Bauern direkt GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerhard Michael Schmid seit 17.12.2024 | Vorstandsmitglied |
Anton Reiter seit 15.3.2024 | Vorstandsmitglied |
Heinrich Promberger seit 15.3.2024 | Vorsitzender des Vorstands |
Sebastian Josef Georg Brandmaier seit 15.3.2024 | Vorsitzender des Vorstands |
Marinus Spann seit 21.10.2019 | Vorstandsmitglied |
Christoph Schön seit 28.9.2016 | Vorstandsmitglied |
Markus Plötz seit 7.12.2009 | Vorstandsmitglied |
Anna Senftl seit 18.9.2007 | Vorstandsmitglied |
Markus Held seit 11.10.2006 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VVG BAYERN eGWaldkraiburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023A. Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft In der europäischen Wirtschaft zeigten sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Energiekrise immer noch deutlich. Zwar konnte eine Gasmangellage verhindert werden, aber die stark gestiegenen Energiepreise trugen wesentlich zum Anstieg der Inflationsraten bei. Der starke Preisanstieg bei vielen Produkten, insbesondere Nahrungsmitteln, dämpfte den privaten Konsum. Im zweiten Halbjahr brachten sinkende Inflationsraten und geringer ansteigende Zinsen in der EU den privaten Konsum wieder etwas stärker in Gang. Die deutsche Wirtschaftsleistung gemessen am Bruttoinlandsprodukt ging in 2023 um 0,3% zurück. Im Vergleich zu den anderen Volkswirtschaften im Euro-Raum liegt Deutschland beim Wachstum in den letzten Jahren am Ende der Skala. Die Preise für Agrargüter sind nach dem Preishype und den Unsicherheiten in 2022 in 2023 wieder auf niedrigere Werte gesunken. Der FAO Nahrungsmittelpreisindex sank Ende 2023 wieder auf unter das Niveau vor Ausbruch des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die Lieferkettenprobleme aus den Pandemiejahren konnten im Laufe von 2023 weitgehend beseitigt werden. Die Inflationsrate in Deutschland hat Ende 2022 ihren Zenit erreicht und ist in 2023 kontinuierlich auf dann 3,7% im Dezember 2023 gefallen. Im Jahresdurchschnitt lagen die Verbraucherpreise um 5,7 % (nach 7,9% in 2022) über dem Vorjahresniveau. Für 2024 wird nur mit einem geringen Wachstum gerechnet, wobei der inländische Konsum mit Hilfe der Lohnsteigerungen mehr dazu beitragen dürfte als der Außenhandel. In den Langfristprognosen zur Einschätzung des deutschen Produktionspotentials verweisen Wissenschaftler auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte. Die Hauptursachen werden in der demografischen Alterung der Gesamtbevölkerung und geringerem Produktivitätszuwachs gesehen. Die Entwicklung in der Vieh- und Fleischwirtschaft war wie die gesamtwirtschaftliche Entwicklung geprägt von einer Normalisierung der Märkte nach den Unsicherheiten in 2022 durch den russischen Angriffskrieg. Als weitere Faktoren, die speziell Einfluss auf die Fleischmärkte hatten sind zu nennen: • Nach wie vor gibt es einen starken gesellschaftlichen und politischen Druck auf die Landwirtschaft allgemein und die Tierhaltung im Besonderen. Dieser drückt sich aus in immer neuen Gesetzen und Vorgaben und Kennzeichnungs- und Dokumentationspflichten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. • Nach 2022 war auch in 2023 im deutschen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) eine Kaufzurückhaltung bei allen hochpreisigen Produkten erkennbar, die auch Fleisch betraf. Erst zum Jahresende trat hier etwas Normalisierung ein. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland von Schweinefleisch sank von 29,2 kg in 2022 auf 27,5 kg in 2022 (-5,8%), der Gesamt-Fleischverzehr (Schwein, Rind, Geflügel, etc.) im 5-Jahreszeitraum von 61,5 kg in 2018 auf 51,6 kg in 2023 (-16%). • Vor allem in Deutschland gibt es eine gesellschaftliche Diskussion zur Haltung von Nutztieren. Diese Diskussion dürfte zum Rückgang des Fleischkonsums beigetragen haben. Die Haltungsformdiskussion wird sowohl vom LEH mit seinen Labels gefördert als auch durch ein staatlich angedachtes Tierwohllabel. Die Fleischproduktion wandert in Teilen ins europäische Ausland ab und Fleisch wird von dort importiert. • Niedrige Produkterlöse zwingen immer mehr kleine landwirtschaftliche Betriebe zur Aufgabe (Strukturwandel). Der Schweinebestand in Deutschland ist seit 10 Jahren rückläufig, von 28,0 Mio. Schweinen in 2013 auf 21,2 Mio. Schweine in 2023 (-24%). Die Rinderbestände (Milch und Fleisch) sind seit den 1980er Jahren rückläufig. Die rückläufige Produktion trifft auf einen rückläufigen Verbrauch. Das heißt, sowohl Konsum als auch Fleischerzeugung sinken. • Nach wie vor preisdämpfenden Einfluss hat die in Deutschland herrschende Afrikanische Schweinepest (ASP). Dadurch sind manche Exportwege in Drittländer blockiert. Vor allem weniger edle Teile des Schweins können dadurch noch schlechter vermarktet werden. • Durch rückläufige Produktion können die vorhandenen Schlachtkapazitäten nicht mehr ausreichend genutzt werden. Das erhöht neben den steigenden Energiekosten und steigenden Löhnen die Stückkosten für die Schlachtung. Preisentwicklungen Die Schweinefleischpreise in 2023 lagen mit durchschnittlich 2,26 €/kg über dem langjährigen Schnitt. Dabei lagen aber auch die Preise für Futtermittel über dem langjährigen Durchschnitt. Auch wenn diese im Laufe des Jahres rückläufig waren. Zunehmend schwierig werden für die Schweinemäster die zunehmenden Produktionsauflagen. Dass für 2,26 € / kg Schweinefleisch das Schwein in keiner Wellness-Oase aufwachsen kann, sollte klar sein. Bei höheren Preisen reagiert der Verbraucher und greift lieber zum importierten Fleisch ohne Auflagen. Ebenfalls über dem langjährigen Durchschnitt lagen die Preise für Rindfleisch, beispielhaft mit 4,76 €/kg für Jungbullen R3. Wenn auch unter dem Rekord-Niveau von 2022 (5,08 €/kg). 1.2 Umsatz- und Absatzentwicklung Unsere Hauptaufgabe sehen wir in der Optimierung der räumlichen und zeitlichen Verteilung und Steuerung der Mengen und Qualitäten, um an unsere Mitglieder und Lieferanten spürbare Vorteile weitergeben zu können. Das Schlachtvieh wurde deshalb auch in 2023 selektiv auf die verschiedenen Schlachtbetriebe im gesamten Erfassungsgebiet aufgeteilt. Diese Konstellation erfordert zwar einen gewissen Mehraufwand bei der Planung und Abrechnung, bringt aber andererseits wesentlich mehr Vorteile für die Mitgliedsbetriebe und Lieferanten. Somit verkürzen sich die Transportwege und -zeiten erheblich und die Zuordnung der verschiedenen Schlachtqualitäten zu den Schlachtviehabnehmern kann leichter organisiert werden. Dadurch kann der Schlachterlös sowohl für unsere Lieferanten als auch für unsere Schlachtviehabnehmer weiter optimiert werden. Die Stabilität der Genossenschaft zeugt von der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der VVG Bayern eG in diesem Bereich, die neben der effizienten Unternehmensstruktur auch auf der Tatsache beruht, dass die Genossenschaft an keinem Schlachtunternehmen beteiligt ist. Auf Abnehmerseite sind wir weiter bemüht, durch den Auf- und Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu verschiedenen Schlachtbetrieben, das Risiko von Abhängigkeiten zu reduzieren. Die Entwicklung der vermarkteten Stückzahlen der wichtigsten Tiergruppen stellt sich wie folgt dar: Schlachtvieh (Stück):
Nutzvieh (Stück):
Bei den Rinder- und Schweineschlachtungen waren Rückgänge von insgesamt 2,8 % zu verzeichnen. Im Nutzviehbereich gab es Rückgänge bei den Ferkeln um 28.624 Stück bzw. 6,8 %. Die vermarkteten Stückzahlen beim Rindernutzviehbereich waren mit 3,9 % unter dem Vorjahresniveau. Über die 100%ige Tochtergesellschaft, VZM Viehzentrum Mining Handels GmbH in Österreich wurden in 2023 zudem 11.187 Tiere (Vj.: 11.351 Tiere) im Nutzviehbereich (Kälber, Fresser, Ferkel) und 3.239 Schlachttiere (Großvieh) vermarktet (Vj.: 2.975 Tiere). Die Umsatzentwicklung der einzelnen Tiergruppen spiegelt die Entwicklung des durchschnittlichen Preisniveaus und der Stückzahlen des Jahres 2023 wider. 1.3 Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden 182 TEUR in das Sachanlagevermögen investiert. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen den Fuhrpark (PKW und LKW). An das Verbundunternehmen bauern direkt GmbH wurde eine Ausleihung in Höhe von 50 TEUR ausgereicht. 1.4 Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten wir im Durchschnitt 41 Vollzeitkräfte und 23 Teilzeitkräfte (50,53 VAK). Zu den Sozialleistungen unseres Betriebes gehören: Eine betriebliche Altersversorgung in Form einer Unterstützungskasse. Die Unterstützungskasse wurde im Jahr 2011 aus dem Unterstützungsfond der Südvieh-Südfleisch GmbH ausgegliedert. In 2023 wurde eine Zuweisung in die Unterstützungskasse in Höhe von 36.701,00 Euro getätigt. 2. Darstellung der Lage der Genossenschaft 2.1 Vermögens- und Kapitalstruktur Die Vermögensstruktur stellt sich wie folgt dar:
Die Finanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu 100 % durch Eigenkapital. Die Kapitalstruktur stellt sie wie folgt dar:
Das bilanzielle Eigenkapital hat sich in 2023 um 1.531 TEUR auf 22.380 TEUR erhöht. Die Fremdkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 22,7 %. Bankdarlehen sind wie im Vorjahr keine vorhanden. 2.2 Ertragslage
Die Umsatzerlöse lt. Gewinn- und Verlustrechnung betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 311.604 TEUR (Vorjahr: 291.315 TEUR). Das Rohergebnis lt. Gewinn- und Verlustrechnung zeigt sich mit 8.236 TEUR um 441 TEUR oder 5,7 % über dem Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss beläuft sich in 2023 auf 1.542 TEUR nach 1.198 TEUR im Vorjahr. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht) Der Ausbruch des "Ukraine-Krieges" Anfang des Jahres 2022 und der Nahostkonflikt lässt nachhaltige Belastungen auch für die wirtschaftliche Lage in 2024 nicht ausschließen. In welchem Umfang sich die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Genossenschaft niederschlagen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer abzuschätzen. 4. Risikobericht Wir haben organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen, damit den Fortbestand der Genossenschaft gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung früh erkannt werden. Eine Anpassung der Instrumente an die veränderten Rahmenbedingungen der Genossenschaft erfolgt zeitnah und fortlaufend. 4.1 Bestandsgefährdende Risiken Der Vorstand geht aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse von der unveränderten Fortführung des Unternehmens aus. Bestandsgefährdende Risiken sind keine zu erkennen. 4.2 Finanzielle und wirtschaftliche Risiken Es bestehen momentan weder rechtliche noch wirtschaftliche Gründe, die einer Unternehmensfortführung entgegenstehen. Preisänderungsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sind für die Genossenschaft nicht von Bedeutung. Es sind ausreichende Finanzmittel vorhanden, um die eingegangenen Zahlungsverpflichtungen zu begleichen. Unsere erweiterte Beteiligungsstruktur hat dazu geführt, dass sich durch den Auf- und Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu mehreren Schlachtunternehmen das Risiko von Abhängigkeiten von einem oder wenigen Unternehmen (Klumpenrisiko) reduziert hat, in der Geschäftsbeziehung mit der VION-Gruppe jedoch weiterhin vorhanden ist. Daneben ist ein möglicher Forderungsausfall ein allgemeines latentes Risiko, dem wir mit der Bildung von Reserven bzw. dem Aufbau unseres Eigenkapitals sowie durch reduzierte Zahlungsziele und die Einholung von Sicherheiten in Form von Bürgschaften entgegenwirken. Dies betrifft auch unsere Beteiligungsgesellschaften. Das Risiko einer zusätzlichen Belastung in Zusammenhang mit der Altersversorgung ehemaliger und aktiver Mitarbeiter der Genossenschaft ist durch die 100%ige Tochtergesellschaft VVG Oberbayern/Schwaben Unterstützungsfond GmbH überschaubar. Das maximal zulässige Kassenvermögen der Unterstützungskasse ist voll einbezahlt. Darüber hinaus wurde bereits in der Vergangenheit eine Risikovorsorge in Form einer versteuerten Rückstellung bei der Genossenschaft gebildet. Die weiter fortschreitenden Strukturveränderungen in der Landwirtschaft lassen für unsere Genossenschaft ein schwierigeres Umfeld in der Tiererfassung erwarten. 4.3 Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage Das vermehrte Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) kann nachteilige Entwicklungen für die VVG verursachen: Bei einem Selbstversorgungsgrad von rund 130 % bei Schweinefleisch ist Deutschland abhängig vom Zugang zu Exportmärkten. Der Verlust der ASP-Freiheit hat massive Handelsbeschränkungen, insbesondere in Drittländer, zur Folge. Dies wiederum setzt den Schweinefleischmarkt unter Druck und beeinträchtigt die Rentabilität der Schweinehaltung und damit das Erfassungsvolumen der VVG. 5. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Nach der Absatz- und Umsatzplanung wird für das laufende Geschäftsjahr eine positive Absatzentwicklung erwartet. Die Stärkung der Genossenschaft durch den Ausweis nachhaltiger Jahresüberschüsse in der Vergangenheit wird sich hier stabilisierend auswirken. Der schnelle Wandel in und um die Landwirtschaft geht auch in den kommenden Jahren ungebremst weiter. Als Viehvermarktungsgenossenschaft versuchen wir auch weiterhin auf dem Schlacht- und Nutzviehsektor die Marktstärke auszubauen, die Viehströme zu bündeln und bestmöglich zu vermarkten. Wir sehen - trotz eines negativen Marktumfeldes - weiterhin Chancen vorhandene Potentiale und Geschäftsbeziehungen im Ein- und Verkauf weiter auszubauen. B. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.542.367,65 Euro wie folgt zu verwenden:
Waldkraiburg, den 31.05.2024 VVG Bayern eG Der Vorstand Brandmaier Sebastian Promberger Heinrich Mayer Hubert Reiter Anton Held Markus Plötz Markus Schön Christoph Senftl Anna Spann Marinus BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss 2023 der VVG BAYERN eG
wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GenG-Gesetzes aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen. Im Jahresabschluss wurden bei der Ermittlung von gerundeten Beträgen (volle Euro) die kaufmännischen Rechenregeln beachtet. Korrespondierende Summen wurden ungerundet berechnet und danach das jeweilige Ergebnis gerundet. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: • Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungswert von 250,00 Euro im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungspreis über 250,00 Euro bis 800,00 Euro werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. • Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Beteiligungen zu Anschaffungskosten Geschäftsguthaben bei Genossenschaften zu Anschaffungskosten verzinsliche Ausleihungen zu Anschaffungskosten (Nennwert) Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. • Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. • Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen in Höhe von 136 TEUR (Vj.: 143 TEUR) und eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 105 TEUR (Vj.: 107 TEUR) für das allgemeine Kreditrisiko abgesetzt. • Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. • Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden zeitanteilig vorgenommen. • Das Eigenkapital, im Wesentlichen in Form der einbezahlten Geschäftsguthaben, der Rücklagen und des Bilanzgewinns wurde in Höhe des Nennwertes angesetzt. • Für mittelbare Versorgungsleistungen aus Pensionen wurden Rückstellungen gebildet. • Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. • Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. • Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. • Passive Rechnungsabgrenzungen wurden zeitanteilig vorgenommen. C. Entwicklung des Anlagevermögens
D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Die Genossenschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:
Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 23.734,58 EUR betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die VZM in Höhe von 23.062,35 EUR und Zinsforderungen an die Bauern direkt GmbH in Höhe von 672,23 EUR. Im Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind folgende antizipative Beträge größeren Umfangs enthalten: Noch nicht entstandene Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von 818 TEUR (Vj.: 1.165 TEUR). Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bestehen rückständig fällige Pflichteinzahlungen in Höhe von 20.264,48 Euro. Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten: Mittelbare Pensionsverpflichtungen (290 TEUR), Urlaubs- und Überstundenansprüche (456 TEUR), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (74 TEUR), Archivierung (50 TEUR) sowie Aufstellung, Prüfung und Feststellung Jahresabschluss (42 TEUR). Rückstellungen wurden zulässigerweise nicht gebildet für mittelbare Verpflichtungen aus Pensionszusagen sowie für ähnliche unmittelbare und mittelbare Verpflichtungen in Höhe von 426 TEUR. Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr, mehr als einem Jahr bzw. über 5 Jahre:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende neutrale Erträge und Aufwendungen enthalten:
E. Sonstige Angaben Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, ist nicht zu berichten. Mitgliederbewegung
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Genossenschaftsverband Bayern e.V. Türkenstraße 22 - 24 80333 München Mitglieder des Vorstands (Vor- und Zuname) Brandmaier Sebastian (Vorsitzender) ab 01.01.2024 Promberger Heinrich (stv. Vorsitzender) ab 01.01.2024 Mayer Hubert (Vorsitzender bis 31.12.2023) Reiter Anton (stv. Vorsitzender bis 31.12.2023) Held Markus Plötz Markus Schön Christoph Senftl Anna Spann Marinus Mitglieder des Aufsichtsrats (Vor- und Zuname) Andres Josef (Vorsitzender) Greif Georg (stv. Vorsitzender) Baisl Lorenz Gallrapp Georg Gründl-Heiml Raphaela Höher Martin Hutter Andreas Kirmayr Georg Klenkert Hubert Kneissl Franz Lang Manfred Moritz Josef Mühlbauer Anton Osterholzer Theresa Scholz Wolfgang Schwabenbauer Johannes (bis 29.11.2023) Singer Christine Stadler Bernhard Weirather Michael Wieder Franz (ab 29.11.2023) Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss folgt zu verwenden:
Waldkraiburg, 31.05.2024 VVG
Der Vorstand: Brandmaier Sebastian Promberger Heinrich Mayer Hubert Reiter Anton Held Markus Plötz Markus Schön Christoph Senftl Anna Spann Marinus C. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Ergebnisverwendung geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.
Waldkraiburg, den 31.05.2024 Josef Andres, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VVG BAYERN eG, Waldkraiburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VVG BAYERN eG, Waldkraiburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahrsabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Genossenschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 07.06.2024 Genossenschaftsverband Bayern e.V. Löw, Wirtschaftsprüfer Edelmann, Wirtschaftsprüfer |
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