Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Dortmunder Hafen Aktiengesellschaft
Bülowstraße 12, 44147 Dortmund, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bettina Brennenstuhl seit 28.9.2022 | Vorstandsmitglied |
Alexandra Reinbach seit 4.6.2019 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 81.00% | |
| 49.00% | |
| 35.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dortmunder Hafen AktiengesellschaftDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023Die Dortmunder Hafen AG mit Sitz in Dortmund ist beim Handelsregister Dortmund unter HRB 2363 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Folgenden nicht gesondert genannten Posten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten und die Sachanlagen mit Anschaffungs- und Herstellungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten abzüglich erhaltener Skonti und Zuschüsse angesetzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei den Sachanlagen werden Kapitalzuschüsse direkt von den Anschaffungskosten gekürzt. Die Zugänge des Geschäftsjahres bei den beweglichen Vermögensgegenständen werden linear, entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Bis 2008 wurde bei den beweglichen Vermögensgegenständen grundsätzlich die degressive Abschreibungsmethode mit späterem Übergang auf lineare Abschreibung angewandt. Der Übersichtlichkeit halber werden im Anlagevermögen die Sachanlagen, die von der Container Terminal Dortmund GmbH genutzt werden, in den jeweiligen Anlagenposten separat ausgewiesen. Selbstständig nutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 € werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit Anschaffungskosten oder bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Wertpapiere des Anlagevermögens bestehen wie im Vorjahr aus dem von der Allianz Global Investors GmbH aufgelegten Wertpapierspezialfonds, einem gemischten Aktien-/Rentenfonds mit täglicher Liquidationsmöglichkeit. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Ausfallrisiken durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Für Altersversorgungsverpflichtungen (Pensionen, Deputate) wird ein Rechnungszins von 1,82 % p. a. (Vorjahr 1,78 %) zugrunde gelegt. Hierbei wird von einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ausgegangen. Für alle übrigen Verpflichtungen gilt ein Rechnungszins von 1,74 % p. a. (Vorjahr 1,44 %). Des Weiteren wird bei den Pensionsrückstellungen eine unveränderte Anwartschaftsdynamik von 2,50 % p. a. sowie eine Rentendynamik von 1,00 %, 1,40 % bzw. 1,60 % p. a. je nach Zusage zugrunde gelegt. Neben den Verpflichtungen aus laufenden Pensionen und den am Bilanzstichtag bestehenden Anwartschaften sind auch Verpflichtungen für Beihilfen, Übergangs- und Sterbegeld sowie Gasbezug und Freifahrtkarten zurückgestellt. Als Teuerungsrate für Beihilfen und Freifahrtkarten wird ein Wert von 2,0 % p.a. unterstellt. Der Unterschiedsbetrag zu der Rückstellung berechnet mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre beträgt 70 T€. Der Unterschiedsbetrag ist ausschüttungs- aber nicht abführungsgesperrt. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken sowie für ungewisse Verbindlichkeiten in angemessener Höhe gebildet. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Laufzeiten von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre vorgenommen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Entwicklung des AnlagevermögensDie Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sind aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. 2. Finanzanlagen Die Dortmunder Hafen AG ist an folgenden Gesellschaften beteiligt: DE Infrastruktur GmbH, Dortmund
Dortmunder Eisenbahn GmbH, Dortmund (ehem. DE Transport GmbH)
Container Terminal Dortmund GmbH, Dortmund
d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH, Dortmund
3. Wertpapiere des Anlagevermögens Der Wertpapierspezialfonds hat zum Bilanzstichtag einen Buchwert von 29.088 T€ (Vorjahr 29.088 T€) und einen Kurswert von 38.640 T€. Es erfolgte im Geschäftsjahr 2023 keine Zwischenausschüttung. Der Fonds investiert überwiegend in festverzinsliche Rentenpapiere. 4. Forderungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der DSW21 in Höhe von 1.813,1 T€ (Gesellschafterin, Vorjahr: 1.432,6 T€), der DE Infrastruktur GmbH in Höhe von 85,4 T€ (Vorjahr: -0,1 TEUR) und der d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH in Höhe von 9,0 T€ (Vorjahr: 2.825,8 T€). Der Rückgang bei den Forderungen gegenüber der d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH ist auf die vollständige Rückzahlung eines Darlehens zurückzuführen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 5. Eigenkapital Das Grundkapital setzt sich zusammen aus 4.020 Namensaktien je 2.450 €. Die Veränderung des Eigenkapitals ist auf die Ausschüttung des Bilanzgewinns 2022 auf die Gesellschafter in Höhe von 2.756 T€ zurückzuführen. 6. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Beihilfen betragen zum Bilanzstichtag 6.011 T€ (Vorjahr 6.038T€). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 531 T€ berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Hiervon entfallen 469 T€ auf Instandhaltungsmaßnahmen am Alten Hafenamt sowie 35 T€ auf Pauschalvergütungen für den Aufsichtsrat. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Lieferungen und Leistungen gegenüber der DOKOM in Höhe von 1,3 T€. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Dortmund in Höhe von 170,5 T€ (Vorjahr 152,7 T€) aus weiterzuleitenden Mieten sowie Verbindlichkeiten aus Steuern von 22,9 T€ (Vorjahr 18,6 T€) ausgewiesen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (36,3 T€), Sachbezüge (24,0 T€) und Personalkostenerstattungen (21,1 T€). 3. Materialaufwand Der Materialaufwand beträgt im Jahr 2023 rund 501,6 T€ (Vorjahr: 454,2 T€). Hierin sind insbesondere Grundstücksmieten / -pachten für betriebsnotwendige Hafengrundstücke sowie die Miete für das Verwaltungsgebäude enthalten. 4. Personalaufwand Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 um 1.488,0 T€ auf 1.469,6 T€ gesunken. Davon betrugen die Aufwendungen für Entgelte 1.141,3 T€ (Vorjahr 1.133,0 T€). Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung beliefen sich auf 161,4 T€ (Vorjahr 1.662,4 T€). Der Rückgang der Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung ist im Wesentlichen auf die im Vorjahr hohe Zuführung zur Pensionsrückstellung Höhe von 1.475 TEUR zurückzuführen. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Fremdleistungen (496,1 T€) sowie Belastungen von DSW21 für Verwaltungsarbeiten und Arbeiten der EDV (215,2 T€). 6. Erträge aus Beteiligungen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.041,2 T€ erhalten. Davon betrugen die Erträge aus der Beteiligung an der Container Terminal Dortmund GmbH 873,2 T€ (Vorjahr 582,2 T€), die aus der Beteiligung an der Dortmunder Eisenbahn GmbH 168,0 T€ (Vorjahr 168,0 T€). 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von 112,8 T€ (Vorjahr 17,0 T€) beinhalten im Wesentlichen Zinserträge für die Bereitstellung von Darlehen an verbundene Unternehmen. 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von 71,4 T€ (Vorjahr 168,1 T€) beinhalten die Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 66,4 T€ (Vorjahr 158,8 T€) und Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 5,0 T€ (Vorjahr 5,8 T€). IV. Sonstige Angaben 1. Organmitglieder a) Vorständin Frau Bettina Brennenstuhl b) Aufsichtsrat Herr Dr. Jendrik Suck, Beamter, Vorsitzender Herr Dirk Goosmann, Jurist EDG, stellv. Vorsitzender Herr Peter Mlotzek, technischer Angestellter Dortmunder Hafen AG, stellv. Vorsitzender Herr Helmut Eigen, sachkundiger Bürger Herr Pascal Frai, kfm. Angestellter Dortmunder Hafen AG, ab 13.06.2023 Frau Jessica Gau; kfm. Angestellte Dortmunder Hafen AG, ab 13.06.2023 Herr Ulrich Jaeger, Mitglied des Vorstandes der DSW21, ab 01.01.2023 Herr Jörg Jacoby, Mitglied des Vorstandes der DSW21 Herr Sebastian Koch; Hafenmeister Dortmunder Hafen AG, ab 13.06.2023 Frau Katrin Lögering, Studierende Frau Heike Marzen, Geschäftsführerin Wirtschaftsförderung Dortmund Frau Susanne Meyer, Redakteurin Frau Svenja Noltemeyer, Dipl. Ing. Raumplanung Herr Martin Nowak, kfm. Angestellter Dortmunder Hafen AG Herr Jörg Pohl, Hafenhandwerker Dortmunder Hafen AG, bis 13.06.2023 Herr Uwe Wallrabe, Polizeihauptkommissar 2. Pflichtangaben a) Beschäftigte Im Jahresdurchschnitt (12-Monats-Durchschnitt) waren neben der Vorständin 16,50 Mitarbeiter (im Vorjahr 17,25 Mitarbeiter) beschäftigt. b) Bezüge und Rückstellungen Die Vorständin erhielt in 2023 von der Gesellschaft Gesamtbezüge in Höhe von 201.760,00 €, einschließlich Pkw-Gestellung. Die Bezüge unterteilen sich wie folgt: Bettina Brennenstuhl
Der Vorstand hat Anspruch auf ein Ruhegehalt. Dieses wird gemäß der Vereinbarung zwischen der Dortmunder Hafen AG und DSW21 über einen Schuldbeitritt mit Erfüllungsübernahme vom 19.12.2022 von DSW21 übernommen. Die Vergütungen aller Art an den Aufsichtsrat betrugen 54.619,40 €, die sich wie folgt aufteilen:
3. Konzernabschluss Muttergesellschaft ist mit einer Beteiligung von 98,33 % DSW21, Dortmund. Die Dortmunder Hafen AG ist gem. § 290 HGB in den Konzernabschluss der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt. Die Dortmunder Hafen AG zählt zu den Einheiten des DSW Konzerns i. S. des § 4 (1) MinStG und fällt somit unter den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes. Von der künftigen Anwendung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung werden keine zusätzlichen Steuerbelastungen erwartet. 4. Vergütung Abschlussprüfer Auf die Angabe der Honorare des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, weil diese Angabe im Konzernabschluss des einbeziehenden Mutterunternehmens enthalten ist. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen / Haftungsverhältnisse Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen, belaufen sich am Bilanzstichtag auf 192,5 T€ p.a. und entfallen auf Miet- sowie Erbbauzinsverpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin Stadt Dortmund. Nachtragsbericht Nach dem Ende des Geschäftsjahres gab es keine Ereignisse von besonderer Bedeutung.
Dortmund, 31. März 2024 Dortmunder Hafen Aktiengesellschaft Die Vorständin Brennenstuhl Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dortmunder Hafen AG, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dortmunder Hafen AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dortmunder Hafen AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, den 3. Mai 2024 PKF
Fasselt
Jahn, Wirtschaftsprüfer Hesse, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. Juni 2024 festgestellt. |
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