Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 79839
Vorher
Audi Zentrum Frankfurt GmbH
Eingetragen
29.4.2007
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugersatzteilen, Zubehör, der Betrieb von Reparaturwerkstätten, Autovermietung und Fahrzeugpflege sowie die Vermittlung von Finanzierungen und Versicherungen, vornehmlich im Zusammenhang mit dem Handel mit Kraftfahrzeugen.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Nawrath
seit 6.10.2025
Geschäftsführer
Kristina Mnich
seit 8.3.2024
Prokura
Alexander Bippert
seit 1.7.2019
Prokura
Jörg Kamenz
seit 7.2.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

Audi Zentrum Frankfurt GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Lagebericht

1. Das Unternehmen

Nach der Gründung der Gesellschaft im März 2007 und nach der zum 1. Juni 2007 erfolgten Übernahme der beiden Audi-Betriebe in Frankfurt am Main von Volkswagen Retail Rhein-Main GmbH gab es im Geschäftsjahr 2008 keine wesentlichen Änderungen in der Struktur der Gesellschaft. Im Februar 2008 erfolgte ein Wechsel in der Geschäftsführung, neben dem neuen Geschäftsführer wurde ein kaufmännischer Leiter eingestellt. Ferner wurden in der Verwaltung weitere Mitarbeiter eingestellt, um ab 2009 in den Bereichen Finanzen, Controlling, Personalwesen und EDV die Aufgaben in eigener Regie durchführen zu können. Der nach der Gründung mit der Volkswagen Retail Rhein-Main GmbH abgeschlossene Dienstleistungsvertrag wurde fristgerecht mit Wirkung zum 31. Dezember 2008 gekündigt.

Die Audi-Zentrum Frankfurt GmbH besteht aus den Betriebsstätten

- Audi Zentrum Mitte Mainzer Landstrasse 410, 60324 Frankfurt

- Audi Zentrum Ost Hanauer Landstrasse 264, 60316 Frankfurt

Gegenstand des Unternehmens sind der Handel mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugersatzteilen, Zubehör, der Betrieb von Reparaturwerkstätten, Autovermietung, sowie die Vermittlung von Finanzierungen und Versicherungen, vornehmlich im Zusammenhang mit dem Handel mit Kraftfahrzeugen.

2. Allgemeine Markt- und Geschäftsentwicklung

a) Konjunktur

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 2008

In Deutschland erfolgte im Jahr 2008 ein konjunktureller Abschwung. Mit einer Abnahme auf 1,3 % lag das Wirtschaftswachstum unter dem Vorjahresniveau von 2,5 %. Belastende Faktoren waren Preissteigerungen bei Energie und Nahrungsmitteln.

Ab dem zweiten Quartal 2008 hat die weltweite Finanzmarktkrise auch auf die deutsche Wirtschaft übergegriffen.

Wirtschaftliche Entwicklung in Frankfurt am Main

Frankfurt gehört nach wie vor zu den leistungsfähigsten Wirtschaftsstandorten in Deutschland und Europa. In einer bundesweiten Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages aus dem Jahre 2008 war der IHK-Bezirk Frankfurt am Main der von den ansässigen Unternehmen am besten bewertete Standort unter den deutschen IHK-Bezirken. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und die abflauende Konjunktur machten sich noch nicht unmittelbar auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die Beschäftigungsabsichten der Unternehmen für die kommenden 12 Monate sind laut der aktuellen Konjunkturumfrage aber rückläufig.

Der konjunkturelle Abwärtstrend in Frankfurt am Main, hat im Sommer 2008 zugenommen. Die Konjunktur-Indikatoren weisen wie in anderen Metropolen nach unten. Der IHK-Geschäftsklima-index sank um 7,9 Punkte auf 114,3 Zähler. Die Bauinvestitionen sind in Frankfurt am Main auf Grund zahlreicher Großprojekte weiter auf hohem Niveau. Die Lage in der Industrie hat sich aber seit dem Frühsommer 2008 deutlich verschlechtert. Der Einzelhandel in Frankfurt am Main bemerkt seit dem Frühjahr die Verunsicherung der Verbraucher und ist stark eingebrochen. Die Bereiche Verkehrswirtschaft, Banken und Versicherungen verzeichneten beim Geschäftsklimaindex in 2008 einen Rückgang. Trotz eines guten Messegeschäftes verzeichnete die Hotellerie in 2008 einen deutlichen Rückgang.

Aussichten und Prognosen

Für 2009 ist mit einem negativen Wirtschaftswachstum zu rechnen. Der Außenhandel wird aufgrund einer deutlichen Abkühlung der Weltkonjunktur voraussichtlich zurückgehen, zugleich wird erwartet, dass die Investitionsdynamik nachlässt. Für den privaten Konsum wird eine Abnahme erwartet. Diese Entwicklung wird durch den erneuten Anstieg der Sparquote im 4. Quartal 2008 und den Anstieg der Arbeitslosenzahlen bestärkt.

b) Branche / Entwicklung von Automobilabsatz in Westeuropa und Deutschland

Die Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa sind im Zeitraum Januar bis Oktober 2008 laut der Statistik des europäischen Automobilverbands ACEA deutlich zurückgegangen. Seit Jahresbeginn 2008 ist der deutsche Neuwagenmarkt gegenüber dem Vorjahr damit um rund 1,5 % auf insgesamt 2.864.059 Fahrzeuge zurückgegangen. Es wird ein Rückgang des Neuzulassungsvolumens auf 3,08 Mio. Einheiten erwartet. Für 2008 wird ein Volumenrückgang von 8 % auf 10,5 Mio. Pkw erwartet.

Die Pkw-Neuzulassungen auf dem deutschen Automobilmarkt sind weiter auf nun mehr 3,1 Mio. neu registrierten Pkw zurückgegangen; dies entspricht einem Minus gegenüber dem Vorjahr von 5 %. Besonders in den Monaten Oktober bis Dezember 2008 gab der Gesamtmarkt deutlich nach. Die Verunsicherung bei den Kunden und die Kaufzurückhaltung waren deutlich spürbar. Für 2009 wird ein Rückgang auf knapp unter 3 Mio. Fahrzeuge erwartet.

Der Audi Marktanteil in Frankfurt am Main hat sich im Jahr 2008 rückläufig entwickelt und lag mit 8,3 % per November 2008 noch leicht über dem Bundesdurchschnitt.

3. Wirtschaftsbericht

a) Ertragslage der Gesellschaft

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft wurde um 82,1 % gegenüber dem Rumpfgeschäftsjahr 2007 auf T€ 51.308 gesteigert. Ein Großteil des Umsatzwachstums resultierte jedoch aus dem notwendigen Abverkauf der Handelswaren. Der Anstieg des Materialaufwandes um T€ 24.028 auf T€ 48.718 führte trotz des im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegenen Umsatzes zu einer höheren Materialaufwandsquote von 95,0 % (im Vorjahr 87,6 %).

Die Personalaufwandsquote hat sich, bezogen auf die Umsatzerlöse; von 10,4 % auf 11 % erhöht. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahr durch die im Laufe des Jahres 2008 erfolgte Aufstockung des Personalbestandes inklusive einer komplett neuen Geschäftsleitung sowie der Neueinstellung von 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutlich angestiegen (T€ +2.715).

Das Geschäftsjahr 2008 wurde mit einem Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 9.343 abgeschlossen. Das Jahresergebnis 2008 ist durch folgende Faktoren wesentlich belastet:

- höhere Rückstellungen für Drohverluste T€ 1.607
- Abbau von Fahrzeugen mit langen Standzeiten T€ 600
- Aufbau einer eigenständigen IT-Systemlandschaft T€ 200

Durch die vom Organträger erfolgte Steuererstattung für Steuern vom Einkommen und Ertrag (T€ 2.361) ergibt sich unter Berücksichtigung von sonstigen Steuern ein übernommener Verlust für das Geschäftsjahr 2008 von T€ 6.980.

b) Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft

Die Bilanzsumme der Gesellschaft lag zum Bilanzstichtag bei T€ 26.590 gegenüber T€ 34.753 im Vorjahr. Der Anteil des Anlagevermögens liegt bei 7,7 % und der des Umlaufvermögens bei 92,3 %. Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 10.807) enthalten mit T€ 6.980 Forderungen an Audi Retail GmbH aus der Verlustübernahme 2008. Der Anteil des gegenüber dem Vorjahr unveränderten Eigenkapitals liegt aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme bei nunmehr 30,2 %. Zur Finanzierung der Fahrzeuge, die langfristig im Unternehmen eingesetzt bzw. zum Verkauf bestimmt sind, stehen Finanzierungskreditlinien in ausreichender Höhe bei der Volkswagen Bank zur Verfügung; zum Bilanzstichtag belaufen sich diese Verbindlichkeiten auf T€ 13.063. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist als geordnet zu bezeichnen.

Ausschlaggebend hierfür ist die Unterstützung seitens der Audi AG und der Zugriff auf die im Rahmen des Volkswagenverbundes zur Verfügung stehenden Finanzierungsquellen sowie die fortschreitende Reduzierung der Außenstände und der in Anspruch genommenen Fremdfinanzierungsmittel. Über 2009 hinaus sind aufgrund der absehbaren Geschäftsentwicklung finanzielle Engpässe auszuschließen.

Im Geschäftsjahr 2008 ergab sich vor allem wegen des Jahresfehlbetrags (vor Verlustübernahme durch die Alleingesellschafterin) ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von insgesamt T€ 16.216. Die Liquidität der Gesellschaft ist aber durch die Einbindung in den Audi-Konzern weiterhin gesichert.

4. Investitionen

In den folgenden Geschäftsbereichen wurden im Geschäftsjahr 2008 Ersatz- und Neuinvestitionen vorgenommen:

IT Ausstattung T€ 203
Werkstattausstattung und Werkzeuge T€ 150
Immobilien und Außenanlagen T€ 50

Dadurch ist es gelungen, die Betriebsabläufe zu optimieren und effizienter zu gestalten.

5. Personal- und Sozialbereich

Die Gesellschaft beschäftigte zum Jahresende 122 Mitarbeiter davon 10 Auszubildende (Vorjahr: 97 Mitarbeiter, 10 Auszubildende). Der hohe Qualitätsstandard unserer Mitarbeiter wird durch regelmäßige Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen gewährleistet. Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter stellt das Unternehmen höchste Anforderungen an die Qualifikation. Führungskräfte werden nach einem von der Audi Retail GmbH festgelegten Verfahren ausgewählt und ständig geschult.

6. Umweltschutz

Abfälle werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben entsorgt. Altöle, Reifen und Altteile werden dem Recycling zugeführt. (Schutz des Bodens vor Öl-Kontamination sowie die Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften bezüglich Emissionen von Lärm, CO 2, Lackdämpfen, etc., Waschanlage).

7. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen wird die Lage auch am regionalen Markt Frankfurt am Main angespannt bleiben. Risiken liegen im verstärkten Wettbewerbsdruck, der eine weitere Verschlechterung der Margen mit sich bringen kann, sowie fehlende Ersatzinvestitionen in Fuhrparks bei weiterer Verschlechterung der Wirtschaftslage.

Chancen bieten das Produktportfolio des Herstellers sowie zu erwartende Kaufanreize durch den Gesetzgeber und die Reform der Kraftfahrzeugsteuer.

8. Ausblick

Die neue Geschäftsführung geht nach einem Jahr der Restrukturierung des Betriebes, der Anpassung der Vertriebs- und Kundendienstkapazitäten und der Kostenstrukturen trotz der wirtschaftlichen Gesamtlage von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft in den kommenden Jahren aus.

Für das Geschäftsjahr 2009 und 2010 wird auch aufgrund der derzeitigen allgemeinen wirtschaftlichen negativen Rahmenbedingungen mit einem besseren, aber immer noch negativen Ergebnis vor Verlustübernahme gerechnet.

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2008 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten wäre.

 

Frankfurt am Main, den 23. Januar 2009

Der Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2008
31.12.2007
T€
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
EDV-Software 27.860,00 27
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 781.080,00 970
2. Technische Anlagen und Maschinen 348.741,00 248
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 400.872,00 207
4. Geschäftsfahrzeuge, Vorführ- und Mietwagen 458.643,00 7.915
5. Geleistete Anzahlungen 36.772,06 130
  2.026.108,06 9.470
  2.053.968,06 9.497
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Fahrzeuge 9.846.575,13 6.284
2. Ersatzteile und Zubehör 356.132,84 451
  10.202.707,97 6.735
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.383.045,26 6.628
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.807.037,39 10.401
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.135.410,57 1.424
  14.325.493,22 18.453
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.000,00 67
  24.536.201,19 25.255
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1
  26.590.169,25 34.753

Passiva

   
  31.12.2008
31.12.2007
T€
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 8.000.000,00 8.000
  8.025.000,00 8.025
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 170.259,00 160
2. Sonstige Rückstellungen 2.829.685,00 1.517
  2.999.944,00 1.677
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 260.182,79 170
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 119.588,05 654
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.026.511,10 23.755
4. Sonstige Verbindlichkeiten (davon aus Steuern € 0; Vorjahr T€ 75) 158.943,31 472
  15.565.225,25 25.051
  26.590.169,25 34.753

Gewinn- und Verlustrechnung

  2008 28.03. bis 31.12.2007
  T€
1. Umsatzerlöse   51.308.656,03 28.185
2. Sonstige betriebliche Erträge   285.873,81 40
    51.594.529,84 28.225
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Betriebsstoffe und für bezogene Waren -47.811.293,70   -24.359
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -906.779,61   -331
    -48.718.073,31  
    2.876.456,53 3.535
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -4.721.051,52   -2.444
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -923.569,46   -486
(davon für Altersversorgung € 9.575,00; Vorjahr T€ 5)   -5.644.620,98  
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -571.359,86 -862
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -5.061.198,60 -6.467
    -8.400.722,91 -6.724
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.960,25   18
(davon aus verbundenen Unternehmen € 14.960,25; Vorjahr T€ 16)      
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -957.058,06   -483
(davon an verbundene Unternehmen € 947.770,39; Vorjahr T€ 482)      
    -942.097,81  
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -9.342.820,72 -7.189
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.360.622,00   1.149
(Ertrag, vom Organträger erstattet)      
11. Sonstige Steuern (2008 Ertrag) 2.100,35   -78
    2.362.722,35  
    -6.980.098,37 -6.118
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages übernommener Verlust   6.980.098,37 6.118
13. Jahresfehlbetrag (Vorjahr Fehlbetrag des Rumpfgeschäftsjahres)   0,00 0

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften (§§ 242 ff., 264 ff. HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, soweit hier nicht gesondert aufgeführt, gegenüber dem Geschäftsjahr 2007 unverändert beibehalten. Zur Bewertung der einzelnen Bilanzposten ist anzumerken:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wird hauptsächlich auf Basis steuerlicher AfA-Tabellen geschätzt. Bauten auf fremden Grundstücken werden unter Berücksichtigung der maximalen Laufzeit der Grundstücksmietverträge (ohne Berücksichtigung einer möglichen Mietverlängerungsoption) abgeschrieben. Selbständig bewertbare und nutzbare geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis € 150 werden sofort abgeschrieben.

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem folgenden Anlagespiegel:

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- oder Herstellungskosten
  01.01.2008
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2008
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software 29 7 0 36
Sachanlagen        
Bauten auf fremden Grundstücken 1.054 19 49 1.024
Technische Anlagen und Maschinen 294 185 0 479
Betriebs- und Geschäftsausstattung 236 291 3 524
Geschäftsfahrzeuge, Vorführ- und Mietwagen 8.616 583 8.697 502
Geleistete Anzahlungen 130 37 130 37
  10.330 1.115 8.879 2.566
  10.359 1.122 8.879 2.602
  Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2008
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2008
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software 2 6 0 8
Sachanlagen        
Bauten auf fremden Grundstücken 84 159 0 243
Technische Anlagen und Maschinen 46 84 0 130
Betriebs- und Geschäftsausstattung 29 94 0 123
Geschäftsfahrzeuge, Vorführ- und Mietwagen 701 228 885 44
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
  860 565 885 540
  862 571 885 548
  Buchwerte
  31.12.2008
T€
31.12.2007
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände    
EDV-Software 28 27
Sachanlagen    
Bauten auf fremden Grundstücken 781 970
Technische Anlagen und Maschinen 349 248
Betriebs- und Geschäftsausstattung 401 207
Geschäftsfahrzeuge, Vorführ- und Mietwagen 458 7.915
Geleistete Anzahlungen 37 130
  2.026 9.470
  2.054 9.497

Vorräte wurden unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu Einstandspreisen oder Durchschnittseinstandspreisen bewertet. Ausreichend bemessene Wertberichtigungen für Bewertungsrisiken wurden abgesetzt, um eine verlustfreie Bewertung zu gewährleisten.

Die Miet- und Vorführwagen wurden in der Bilanz zum 31. Dezember 2008 entsprechend den Konzernrichtlinien erstmalig in der Position "Vorräte" erfasst und werden weiterhin zu Anschaffungskosten bewertet. Um hier eine verlustfreie Bewertung sicherzustellen, erfolgt eine pauschale Abwertung von 25 % p. a. Im Vorjahr wurden diese Fahrzeuge im Sachanlagevermögen ausgewiesen, hierbei wurde eine Nutzungsdauer von 72 Monaten (16,6 % p. a.) unterstellt.

Bei den Neuwagen erfolgte die Bewertung zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Jahresende. Anschaffungspreisminderungen und Nebenkosten wurden berücksichtigt. Hierbei werden Fahrzeuge im Bestand älter als 180 Tage, Fahrzeuge bei denen ein Modelljahrwechsel (sichtbare Modellveränderungen) im Berichtsjahr eingetreten sind und Fahrzeuge, die aufgrund ihrer Gegebenheiten einer außerordentlichen Wertberichtigung bedürfen, gesondert untersucht und bewertet. Die Bewertung erfolgt zunächst zum Händlereinkaufspreis. Bei Fahrzeugen mit Standzeiten über 360 Tagen erfolgt eine Wertberichtigung von mindestens 20 % der Anschaffungskosten (entspricht ca. 65 % der unverbindlichen Preisempfehlung).

Die Bewertung der Gebrauchtwagen erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zunächst zum Händlereinkaufspreis zuzüglich eventuell anfallender. Zur Abdeckung von Risiken erfolgt eine Einzelwertberichtigung über DAT und Internet für Fahrzeuge mit einer Standzeit zum Bilanzstichtag über 180 Tage, eine pauschale monatliche Abwertung von 1,5 % vom Einstandspreis für Fahrzeuge mit einer Standzeit zwischen 90 und 180 Tagen. Fahrzeuge mit einer Standzeit unter 90 Tagen werden nicht abgewertet.

Die Ersatzteile und das Zubehör wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten abzüglich angemessener Abwertungen bewertet. Anders als im Vorjahr (pauschale Abwertung von 10 % der durchschnittlichen Anschaffungskosten) wurde dieser Vorratsbestand zur Abdeckung von Risiken gemäß Wertigkeitsgruppen auf Basis des Autopart-Geschäftsbericht II (Wertigkeitsanalyse) nach folgenden Gruppen bewertet: - Wertigkeitsgruppen 1-5 ohne Abwertung - Wertigkeitsgruppe 6 mit 50 % Wertberichtigung - Wertigkeitsgruppe 7-9 mit 100 % Wertberichtigung auf die durchschnittlichen Anschaffungskosten.

Forderungen und übrige Aktiva

Diese sind zu Nennwerten angesetzt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Fremdwährungsforderungen liegen nicht vor. Es gilt der Grundsatz der Einzelwertberichtigung.

Ab einem Forderungsalter von 90 Tagen hat zwingend eine Prüfung zu erfolgen, ob eine Einzelbewertung durchzuführen ist. Die Gesellschaft hat für ausstehende Forderungen, deren Fälligkeit über 270 Tagen liegt, mit 100 % und mit Fälligkeiten zwischen 91 und 270 Tagen 50 % des Nennbetrages wertberichtigt. Auf fällige Forderungen unter 90 Tagen Außenstandsdauer erfolgt keine Abwertung. Anders als im Vorjahr erfolgt für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko keine Pauschalwertberichtung von 1 % der Netto-Kundenforderungen mehr (im Vorjahr T€ 21). Ausgenommen von den Wertberichtigungen sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen des VW-Konzerns.

Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelabwertungen der Netto-Kundenforderungen gebildet (insgesamt T€ 718).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen zum Bilanzstichtag Forderungen gegenüber dem Gesellschafter aus der Verlustübernahme (T€ 6.980) und gegenüber anderen Konzerngesellschaften aus dem normalen Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 3.827).

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen die VOLKSWAGEN AG, Wolfsburg, aus dem Agenturgeschäft für Großabnehmer von T€ 1.024 ausgewiesen. Die Lieferung dieser Fahrzeuge an Großabnehmer erfolgte nach dem Stichtag im Namen und für Rechnung der VOLKSWAGEN AG; die Zahlungsabwicklung erfolgte über die Audi Zentrum Frankfurt GmbH, der die Fahrzeugkosten vor dem Bilanzstichtag von der VOLKSWAGEN AG in Rechnung gestellt und belastet wurden.

Eigenkapital

Das zum Nennwert angesetzte Stammkapital beträgt € 25.000 und ist voll eingezahlt. Das Stammkapital wird von der Audi Retail GmbH, Ingolstadt, gehalten.

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 8.000.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Generationentafeln "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck und einem Rechnungszinsfuß von 6 % p. a. berechnet.

Sonstige Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht in angemessenem Umfang berücksichtigt. Größte Einzelposten sind die Rückstellungen für Rücknahmeverpflichtungen der Leasingrückläufer (T€ 2.126; im Vorjahr T€ 856), Personalabfindungen (T€ 0, im Vorjahr T€ 200), Mitarbeiterprämien (T€ 138, im Vorjahr T€ 155) und für ausstehende Rechnungen (T€ 347, im Vorjahr T€ 148). Betreffend der Rücknahmeverpflichtungen (T€ 2.126) ist anzumerken, dass bei der Bewertung grundsätzlich von einer vertragsgemäßen Nutzung des Fahrzeugs hinsichtlich Vertragsdauer, Laufleistung und Zustand ausgegangen wird. Die aus dem LEASIS Mietbestand für den jeweiligen Händler entnommenen Leasing-Verträge werden einzelvertraglich mittels MS Excel mit den Restwertprognosen bewertet; dabei erfolgt die Bewertung für die Verträge der Vertragsform 3 (Händler im Risiko). Indem der hinterlegte Restwert eines Fahrzeugs der neutralen Restwertprognose gegenübergestellt wird, werden die Risiken bzw. Chancen pro Vertrag sichtbar (Ergebnis I). Unter Berücksichtigung einer ggf. zu leistenden Restwertstützung aus Aktionen ergibt sich das Ergebnis II. Nach Einbeziehung der vom jeweiligen Händlerbetrieb vorzugebenden Handelsmarge ergibt sich das Ergebnis III. Dieses Ergebnis bildet die Grundlage zur Bildung der Risikovorsorge nach HGB. Die Risikovorsorge nach HGB wird sofort in voller Höhe des pro Vertrag ermittelten Restwertrisikos gebildet. Bei der Erstellung der Restwertprognosen wird auf sog. Ankermodelle abgestellt. Diese dienen als Grundlage für die Bewertung ähnlicher Fahrzeuge, um den Prognoseaufwand zu begrenzen. Abweichende Motorisierungen werden über prozentuale Zu- bzw. Abschläge an das Ankermodell angehängt (sog. Stellvertreterfahrzeuge). Aufgrund der Vielzahl der Modell und Motorvarianten ist dieses Vorgehen zweckmäßig und angemessen. Die Prognose für jedes der rund 250 Ankermodelle wird mit einer Excel-Datei mindestens alle sechs Monateerstellt bzw. überprüft. Die Restwertprognosen basieren auf den DAT-Marktspiegeldaten sowie den Vermarktungsergebnissen des Gebrauchtwagencenters inklusive der Vermarktungsergebnisse aus Insolvenzen. Für die Prognosen werden individuelle Zu- bzw. Abschlags-Faktoren (z. B. Lebenszyklus) festgelegt. Das Restwert-Komitee der VWL legt in regelmäßigen Sitzungen die Restwertprognosen fest; die Ergebnisse der Sitzungen werden protokolliert. Das Restwert-Komitee setzt sich aus Vertretern der Marktseite und des Gebrauchtwagencenters zusammen. Die Überprüfung der erstellen Restwertprognosen obliegt dem Zentralen Risikomanagement. Ferner werden die erzielten Vermarktungsergebnisse als Erfahrungswerte bei der Überprüfung der Restwertprognosen berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 15.027, im Vorjahr T€ 23.755) entfallen mit T€ 13.062 (Vorjahr T€ 21.699) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die darin enthaltenen Verbindlichkeiten für die Neufahrzeugfinanzierungen (T€ 6.312, im Vorjahr T€ 12.328) sind durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge besichert.

Ferner stellt die Audi AG der Gesellschaft als Poolführerin eine Kreditlinie in Höhe von T€ 5.000 zur Verfügung. Zum Bilanzstichtag wurde diese Kreditlinie nicht in Anspruch genommen.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

  2008
T€
28.3. bis 31.12.2007*)
T€
Kraftfahrzeuge    
Neuwagen 22.840 15.379
Vorführwagen 9.318 3.411
Gebrauchtwagen 14.667 6.671
  46.825 25.460
Originalteile und Zubehör 3.379 2.040
Werkstattleistungen 3.631 1.811
Übriges (Vermittlungsprovision u. Ä.) 244 299
  54.079 29.611
Erlösschmälerungen -2.770 -1.426
  51.309 28.185

*) operative Geschäftstätigkeit ab 1. Juni 2007

Die Umsatzerlöse wurden hauptsächlich im Inland und im Zeitraum Juni bis Dezember 2007 erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 286, im Vorjahr T€ 40) beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 76 (im Vorjahr T€ 0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 5.061, im Vorjahr T€ 6.467) beinhalten im Wesentlichen Mieten und Pachten, Werbekosten, Aufwendungen für Geschäftsfahrzeuge, EDV-Kosten, Haus- und Grundstücksaufwendungen, Aufwendungen der VW Retail Rhein-Main GmbH für administrative Tätigkeiten. Im Vorjahr war der Aufwand für den im Rahmen des Unternehmenskaufvertrag vom 31. Mai 2007 erworbene Geschäfts- und Firmenwert (T€ 3.802) enthalten; da gemäß dem Wahlrecht des § 255 Abs. 4 S. 1 HGB eine zulässige Aktivierung unterlassen wurde. Ferner sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 950 (im Vorjahr T€ 0) enthalten, die mit T€ 800 auf einer konzerninternen Prüfung durch die Audi AG für die Jahre 2005 bis 2007 beruhen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Ertrag)

Es handelt sich um Erstattungen vom Organträger:

  2008
T€
28.3. bis 31.12.2007*)
T€
Körperschaftsteuer 1.247 646
Gewerbesteuer 1.114 503
  2.361 1.149

*) operative Geschäftstätigkeit ab 1. Juni 2007

IV. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum 31. Dezember 2008 nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In den kommenden Jahren entstehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasing-Verträgen:

  Verpflichtung bis Gesamtverpflichtung
T€
Mietverträge für zwei Standorte Juni 2013 3.578
Rücknahmeverpflichtungen aus Fahrzeugfinanzierungen ("Autocredit")   5.784
Fahrzeugrücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen   18.143
    27.505

Zahl der Beschäftigten

Während des Geschäftsjahres 2008 waren durchschnittlich 111 (im Vorjahr 95) Arbeitnehmer und 1 (Vorjahr 2) Geschäftsführer beschäftigt. Im Einzelnen handelte es sich um folgende Personengruppen:

  2008 Anzahl 2007 Anzahl
Leitende Angestellte (= Geschäftsführer) 1 2
Angestellte 79 62
Gewerbliche Arbeitskräfte 32 33
  112 97
1 ohne Auszubildende und Aushilfen.    

Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2008 waren als Geschäftsführer die folgenden Herren bestellt: Peter Pöheim, Geschäftsführer der Audi Retail GmbH, Ingolstadt, (bis 31. Januar 2008)
  Rainer Probst, Geschäftsführer der Audi Retail GmbH, Ingolstadt, (bis 31. Januar 2008)
  Friedrich Wacker, Geschäftsführer , Zirndorf (ab 1. Februar 2008)

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam oder einzeln in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Sofern nur ein Geschäftsführer eingesetzt ist, vertritt er die Gesellschaft alleine. Sofern nur ein Geschäftsführer eingesetzt ist, vertritt er die Gesellschaft alleine.

Die Gesellschaft hat entsprechend § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Bezüge nach § 285 Nr. 9 a HGB verzichtet.

Alleingesellschafterin ist die Audi Retail GmbH, Ingolstadt, mit der im Geschäftsjahr 2007 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen wurde.

Die Gesellschaft wird wegen relativer Geringfügigkeit nicht in den Konzernabschluss der Audi AG, Ingolstadt, einbezogen.

Ergebnisverwendung

Der Fehlbetrag des Geschäftsjahres 2008 von 6.980 T€ wird aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags von der Alleingesellschafterin übernommen.

 

Frankfurt am Main, den 23. Januar 2009

Friedrich Wacker, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Audi Zentrum Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 23. Januar 2009

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hans-Joachim Becker, Wirtschaftsprüfer

Peter Neugebauer, Wirtschaftsprüfer

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