Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 11627
Eingetragen
15.2.1985
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBetrieb der SammelkanalisationBetrieb von Kläranlagen
Gegenstand
Die Ausführung von Rohr- und Kanaluntersuchungen mit Fernsehwagen, Hochdruckkanalreinigungen , Transporte umweltgefährdender Stoffe nach den Bestimmungen der §§ 11 und 12 des Abfallbeseitigungsgesetzes. Grubenentleerungen sowie allen damit zusammenhängenden artähnlichen Aufgaben insbesondere auch der Betrieb eines Rohrreinigungsschnelldienstes. Die Gesellschaft darf auch die Geschäftsführung von anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, sie vertreten, sich an solchen beteiligen oder derartige Gesellschaften errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nadine Wambach
seit 19.12.2024
Prokura
Conny Denise Knop
seit 19.12.2024
Prokura
Bruno Wambach
seit 15.11.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kanal Wambach GmbH

Neuwied, Stadtteil Engers

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Geschäftstätigkeit

Die Kanal Wambach GmbH - im folgenden nur Kanal Wambach - ist ein Familienbetrieb seit 1970. Über zwei Generationen erstrecken sich mittlerweile das technische Wissen und die betriebliche Erfahrung. Das Dienstleistungsangebot der Kanal Wambach umfasst Kanalreinigung/Sanierung, Kanaluntersuchung, umweltgerechte Entsorgung, Rohrreinigung und sonstige Dienstleistungen. Kanal Wambach ist ein geprüfter Fachbetrieb des TÜO und ist über den TÜV Rheinland nach dem Wasserhaushaltsgesetz geprüft. Sitz der Gesellschaft ist Neuwied.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung

Nach dem Corona-Einbruch in der ersten Jahreshälfte 2020 erholte sich die Weltwirtschaft im Jahr 2021 weiter. Die Entwicklung innerhalb des Jahres 2021 war jedoch zweigeteilt. In der ersten Jahreshälfte gab es einen überraschend schnellen Erholungsprozess. In der zweiten Hälfte des Jahres gestaltete sich die wirtschaftliche Entwicklung zunehmend zäher. Pandemiebedingte Rückschläge sowie angebotsseitige Engpässe führten zu Verzögerungen im Aufholprozess.

Deutsche Konjunktur

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um ca. 2,9 % höher als im Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung konnte dabei in fast allen Wirtschaftsbereichen gesteigert werden, erreichte jedoch trotz der Zuwächse nicht flächendeckend das Vorkrisenniveau

Branchenentwicklung

Die Rahmenbedingungen für unsere Branche sind weiterhin gut. Private Haushalte nehmen unsere Dienstleistungen unabhängig von der konjunkturellen Lage in Anspruch. Die Abwasserinfrastruktur der kommunalen Haushalte muss kontinuierlich gewartet werden. Durch Umweltauflagen sind auch Industrie und Wirtschaft verpflichtet ihre Abwasserinfrastruktur laufend zu warten.

Trotz der guten Rahmenbedingungen waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch für unsere Branche spürbar. Die Kontakteinschränkungen führten unter anderem in einigen Kundenbranchen zu einem direkten Nachfragerückgang (z.B. Gastronomie) bzw. zu einer Erschwernis der Auftragsdurchführung.

Geschäftsverlauf

Auftrags- und Umsatzentwicklung

Der Umsatz ist im Geschäftsjahr 2021 um 12,3 % gestiegen. Der Umsatz entfällt komplett auf das Inland.

Geschäftsergebnis

Das Ergebnis vor Steuern ist im Vergleich zu 2020 von T€ 550 auf T€ 607 gestiegen. In einem anspruchsvollen Marktumfeld konnte somit ein gutes Jahresergebnis erzielt werden.

Investitionen

Die Investitionen in Höhe von T€ 1.304 entfallen im Wesentlichen auf Fahrzeuge und deren Ausstattung.

Kunden

Die Kundenbasis ist durch eine Diversifikation in zahlreiche Branchen und Größenklassen gekennzeichnet.

Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2021 waren 63 Mitarbeiter bei Kanal Wambach beschäftigt. Das Team besteht überwiegend aus langjährigen Mitarbeitern. Die Mitarbeiter nehmen regelamäßig an Schulungen zu den Themen "Kanalreinigung", "TV-Kabeluntersuchung" und "umweltgerechte Entsorgung" teil. 

3. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Der Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 880 auf T€ 8.363 gestiegen. Den gestiegenen Umsatzerlösen stehen gesunkene betriebliche Erträge und leicht gestiegene Materialaufwendungen gegenüber. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.

Die Personalaufwendungen betragen T€ 4.279 und sind gegenüber dem Vorjahr um 10,4 % gestiegen. Die Personalkostenquote, bezogen auf das Rohergebnis, liegt im Geschäftsjahr 2021 mit 51,2 % unter dem Vorjahresniveau.

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 5 auf T€ 889 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 2.555 und liegen damit um T€ 431 über dem Vorjahreswert. Die wichtigsten Einzelposten sind Fahrzeug- und Marketingkosten.

Das negative Finanzergebnis in Höhe von T€ -33 (Vj.: T€ -39) resultiert aus Zinserträgen, denen Zinsaufwendungen gegenüberstehen.

Vor Steuern ergibt sich ein Ergebnis in Höhe von T€ 607, das um T€ 57 über dem Vorjahr liegt.

Im Berichtszeitraum ergibt sich eine Eigenkapitalrentabilität 10,9 % sowie eine Gesamtkapitalrentabilität von 6,0 %.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme per 31. Dezember 2021 stieg gegenüber dem Vorjahr um 15,7 % auf T€ 6.946 (Vj.: T€ 6.005).

Auf der Vermögensseite resultiert diese Entwicklung aus dem Anstieg des Anlagevermögens um T€ 415 auf T€ 3.624 und des kurzfristig gebundenen Vermögens um T€ 526 auf T€ 3.322.

Im Geschäftsjahr 2021 wurden Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 1.304 getätigt. Den Investitionen stehen ausschließlich planmäßige Abschreibungen von T€ 889 gegenüber. Die Sachanlagenintensität zum Bilanzstichtag beträgt 52,2 % (Vj.: 53,4 %).

Innerhalb des kurzfristig gebundenen Vermögens stehen den gesunkenen liquiden Mitteln (T€ -85) im Wesentlichen gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ +513) und gestiegene Sonstige Vermögensgegenstände (T€ +59) gegenüber.

Das Eigenkapital per 31. Dezember 2021 stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,9 % auf T€ 3.383 (Vj.: T€ 3.136). Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2021 48,7 % (Vj.: 52,2 %). Der Rückgang der Eigenkapitalquote resultiert aus dem starken Anstieg der Bilanzsumme.

Die sonstigen Rückstellungen sind um T€ 240 gestiegen. Der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf die Veränderung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Geschäftsjahr 2021 um T€ 212 gestiegen. Planmäßigen Tilgungen steht eine Darlehensaufnahme zur langfristigen Finanzierung von neuen Fahrzeugen gegenüber.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 1.115. Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel zu Beginn des Berichtszeitraums (T€ 860), des Cashflows aus Investitionstätigkeit (T€ -1.291) und des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit (T€ +92) ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2021 ein Finanzmittelfond in Höhe von T€ 776.

4. Risikobericht

Kanal Wambach ist bestrebt die Risiken künftiger negativer Entwicklungen möglichst frühzeitig zu erkennen und entgegenzusteuern. Die aktuellen Lieferengpässe im Bereich Technik stellen uns vor neue Herausforderungen und erhöhen die Nutzungsdauer der bislang genutzten Fahrzeuge und Maschinen. Dem steigenden Kostendruck begegnen wir durch ein konsequentes Kostenmanagement und die Durchsetzung von Preiserhöhungen. Die Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften ist aufgrund der demografischen Entwicklung der Bevölkerung weiterhin nach wie vor angespannt. Zur Deckung des Mitarbeiterbedarfs werden Personalmarketing-Aktivitäten intensiviert.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bei der Kanal Wambach bestehenden Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Mit dem Finanz- und Risikomanagement werden die Risiken weitestgehend auf ein Minimum reduziert.

Der Möglichkeit des Ausfalls von Forderungen begegnet Kanal Wambach durch ein aktives Forderungsmanagement (u.a. Prüfung von Neukunden, zeitnahe Mahnungen bzw. Barzahlungsvereinbarung). Im Rahmen der Risikostreuung verteilen sich die Guthaben bei Kreditinstituten auf mehrere solvente Institute im Inland. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Zusammenfassende Bewertung

In der Gesamtbetrachtung der Risiken ist Kanal Wambach überwiegend wirtschaftlichen, finanzwirtschaftlichen und rechtlichen Risiken ausgesetzt. Für die Geschäftsführung sind keine einzelnen oder aggregierten Risiken zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Strategisch und auch finanziell ist das Unternehmen so aufgestellt, dass die sich bietenden Geschäftschancen genutzt werden können.

5. Chancenbericht

Die Position im Wettbewerb schafft die Voraussetzung, das bestehende Dienstleistungsangebot zu erhalten und weiter auszubauen. Durch die laufende Investitionstätigkeit sichern wir unsere Wettbewerbsposition. Die künftige Nachfrage nach unseren Dienstleistungen ist durch den steigenden Sanierungsbedarf bei Rohr- und Kanalsystemen gesichert. Chancen zur Gewinnung neuer Mitarbeiter ergeben sich aufgrund der krisenresistenz unserer Branche.

6 . Prognosebericht

Der Ausblick auf das Jahr 2022 ist mit großen Unsicherheiten verbunden. Durch den Einmarsch Russlands in der Ukraine haben sich die ökonomischen Rahmenbedingungen grundlegend geändert. Neben den direkten Auswirkungen (weniger Lieferungen/Leistungen aufgrund von Sanktionen) wird es voraussichtlich zahlreiche und weitreichendere indirekte Folgen insbesondere in Deutschland und den europäischen Nachbarländern geben. Dazu zählen die Verteuerung von Energie und Rohstoffen, eine noch größere Belastung in den Lieferketten und ganz allgemein die erneut erhöhte Verunsicherung über die weitere wirtschaftliche Entwicklung.

Unter Berücksichtigung der oben genannten Unsicherheiten planen wir für das Jahr 2022 mit einem Anstieg der Umsatzerlöse, der Materialaufwendungen, der Personalkosten sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im oberen einstelligen Prozentbereich. Die Abschreibungen sowie die Investitionen liegen auf Vorjahresniveau. Insgesamt dürfte das Ergebnis im Geschäftsjahr 2022 leicht über dem Vorjahr liegen.

Neuwied, den 10. Juni 2024

gez. Bruno Wambach, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2021

A k t i v s e i t e

31.12.2021

31.12.2020

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

3,00

3,00

II. Sachanlagen

3.623.758,52

3.208.549,87

3.623.761,52

3.208.552,87

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

46.211,55

31.447,19

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.406.222,14

1.833.779,51

III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

775.819,11

860.486,61

3.228.252,80

2.725.713,31

C. Rechnungsabgrenzungsposten

94.109,03

70.500,26

6.946.123,35

6.004.766,44

P a s s i v s e i t e

31.12.2021

31.12.2020

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.564,59

25.564,59

II. Gewinnrücklagen

725.441,06

725.441,06

III. Gewinnvortrag

2.264.746,25

2.051.021,62

IV. Jahresüberschuss

367.202,23

333.724,63

3.382.954,13

3.135.751,90

B. Rückstellungen

1.555.628,60

1.316.098,26

C. Verbindlichkeiten

2.007.540,62

1.552.916,28

6.946.123,35

6.004.766,44

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

2021

2020

1. Rohergebnis

8.362.841,97

7.483.067,15

2. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter

3.358.075,55

3.057.090,78

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

920.622,22

818.272,40

    - davon für Altersversorgung: T€ 246 (Vorjahr: T€ 196)

4.278.697,77

3.875.363,18

3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

889.359,70

894.836,58

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

2.555.281,97

2.123.994,34

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

4.937,41

3.917,65

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

37.905,38

42.674,94

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

228.470,76

206.834,59

8. Ergebnis nach Steuern

378.063,80

343.281,17

9. Sonstige Steuern

10.861,57

9.556,54

10. Jahresüberschuss

367.202,23

333.724,63

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

1. Angaben zur Gesellschaft

Die Kanal Wambach GmbH mit Sitz in Neuwied ist im Handelsregister B des Amtsge­richtes Montabaur unter der Nummer HRB 11627 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Kanal Wambach GmbH, Neuwied, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufge­stellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes be­achtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten werden, im Interesse einer über­sichtlichen Gliederung der Bilanz, im Anhang angegeben.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgren­zungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes be­stimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind grundsätzlich nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen grundsätzlich nicht mit Erträgen, verrechnet worden.

Aufgrund der Verrechnungspflicht zwischen sonstigen Vermögensgegenständen und sonstigen Verbindlichkeiten wurden die Vorjahreszahlen bei den Posten sonstige Vermögensgegenstände und sonstige Verbindlichkeiten angepasst. Die Bilanzsumme sowie die Posten Sonstige Vermögensgegenstände und sonstige Verbindlichkeiten sind durch die Verrechnung im Vorjahr um jeweils € 207.671,53 gesunken.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a)   Bilanzierungsmethoden

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbe­trieb dauernd zu dienen.

b)   Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Ver­mögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschluss­stichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Ab­schlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zah­lung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskos­ten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Immaterielle Vermögensgegen­stände werden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear und im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutz­bar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Als Abschreibungs­methode kam ausschließlich die lineare Methode zur Anwendung.

Unter dem Gesichtspunkt der Wesentlichkeit erfolgt der Ansatz und die Bewertung der Vermögensgegenstände, mit Einzelanschaffungskosten bis € 800,00 entsprechend den Vorschriften des § 6 Abs. 2 EStG. Diese Vermögensgegenstände werden im Jahr des Zugangs sofort vollständig abgeschrieben und als Abgang bilanziert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag lagen.

Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos, der Beitreibungs- und Mahnkosten sowie der Zinsverluste für das durchschnittliche Zahlungsziel eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Der An­satz von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

In den Rückstellungen sind, in angemessenem und ausreichendem Umfang, individuelle Vor­sorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verpflichtungen, unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen, gebildet. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnitt­lichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für den Ansatz aktiver latenter Steuern aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Pensionsrückstellungen, hat die Gesellschaft von dem Aktivie­rungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 Gebrauch gemacht und auf einen Ansatz ver­zichtet.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem folgenden Anlagenspiegel ersichtlich.

Anschaffungs-/Herstellungskosten

Stand 01.01.2021

Zugang

Abgang

Umgliederung

Stand 31.12.2021

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten  und Werten

8.839,00

0,00

0,00

0,00

8.839,00

Summe I.

8.839,00

0,00

0,00

0,00

8.839,00

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten

757.812,51

0,00

0,00

0,00

757.812,51

2. Technische Anlagen und Maschinen

30.776,66

0,00

0,00

0,00

30.776,66

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

10.391.909,27

1.304.613,35

188.953,30

60.000,00

11.567.569,32

4. Anlagen im Bau

60.000,00

0,00

0,00

-60.000,00

0,00

Summe II.

11.240.498,44

1.304.613,35

188.953,30

0,00

12.356.158,49

Insgesamt

11.249.337,44

1.304.613,35

188.953,30

0,00

12.364.997,49

Abschreibungen

Stand 01.01.2021

Zugang

Abgang

Stand 31.12.2021

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten  und Werten

8.836,00

0,00

0,00

8.836,00

Summe I.

8.836,00

0,00

0,00

0,00

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten

579.044,64

10.167,00

0,00

589.211,64

2. Technische Anlagen und Maschinen

18.753,66

1.015,00

0,00

19.768,66

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

7.434.150,27

878.177,70

188.908,30

8.123.419,67

4. Anlagen im Bau

0,00

0,00

0,00

0,00

Summe II.

8.031.948,57

889.359,70

188.908,30

8.732.399,97

Insgesamt

8.040.784,57

889.359,70

188.908,30

8.732.399,97

Buchwerte

Stand 31.12.2021

Stand 31.12.2020

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten  und Werten

3,00

3,00

Summe I.

3,00

3,00

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten

168.600,87

178.767,87

2. Technische Anlagen und Maschinen

11.008,00

12.023,00

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

3.444.149,65

2.957.759,00

4. Anlagen im Bau

0,00

60.000,00

Summe II.

3.623.758,52

3.208.549,87

Insgesamt

3.623.761,52

3.208.552,87

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 2 (Vj: T€ 1).

Forderungen gegen Gesellschafter

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 10 (Vj.: T€ 46).

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt zum 31.12.2021: 50.000,00 DEM (Vj.: 50.000,00 DEM).

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen / Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung / Unterschiedsbetrag § 253 IV HGB

Rückstellungen für Pensionen werden - soweit handelsrechtlich zulässig - mit Aktivwerten aus bestehenden Rückdeckungsversicherungen saldiert. Der Erfüllungsbetrag der Rückstel­lungen beträgt T€ 2.192 (Vj.: T€ 1.926). Der beizulegende Wert (= Anschaffungskosten) der verrechneten Vermögensgegenstände beläuft sich zum 31.12.2021 auf T€ 888 (Vj.: T€ 802). Zinserträge von T€ 15 und -aufwendungen von T€ 44 wurden saldiert. Der Saldo von T€ 29 ist unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlich­keiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) mit dem anhand der PUC-Methode ermittelten Erfüllungsbetrages bewertet.

Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages wurde ein Rententrend von 2,00 % p.a. und keine Fluktuation berücksichtit. Für die Abzinsung wird der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet (Stand 31.12.2021: 1,87 %; Vj.: 2,30 %).

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB be­trägt zum 31. Dezember 2021 € 173 (Vj.: € 216).

Verbindlichkeiten

Angaben zu den Restlaufzeiten sowie zur Besicherung der Verbindlichkeiten finden sich im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

Bilanzposten

Gesamt

Restlaufzeit

Restlaufzeit

Restlaufzeit

bis zu einem Jahr

größer ein Jahr

größer fünf Jahre

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

1.437.941,68

456.137,04

981.804,64

93.100,40

Vj.: 1.226.414,35

Vj.: 380.056,38

Vj.: 846.347,97

Vj.: 21.249,04

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

343.682,97

343.682,97

0,00

0,00

Vj.: 185.081,33

Vj.: 185.081,33

Vj.: 0,00

Vj.: 0,00

Sonstige Verbindlichkeiten

225.915,97

225.915,97

0,00

0,00

Vj.: 141.430,60

Vj.: 141.430,60

Vj.: 0,00

Vj.: 0,00

Gesamt

2.007.540,62

1.025.735,98

981.804,64

93.100,40

Vj.: 1.552.916,28

Vj.: 706.568,31

Vj.: 846.347,97

Vj.: 21.249,04

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern € T€ 39 (Vj.: T€ 42) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 5 (Vj.: T€ 14) enthalten.

Besicherung von Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Sicherungsübereignung von Betriebs- und Geschäftsausstattung besichert.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund von Mietverträgen für das folgende Jahr in Höhe von T€ 156 (Vj.: T€ 196).

Arbeitnehmer

Im Jahr 2021 waren in unserer Gesellschaft durchschnittlich 63 Mitarbeiter (Vj.: 61 Mitarbeiter) beschäftigt.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wird/wurde ausgeübt von:

- Herrn Bruno Wambach (Geschäftsführer)

- Herrn Patrick Wambach (Geschäftsführer) vom 22.04.2021 bis 24.11.2023

Verrechnungskonten Geschäftsführung

Für die Geschäftsführer werden getrennte Verrechnungskonten geführt, die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden.

Bruno Wambach: Stand 01.01.2021 103.003,67 €, Zugang 111.967,87 €, Zinsen 1.642,62 €, Stand 31.12.2021 216.614,16 €, Zinssatz 1,12 %.

Patrick Wambach: Stand 01.01.2021 126.894,29 €, Zugang 39.335,11 €, Zinsen 3.121,82 €, Stand 31.12.2021 169.351,22 €, Zinssatz 2,0 %.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, nach Ende des Geschäftsjahres mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, haben sich nicht ereignet.

Inanspruchnahme von Ausnahmeregelungen und Erleichterungen

Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungen nach § 286 Absatz 4 in Anspruch.

Neuwied, 10. Juni 2024

gez. Bruno Wambach, Geschäftsführer

 

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) handelt es sich um die nach §§ 327, 276, 288 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: 

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kanal Wambach GmbH, Neuwied:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kanal Wambach GmbH, Neuwied, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kanal Wambach GmbH, Neuwied, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 10. Juni 2024

gez. Sauer, Wirtschaftsprüfer

WTS Seil, Sauer & Kollegen GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Feststellungsbeschluss

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2021:  11.06.2024

Ergebnisverwendungsbeschluss

Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung am 11.06.2024:

" ... der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 367.202,23 wird auf neue Rechung vorgetragen."

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