45,9 Mio. Menschen erwerbstätig, was einem Anstieg von 0,7 % entspricht. Damit erreichte die Beschäftigtenzahl im Jahr 2023 ihren höchsten Wert im Beobachtungszeitraum. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im Jahr 2023 um 12,4 % gestiegen. Besonders stark stiegen dabei die Lebensmittelpreise für Brot und Getreideerzeugnisse. Hier lag der Verbraucherpreisanstieg im Jahr 2023 bei 16,4 % gegenüber dem Vorjahr. Grundlagen des Unternehmens Die GNT Deutschland GmbH, gegründet im Jahre 2007, gehört zu einer Unternehmensgruppe, welche die Entwicklung, die Herstellung und den Verkauf von funktionellen Zutaten für Lebensmittel als Konzernzweck verfolgt. Einziger Anteilseigner ist eine Gesellschaft mit Sitz in den Niederlanden. Zu diesem Konzern gehören weitere Organtöchter. Wir sind innerhalb dieses Konzerns ausschließlich als Lohnfertiger tätig. Hierbei werden frische, tiefgefrorene und getrocknete Früchte, Gemüse und Kräuter zu Halbfertigwaren verarbeitet. Unser Rohwarenlieferant, Auftraggeber und Abnehmer der von uns produzierten Halbfertigwaren ist eine Schwestergesellschaft innerhalb dieser Organstruktur. Eine Bevorratung von zu verarbeitenden Waren findet nicht statt. Die Ware wird zur direkten Verarbeitung angeliefert, umgehend durch uns be- bzw. verarbeitet und als Halbfertigprodukt innerhalb kürzester Zeit ausgeliefert. Die Abrechnung dieser Leistung findet ausschließlich im Rahmen des Cost Plus Verfahrens durch Erstattung unserer insgesamt entstehenden Kosten (ohne Rohwaren) seitens unserer Schwestergesellschaft statt. Hierauf wird zusätzlich ein üblicher Gewinnaufschlag gerechnet. Abrechnungen und Zahlungen erfolgen regelmäßig. Geschäftsergebnis 2023 Wie von uns erwartet, war die Nachfrage nach Lohnveredelung in der Unternehmensgruppe 2023 etwas höher. Aufgrund höherer Kosten in Verbindung mit dem Cost Plus Verfahren stieg der Umsatz um 3,4 Mio. Euro auf etwa 21,9 Mio. Euro. Die tatsächliche Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 weicht von der letztjährigen Prognose für das 2023 aufgrund des unerwartet starken Kostenanstiegs ab. Dies zeigt sich im deutlichen Anstieg der kostenabhängigen Umsatzerlöse. Der Geschäftsverlauf wird weiterhin wesentlich durch die krisenbedingt deutlich angestiegenen Energiekosten beeinflusst. Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckte sich 2023 ausschließlich auf den Gegenstand des Unternehmens. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Geschäftsjahr wurde mit einem EBITDA in Höhe von 3.388 TEuro (Vorjahr: 3.005 TEuro) bzw. einem Jahresüberschuss von 1.064 TEuro (Vorjahr: 903 TEuro) abgeschlossen. Der Anstieg des EBITDA resultiert im Wesentlichen aus höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die im Rahmen des Cost Plus Verfahrens mit einem Margenaufschlag weiterbelastet werden. Der Personalaufwand ist im Vorjahresvergleich um 13,2 % auf 4.252 TEuro angestiegen. Der Anstieg ist auf allgemeine Lohn- und Gehaltserhöhungen sowie auf eine Zunahme der Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg auf 60 (Vorjahr: 52). Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf 1.644 TEuro (Vorjahr: TEuro 1.581). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr auf 14.443 TEuro. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf gestiegene Kosten für Dampf (+1.215 TEuro) und Abwasser (+TEuro 300) sowie Aufwendungen für Maschinenreparaturen (+481 TEuro) zurückzuführen. Die Entwicklung der Vermögenslage wurde im Wesentlichen durch den Ausbau der Kapazität der vorhandenen Frucht- und Gemüseverarbeitungsanlage geprägt. In erster Linie hat die GNT Deutschland GmbH im Berichtsjahr ca. 6.167 TEuro in den Erhalt und die Erweiterung dieser Anlagentechnik investiert. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind stichtagsbedingt auf 0 TEuro gesunken (Vorjahr: 4 TEuro). Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Das gezeichnete Kapital ist ausreichend bemessen. Das Eigenkapital insgesamt beläuft sich zum Stichtag auf ca. 31 % (Vorjahr: 35 %) der Bilanzsumme. Die Gesellschaft hat keine Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erhöhen sich durch die Finanzierung der Investitionen und werden danach planmäßig getilgt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Im Hinblick auf die derzeitige Ertrags- und Vermögenslage ist die Gesellschaft imstande, auch zukünftig ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Zusammenfassend ist auf der Basis der dargestellten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GNT Deutschland GmbH, die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend einzuschätzen. Unternehmensrisiken und -chancen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind zurzeit nicht zu erkennen. Generell ist die Geschäftsführung bestrebt, etwaige Risiken auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Hierzu werden insbesondere vertragliche Gestaltungen genutzt. Die in Deutschland sehr hohen Energie- und Medienkosten stellen grundsätzlich weiterhin ein Risiko für die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft dar. Die Gesellschaft wirkt diesem Risiko durch langfristige Rahmenverträge und ein regelmäßiges Controlling entgegen. Ein Adressenausfallrisiko ist aufgrund der Bonität des einzigen Auftraggebers in Form der Schwestergesellschaft nicht gegeben. Ein Risiko im Bereich der Warenhaltung und -bevorratung ist ausgeschlossen, da die zu verarbeitenden Waren vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden und direkt nach Anlieferung verarbeitet werden. Es werden ausschließlich Lohnveredelungsarbeiten erbracht. Aufgrund der ausreichenden Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Ebenso bestehen aufgrund des Gegenstandes des Unternehmens keine Währungsrisiken. Liquiditätsengpässe sind nicht zu erwarten. Die Gesellschaft ist nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Diese Bereiche sind ausschließlich beim Auftraggeber angesiedelt. Chancen sehen wir in der nach wie vor großen Nachfrage der Verbraucher nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln. In der Gesamtbetrachtung wird die zum Vorjahr unveränderte Risikosituation der Gesellschaft als beherrschbar eingeschätzt. Geschäftserwartungen für 2024 Unabhängig vom gesamtwirtschaftlichen Trend sehen unsere Perspektiven für 2024 und darüber hinaus positiv aus. Der Trend zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln hält an, so dass mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Geschäftstätigkeit gerechnet werden kann. Losgelöst von den oben dargestellten, grundsätzlichen Risiken der Energie- und Medienkosten rechnen wir insgesamt beschaffungsseitig mit sich stabilisierenden und in Einzelfällen auch stark sinkenden Preisen. Für 2024 erwarten wir daher eine leicht steigende Gesamtentwicklung der Gruppe. Hiermit einhergehend wird die Nachfrage nach Lohnveredlung ebenfalls steigen. Bei unter dem Niveau von 2023 liegenden Kosten werden bei einer zufriedenstellenden Auslastung der Kapazität der GNT Deutschland GmbH die Umsatzerlöse leicht unter dem Niveau von 2023 liegen. Die geschäftlichen Erwartungen für das Jahr 2024 sind damit zufriedenstellend, aber es ist wichtig, die steigenden Kosten gut im Griff zu behalten. Durch die Anwendung des Cost Plus Verfahrens werden sich der Umsatz sowie die betrieblichen Gesamtaufwendungen gleichlaufend entwickeln. Es sind für 2024 keine signifikanten Änderungen der Mitarbeiterzahl geplant. Die Finanzierung der Gesellschaft wird, in bewährter Weise, nach gründlicher Beratung mit unserer Hausbank, erfolgen.
Heinsberg, den 6. April 2024 GNT Deutschland GmbH Dr. Hendrik Hoeck, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden vollumfänglich abgeschrieben. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von Euro 250,00 wurden direkt in den Aufwand gebucht. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bestände an Ersatzteilen und Büromaterial werden mit geschätzten Werten angesetzt. Gegenstände des Umlaufvermögens sind grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag und unter Beachtung des § 253 Absatz 4 und Absatz 5 HGB angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Dabei wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, soweit diese zum Abschlussstichtag ausreichend konkretisiert und objektiviert sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinsen der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Rückstellungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr wurden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält die Sofortabschreibung, nicht jedoch die kumulierte Abschreibung. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 22.428,87 Euro. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Vorräte Die Vorräte beinhalten mit Euro 287.174,83 die für die Produktion benötigten Hilfsstoffe. Der Rest entfällt auf Ersatzteile und Büromaterial. Angabe zu Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 3.625,00). Hierin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 3.625,00). Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Angaben zum Stammkapital Das Stammkapital beträgt Euro 1.000.000,00 und ist vollständig eingezahlt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Rückstellungen wurden mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen und wirtschaftlich dem abgelaufenen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, liegen nicht vor. Angaben zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 7.185.622,00 (Vorjahr: Euro 3.228.257,93). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis fünf Jahre beträgt Euro 5.000.000,00 (Vorjahr: Euro 5.000.000,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen Euro 4.479.099,52 (Vorjahr: Euro 806.026,95). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 58.805,49 (Vorjahr: Euro 36.997,20) und Überzahlungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 4.420.294,03 (Vorjahr: Euro 769.029,75) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen Euro 5.000.000,00 (Vorjahr: Euro 5.262.828,11). Angaben zu Sicherungsarten Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - Grundschuldeintragung Betriebsgrundstück in Höhe von Euro 6.500.000,00. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft gehört zu einer Unternehmensgruppe. Der Unternehmensgruppe wurde bankenseitig die Inanspruchnahme von Fremdmitteln eingeräumt. Für den, der Unternehmensgruppe eingeräumten Kreditrahmen, bürgt die Gesellschaft in Höhe von Euro 26.250.000,00. Neben der Gesellschaft bürgen noch drei weitere Gesellschaften der Unternehmensgruppe. Es handelt sich um Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der zufriedenstellenden Ergebnisentwicklung der Unternehmensgruppe nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen: Fälligkeiten
Dabei handelt es sich in Höhe von Euro 0,00 um Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2023. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug in 2023 insgesamt 60.
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Von dem Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GNT Holding B.V., Mierlo, Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger der Niederlande veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 1.072.836,22 wird auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zum Unterzeichner
Dr. Hendrik Hoeck, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 06.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GNT Deutschland GmbH, Heinsberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GNT Deutschland GmbH, Heinsberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GNT Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S.1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, den 4. Mai 2024 Delta Treuhand Jansen & Eckhardt GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft |
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