DF Deutsche Finance Technology GmbHLiquidiert

Leopoldstraße 156, 80804 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 251964
Eingetragen
9.10.2019
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
Erbringung von Beratungsdienstleistungen im Rahmen der Implementierung, Steuerung, Überwachung und Auswertung von IT-Prozessen, Datenbanken und sonstiger Maßnahmen im Zusammenhang mit der Digitalisierung der Kommunikation und des Datenmanagements von Unternehmen. Die Gesellschaft ist nicht berechtigt Tätigkeiten auszuüben oder Geschäfte zu betreiben, die einer behördlichen Erlaubnis nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), dem Kreditwesengesetz (KWG), nach § 34 f oder § 34 h GewO bedürfen.

Historie

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Management

NameRolle
André Schwab
seit 9.10.2019
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

DF Deutsche Finance Holding AG

München

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.800,00 53.978,00
2. geleistete Anzahlungen 0,90 0,00
43.800,90 53.978,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 34.074,00 38.942,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 341.916,64 157.530,95
375.990,64 196.472,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.015,24 2.005,76
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 38.405,33
3. Beteiligungen 5.968.151,14 958.721,77
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.250.000,00 0,00
7.221.166,38 999.132,86
7.640.957,92 1.249.583,81
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.673.734,94 3.227.730,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 519.463,75 148.677,11
3. Sonstige Vermögensgegenstände 5.911.536,79 4.906.879,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 (VJ € 0,00) 8.104.735,48 8.283.286,64
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.015.386,04 7.382.354,24
10.015.386,04 7.382.354,24
18.120.121,52 15.665.648,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 163.401,00 129.223,45
Summe Aktiv 25.924.480,44 17.044.448,14

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
2. Kapitalrücklage 723.000,00 723.000,00
3. Gewinnrücklage 2.352.087,18 1.548.906,00
4. nicht beherrschende Anteile 77.381,82 71.515,15
5. Konzerngewinn/Konzernverlust 10.186.614,02 4.926.441,05
14.089.083,02 8.019.862,20
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 469.125,67 742.289,63
2. Sonstige Rückstellungen 886.849,02 1.410.186,00
1.355.974,69 2.152.475,63
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.029.132,93 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr € 3.029.132,93 (VJ € 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.044.989,26 2.160.999,46
davon mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr € 2.044.989,26 (VJ € 2,160.999,46)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.444,00 0,00
davon mit einer Restlaufzelt bis ein Jahr € 0,00 (VJ € 0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.691,77 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr € 1.691,77 (VJ € 0,00O)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.613.634,97 4.665.816,85
davon gegenüber Gesellschaftern € 0,00 (VJ € 0,00)
davon aus Steuern € 2.606.113,80 (VJ € 1.470.134,90)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 4.613 634,97 (VJ € 4.665.816,85) 9.704.892,93 6.826.816,31
D. Rechnungsabgrenzungsposten 774.529,80 45.294,00
25.924.480,44 17.044.448,14

KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2019

2019 2018
1. Umsatzerlöse 44.556.466,52 34.313.063,21
2. Sonstige betriebliche Erträge 6.060.054,03 547.456,38
50.616.520,55 34.860.519,59
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 1.624,35 29.403,70
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 359.322,50 620.278,43
360.946,85 649.682,13
4. Personalaufwand
a) Gehälter 17.907.406,10 11.937.922,59
b) Soziale Abgaben und Aufw. für Altersversorgung 1.053.750,34 754.789,46
18.961.156,44 12.692.712,05
5. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 155.574,58 100.495,94
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 25.757.303,28 19.277.699,17
7. Erträge aus Beteiligungen 3.420.128,47 582.004,68
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Anlagevermögens 2.847,25 34.305,36
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.070,84 51.079,63
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 106.500,00 14.000,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 105.338,86 29.112,64
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0,00
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.624.747,10 2.764.207,33
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 874.677,57 521.797,63
15. Sonstige Steuern 1.682.358,01 146.809,54
16. Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 6.067.711,52 2.095.600,16
17. nicht beherrschende Anteile -5.866,67 31.734,85
18. Einstellung in die Gewinnrücklage -801.671,88 -352.000,00
19. Gewinn-/Verlustvortrag 4.926.441,05 3.151.106,04
20. Konzerngewinn/-verlust 10.186.614,02 4.926.441,05

ANHANG für das Geschäftsjahr 01.01.2019 - 31.12.2019

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Regelungen des Handelsgesetzbuchs und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung fand das Gesamtkostenverfahren Anwendung.

Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

Die DF Deutsche Finance Holding AG hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 159834).

B. Konsolidierungskreis

Gesellschaft Sitz Kapitalanteil
DF Deutsche Finance Holding AG München
BSD LUX GP S.a.r.l. Luxemburg 100%
DF Deutsche Finance Administration GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Asset Management GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Capital GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Club Deal Management GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Concept GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Income GmbH & Co. KG München 100%
DF Deutsche Finance Income Komplementär GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Individual GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Investment GmbH München 100%
DF Deutsche Finance LUX GP I S.a.r.l. Luxemburg 100%
DF Deutsche Finance LUX GP II S.a.r.l. Luxemburg 100%
DF Deutsche Finance LUX GP III S.a.r.l. Luxemburg 100%
DF Deutsche Finance LUX GP IV S.a.r.l. Luxemburg 100%
DF Deutsche Finance LUX RAIF GP S.a.r.l. Luxemburg 100%
DF Deutsche Finance Management GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Managing GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Managing II GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Networks GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Private Capital GmbH München 75 %
DF Deutsche Finance Securities GmbH München 75%
DF Deutsche Finance Services GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Solution GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Solution Service GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Technology GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Trust GmbH München 100%
DF Deutsche Finance Trust II GmbH München 100%
Deutsche Finance US Ventures LLC Delaware/USA 100%

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es wurde eine Vollkonsolidierung nach den §§ 300 bis 307 HGB durchgeführt. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung wurde die Buchwertmethode im Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Gründung der Gesellschaften nach § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. verwendet.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare oder degressive Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Wertverzehr des Anlagevermögens beachtet.

Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Der steuerliche Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG wurde in die Handelsbilanz übernommen, da der vorliegende Sammelposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Soweit am Bilanzstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert vorlag, wurde dieser angesetzt.

Bei der Bewertung der Forderungen wurden sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt.

Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet.

Die Steuerrückstellungen entsprechen der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für eventuell entstehende latente Steuern wurde die Befreiungsvorschrift des § 274a Nr. 4 HGB über die Abgrenzung latenter Steuern in Anspruch genommen.

D. Abweichung von bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

E. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

KONZERNANLAGESPIEGEL 2019

DF Deutsche Finance Holding AG

Anschaffungskosten
Stand zum 01.01.2019 Zugänge Abgänge Stand zum 31.12.2019
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 174.444,35 26.078,10 5.000,00 195.522,45
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,90 0,00 0,90
I. gesamt 174.444,35 26.079,00 5.000,00 195.523,35
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 48.677,66 0,00 0,00 48.577,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 346.224,44 298.836,17 12.526,40 532.534,21
II. gesamt 394.502,10 298.836,17 12.528.40 681.211,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.005,76 1.009,48 0,00 3.015,24
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 38.405,33 0,00 38.405,33 0,00
3. Beteiligungen 958.721,77 5.009.429,37 0,00 5.968.151,14
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.250.000,00 0,00 1.250.000.00
III. gesamt 999.132,86 6.260.438,85 38.405,33 7.221.166,38
I. - III. gesamt 1.568.479,31 6.585.354,02 55.931,73 8.097.901,60
kumulierte Abschreibungen
Stand zum 01.01.2019 Zugänge Abgänge Stand zum 31.12.2019
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 120.466,35 36.256,10 5.000,00 151.722,45
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
I. gesamt 120.466,35 36.256,10 5.000,00 151.722,45
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 9.735,66 4.868,00 0,00 14.603,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 188.693,49 114.450,48 12.526,40 290.617,57
II. gesamt 198.429,15 119.318,48 12.526,40 305.221,23
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
III. gesamt 0,00 0,00 0,00 0,00
I. - III. gesamt 318.895,50 155.574,58 17.526,40 456.943,68
Buchwerte
Stand zum 31.12.2019 Stand zum 31.12.2018
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.800,00 53.978,00
2. geleistete Anzahlungen 0,90 0,00
I. gesamt 43.800,90 53.975,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 34.074,00 38.942,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 341.916,64 157.530,95
II. gesamt 375.990,64 196.472,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.015,24 2.005,76
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 38.405,33
3. Beteiligungen 5.968.151,14 958.721,77
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.250.000,00 0,00
III. gesamt 7.221.166,30 999.132,86
I. - III. gesamt 7.640.957,92 1.249.583,81

Beteiligungen

Der Anteilsbesitz zum 31.12.2019 umfaßt:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Währung Eigenkapital 31.12.2019 Jahresergebnis 2019
DFI Olympus Jersey Holding LP Jersey, UK 60 % 1.333.394 4.114
Deutsche Finance International LLP London, UK 60 % 118 5.967.197
Deutsche Finance America LLC Denver, USA 75% 2.335.472 7.440.142

Diese Beteiligungen wurden auf Grund untergeordneter Bedeutung sowie fehlender Einflussmöglichkeit nicht konsolidiert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 750.000€.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betragen 469.1266 (Vorjahr 742.290€). Die sonstigen Rückstellungen betragen 886.849€ (Vorjahr 1.410.186€).

Verbindlichkeiten

31.12.2019 Vorjahr
in EUR in EUR
Kreditinstitute 3.029.133 0
Lieferungen und Leistungen 2.044.989 2.160.999
Gegenüber verbundenen Unternehmen 15.444 0
Gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 1.692 0
Sonstige 4.613.634 4.665.817

Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Erträge aus Beteiligungen i.H.v. 3.420.128€ erzielt.

F. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus bestehenden Mietverträgen für Büroräume in München ergeben sich finanzielle Verpflichtungen (ohne Nebenkosten und Umsatzsteuer) bis Laufzeitende in Höhe von 5.602.461 €.

Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

Anzahl Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren 102 Arbeitnehmer beschäftigt. Dabei handelt es sich bei 96 Arbeitnehmern um Gehaltsempfänger. Die Aufwendungen für Altersvorsorge betragen 15.8886.

Bezüge Geschäftsführungsorgane

Für die Mitglieder der Geschäftsführungsorgane wendet die Gesellschaft die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB an.

Den Geschäftsführungsorganen wurden Darlehen i.H.v. 1.218.724€ gewährt. Die Darlehen werden mit 2% verzinst.

Prüfungshonorar

Das Honorar für den Abschlussprüfer des Jahresabschusses zum 31.12.2019 beträgt 24.500€.

Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 24.500€.

Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres

Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus. Die konkreten Auswirkungen der Verbreitung des Coronavirus auf die Weltwirtschaft sind derzeit noch nicht absehbar. In diesem Zuge kann unsere Geschäftstätigkeit von den Auswirkungen der Epidemie betroffen sein. Dies kann sich auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Die Höhe können wir aufgrund der rasanten Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit nicht abschätzen.

Darüber hinaus gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2019, die einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge gehabt hätten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss nach Einstellung von 25% des Jahresüberschusses in die Gewinnrücklagen auf neue Rechnung vorzutragen.

Angabe der Befreiung von Tochterunternehmen

Die DF Deutsche Finance Holding AG, München, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 159834) stellt als oberstes Konzernunternehmen einen Konzernabschluss gemäß § 290 ff. HGB auf. Die Aufstellung, Prüfung, Offenlegung und Einreichung zum elektronischen Bundesanzeiger des Konzernabschlusses der DF Deutsche Finance Holding AG wirkt gemäß § 264 Abs. 3HGB befreiend für die Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften, für das Mutterunternehmen sowie für die DF Deutsche Finance Administration GmbH, DF Deutsche Finance Asset Management GmbH, DF Deutsche Finance Capital GmbH, DF Deutsche Finance Concept GmbH, DF Deutsche Finance Individual GmbH, DF Deutsche Finance Investment GmbH, DF Deutsche Finance Management GmbH, DF Deutsche Finance Managing GmbH, DF Deutsche Finance Networks GmbH, DF Deutsche Finance Private Capital GmbH, DF Deutsche Finance Securities GmbH, DF Deutsche Finance Services GmbH, DF Deutsche Finance Solution GmbH, DF Deutsche Finance Solution Service GmbH, DF Deutsche Finance Technology GmbH, DF Deutsche Finance Trust GmbH und die DF Deutsche Finance Trust II GmbH.

Organe der Gesellschaft

Vorstand: Herr Thomas Oliver Müller ab 22.03.2005
Herr Dr. Sven Neubauer ab 29.06.2010
Aufsichtsrat: Herr Rüdiger Herzog, Vorsitzender ab 30.07.2007
Herr Dr. Dirk Rupietta, stellv. Vorsitzender ab 01.09.2008
Herr Dr. phil. Tobias Wagner ab 01.01.2014

 

München, den 17.12.2020

DF Deutsche Finance Holding AG

Thomas Oliver Müller, Executive Partner | Vorstand

Dr. Sven Neubauer, Executive Partner | Vorstand

KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL DF Deutsche Finance Holding AG für das Geschäftsjahr 2019

in Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage
31. Dezember 2018 750.000,00 723.000,00 1.548.906,00
Einstellungen Gewinnvortrag 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss 2019 0,00 0,00 0,00
nicht beherrschende Anteile Ergebnisanteil 0,00 0,00 0,00
Gewinnrücklage
Einstellung 0,00 0,00 801.671,88
wechselkursbedingte Veränderung 0,00 0,00 1.509,30
Einstellung Kapitalrücklage 0,00 0,00 0,00
31. Dezember 2019 750.000,00 723.000,00 2.352.087,18
in Euro nicht beherrschende Anteile Gewinnvortrag Konzernjahresüberschuß Gesamt
31. Dezember 2018 71.515,15 2.799.106,04 2.127.335,01 8.019.862,20
Einstellungen Gewinnvortrag 0,00 2.127.335,01 -2.127.335,01
Jahresüberschuss 2019 0,00 0,00 6.067.711,52
nicht beherrschende Anteile Ergebnisanteil 5.866,67 0,00 -5.866,67
Gewinnrücklage
Einstellung 0,00 -801.671,88 0,00
wechselkursbedingte Veränderung 0,00 0,00 0,00
Einstellung Kapitalrücklage 0,00 0,00 0,00
31. Dezember 2019 77.381,82 4.124.769,17 6.061.844,85 14.069.083,02

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG DF Deutsche Finance Holding AG für das Geschäftsjahr 2019

2019 2018
Euro Euro
1 Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 6.067.711,52 2.095.600,16
2 Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 155.574,58 100.495,94
3 Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -796.500,94 864.082,67
4 Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,00 1,75
5 Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 144.373,61 -2.374.766,69
6 Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 578.179,49 2.191.321,24
7 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 6) 6.149.338,26 2.876.735,07
8 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0,00 0,00
9 Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -298.836,17 -84.355,15
10 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0,00 0,00
11 Auszahlungen für Investitionen In das Immaterielle Anlagevermögen -26.079,00 -55.235,23
12 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 38.405,33 0,00
13 Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -6.260.438,85 -291.621,50
14 Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 8 bis 13) -6.546.948,69 - 431.211,88
15 Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalerhöhungen, Verkauf elg. Anteile, Minderheitenanteile, etc.) 0,00 103.250,00
16 Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter (Dividenden, Erwerb eigener Anteile. Eigenkapitalrückzahlungen, andere Ausschüttungen) 0,00 0,00
Einzahlungen von Zuschüssen und Kostenerstattungen 0,00 0,00
17 Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 3.029.132,93 0,00
18 Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0,00 0,00
19 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 15 bis 18) 3.029.132,93 103.250,00
20 Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus Zf. 7, 14, 19) 2.631.522,50 2.548.773,19
21 Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 1.509,30 0,00
22 Finanzmittelfonds am Anfang der Periode- 7.382.354,24 4.833.581,05
23 Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 20 bis 22) 10.015.386,04 7.382.354,24

KONZERNLAGEBERICHT 2019

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die DEUTSCHE FINANCE GROUP mit Sitz in München und Präsenzen in London, Zürich, Luxemburg und Denver, ist eine internationale Investmentgesellschaft und bietet Investoren Zugang zu institutionellen Märkten und exklusiven Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Über die eigene INVESTMENT-PLATTFORM der DEUTSCHE FINANCE GROUP werden renditestarke "Off Market Investments" identifiziert, und als Investmentstrategien für private, professionelle und institutionelle Investoren strukturiert. Die Strategie ist, über eigene Asset Management Teams in den jeweiligen Märkten professionelle Investment-Partnerschaften zu generieren.

Mit der DEUTSCHE FINANCE GROUP investieren Investoren in internationale Marktchancen - dort wo sie entstehen. Die DEUTSCHE FINANCE GROUP verfügt über ein einzigartiges Netzwerk zu institutionellen Investoren und Produktanbietern und sichert somit den Zugang zu Investitionsstrategien, die dem breiten Markt nicht zur Verfügung stehen. Durch innovative Investitionsstrategien berücksichtigt die DEUTSCHE FINANCE GROUP die einzelnen Faktoren unterschiedlicher Investorengruppen und ermöglicht gleichzeitig ein gemeinsames Investieren in globale institutionelle Private Equity Real Estate, Immobilien- und Infrastrukturinvestments.

Zur strategischen Positionierung als Asset- und Fundmanager verfügt die DF Deutsche Finance Investment GmbH über die Zulassung zur Finanzportfolioverwaltung. Die Zulassung beinhaltet das Verwalten von einzelnen Finanzinstrumenten im Sinne des § 1 Abs. 11 des Kreditwesengesetzes (KWG) angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum einschließlich der Portfolioverwaltung fremder Investmentvermögen. Die Zulassung zur Finanzportfolioverwaltung gemäß KAGB bildet die Grundlage für individuelle Vermögensverwaltungsmandate von institutionellen Investoren.

Die Konzerntochter DF Deutsche Finance Solution Service GmbH verfügt über die Zulassung als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) und umfasst die Erbringung von Finanzdienstleistungen wie die Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG), und die Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG).

Die DEUTSCHE FINANCE GROUP wurde mit dem "SCOPE Alternative Investment Award" in der Kategorie "Real Estate Investment Specialist - Retail" ausgezeichnet. Damit wird die DEUTSCHE FINANCE GROUP bereits zum zweiten Mal in Folge als bester Asset Manager für spezialisierte Strategien im Privatkundenbereich ausgezeichnet. Zudem wurde die DEUTSCHE FINANCE GROUP als "Bester Asset Manager" in der Kategorie "Institutional Real Estate Specialist" ausgezeichnet.

2. Darstellung der Lage

2.1 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2019 hat die Deutsche Finance Group insgesamt 1.382 Mrd. Euro (Vorjahr 395 Mio. Euro) Eigenkapital platziert, davon 1.2 Mrd. Euro im professionellen und institutionellen Geschäftsbereich, und 182 Mio. Euro im Privatkundengeschäft. Die internationale Strukturierung der Eigenkapitalplatzierung im professionellen und institutionellen Geschäftsbereich verantwortete die DF Deutsche Finance Asset Management GmbH, im Privatkundengeschäft die Konzerntöchter DF Deutsche Finance Solution GmbH und DF Deutsche Finance Solution Service GmbH.

Besondere Ereignisse im Geschäftsjahr 2019 waren im institutionellen Geschäftsbereich unter anderem die Vollplatzierung des European Fund mit 436 Mio. Euro Eigenkapital inkl. Co-Investments für institutionelle Investoren. Mit der erfolgreichen Platzierung des European Fund erweiterte die DEUTSCHE FINANCE GROUP ihre Produktstrategien für institutionelle Investoren mit Fokussierung auf europäische Immobilienmärkte. Des Weiteren wurden zwei institutionelle Mandate über 937 Mio. USD und 150 Mio. USD zum Erwerb von zwei sehr prominenten Immobilien in New York City erfolgreich realisiert. Darüber hinaus hat die DEUTSCHE FINANCE GROUP 2019 die Genehmigung der Baubehörden für das Redevelopment-Projekt "Olympia London Exhibition Centre" erhalten, ein Projekt mit Baukosten von rund 750 Mio. GBP. Erst im April 2017 hat ein institutionelles Joint Venture der DEUTSCHE FINANCE GROUP das renommierte "Olympia London Exhibition Centre" für einen Kaufpreis in Höhe von 330 Mio. Euro erworben. Schließlich hat die DEUTSCHE FINANCE GROUP sich mit Investitionen in die Entwicklung von Forschungs- und Büroflächen (Lab-Offices) in Boston (USA) eine strategische Position für die Zukunft gesichert. Im Rahmen eines institutionellen Club-Deals hat sich die DEUTSCHE FINANCE GROUP zwischen 2019 und 2025 an der Entwicklung von 5 Gebäuden mit rund 175.000qm Lab-Offices in Bostons Stadtteil Somerville beteiligt. Boston gilt als einer der wichtigsten Standorte für Biotech- und Pharmaunternehmen. Die bevorzugte Lage der Projekte zwischen den renommierten Universitäten Harvard und MIT stellt dabei einen besonderen Wettbewerbsvorteil dar.

Im Privatkundengeschäft konnte die DEUTSCHE FINANCE GROUP den PRIVATE Fund 12 mit 100 Mio. Euro ausplatzieren. Der PRIVATE Fund 12 - konzipiert als regulierter alternativer Investmentfonds (AIF) - verfügte über ein prospektiertes Mindestkapital von 35 Mio. Euro. Strategie des PRIVATE Fund 12 ist der Aufbau eines breit diversifizierten Portfolios von institutionellen Investmentstrategien mit Fokus auf Immobilien und Private Equity Real Estate. Ein weiterer Fund für Privatanleger, der PRIVATE Fund 11, konnte mit 95 Mio. Euro ausplatziert werden, prospektiert war ein Mindestvolumen in Höhe von 35 Mio. Euro. Der PRIVATE Fund 11 ermöglicht Privatanlegern den Zugang zu einer institutionellen globalen Anlagestrategie in der Assetklasse Infrastruktur. Die Markteinführung von institutionellen Club-Deals für Privatanleger war im Geschäftsjahr 2019 eine weitere strategische Positionierung der DEUTSCHE FINANCE GROUP im Privatkundengeschäft. Der erste institutionelle Club-Deal für Privatanleger, mit einem Eigenkapitalvolumen in Höhe von 40 Mio. USD, wurde in nur 3 Wochen ausplatziert. Bei dem institutionellen Club-Deal handelt es sich um eine exklusive Investitionsmöglichkeit in ein Labor-/Bürogebäude mit brutto ca. 36.200 qm Nutzfläche, 250 Tiefgaragenstellplätzen und 4.000 qm Grundfläche. Das Gebäude befindet sich in Somerville, Massachusetts, USA, inmitten der Biotech-Life-Science-Hochburg Boston/Cambridge Area.

Mit der strategischen Ausrichtung und dem damit verbundenen Wachstum der DEUTSCHE FINANCE GROUP sind auch für das Geschäftsjahr 2019 erhöhte Aufwendungen entstanden. Durch die erfolgreiche Eigenkapitalplatzierung im Geschäftsjahr 2019 konnte die DEUTSCHE FINANCE GROUP ein EBITDA von TEUR 8.943 (Vorjahr TEUR 2.842) erzielen.

2.2. Finanzlage

Die DEUTSCHE FINANCE GROUP konnte im Geschäftsjahr 2019 ihre sämtlichen Zahlungsverpflichtungen aus dem Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit abdecken. Der Kapitaldienst konnte vollumfänglich dargestellt werden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Berichtsjahres beträgt TEUR 5.822 (Vorjahr TEUR 1.995).

2.3. Vermögenslage

Die Vermögenslage der DEUTSCHE FINANCE GROUP ist weiterhin stabil. Die Eigenkapitalquote beträgt 54,35 % (Vorjahr 47,05 %). Zum Stichtag entfallen 29,47 % (Vorjahr 7,33 %) des Vermögens auf das Anlagevermögen, 6,46 % (Vorjahr 18,94 %) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 38,63 % (Vorjahr 43,31 %) auf liquide Mittel.

3. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2019 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

4. Risikobericht

Das Risikomanagement beschäftigt sich mit der Identifikation der Risiken der DEUTSCHE FINANCE GROUP, deren Analyse und Bewertung, Überwachung und Steuerung. Damit ist das Risikomanagement ein aktives System und integraler Bestandteil der nachhaltigen Unternehmenssteuerung der DEUTSCHE FINANCE GROUP. Risikoparameter werden auf Ebene der operativen Konzerntochter erfasst und kontrolliert, und auf Holding Ebene überprüft. Im Geschäftsjahr 2019 gab es neben der erweiterten Regulierung durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) und das Kreditwesengesetz (KWG) keine nennenswerten Risikopotentiale im laufenden Geschäftsbetrieb.

4.1 Risiken der künftigen Entwicklung

Risiken der künftigen Entwicklung werden vor allem in der weiteren Regulierung des gesamten Finanzmarktes gesehen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf die anhaltende Regulierung von Produkten für Privatanleger und die Regulierung der Finanzanlagenvermittler.

4.2 Chancen der künftigen Entwicklung

Die künftige Entwicklung ist sehr positiv zu beurteilen. Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat mit der erfolgreichen Implementierung einer von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beaufsichtigten Kapitalverwaltungsgesellschaft, mit Erweiterung zur Finanzportfolioverwaltung und einem Finanzdienstleistungsinstitut, eine breite Basis geschaffen, um sich in ihren Kernkompetenzen Asset Management, Fund Management, Anlagevermittlung und Anlageberatung hervorragend im Markt zu positionieren. Als inhabergeführte und unabhängige Investmentgesellschaft ist die DEUTSCHE FINANCE GROUP sehr flexibel und kann somit auf wechselnde gesetzliche Anforderungen und Marktveränderungen konzentriert und zügig reagieren. Die DEUTSCHE FINANCE GROUP arbeitet weiterhin an einer stringenten Digitalisierungsstrategie für mehr Effizienz und Flexibilität innerhalb der Konzerntöchter.

4.3 Finanzinstrumente

Die berichtspflichtigen Finanzinstrumente betreffen die Forderungen, die liquiden Mittel sowie die Verbindlichkeiten. In den Forderungen sind keine Posten mit erhöhtem Risiko enthalten.

Kurzfristige Bankverbindlichkeiten mit Zinsänderungsrisiko bestehen nur in sehr geringem Umfang. Die laufenden Investitionen werden aus den vorhandenen liquiden Mitteln bzw. aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Liquidität ist jederzeit in ausreichendem Umfang vorhanden.

5. Prognosebericht

Die DEUTSCHE FINANCE GROUP erwartet im Geschäftsjahr 2020, durch den weiteren Aufbau einer eigenen internationalen Investment-Plattform, eine signifikante Steigerung der Assets under Management.

 

München, Dezember 2020

Thomas Oliver Müller, Executive Partner | Vorstand

Dr. Sven Neubauer, Executive Partner | Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DF Deutsche Finance Holding AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der DF Deutsche Finance Holding AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der DF Deutsche Finance Holding AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschiusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, Im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Abensberg, 17. Dezember 2020

SWS Stangl Revision GmbH
- Wirtschaftsprüfungsgesellschaft -

Christof Stangl, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31.12.2019

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 41.515,00 41.515,00 45.588,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 34.074,00 38.942,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.010,64 362.084,64 149.610,95
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.979.883,02 2.617.883,83
2. Wertpapiere d. Anlagevermögens 1.250.000,00 4.229.883,02
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 126.973,52 50.593,93
2. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.671.912,65 5.327.244,10
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.674.147,05 10.473.033,22 1.839.418,73
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.234.986,66 1.021.264,32
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 49.470,00 35.435,00
Summe AKTIVA 19.390.972,54 11.125.980,86

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
II. Kapitalrücklage 723.000,00 723.000,00
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 2.287.485,00 2.287.485,00 1.548.906,00
IV. Bilanzgewinn 6.437.767,51 4.222.026,61
-davon Gewinnvortrag EUR 4.222.026,61 (Vorjahr) EUR 3.165.688,46
Summe Eigenkapital 10.198.252,51 7.243.932,61
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 706.680,80
2. sonstige Rückstellungen 298.700,00 298.700,00 463.356,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.028.941,64
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.028.941,64
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 267.349,36 110.303,45
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 267.349,36 (Vorjahr) EUR 110.303,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.340.059,36 600.369,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.483.139,87 2.001.339,00
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.483.139,87 (Vorjahr) EUR 2.001.339,00 8.119.490,23
D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten
1. sonstige RAP 774.529,80 774.529,80
Summe PASSIVA 19.390.972,54 11.125.980,86

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2019 bis 31.12.2019

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.576.367,02 1.539.348,66
2. sonstige betriebliche Erträge 155.773,01 60.398,55
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.720.830,61 -5.017.897,53
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -196.148,99 -7.916.979,60 -147.404,71
4. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -133.971,37 -133.971,37 -77.332,60
5. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.327.676,90 -2.868.284,05
6. Erträge aus Beteiligungen 3.420.128,47 582.004,68
7. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 11.818.646,96 9.742.925,60
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 34.305,36
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67.914,30 67.793,30
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -110.260,09 -39.069,45
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme -1.722.735,80 -1.820.122,68
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.827.206,00 2.056.665,13
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -225.774,16 -521.192,63
14. sonstige Steuern -647.111,94 -127.134,35
15. Jahresüberschuss 2.954.319,90 1.408.338,15
16. Gewinnvortrag 4.222.026,61 3.165.688,46
17. Einstellung in die Gewinnrücklage
a) in die satzungsmäßige Rücklage -738.579,00 -738.579,00 -352.000,00
18. Bilanzgewinn 6.437.767,51 4.222.026,61

ANHANG für das Geschäftsjahr 01.01.2019 - 31.12.2019

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die DF Deutsche Finance Holding AG, München, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 159834) ist zum Abschlussstichtag als kleine Kapitalgesellschaft gem. §267 Abs. 1 HGB einzustufen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Regelungen des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetztes aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare oder degressive Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Wertverzehr des Anlagevermögens beachtet.

Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Der steuerliche Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG wurde in die Handelsbilanz übernommen, da der vorliegende Sammelposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Soweit am Bilanzstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert vorlag, wurde dieser angesetzt.

Bei der Bewertung der Forderungen wurden sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt.

Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfülllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet.

Die Steuerrückstellungen entsprechen der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Die Befreiungsvorschrift des § 274a Nr. 4 HGB über die Abgrenzung latenter Steuern wurde in Anspruch genommen.

C. Abweichung von bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

D. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Der Anteilsbesitz zum 31.12.2019 umfaßt:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Währung Eigenkapital 31.12.2019 Jahresergebnis 2019
BSD LUX GP S.a.r.1., Munsbach, Luxemburg 100% 12.000 0
DF Deutsche Finance Administration GmbH, München 100% 25.000 0
DF Deutsche Finance Asset Management GmbH, München 100% 25.000 0
DF Deutsche Finance Capital GmbH, München 100% 25.000 0
DF Deutsche Finance Club Deal Management GmbH, München 100 % 52.363 27.363
DF Deutsche Finance Concept GmbH, München 100% 35.000 0
DF Deutsche Finance Income Komplementär GmbH, München 100 % 25.000 0
DF Deutsche Finance Individual GmbH, München 100% 25.000 0
DF Deutsche Finance Investment GmbH, München 100 % 810.000 0
DF Deutsche Finance Management GmbH, München 100% 25.000 0
DF Deutsche Finance Managing GmbH, München 100% 25.000 0
DF Deutsche Finance Managing II 100% 45.000 0
GmbH, München
DF Deutsche Finance Networks GmbH, München 100% 25.000 0
DF Deutsche Finance Private Capital GmbH, München 75% 19.669 -1.589
DF Deutsche Finance Securities GmbH, München 75% 289.858 25.055
DF Deutsche Finance Services GmbH, München 100 % 25.000 0
DF Deutsche Finance Solution GmbH, München 100% 25.000 0
DF Deutsche Finance Solution Service GmbH, München 100 % 100.000 0
DF Deutsche Finance Technology GmbH, München 100 % 25.000 0
DF Deutsche Finance Trust GmbH, München 100% 25.000 0
DF Deutsche Finance Trust IT GmbH, München 100 % e 25.000 0
DF Deutsche Finance LUX GP I S.a.r.l. Munsbach, Luxemburg 100% 41.241 -1.252
DF Deutsche Finance LUX GP II S.a.r.l. Munsbach, Luxemburg 100% 3.021 -7.016
DF Deutsche Finance LUX GP III S.a.r.l. Munsbach, Luxemburg 100 % -7.236 -18.389
DF Deutsche Finance LUX GP IV S.a.r.L Munsbach, Luxemburg 100% 12.000 0
DF Deutsche Finance LUX RAIF GP S.a.r.l., Munsbach, Luxemburg 100% -10.414 -15.734
DFI Olympus Jersey Holding LP Jersey, UK 60% 1.333.394 4.114
Deutsche Finance International LLP London, UK 60 % 118 5.967.197
Deutsche Finance US Ventures LLC Delaware, USA 100% 3.776.901 3.712.599

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital von 750.000 Euro wurde mit dem Nennbetrag angesetzt.

Angaben zu Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.119.490 € (Vorjahr 2.712.011 €)
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 0 € (Vorjahr 0 €)

E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Erträge aus Beteiligungen i.H.v. 3.420.128 € erzielt.

F. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die DF Deutsche Finance Holding AG hat gegenüber der DF Deutsche Finance Private Capital GmbH und der DF Deutsche Finance Securities GmbH jeweils eine Patronatserklärung abgegeben mit der Verpflichtung diese Gesellschaften so auszustatten, dass diese ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern in vereinbarter Weise jederzeit nachkommen können.

Aus existierenden Mietverträgen bestanden zum Bilanzstichtag Mietzahlungsverpflichtungen (ohne Nebenkosten und Umsatzsteuer) i.H.v. 5.602.461 €.

Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

Anzahl Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 17 Arbeitnehmer beschäftigt.

Kredite an Geschäftsführungsorgane

Den Geschäftsführungsorganen wurden Darlehen i.H.v. 1.218.724 € gewährt. Die Darlehen werden mit 2% verzinst.

Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres

Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus. Die konkreten Auswirkungen der Verbreitung des Coronavirus auf die Weltwirtschaft sind derzeit noch nicht absehbar. In diesem Zuge kann unsere Geschäftstätigkeit von den Auswirkungen der Epidemie betroffen sein. Dies kann sich auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Die Höhe können wir aufgrund der rasanten Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit nicht abschätzen.

Darüber hinaus gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2019, die einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge gehabt hätten.

Organe der Gesellschaft

Vorstand: Herr Thomas Oliver Müller ab 22.03.2005
Herr Dr. Sven Neubauer ab 29.06.2010
Aufsichtsrat: Herr Rüdiger Herzog, Vorsitzender ab 30.07.2007
Herr Dr. Dirk Rupietta, stellv.Vorsitzender ab 01.09.2008
Herr Dr. phil. Tobias Wagner ab 01.01.2014

 

München, den 17.12.2020

Thomas Oliver Müller, Executive Partner | Vorstand

Dr. Sven Neubauer, Executive Partner | Vorstand

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