Richard Stenzhorn GmbH
Steinbrink 4A, 42555 Velbert, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Matschuck seit 4.10.2019 | Prokura |
Guido Oliver Dipl.-Ing. Venschott seit 9.11.2018 | Geschäftsführer |
Christoph Silvanus seit 6.2.2007 | Geschäftsführer |
Ulrike Silvanus seit 5.11.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
| 30.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Richard Stenzhorn GmbHVelbertJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein Herstellerbetrieb von Hochtechnologiedrähten. Hierzu zählt die Fertigung von Spezial- und Technologiedrähten. Die Produktion reicht von Rund-, Flach-, Vierkant-, Profildrähten bis hin zu gerändelten Drähten. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die weitere Verfahrensentwicklung unserer Produkte. Die FuE-Aktivitäten werden von unserer technischen Abteilung in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Qualitätssicherung und der Geschäftsführung durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation ist im Berichtsjahr geprägt durch einen spürbaren Rückgang der Nachfrage im dritten und vierten Quartal. Die Gründe für dieses schwierigere Marktumfeld liegen zum einen in dem gestiegenen Zinsniveau in der EURO-Zone, sowie der daraus resultierenden Zurückhaltung in der öffentlichen und privaten Baubranche. Zum anderen ist aufgrund uneinheitlicher und wechselnder politischer Entscheidungen, eine gewisse Verunsicherung und Zurückhaltung der Käufer im europäischen Automobilmarkt zu verzeichnen. 2. Geschäftsverlauf Wir können, gemessen an den fortgesetzt weltwirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen, wieder auf ein positives Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Auch unter den genannten schwierigen Rahmenbedingungen und einem im Berichtsjahr extrem volatilen Gesamtmarkt ist es uns gelungen, weitere Marktanteile in den für uns wichtigen Geschäftsfeldern, vor allem im europäischen Ausland, sowie in Asien, hinzuzugewinnen. Damit konnten wir ein gutes Jahresergebnis realisieren. Der Rohertrag hat sich im Geschäftsjahr 2023 von 12.724 TEURO auf 12.549 TEURO vermindert. Der Personalaufwand ist um 2,29 v. H. gestiegen; dagegen konnten die sonstigen, betrieblichen Aufwendungen um 12,50 % reduziert werden. 3. Lage Die Lage unserer Gesellschaft ist nach wie vor gekennzeichnet durch eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage. a) Ertragslage Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr nur gering gestiegen. Dies liegt an dem Kapazitätsaufbau im ersten Halbjahr 2023 und der Beantragung von Kurzarbeit ab November 2023. Unsere Beschäftigungslage und die Kapazitätsauslastung sind als gut zu bezeichnen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden fristgemäß innerhalb der Zahlungsfrist unter Inanspruchnahme der Skonti-Vereinbarung beglichen. Auf die Einhaltung der Forderungseingänge innerhalb der Zahlungsziele wird laufend geachtet. Unsere Kapitalausstattung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 15 v. H. erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 10 v. H. der Bilanzsumme aus. Wir bewegen uns stetig deutlich unterhalb der uns eingeräumten Kreditlinien. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 5 v. H. der Bilanzsumme und können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Unsere Investitionen im Bereich des Anlagevermögens betragen für das Jahr 2023 insgesamt 1.620 TEURO. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital ausreichend gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage bewegt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. c) Vermögenslage Das Eigenkapital stieg um 1.629 TEURO von 11.252 TEURO auf 12.881 TEURO. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere Unternehmensführung ziehen wir die Kennzahlen der Rohertragsrendite und des Cashflows heran. Die Rohertragsrendite berechnen wir einerseits mit dem EBIT im Verhältnis zum Rohertrag (19,1 %) und andererseits mit dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, welcher im laufenden Kalenderjahr 4.496 TEURO betragen hat. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Im kommenden Geschäftsjahr erwarten wir eine weiterhin verhaltene Nachfrage in dem 1. und 2. Quartal. Ab dem 3. Quartal erwarten wir eine langsame Erholung des Marktumfeldes, sowie der Nachfrage. Das Geschäftsergebnis wird weiterhin deutlich positiv, wenn auch geringer, als im Berichtsjahr ausfallen. Durch die weiterhin konsequente Investition in neue Fertigungsanlagen und in die Optimierung bestehender Fertigungslinien und -verfahren, sehen wir uns in einer sehr guten Ausgangsposition für die folgenden Jahre. Um auch für die Zukunft im Thema Roh- und Vormaterial den Kunden eine hohe Versorgungssicherheit bieten zu können, haben wir einerseits die Zusammenarbeit mit bestehenden Lieferanten intensiviert und ausgeweitet, andererseits auch die Qualifizierung neuer Vormaterialquellen vorangetrieben. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Der weiterhin abstrakt bestehenden Gefahr der Sicherstellung der Energieversorgung konnten wir durch langfristige Lieferverträge mit unseren Energieversorgern entgegentreten. Auch unter Berücksichtigung der aktuellen, allgemeinen Konjunkturlage, ist die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Gesellschaft weiterhin sehr stabil. Finanzielle Risiken sind z. Z. nicht erkennbar. Das Risikomanagement umfasst gleichfalls die regelmäßige Anpassung unserer Versicherungen nach Art und Umfang an die ermittelten Risiken und Gefährdungen. Währungsrisiken sind wir nur in extrem geringem Maße ausgesetzt, da Auslandsgeschäfte auch weiterhin nahezu vollständig in EURO vereinbart werden. 2. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Kontrollen in unserer technischen Abteilung und in der Abteilung Qualitätssicherung durch. Die hohen Anforderungen, die wir uns gestellt haben, bieten die Gewähr, uns am Markt im Wettbewerb erfolgreich durchzusetzen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die in unserem Unternehmen vorhandenen Finanzinstrumente sind im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln und Lieferantenkrediten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Instrumente zur Risikominimierung hat sich rückblickend in den von Automobilkriese und den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägten Geschäftsjahren, bewiesen. Selbst im Falle einer Insolvenz eines Kunden, konnte der Ausfall von Forderungen vollständig verhindert werden. Um die Risiken einer Energiekrise oder temporärer Energieknappheit für unsere Unternehmen zu minimieren, sind erste Schritte z einer eigenen, unabhängigen Erzeugung erneuerbarer Energien getätigt worden.
Velbert, 26. März 2024 Ulrike Silvanus, Geschäftsführerin Christoph Silvanus, Geschäftsführer Oliver Venschott, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023Allgemeines Die Firma Richard Stenzhorn GmbH hat ihren Sitz in Velbert. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter der Register-Nr. HRB 17447 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. d. § 275 Abs.2 HGB aufgestellt worden. Die Bewertung der Aktiv- und Passivpositionen entspricht den Vorschriften der §§ 252 bis 256 a bzw. 279 bis 283 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils zulässigen Nutzungsdauer grundsätzlich linear abgeschrieben. Bei Zugängen im laufenden Wirtschaftsjahr wurde die Abschreibung zeitanteilig ermittelt und entsprechend angesetzt. Geringwertige Anlagegüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten 800 EUR nicht übersteigen, werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und sind im Anlagenspiegel als kumulierte Abschreibungen dargestellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Pauschalwertberichtigung wurde im Geschäftsjahr mit 0,61 % angesetzt. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden für sämtliche am Abschlussstichtag gegenüber Dritten bestehenden rechtlichen Verpflichtungen gebildet, die auf vergangenen Ereignissen beruhen, die zukünftig wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führen und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wurde eine Kostensteigerung i. H. v. 2 % berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellung betragen die Zinssätze für 2023 0,99 % bis 1,51 %. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr i.H.v. 11.226.674,84 EUR enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Passive latente Steuern Die Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
Im Saldo ergibt sich eine passivische Steuerlatenz von 47.174,09 €. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen nicht. Außerbilanzielle Geschäfte Die Nutzung des benötigten Fuhrparks wird zum Teil durch Leasingverträge sichergestellt. Deren Laufzeit beträgt noch bis zu drei Jahre. Aus den abgeschlossenen Leasingverträgen resultiert eine finanzielle Belastung von 35.212,48 EUR p. a., d. h. über die noch verbleibende Vertragslaufzeit insgesamt 26.775,80 EUR. Die Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten Fahrzeuge. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 31.876,04 EUR (Vorjahr: 26.306,46 EUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kosten in Höhe von 32.470,16 EUR (Vorjahr: 122.963,89 EUR) aus Währungsumrechnungen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge in Höhe von 198,64 EUR (Vorjahr: 117,39 EUR) aus der Abzinsung von Aufbewahrungsrückstellungen enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Wesentlichen die Zinsaufwendungen aus den hingegebenen Bankdarlehen enthalten. Aus der Aufzinsung der Aufbewahrungsrückstellungen ergeben sich 216,93 EUR (Vorjahr: 147,42 EUR). Sonstige Pflichtangaben Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt: Frau Ulrike Silvanus, Kauffrau Herr Christoph Silvanus, Kaufmann Herr Oliver Venschott, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Bei den Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer wird von der Erleichterungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Von den Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Velbert, den 26. März 2024 Ulrike Silvanus, Geschäftsführerin Christoph Silvanus, Geschäftsführer Oliver Venschott, Geschäftsführer Anlage zum Anhang
Anlage zum Anhang Anlagevermögen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
sonstige Berichtsbestandteile
Velbert, den 28. März 2024 gez. Herr Chr. Silvanus gez. Frau U. Silvanus gez. Herr O. Venschott Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkVorbemerkung zum Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss und zum Lagebericht Aufgrund unserer Prüfung erteilen wir der Richard Stenzhorn GmbH, Velbert, für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 - ausweisend eine Bilanzsumme von 16.828.526,19 EUR und einen Jahresüberschuss von 1.628.572,17 EUR - folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Richard Stenzhorn GmbH, Velbert Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Richard Stenzhorn GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Richard Stenzhorn GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fä-higkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung war es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Unsere Prüfung hatte sich, da nichts anderes bestimmt worden ist, gemäß § 317 Abs. 4a HGB nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand der geprüften Kapitalgesellschaft oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. Während der Prüfung haben wir pflichtgemäßes Ermessen ausgeübt und eine kritische Grundhaltung bewahrt. Darüber hinaus haben wir • die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern identifiziert und beurteilt, Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken geplant und durchgeführt sowie Prüfungsnachweise erlangt, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolo-sen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen gewonnen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben beurteilt. • Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gezogen sowie darüber, ob - auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise - eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss gekommen sind, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir haben unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise gezogen. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben beurteilt sowie die Frage, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens beurteilt. • Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durchgeführt. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise haben wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nachvollzogen und die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen beurteilt. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen haben wir nicht abgegeben. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir haben mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung erörtert sowie auch bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, falls wir solche Mängel während unserer Prüfung festgestellt haben.
Velbert, den 28. Juni 2024 Gummert
& Partner mbB
Volker Gärtner, Wirtschaftsprüfer Stephan Auhagen, Wirtschaftsprüfer |
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