Schmidt & Hoffmann GmbH
Königsweg 76, 24114 Kiel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Schröder seit 11.4.2024 | Geschäftsführer |
Jan-Philipp Petersen seit 10.1.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hösgen & Schmidt GmbH & Co. KG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schmidt & Hoffmann GmbHKielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schmidt & Hoffmann GmbH, Kiel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schmidt & Hoffmann GmbH, Kiel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schmidt & Hoffmann GmbH, Kiel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften sowie bestimmten Personenhandelsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie da - für verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu - treffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu - treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 3. Juni 2024 rt
Revision + Treuhand GmbH & Co. KG
Petereit, Wirtschaftsprüfer ppa. Grandt, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der Schmidt & Hoffmann GmbH, Kiel
Amtsgericht KielHRB 1187 KIAnhang für das Geschäftsjahr 20231. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben wir grundsätzlich beibehalten. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. § 242 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Bei Zugängen beweglicher Vermögensgegenstände werden die Abschreibungen im Zugangsjahr pro rata temporis verrechnet. Neu angeschaffte bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich linear in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichen allgemeinen AfA-Tabelle abgeschrieben. In Ausnahmefällen kommt die degressive Abschreibung mit einem Abschreibungssatz von maximal 25% zum Ansatz. Die degressive Abschreibung wird insbesondere im Zusammenhang mit Vermögensgegenständen der Elektroladeinfrastruktur angewandt, um so dem Nutzungsverlauf besser zu entsprechen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Rahmen der gesetzlichen Höchstgrenzen sofort abgeschrieben und im Jahr des Zugangs im Anlagespiegel als Abgang gezeigt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Geschäfts- und Vorführwagen bewerten wir zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen bei Geschäftswagen grundsätzlich linear über 6 Jahre. Bei Vorführwagen und Vermietfahrzeugen wird degressiv mit einem Satz von 25% abgeschrieben. Den Besonderheiten im Kraftfahrzeughandel wurde durch den gesonderten Ausweis der Geschäfts- und Vorführwagen zwischen dem Anlage- und dem Umlaufvermögen Rechnung getragen. Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert. Für die Zwecke einer verlustfreien Bewertung und zur Berücksichtigung von Lagerungs- und Bestandsrisiken werden ausreichend bemessene Wertabschläge vorgenommen. Dabei werden die Ersatzteile auf Basis der Altersstruktur und Umschlagshäufigkeit pauschal wertberichtigt, bei Gebrauchtwagen werden Wertabschläge unter Berücksichtigung der Marktpreise für das jeweilige Fahrzeug einzeln vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf die Forderungen, die älter als 180 Tage oder im rechtsanwaltlichen Inkasso sind, werden Einzelwertberichtigungen wegen spezieller Kreditrisiken in Höhe von 50 % gebildet. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wird auf Forderungen aus dem Werkstatt- und Teilegeschäft eine Pauschalwertberichtigung von 5 % gebildet. Die liquiden Mittel sind wie im Vorjahr zum Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wird auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung durch ausreichende Dotierung von Rückstellungen zum Erfüllungsbetrag Rechnung getragen. Sie decken in diesem Rahmen alle erkennbaren Risiken aus zukünftigen Inanspruchnahmen ab. Verbindlichkeiten weisen wir mit dem Erfüllungsbetrag aus. 2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen kann dem beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden. Die Angaben zum Anteilsbesitz sind auf der Blatt 6 des Anhangs in einer gesondert aufgestellten Anteilsbesitzliste enthalten. Die Forderungen und die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr zum überwiegenden Teil aus dem Cash-Pooling. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.206 (i. Vj. TEUR 7.342) bestehen in Höhe von TEUR 35 (i.Vj. TEUR 40) gegen die Gesellschafterin. In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 211 sind Vorsteuerbeträge in Höhe von TEUR 37 enthalten, die erst in 2024 abziehbar sind. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 7.126 (i. Vj. TEUR 6.183). Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Risiken aus Fahrzeugrückläufern von Leasinggesellschaften in Höhe von TEUR 206 (i. Vj. TEUR 214), für Verpflichtungen gegenüber dem Personal in Höhe von TEUR 219 (i. Vj. TEUR 223). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen in Höhe von TEUR 5.000 (i. Vj. TEUR 5.000) gegenüber Kreditinstituten. Daneben bestehen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 425 (i. Vj. TEUR 423) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahren. Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1 haben, wie imi Vorjahr, eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Alle weiteren Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Umsätze mit Neufahrzeugen betrugen TEUR 21.233 (i. Vj. TEUR 17.676), mit Gebrauchtfahrzeugen TEUR 18.690 (i. Vj. TEUR 19.682) und auf Werkstatt, Ersatzteile und Übrige entfallen TEUR 14.999 (i. Vj. TEUR 13.704). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten neben den laufenden Erträgen aus den Kfz-Sachbezügen in Höhe von TEUR 152 im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Leasingrückläufer und Verkaufshilfen in Höhe von TEUR 12. 3. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft bürgt selbstschuldnerisch bis zu einer Höhe von insgesamt TEUR 630 für Avalkreditlinien anderer Konzerngesellschaften. Aufgrund der stabilen Finanzlage dieser Gesellschaften ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die aus Mietverträgen resultierenden finanziellen Verpflichtungen für 2024 betragen TEUR 866. Davon bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 750. Aus der Rücknahme von Fahrzeugen von Leasinggesellschaften können sich bis 2029 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 16.327 ergeben. Arbeitnehmerzahl Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 95 (i. Vj. 94) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 25 Mitarbeiter als Produktivkräfte in der Werkstatt beschäftigt, 65 Mitarbeiter in Verwaltung und Vertrieb und 5 Mitarbeiter in weiteren Bereichen. Geschäftsführung Geschäftsführer sind die Herren Dirk Fojut, Kaufmann, Altenholz Jan-Philipp Petersen, Kaufmann, Kiel Timo Schröder, Kaufmann, Wankendorf (ab 1. April 2024) Gemäß § 286 Abs. 4 HGB werden keine Angaben zu den Bezügen der Organe gemacht. Konzernabschluss Die Hüsgen & Schmidt Verwaltungs GmbH, Kiel, stellt einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Abschlussprüfungsleistung TEUR 17 Steuerberatungsleistungen TEUR 5 Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn von EUR 7.751.869,67 auf neue Rechnung vorzutragen. Anteilsbesitzliste gem. § 285 Nr. 11 HGB zum 31. Dezember 2023
1) Eigenkapital und Jahresergebnis betreffen das
Geschäftsjahr 2022
Für eine Beteiligung mit einem Buchwert von TEUR 3 liegt uns kein Jahresabschluss vor. Unser Anteil am Eigenkapital der Gesellschaft liegt unter einem Prozent und ist von untergeordneter Bedeutung.
Kiel, den 7. Mai 2024 Die Geschäftsführer Dirk Fojut Jan-Philipp Petersen Timo Schröder Anlagenspiegel zum 31.12.2023der Schmidt & Hoffmann GmbH, Kiel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Berichtsgesellschaft ist in der Automobilhandelsbranche tätig und betreibt zwei Standorte: das Volkswagen Zentrum Kiel sowie das Nutzfahrzeugzentrum Kiel. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör sowie der Betrieb einer Kraftfahrzeugwerkstatt. 2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft hat sich im Gesamtjahr 2023 um 0,3% reduziert. Im Winter 2023/24 befand sich die deutsche Wirtschaft in einer Rezession. Die Umsätze im Kfz-Gewerbe sind in Deutschland im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 11,9 % auf 207,3 Milliarden € gewachsen (Vorjahr 185,2 Milliarden €). In den einzelnen Geschäftsbereichen ergaben sich folgende Entwicklungen: Die Neuzulassungszahl hat sich auf 2,84 Mio. Einheiten um 7,3 % erhöht, davon entfielen 1,57 Mio. Einheiten (Vorjahr 1,52 Mio.) auf den markengebundenen Neuwagenhandel, der seine Neuwagenumsätze um 2,6 % auf 66,6 Mrd. € ausbauen konnte. Der Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) bemerkt dazu, dass der Neuwagenhandel das "Sorgenkind" des Kfz-Gewerbes bleibt, da die Zuwächse vor allem der gegenüber dem Vorjahr verbesserten Verfügbarkeit der Autos geschuldet waren und nicht aus einer erhöhten Nachfrage resultierten. Die Fahrzeug-Neubestellungen v. a. durch Privatkunden seien deutlich rückläufig gewesen. Die Besitzumschreibungen haben sich im Jahr 2023 um 6,9 % auf 6,03 Mio. Einheiten erhöht, davon entfielen 2,23 Mio. Einheiten (Vorjahr 2,14 Mio.) auf den Markenhandel, der seine Umsätze mit Gebrauchtwagen um 15,2 % auf 58,4 Mrd. € ausbauen konnte. Der Großteil des Umsatzwachstums ist auf die um 10,6% gestiegenen Transaktionspreise zurückzuführen. Die Umsätze im Servicegeschäft sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 17,7 % gestiegen und lagen im Jahr 2023 bei 33,8 Mrd. €. Als Gründe führt der ZDK einen gewachsenen Fahrzeugbestand, eine höhere Anzahl Wartungen und Preiseffekte an. Aufgrund eines reduzierten Ertragsniveaus im Neu- und Gebrauchtwagenverkauf hat sich die Umsatzrendite im Kfz-Gewerbe auf geschätzte 2,1 % (Vorjahr 3,1 %) zurückentwickelt. 2.2 Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse der Berichtsgesellschaft haben sich gegenüber dem Vorjahreswert von T€ 51.062 um T€ 3.870 oder 7,6 % auf T€ 54.932 erhöht. Die im Vergleich zur Branche schwächere Entwicklung ist auf das Gebrauchtwagengeschäft zurückzuführen und wird in der Folge näher erläutert. Der Umsatzanstieg im Neuwagenverkauf betrug T€ 3.557 oder 20,1 %. Dabei konnten die Auslieferungszahlen sogar um 23,8 % gesteigert werden, eine noch bessere Umsatzentwicklung wurde durch einen höheren Anteil des Agenturgeschäftes verhindert. Im Verkauf von Gebrauchtwagen waren, anders als dies für den Markenhandel zutrifft (siehe Punkt 2.1) Umsatzrückgänge von T€ 992 oder 5,0 % festzustellen. Aus wirtschaftlichen Gründen hat man im Jahresverlauf den aktiven Zukauf von Gebrauchtfahrzeugen reduziert, was u. a. zu deutlichen Rückgängen der Umsätze mit Werkswagen führte. Die Umsätze in den Geschäftsbereichen Service, Ersatzteile und Übrige konnten im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.295 oder 9,5 % gesteigert werden. Dabei sind die geleisteten Arbeitsstunden aufgrund von temporären Personalengpässen leicht zurückgegangen, der Umsatzanstieg ist vor allem auf Preissteigerungen und dem Vertrieb von Ersatzteilen an fremde Werkstätten zurückzuführen. 2.3 Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 in Anlagevermögen beliefen sich auf T€ 124 (Vj. T€ 95) und betrafen Ersatz- und Modernisierungsmaßnahmen. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Werkstattausrüstung. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres (einschließlich solche auf Geschäfts- und Vorführwagen) betrugen T€ 1.174 (Vj. T€ 994). Leasingverpflichtungen in wesentlichem Umfang sind wir nicht eingegangen. 2.4 Finanzierungsmaßnahmen Zur langfristigen Finanzierung der Geschäftstätigkeit wurde am 02.12.2016 mit einem Kreditinstitut ein Darlehensvertrag abgeschlossen. Die Darlehenssumme beträgt € 5 Mio. und der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30.11.2031. Außerdem existiert eine Rahmenkreditlinie in Höhe von insgesamt € 3 Mio. zur kurzfristigen Finanzierung. Die Kreditlinien waren zum Bilanzstichtag mit T€ 582 in Anspruch genommen. 2.5 Personalbereich Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 140 Mitarbeiter (einschl. 48 Auszubildende) zur Belegschaft. Im Vorjahr waren es 133 Mitarbeiter (einschl. 42 Auszubildende). Aufgrund des Fachkräftemangels und in Verbindung mit Krankheitsausfällen kam es temporär zu Personalengpässen, so dass eventuell nicht die komplette Kundennachfrage befriedigt werden konnte. 3. Darstellung der Lage 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um T€ 1.743 oder 7,8 % auf nun T€ 20.629 reduziert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 1,6 % (Vj. 1,6 %), der Anteil der Geschäfts- und Vorführwagen 19,5 % (Vj. 18,1 %) und der Anteil des Umlaufvermögens beträgt 78,9 % (Vj. 80,1 %). Das Eigenkapital hat sich zum Bilanzstichtag um einen Betrag in Höhe von T€ 626 auf insgesamt T€ 9.286 erhöht, die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der Thesaurierung von Gewinnen und der reduzierten Bilanzsumme auf 45,0 % (Vj. 38,7 %) deutlich verbessert. Das Fremdkapital (einschl. Rückstellungen) hat sich absolut von T€ 13.713 auf nun T€ 11.343 reduziert. Hier sind insbesondere die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (aus dem Cashpooling; siehe auch Punkt 3.2) um T€ 2.218 zu nennen; hierbei ist zu berücksichtigen, dass die ehemalige Schwestergesellschaft Schmidt & Hoffmann Sportwagen GmbH nicht mehr Teilnehmerin des Cashpoolings ist. 3.2 Finanzlage Ergänzend zu unseren Ausführungen zu den Finanzierungsmaßnahmen lässt sich feststellen, dass im Geschäftsjahr 2023 die Liquidität der Gesellschaft jederzeit gesichert war. Es besteht eine Cashpool-Vereinbarung mit der Hausbank und unseren operativ tätigen Schwestergesellschaften; abrechnungstechnisch wird diese über die Berichtsgesellschaft abgewickelt. 3.3 Ertragslage Im Jahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 626 (Vorjahr T€ 943) erwirtschaftet. Das Rohergebnis, also der Saldo aus Umsatzerlösen und Materialaufwand, beläuft sich auf T€ 14.651 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 868 erhöht. Die Materialaufwendungen sind etwas stärker angestiegen als der Umsatz, die Rohertragsquote hat sich auf 26,7 % (Vorjahr 27,0 %) leicht reduziert. Der Hauptgrund für die reduzierte Rohertragsquote ist im veränderten Umsatzmix zu sehen, das Umsatzwachstum konnte vor allem im margenschwachen Fahrzeuggeschäft erzielt werden. Im Fahrzeughandel ist es u. a. durch Vermeidung von unwirtschaftlichen Gebrauchtwagengeschäften (siehe auch Punkt 2.2) weiterhin gelungen, gute Konditionen durchzusetzen und den Rohertrag um T€ 693 steigern. Im Aftersales und den weiteren Geschäftsbereichen hat sich der Rohertrag leicht um T€ 175 erhöht. Der Personalaufwand hat sich um T€ 730 oder 12,3 % auf nun T€ 6.695 deutlich erhöht. Als Gründe sind die gestiegene Anzahl an Mitarbeitern und Auszubildenden, allgemeine Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie eine Erhöhung der Verkäuferprovisionen aufgrund der Zuwächse im Fahrzeuggeschäft zu nennen. Die Abschreibungen sind um T€ 180 angestiegen, wobei sich die Abschreibungen auf die Sachanlagen um T€ 9 reduziert haben. Der Anstieg ist auf die Abschreibungen auf Geschäfts- und Vorführwagen mit T€ 189 zurückzuführen und hier mit T€ 105 auf die Vorführwagen. Die verbesserte Verfügbarkeit von Neuwagen machte es möglich, hier wieder höhere Bestände vorzuhalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 303 auf nun T€ 5.879 erhöht. Den stärksten Anstieg sehen wir bei den mit dem Umsatzanstieg verbundenen Kostenpositionen (Kosten der Warenabgabe und Händlerbeteiligung an der Restwertabsicherung für Leasingrückläufer). Das Ergebnis vor Ertragssteuern beträgt T€ 1.005 (Vorjahr T€ 1.415) und hat sich daher trotz der Verbesserungen im Umsatz und Rohertrag aufgrund der dargestellten Kostenentwicklungen reduziert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Geschäftsverlauf wird anhand einer Vielzahl von finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren beurteilt. Es erfolgt eine regelmäßige Analyse dieser Leistungsindikatoren unter Berücksichtigung von historischen Vergleichswerten sowie der Jahresplanzahlen. Die bedeutsamsten Indikatoren sind für uns das Umsatzwachstum (siehe Punkt 2.2) sowie die Entwicklung des Jahresergebnis vor Steuern (siehe Punkt 3.3). Wir waren von einem Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von 5-10 % und Roherträgen auf weiterhin hohem Niveau ausgegangen, beides ist dann auch eingetreten. Auch deutliche Kostensteigerungen hatten wir prognostiziert, allerdings sind diese noch stärker ausgefallen, als von uns prognostiziert. Daher wurde die geplante Bandbreite des Jahresergebnis vor Steuern von 1,2 - 1,7 Mio. € knapp verfehlt. 5. Hinweise auf Chancen und Risiken bei der künftigen Entwicklung Nachfolgend weisen wir auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hin. Außerdem gehen wir auch auf wesentliche Chancen der künftigen Entwicklung ein. Die Schmidt & Hoffmann GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein Controllingsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung eingerichtet. Das eingesetzte Steuerungs- und Überwachungssystem wird fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Die Beeinträchtigungen der Lieferketten haben im Geschäftsjahr 2023 abgenommen, führten zu einer besseren Fahrzeugverfügbarkeit und ermöglichten es Auftragsbestände abzubauen. Die Volkswagen AG sieht zwar für das Jahr 2024 Versorgungsrisiken, die Auswirkungen auf die Fahrzeugverfügbarkeit haben könnten, aber prognostiziert ein leichtes Wachstum bei den Kundenauslieferungen. Ein Risiko im Sinne dieser Berichtserstattung wäre für die Berichtsgesellschaft erst dann gegeben, wenn die Fahrzeugverfügbarkeit eine Fixkostendeckung unmöglich macht. Es bleibt die Entwicklung der Inflation und der Einfluss dieser auf Kundennachfrage und Kostenniveau abzuwarten. Wir sehen eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich die Abschwächung der Inflationsraten, die sich im Verlauf des Jahres 2023 abgezeichnet hat, fortsetzt. Das ifo Institut prognostiziert für das Jahr 2024 eine Inflationsrate von 2,3%. Sollten sich die Inflationsraten über das Gesamtjahr auf dieses Niveau reduzieren, so würde sich vermutlich die Kundennachfrage, ggfs. sogar mit Nachholeffekten, stabilisieren und sich der Kostendruck deutlich reduzieren. Sollte diese auf Jahressicht deutliche Abschwächung der Inflation ausbleiben, so ist mit negativen Einflüssen auf unser Geschäft zu rechnen. Die Inflation wirkt auf unsere Geschäftsentwicklung auf zweierlei Weise: Die hohe Inflation hat das Konsumklima im Geschäftsjahr 2023 deutlich negativ beeinflusst. Das zur Eindämmung der Inflation erhöhte Zinsniveau hat Fahrzeugfinanzierungen und die Zinskomponente in Leasingverträgen stark verteuert. Insbesondere im Fahrzeuggeschäft mit Privatkunden haben wir einen deutlichen Nachfragerückgang feststellen müssen, der sich in den Umsatzerlösen allerdings aufgrund des Abbaus von Auftragsbeständen noch nicht ablesen lässt. Da sich die Auftragsbestände aber nun reduziert haben, würde eine anhaltende Nachfrageschwäche mit reduzierten Umsätzen und vermutlich auch deutlich reduzierten Ergebnissen einhergehen. Außerdem führt die Inflation im Einkauf von Waren und Dienstleistungen sowie beim Personal zu erhöhten Kosten und somit tendenziell zu reduzierten Ergebnissen. Im Geschäftsjahr 2023 ist es uns zwar gelungen, die Steigerungen bei diversen Kostenpositionen zu begrenzen und teilweise an Kunden weiterzugeben, aber insbesondere die höheren Personalkosten haben das Ergebnis belastet. Es besteht das Risiko, dass wir weiteren Kostensteigerungen weniger erfolgreich begegnen werden können und diese sich dann noch stärker im Ergebnis bemerkbar machen. Dem zunehmenden Fachkräftemangel begegnen wir mit einer hohen Anzahl an Auszubildenden und intensiver Fortbildung der Belegschaft. So absolvierte fast jeder dritte Mitarbeiter des Unternehmens im Geschäftsjahr eine Berufsausbildung. Für Fortbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter nutzen wir konsequent die vielfältigen und hochwertigen Qualifizierungsangebote der Volkswagen AG. Bei einer weiteren Verknappung des Arbeitskräfteangebotes ist eine deutliche Erhöhung der Personalkosten oder eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens nicht auszuschließen. Es zeichnen sich zunehmend zwei Trends ab, die das automobile Umfeld in den nächsten Jahren stark prägen werden: Die Transformation vom Verbrennungsmotor hin zur Elektromobilität und die zunehmende Digitalisierung von Produkten und Prozessen. Der Marktanteil von Fahrzeugen mit Elektroantrieben ist im deutschen Markt im Jahr 2023 auf 24,6 % (Vorjahr 31,4%) zurückgegangen, allerdings hat sich der Anteil von rein batteriebetriebenen Fahrzeugen mit 18,4 % (Vorjahr 17,7 %) stabil gehalten. Es ist also festzustellen, dass sich die Elektromobilität in Deutschland im Jahr 2023 negativ entwickelt hat. Da das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle die Kaufprämie für Elektroautos ab dem 17.12.2023 gestrichen hat, kann man auch für das Jahr 2024 keine positiven Impulse erwarten. So sieht auch der ZDK für das Geschäftsjahr 2024 keine Verbesserung bei der Vermarktung von Elektrofahrzeugen. Im Volkswagen Zentrum konnten im Jahr 2023 mit 266 Neuwagen (Vorjahr 270) nennenswerte Stückzahlen rein elektrisch betriebener Fahrzeuge vermarktet werden. Auch im Nutzfahrzeug-Zentrum konnten mit 41 Auslieferungen des ID BUZZ erstmals Vertriebserfolge im Elektrosegment erzielt werden. Der Volkswagen Konzern möchte bis zum Jahr 2030 sein gesamtes Modellportfolio elektrifizieren und rund 50 rein elektrisch betriebene Fahrzeugmodelle anbieten. Mit der Transformation zu alternativen Antrieben sind für die Berichtsgesellschaft diverse Chancen und Risiken verbunden. Wir gehen davon aus, dass sich der Trend hin zu elektrisch betriebenen Fahrzeugen fortsetzen wird und haben sowohl im Verkauf als auch in der Werkstatt entsprechende Kompetenzen aufgebaut. Es wird nach unserer Einschätzung aber noch mehrere Jahre dauern bis der Fahrzeugmarkt in Deutschland nicht mehr von konventionellen Antrieben dominiert wird und sich die Elektromobilität gravierend auf die Automobilhandelsbranche auswirkt. Für unser Aftersalesgeschäft ist nicht so sehr die Anzahl der Neuzulassungen ausschlaggebend, sondern der Bestand an jungen Fahrzeugen. Hier wird es also noch etwas länger dauern bis sich die Elektromobilität deutlicher bemerkbar macht. Es besteht in diesem Zusammenhang die Befürchtung, dass mit der Zunahme von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen das Wartungs- und Reparaturvolumen zurückgehen könnte. Schon früher könnte sich das veränderte Nachfrageverhalten in der Wertentwicklung von Gebrauchtfahrzeugen bemerkbar machen. Die Einschätzung von Restwerten bei rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist in diesem frühen Stadium mit hoher Unsicherheit verbunden. Aber auch die Wertentwicklung bei konventionellen Antrieben könnte durch den Wandel schwer berechenbar werden. Wir sehen in der zukünftigen Entwicklung von Restwerten also grundsätzlich ein hohes Risiko. Daher passt die Berichtsgesellschaft das Einkaufsverhalten bei Gebrauchtfahrzeugen regelmäßig der Marktpreisentwicklung an, hält die Umschlagshäufigkeit hoch und die Standzeiten gering. Außerdem wird an den von den Herstellern angebotenen Programmen zur Absicherung der schwer kalkulierbaren Restwertrisiken teilgenommen, auch wenn hierfür Teilnahmegebühren anfallen und wir auf ggfs. mögliche Vermarktungschancen verzichten. Bei der Marke Volkswagen Pkw führt diese Teilnahme bei den betreffenden Fahrzeugen zu einer vollständigen Verlagerung des Restwertrisikos auf den Hersteller. Die Anzahl der Leasingrückläufer ohne Restwertabsicherung ist gering, so dass hier keine Risiken im Sinne der Berichterstattung erkennbar sind. Bei der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge deckte das Absicherungsmodell bis zum 31.12.2019 nur einen Teil des Restwertrisikos der Händler ab. Darüber hinaus gehenden Risiken wird durch die Bildung ausreichend dotierter Rückstellungen Rechnung getragen. Seit dem 01.01.2020 bietet die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge ein neues Absicherungsmodell an, das sich an dem der Marke Volkswagen PKW orientiert. Wir nehmen an diesem Modell teil und werden die Risiken aus Leasingrückläufern auch bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in den nächsten Jahren weitestgehend eliminieren. Die zunehmende Digitalisierung vieler Lebensbereiche hat bzw. wird zunehmend den Handel mit Automobilen verändern. Für den Automobilhandel sind u. E. die größten Veränderungen in den Produkten selbst (z. B. Softwareupdates over the air, Fahrerassistenzsysteme) und in den Vertriebsprozessen (E-Commerce) zu erwarten. Wie sich diese Entwicklung zukünftig konkret auf den Vertragshandel und die Schmidt & Hoffmann GmbH im Speziellen auswirkt, ist derzeit nicht absehbar. In den nächsten Jahren ist mit erhöhten Investitionen in Informationstechnologien zu rechnen. Außerdem wurde eine E-Commerce-Abteilung aufgebaut, die den Absatz über Internetplattformen professionalisieren soll. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Spezielle über die Branchentrends hinaus gehende Chancen sind derzeit für uns nicht erkennbar. 6. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung Die ifo Konjunkturprognose sieht die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in der Rezession und geht für das Gesamtjahr 2024 nur von einem Wachstum von 0,2% aus. Erst im Jahr 2025 sieht das Institut die deutsche Wirtschaft mit 1,5% wieder nennenswert wachsen. Für das Jahr 2024 prognostiziert der ZDK 2,65 Mio. Neuzulassungen (2023 = 2,84 Mio.) und 6,2 Mio. Besitzumschreibungen (2023 = 6,03 Mio.). Die Volkswagen AG geht davon, dass das Neuzulassungsvolumen im deutschen Markt leicht über dem Vorjahreswert liegen wird. Wir gehen davon aus, dass sich die Geschäfte im Jahr 2024 ähnlich entwickeln werden wie im Jahr 2023. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass sich die Roherträge etwas abschwächen und die Kosten weiter, allerdings nicht in dem Ausmaß des Jahres 2023, ansteigen werden. Wir planen für das Jahr 2024 mit einem Jahresergebnis vor Steuern von 0,5 - 1,0 Millionen €. Die unter Punkt 2.4 genannten Finanzierungsmaßnahmen bestehen im Jahr 2024 weiter fort, Liquiditätsengpässe erwarten wir nicht.
Kiel, den 7. Mai 2024 Die Geschäftsführer Dirk Fojut Jan-Philipp Petersen Timo Schröder |
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