Roselies Stabskompanie KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dagmar Griesmeier seit 6.11.2024 | Geschäftsführer |
Rolf Thomas Pasel seit 4.3.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.93% | |
| 3.96% | |
| 2.86% |
| Name | Anteil |
|---|---|
GOD Management GmbHEigenbeteiligung | 3.96% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hyand Group GmbH (vormals: DevOps GmbH)BraunschweigKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023Der vorliegende Konzernlagebericht der Hyand Group GmbH (vormals DevOps GmbH) und ihrer in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ("Hyand-Group") umfasst den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023. Die Kennzahlen gelten, sofern nicht anders vermerkt, für den genannten Berichtszeitraum und beziehen sich auf die Hyand-Group. Informationen aus anderen Zeiträumen werden entsprechend benannt. Ebenso sind Maßnahmen und Kennzahlen, die sich auf einzelne Teilgesellschaften, Standorte und Marken beziehen, entsprechend gekennzeichnet. A. Wirtschaftsbericht Durch das ungebrochen hohe Tempo in der Digitalisierung ist der zügige Ausbau des Unternehmens zu einem der Top 15 IT-Beratungshäuser für branchenspezifische Geschäftsprozesse in Deutschland Ziel der Hyand-Group. Durch die hohe Kompetenz der Mitarbeitenden im In- und Ausland in den adressierten Kernbranchen entwickelt die Hyand-Group, branchenspezifische Produkte und Lösungen. Das realisierte und weiter geplante Wachstum in Verbindung mit dem fokussierten Geschäftsmodell und angestrebten hohen Margen sollen nachhaltig den Wert des Unternehmens steigern. Die Hyand-Group investiert in strategische Geschäftsentwicklung, das Recruiting und Marketing sowie den Ausbau der Vertriebskapazitäten. Diese Investitionen und unsere hohe Branchen- und Beratungsexpertise sind das Fundament für die erfolgreiche Fortführung unserer Wachstumsambitionen. Um sich beständig weiter als technologisch führende Unternehmensgruppe im Bereich der Softwareentwicklung weiter zu entwickeln investiert die Hyand-Group stark in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Auch die fortlaufende Weiterentwicklung unseres gruppeneigenen Softwareentwicklungsprozesses ist elementar wichtig, um Vorteile in der Wettbewerbsfähigkeit generieren zu können. Besonders durch die letzten Jahre mit der Covid 19-Pandemie, Cyber-Attacken aber auch dem Voranschreiten künstlicher Intelligenz ist Unternehmen bewusst geworden, wie wichtig moderne und zukunftsfähige IT-Infrastrukturen sind. Die dafür benötigte IT wird jedoch immer komplexer, sodass Unternehmen auf die Expertise eines IT-Partners angewiesen sind. Als herstellerunabhängiger Lösungsanbieter mit einem umfassenden Leistungsportfolio ist die Hyand-Group dafür bestens positioniert und bedient mit ihren Dienstleistungen sowohl DAX 40 Konzerne als auch den Mittelstand und Körperschaften des öffentlichen Rechts. 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die Hyand-Group ist in mehrere Geschäftsfelder unterteilt. Consulting: Erbringung von Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Anforderungsmanagement, Business Architektur, Enterprise Architekturmanagement, Sicherheit, Projektmanagement und Access und Identity Management. Softwareentwicklung: In diesem Geschäftsfeld werden Kundenprojekte sowohl auf Gewerk- als auch auf Dienstvertrags-Basis umgesetzt. Der Leistungsumfang erstreckt sich hierbei von der klassischen Cobol- über etablierte Java-, Net-, DevOps- und SAP- bis hin zu innovativen modernen Cloud-Entwicklungen. Im Weiteren erfolgt die Vermarktung von Lizenzen für eigenentwickelte (Datenbank-) Lösungen. Zudem erfolgt im Rahmen von Back2Back Verträgen die Vergabe von ganzen Gewerken an Nachunternehmer. Application Management: Erbringung und Organisation von Supportdienstleistungen sowohl auf Gewerk- als auch auf Dienstvertrags-Basis. Die Leistungen umfassen die Bereitstellung und den Betrieb von IT-Systemen sowie den Anwendungssupport an 24 Stunden in 7 Tagen der Woche. Die Hyand Technology GmbH (vormals: GOD mbH), GOD Nearshore SE und die Ströhmer Software GmbH als verbundene Unternehmen der Hyand-Group GmbH und die IT-Forum Beratung und Software GmbH als Gemeinschaftsunternehmen setzen ein sehr komplementäres Leistungsportfolio im primären Kundensegment der Automotive-Branche um. Gemeinsam nutzt man Synergien, um in der Leistungserbringung den Kunden daraus resultierende Mehrwerte bereitzustellen. Die in 2021 gegründeten Tochtergesellschaften als Near- und Offshore-Gesellschaften UAB GOD Lithuania, Litauen und der G.O.D. India Software Solutions Prv. Ltd., Indien, haben sich im Geschäftsjahr 2023 weiter etabliert und tragen positiv zur Geschäftstätigkeit der Hyand-Group bei. 2. Zusammenfassende Darstellung der gesamtwirtschaftlichen und der Branchensituation 2023 war die deutsche Wirtschaft zu großen Teilen des Jahresverlaufs von stagnierendem Wachstum geprägt. Im vierten Quartal entwickelte sich das Wirtschaftswachstum sogar negativ. Insbesondere zeigte sich dies bei der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP), das sich im Vergleich zu 2022 (+ 1,8 %) um -0,3 % reduzierte. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war stark beeinflusst von den Folgen des Kaufkraftverlusts aufgrund der Energiepreiskrise, welche besonders zu einer Abschwächung des privaten Konsums geführt hat. Im Weiteren wirkten sich die geringere Wachstumsentwicklung der Weltwirtschaft auf die Märkte sowie die weiterhin angespannten Situationen der aktuellen geopolitischen Spannungen und Krisen nachteilig aus. Die weiterhin kritische Lage auf dem Arbeitsmarkt wirkt zudem hemmend auf ein mögliches Wachstum nachhaltig ein. In ihrer Jahresprojektion im Januar 2023 ist die deutsche Bundesregierung von einem Wirtschaftswachstum von 0,2 % ausgegangen, musste diese Einschätzung primär aufgrund des Rückgangs des privaten Konsums im laufenden Jahr mehrfach anpassen. Während die Bundesregierung ihre Prognose zunächst im Frühjahr 2023 auf Basis der sich normalisierenden Inflationsraten noch auf ein Wachstum von 0,4 % anhob, korrigierte sie diese anschließend im Rahmen der Herbstprojektion aufgrund von anhaltenden geo- und geldpolitischen Krisen deutlich nach unten auf einen Rückgang um 0,4 %. Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Trotz einer leichten Erholung bei der Zahl der Beschäftigten, besonders zum Ende des Jahres, bleibt die Zahl der Arbeitslosen weitestgehend konstant. Insgesamt ist die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen leicht zurückgegangen und Neueinstellungen werden kritischer betrachtet. Mit einer Besserung der Lage wird erst ab dem Frühjahr 2024 gerechnet, sollte die Konjunktur wieder in Schwung kommen. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2023 haben sich in den Wirtschaftsräumen, in denen die Hyand-Group hauptsächlich tätig ist, unterjährig deutlich eingetrübt und waren teilweise sogar von Rückgang geprägt. Insofern waren die Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt als herausfordernd zu bewerten. Der deutsche Branchenverband Bitkom veröffentlichte zuletzt im Januar 2024 seine Entwicklungsprognosen für die Branche. Er erwartet für 2023 ein merklich gebremstes Wachstum beim deutschen Markt für Informationstechnik von 2,2 % auf 142,9 Mrd. €. Auf Basis von Schätzungen der Bitkom werden die für die Hyand-Group relevanten Marktvolumen der Segmente Software 2023 mit 41,5 Mrd. € und IT-Services mit 49,4 Mrd. € angegeben. Festzustellen war, dass die branchenspezifischen Rahmenbedingungen spürbar herausfordernder als im Vorjahr waren, jedoch weiterhin gute Rahmenbedingungen für die Geschäftsentwicklung von der Hyand-Group bieten. Insgesamt konnte die Hyand-Group ihre Marktstellung behaupten. Neben den im vorstehenden Wirtschaftsbericht aufgeführten Faktoren gab es in den für die Hyand-Group relevanten Märkten keine wesentlichen Ereignisse außerhalb der Unternehmensgruppe, die sich auf den Geschäftsverlauf signifikant ausgewirkt haben. 3. Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung In 2023 hat die Hyand-Group ihre wirtschaftliche Situation in einem herausfordernden Marktumfeld weiter positiv entwickeln können. Die Umsatzerlöse lagen im Berichtszeitraum 2023 bei T€ 62.627 (Vorjahr: T€ 66.180). Zu den Umsatzerlösen trugen M&A Transaktionen im Berichtszeitraum mit T€ 338 bei. Der Rückgang in den Umsatzerlösen resultiert primär aus der planmäßigen Beendigung nicht-strategischer Back2Back-Geschäftsaktivitäten mit einem Partner sowie einem temporär rückläufigen Geschäftsvolumen in den Bereichen Consulting und Application Management. Im Kerngeschäft des Geschäftsfelds Softwareentwicklung konnte die Hyand-Group ihre Umsatzerlöse deutlich steigern. Zudem trug die IT-Forum Beratung und Software GmbH infolge ihrer erstmaligen Quotenkonsolidierung mit T€ 1.742 zum Umsatz im Geschäftsfeld Softwareentwicklung bei. Weiterhin bildet der gezielte Einsatz bewährter Partnerfirmen ein probates Mittel, um konkrete kundenseitig getätigte Projektaufträge zu realisieren. Der Personalbestand der Tochtergesellschaften GOD Nearshore SE, GOD India Software Solutions Pvt. Ltd. und UAB GOD Lithuania konnte in einem herausfordernden Marktumfeld weiter gesteigert werden. Die darüber geschaffenen höheren Personalkapazitäten stellen einen wichtigen Eckpfeiler für das erwartete zukünftige Umsatzwachstum im Geschäftsfeld Softwareentwicklung dar. Die Reaktionsfähigkeit und Flexibilität der Hyand-Group ermöglichen es, die Bedürfnisse unserer Kunden adäquat zu bedienen, um Umsatzwachstum in unseren Kerngeschäftsfeldern realisieren zu können. 4. Forschung & Entwicklung Leistungen im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) wurden innerhalb des Konzerns durch die Tochtergesellschaften Hyand Technology GmbH (vormals: GOD mbH) und der GOD Nearshore SE realisiert. Wir setzen in unserer F&E auf Eigenforschung und Eigenentwicklung. Die organisatorische Aufstellung unserer F&E-Aktivitäten erfolgt dabei über alle drei Geschäftsfelder und auch über die Tochtergesellschaften übergreifend. Der Hauptfokus liegt hierbei auf der Optimierung und Verbesserung der Lieferleistungen. Folgende Themenfelder wurden im Berichtsjahr umgesetzt:
B. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Die Ertragslage vor Abschreibungen auf bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwerte und im Rahmen der Akquisition der GOD-Gruppe in 2021 erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert. Diese Entwicklung ist zu einem guten Teil auf die planmäßige Beendigung einer nicht-strategischen Back2Back-Geschäftsbeziehung mit einem Partner und dem temporär rückläufigen Geschäftsvolumen in den Bereichen Consulting und Application Management sowie gestiegenen Aufwänden für den Bezug von Dienstleistungen für M&A und Integrationsprojekten zurückzuführen. Der Bereich Softwareentwicklung konnte sich außerhalb des Bereichs der Back2Back-Geschäfte mit Partnern weiter positiv entwickeln und ein Umsatzwachstum generieren. Im Berichtsjahr 2023 weist die Hyand-Group einen Konzernjahresfehlbetrag T€ -6.233 (Vorjahr: T€ -1.729) aus. Auf den Konzernjahresfehlbetrag haben sich die buchhalterischen Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert und die immateriellen Vermögensgegenstände aus Unternehmenserwerben mit TEUR -9.776 (Vorjahr: T€ -9.738) ausgewirkt. Zudem haben sich die Aufwendungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen im Geschäftsjahr um T€ 898 auf T€ -3.956 (Vorjahr: T€ -3.058) erhöht, was primär auf den allgemeinen Anstieg der variablen Zinsen im Zuge der umgesetzten Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückzuführen ist. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind in 2023 wesentlich bedingt durch das gesunkene steuerliche Organschaftseinkommen (steuerliche Organschaft Hyand Group GmbH und Hyand Technology GmbH (vormals: GOD mbH)) auf T€-342 (Vorjahr: T€ -1.020) gesunken. Die Konzernunternehmen erzielten für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2023 folgenden unkonsolidierten Jahresüberschuss:
Zudem weist das erstmals in 2023 quotenkonsolidierte Gemeinschaftsunternehmen IT-Forum Beratung und Software GmbH einen Jahresüberschuss von T€ 341 aus, der zu 50% bzw. T€ 171 in den Konzernabschluss der Hyand-Group einbezogen wird. 2. Finanzlage Die Hyand-Group weist trotz hoher Investitionen in Unternehmenserwerbe einen hohen Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten aus. Diese belaufen sich per 31.12.2023 auf T€ 7.095 (Vorjahr: T€ 14.888). Im Berichtsjahr wurden Auszahlungen für Investitionen in das Immaterielle Anlagenvermögen sowie in das Sachanlagenvermögen in Höhe von T€ -336 (Vorjahr: T€ -809) getätigt. Darüber hinaus wurden analog zum Vorjahr Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 111 getilgt. Für Unternehmenserwerbe und den Erwerb von Anteilen nichtbeherrschender Gesellschafter wurden abzüglich des übernommenen Zahlungsmittelbestands T€ -9.485 ausgezahlt. Insgesamt betrachtet ist die finanzielle Lage der Hyand-Group im Geschäftsjahr 2023 als positiv einzustufen. 3. Vermögenslage 3.1. Anlagevermögen Im Berichtszeitraum hat die Hyand-Group Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände unternommen, welche im Wesentlichen auf den Erwerb von 100% der Geschäftsanteile an der Conwiss Consulting GmbH, Berlin, und die dabei erfolgte Neubewertung der immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 9.332 zurückzuführen sind. Dazu wurden im Zuge eines Asset Deals T€ 157 an Geschäfts- oder Firmenwerten erworben sowie im Rahmen von Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im immateriellen und im Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 335 investiert. 3.2. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Abschlussstichtag auf T€ 11.588 (Vorjahr: T€ 15.453). Dabei handelt es sich überwiegend um offene Rechnungen aus dem vierten Quartal der Tochtergesellschaft Hyand Technology GmbH (vormals: GOD mbH). Die Forderungen und Leistungen belaufen sich auf ein Viertel des Jahresumsatzes der Hyand Technology GmbH (vormals: GOD mbH). Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 1.841 (Vorjahr T€ 1.702) und resultieren insbesondere aus den Umsatzsteuervorauszahlungen sowie Gewerbe- und Körperschaftsteuererstattungsansprüchen der Hyand Group GmbH. 3.3. Kapitalstruktur Das Eigenkapital beläuft sich zum Abschlussstichtag auf T€ 26.481 (Vorjahr: T€ 33.320). Die bilanzielle Eigenkapitalquote des Konzerns beträgt somit zum Abschlussstichtag 28,1 % des Gesamtkapitals. Im Rahmen der Akquisition der GOD-Gruppe in 2021 hat sich die Hyand-Group darüber hinaus durch Aufnahme von Bankdarlehen sowie durch sonstige Darlehensverbindlichkeiten finanziert und verfügt weiterhin über signifikante eingeräumte ungenutzte Kreditlinien. Die im syndizierten Kreditvertrag vereinbarten Finanzkennzahlen wurden im Geschäftsjahr 2023 durchgängig eingehalten. 3.4. Miet- und Pachtverträge Die Hyand Technology GmbH (vormals: GOD mbH) mietet langfristig Büroräumlichkeiten in der Roseliesstr. 1 in 38126 Braunschweig an. Zusätzlich zu den bestehenden Büroflächen in Braunschweig Roseliesstraße 1 besteht die Anmietung von Büroflächen in der Goeppert-Mayer-Straße 2 als Campus-Erweiterung weiter fort. Die Bürofläche in Wolfsburg, Max von Laue Weg 11b wurde im Geschäftsjahr gekündigt und wird in 2025 aufgegeben. Unverändert im Geschäftsjahr 2023 fortgeführt wurde die Anmietung mehrerer Arbeitsplätze im Rahmen der Arbeitsplatzüberlassung bei einem wichtigen Kunden. Durch die GOD Nearshore SE und der Ströhmer Software GmbH wurden wie in den Vorjahren die Büroflächen in Pl. Nowy Targ 28 in Breslau, Polen, und in der Münchener Str. 23 in Ingolstadt, Deutschland, angemietet. Durch die UAB GOD Lithuania und die G.O.D. India Software Solutions Prv. Ltd. wurden die 2022 neu angemieteten hochmodernen Büroflächen an den Standorten Kaunas in der Jonavos str. 60C in und Pune im 6th floor pentagon P-2 Magarpatta city weiter genutzt. Ebenfalls fortgeführt wurde die Anmietung der Büroflächen durch die UAB GOD Lithuania am Standort in Vilnius in der Zalgirio g 135. Mit Akquisition der Conwiss Consulting GmbH zum Ende des Geschäftsjahres 2023 kommen Mietverträge für Räumlichkeiten in der Brandenburger Str. 5A, 14467 Potsdam hinzu. Der Mietvertrag für diese Räumlichkeiten wurde im Februar 2024 um zwei Jahre verlängert. 4. Personalbereich 4.1. Mitarbeiterentwicklung Die Verteilung der Angestellten 527 (Vorjahr: 466) setzt sich zusammen aus 427 (Vorjahr: 399) Festangestellten in Vollzeit und 100 (Vorjahr: 67) Festangestellten in Teilzeit. Insgesamt betrug die Anzahl der Mitarbeitenden inklusive der Auszubildenden und dualen Studenten zum 31.12.2023 auf FTE-Basis 500,9, wobei ein FTE einem Mitarbeiter mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden entspricht. Es werden 19 Auszubildende und duale Studenten beschäftigt. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 waren die Arbeitnehmer in den Geschäftsfeldern Consulting, Software-Entwicklung und Application Management sowie den Bereichen Zentrale Verwaltung (Finanz- und Rechnungswesen, Personal, Controlling, Administration) tätig. Darüber hinaus bilden die Hyand Technology GmbH (vormals: GOD mbH) und die Ströhmer Software GmbH Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und duale Studenten der Informatik aus. Die Regelarbeitszeit für Arbeitnehmer in Vollzeit, Auszubildende und Praktikanten lag im Berichtsjahr bei 40 Stunden in der Woche (Montag bis Freitag) bzw. bei 174 Stunden im Monat. Die wöchentliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer in Teilzeit betrug üblicherweise zwischen 20 und 38,75 Stunden. Die Struktur des Stammpersonals der Hyand-Group hat im Berichtsjahr keinen signifikanten Veränderungen unterlegen. Angesichts der Unternehmensgröße ist das Ausmaß der natürlichen Fluktuation als gering einzustufen. Der Personalbestand konnte im Berichtsjahr um 13 % gesteigert werden. Dieser Anstieg resultiert nahezu vollständig aus M&A Tätigkeiten. 4.2. Aus- und Weiterbildung Die Hyand-Group verfolgt das Ziel, den weiter zunehmenden Bedarf an Fach- und Führungskräften verstärkt auch aus den eigenen Reihen zu generieren. Aus- und Weiterbildung, die Entwicklung von Mitarbeitenden und Führungskräften sowie das Wissensmanagement haben deshalb bei der Hyand-Group einen besonders hohen Stellenwert. Der Personalbereich konzipiert und organisiert zentral für die in- und ausländischen Gesellschaften Entwicklungsprogramme für Fach- und Führungskräfte sowie begleitende Programme zu Ausbildung und dualem Studium. Zudem verfügt Hyand-Group über hauseigene Akademien im Bereich DevOps und Cobol. Es ist angedacht, das Akademiekonzept weiter auszubauen um das Portfolio an Schulungen für die Mitarbeitenden aller Hierarchiestufen deutlich zu erweitern. 4.3. Arbeitgeberattraktivität Die Hyand-Group sieht sich als zukunftsstarken Arbeitgeber und bietet unternehmerischen Freiraum mit klaren Zielen, Wertschätzung und Verbundenheit in einem starken engagierten Team sowie viele Möglichkeiten, die Work-Life-Balance individuell zu gestalten. Flache Hierarchien ermöglichen zudem die frühe Übernahme von Verantwortung und fördern unternehmerisches Denken bei allen Mitarbeitenden. Zufriedene Mitarbeitende und ein wertschätzendes, sicheres Arbeitsumfeld sind für die Hyand-Group essenzielle Bestandteile der Arbeitskultur. Die Hyand-Group hat ein Arbeitskonzept geschaffen, das flexible Arbeitszeiten und -orte mit modernen Kommunikationstechnologien zu einem produktiven Arbeitsumfeld vereint. Die Arbeitsansätze sind durch ihre Flexibilität hervorragend darauf ausgelegt, die jeweiligen Arbeits- und Projektanforderungen in Einklang zu bringen. Durch den konsequenten Einsatz von Web-Konferenz-Systemen wurden die etablierten Kommunikations-, Entwicklungs- und Unternehmensprozesse fortgeführt sowie die Produktivität und die Lieferfähigkeit uneingeschränkt aufrechterhalten. C. Risiko- und Chancenbericht Das Ziel des Risikomanagements der Hyand-Group ist es, Risiken und Chancen frühestmöglich zu identifizieren und zu bewerten, Chancen durch geeignete Maßnahmen wahrzunehmen sowie wirtschaftliche Schäden zu begrenzen. Die wesentlichen Risiken der Geschäftsentwicklung liegen in der geringen Kundendiversifikation, dem Fachkräftemangel und in dem unvorhersehbaren Einfluss des Kriegs in der Ukraine auf die wirtschaftliche Gesamtlage. Infolge des zum Berichtszeitpunkt andauernden Ukrainekonflikts können sich Auswirkungen auf die Lieferketten ergeben und darüber auf die Auftragslage oder dem Zugang zu Märkten ergeben. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden noch keine nachteiligen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns identifiziert. Um den vorgenannten Risiken angemessen begegnen zu können und diese entsprechend zu mitigieren, wurden regelmäßige Controllingaktivitäten stärker ausgeprägt und etabliert. Es werden Forecasts auf Basis der vorhandenen Geschäftszahlen und Planungsannahmen erstellt und dem verantwortlichen Personenkreis in monatlichen Abständen zur Verfügung gestellt. Dazu wird das Berichtswesen mithilfe von täglich bzw. quartalsweise erstellten Finanzberichten und Kennzahlen (KPI's) unterstützt. Forderungsausfallrisiken werden kontinuierlich durch unser Debitorenmanagement analysiert und mit der Bildung von Einzelwertberichtigungen bilanziell abgebildet. Darüber hinaus wird der Liquiditätsstatus der Gesellschaft regelmäßig überwacht, sodass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft anhand einer laufend aktualisierten Liquiditätsplanung gesichert ist. Das aktuelle Marktgeschehen ist von einer hohen Dynamik geprägt. Die Themen digitale Strategie, Cloud-Technologien, Digitale Transformation und die Transformation zur Elektro-Mobilität verändern permanent die Anforderungen und das Leistungsspektrum aller IT-Dienstleister. Mit der Etablierung der E-Mobilität im Automobilbereich und den daraus resultierenden neuen Produktideen und Projekten, die die Innovation und den Einsatz von neuen Technologien fördern, sehen wir eine zusätzliche Entwicklungsperspektive unseres Unternehmens. Die Fähigkeit, relevante Veränderungen in unseren Absatzmärkten frühzeitig zu erkennen und diese zeitnah zu bedienen, wird für eine erfolgreiche Fortentwicklung des Geschäfts von zentraler Bedeutung sein. Aus heutiger Sicht zeichnen sich aus der Gegenüberstellung der Risiken und der Tragfähigkeit des Konzerns keine den Fortbestand gefährdenden Risiken ab. Die Geschäftsführung der Hyand Group GmbH ist davon überzeugt, die sich bietenden Chancen auch in der Zukunft nutzen zu können, ohne dabei unvertretbar hohe Risiken einzugehen. D. Voraussichtliche Entwicklung Mit dem aktuellen Personalstamm sowie den unterjährig im Geschäftsjahr 2023 durchgeführten M&A Aktivitäten und der technisch, methodischen und fachlichen Ausrichtung der Geschäftsfelder ist die Unternehmensgruppe für die nächsten Jahre zukunftssicher aufgestellt. Für die Zukunft wird die Unternehmensgruppe ihre lokalen und Shoring-Kapazitäten und Kundenbeziehungen weiter ausbauen, um für die Zukunft die Position als skalierfähiger IT-Dienstleister weiterhin zu festigen und auszubauen. Hierzu ist das oberste deutsche Konzernunternehmen die DevOps Holding GmbH, Braunschweig, im Januar 2024 einen Zusammenschluss mit der MT-Gruppe aus Ratingen eingegangen. Der Zusammenschluss wurde im März 2024 mit Eintragung im Handelsregister vollzogen und soll künftig dazu führen sich als TOP 15 IT Dienstleister in Deutschland zu etablieren. Für das Jahr 2023 rechnen wir mit einer leichten Steigerung der Umsatzerlöse sowie einer leichten Verbesserung des Konzernergebnisses im Vergleich zum Vorjahr.
Braunschweig, 7. Mai 2024 Rolf Pasel Thorsten Kollet Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Konzernanhang Die Hyand Group GmbH (vormals DevOps GmbH) mit Sitz in Braunschweig ist im Handelsregister des Amtsgerichts Braunschweig seit dem 14.01.2021 unter der Nummer HRB 209338 eingetragen. Der Konzernabschluss der Hyand Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel. Darüber hinaus wurde auch ein Konzernlagebericht erstellt. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgte gem. § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Angaben zum Konsolidierungskreis Die Schutzklausel des § 313 Abs. 3 HGB wurde in Anspruch genommen. 1. Einbezogene Unternehmen Alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen, die unter rechtlichem und/oder maßgeblichem Einfluss der Hyand Group GmbH stehen, sind gem. § 290 Abs. 2 HGB in den Konzernabschluss einbezogen. In den Konsolidierungskreis sind neben der Hyand Group GmbH die folgenden Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen der Hyand Group GmbH unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht.
Das Wirtschaftsjahr der G.O.D. India Software Solutions Pvt. Ltd, Indien, ist der Zeitraum vom 01.04.2023 bis 31.03.2024. Aufgrund von Wesentlichkeitsgründen wurde auf die Erstellung eines Zwischenabschlusses zum 31.12.2023 verzichtet. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die 100%-Tochter der Hyand Group GmbH, die EPCon IT-Consulting GmbH mit Sitz in Minden seitwärts auf die Hyand Technology GmbH (vormals: GOD Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH oder GOD mbH) verschmolzen. Im Frühjahr 2023 wurden die rechtlichen Anteile an der Ströhmer Software GmbH mit Sitz in Ingolstadt durch die Hyand Technology GmbH (vormals: GOD mbH), Braunschweig, erworben. 2. Assoziierte Unternehmen
Die Bilanzierung für das Gemeinschaftsunternehmen IT-Forum Beratung und Software GmbH wurde im Geschäftsjahr geändert und auf Quotenkonsolidierung umgestellt. Durch die geänderte Darstellung wird die wirtschaftliche Aussagekraft erhöht und an die wirtschaftliche Beurteilung durch unsere externen Stakeholder darunter auch Kreditinstitute angeglichen. Der Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt sich in Bezug auf den quotenkonsolidierten Anteil an der IT-Forum Beratung und Software GmbH wie folgt dar:
III. Konsolidierungsmethoden sowie Bilanzierung und Bewertung 1. Erstkonsolidierung und Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte in Form der Neubewertungsmethode. Das bedeutet, dass in den Konzernabschluss zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung die Vermögensgegenstände und Schulden der Gesellschaft, an der ein Kapitalanteil erworben wurde, zu deren Zeitwerten übernommen wurden. Ein sogenannter aktiver Unterschiedsbetrag ergibt sich, wenn der Beteiligungsbuchwert größer als das anteilige Eigenkapital zu Zeitwerten und ein passiver Unterschiedsbetrag, wenn der Beteiligungsbuchwert kleiner als das anteilige Eigenkapital zu Zeitwerten ist. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2023 zu 100% erworbenen Conwiss Consulting GmbH, Berlin, entstand ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 9.331.505,54 Euro, welcher als Differenz zwischen den Anschaffungskosten inkl. Anschaffungsnebenkosten in Höhe von 9.875.000,00 Euro und dem zu eliminierenden Zeitwert des Eigenkapitals der Conwiss Consulting GmbH in Höhe von 543.494,46 Euro ermittelt wurde. Dem Erwerb von 100% der Geschäftsanteile an der Conwiss Consulting vorgelagert fand ein Anlagenkauf statt, bei dem die Conwiss Consulting für 895.000,00 Euro alle betriebsnotwendigen Vermögensgegenstände, primär Kundenverträge der Conwiss IT-Consulting GmbH erworben hat. Auf Grundlage einer handelsrechtlichen Kaufpreisallokation wurden im Rahmen der Zeitwertermittlung kundenbezogene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 895.000,00 Euro angesetzt. Der aus der Erstkonsolidierung resultierende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von insgesamt 9.331.505,54 Euro wurde aktiviert und wird über die Dauer von 10 Jahren abgeschrieben. Aufgrund des Asset Deals und der darüber erworbenen kundenbezogenen immateriellen Vermögensgegenstände bestehen zwischen dem handelsrechtlichen Abschluss, in dem die Zeitwertanpassungen buchhalterisch erfasst wurden, und dem für die Steuerbemessung maßgeblichen Rechenwerk keine Differenzen, weswegen keine passive latenten Steuern gebildet wurden. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Konzernabschluss der Hyand Group GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt, mit der Ausnahme, dass in Abweichung von § 301 Abs. 2 HGB als Erstkonsolidierungszeitpunkt der Geschäftsjahresbeginn herangezogen wurde. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bilanzierte Geschäfts- und Firmenwerte werden mangels Möglichkeit einer verlässlichen Schätzung entsprechend § 253 Abs. 3 S.3 u. 4 HGB über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der jeweiligen voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände - orientiert an den steuerlichen AfA-Tabellen - vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Nettoanschaffungskosten 800,00 Euro nicht überschreiten, wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im gleichen Geschäftsjahr als Abgang behandelt. Die Finanzanlagen (Genossenschaftsanteile) wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Vorräte und unfertige Leistungen werden zu Herstellkosten bewertet. Diese umfassen neben den direkten Fertigungslohnkosten angemessene Fertigungsgemeinkosten. Darauf erfolgen bei Bedarf Wertberichtigungen unter Berücksichtigung der bis zur Fertigstellung noch zu erwartenden Kosten und der Realisierbarkeit der daraus entstehenden Kundenforderungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände gem. § 266 Abs. 2 B. II. HGB sind zum Nominalwert ausgewiesen. Zur Bilanzaufstellung sind alle erkennbaren Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt worden. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Für Guthaben bei bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen Kontoauszüge zum Bilanzstichtag vor. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr sind gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet worden. Es wurden Rechnungsabgrenzungen auf der Aktivseite der Bilanz für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, gebildet. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten nach Vorgaben des § 249 Abs. 1 HGB gebildet. Dabei wurden alle Geschäftsvorfälle und Risiken nach kaufmännischer Art und Weise beurteilt und bewertet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt unter Ansatz des Erfüllungsbetrags. Erfüllungsbetrag ist der Betrag, der zur Begleichung einer Verbindlichkeit zukünftig zu entrichten ist. Hierbei werden entsprechende Lohn-, Preis- und Kostensteigerungen einbezogen. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen werden die nachfolgenden Entwicklungen sofern notwendig und einschlägig einbezogen: • Lohn- und Gehaltssteigerungen • Karriereentwicklungen • Fluktuation der Belegschaft • Rententrend Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Es wurden Rechnungsabgrenzungen auf der Passivseite der Bilanz für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, gebildet. 3. Währungsumrechnung Die Umrechnung von Aktiva und Passiva aus Jahresabschlüssen von Tochtergesellschaften in fremder Währung erfolgte gem. § 308a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Eigenkapitalposten wurden zum historischen Kurs umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen wurden mit Ausnahme der Abschreibungen mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet. IV. Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Fristigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist im nachstehenden Forderungsspiegel dargestellt.
Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in 2023 mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 118.867,56 Euro.
Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in 2022 mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 119.203,53 Euro. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 217.447,07 Euro beinhalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für Mietlizenzen und Versicherungen. 4. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital beträgt 100.000,00 Euro (Vorjahr: 100.000,00 Euro). Die Kapitalrücklagen betragen 33.669.326.60 Euro (Vorjahr: 33.891.869,38 Euro). Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Konzerneigenkapitalspiegel zu entnehmen. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Rückstellungen für Tantieme sowie Rückstellungen für von Arbeitnehmern noch nicht in Anspruch genommenen Urlaub und Überstunden bei der Tochtergesellschaft Hyand Technology GmbH (vormals: GOD mbH). 6. Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 8.881,00 Euro. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der Erfüllungsbetrag für die Pensionsverpflichtungen wurde unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Rechnungszins von 1,82 % und einer erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerung von 0,00 % auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für den Wertansatz der verrechneten Vermögenswerte wurde der beizulegende Zeitwert mit Hilfe anerkannter versicherungsmathematischer Grundsätze und unter Berücksichtigung der aktuellen Einkommensteuer-Hinweise bestimmt. Infolge der Quotenkonsolidierung der IT-Forum Beratung und Software GmbH im Geschäftsjahr 2023 wurden 50% bzw.. 182.563,44 Euro der mit den verrechnungsfähigen Vermögenswerten saldierten Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen im Konzernabschluss der Hyand-Group als Pensionsrückstellungen berücksichtigt. Die bilanzierte Pensionsrückstellung betrifft den zu Ende 2023 ausgeschiedenen Geschäftsführer der auch 25% Gesellschafter der IT-Forum Beratung und Software GmbH ist. 7. Verbindlichkeiten Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ist im nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten eine Kaufpreisverbindlichkeit gegenüber der Conwiss IT-Consulting GmbH, deren Begleichung nicht durch Barmittel erfolgt, sondern durch Kapitalmaßnahmen beglichen wird, an deren Ende sich die Conwiss IT-Consulting GmbH an der DevOps MEP GmbH & Co. KG beteiligen wird.
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich sowohl in 2023 als auch in 2022 um die Verbindlichkeiten gegenüber der alleinigen Gesellschafterin DevOps Holding GmbH, München. 8. Passive latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf den Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen Abschluss, in dem die fortgeführten Zeitwertanpassungen zum 31.12.2023 in Höhe von insgesamt 24.997.515,97 Euro buchhalterisch erfasst wurden, und dem für die Steuerbemessung maßgeblichen Rechenwerk. Die über den Unternehmenserwerb der Conwiss Consulting GmbH erworbenen Kundenbeziehungen in Höhe von 895.000 Euro sind sowohl steuerlich als auch handelsrechtlich abzuschreiben, weswegen ein Ansatz latenter Steuern entfällt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 30-31,58 %. Außer der Körperschaftsteuer und dem Solidaritätszuschlag wurde bei der Ermittlung der latenten Steuern grundsätzlich die durchschnittliche Gewerbesteuerbelastung der Hyand Technology GmbH (vormals: GOD mbH) berücksichtigt. Die Latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus den entgeltlich erworbenen kundenbezogenen immateriellen Vermögensgegenständen. Die passiven latenten Steuern zum 31.12.2023 betragen 7.886.529,65 Euro. V. Angaben und Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsfeldern wie folgt:
Bestandsveränderungen Die Bestandsveränderungen betrugen im Geschäftsjahr 306.568,22 Euro. Sonstige betriebliche Erträge Die betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr 2023 betrugen 1.410.359,84 Euro (Vorjahr: 353.435,45 Euro). Der Anstieg resultiert aus der Weiterverrechnung von Beratungskosten (1.150.000 Euro) an die projektbeteiligten Unternehmen, darunter auch das Mutterunternehmen der Hyand Group GmbH. Materialaufwand Die Aufwände für bezogene Leistungen verringerten sich im Geschäftsjahr 2023 um 4.619.976,82 Euro auf 19.360.253,63 Euro. Ursächlich hierfür war primär die planmäßige Beendigung einer Geschäftsbeziehung mit einem Partner im Back2Back-Geschäft. Personalaufwand Der Personalaufwand im Geschäftsjahr erhöht sich von 26.189.051,17 Euro in 2023 auf 30.399.493,60 Euro in 2023, wobei die Erhöhung primär aus einem höheren Personalbestand und allgemeinen Lohn- und Gehaltserhöhungen resultiert. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr 6.305.908,04 Euro und liegen bedingt durch hohe Einmalkosten im Bereich M&A Beratung und Integration um 2.295.567,88 Euro deutlich über dem Vorjahr mit 4.010.340,16 Euro. Zudem trug die Quotenkonsolidierung der IT-Forum Beratung und Software GmbH zu der Erhöhung bei. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen lagen mit 10.212.914,85 Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von 3.955.630,99 Euro liegen insbesondere aufgrund des gestiegenen Zinsumfelds um 897.805,00 Euro über dem Vorjahr. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 341.178,58 Euro (Vorjahr: 1.020.098,30 Euro) sind insbesondere infolge des auch durch hohe Einmalkosten gesunkenen Organschaftseinkommens (Ertragsteuerliche Organschaft zwischen der Hyand Group GmbH und der Hyand Technology GmbH (vormals: GOD mbH)) deutlich gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Angaben zum Abschlussprüferhonorar § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Das Honorar des Konzernabschlussprüfers, das in den sonstigen Rückstellungen berücksichtigt ist, gliedert sich wie folgt:
2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Verteilung der Angestellten 474 (Vorjahr: 466) setzt sich zusammen aus 375 (Vorjahr: 399) Festangestellten in Vollzeit und 99 (Vorjahr: 61) Festangestellten in Teilzeit. Es werden 19 Auszubildende und duale Studenten in Vollzeit beschäftigt. Die Anzahl von Personen in der Geschäftsführung unter Berücksichtigung der verbundenen Unternehmen beläuft sich auf 6 Personen. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer bei der IT Forum betrug 30,0. 3. Namen der Geschäftsführer Zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt: - Herr Igor Krahne, Geschäftsführer, Braunschweig (bis 06.03.2024) - Herr Ralf Holland, Geschäftsführer, Wendeburg (bis 06.03.2024) - Herr Thorsten Kollet, Geschäftsführer, Weißenthurm - Herr Rolf Pasel, Geschäftsführer, München (ab 06.03.2024) 4. Vergütungen der Geschäftsführer Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe über die Bezüge unterbleibt gem. § 314 Abs. 3 Satz 1 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB. 5. Ergebnisverwendungsvorschlag, § 314 Abs. 1 Nr. 26 HGBDer im Jahresabschluss der Muttergesellschaft, Hyand Group GmbH, zum 31.12.2023 ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 1.204.729,69 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. 6. Befreiung von der Offenlegungspflicht Die deutsche Kapitalgesellschaft Hyand Technology GmbH (vormals: GOD Gesellschaft für Organisation und Datenverarbeitung mbH), Braunschweig mit Ergebnisabführungsvertrag oder mit einer freiwilligen Verpflichtung zur Verlustübernahme durch die Muttergesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Aufstellung eines Lageberichts und Anhangs sowie der Nichtveröffentlichung ihres Jahresabschlusses in Anspruch. 7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Am 31. Januar hat die Muttergesellschaft der Hyand Group GmbH Verträge über die Fusion mit der MT-Gruppe, Ratingen geschlossen. Im Rahmen der Fusion wird die oberste deutsche Holdinggesellschaft der MT-Gruppe in die DevOps Holding GmbH gegen Gewährung neuer Anteile für die Altgesellschafter der MT-Gruppe eingebracht. Im März 2024 wurde entschieden, das verbundene Unternehmen Ströhmer Software GmbH zu liquidieren und die Gesellschaft aufzulösen. Das Liquidationsverfahren ist eröffnet.
Braunschweig, 7. Mai 2024 Rolf Pasel Thorsten Kollet
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzern-EigenkapitalspiegelKonzern-Eigenkapitalspiegel 2023
Fortsetzung:
Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hyand Group GmbH, Braunschweig Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Hyand Group GmbH, Braunschweig, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Hyand Group GmbH, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 7. Mai 2024 Deloitte
GmbH
Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer Jan-Christian Wilhelms, Wirtschaftsprüfer Weitere AngabenDie Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 16. September 2024. |
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