T-Mobile HotSpot GmbHLiquidiert
53227 Bonn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Antje Williams seit 9.7.2013 | Geschäftsführer |
Joachim Dr. Schuhmacher seit 28.3.2011 | Geschäftsführer |
Ralf Schillbach seit 20.12.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
T-Mobile HotSpot GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2012Grundlagen und Methoden.Beschreibung der Geschäftstätigkeit. Der Geschäftszweck der T-Mobile HotSpot GmbH (im Nachfolgenden Gesellschaft oder T-Mobile HotSpot genannt) ist die Verwaltung des eigenen Vermögens, der Betrieb und/oder Aufbau eines weltweiten Public WLAN Systems und die Vermarktung eines Public WLAN Angebots an den Kunden. Im Jahr 2011 hat die Gesellschaft als zweites Geschäftsfeld die Vermarktung von WLAN-Zugängen in Flugzeugen eingeführt. Im Rahmen der Entwicklung des Inflight-Geschäftes wurde das Wholesaleprodukt "Voucher" eingeführt. Hierbei erhält der Enduser Zugangsdaten, um den Access Service zu nutzen. Die Abrechnung erfolgt gegenüber dem Konsortialpartner Panasonic auf Basis der Anzahl der Nutzungen, die mittels eines Reportings Servers gemessen wird. Das neue Produkt wird durch Airlines u.a. für Marketing und Customer Care Zwecke eingesetzt. Alleinige Gesellschafterin ist die Deutsche Telekom AG, Bonn (im Nachfolgenden Deutsche Telekom genannt). Das Stammkapital beträgt 25 T€. Eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der Deutschen Telekom AG besteht seit dem 1. August 2007. Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Deutschen Telekom im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der T-Mobile HotSpot wird in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom als Mutterunternehmen einbezogen. Die Deutsche Telekom stellt den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in die die Gesellschaft einbezogen ist. Die Aufstellung des Konzernabschlusses der Deutschen Telekom erfolgt nach § 315a HGB unter Anwendung EU-konformer International Financial Reporting Standards und mit befreiender Wirkung für die T-Mobile HotSpot. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und ist ferner über die Internetseite des Unternehmensregisters der Deutschen Telekom zugänglich. Auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses wird gemäß §291 Abs. 1 und 2 HGB verzichtet. Grundlagen der Bilanzierung. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der aktuellen Fassung für kleine Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB sowie nach dem GmbH-Gesetz aufgestellt. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert ist. Der Ausweis erfolgt in Tausend Euro (T€), sofern nichts anderes angegeben wird. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Seit dem Kalenderjahr 2012 beginnt die Berichterstattung mit der Erläuterung zur Bilanz. Bilanzierung und Bewertung. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich linear vorgenommen. Die dabei zu Grunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern basieren auf einer betriebsindividuellen Einschätzung, die sowohl technische als auch wirtschaftliche Entwertungsfaktoren berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt. Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Forderungen werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HS 2 HGB) bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die sonstigen Rückstellungen werden mit ihrem nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bemessung dieser Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Die zu erwartenden zwischenzeitlichen Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden gemäß §256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und des Realisationsprinzips (§252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB) bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Als Umsatzerlöse werden alle Erlöse ausgewiesen, die im Zusammenhang mit der Erbringung von unternehmenstypischen Dienstleistungen anfallen und damit aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft resultieren. Dies betrifft im Wesentlichen Erlöse aus dem Bereich HotSpot WLAN Roaming und HotSpot WLAN Inflight. Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt ohne Umsatzsteuer und um Erlösschmälerungen gekürzt. Entsprechend dem Realisationsprinzip erfolgt eine periodengerechte Erfassung. Ab 2012 wird in den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung bei den Umsatzerlösen detaillierter nach den Geschäftsfeldern Inflight und Lounges berichtet. Ermessensspielräume. Bei der Aufstellung des Abschlusses muss die Gesellschaft Einschätzungen vornehmen und Annahmen treffen, welche die Ansätze der Vermögensgegenstände und Schulden, die Angabe von Risiken und Unsicherheiten bezüglich der angesetzten Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag sowie die Aufwendungen und Erträge für den Berichtszeitraum beeinflussen. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Einschätzungen abweichen. Erläuterungen zur Bilanz.1 Anlagevermögen. Das Sachanlagevermögen wurde im Geschäftsjahr 2011 komplett abgeschrieben. 2 Forderungen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrafen im Wesentlichen Forderungen aus den Abrechnungen des WLAN-sowie Inflight-Geschäfts. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassten insbesondere Forderungen im Rahmen des konzerninternen Cash-Poolings in Höhe von 10.491 T€ (31. Dezember 2011: 9.649 T€), sowie konzerninterne Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 60 T€ (31. Dezember 2011: 720 T€). Die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin betrugen 10.495 T€ (31. Dezember 2011: 9.649 T€). 3 Sonstige Vermögensgegenstände.
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen auf Rückforderungen gezahlter Vorauszahlungen an die Finanzbehörden zurückzuführen. 4 Eigenkapital.
Das Eigenkapital sank gegenüber dem Jahr 2011 um 892 T€. Gezeichnetes Kapital. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2012 25 T€. Sämtliche Gesellschaftsanteile werden von der Deutschen Telekom gehalten. Kapitalrücklagen. Im Zuge der im Dezember 2006 erfolgten Umfirmierung der T-Mobile Newco 1 GmbH in die T-Mobile HotSpot GmbH wurde eine Kapitalrücklage in Höhe von 5.000 T€ gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. 5 Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Telekom Deutschland GmbH mit 1.201 T€ (31. Dezember 2011: 1.201 T€) und Verbindlichkeiten gegenüber der Deutschen Telekom mit 2.549 T€ (31. Dezember 2011: 1.454 T€). Diese gliedern sich in Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 1.550 T€ (31. Dezember 2011: 1.160 €) und Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen CashPooling mit 999 T€ (31. Dezember 2011: 294 T€). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung.6 Umsatzerlöse. Umsatzerlöse nach Geschäftsbereich.
Die Umsatzerlöse lassen sich in die zwei Geschäftsbereiche Inflight und Lounges aufteilen. Im Rahmen des Inflight Geschäfts wurden neue Airlines akquiriert, wobei vom Kunden für die Nutzung des Inflight WLAN-Services ein Entgeld entrichtet wird. Der Dienst in den Lounges kann durch den Kunden entweder kostenfrei oder durch einen Roaming Zugang genutzt werden. Bei der Nutzung durch Roaming entstehen Roaming Erträge mit dem Heimatnetzbetreiber des Endkunden. Die Umsatzerlöse verminderten sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 657 T€. Ursache hierfür war der Wegfall der kostenpflichtigen WLAN-Nutzung in den Lufthansa Lounges. 7 Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen.
Die sonstigen bezogenen Dienstleistungen extern in Höhe von 962 T€ betreffen Aufwendungen für den Revenue Share mit Panasonic Avionics Corp., USA. 8 Vertriebskosten.
Die sonstigen Dienstleistungen Konzern sind zum 31.12.2012 im Vergleich zum 31.12.2011 um 468 T€ gesunken. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen, dass ab dem Geschäftsjahr 2012 die Aufwendungen und Erträge aus dem "Lounge Business" saldiert dargestellt werden. Im Berichtsjahr wurden Forderungen aus WLAN-Roaming Leistungen gegen SwissCom und France Telecom in Höhe von 5 T€ abgeschrieben. 9 Allgemeine Verwaltungskosten.
Die sonstigen Dienstleistungen Konzern sanken um 149 T €. Hier handelte es sich um Aufwendungen aus dem Loungebetrieb. 10 Sonstige betriebliche Erträge.
Die übrigen Erträge beinhalteten unter anderem Erträge aus der Subunternehmervereinbarung mit der Telekom Deutschland GmbH von insgesamt 224 T€. 11 Sonstige betrieblichen Aufwendungen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Währungskursverluste aus Zahlungen an Panasonic Avionics Corp., USA. 12 Finanzergebnis.
Das Zinsergebnis resultierte im Wesentlichen aus der Verzinsung des Inhouse-Cash-Guthabens gegenüber der Deutschen Telekom . 13 Materialaufwand. Der Materialaufwand nach dem Gesamtkostenverfahren von 1.267 T€ (2011: 1.237 T€) betrifft ausschließlich Aufwendungen für bezogene Leistungen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den Reveneue Share mit Panasonic Avionics Corp., USA. 14 Personalaufwand. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2012 keinen eigene Arbeitnehmer. Demzufolge fiel auch kein Personalaufwand an. Sonstige Angaben.15 Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers. Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses enthalten. 16 Organe der Gesellschaft. Geschäftsführung. Ralf Schillbach, Geschäftsführung, Telekom Deutschland GmbH, CM Mobile Access Products Susanne Blümel, Geschäftsführung, Telekom Deutschland GmbH, Vertrieb Mobilfunk Corporate Customers Dr. Joachim Schuhmacher, Geschäftsführung, Deutsche Telekom AG, Strategic Finance Bezüge der Geschäftsführung. Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr keine Bezüge.
Bonn, den 17. April 2013 T-Mobile HotSpot GmbH, Bonn Die Geschäftsführung Ralf Schillbach Susanne Blümel Dr. Joachim Schuhmacher |
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