Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 15841
Vorher
EBnedgeinRnöRtöutnugng HotelPlan GmbH
Eingetragen
2.9.2015
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen Objektmöbeln
Gegenstand
Erbringung von Werk- und Dienstleistungen für die Inneneinrichtung von Hotels, insbesondere die schlüsselfertige Erstellung von Inneneinrichtungen, die Renovierung und der Ausbau von Hotelbauten. Die Gesellschaft erbringt auch alle mit diesem Segment im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Ernst Oberem
seit 19.6.2024
Geschäftsführer
Frank Weßels
seit 21.4.2023
Geschäftsführer
Manfred Hornig
seit 14.3.2018
Prokura
Dieter Peters
seit 13.4.2016
Geschäftsführer
Thomas Renger
seit 13.4.2016
Prokura
Alexander Böing
seit 13.4.2016
Prokura
Annabell Tenbrink
seit 26.11.2015
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tenbrink HotelPlan GmbH

Stadtlohn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Mit jahrelanger Erfahrung als Generalunternehmer koordinieren wir Prozesse und Projekte im raumbildenden Innenausbau in unterschiedlichen Einrichtungsvorhaben mit dem Schwerpunkt Hotelrenovierung und -neubau, national und international. Dabei arbeiten wir mit einer Vielzahl an Spezialisten*innen zusammen um als Realisierer die Pläne und Ideen unserer Kund*innen unter konsequenter Einhaltung des vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmens in die Tat umzusetzen.

Bei der Umsetzung komplexer Projekte sind Aspekte wie beispielsweise der Brandschutz in unserer Ausführungsplanung ebenso relevant, wie die hochanspruchsvollen Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung. Auf Kundenwunsch unterstützen wir unsere Kund*innen bereits von der Idee an mit durchdachten Designkonzepten.

Als Generalunternehmer koordinieren wir dabei sämtliche Gewerke, national und international und bieten unseren Kunden einen Ansprechpartner und einen Gewährleistungspartner. Dabei agieren wir mit unseren Partnerunternehmen auf Augenhöhe und stellen an sie die gleichen Anforderungen, die wir auch an uns selbst haben: Qualität, Zuverlässigkeit, Termintreue und gute Unternehmenswerte.

Schwerpunkt unseres Geschäftsmodells ist es in allen Phasen des Projektes - von der Idee bis zur Eröffnung - unsere Kunden*innen mit Expertise zu beraten und durch detaillierte Planung perfekte Prozesse auf der Baustelle zu gewährleisten. Schwerpunkt der Tenbrink HotelPlan GmbH liegt dabei ganz klar in der Renovierung größerer Projektvorhaben mit Umbau im laufenden Betrieb.

In unserem Schwesterunternehmen Tenbrink ProjektPlan GmbH werden für uns in der eigenen Möbelfertigung individuelle Kundenwünsche auf höchstem Niveau umgesetzt. Die Just-in-Time-Fertigung und das eigene Engineering der Möbel ermöglicht größtmögliche Flexibilität ab der Stückzahl eins und Detailanpassungen in letzter Minute.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das (preisbereinigte) Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr geschrumpft. Insbesondere die hohen Preise, die steigenden Zinsen, die zu einer ungünstigen Finanzierungslage führten, und die geringe Nachfrage im In- und Ausland dämpften die Konjunktur.

Die Baubranche hat weiterhin mit hohen Baukosten, Fachkräftemangel und ungünstigen Finanzierungsbedingungen zu kämpfen. Obwohl sich die Dynamik in den Preisentwicklungen abgeschwächt hat, da Materialengpässe weitestgehend aufgelöst wurden, kommt es zu einem Nachfragerückgang.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erreichte in 2023 ein Transaktionsvolumen von 1,47 Milliarden Euro. Dies ist das niedrigste Volumen seit 2011 und lag 24 Prozent hinter dem Transaktionsvolumen 2022. Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit, beeinflusst durch geopolitische Spannungen, Inflation und steigende Zinsen, hat die Investitionsbereitschaft im Immobilienmarkt, einschließlich des Hotelinvestmentmarktes, gedämpft. Laut der Deka Gruppe sahen sich die Hotelbetreiber ebenfalls mit steigenden Kosten - insbesondere im Wareneinsatz, in der Energie und den Personalkosten - konfrontiert, worunter die Profitabilität litt und eine Preisfindung schwierig gemacht hat.

Ferner sind die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie weiterhin spürbar. Viele Investoren sind vorsichtig und zögern größere Investitionen zu tätigen, da die Erholung des Tourismussektors noch nicht vollständig abgeschlossen ist.

Insgesamt befinden sich die Hotelinvestoren auch zu Mitte des Jahres 2024 noch in einer abwartenden Haltung, die dazu führen wird, dass auch im laufenden Jahr das Transaktionsvolumen noch nicht wieder auf Vorkrisenniveau heranreichen wird. Es ist davon aus zu gehen, dass Expansionsstrategien klassischer Hotelbetreiber in der Sanierung und Renovierung von Bestandimmobilien liegen um Standorte zu repositionieren.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Generalunternehmer für Hoteleinrichtungen ist die Tenbrink HotelPlan GmbH vorwiegend in Deutschland und Westeuropa tätig. Eine schwache Konjunktur in der Baubranche hat direkte Auswirkung auf unsere Geschäftstätigkeit im Bereich Ausstattung von Hotelneubauten. Da unser Kerngeschäft in der Renovierung von Hotels im laufenden Betrieb liegt, konzentrieren wir uns in den letzten Jahren strategisch vermehrt auf diesen Vertriebszweig.

Mit einem Umsatz 28.490 T€ (Vorjahr 33.170 T€) und einem Ergebnis von 594 T€ (Vorjahr 859 T€) haben wir unsere Budgetziele für 2023 nicht erreichen können. Vor dem Hintergrund, dass der Hotelmarkt erfahrungsgemäß erst mit etwas Nachlauf auf Krisen aufgrund der Corona-Pandemie und den Folgen des Ukraine-Kriegs reagiert, ist dieses Ergebnis allerdings durchaus zufriedenstellend. Vom Auftragseingang in 2023 in Höhe von ca. 35.200 T€ wird ein Auftragsbestand in Höhe von ca. 20.000 T€ in das Jahr 2024 überführt (Vorjahr ca. 14.400 T€), was eine gute Auslastung im Geschäftsjahr 2024 sicherstellt.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
Gesamtleistung 29.775 30.819 -1.044
Betriebsergebnis 916 1.067 -151
Zinsergebnis -68 -110 42
Steuerergebnis -262 -209 -53
Jahresergebnis 594 859 -265

Die Tenbrink HotelPlan GmbH hat die Gesamtleistung um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr verringert.

Das Betriebsergebnis (Jahresergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und aperiodischen Erträgen/Aufwendungen) beträgt im Geschäftsjahr 2023 916 T€ und ist damit um 151 T€ gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Das im Lagebericht des Vorjahres prognostizierte positive, wenngleich stagnierende Betriebsergebnis für 2023 konnte somit nicht umfassend erreicht werden.

Der Zinsaufwand (einschließlich Avalprovisionen) ist gegenüber dem Vorjahr um 19,4 % verringert.

b) Finanzlage

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 644 T€. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert werden. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 498,5 300,1 198,4 66,1
Kurzfristige Vermögenswerte 2.651,7 4.013,2 -1.361,5 -33,9
Liquide Mittel 8.044,8 6.254,3 1.790,5 28,6
Passiva
Eigenkapital 4.758,4 4.414,8 343,6 7,8
Rückstellungen 1.244,5 1.214,0 30,5 2,5
Kurzfristige Verbindlichkeiten 5.242,2 4.978,6 263,6 5,3
Bilanzsumme 11.245,1 10.607,5 637,6 6,0

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 198,4 gestiegen, was sich im Wesentlichen aus der Investition in eine neue ERP-Software ergibt.

Der Barmittelbestand ist in 2023 auf T€ 8.044,8 gestiegen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr (T€ 3.355) um T€ 1.278 auf T€ 2.077 gesunken. Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit beträgt 27 Tage.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 4.758. Die Eigenkapitalquote liegt bei 42,3 % und somit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche.

Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht beansprucht. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind nicht vorhanden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit T€ 1.634 auf Vorjahresniveau (T€ 1.528).

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung und Betriebsergebnis.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
Umsatz pro Mitarbeiter 950 975 -25
Cashflow (Periodenergebnis+Abschreibungen+Zunahme/Abnahme von Rückstellungen) 676 -199 +875
Umsatzrendite 2,1 % 2,6 % -0,5%

Der Umsatz pro Mitarbeiter (jeweils bezogen auf Vollkräfte) betrug im Jahr 2023 T€ 950 p.a. und ist damit um T€ 25 niedriger als 2022.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Durch die stabil gute Finanz- und Ertragslage konnten im Berichtsjahr 2023 bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert werden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III.

Chancen- und Risikobericht

Risiken aus operativer Tätigkeit

Durch eine sehr breite Kunden- und Marktsegmentstreuung wird das Kundenrisiko in der Tenbrink HotelPlan GmbH stark reduziert. Neue Kunden wurden im Bereich Kettenhotellerie, Privathotels und Apartmentkonzepten gewonnen. Saisonale und konjunkturelle Schwankungen können so aufgefangen werden.

Die kontinuierliche Marktbeobachtung ist Basis unserer strategischen Ausrichtung. Über Netzwerke, Veranstaltungen, Presse und persönliche Kontakte bleibt unser Ohr stets am Markt. Alle Beobachtungen werden in der Jahresvertriebsplanung mit aktuellen Megatrends abgeglichen, um strategisch zu erarbeiten, welche Märkte zukunftweisend sind. Die Ergebnisse fließen in die Jahreszielplanung und konkrete Maßnahmen ein. Über externe Strategieberater bleiben wir auf Kurs, erkennen strukturelle Schwächen und beheben diese.

Wir legen großen Wert auf Transparenz. So werden die Kennwerte unseres operativen Tagesgeschäfts in Dashboards dargestellt. Jeder Mitarbeiter hat Einblick in die für ihn relevanten Zahlen. Die genaue Standortbestimmung ermöglicht eine schnelle Analyse und das Gegensteuern bei Problemen.

Agile Strukturen und die Ausbildung von Multispezialisten, die auf mehreren Arbeitsplätzen einsetzbar sind, machen uns flexibel und unabhängig. Relevante Informationen über das Unternehmen stellen wir den Mitarbeitern in regelmäßigen Informationsveranstaltungen, monatlichen Newslettern und dem Intranet zeitnah zur Verfügung. Damit stellen wir sicher, dass wir jederzeit gemeinsam an den strategischen und finanziellen Zielen arbeiten.

Liquiditätsrisiken, um das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn Stammkunden mit großer Anzahl von Projekten im Jahr in Schwierigkeiten geraten. Aufgrund eines konsequenten Forderungs- und Absicherungsmanagements, sowie Einhaltung von den uns gesetzten Kennzahlen (z.B. max. Umsatzanteil pro Kunde p.a.) und die dadurch entstehende Verteilung des Umsatzes auf mehrere Kunden kann das Einzelrisiko allerdings eingegrenzt werden. Durch permanente Bonitätsprüfungen begrenzen wir Forderungsausfälle.

Refinanzierungsrisiken können sich ergeben, wenn der Financial Covenant für die Bereitstellung von Bürgschaftsvolumen der Tenbrink HotelPlan GmbH sich verändert. Der Financial Covenant enthält übliche Regelungen, wie z.B. Verpflichtungen zur Einhaltung von Finanzkennzahlen und Kündigungsrechte etc. Allerdings wurden für die Bereitstellung von Bürgschaften Verträge mit weiteren namhaften Versicherern abgeschlossen und der Gesamtrahmen auf mehrere Anbieter verteilt.

Ein Lieferantenrisiko im Bereich der Generalunternehmerleistungen ergibt sich aus der starken europaweiten Nachfrage nach Handwerker und Fachfirmen, die in der Lage sind komplexe Projekte auszuführen. Dieses Risiko wird durch den Aufbau des Partnernetzwerks mit Fachfirmen und auch Ingenieur- und Planungsbüros minimiert. Gleichzeitig bleibt es abzuwarten, ob die COVID-19 Pandemie Einfluss auf die Struktur und Anzahl der Partnerfimen im Netzwerk haben wird.

Aus den Projekten im internationalen Bereich ergeben sind aufgrund der überwiegend in Euro dotierten Beauftragungen nur geringe Währungsrisiken.

Politische Risiken / Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Der politische Hauptrisikotreiber ist hier der Ukraine-Krieg, der Unsicherheiten auf allen Märkten nach sich zieht und dessen Auswirkungen zum heutigen Tag noch nicht abzuschätzen sind.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren.

Chancen

Als Generalunternehmer für Hoteleinrichtungen in den Bereichen Neubau und Renovierung agiert die Tenbrink HotelPlan GmbH in einem internationalen Wachstumsmarkt. Die Tenbrink HotelPlan GmbH verfügt aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, sich an die ständig wechselnden Anforderungen anzupassen, um so von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.

Besondere Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten. Die Tenbrink HotelPlan GmbH ist bereits in einer Reihe attraktiver Wachstumsmärkte tätig. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotential. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt vielfach in Kooperation mit lokalen Netzwerkpartnern. Diese Art der Internationalisierung hat sich als kosteneffiziente und erfolgsversprechende Strategie bewährt. Auch künftig wird die Tenbrink HotelPlan GmbH diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiterverfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen.

Schließlich bietet die starke Nachfrage nach Handwerksleistungen in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen mit einem funktionsfähigen Netzwerk. Die Tenbrink HotelPlan GmbH versteht sich als verlässlicher Partner der Kunden und Lieferanten.

IV. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich lt. dem ifo Institut langsam aus der Krise. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird demnach in diesem Jahr um 0,4% und im kommenden Jahr um 1,5% zunehmen. Die Inflationsrate wird von 5,9% im Jahr 2023 spürbar auf 2,2% im Jahr 2024 und auf 1,7% im Jahr 2025 zurückgehen und die EZB senkt erstmalig die Leitzinsen zum 12.Juni 2024 um 0,25%.

Dennoch bleiben die Kosten, sowohl im Bau und der Renovierung von Hotel als auch im Betrieb dieser hoch. Treiber sind u.a. weiterhin die Energie- und Personalkosten.

Durch den Strategiewechsel der letzten Jahre ist die Tenbrink HotelPlan GmbH insgesamt breiter aufgestellt. Die in 2022 begonnene Verzahnung mit der Schwesterfirma Tenbrink ProjektPlan GmbH wurde im Jahr 2023 weiter forciert. Durch die Zusammenlegung von verschiedenen Aufgabenbereichen konnte vor allem bei größeren Projekten auf das notwendige Knowhow und Ressourcen zurückgegriffen werden. Die neu geschaffenen Teamstrukturen weisen sich dabei als vorteilhaft aus, sodass auch die Führung der Teams effizienter erfolgen kann.

Marktseitig konnten damit gemeinsam die Geschäftsfelder Office, Health & Care und Gastronomie ausgeweitet werden. Im Bereich Hoteleinrichtung und -renovierung haben wir die Akquise ebenfalls auf die Apartmentkonzepte ausgeweitet.

Wir werden die in 2023 begonnene Entwicklung einer unternehmensübergreifenden Aufbau- und Ablauforganisation weiter vorantreiben. Das Ziel ist dabei ein effizienter und ressourcenschonender Prozessablauf. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns im vergangenen Geschäftsjahr dazu entscheiden die bestehende ERP-Software abzulösen. Durch den Zugriff auf eine einheitliche Datenbasis werden Doppelerfassungen vermieden und die einzelnen Prozesse greifen nahtlos ineinander. Datenübertragungen in andere Systeme werden digitalisiert. Dabei unterstützt uns auch entsprechende Software auf den Baustellen zur Erfassung von Daten und digitaler Weiterleitung ins Unternehmen.

Bereits im Jahr 2016 haben wir uns das Ziel gesetzt attraktivster Arbeitgeber im Mittelstand zu werden. Durch konsequente Arbeit an der Zielerreichung wirken wir strategisch den Auswirkungen des Fachkräftemangels entgegen.

Umweltrelevante Themen und Nachhaltigkeit haben wir 2023 mit dem Kooperationsprojekt ÖKOPROFIT vorangetrieben. Mit der Auszeichnung mit dem ÖKOPROFIT-Siegel konnten wir im Oktober 2023 das Projekt erfolgreich abschließen.

Die Tenbrink HotelPlan GmbH ist insgesamt gut aufgestellt. Wir sind sehr zuversichtlich auch künftig die Chancen in den Märkten Hotelrenovierungen, Neubau und Conversions nutzen zu können. Auch auf dem sich im Aufwind befindenden Markt für Serviced Appartements haben wir bereits einige Projekte erfolgreich realisiert. Die stetige Weiterentwicklung unserer Leistungsfähigkeit ermöglicht es uns Geschäftsräume von der Demontage, über die gesamte Haustechnik bis zum hochwertigen Innenausbau zu realisieren.

Auch die Bedeutung einer eigenen Produktion "Made in Germany" nimmt zu. Damit agieren wir unabhängiger und können flexibel und kurzfristig auf die Wünsche unserer Kunden reagieren.

Die Umsatzausweitung innerhalb der nächsten drei Jahre wird auf 5% p.a. geschätzt, wobei durch ein optimiertes Kostenmanagement ein gutes Betriebsergebnis erwartet wird. Dazu haben wir das Vertriebsteam in 2023 mit erfahrenen Spezialisten aus den einzelnen Marktsegmenten verstärkt.

Für 2024 erwarten wir durch positive Synergieeffekte, Verbesserung des Kostenmanagements und die Konzentration auf Prozesse ein positives - leicht steigendes - Betriebsergebnis mit entsprechender Veränderung der Umsatzrendite. Wir gehen davon aus, das auch unsere übrigen finanziellen Leistungsindikatoren eine leicht steigende Tendenz zeigen werden.

Wir erwarten eine ausgeglichene aber auch stagnierende Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, wobei die Folgen des Krieges in der Ukraine die Situation jederzeit wieder verschärfen können, sodass sich verlässliche Hochrechnungen für das Jahr 2024 nur schwer durchführen lassen. Die Risiken der Inflation, den Mangel an Handwerkern und Fachkräften und die hohen Zinsen können wir unseres Erachtens nach aufgrund von Stammkundenbeziehungen, eines funktionierenden Partnernetzwerkes und einem guten Bekanntheitsgrad im Markt gut auffangen.

Einschätzung:

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2022 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. Weiterhin wird der Ausbau der Leistungsfähigkeit in der technischen Gebäudeausstattung forciert, um weiteres Geschäftspotential auf weiteren Märkten zu generieren.

 

Stadtlohn, den 30.06.2024

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 498.564,79 300.137,13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 242.195,79 40.053,00
II. Sachanlagen 256.369,00 260.084,13
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 256.369,00 260.084,13
B. Umlaufvermögen 10.696.451,12 10.267.515,43
I. Vorräte 0,00 0,00
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.631.202,35 2.346.670,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.651.694,30 4.013.202,40
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 485.475,94 77.578,22
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.166.218,36 3.935.624,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.044.756,82 6.254.313,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.079,71 39.809,18
Aktiva 11.245.095,62 10.607.461,74

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.758.402,99 4.414.782,36
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Gewinnvortrag 3.764.782,36 3.156.230,06
III. Jahresüberschuss 593.620,63 858.552,30
B. Rückstellungen 1.244.504,00 1.214.040,00
C. Verbindlichkeiten 5.242.188,63 4.978.639,38
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.826,27 11.607,22
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.230.362,36 4.967.032,16
Passiva 11.245.095,62 10.607.461,74

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.247.007,44 5.578.966,66
2. Personalaufwand 2.767.777,47 2.819.938,03
a) Löhne und Gehälter 2.341.977,12 2.406.941,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 425.800,35 412.996,11
davon für Altersversorgung 10.477,41 9.655,54
3. Abschreibungen 50.604,49 58.789,81
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 50.604,49 58.789,81
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.497.552,01 1.515.260,87
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 920,83 4.504,22
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.529,75 1.592,24
davon aus verbundenen Unternehmen 6.757,63 1.247,08
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 89.997,77 111.646,31
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 262.402,32 209.446,89
8. Ergebnis nach Steuern 600.203,13 865.476,99
9. sonstige Steuern 6.582,50 6.924,69
10. Jahresüberschuss 593.620,63 858.552,30

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Anhang

Tenbrink HotelPlan GmbH, Stadtlohn

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname lt. Registergericht: Tenbrink HotelPlan GmbH
Firmensitz lt. Registergericht: Stadtlohn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Coesfeld
Register-Nr.: HRB 15841

Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen vorgenommen.

Das gemilderte Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung des Anlagevermögens beachtet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und umfassen die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zweifelhafte Forderungen sind einzelwertberichtigt worden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung des Umlaufvermögens beachtet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Rückstellungen wurden zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag, die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten werden.

Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem in der Anlage I beigefügten Anlagenspiegel.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen zum 31.12.2023 Euro 479.475,94 (31.12.2022 Euro 33.078,22).

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden gebildet für

• Gewährleistungen

• Urlaubs- und Überstundenansprüche

• Aufbewahrungspflichten

• Nachlaufende Rechnungen/Kosten

• Prämienverpflichtungen

• Berufsgenossenschaftsbeiträge

• Rechtsstreite

Die nach § 285 Nr. 12 HGB wesentlichen Posten sind dabei die Rückstellungen für Prämienverpflichtungen in Höhe von Euro 328.100,00 (Vorjahr Euro 339.800,00), die Rückstellungen für nachlaufende Rechnungen/nachlaufende Kosten Rechtstreite in Höhe von Euro 584.800,00 (Vorjahr Euro 498.370,00), die Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenansprüche in Höhe von Euro 87.000,00 (Vorjahr: Euro 139.500,00) und die Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von Euro 185.030,00 (Vorjahr: Euro 194.200,00).

Angaben zu Restlaufzeitvermerken

Die Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betreffen die Forderungen gegenüber Gesellschaftern mit einem Betrag zum 31.12.2023 von Euro 440.000,00 (Vorjahr: Euro 0,00) sowie Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit einem Betrag zum 31.12.2023 von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 6.000,00).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt - vor offener Absetzung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von den Vorräten - Euro 8.873.390,98 (Vorjahr: Euro 7.325.310,05). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen - wie im Vorjahr - zum 31.12.2023 nicht.

Angaben zu Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (§ 265 Abs. 3 HGB)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 425.964,21 (Vorjahr: Euro 379.222,36).

Periodenfremde Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen umfassen Euro 13.780,00 Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Euro 5.500,00 Aufwendungen aus den Einstellungen in der Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer-in im Geschäftsjahr 2023 waren:

Frau Annabell Tenbrink, Betriebswirtin Herr Markus Böckmann, Kaufmann (vom 21.04.2023 bis 08.11.2023)

Herr Dieter Peters, Vertriebsmanager

Herr Frank Weßels, Ingenieur (ab dem 21.04.2023)

Im Geschäftsjahr 2023 ist mit Eintragung vom 19.06.2024 zum weiteren Geschäftsführer bestellt worden:

Herr Matthias Ernst Oberem, Kaufmann.

Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres 2023 im Unternehmen durchschnittlich 41 Arbeitnehmer/-innen (ohne Geschäftsführer/-innen), davon 41 kaufmännische Arbeitnehmer/-innen.

Angabe der nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften gemäss § 285 Nr. 3 HGB

Die Gesellschaft hat die Räumlichkeiten und Flächen, in bzw. auf denen sie ihr Unternehmen betreibt, zur Reduzierung der gebundenen Mittel und zur Steigerung der Flexibilität angemietet. Insgesamt sind im Geschäftsjahr 2023 Mietaufwendungen in Höhe von Euro 113.675,20 angefallen. Die gleichfalls zur Reduzierung der gebundenen Mittel und zur Steigerung der Flexibilität getätigten Leasingaufwendungen für Kraftfahrzeuge betragen im Geschäftsjahr 2023 Euro 151.402,61.

Haftung gem. § 251 HGB

Die Gesellschaft haftet für Verbindlichkeiten der Tenbrink ProjektPlan GmbH, Stadtlohn, gegenüber der VR-Bank Westmünsterland eG. Zum 31.12.2023 bestand hieraus eine Haftung aus Bürgschaften in Höhe von Euro 1.356.949,54. Nach unseren Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von der Tenbrink ProjektPlan GmbH in allen Fällen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tenbrink ProjektPlan GmbH nicht zu rechnen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 593.620,63 auf neue Rechnung vorzutragen.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 138.374,06 0,00 0,00 0,00 138.374,06
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 219.014,79 0,00 0,00 219.014,79
138.374,06 219.014,79 0,00 0,00 357.388,85
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 444.009,37 30.017,36 0,00 3.379,02 470.647,71
444.009,37 30.017,36 0,00 3.379,02 470.647,71
582.383,43 249.032,15 0,00 3.379,02 828.036,56
Abschreibungen Restbuchwerte
Vortrag 01.01.2023
Abschreibungen des Jahres 2023
Abgänge
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 98.321,06 16.872,00 0,00 115.193,06 23.181,00 40.053,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 219.014,79 0,00
98.321,06 16.872,00 0,00 115.193,06 242.195,79 40.053,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.925,24 33.732,49 3.379,02 214.278,71 256.369,00 260.084,13
183.925,24 33.732,49 3.379,02 214.278,71 256.369,00 260.084,13
282.246,30 50.604,49 3.379,02 329.471,77 498.564,79 300.137,13

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stadtlohn, den 30.06.2024

Annabell Tenbrink

Matthias Ernst Oberem

Dieter Peters

Frank Weßels

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Vorstehender zur Veröffentlichung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht hat der Abschlussprüfer folgenden Bestätigunsvermerk erstellt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Tenbrink HotelPlan GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Tenbrink HotelPlan GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tenbrink HotelPlan GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stadtlohn, den 15. August 2024

BWK Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nißing, Wirtschaftsprüfer

Dr. Werning, Wirtschaftsprüfer

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