Bauschatz Autohaus Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elfriede Klara Bauschatz seit 12.12.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Bauschatz GmbHSigmaringenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023AUTOHAUS BAUSCHATZ GMBH, SIGMARINGENI. ALLGEMEINES Unsere Gesellschaft betreibt einen Kraftfahrzeughandel mit Werkstattbetrieb seit 1958. Wir sind Vertragshändler der Volkswagen AG und der AUDI AG für die Produktreihen VW/Audi und Seat/CUPRA. Unser Geschäftsbetrieb findet an den Standorten Sigmaringen und Gammertingen in gepachteten Immobilien statt. Unsere Betriebe sind ISO-zertifiziert. II. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Die Neuzulassungen der von uns vertretenen Fabrikate VW, SEAT und AUDI verzeichneten im Jahr 2023 allesamt Zugewinne von Audi (+15,7 %/8,7 %), Volkswagen (+7,9 %/18,2 %) und Seat/Cupra (+18,8 %/4,7 %). Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 Prozent (Vorjahr: 17,8 %) aus. Mit einem Neuzulassungsanteil von 30,1 Prozent bildeten die SUVs (+10,0 %) das stärkste Segment in der Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse (16,3 %/+10,0 %), den Kleinwagen (11,9 %/+2,6 %), den Geländewagen (11,4 %/+8,3 %) und der Mittelklasse (10,5 %/+11,1 %). (Quelle: KBA) 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Unsere Auslieferungen an Neufahrzeugen sind im Berichtsjahr von 400 auf 390 Fahrzeuge gesunken. Der positive Bundestrend hat sich für unseren Geschäftsbetrieb nicht bestätigt. Bezogen auf die Stückzahlen ist unser Neufahrzeuggeschäft im Geschäftsjahr 2023 damit um 2,5 % gesunken und hat sich damit gegenläufig zum Branchendurchschnitt entwickelt. Im Gebrauchtwagenbereich wurden gegenüber dem Vorjahr 113 Fahrzeuge mehr ausgeliefert. Wir konnten in diesem Bereich allerdings die Margen aus dem Vorjahr nicht halten. Der Umsatz ist jedoch absolut im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der After-Sales-Bereich konnte seinen Umsatz aus dem Vorjahr nochmals steigern. Wir hatten für das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 400 gerechnet. Mit dem vorliegenden Jahresabschluss, der ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 247 ausweist, haben wir deutlich unterhalb unserer Planung abgeschlossen. Der Gesamterlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.738 erhöht. Die fallenden Margen im Neuwagen- und Gebrauchtwagenbereich sowie gestiegenen Kosten führten allerdings zu einem schlechteren Ergebnis. Der Umsatz hat sich in den 3 Geschäftsbereichen gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert:
Dabei verteilt sich der Umsatz wie folgt auf die 3 Geschäftsbereiche:
Wir schulen unsere Mitarbeiter regelmäßig, sodass wir alle Anforderungen der Hersteller und der Kunden auch zukünftig erfüllen können. III. DARSTELLUNG DER LAGE Mit einer Eigenkapitalquote von 47,4 % verfügen wir weiterhin über eine sehr gute Kapitalausstattung. Aufgrund des Bestandsabbaus im Bereich der Forderungen und infolge der Gewinnthesaurierung zeigt sich die Kennzahl im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert. Die Kreditlinien sind ausreichend und wurden im Laufe des Geschäftsjahres nicht überschritten. Alle Darlehensverbindlichkeiten konnten getilgt werden. Der Cashflow, bestehend aus Jahresergebnis und Abschreibungen ist im Geschäftsjahr mit TEUR 395 positiv und gegenüber dem Vorjahr um TEUR 115 gesunken. Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen und Forderungen ganz überwiegend innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. IV. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG 1. Voraussichtliche Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir in der Automobilbranche weiterhin herausfordernde Bedingungen. Die wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund globaler politischer Spannungen, Lieferkettenproblemen und steigender Energiepreise wird voraussichtlich bestehen bleiben. Die Zinspolitik der Zentralbanken und die daraus resultierenden höheren Finanzierungskosten könnten die Kaufkraft der Verbraucher weiterhin nachhaltig beeinträchtigen und zu einer allgemeinen Kaufzurückhaltung führen. Branchenentwicklung und spezifische Herausforderungen Die Automobilbranche steht weiterhin vor einem intensiven Wettbewerb und einer sich schnell wandelnden Marktlandschaft. Insbesondere der Trend zur Elektrifizierung und Digitalisierung der Fahrzeugflotten erfordert kontinuierliche Investitionen in neue Technologien und Modelle. Während Volkswagen und Seat Cupra mit innovativen Elektrofahrzeugen aufwarten können, hatte Audi im Jahr 2023 keine neuen Modelle eingeführt, was zu einem Rückgang des Marktanteils führte. Dieser Trend könnte sich im Jahr 2024 fortsetzen, sofern keine signifikanten Produktneueinführungen oder Modellüberarbeitungen erfolgen. Unternehmensspezifische Prognose Aufgrund der rückläufigen Auftragsbestände und der beschriebenen externen Faktoren erwarten wir, dass der Gesamtumsatz im Jahr 2024 auf dem Niveau von 2023 bleiben wird, was einer Stagnation entspricht. Besonders die Marke Audi könnte weiterhin Schwierigkeiten haben, Marktanteile zurückzugewinnen, wenn keine neuen Modelle oder wesentliche Updates eingeführt werden. Ergebnisentwicklung: Trotz der erwarteten Stagnation im Umsatz werden wir weiterhin Maßnahmen zur Kosteneffizienz und Prozessoptimierung implementieren. Ziel ist es, die Betriebskosten zu senken und die Margen stabil zu halten. Investitionen: Wir planen, im Jahr 2024 weiterhin gezielte Investitionen in unsere Infrastruktur und Mitarbeiter zu tätigen. Ein Schwerpunkt wird auf der Modernisierung unserer EDV-Landschaft, sowie auf Schulungsprogrammen für unsere Mitarbeiter liegen, um den Anforderungen der Digitalisierung und Elektrifizierung gerecht zu werden. Unsere gute Entwicklung im After-Sales-Bereich und eine erwartete Steigerung im Gebrauchtwagenbereich erlaubt es uns, mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 350 zu rechnen. Dabei hängt viel davon ab, wie sich die Lieferfähigkeit der Hersteller entwickelt und wie sich die Nachfrage vor dem Hintergrund der aktuellen Inflationsentwicklung darstellen wird. Wir haben einen Jahresumsatz Neuwagen im Auftragsbestand. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die VOLKSWAGEN AG und die AUDI AG haben in Deutschland die weitere Reduzierung des Händlernetzes vorangetrieben. Unsere Standorte sind weiterhin unbefristet als Partner dieser Hersteller gesetzt, sodass die Grundlage unseres Geschäftsmodells gesichert ist. Wir haben unser Portfolio ab 2022 um den Hersteller SEAT erweitert, um unsere Umsatzmöglichkeiten zu verbessern. Die volkswirtschaftlichen Prognosen für den PKW-Gesamtmarkt sind weiterhin uneinheitlich. Der Wandel im Mobilitätsverhalten der Menschen schreitet weiter voran. Unsere Hersteller haben unseres Erachtens ihr Portfolio bereits zukunftsweisend ausgerichtet. Die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen bietet erhebliche Wachstumspotenziale, insbesondere da wir mit Volkswagen, Audi und Cupra starke Marken im Portfolio haben, die innovative Elektrofahrzeuge anbieten. Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten im Bereich des Online-Verkaufs und der Kundenbetreuung, was zu einer stärkeren Kundenbindung und zusätzlichen Umsatzquellen führen kann. Durch den Ausbau unseres Serviceangebots, einschließlich Wartungsdienstleistungen und maßgeschneiderter Finanzierungslösungen, können wir zusätzliche Einnahmen generieren und die Kundenzufriedenheit erhöhen Die Tendenzen der Hersteller auf Agenturgeschäfte umzustellen beurteilen wir als Chance, um die Finanzierung der Neuwagenbestände zu reduzieren. Gerade in Zeiten von steigenden Zinskosten sehen wir dieser Entwicklung sehr positiv entgegen. Eine Reduzierung der Zinsen ist in 2024 nur schwer absehbar. Der Wettbewerb in der Automobilbranche bleibt intensiv. Neue Marktteilnehmer und innovative Geschäftsmodelle könnten den Preisdruck erhöhen und unsere Margen beeinflussen. Anhaltende Engpässe in der Lieferkette könnten die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen beeinträchtigen und zu Verzögerungen bei der Auslieferung führen. Änderungen in der Gesetzgebung, insbesondere im Bereich der Umwelt- und Sicherheitsstandards, könnten zu zusätzlichen Kosten und Anpassungen in unserem Geschäftsmodell führen. Politische Entscheidungen, wie z.B. Änderungen in der Subventionspolitik für Elektrofahrzeuge oder Handelsrestriktionen, könnten erhebliche Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Insbesondere der mögliche Rückgang staatlicher Förderungen für Elektrofahrzeuge könnte die Nachfrage nach diesen Fahrzeugen dämpfen und damit unsere Umsatzentwicklung negativ beeinflussen. Herausfordernd bleibt ebenso die Vermarktung von Gebrauchtfahrzeugen in den Bereichen Elektro und Hybrid.
Sigmaringen, den 16. August 2024 gez. Elfriede Bauschatz BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AUTOHAUS BAUSCHATZ GMBH, SIGMARINGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023AUTOHAUS BAUSCHATZ GMBH, SIGMARINGENI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die Autohaus Bauschatz GmbH hat ihren Sitz in Sigmaringen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm innerhalb der Abteilung B unter der Nummer 710185 eingetragen. II. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung sowohl der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) als auch des GmbHG aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden größenabhängige Erleichterungen (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) in Anspruch genommen. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Die Bilanz wird vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt; die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden waren, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert worden waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 wurden in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre linear verteilt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zum Nennwert angesetzt. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit einem Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag wertberichtigt. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert wertberichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet; die Berechnung erfolgte nach den Grundsätzen des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC-Methode) mit einem rechnungsmäßigen Zinssatz von 1,82 % (von der Bundesbank bekanntgegebener durchschnittlicher Marktzins bei einer pauschal angenommenen Laufzeit von 15 Jahren). Dabei wurde gemäß der vertraglichen Vereinbarung keine Lohn- und Gehaltssteigerung angenommen. Die Berechnung erfolgte unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Dr. Heubeck. Der nach Art. 28 Abs. 2 EGHGB nicht passivierte Betrag der Rückstellung beträgt insgesamt TEUR 263. Die Veränderung der Rückstellung zum 01.01.2010 durch die erstmalige Anwendung des BilMoG beträgt TEUR 5 und TEUR 3 entfallen auf den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, und sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). IV. ANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind am Ende des Anhangs dargestellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 59) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Abgrenzungsposten aus Lieferantenboni in Höhe von TEUR 525 (Vorjahr: TEUR 624) enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten
Gegenüber Kreditinstituten bestanden im Vorjahr Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren TEUR 275 und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 675. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen und Bürgschaften gesichert. Im Vorjahr waren von den sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 889 innerhalb eines Jahres fällig und TEUR 0 hatten eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Mit der Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen besteht eine Aval-Bürgschaft über EUR 100.000,00 zugunsten der Seat Deutschland GmbH. Es handelt sich um eine Warenkreditbürgschaft gemäß den SEAT und CUPRA Händlerverträgen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind antizipative Abgrenzungsposten aus Rückkaufverpflichtungen in Höhe von TEUR 433 (Vorjahr: TEUR 430) enthalten. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern sind 2023 in Höhe von TEUR 3 verbraucht worden. Sie resultieren im Wesentlichen aus dem Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen. VI. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB.
Aufgrund der Finanzlage der Gesellschaften, für welche die Mithaftung übernommen wurde, ist derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen. Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen neben der Geschäftsführung 62 Mitarbeiter beschäftigt, davon 17 gewerbliche Arbeitnehmer. Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: Frau Elfriede Bauschatz, Sigmaringen, Geschäftsführerin Herr Marcus Rietzler, Weitnau, Geschäftsführer (bis 28. Februar 2023) Die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Sigmaringen, den 16. August 2024 gez. Elfriede Bauschatz Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Bauschatz GmbH, Sigmaringen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Bauschatz GmbH, Sigmaringen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Bauschatz GmbH, Sigmaringen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 16. August 2024 Prüfungs-
und Treuhand GmbH
A. Becker, Wirtschaftsprüfer G. Biller, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 30.10.2024 festgestellt. |
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