BIG-ANLAGEN GmbHLiquidiert
24119 Kronshagen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Dr. Weinstock seit 27.8.2014 | Geschäftsführer |
Burkhard Hengst seit 17.9.2013 | Geschäftsführer |
Burkhard Heymo Schmütz seit 9.6.2011 | Prokura |
Kai-Uwe Back seit 15.4.2010 | Geschäftsführer |
Manfred Böhlmann seit 2.7.2007 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
BIG-PLANUNG GmbHAufgelöst | 50.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BIG-ANLAGEN GmbHKronshagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BIG-ANLAGEN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Kiel, den 15. Mai 2014 Revisions- und Treuhand-Kommanditges. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgeselschaft Holtzberg, Wirtschaftsprüfer Hannöver, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2013der BIG-ANLAGEN GmbH, KronshagenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013der BIG-ANLAGEN GmbH, Kronshagen
Anhang für das Geschäftsjahr 20131. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss auf den 31, Dezember 2013 ist nach den geltenden Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Das handelsrechtliche Gliederungsschema für Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurde anlehnend an die Vorschriften der Formblattverordnung Wohnungsunternehmen ergänzt, um den Besonderheiten der Geschäftstätigkeit des Unternehmens Rechnung zu tragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Sie wendet jedoch entsprechend dem Gesellschaftsvertrag die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften an. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Einzelnen wurden im Wesentlichen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Zugänge des Geschäftsjahres werden pro-rata-temporis abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Es werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt, um Zinssatzänderungsrisiken entgegenzuwirken, die im Rahmen der Unternehmensfinanzierung entstehen; diese Zinssicherungsgeschäfte werden grundsätzlich nicht bilanziert, es sei denn, es drohen Verluste aus der Abwicklung. Die derivativen Finanzinstrumente werden einzeln bewertet; die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt nach marktüblichen Bewertungsmethoden. Negative Marktwertänderungen werden in Form von Drohverlustrückstellungen erfolgswirksam erfasst. Gewinne aus positiven Marktwerten werden nicht realisiert. Die Bewertung der zum Verkauf bestimmten Grundstücke und Wohnungen erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten umfassen den handelsrechtlichen Mindestumfang. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken wurden Wertberichtigungen vorgenommen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2013 - BIG-ANLAGEN GmbH -
Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2013- BLG-ANLAGEN GmbH
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände. Darüber hinaus sind 980 T-Euro Forderungen gegen Gesellschafter. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Bau- und Objektkosten für bereits veräußerte Projekteinheiten (1.111 T-Euro) und Baumängelkosten (926 T-Euro). Die Gesellschaft unterliegt Zinssatzänderungsrisiken aus variabel verzinslichen Darlehen. Zum Ausgleich dieser Risiken hat die Gesellschaft eine Cap/Swap-Vereinbarung mit einem Nominalwert von 1.500 T-Euro abgeschlossen. Die Vereinbarung läuft bis zum 13. Februar 2014, Zum 31. Dezember 2013 ergibt sich ein Marktwert aus dieser Vereinbarung in Höhe von -13 T-Euro. Der beizulegende Zeitwert des Zinssicherungsgeschäftes entspricht dem Marktwert und wurde anhand der Market-to-Market-Methode ermittelt. Zur Unterstützung des Vertriebs wurden gegenüber den Erwerbern von Objekten Mietgarantien bis 2019 in Höhe von insgesamt 3,968 T-Euro abgegeben, wodurch befristet Leerstandsrisiken der Objekte übernommen worden sind. Darin enthalten sind unter anderem 3.603 T-Euro für 6 Immobilienfonds der BIG-ANLAGEN GmbH, davon 2 Gesundheitszentren in Kiel-Mitte (1.218 T-Euro) und 4 Wohnungsfonds (2.385 T-Euro). Die Gesundheitszentren sind komplett langfristig vermietet. Die Wohnungen sind im Allgemeinen auch vermietet, so dass das Risiko der Inanspruchnahme aus übernommenen Mietgarantien gering ist. 4. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
5. Sonstige Angabena. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer. b. Gesellschaftsorgane Im Geschäftsjahr 2013 erfolgte die Geschäftsführung der BIG-ANLAGEN GmbH durch Herrn Herrn Diplom-Ökonom Kai-Uwe Back, Heikendorf, dem Kaufmann Herrn Harald Michael Hempen, Hamburg (01.02.2013-01.08.2013) und dem Kaufmann Herrn Burkhard Hengst, Oldenburg (ab 01.08.2013). Sie sind gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder Prokuristen vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Berichtsjahr wurden keine Bezüge an die Geschäftsführung gewährt. c. Abschlussprüferhonorar Bezüglich der Angabepflicht der Abschlussprüferhonorare wird die Erleichterung nach § 285 Nr. 17 HGB in Anspruch genommen, da die Honorare im Konzernabschluss der BIG BAU-INVESTITIONSGESELLSCHAFT mbH angegeben werden. d. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften Unter den Finanzanlagen werden folgenden Beteiligungen mit einem Anteil am Kapital von mindestens 20% ausgewiesen: Kapitalgesellschaften: BIG-ANLAGEN Beteiligungs GmbH, Kronshagen
BIG-PLANUNG GmbH, Kronshagen
Personengesellschaften: BIG-ANLAGEN Grundstücksgesellschaft
Berlin-Köpenick BGB-Gesellschaft, Kronshagen
Lokstedt Baufeld 2 GmbH & Co. KG, Kronshagen
BIG-ANLAGEN Immobilienfonds Seniorenwohnanlage
Kiel-Innenstadt GmbH & Co. KG, Kronshagen
e. Konzernabschluss Für den größten und zugleich kleinsten Kreis von verbundenen Unternehmen stellt die BIG BAU-INVESTITIONSGESELLSCHAFT mbH, Kronshagen, einen befreienden Konzernabschluss auf, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Zwischen der BIG-ANLAGEN GmbH und der BIG BAU-INVESTITIONSGESELLSCHAFT mbH besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.
Kronshagen, den 15. Mai 2014 Kai-Uwe Back Burkhard Hengst Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 20131. Geschäft und Rahmenbedingungen1.1 Geschäftstätigkeit und Strategie/Konzernstruktur Die BIG-ANLAGEN GmbH ist gewerblich als Bauträger tätig. Sie baut und vermarktet hauptsächlich Eigentumswohnungen und Seniorenwohnungen sowie Doppel- und Reihenhäuser in Schleswig-Holstein. Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal und wird von anderen Gesellschaften der BIG-Unternehmensgruppe im Rahmen von Geschäftsbesorgungsverträgen betreut. Der Vertrieb wird überwiegend mit Personal der BIG-IMMOBILIEN GmbH durchgeführt. Die BIG-ANLAGEN GmbH ist in die BIG BAU-UNTERNEHMENSGRUPPE eingebunden. Mittelfristig ist beabsichtigt, die restlichen Grundstücke aus der Gesellschaft abzuverkaufen und die Gesellschaft auf eine Gesellschaft innerhalb der BIG-Gruppe zu verschmelzen. 1.2 Konzernstruktur Die BIG BAU-UNTERNEHMENSGRUPPE mit Sitz in Kronshagen bei Kiel wurde im Jahr 1949 gegründet. Bereits vor über 30 Jahren erfolgte die Aufteilung in die Geschäftsfelder:
Mit mehr als 150 Mitarbeitern geht die BIG BAU-UNTERNEHMENSGRUPPE motiviert und engagiert ihren Weg mit dem Ziel in die Zukunft, im Bereich der Bauträgeraktivitäten ihre sehr gute Marktposition in Schleswig-Holstein und Hamburg zu stärken sowie im Bereich der kommunalen Dienstleistungen im sich abzeichnenden Wandel in der Förderlandschaft des Bundes die Marktposition in den jeweiligen Bundesländern zu erhalten und neue Dienstleistungsfelder zu erschließen. Zwischen der BIG ANLAGEN GmbH und der BIG BAU-INVEST1TIONSGESELLSCHAFT mbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der BIG BAU-INVESTITIONSGESELLSCHAFT mbH als herrschendem Unternehmen. Der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag wurde am 21.12.2009 in das Handelsregister eingetragen. 1.3 Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung Den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge stieg das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2013 um 0,4 Prozent (Vorjahr 0,7 Prozent). Ein Grund für diese relativ niedrige Wachstumsrate ist der fehlende Impuls der Auslandsnachfrage im Zuge andauernder Anpassungsprozesse im Euro-Raum sowie des verhaltenen Wachstums in wichtigen anderen Industrie- und Schwellenländern. Auf dem Arbeitsmarkt erhöhte sich im Vorjahresvergleich die Zahl der Erwerbstätigen um 359.000 Beschäftigte oder 1,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresvergleich leicht um 0,1 Prozent auf 6,9 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr erhöhte sich die Arbeitslosigkeit damit um 33 000 Personen, Die Verbraucherpreise in Deutschland sind gegenüber 2012 um 1,5 Prozent angestiegen. Die Jahresteuerungsrate lag damit deutlich niedriger als in den beiden Vorjahren. Zum Jahresende 2013 zog die Inflationsrate leicht an. Für 2013 wurden in allen Monaten und somit auch im Jahr Inflationsraten unterhalb von 2 Prozent ermittelt. Preistreibend wirkten im abgelaufenen Jahr vor allem die Nahrungsmittel. Der Einfluss auf die Gesamtteuerung hat sich hier im Vergleich zum Vorjahr 2012 nochmals verstärkt. Energie insgesamt verteuerte sich 2013 um 1,4 Prozent gegenüber 2012. Von Januar bis September 2013 wurde in Deutschland der Bau von 202 100 Wohnungen genehmigt. Das waren 13,5 Prozent mehr als in den ersten neun Monaten 2012. Die im Jahr 2010 begonnene positive Entwicklung bei den Baugenehmigungen im Wohnungsbau setzte sich damit weiter fort 2 Die Mieten in Deutschland sind im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent gestiegen. Das entspricht ungefähr dem Anstieg des Vorjahres 2012 von 1,2 Prozent. Bei Neuvermietungen in Ballungsräumen sind die Mietsteigerungen oft deutlich höher. Die durchschnittlichen Bestandsmieten werden durch langfristige Mieter stabilisiert, die in der Regel deutlich weniger zahlen als Neumieter. Zudem steigen die Mieten außerhalb von Ballungsräumen kaum. Im Ausblick auf das Jahr 2014 wird nach der noch verhaltenen Expansion im Schlussquartal 2013 ein beschleunigter Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion für 2014 erwartet. Hierfür sprechen u.a. die nach wie vor extrem günstigen Finanzierungsbedingungen sowie das sich aufhellende internationale Umfeld. Zum einen werden sich mit der besseren Konjunktur im Ausland die Exporte spürbar beleben. Zum anderen ist mit mehr Dynamik bei der inländischen Verwendung zu rechnen, Insbesondere dürfte der Aufschwung bei den Unternehmensinvestitionen, der im Zuge der Konjunkturflaute eine Zeitlang unterbrochen war, wieder einsetzen. Die privaten Haushalte werden ihre Konsumausgaben ausweiten; stützend wirkt dabei die anhaltend günstige Lage auf dem Arbeitsmarkt. So dürfte die Beschäftigung im Jahresverlauf zunehmen, und die Zahl der Arbeitslosen sich deutlich verringern. Für den Jahresdurchschnitt wird mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,7 Prozent gerechnet. Die Zahl der Arbeitslosen wird im Durchschnitt des Jahres 2014 voraussichtlich knapp 3 Mio. betragen damit etwas höher sein als im Vorjahr. Der Preisauftrieb wird sich bei der guten Konjunktur verstärken; die Inflationsrate dürfte 1,7 Prozent betragen. 3 Die Nachfrage nach Immobilien wird auch in 2014 insbesondere in den Ballungsräumen auf hohem Niveau verbleiben. Extrem niedrige Sparzinsen, günstige Wohnungsbaudarlehen und steigende Einkommen machen Wohnimmobilien als Anlageform für viele Menschen weiter attraktiv. 4 Nicht unberücksichtigt bleiben darf bei dieser Einschätzung aber auch, dass in vielen vom demografischen Wandel negativ betroffenen Regionen die Immobilienwerte aufgrund der fehlenden Nachfrage stagnieren werden und durchaus auch sinken können. 1.4 Geschäftsverlauf 2013 Insgesamt hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von 5.088 T€ (Vorjahr 1.093 T€) erwirtschaftet. Die Umsätze resultieren aus Verkäufen im Projekt Gerhardschule. Wesentlich zum Jahresergebnis beigetragen hat der Beteiligungsertrag aus der Projektgesellschaft Lokstedt. Für diverse Mängelbeseitigungen hat die Gesellschaft Rückstellungen gebildet.
1 Monatsbericht der Bundesbank Januar 2014
2. Wirtschaftliche LageErtragslage Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2013 setzt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Umsatzerlöse mit insg. 1,9 Mio. Euro um rd. 15,6 Mio. Euro geringer ausgefallen, da in der BIG-ANLAGEN GmbH keine neuen Projekte begonnen werden. Im Materialaufwand und den übrigen betrieblichen Aufwendungen sind einmalige Effekte aus Mängelbeseitigung in Altprojekten und Rechtsberatungskosten für Streitfälle in Höhe von rd. 613 T-Euro enthalten. Die Beteiligungserträge resultieren überwiegend aus dem Jahresüberschuss der Projektgesellschaft Lokstedt Baufeld 2 GmbH & Co. KG. Im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss an die BIG BAU-INVESTITIONSGESELLSCHAFT mbH abgeführt. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme von 25,3 % auf 35,7 % erhöht. Das Anlagevermögen ist im Wesentlichen durch den Abgang von Finanzanlagen gegenüber dem Vorjahr gesunken und beträgt 5,3 % der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen ist im Wesentlichen durch Forderungen aus Grundstücksverkäufen (6,3 Mio. Euro) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen (2,6 Mio Euro) geprägt. Finanzlage Im Rahmen des Finanzmanagements wird sichergestellt, sämtlichen Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr sowie gegenüber den finanzierenden Banken termingerecht nachkommen zu können. Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in Euro, so dass sich Währungsrisiken nicht ergeben. Die Fälligkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel des Anhangs. Die Gesellschaft verfügte 2013 über ausreichend liquide Mittel, um die von ihr wahrzunehmenden Aufgaben zu erfüllen. 3. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich bis zum Zeitpunkt der Lageberichterstattung nicht ergeben 4. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDas Risikomanagementsystem der Gesellschaft basiert vorrangig auf dem Controlling und der unterjährigen internen Berichterstattung des operativen Geschäfts. Außerdem werden externe Beobachtungsbereiche wie insbesondere die Entwicklung des Wohnungsmarktes und des Kapitalmarktes in die Betrachtung einbezogen. Im Vordergrund steht dabei das Bestreben, Veränderungen so rechtzeitig zu erkennen, dass durch geeignete Maßnahmen wesentliche negative Einflüsse auf die Unternehmensentwicklung abgewendet werden können. Aufgrund der engen wirtschaftlichen und finanziellen Verflechtung der BIG ANLAGEN mit der BIG BAU-INVESTITIONSGESELLSCHAFT und dem Konzern ist die wirtschaftliche Entwicklung unmittelbar von der wirtschaftlichen Entwicklung der BIG BAU-INVESTITIONSGESELLSCHAFT und des Konzerns abhängig. Übergreifend von großer Bedeutung für die BIG-Gruppe ist der in 2013 erreichte Abschluss des in 2011 eingeleiteten Prozesses der Veränderung in der Finanzierungsstruktur des Projektgeschäfts. Die Geschäftsführung hat in 2013 die vollständige Rückführung dieser historisch gewachsenen Unternehmensfinanzierung erreicht und die Überleitung in eine projektorientierte Finanzierungsstruktur erfolgreich abgeschlossen. Im Dezember des abgelaufenen Geschäftsjahrs konnten in diesem Zusammenhang die gesamten rd. 33 Mio. Euro Betriebsmittelkreditlinien abgebaut werden. Damit wurden die im Sicherheitenpoolvertrag vom 29.08.2011/13 13.09.2011 mit den finanzierenden Hausbanken der BIG BAU-INVESTITIONSGESELLSCHAFT mbH und anderen Konzerngesellschaften vereinbarten Ziele vollständig erreicht, der Vertrag erfüllt und beendet. 5. PrognosenberichtAufgrund der beschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen werden keine weiteren Bauträgermaßnahmen in der Gesellschaft begonnen. Die Verkäufe der laufenden Projekte wurden im Geschäftsjahr 2013 abgeschlossen, daraus nachlaufende Arbeiten sind für 2014 und ggf. 2015 zu erwarten. Letztlich kann mit weitgehendem Abschluss der Bauträgeraktivitäten aber auch die geplante Verschmelzung auf eine andere Gesellschaft des Bauträgerbereiches vollzogen werden kann. Für die folgenden Jahre erwarten wir aus der Betreuungstätigkeit leicht positive Ergebnisse. Im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der BIG BAU-INVESTITIONSGESELLSCHAFT mbH werden Jahresüberschüsse bzw. Jahresfehlbeträge ausgeglichen. 6. ErgebnisverwendungDie Geschäftsleitung empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den ausgewiesenen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Kronshagen, 15 Mai 2014 Kai-Uwe Back Burkhard Hengst Geschäftsführung Protokoll der Gesellschafterversammlung
vom 1. Juli 2014
|
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| 1. |
Der Jahresabschluss der BIG-ANLAGEN GmbH mit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Kalenderjahr 2013 mit einer Bilanzsumme in Höhe von 11.212.957,66 Euro wird einstimmig festgestellt. |
| 2. |
Die Gesellschafter beschließen einstimmig, den Bilanzgewinn in Höhe von 3.927,31 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. |
| 3. |
Der Geschäftsführung wird für das Jahr 2013 einstimmig Entlastung erteilt. |
| 4. |
Die Gesellschafter beschließen, abweichend zu § 14 des Gesellschaftsvertrages bis auf weiteres auf die Erstellung eines Lageberichts zu verzichten. |
| 5. |
Zum Jahresabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 wird die Revisionsund Treuhand Kommanditgesellschaft bestellt. |
Kronshagen, den 1. Juli 2014
BIG BAU-Investitionsgesellschaft mbH
Dr. Marc Weinstock
Kai-Uwe Back
BIG-ANTEILSVERWALTUNGS GmbH
Dr. Marc Weinstock
Kai-Uwe Back
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