Vossloh Switch Systems Germany GmbH

Jean-Monnet-Straße 14, 54343 Föhren, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 42150
Vorher
Vossloh Laeis GmbH
Eingetragen
22.8.2012
Branche
Bau von BahnverkehrsstreckenVermietung von SchienenfahrzeugenBetrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Gegenstand
Die Planung, der Bau und der Vertrieb von Weichen, Kreuzungen und sonstigen Konstruktionen für Eisen-, Stadt- und Feldbahnen.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Vossloh Cogifer Kihn S.A.LUX
99.86%
0.14%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Vossloh Cogifer Kihn S.A.
Luxembourg
25.164 €
99.86%
Germany
36 €
0.14%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vossloh Laeis GmbH

Trier

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 4.737.638,31 9.496.875,04
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen sowie an nicht abgerechneten Leistungen 83.476,84 386.021,98
3. Sonstige betriebliche Erträge 70.517,52 95.613,20
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren 551.923,88 191.755,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.503.850,80 6.918.295,95
3.055.774,68 7.110.051,72
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.330.636,58 1.238.800,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 230.525,07 378.992,08
davon für Altersversorgung: EUR 24.718.40 (Vorjahr: EUR 168.467,37)
1.561.161,65 1.617.792,41
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 26.489,92 28.194,65
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.625.184,26 899.336,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 437.574,87 209.706,77
davon an verbundene Unternehmen: EUR 357.636,00 (Vorjahr: EUR 128.330,00)
davon aus Aufzinsung: EUR 33.046,00 (Vorjahr: EUR 37.219,00)
9. Ergebnis nach Steuern -1.814.552,71 -658.615,29
10. Sonstige Steuern 1.484,80 1.301,84
11. Jahresfehlbetrag -1.816.037,51 -659.917,13

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Schutzrechte und Lizenzen 55.601,53 66.177,15
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.088,27 27.302,46
86.689,80 93.479,61
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.551,20 306.969,72
2. Unfertige Erzeugnisse, Unfertige Leistungen 292.287,04 208.810,20
300.838,24 515.779,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 522.677,76 2.239.832,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 119.200,40 257.594,48
3. Sonstige Vermögensgegenstände 41.586,37 100.552,56
683.464,53 2.597.979,80
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 507.482,01 267.894,94
1.491.784,78 3.381.654,66
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 23.815,75 19.589,18
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 13.634.866,44 11.818.828,93
15.237.156,77 15.313.552,38

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.200,00 25.200,00
II. Kapitalrücklage 5.689.292,53 5.689.292,53
III. Verlustvortrag -17.533.321,46 -16.873.404,33
IV. Jahresfehlbetrag -1.816.037,51 -659.917,13
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 13.634.866,44 11.818.828,93
0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.848.294,00 1.864.713,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.144.192,89 2.374.323,12
4.992.486,89 4.239.036,12
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.200.148,12 969.923,04
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 63.501,58 352.283,58
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.888.689,65 9.410.473,76
4. Sonstige Verbindlichkeiten 92.330,53 341.835,88
davon aus Steuern: EUR 79.964,76 (Vorjahr: EUR 337.758,41)
10.244.669,88 11.074.516,26
15.237.156,77 15.313.552,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeines

Die Vossloh Laeis GmbH, Schönbornstraße 1, 54295 Trier, ist am Amtsgericht Wittlich im Handelsregister unter der Registernummer HR B 42150 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang anzubringenden Vermerke werden zur besseren Klarheit und Übersichtlichkeit der Angaben teilweise im Anhang vorgenommen.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 13.634.866,44 aus. Es wird darauf verwiesen, dass die alleinige Gesellschafterin, Vossloh Cogifer KIHN SA, Rumelange/Luxemburg, zu Gunsten der Gesellschaft eine Liquiditätsgarantie in Form einer Patronatserklärung (befristet bis zum 31. Dezember 2025) abgegeben hat. Da wir davon ausgehen, dass die Fortführung der Gesellschaft überwiegend wahrscheinlich ist, wird der Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Die Gesellschaft ist weiterhin mit der Entwicklung sowie dem Vertrieb von Weichen, Kreuzungen und Sonderkonstruktionen für den schienengebundenen Verkehr tätig.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz gemäß §§ 266 ff. HGB und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 (2) HGB ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Bewertung und auch die Aufstellung des Jahresabschlusses entsprechen den allgemeinen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den für Kapitalgesellschaften ergänzenden Vor-schriften der §§ 264 ff. HGB.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Sofern sie der Abnutzung unterliegen, werden ihre Anschaffungskosten entsprechend der Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bis 15 Jahre, lineare Methode) vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der beizulegende Wert dauerhaft unter den fortgeführten Anschaffungskosten liegt.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (2 bis 15 Jahre) vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear. Außer-planmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der beizulegende Wert dauerhaft unter den fortgeführten Anschaffungskosten liegt.

Für alle eigenständig nutzbaren beweglichen Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs-kosten mehr als EUR 250,00, aber nicht mehr als EUR 1.000,00 betragen, wird ein jahresbezogener Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Alle eigenständig nutzbaren beweglichen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten bis EUR 250,00 liegen, werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand erfasst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch angemessene Teile der Gemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, berücksichtigt worden sind. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Darüber hinaus sind auf der Basis der geleisteten Stunden, die für Konstruktionsdienstleistungen aufgebracht wurden, unfertige Leistungen mit einem fixen Stundensatz bewertet. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Aufwendungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen für bekannte Risiken angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Ausfallrisikos einschließlich Bearbeitungskosten und Zinsausfällen wurde wie im Vorjahr eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,00 % der Nettoforderungen gebildet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag umgerechnet und bewertet.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.200,00.

Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kauf-männischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) unter Verwendung der HeubeckRichttafeln 2018 G und eines Rechnungszinssatzes gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) ermittelt. Als Rechnungszinssatz wurde der nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung durch die Deutsche Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichte Diskontierungszinssatz für Altersversorgungsverpflichtungen mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 15 Jahren herangezogen, wobei der laufzeitkongruente durchschnittliche Marktzinssatz auf Basis der letzten zehn Geschäftsjahre ermittelt wird. Als weitere Berechnungsgrundlagen wurden eine Lohn- und Gehaltssteigerung in Höhe von 3,00 %, eine erwartete Steigerung der Pensionszahlungen in Höhe von 2,20 % sowie eine durchschnittliche Fluktuationsrate in Höhe von 6,00 % zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden gemäß der Abzinsungsverordnung abgezinst. Erwartete Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Die Jubiläumsrückstellungen werden nach der Projected Unit Credit-Methode unter Verwendung der Heubeck -Richttafeln 2018G und eines Rechnungszinssatzes von 1,75 % (Vorjahr: 1,44 %) ermittelt. Als weitere Berechnungsgrundlagen wurden eine Lohn- und Gehaltssteigerung in Höhe von 3,00 %, eine Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen in Höhe von 2,50 % sowie eine durchschnittliche Fluktuationsrate in Höhe von 6,00 % zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterung zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 119 beinhalten im Geschäftsjahr vollständig solche, die aus Lieferungen und Leistungen bestehen (Vorjahr: TEUR 258). Davon bestehen TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 2) gegen die Gesellschafterin Vossloh Cogifer KIHN SA, Rumelange/Luxemburg.

Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Vossloh Laeis GmbH beträgt EUR 25.200,00. Gesellschafterin ist die Vossloh Cogifer KIHN SA, Rumelange/Luxemburg.

Die Gesellschaft ist in Höhe von EUR 13.634.866,44 (Vorjahr: EUR 11.818.828,93) bilanziell überschuldet. Die Gesellschafterin hat eine Patronatserklärung abgegeben.

Pensionsrückstellungen

Die Höhe der Pensionsrückstellung beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 1.848 (Vorjahr: TEUR 1.865). Bei Zugrundelegung des laufzeitkongruenten Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre statt der vergangenen zehn Jahren beliefe sich die Pensionsrückstellung auf TEUR 1.877 (Vorjahr: TEUR 2.016). Der Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 151) ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Kartellrechtliche Rückstellungen 2.971 2.199
Personalbezogene Rückstellungen 108 91
Sonstige Rückstellungen 65 84
3.144 2.374

Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Geschäftsjahr um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 820 (Vorjahr: TEUR 1.690) sowie Finanzierungsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 8.069 (Vorjahr: TEUR 7.720).

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Vossloh Cogifer KIHN S.A., Rumelange/Luxemburg, in Höhe von TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 134) enthalten.

Der Gesamtbetrag der Finanzierungsverbindlichkeiten bezieht sich auf die Gesellschafterin Vossloh Cogifer KIHN SA, Rumelange/Luxemburg.

Alle Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bei den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsätzen handelt es sich um Umsätze aus dem Vertrieb von Weichen und Kreuzungen für den schienengebundenen Verkehr.

Die periodenfremden Erträge betrugen im Geschäftsjahr TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 96) und resultieren in Höhe von TEUR 66 aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die Kursgewinne betrugen EUR 0 (Vorjahr: TEUR 69) und wurden im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Kursverluste betrugen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 34) und wurden im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten, Frachten, Miet- und Leasingaufwendungen, Versicherungen und Grundstücksabgaben. Die Konzernumlage beträgt im Geschäftsjahr TEUR 283 (Vorjahr: TEUR 317), die ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten ist.

E. Sonstiges

Haftungsverhältnisse

Es bestanden zum Bilanzstichtag keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Die außerbilanziellen Geschäfte resultieren hauptsächlich aus Miet- und Leasingverträgen für PKW und Büroausstattung und betragen TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 111), davon sind TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 55) innerhalb eines Jahres und TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 56) innerhalb von einem bis fünf Jahre fällig. Der Zweck der Miet- und Leasingverträge ist die bedarfsgerechte Nutzung von Vermögensgegenständen auf dem jeweiligen aktuellen Stand der Technik.

Geschäftsführung

Herr Thomas Funke, Managing Director und Niederlassungsleiter, Neuss

Herr Philippe Vuylsteke, Managing Director, Court Saint Etienne/Belgien

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 16 (Vorjahr: 17). Es handelt sich ausschließlich um Angestellte, die sich in 9 Beschäftigte im Engineering und Design, 6 Beschäftigte in der Administration und 1 Beschäftigter in der globalen Tramcelle aufteilen (davon 1 Beschäftigte in Elternzeit).

Konzernverhältnisse

Die Vossloh Aktiengesellschaft, Werdohl, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Vossloh AG, Werdohl, einbezogen, welcher im Unternehmensregister unter der Registernummer HR B 5292 des Amtsgerichts Iserlohn veröffentlicht wird.

Unternehmensfortführungsprämisse

Die Gesellschaft ist mit EUR 13.634.866,44 (Vorjahr: EUR 11.818.828,93) bilanziell überschuldet. Dies resultiert aus der Ergebnisentwicklung der vergangenen Geschäftsjahre sowie dem Jahresfehlbetrag im Jahr 2023 in Höhe von EUR 1.816.037,51.

Auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sowie eine positive Fortführungsprognose gegeben. Zusätzlich hat die Gesellschafterin eine bis zum 31. Dezember 2025 befristete Patronatserklärung abgegeben. Daher wird der Jahresabschluss unter der Going-Concern-Prämisse aufgestellt.

Der Fortbestand der Gesellschaft ist gefährdet, wenn - entgegen unserer Erwartungen - nach Ablauf der Patronatserklärung weitere operative Verluste entstehen und die Gesellschaft somit weiterhin auf finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafterin oder andere Konzerngesellschaften angewiesen ist und diese finanzielle Unterstützung ausbleibt.

Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Trier, den 30. September 2024

Thomas Funke, Geschäftsführer

Philippe Vuylsteke, Geschäftsführer

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