walter services Finance Center GmbHLiquidiert

60437 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 32618
Vorher
SEB Card Service GmbH
Eingetragen
17.10.1990
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Vermittlung von KreditenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
1) Gegenstand des Unternehmens ist a) die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung) und die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung), jedoch ohne Eigenhandel und Eigentum oder Besitz von Kundengeldern; b) die Erbringung allgemeiner Dienstleistungen für Banken, insbesondere durch die Entgegennahme und Weiterleitung von Kundenaufträgen; c) die Erbringung, die Vermittlung, die Vermarktung und die betriebliche Durchführung von Kommunikationsleistungen, insbesondere im Bereich Telemarketing, Televertrieb, und der dezentralen Kundenbetreuung, sowie die Durchführung anderer Dienst- und Serviceleistungen im Bereich der elektronischen und sonstigen Kundenkommunikation sowie des Vertriebes, sowie d) die Beratung auf dem Gebiet der kommunikations- und marketingorientierten Absatzförderung, die Analyse von Organisations- und Vertriebsstrukturen und die Beratung hinsichtlich betriebsspezifischer Lösungen. (2) Gegenstand des Unternehmens ist darüber hinaus der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen jeglicher Art sowie die Übernahme der persönlichen Haftung, der Geschäftsführung und die Vertretung bei Gesellschaften. Die Gesellschaft erbringt weiter gegen Entgelt Dienstleistungen für Dritte, insbesondere auf dem Gebiet der Informationstechnologie, des Finanz-, Finanzierungs- und Rechnungswesens (jedoch keine erlaubnispflichtigen Geschäfte nach dem Kreditwesengesetz), des Controllings, des Personalmarketings, der Personalverwaltung, Gehalts- und Lohnabrechnung, der Aus- und Weiterbildung sowie ähnlicher Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Poggemann
seit 1.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

VWG Abwicklungsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt) i.G.
Germany
1.024.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

walter services Finance Center GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010 28.02.2010
  EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 30.030,00 21.961,12
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und 291.742,00 99.114,19
Geschäftsausstattung    
  321.772,00 121.075,31
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögens-    
gegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen 33.378,68 0,00
und Leistungen    
2. Forderungen gegen ein verbundenes Kredit- 0,00 1.884.822,50
institut; davon gegen Gesellschafter:    
€ 0,00; Vorjahr: € 1.884.822,50    
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.790.596,91 0,00
davon gegen Gesellschafter:    
€ 1.790.066,73; Vorjahr: € 0,00    
4. sonstige Vermögensgegenstände 13.280,04 566,29
  1.837.255,63 1.885.388,79
II. Guthaben bei Kreditinstituten 268.144,71 0,00
  2.105.400,34 1.885.388,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.127,50 12.847,44
  2.430.299,84 2.019.311,54

Passiva

  31.12.2010 28.02.2010
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.024.000,00 1.024.000,00
II. Jahresüberschuss 54.613,25 0,00
  1.078.613,25 1.024.000,00
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen    
und ähnliche Verpflichtungen 414.033,00 381.875,00
2. Steuerrückstellungen 22.301,05 0,00
3. sonstige Rückstellungen 340.323,90 435.242,54
  776.657,95 817.117,54
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, 139.594,78 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:    
€ 139.594,78; Vorjahr: € 0,00    
2. Verbindlichkeiten gegenüber einem verbunden Kredit- 0,00 178.194,00
institut, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:    
€ 0,00; Vorjahr: € 178.194,00    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, 238.248,67 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:    
€ 238.248,67; Vorjahr: € 0,00    
4. sonstige Verbindlichkeiten 197.185,19 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:    
€ 197.185,19; Vorjahr: € 0,00    
davon aus Steuern:    
€ 42.728,99; Vorjahr: € 0,00    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:    
€ 2.093,57; Vorjahr: € 0,00    
  575.028,64 178.194,00
  2.430.299,84 2.019.311,54

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die walter services Finance Center GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB in Anspruch.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), war in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 28. Februar 2010 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 150; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat September 2010 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§  253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,17 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,75 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 8,5 % p.a. unterstellt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EstG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 1.790 (Vorjahr T€ 0) bestehen Forderungen gegen die Alleingesellschafterin und betreffen in Höhe von T€ 1.848 (Vorjahr T€ 0) die Forderungen aus Cash-Pooling, denen Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 58 (Vorjahr T€ 0) gegenüberstehen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 344. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung (T€ 344) linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. März bis 31. Dezember 2010 wurden T€ 19 als außerordentlicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf T€ 321 (28. Februar 2010: T€ 340).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten:

  31.12.2010 28.02.2010
  T€ T€
Tantieme 124 79
Ausstehende Rechnungen 100 45
Umsatzminderung 30 0
Miete 27 0
Urlaub 17 71
Übrige 42 240
  340 435

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

IV. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2010 waren durchschnittlich 104 Mitarbeiter beschäftigt:

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2010 die Herren

 

Christian Poggemann, Diplom-Kaufmann, Neu-Isenburg

 

Ralf Bach, Kaufmann, Murnau (1. März 2010 bis 05. Januar 2011)

 

Ansgar Oberreuter, Kaufmann, Oberursel (bis 28. Februar 2010)

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum 31. Dezember 2010 nicht.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der walter services Holding GmbH mit Sitz in Ettlingen einbezogen. Der Konzernabschluss der walter services Holding GmbH ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.

 

Frankfurt am Main, den 01.September.2011

walter services Finance Center GmbH

Christian Poggemann

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde am 06.10.2011 festgestellt.

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