HalService GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Kuttig seit 20.12.2010 | Prokura |
Uwe Ritzmann seit 15.9.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 35.00% | |
C******* S****** | 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Haltrans Hallesche Transportgesellschaft mbHHalle (Saale)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023HALTRANS HALLESCHE TRANSPORTGESELLSCHAFT MBH, HALLEAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HALTRANS HALLESCHE TRANSPORTGESELLSCHAFT MBH, HALLEAllgemeine Angaben Die Haltrans Hallesche Transportgesellschaft GmbH hat ihren Sitz in Halle. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer 8058 in Abteilung B eingetragen. Der Jahresabschluss der Haltrans Hallesche Transportgesellschaft mbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für das Geschäftsjahr 2023 kam das HGB in der Form des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) zur Anwendung. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze aufgestellt (§ 265 Abs. 1 S. 2 HGB). Nach § 268 Abs. 1 HGB wurde die Bilanz unter der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Darstellung der Umsatzerlöse des Geschäfts- und Vorjahres innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend § 277 Abs. 1 HGB i. d. F. BilRUG. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Bilanzierung erfolgt unter der "going-concern-Prämisse". Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für Zugänge im Wirtschaftsjahr erfolgt die Abschreibung anteilig. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro netto wurden im Wirtschaftsjahr in Höhe des Zugangs voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss sind die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten worden. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung in der Gewinn- und Verlustrechnung enthält diese Beträge. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: TEUR 0,0. Angabe zu Forderungen
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden im Wesentlichen Forderungen gegen Personal sowie Kautionen und 33 T€ Bonus für Maut erfasst. Rechnungsabgrenzungsposten Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zinsabgrenzungen von TEUR 112,1 (Vorjahr TEUR 138,1) aus noch anfallenden Zinsen für Ratenzahlungen aus Darlehensverträgen enthalten, ferner abgegrenzte Kfz-Steuern von TEUR 39,4 (Vorjahr TEUR 57,7) und Disagien von TEUR 131,9 (Vj TEUR 53,6). Die übrigen Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Gebühren für Genehmigungen, soweit sie auf 2024 entfallen. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen wurden bei der erstmaligen Anwendung nach dem BilMoG in der BilMoG-Eröffnungsbilanz aus Zuschreibungen auf das Anlagevermögen gemäß Art. 67 Abs. 4 EGHGB mit TEUR 62,7 gebildet. Die darauf entfallende latente Steuerbelastung von TEUR 18,8 wurde mit dem Betrag von TEUR 62,7 saldiert. Der in die Gewinnrücklagen eingestellte Eigenkapitalanteil nach Abzug latenter Steuern beträgt TEUR 43,9. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellung für:
Angabe zu Verbindlichkeiten
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 4.035,3 (Vorjahr: TEUR 4.883,1). Sicherungsrechte
an Kreditinstitute und Finanzdienstleister Angabe zu Erlösen und Aufwand gegenüber verbundenen Unternehmen
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 627,4 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Eigenkapitalanteil von Wertaufholungen Von der Möglichkeit, die Eigenkapitalanteile aus der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschriften nach dem BilMoG in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen, wurde Gebrauch gemacht. Der eingestellte Eigenkapitalanteil beträgt TEUR 43,9. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss von TEUR 1.016,4 soll dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von TEUR 1.459 hinzugerechnet und ein Bilanzgewinn von TEUR 2.475,4 ausgewiesen werden. Hieraus soll ein Teilbetrag von TEUR 652 an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. Der verbleibende Bilanzgewinn soll vorgetragen werden. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten von TEUR 1,5. Unter Einbeziehung der geplanten Ausschüttung erhöht sich die Verbindlichkeit auf TEUR 654. Die Angaben beinhalten nicht diejenigen Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wird in Anwendung der Vorschriften des § 286 Abs. 4 HGB und § 288 HGB verzichtet. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Geschäftsführer: Kfm. Uwe Ritzmann Halle (Saale) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Entscheidende Auswirkungen hat die Energiekrise auf die Kostenentwicklung des Unternehmens. Besonders seit Beginn des Ukraine-Krieges haben die Transport- und Logistikunternehmen mit extrem steigenden Diesel- Strom- und Gaspreisen sowie der drastischen Mauterhöhung ab Dezember 2023 zu kämpfen. Die Weitergabe dieser Preissteigerungen erfolgt unter anderem über die schon etablierten Dieselfloater, was allerdings immer nur zeitversetzt erfolgen kann. Ein Teil der steigenden Kosten muss als Preiserhöhungen an unsere Kunden weitergegeben werden, um negative Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu verhindern.
Halle (Saale), 8. August 2024 Uwe Ritzmann, Geschäftsführer
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023HALTRANS HALLESCHE TRANSPORTGESELLSCHAFT MBH, HALLEI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Haltrans Hallesche Transportgesellschaft GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen in Deutschland auf dem Gebiet der Straßentransporte. Die Gesellschaft, mit Hauptsitz in Halle, ist als Dienstleister mit der Durchführung und Vermittlung von Transporten im Güternah- und -fernverkehr auf der Straße einschließlich der dazu notwendigen logistischen Dienstleistungen und Beratungen beschäftigt. Im Zusammenhang mit der Erneuerung des Fahrzeugbestandes wird mit Gebrauchtfahrzeugen gehandelt. Wir verstehen uns als zuverlässiger Dienstleister und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Transportlösungen aus einer Hand. Hierbei stehen Qualität und Termintreue als wichtigste Grundsätze im Vordergrund. Das gesamte Dienstleistungsspektrum sichert unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unsere Kapazität durch Anschaffung zusätzlicher Sattelzugmaschinen erweitert. Dadurch erhöht sich unser Wertschöpfungsumfang. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Unser seit 2008 bestehendes Unternehmen hat seine Marktposition weiter gefestigt. Durch unsere Spezialisierung auf Kühl- und Lebensmitteltransporte in Verbindung mit unseren hohen Qualitätsansprüchen konnten wir uns am Markt weiter etablieren. Mit dem Anstieg der Produktion und Vorfertigung von Tiefkühlwaren sowie dem Ausbau von weiteren Kühllogistikzentren steigt der Bedarf an zuverlässigen Transporteuren. Die Eigenheiten dieser Produkte hinsichtlich einer durchgängigen Kühlkette bedingen den überwiegenden Transport auf der Straße. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz wurde fast wie im Vorjahr erreicht. Die konstante Umsatzentwicklung beruht einerseits auf der Auftragssicherung der bisherigen Kunden im Kühltransportbereich, andererseits auch darauf, dass Neukunden akquiriert werden konnten. Ersatz- und soweit erforderlich Erweiterungsinvestitionen im Fahrzeugbereich und die weitere Modernisierung unser Fahrzeugflotte sichern auch künftig unsere Flexibilität und Qualität der Transportleistungen. a) Ertragslage
Im Geschäftsjahr konnten die Erhöhungen der Energiekosten weitgehend gebremst werden, woraus sich ein Jahresüberschuss von T€ 1.016 herleitet. Der Aufwand für Treib- und Schmierstoffe hat sich absolut um T€ 1.380,2 verringert. Grund hierfür ist der jahresdurchschnittliche Rückgang der Dieselpreise im Vergleich zum Vorjahr. Außerdem konnten die immer noch hohen Dieselpreise - allerdings zeitversetzt - über den Dieselfloater an unsere Kunden weitergegeben werden, so dass sie sich nicht ergebnismindernd niedergeschlagen haben. Durch Rationalisierung in der Auftragsabwicklung konnte der Umsatz pro Fahrzeug im jährlichen Durchschnitt um ca. 8 % erhöht werden. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote konnte durch das positive Geschäftsergebnis auf 19,2 % (VJ 19,2%) konstant gehalten werden. Die Verbindlichkeiten haben sich erheblich um T€ -291 auf T€ 6.216 (VJ T€ 6.507) verringert. Die liquiden Mittel betrugen am Stichtag T€ 411. Gegenüber dem Vorjahr sind sie um T€ 651 gesunken. Im Gegenzug haben sich die kurzfristigen Vermögenswerte (Forderungen und Vorräte) um T€ 1.026 erhöht. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität. Die Finanzlage stellt sich geordnet dar. c) Vermögenslage Aktiva
Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen von Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere die Modernisierung des Fuhrparks. Das Anlagevermögen ist durch die Abschreibungen und Anlageabgänge des Fuhrparks, die die Neuanschaffungen übersteigen, gegenüber dem Vorjahr um T€ 216 gesunken. Die Forderungen und Vorräte zum Jahresende haben sich um 45,4 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind vor allem durch längere Leasinglaufzeiten bzw. Laufzeiten Darlehen der Fahrzeuge um 17,4 % auf T€ 4.037 (VJ T€ 4.883) gesunken. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Unternehmens ziehen wir die Kennziffer des täglichen Umsatzes, sowie die Umsatz- und Aufwandskennziffern (Diesel, Personalkosten, Maut, Reparaturen) je Fahrzeug sowie je Kilometer heran. Die Kennzahlen zeigen nach Herstellung der Vergleichbarkeit einen positiven Trend, der auf Effektivitätserhöhung und Reduktion durch effektives Kostenmanagement zurückzuführen ist. Dem wirkten negative Einflüsse der Energiekrise und des Ukrainekrieges insbesondere die Diesel- und Energiepreisentwicklung sowie der Mauterhöhung entgegen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten eine termingerechte Zahlung erreichen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen zu rd. 67,9 % gedeckt. 4. Gesamtaussage Die Umsatz-, Liquiditäts- und Ergebnisentwicklung war trotz der der noch andauernden Energiekrise und des Ukrainekrieges sehr gut. Der positive Trend des Vorjahres konnte beibehalten werden. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als stabil bezeichnet werden. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Halle unverändert über eine inländische Niederlassung in Lutherstadt Eisleben, von wo aus alle operativen Leistungen erbracht werden. IV. Prognosebericht Die Branchenentwicklung wird durch ein weiteres Anwachsen des Güterverkehrs auf der Straße gekennzeichnet sein. Es wird mit einer deutlichen Ausdehnung auf europaweite Mitwettbewerber zu rechnen sein. Hierbei können die kürzlich in der EU vereinbarten einheitlichen Marktzugangs- und Kabotageregelungen dazu beitragen, die Wettbewerbsbedingungen für den Straßengüterverkehr in der EU weiter anzugleichen. Länger laufende Verträge mit Auftraggebern werden unserem Geschäft in den nächsten Jahren weiter Kontinuität und Stabilität verleihen. Trotz Negativauswirkungen der Energiekrise und damit verbundenen rasanten Auf und Ab der Dieselpreise auf hohem Niveau sowie der enormen Erhöhung der Maut erwarten wir in den nächsten Jahren sowohl eine positive Entwicklung des Umsatzes als auch positive Betriebsergebnisse, vorausgesetzt die Ukrainekrise führt nicht zu noch nachhaltigeren Engpässen und/oder Preissteigerungen bei Rohstoffen, Kraftstoffen und Energie. Mit den auch in Zukunft kontinuierlich durchgeführten Qualifizierungen unserer Mitarbeiter werden wir die personellen Ressourcen des Unternehmens weiter erschließen. Auch für 2024 erwarten wir durch positive Synergieeffekte sowie Neuakquisitionen eine positive Entwicklung des Jahresumsatzes. Insgesamt gehen wir von einer positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in 2024 aus. Wir erwarten im Folgejahr 2024 ein positives Jahresergebnis. V. Chancen- und Risikobericht Chancen Die zunehmende Technisierung von Produktionsstätten im Lebensmittelbereich wird künftig dazu führen, dass erhöhte Anforderungen hinsichtlich der Transporte und Logistik gestellt werden. Dies wird zu einer deutlichen Aufwertung unseres Geschäfts für Kühltransporte führen. Unser Konzept besteht darin, mit einer modernen Fahrzeugflotte eine hohe Qualität und Termintreue für unsere Kunden zu erbringen und damit unsere Marktposition langfristig zu stabilisieren. Mit dieser modernen Fahrzeugflotte entsprechen wir auch den hohen Umweltanforderungen, insbesondere bei der Emissionsreduzierung von CO 2. Risiken Grundlegend werden vom Unternehmen Maßnahmen getroffen, mit denen Risiken zeitnah erkannt, analysiert und ihnen entgegengewirkt werden können. Insbesondere sehen wir in den Schwankungen der Preise für Diesel und der damit im Zusammenhang stehenden sonstigen Preisentwicklungen ein erhebliches Aufwandsrisiko. Das Risiko wird durch verbesserte Vereinbarungen zur Dieselpreisanpassung mit den Kunden weitestgehend den realen Kostensteigerungen angepasst werden. Die jederzeit mögliche Schwankung der Dieselpreise bedingt es, nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Ertrags- und Kostenstruktur voran zu treiben. Derzeit werden folgende wesentliche Schritte fortgesetzt:
Wir gehen davon aus, dass die Entwicklung der Preise die gesamte Logistikbranche betrifft und somit die Weitergabe der Erhöhung an die Kunden auch durchsetzbar sein wird. Die Problematik der Mautentwicklung als erheblicher Kostenfaktor in unserem Unternehmen bekommt in nächster Zeit zunehmende Bedeutung, da eine stetige Erweiterung des Mautstraßennetzes sowie eine erneute Erhöhung der Maut ab 2024 vorgenommen wurde. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass im Rahmen der Vertrags- und Preisgestaltung hier derzeit keine wesentlichen Risiken bestehen. Die anstehenden Veränderungen und Erweiterungen wurden analysiert und in die neuen Preisverhandlungen einbezogen. Die Entwicklung der Aufwendungen für die Kraftfahrzeugversicherung birgt aus jetziger Sicht keine größeren Risiken. Zur Schadenminimierung ist der weitere Einsatz von Sicherheitstechnik sowie die ständige Schulung der Mitarbeiter vorgesehen. Im Personalbereich besteht in der Bereitstellung von qualifiziertem, verantwortungsbewusstem Fahrerpersonal ein nicht zu unterschätzender Faktor. Hier versuchen wir über geeignete soziale und materielle Maßnahmen vorhandene Stammmitarbeiter zu binden und neue Mitarbeiter zu akquirieren. Das System der Arbeitssicherheit wird mit einer Belastungsanalyse weiter vervollkommnet. Ob sich die Situation zukünftig durch ein erheblich höheres Frachtraumangebot auf dem Markt für unser Unternehmen negativ auswirken wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt von uns nicht beurteilt werden. Die weiteren Auswirkungen der Ukrainekrise auf die Entwicklung unserer wirtschaftlichen Lage, sowohl kurz- als auch mittelfristig kann von uns derzeit nicht seriös eingeschätzt werden. Hier besteht insbesondere nach wie vor das Risiko, dass unsere Auftraggeber aufgrund fehlender Rohstoffe ihre Produktion einschränken müssen, ebenso wie das Risiko, dass durch überproportionale Kostensteigerungen im Energie- und insbesondere auch im Kraftstoffbereich oder sogar durch Engpässe im Bereich der Kraftstoffversorgung unser Transportangebot eingeschränkt werden muss. In diesem Fall erwarten wir negative möglicherweise entwicklungsbeeinträchtigende Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Halle (Saale), 8. August 2024 Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Haltrans Hallesche Transportgesellschaft mbH, Halle Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Haltrans Hallesche Transportgesellschaft mbH, Halle, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Haltrans Hallesche Transportgesellschaft mbH, Halle, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gifhorn, 08. August 2024 Brennecke Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dipl.-Kfm. Andreas Brennecke |
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