Dresser Europe GmbHLiquidiert

Grimsehlstraße 44, 37574 Einbeck, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 73615
Eingetragen
9.12.1999
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und KlimatechnikHerstellung von sonstigen Armaturen
Gegenstand
Der Verkauf, die Verkaufsabwicklung, die Wartung und/oder Service-Leistungen im Bereich Ventile und Ventiltechnik.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Dresser Europe GmbH

Ratingen (vormals: Hamburg)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

0 Wesentliche Veränderungen in der Gesellschaftsstruktur nach dem Bilanzstichtag

Der Gegenstand des Unternehmens ist in zwei Bereiche zu unterteilen. Zum einen besteht er aus dem Vertrieb von Zapfsäulen, Kassensystemen und zugehörigen Ersatzteilen sowie aus dem im Anschluss folgenden Servicegeschäft (Wayne-Bereich). Der andere Bereich besteht aus dem Vertrieb von Regel- und Sicherheits-Hochdruckventilen für die Erdölindustrie und Petrochemie (Valve-Bereich).

Im Januar 2014 hat die Niederlassung Einbeck der Dresser Europe GmbH, ihr Sales und Service Geschäft im Rahmen einer Teilbetriebsveräußerung an die KSW Technik GmbH verkauft.

Darüber hinaus hat der GE-Konzern beschlossen, das Wayne Business weltweit an einen strategischen Investor zu veräußern. Zur Vorbereitung dieser Transaktion wurde nach dem Stichtag die Wayne Fueling Systems GmbH als Tochtergesellschaft der Dresser Europe GmbH gegründet. Der nach der Veräußerung an KSW Technik GmbH verbliebene Rest des Wayne-Bereichs der Dresser Europe GmbH wurde in die neu gegründete Gesellschaft eingebracht, um diese im Rahmen der Transaktion zu veräußern. Damit hat der Standort Einbeck in 2014 seine operative Geschäftstätigkeit aufgegeben.

Da nur die Wayne-Sparte von diesen Verkaufsaktivitäten betroffen ist, wird die zukünftige operative Tätigkeit der Dresser Europe GmbH nur noch den Bereich Valve umfassen. Mit dem Verbleib von nur noch einer Produktlinie und der verbliebenden Niederlassung in Ratingen wurde entschieden, den Sitz der GmbH von Hamburg nach Ratingen zu verlegen.

1 Wirtschaftliches Umfeld und Branchensituation

Die Anbieterseite auf dem für den Wayne-Bereich relevanten Markt wird bestimmt durch vier dominierende Unternehmen. Neben Wayne sind dies Gilbarco, Tokheim und Scheidt & Bachmann. Wie schon im Geschäftsjahr 2012 hat es auf der Anbieterseite im Geschäftsjahr 2013 keine wesentlichen strukturellen Veränderungen gegeben, so dass der Markt auch weiterhin Überkapazitäten aufweist.

Die Anbieterseite für den Valve-Bereich wird neben Valve bestimmt durch Flowserve, Samson, Fisher, Leser, Tyco und Bopp & Reuther.

Auf der Abnehmerseite für Wayne stehen zuvorderst die multinationalen Ölkonzerne (Multinational Oil Companies, kurz: MOC) sowie die kleineren Vertreter dieser Industrie (National Oil Companies, kurz: NOC und Regional Oil Companies, kurz: ROC), Distributoren, die Zapfsäulen an freie Tankstellen, kleinere Ketten oder andere Endabnehmer liefern, sowie diese Endabnehmer selbst.

Die Abnehmerseite für Valve dagegen besteht ebenfalls aus MOC, darüber hinaus aber auch aus Kunden anderer Industriebereiche.

Ein wesentlicher Treiber für das Volumen auf den Märkten, in denen Wayne aktiv ist, ist der Rohölpreis. Die Mineralölkonzerne finanzieren ihre Investitionen hauptsächlich aus den Erlösen im Mineralöl- und Treibstoffgeschäft, investieren also verstärkt in Zeiten höherer Kraftstoffpreise und damit höherer Profitabilität.

Die übrigen Endkunden orientieren ihr Investitionsverhalten mehr an der Lebensdauer der Zapfsäulen und an der Höhe der Finanzierungskosten. Auf den nahezu vollständig verteilten Tankstellenmarkt ist über ein moderates Marktwachstum hinaus ein höherer Marktanteil nur dadurch zu gewinnen, dass der Konkurrenz Anteile genommen werden. Dieses erfolgt im Wesentlichen mittels eines aggressiven Preiskampfs.

Der Valve-Bereich ist stark von der konjunkturellen Entwicklung der Erdöl- und Petrochemie-Industrie abhängig. Dabei gibt es ebenfalls einen Zusammenhang zwischen dem Rohölpreis und dem Investitionsverhalten der Kunden der Gesellschaft. Ein Rohölpreis auf langfristig niedrigem Niveau beeinflusst dabei das Investitionsverhalten der Erdöl- und Petrochemie Branche negativ.

Weitere Einflussgrößen für beide Bereiche sind rechtliche Vorgaben, beispielsweise hinsichtlich Sicherheit, Umweltschutz und Messgenauigkeit bei der Treibstoffabgabe, die Verdrängung landesspezifischer Regelungen durch EU-weite Regularien sowie die Einführung alternativer Kraftstoffe wie Erdgas, Flüssiggas oder Biokraftstoff.

Die Tankstellenbranche leidet weiterhin unter der starken Reglementierung auf Bundes- und Landesebene. Dies verursacht zusätzliche Kosten. Gemeinsam mit der im Vergleich zu anderen europäischen Ländern niedrigen Margensituation im Kraftstoffbereich führt dies zu einer geringeren Neigung zu Neuinvestitionen.

Trotzdem ist es uns gelungen, den Umsatz im Equipment-Bereich von Wayne im Vergleich zu 2012 um TEUR 2.217 auf TEUR 4.370 zu erhöhen, was insbesondere auf einen internationalen Rahmen-Vertrag mit TOTAL zurückzuführen ist.

Der Systeme-Bereich von Wayne gestaltet sich aufgrund der Verzögerung der Einführung des POS 10 weiterhin schwierig.

Der Service-Bereich für Wayne war 2013 weiterhin geprägt durch Software-Rollout und dem Austausch von Hardware Komponenten, um die EC-Lesegeräte an den Tankstellen-Kassen mit einer Geldkartenladefunktion auszustatten. Alle Projekte wurden mit eigenen Mitarbeitern durchgeführt.

Aufgrund der Umstrukturierung des Europa-Geschäfts tritt der Bereich Valve seit Mitte 2012 zunehmend nur noch als Kommissionär auf und wird zukünftig nur noch im Servicebereich für den deutschen Markt zuständig sein. Für seine Tätigkeiten als Kommissionär hat der Valve-Bereich Kostenerstattungen bzw. Kommissions- und Lizenz-Gebühren in Höhe von TEUR 1.929 von der Dresser Produits Industrials SAS, Frankreich, vereinnahmt.

Im Bereich der Regelarmaturen gab es aus der DACH Region (Deutschland, Austria, Schweiz) Signale eines Neuinvestitionsbedarfs, jedoch hat die durchgeführte Restrukturierung im Valve-Bereich zu Irritationen bei unseren Kunden geführt, sodass der Umsatz in diesem Geschäftsbereich auch 2013 erneut zurückging. Der Umsatz im Valve-Bereich fiel von 2012 um TEUR 3.467 auf TEUR 4.708 in 2013.

2 Geschäftsentwicklung

2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Das Ergebnis unserer Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut nicht positiv entwickelt. Das Unternehmen musste insgesamt einen Umsatzrückgang von T€ 3.023 auf nunmehr TEUR 13.313 verzeichnen.

Dabei ging der Umsatz im Valve-Bereich in Folge der Nachwirkung der Umstrukturierung in Kombination mit der Änderung des Vertriebsmodels insgesamt um T€ 3.467 auf TEUR 4.708 zurück. Der Valve-Bereich hatte damit in 2013 einen Anteil von 35% an den Umsatzerlösen der Gesellschaft (Vorjahr 49,8 %).

Dieser Umsatzrückgang konnte durch Umsatzsteigerung in der Niederlassung Einbeck in Höhe von T€ 206 in geringem Umfang kompensiert werden. Im Bereich Service der Wayne-Sparte hat das Unternehmen einen Umsatzrückgang von TEUR 1.230 auf TEUR 4.023 zu verzeichnen. Dies entspricht einem Anteil von 30,2% an den Umsatzerlösen des Jahres 2013 (Vorjahr: 32,2%). Der restliche Umsatz im Wayne-Bereich i.H.v. TEUR 4.582 entfiel auf die Bereiche Verkauf von Zapfsäulen und Kassensysteme.

Der Auftragseingang für Zapfsäulen lag 2013 35 % über den erwarteten Planzahlen, was auf den internationalen Rahmenvertrag mit TOTAL zurückzuführen ist. Da ein Teil der Säulenaufträge erst in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2014 zu Umsatz wird, entsprach der Säulenumsatz in 2013 den Planzahlen.

Der Gesamtumsatz in 2013 lag 11 % über dem geplanten Umsatz. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf eine Steigerung im Bereich Service zurückzuführen. Die Steigerung resultiert aus der Verschiebung von in 2014 geplanten Projekten in das Jahr 2013.

In der Niederlassung Ratingen war der Auftragseingang aufgrund der Umstrukturierung der Geschäftsprozesse mit nur T€ 457 sowie auch der Umsatz mit T€ 677 sehr vorsichtig geplant worden, da man die Auswirkungen der Änderungen noch nicht sicher vorher sagen konnte.

Dennoch konnte für die Gesellschaft ein Gesamtauftragseingang für 2013 von T€ 4.235 bei einem realisierten Umsatz von T€ 4.708 erzielt werden.

2.2 Produktion und Beschaffung

Die Beschaffung in der Niederlassung Einbeck beschäftigt sich im Wesentlichen mit dem Zukauf von Verbrauchsmaterial für den Service und Hardware-Austausch bei einem Großkunden.

Für den Valve-Bereich erfolgt die Beschaffung von großen Gussteilen, teilweise auch bereits bearbeitet, bevorzugt von Schwesterunternehmen aus Indien, China und Brasilien. Die Beschaffung von Hochdruckventilen erfolgt unverändert zu den Vorjahren bevorzugt aus Europa und USA.

2.3 Sachinvestitionen

Im Berichtsjahr 2013 erfolgten keine wesentlichen Investitionen.

2.4 Personal- und Sozialbereich

Aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen wurde der Mitarbeiterstamm im Valve-Bereich in 2013 um 1 Mitarbeiter und in 2014 um weitere 5 auf insgesamt 20 reduziert. Im IT/Software-Segment des Wayne-Bereichs, für den aus Einbeck europaweite Tätigkeiten erledigt wurden, wurde die Anzahl der Mitarbeiter um 2 reduziert. Ebenso kam es zu Anpassungen in der Verwaltung um 1 Mitarbeiter.

2.5 Umweltschutz

Aus der Geschäftstätigkeit der Vergangenheit bestehen Umweltrisiken.

Die DII Industries LLC, Houston, Vereinigte Staaten, (ein Unternehmen der Halliburton-Gruppe) hält aufgrund einer vertraglichen Verpflichtung die Dresser Europe GmbH frei von allen Umweltrisiken im alten Fabrikgebäude, die bis zum Verkauf von Halliburton in 2001 entstanden sind.

In 2007 kam es zwischen dem Landkreis Northeim und Halliburton zu einer Übereinkunft über die Art der Sanierungsdurchführung und darüber hinausgehende Überprüfungen in Folgejahren.

2.6 Finanzierung

Die beiden Dresser Niederlassungen in Einbeck und Ratingen wurden ab September 2011 in ein Cash Pooling System zugunsten GE integriert, so dass alle Bankkonten über dieses Cash Pool System täglich glatt gestellt werden.

2.7 Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Als einen der wichtigsten Vorgänge des Geschäftsjahres muss hier der Verkauf des Sales- und Servicebereiches der Wayne Gruppe in Europa angeführt werden. Diese Entscheidung der Konzernleitung hatte zur Folge, dass eine bestehende Auslandsinvestition in Dänemark über eine Schwestergesellschaft an die Firma Wennstrom zum 30.12.2013 verkauft wurde.

In 2013 wurde weiter an den noch ausstehenden Integrationsprozessen entsprechend der Enterprise Standards von GE gearbeitet.

2.8 Darstellung Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

2.8.1 Vermögens- und Finanzlage

Gegenüber 2012 hat sich die Bilanzsumme per 31.12.2013 um T€ 616 auf T€ 15.042 erhöht

Dabei wurde das Anlagevermögen für die Niederlassung Einbeck aufgrund der Aufgabe der Geschäftstätigkeit in 2014 bereits auf den erzielbaren Veräußerungserlös bzw. den Zerschlagungswert abgewertet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind insbesondere aufgrund der Veräußerung der Beteiligung an der Dresser Denmark ApS, Herning, sowie den konzerninternen Weiterverrechnungen von in Vorjahren erbrachten Leistungen sowie von Restrukturierungsaufwendungen angestiegen.

Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände steht im Zusammenhang mit der Ausfinanzierung von Pensionsrückstellungen und den damit zusammenhängenden Rückdeckungsversicherungen für ausgeschiedene Mitarbeiter sowie mit geringeren Steuerforderungen.

Im Bereich der Rückstellungen steht dem Rückgang der Pensionsrückstellungen die Bildung einer Drohverlustrückstellung entgegen, durch die der Buchverlust aus der Veräußerung des Geschäftsbereichs Wayne antizipiert wurde.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus der Umstrukturierung des Geschäftsmodells der Niederlassung in Ratingen.

2.8.2 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2013 verzeichneten wir eine Erhöhung im Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Geschäftsjahr 2012 um T€ 1.323.

Bei einem Umsatzrückgang von T€ 3.023 ist das Bruttoergebnis vom Umsatz um T€ 336 gestiegen. Damit konnte im Geschäftsjahr eine Bruttogewinnmarge von 22,4% erzielt werden (Vorjahr: 16,2%). Diese Verbesserung ist im Wesentlichen auf das margenträchtigere Dropshipment-Geschäft von Ratingen zurückzuführen.

Der Anstieg der allgemeinen Verwaltungskosten ist im Wesentlichen bedingt durch höhere Kostenumlagen innerhalb des Konzernverbunds.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge steht im Zusammenhang mit erhöhten Einnahmen aus dem Kommissions- und Lizenz-Vertrag für die Platzierung von Aufträgen bei Konzernunternehmen, der Weiterberechnung von in Vorjahren erbrachten Leistungen sowie von Restrukturierungsaufwendungen an Konzernunternehmen und einem Buchgewinn aus der Veräußerung einer Beteiligung.

Die Außerordentlichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen den antizipierten Buchverlust aus der in 2014 erfolgten Veräußerung des Geschäftsbereichs Wayne.

3 Prognosebericht 2014-2016

Aufgrund des Verkauf des Sales und Service Geschäftes der Wayne Niederlassung an die KSW Technik GmbH gleich im Januar 2014 und die mit dem Verkauf des Geschäftsbereichs Wayne einhergehende Aufgabe der operativen Geschäftstätigkeit in 2014 kann für diesen Geschäftsbereich keine Prognose mehr erstellt werden.

Für das Geschäftsjahr 2014 rechnen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von knapp € 6 Mio. sowie einem Jahresüberschuss von ca. T€ 450.

Für 2015 rechnen wir auf Grund der veränderten Struktur des Unternehmens nur noch mit Umsätzen von T€ 4.500. Für 2016 wird eine ähnliche Entwicklung erwartet.

Allerdings sei an dieser Stelle anzumerken, dass ein operativer Fortbestand der Gesellschaft abhängig ist von der Entscheidung der GE Gruppe.

4 Risikobericht

Zur Darstellung und Begegnung evtl. Risiken aus zukünftiger Entwicklung hat die Gesellschaft ein Berichtswesen installiert, welches die Identifikation, Analyse, Quantifizierung, Steuerung und Minimierung von Risiken erleichtern soll und dem Management die Möglichkeit geben soll, frühzeitig evtl. Risiken zu begegnen und entgegen zu steuern.

Auf Grund der starken Einbindung in den General Electric-Konzern ergeben sich Unsicherheiten im Bereich der weiteren strategischen Planung. Grundsätzlich ist der Fortbestand der Gesellschaft auch zukünftig von der strategischen und finanziellen Unterstützung der Muttergesellschaft abhängig.

Durch den Verkauf des Sales- und Service Geschäftes der Niederlassung Einbeck werden keine weiteren Risiken im Tankstellengeschäft zu berücksichtigen bleiben.

Der Auftragseingang und die damit einhergehenden Umsatzerlöse der Niederlassung Ratingen sind von der Entwicklung im Energiebereich stark abhängig. In diesem Zusammenhang ist die Entwicklung des Rohölpreises sehr wichtig, da ein hoher Rohölpreis die Investitionsbereitschaft der Kunden der Niederlassung Ratingen erhöht und ein fallender Rohölpreis die Investitionsbereitschaft entsprechend zurückgehen lässt. Dieses schlägt sich in der Halbierung des Auftragseinganges für die Niederlassung Ratingen bereits nieder. Direktaufträge entsprechen nicht den Erwartungen. Insgesamt sind starke Umsatzeinbußen zu verzeichnen.

Die Gesellschaft sieht das Risiko für Garantiekosten durch die Garantieberechnung als hinreichend berücksichtigt an.

5 Bestehende Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft betrieb ihr Geschäft in 2013 in den Zweigniederlassungen Einbeck und Ratingen.

6 Vorgänge nach dem Abschlussstichtag

Wie bereits dargestellt, hat die Wayne Niederlassung Einbeck im Januar 2014 ihr Sales und Service Geschäft im Rahmen einer Teilbetriebsveräußerung an die KSW Technik GmbH verkauft. Die finale Preisvereinbarung ist bis zum heutigen Tage noch offen. Da es aber absehbar ist, dass aus dem Teilbetriebsverkauf ein Verlust für die Gesellschaft entstehen wird, wurde eine entsprechende Drohverlustrückstellung im Abschluss 2013 bereits berücksichtigt.

Im April 2014 wurden rückwirkend Rechnungen an die Schwestergesellschaft Dresser Wayne AB, Malmoe erstellt. Mit den Rechnungen wurde zum einen ein Mark Up für administrative Leistungen, die die Dresser Europe GmbH in den Jahren 2009 bis einschließlich 2013 gegenüber der Dresser Wayne AB erbracht hat, weiterberechnet. Des Weiteren wurden Restrukturierungskosten aus den Jahren 2010/2011, die für den Engineering Bereich getragen worden sind, an den Erwerber dieses Bereiches weiterbelastet. Die entsprechenden Erträge sind bereits im Abschluss 2013 als periodenfremde Erträge berücksichtigt worden. Die in Rechnung gestellten Beträge sind bis zur Aufstellung des Abschlusses beglichen worden.

Im Juni 2014 erfolgte durch die Dresser Europe GmbH eine Neugründung der Wayne Fueling Systems Deutschland GmbH, welche dann im Anschluss als Teil der Veräußerung von Wayne Global durch General Electric ebenfalls mit veräußert wird. In diese Neugründung wurde der Restbetrieb der Niederlassung Einbeck bestehend aus Sales, Software und Hardware Entwicklung eingebracht. Ein sich aus diesem Verkauf ergebender Verlust ist ebenfalls über eine Drohverlustrückstellung im Abschluss 2013 berücksichtigt.

In den ersten zehn Monaten des Geschäftsjahres 2014 hat die Gesellschaft bei Umsatzerlösen in Höhe von T€ 5.329 ein Ergebnis vor Steuern von T€ -210 erwirtschaftet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Kommissions- und Lizenzerträge für das 2. Halbjahr erst am Ende des Jahres ermittelt und ertragswirksam gebucht werden.

 

Ratingen, den 19. Dezember 2014

Dresser Europe GmbH

Wolfgang Möhle, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2013

A k t i v a

  31.12.2013 31.12.2012
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Lizenzen   2.368   20.786
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 85.684   215.939  
2. Technische Anlagen und Maschinen 0   774  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.390 156.074 102.172 318.885
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen   0   1
    158.442   339.672
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.883   9.536  
2. Waren 963.658   790.551  
3. Geleistete Anzahlungen 2.420 980.961 0 800.087
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.767.035   1.643.317  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.095.749   7.347.656  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.040.121 13.902.905 4.256.854 13.247.827
    14.883.865   14.047.914
C. Rechnungsabgrenzungsposten   0   39.081
    15.042.307   14.426.667

P a s s i v a

       
    31.12.2013   31.12.2012
    EUR   EUR
A. Eigenkapital        
I. Stammkapital   500.000   500.000
II. Kapitalrücklage   15.669.915   15.669.915
III. Verlustvortrag   -12.739.162   -13.433.433
IV. Jahresüberschuss   151.787   694.271
    3.582.540   3.430.753
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   6.730.578   7.272.610
2. Steuerrückstellungen   0   41.000
3. Sonstige Rückstellungen   2.755.245   2.234.293
    9.485.823   9.547.903
C. Verbindlichkeiten        
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   66.871   150.405
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 66.871 (i. Vj. EUR 150.405)--        
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   81.120   133.844
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 81.120 (i. Vj. EUR 133.844)--        
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   1.304.708   843.192
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.304.708 (i. Vj. EUR 843.192)--        
4. Sonstige Verbindlichkeiten   521.245   320.570
--davon aus Steuern EUR 464.093 (i. Vj. EUR 264.939)--        
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0 (i. Vj. EUR 0)--        
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 498.057 (i. Vj. EUR 277.570)--        
    1.973.944   1.448.011
    15.042.307   14.426.667

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

  2013 2012
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 13.312.717 16.335.823
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 10.332.695 13.691.367
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 2.980.022 2.644.456
4. Vertriebskosten 2.273.181 2.457.179
5. Allgemeine Verwaltungskosten 3.254.771 2.405.875
6. Sonstige betriebliche Erträge 3.936.517 2.225.639
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 76.316 394.520
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 141.420 357.763
--davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0 (i. Vj. EUR 8.522)--    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 365.128 300.969
--davon an verbundene Unternehmen EUR 0 (i. Vj. EUR 0)--    
--davon aus Aufzinsungen Rückstellungen EUR 303.850 (i. Vj. EUR 294.341)--    
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.088.563 -330.685
11. Außerordentliche Aufwendungen -928.368 -450.636
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.720 1.478.094
13. Sonstige Steuern -1.688 -2.502
14. Jahresüberschuss 151.787 694.271

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2013 Zugänge Abgänge 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Lizenzen 665.942 0 0 665.942
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 2.038.308 0 0 2.038.308
2. Technische Anlagen und Maschinen 411.275 0 0 411.275
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.152.327 6.180 6.000 1.152.507
  3.601.910 6.180 6.000 3.602.090
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 16.868 0 16.868 0
  4.284.720 6.180 22.868 4.268.032
  Kumulierte Abschreibungen
1.1.2013 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Lizenzen 645.156 18.418 0 663.574
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 1.822.369 130.255 0 1.952.624
2. Technische Anlagen und Maschinen 410.501 774 0 411.275
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.050.155 37.962 6.000 1.082.117
  3.283.025 168.991 6.000 3.446.016
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 16.867 0 16.867 0
  3.945.048 187.409 22.867 4.109.590
  Buchwerte
31.12.2013 31.12.2012
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Lizenzen 2.368 20.786
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 85.684 215.939
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 774
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.390 102.172
  156.074 318.885
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 1
  158.442 339.672

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllte im Geschäftsjahr 2013 die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren beibehalten.

Der Gesellschaftsvertrag enthält keine ausdrücklichen Bestimmungen über anzuwendende Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sowie die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen EDV-Programme werden grundsätzlich zu Anschaffung- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger aufgelaufener Abschreibungen angesetzt. Die zu Grunde liegenden Nutzungsdauern sind unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Auf Vermögensgegenstände, deren beizulegender Wert am Bilanzstichtag den Buchwert unterschreitet, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von unter € 150 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 410 werden aktiviert, im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagenspiegel im Jahr der Anschaffung als Abgänge gezeigt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Anschaffungskostenminderungen und Anschaffungsnebenkosten werden in angemessenem Umfang berücksichtigt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen werden erkennbare Risiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem Risiko der Skontoinanspruchnahme wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Für den nicht mehr rückkauffähigen Teil der kongruenten Rückdeckungsversicherung erfolgt der Ansatz der entsprechenden Pensionsverpflichtungen mit dem beizulegenden Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruches.

Forderungen in ausländischer Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschluss-stichtag umgerechnet.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Verwendung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Berücksichtigung einer unternehmensindividuell bestimmten Fluktuationsrate und erwarteter Rentensteigerungen ermittelt. Die Zinssätze entsprechen den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB, entsprechend der Vereinfachungsregel für eine mittlere Restlaufzeit von 15 Jahren.

Der aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG resultierende Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen wurde im Geschäftsjahr zu einem Fünfzehntel zugeführt.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die langfristigen Rückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bank veröffentlichten Abzinsungssatz entsprechend ihrer Laufzeit abgezinst.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2013 werden im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen wird im Wesentlichen der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung i. H. v. T€ 3.300 (Vorjahr T€ 3.397) ausgewiesen.

Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von untern einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i.H.v. T€ 487 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Darin enthalten ist der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung i. H. v. T€ 151 und Steuervorauszahlungen i.H.v. T€ 283. T€ 1.008 haben eine Restlaufzeit zwischen 1 bis 5 Jahre und T€ 2.545 eine Restlaufzeit von über 5 Jahren.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt € 500.000 und ist voll eingezahlt.

Kapitalrücklage

Die ausgewiesene Kapitalrücklage resultiert aus einer Einlage seitens der Dresser Europe S.P.R.L., Brüssel/Belgien.

Pensionsrückstellungen und Rückstellungen für Altersteilzeit

Bei der Berechnung der Pensionsrückstellung wurde ein Zinsfuß von 4,91%, eine Rentendynamik von 2,0% sowie die Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Die zum 1.1.2010 auf Grund der geänderten Vorschriften des HGB erforderliche Zuführung zur Pensionsrückstellung von T€ 1.446 wurde im Berichtsjahr gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB mit 1/15, das sind T€ 96, bilanziell berücksichtigt. Die in der Bilanz nicht ausgewiesenen Pensionsrückstellungen betragen zum Bilanzstichtag T€ 1.060 (Vorjahr T€ 1.156).

Der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen i.H.v. T€ 304 (Vorjahr T€ 273) wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Im Vorjahr wurden zudem Aufwendungen aus der Aufzinsung der Altersteilzeitverpflichtungen i.H.v. T€ 21 ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Verpflichtungen aus Restrukturierungsmaßnahmen T€ 932 (Vorjahr T€ 1.135), Garantieleistungen T€ 86 (Vorjahr T€ 107), noch nicht genommenen Urlaub und geleistete Mehrarbeit inkl. SV-Anteil T€ 156 (Vorjahr T€ 260), ausstehenden Rechnungen inkl. Kosten für den Jahresabschluss und Consultingtätigkeiten T€ 423 (Vorjahr T€ 305), Bonuszahlungen an Mitarbeiter T€ 238 (Vorjahr T€ 133) und Jubiläumsrückstellungen T€ 64 (Vorjahr T€ 75).

Um den Buchverlust aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen und Schulden bezüglich des im Januar 2014 durchgeführten Asset-Deals mit der KSW Technik GmbH und der weiteren Veräußerung des verbleibenden Wayne Business an Riverstone zu antizipieren, wurde eine Drohverlustrückstellung i.H.v. T€ 832 gebildet.

Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben T€ 498 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, T€ 13 haben eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren und T€ 10 sind nach mehr als 5 Jahren fällig.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Eine Aufteilung nach Märkten stellt sich wie folgt dar:

  Service Verkauf Gesamt
T€ T€ T€
Inland 4.191 7.684 11.875
Ausland 283 1.192 1.475
Bruttoerlöse 4.474 8.876 13.350
Erlösschmälerungen 0 -37 -37
Nettoerlöse 4.474 8.839 13.313

Der Materialaufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren des Geschäftsjahres 2013 gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB beträgt T€ 5.709 (Vorjahr T€ 7.862).

Der Personalaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB beträgt:

  2013 2012
T€ T€
Löhne und Gehälter 5.374 5.378
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 869 843
davon für Altersversorgung T€ 34 (Vorjahr T€ 209)    
  6.243 6.221

Im Anlagevermögen wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Gebäude in Höhe von TEUR 130 vorgenommen.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Weiterbelastung von Aufwendungen innerhalb des Konzerns T€ 3.037 (Vorjahr T€ 1.503). Hiervon entfallen T€ 1.929 für Transferpreisverrechnung, Kommissions- und Lizenzgebühren sowie periodenfremde Erträge aus der Weiterberechnung von in Vorjahren erbrachten Leistungen. T€ 1.108 betreffen weiterbelastete Restrukturierungsaufwendungen. Aus der Veräußerung einer Beteiligung wurde ein Buchgewinn von T€ 451 erzielt. Desweiteren sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 82 (Vorjahr T€ 148) und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen T€ 27 (Vorjahr T€ 53) enthalten.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 76 beinhalten im Wesentlichen Weiterberechnungen aus Konzernumlagen, Kursdifferenzen und Bankgebühren.

Die Außerordentlichen Aufwendungen beinhalten mit T€ 832 den antizipierten Buchverlust aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen und Schulden bezüglich des im Januar 2014 durchgeführten Asset-Deals mit der KSW Technik GmbH und der weiteren Veräußerung des verbleibenden Wayne Business an Riverstone sowie T€ 96 aus der jährlichen Zuführung von 1/15 des Unterschiedsbetrags aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing und Mietverträgen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB in folgender Höhe:

  2014 Fällige ab 2015 Gesamt
T€ T€ T€
Fuhrpark 82 65 147
Betriebs- und Geschäftsausstattung 128 2 130
  210 67 277

Beschäftigte Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug in den letzten beiden Geschäftsjahren:

  2013 2012
Angestellte 53 69
Gewerbliche Arbeiter 46 46
Total 99 115

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2013 war Herr Wolfgang Möhle, Industriekaufmann.

Der Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB haben wir auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet.

Die Gesamtbezüge der früheren Geschäftsführer und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich im Geschäftsjahr 2013 auf T€ 61. Die Pensionsrückstellungen für diesen Kreis belaufen sich auf T€ 814.

Mutterunternehmen

Alleingesellschafterin ist die Dresser Europe S.P.R.L., Brüssel/Belgien, die zum Konzern der Dresser Inc., Addison/USA, gehört.

Die Dresser S.P.R.L. stellt einen Teilkonzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Dresser Europe GmbH einbezogen wird. Der Teilkonzernabschluss ist am Sitz der Dresser S.P.R.L. erhältlich.

Die General Electric Company Inc., Fairfield, Connecticut, USA stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Dresser Europe GmbH einbezogen wird.

Der Abschluss ist im Internet abrufbar.

 

Ratingen, den 19. Dezember 2014

Dresser Europe GmbH

Die Geschäftsführung

Wolfgang Möhle

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dresser Europe GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Dresser Europe GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Ratingen, den 19. Dezember 2014

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