Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRA 903
Vorher
Albert Dormanns Nachf. GmbH & Co.
Eingetragen
12.5.2003
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit BekleidungVeredlung von Textilien und Bekleidung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Luisa Josefine Walendy
seit 25.11.2025
Kommanditist
Kommanditist
Kommanditist
Anna Maria Mühlen
seit 19.4.2012
Kommanditist

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

4 von 5 angezeigt

Name
Rolle
Ort
Anna Maria Mühlen
Kommanditist
Johannes Maximilian Walendy
Kommanditist
Philipp Emanuel Walendy
Kommanditist
Luisa Josefine Walendy
Kommanditist

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALBERTO GmbH & Co. KG

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024

Lagebericht

Bekle idungs indus trie um 1,9% und die Auftrags eingä nge um 4,5 % zurück.

(Quelle: Konjunkturbe richt Gesamtverband textil+mode 02/ 2024 und 06/ 2024)

3

. Die Entwicklung des Unternehmens

Das Familienunternehmen Alberto wurde 1922 in Mönchengladbach von Albert Dormanns , Großvater des ALBERTO-Inhabers Georg Walendy, gegründet. 2024 hat der Hosenspezialist ALBERTO sein Geschäftsführerteam erweitert. Für den unterjährig aus dem aktiven Geschäftsbetrieb ausgeschiedenen Georg Walendy rücken die Kinder Anna Mühlen (geb. Walendy) als Geschäftsführerin Nachhaltigkeit, Produktion,

Logistik, Beschaffung und IT sowie Philipp Walendy als Geschäftsführer Produktentwicklung nach. Beide arbeiten bereits seit mehr als 15 Jahren in führenden

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Neben der strategischen Ausrichtung zählen für Alberto als international agierendes Unternehmen auch die Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds, Konsum- und Werteveränderungen sowie Branchentrends zu den Bestimmungsfaktoren für ein profitables Wachstum.

1. Die Entwicklung der Wirtschaft in 2023

Nach einer robusten Post-Pandemie Konjunktur in den Jahren 2021 und 2022 verlor das Wachstum in der Europäischen Union in 2023 an Fahrt. Während die Weltwirtschaft in 2023 gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,7 % wuchs, sank im Euroraum im Jahr 2023 das BIP von +3,2 % (2022) auf +0,6 %. Die Inflationsrate lag im Euroraum ähnlich wie in der Weltwirtschaft bei 5,4 %. Deutschlands BIP sank in 2023 um 0,2 %. Die Inflationsrate lag in Deutschland bei 5,9 %. Die Geopolitische Unsicherheit u.a. aufgrund des andauernden Kriegs in der Ukraine und des Nahostkonflikts stellt ein erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung dar.

(Quelle: Pressemitteilung des Sachverständigenrats der Wirtschaft vom 15.05.2024)

2. Die Entwicklung der Branche

Die deutsche Bekleidungsindustrie konnte nach 2022 auch im Jahr 2023 nach den pandemiebedingten Krisenjahren deutlich Umsatz hinzugewinnen und schloss das Jahr mit einem Plus von 10,8 %. Die Anzahl ihrer Beschäftigten erhöhte sich um 1,5 %. Die Auftragseingänge stiegen geringfügig um 0,6 %. Die inländische Produktion an Bekleidung sank jedoch um 3,9 %. Die Erlöse im deutschen Einzelhandel für Bekleidung stiegen in 2023 um 3,0 % und damit besser als der gesamte, deutsche Einzelhandel (+2,2 %). Die Preise im deutschen Bekleidungseinzelhandel stiegen in 2023 um 3,9 %. Die Preissteigerung lag unter der des gesamten Einzelhandels (+6,7 %). In den Monaten Januar bis April 2024 gingen die Umsätze der deutschen Bekleidungsindustrie um 1,9% und die Auftragseingänge um 4,5 % zurück.

(Quelle: Konjunkturbericht Gesamtverband textil+mode 02/2024 und 06/2024)

3. Die Entwicklung des Unternehmens

Das Familienunternehmen Alberto wurde 1922 in Mönchengladbach von Albert Dormanns, Großvater des ALBERTO-Inhabers Georg Walendy, gegründet. 2024 hat der Hosenspezialist ALBERTO sein Geschäftsführerteam erweitert. Für den unterjährig aus dem aktiven Geschäftsbetrieb ausgeschiedenen Georg Walendy rücken die Kinder Anna Mühlen (geb. Walendy) als Geschäftsführerin Nachhaltigkeit, Produktion, Logistik, Beschaffung und IT sowie Philipp Walendy als Geschäftsführer Produktentwicklung nach. Beide arbeiten bereits seit mehr als 15 Jahren in führenden Positionen im Unternehmen. Mit Marco Lanowy (GF Retail, Vertrieb und Marketing) und Jürgen Schmiedel (GF Personal, Controlling und Finanzen) steht das Quartett nun gemeinsam an der Spitze des Familienunternehmens. Alberto fertigt in erster Linie innovative und modische Herrenhosen, oft mit funktionalem Mehrwert oder hybrider Nutzung. Die Alberto man pants werden gerne in der Freizeit oder im Office getragen. Des Weiteren werden Damen und Herren Golf und Bike Hosen produziert. Die Produktion erfolgt in Europa und Nordafrika im Rahmen der passiven Lohnveredelung. Kernmärkte sind Deutschland, Europa und Nordamerika. In Mönchengladbach betreibt das Unternehmen ein Einzelhandelsgeschäft, den Alberto Concept Store.

Im Geschäftsjahr 2023/24 sanken die Umsatzerlöse von 53.485 TEUR um 2.206 TEUR (- 4,1 %) auf 51.279 TEUR. Dabei gingen die inländischen Erlöse um 1,7% und die ausländischen Umsätze um 6,7% zurück. Die Exportquote sank von 48,9% auf 47,6%.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank im Berichtsjahr von 23.997 TEUR um 4.271 TEUR auf 19.726 TEUR. Die nachfolgende Tabelle zeigt die wesentlichen Positionen und deren Veränderungen zum Vorjahr.

Alberto GmbH & Co. KG 30.04.2024 30.04.2023 Abw.
Bilanz Positionen TEUR % TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 409 2,1 502 2,1 -93 -18,5
Vorräte 13.816 70,1 18.381 76,6 -4.565 -24,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.515 12,8 2.374 9,9 141 5,9
Sonstige Vermögensgegenstände 2.610 13,2 2.377 9,9 233 9,8
Flüssige Mittel 161 0,8 207 0,9 -46 -22,2
Umlaufvermögen 19.102 96,9 23.339 97,3 -4.237 -18,2
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 204 1,0 155 0,6 49 31,6
AKTIVA 19.716 100,0 23.997 100,0 -4.281 -17,8
Eigenkapital 3.460 17,5 4.279 17,8 -819 -19,1
Einlage stiller Gesellschafter 880 4,5 880 3,7 0 0,0
Rückstellungen 1.754 8,9 1.808 7,5 -54 -3,0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 938 4,8 3.076 12,8 -2.138 -69,5
Anzahlungen 330 1,7 347 1,4 -17 -4,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.237 16,4 4.392 18,3 -1.155 -26,3
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.018 40,7 7.710 32,1 308 4,0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.100 5,6 1.505 6,3 -405 -26,9
Verbindlichkeiten 13.623 69,1 17.030 71,0 -3.407 -20,0
PASSIVA 19.716 100,0 23.997 100,0 -4.281 -17,8

Das Anlagevermögen sank von 502 TEUR um 93 TEUR auf 409 TEUR.

Die Vorräte an Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen verringerten sich von 8.717 TEUR um 2.191 TEUR auf 6.526 TEUR. Davon entfallen 2.545 TEUR (ca. 39 %) auf Materialbestände in den Lohnbetrieben (Vorjahr: 2.661 TEUR (ca. 31 %)). Der Wert der "freien" Oberstoffe wurde von 3.834 TEUR um 1.770 TEUR auf 2.064 TEUR abgebaut. Die Vorräte an "freien" Zutaten sanken geringfügig von 1.919 TEUR um 84 TEUR auf 1.834 TEUR.

Der Bestand an Fertigen Erzeugnissen sank von 9.256 TEUR um 2.458 TEUR auf 6.797 TEUR. Der Wert der kommissionierten, verkauften Hosen sank von 1.477 TEUR um 213 TEUR auf 1.264 TEUR. Der Wert der all year Hosen sank von 3.307 TEUR um 1.141 TEUR auf 2.166 TEUR. Der Wert der aktuellen Saison F/S wurde von 2.517 TEUR um 920 TEUR auf 1.597 TEUR abgebaut. Die Vorräte für zukünftige Saisons sank von 1.197 TEUR um 367 TEUR auf 830 TEUR. Die Altwarenbestände hatten einen Wert von 339 TEUR (Vorjahr: 252 TEUR).

Der Bestand an Handelswaren (Gürtel, Shirts und Shopmöbel) erhöhte sich von 409 TEUR um 45 TEUR auf 453 TEUR.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 2.374 TEUR um 140 TEUR auf 2.515 TEUR. Darin enthalten sind Forderungen in Höhe von ca. 1,2 Mio. Euro, die zum 30.04.2024 älter als 120 Tage waren. Dies sind ca. 35 % der Kundenforderungen vor Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Es wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von 883 TEUR (Vorjahr: 908 TEUR) gebildet sowie Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 25 TEUR (Vorjahr: 25 TEUR).

Die Sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich von 2.377 TEUR um 233 TEUR auf 2.610 TEUR. Sie enthalten vor allem Forderungen an die TARGOBANK AG für den nicht in Anspruch genommenen Teil der im Rahmen des Factoring-Verfahrens abrufbaren Finanzierung, offene Verrechnungen der Zahlungseingänge sowie den Kaufpreiseinbehalt in Höhe von insgesamt 2.279 TEUR (Vorjahr: 1.962 TEUR). Des Weiteren enthält diese Vermögensposition u.a. Forderungen aus an Geschäftspartner gewährte Darlehen in Höhe von 81 TEUR (Vorjahr: 143 TEUR), gewährte Arbeitnehmerdarlehen in Höhe von 70 TEUR (Vorjahr: 88 TEUR) und Debitorische Kreditoren in Höhe von 62 TEUR (Vorjahr: 56 TEUR).

Die Flüssigen Mittel sanken von 207 TEUR um 46 TEUR auf 161 TEUR.

Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten stiegen aufgrund höherer Ausgaben für IT-Sicherheit von 155 TEUR um 49 TEUR auf 204 TEUR. Sie enthalten vor allem Zahlungen für Softwarelizenzen, Versicherungen, Beiträge und Wartungskosten.

Das Eigenkapital ohne die Einlagen stiller Gesellschafter sank aufgrund des Gewinnrückgangs von 4.279 TEUR um 747 TEUR auf 3.532 TEUR. Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde gemäß Gesellschaftsvertrag nach Feststellung des Jahresabschlusses unterjährig den Gesellschafterdarlehenskonten gutgeschrieben.

Die Rückstellung für Gewerbesteuer erhöhte sich leicht von 294 TEUR auf 321 TEUR. Die Sonstigen Rückstellungen sanken von 1.514 TEUR um 81 TEUR auf 1.433 TEUR. Sie enthalten vor allem Rückstellungen für Garantien und Kulanz, Tantieme, Urlaubsansprüche, Jahressonderzahlungen, Überbrückungshilfe, Zeitkonten, Boni, Provisionen und Archivierung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gingen von 3.076 TEUR um 2.138 TEUR auf 938 TEUR. Sie bestehen aus dem im Juni 2020 aufgenommene KfW-Unternehmerkredit in Höhe von ursprünglich 3.000 TEUR, der im Berichtsjahr planmäßig um 750 TEUR getilgt wurde.

Es bestanden Anzahlungen von Kunden in Höhe von 330 TEUR (Vorjahr: 347 TEUR).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken von 4.392 TEUR um 1.155 TEUR auf 3.237 TEUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stammen aus den Ergebnisverteilungen, erhöht um Einlagen, reduziert um Entnahmen. Sie stiegen von 7.710 TEUR um 307 TEUR auf 8.018 TEUR.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich von 1.505 TEUR um 405 TEUR auf 1.100 TEUR und enthalten vor allem Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern, noch abzuführende Umsatz- und Lohnsteuer sowie kreditorische Debitoren.

Die Vermögenslage wird von der Geschäftsführung als stabil angesehen.

2. Finanzlage

Der Cash Flow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) sank im Geschäftsjahr 2023/24 von 1.612 TEUR um 960 TEUR auf 652 TEUR. Die kurzfristigen Rückstellungen einschließlich Steuerrückstellungen nahmen um insgesamt 54 TEUR (Vorjahr: -301 TEUR) ab.

Unter Berücksichtigung der nachfolgenden Posten veränderte sich die Finanzlage in der operativen Geschäftstätigkeit wie folgt (Vorjahreswerte in Klammern):

Abbau der Vorräte: + 4.565 TEUR (./. 4.519 TEUR)
Aufbau der Kundenforderungen: ./. 140 TEUR (./. 319 TEUR)
Aufbau sonstiger Aktiva/ARAP: ./. 292 TEUR (+ 3.524 TEUR)
Abbau kurzfristiger Verbindlichkeiten: ./. 1.171 TEUR (./. 47 TEUR)
Abbau sonstiger Passiva/PRAP: ./. 405 TEUR (+ 155 TEUR)

Die verbleibende Überdeckung der operativen Geschäftstätigkeit erhöhte sich von 105 TEUR um 3.059 TEUR auf 3.164 TEUR.

Im Rahmen investiver Tätigkeit flossen 179 TEUR (Vorjahr: 190 TEUR) ab.

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit wurden wie im Vorjahr 750 TEUR des KfW-Unternehmerkredits planmäßig sowie die im Vorjahr aufgenommenen Kredite in Höhe von insgesamt 1.389 TEUR getilgt. Die Gesellschafterdarlehen sanken aufgrund von Entnahmen ohne Einbeziehung des Vorjahresergebnisses um 892 TEUR (Vorjahr: -485 TEUR).

Der Finanzmittelbestand der Gesellschaft sank von 207 TEUR um insgesamt 46 TEUR und beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 161 TEUR.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sanken im abgelaufenen Geschäftsjahr (01.05.2023 bis 30.04.2023) von 53.485 TEUR um 2.206 TEUR (- 4,1 %) auf 51.279 TEUR.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Veränderungen nach Absatzgebieten:

Alberto GmbH & Co. KG Geschäftsjahr 2023/24 Geschäftsjahr 2022/23 Abw
Netto-Umsatzerlöse TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse Inland 26.863 52,4 27.321 51,1 -458 -1,7
Umsatzerlöse EU 14.599 28,5 15.337 28,7 -738 -4,8
Umsatzerlöse Drittland 9.817 19,1 10.827 20,2 -1.010 -9,3
Zwischensumme Export 24.416 47,6 26.164 48,9 -1.748 -6,7
Umsatzerlöse Gesamt 51.279 100,0 53.485 100,0 -2.206 -4,1

Die Bestandsveränderungen an Fertigen Erzeugnissen (Hosen) sanken von +2.947 TEUR um 5.406 TEUR auf -2.459 TEUR.

Der Materialaufwand sank von 34.949 TEUR um 7.056 TEUR (- 20,2 %) auf 27.893 TEUR.

Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzgl. Bestandsveränderung und Materialaufwand) sank von 21.483 TEUR um 555 TEUR (- 2,6 %) auf 20.928 TEUR. Der relative Rohertrag in Bezug auf die Umsatzerlöse (ohne Einbezug der Sonstigen betrieblichen Erträge) erhöhte sich von 40,2 % auf 40,8 %.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge stiegen aufgrund höherer Weiterbelastungen eingekaufter Topper sowie der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen von 235 TEUR um 257 TEUR auf 492 TEUR. Sie enthielten im Berichtsjahr im Wesentlichen Erträge aus Weiterbelastungen in Höhe von 201 TEUR (Vorjahr: 60 TEUR), für private Kraftfahrzeugnutzung in Höhe von 96 TERU (Vorjahr: 102 TEUR) und Erträge.

Der Personalaufwand stieg aufgrund von Tarif- und Gehaltserhöhungen von 7.294 TEUR um 303 TEUR auf 7.597 TEUR. In Relation zu den Umsatzerlösen sind dies 14,8 % (Vorjahr: 13,6 %). Es wurden Inflationsausgleichssonderzahlungen in Höhe von 191 TEUR (Vorjahr: 108 TEUR) gezahlt. Die Tariferhöhung zum 01.11.2023 hat im Berichtsjahr zu einer Kostensteigerung in Höhe von 120 TEUR geführt.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich geringfügig von 12.008 TEUR um 61 TEUR auf 12.069 TEUR. Sie setzen sich aus Betriebs-, Vertriebs-, Verwaltungs- und anderem Aufwand zusammen.

Der Betriebsaufwand erhöhte sich von 1.729 TEUR um 22 TEUR auf 1.751 TEUR und beinhaltet vor allem Gebäude- und Energieaufwendungen, Intralogistikkosten für ein Außenlager und Kfz-Kosten.

Der umsatzabhängige Vertriebsaufwand sank aufgrund des Umsatzrückgangs sowie weiterer Einsparungen von 5.519 TEUR um 375 TEUR auf 5.144 TEUR und beinhaltet Handelsvertreterprovisionen, Ausgangs- und Retourenfrachten, Ausfuhrzölle sowie Verpackungsaufwand. In Relation zu den Umsatzerlösen sind dies 10,0 % (Vorjahr: 10,3 %).

Der Sonstige Vertriebsaufwand stieg von 3.100 TEUR um 425 TEUR auf 3.525 TEUR an. Dieser beinhaltet vor allem Aufwendungen für Marketing, Messen und Kollektionsentwicklung. Die externen Kollektionskosten stiegen um 220 TEUR, die Messekosten erhöhten sich um 103 TEUR, die Marketingkosten um 51 TEUR und die Reisekosten um 37 TEUR.

Der Verwaltungsaufwand stieg von 827 TEUR um 121 TEUR auf 948 TEUR, wobei sich vor allem die IT-Kosten von 407 TEUR um 80 TEUR auf 487erhöhten.

Der andere Aufwand sank von 833 TEUR um 132 TEUR auf 701 TEUR, was im Wesentlichen an den Zuführungen zur Einzelwertberichtigung im Vorjahr lag.

Die um Zinserträge saldierten Zinsaufwendungen erhöhten sich aufgrund der überwiegend auf Basis der Leitzinsen variabel verzinsten Kredite von 342 TEUR um 325 TEUR auf 667 TEUR.

Die Aufwendungen für Steuern sanken von 409 TEUR um 81 TEUR auf 327 TEUR.

Die Aufwendungen für aufgrund von Teilgewinnabführungsverträge abgeführten Gewinne stiegen von 54 TEUR um 51 TEUR auf 105 TEUR.

Der Jahresüberschuss sank von 1.198 TEUR um 819 TEUR auf 379 TEUR.

Die Umsatzrendite ging von 2,2 % auf 0,7 % zurück.

4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden die Nachhaltigkeitsbemühungen weiter vorangetrieben. Der Bereich "WE CARE" wurde neu gegliedert unter dem Alberto-Claim "pants we love". Durch die Unterteilung des Bereiches in Produkt (pants), Soziales (we) und die Leidenschaft für die Ökologische Verantwortung und Fokussierung auf die Kunden- und Stakeholderbedürfnisse (love), soll in Zukunft einer ESG-konformen Nachhaltigkeitsberichtserstattung Sorge getragen werden. Des Weiteren wurde im Januar mit einer Risikoanalyse unserer Lieferanten und Produktionsstätten sowie einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse gestartet, die im Juli 2024 vorliegen werden. Beide Dokumente werden als Grundlage dienen, die Nachhaltigkeitsstrategie im Geschäftsjahr 2024/25 zu konkretisieren.

Der überwiegende Teil der Produkte sind nach dem OEKO-TEX Standard 100 zertifiziert. Dies sind vor allem Golf Hosen sowie das Lagerprogramm von Alberto. Alberto ist Mitglied der amfori BSCI Business Social Compliance Initiative und engagiert sich für faire Arbeitsbedingungen und Bezahlung in den Partnerbetrieben. Diese werden regelmäßig von unabhängigen Dritten überprüft. Ca. 95 % der Materialien werden in Europa beschafft für kurzmöglichste Transportwege. Die Produktion erfolgt in Polen, Rumänien und Tunesien. Alberto erstellt und überwacht ihre CO 2 Bilanz und beteiligt sich aktiv an Projekten zur Kreislaufwirtschaft.

Der CCF (Corporate Carbon Footprint) konnte im Geschäftsjahr 2023/24 um 30 % verringert werden, was einer Einsparung von 143,6 t CO 2 e am Unternehmensstandort entspricht. (Die Einsparung entspricht einem Fußabdruck von 16,5 Europäern.

Alberto forciert die langfristige Bindung der Mitarbeiter zur Stärkung der familiären Zusammengehörigkeit und der gemeinsamen persönlichen wie unternehmerischen Weiterbildung. Dabei ist ihr eine ausgewogene Diversität ein großes Anliegen. Die Investition in die Mitarbeiter:innen durch ein umfangreiches Fortbildungsangebot und regelmäßige interne Schulungen sind maßgeblich für die langfristige Bindung. Darüber hinaus setzt Alberto auf Nachwuchs- und Talentförderung, um dem Fachkräftemangel entgegen zu- wirken, bildet in kaufmännischen und logistischen Ausbildungsberufen aus, bietet Duale Studien in Kooperation mit regionalen Hochschulen an und betreut studentische Forschungs-, Bachelor- und Masterarbeiten.

C. Hinweise auf Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

1. Externe Risiken und Chancen

Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Absatzmärkte im Besonderen stellen externe Risiken und Chancen dar, die sich meist in ähnlichem Umfang auf das gesamte Branchenumfeld auswirken. Aktuell sehen wir vor allem die Steigerungen der Personal-, Logistik, Waren- und Materialkosten sowohl für Bekleidungshersteller als auch für den Textileinzelhandel als besondere Risiken für Vermögen, Ertrag und Liquidität, da die Konsumenten aufgrund eines Überangebots Preissteigerungen für Modeartikel nur bedingt akzeptieren. Chancen sehen wir in der Abgrenzung, Spezialisierung, Authentizität und erfolgreichen Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Grundsätzlich stellen potenzielle Umbrüche im politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Umfeld für alle Unternehmen ein Risiko dar. Die politischen Entwicklungen zwischen Europa, USA und Russland stellen externe Risiken und Chancen dar. Aufgrund globaler Lieferbeziehungen besteht eine Gefahr für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens, soweit terroristische Handlungen, Kriege, Unruhen, Pandemien oder Naturkatastrophen vorkommen sollten. Auch eine ungünstige Lohnentwicklung, die Fluktuation an Produktionskapazitäten oder eine unerwartete, schnelle und starke Veränderung des Konsumverhaltens stellen externe Risiken dar.

Hohe Inflationsraten und gestiegene Leitzinsen wirken sich negativ auf Rentabilitätskennzahlen der Wirtschaft und den Konsum aus. Abhängigkeiten von Finanzinstituten oder Investoren können zu Finanzierungslücken bei einzelnen Marktteilnehmern führen. Die Anzahl an Insolvenzen könnte steigen und die gesamte Branche belasten.

Die Konzentration in der Lieferkette auf die Produktionsländer Polen, Rumänien und Tunesien sowie die wichtigsten Beschaffungsländer für Oberstoffe (Italien, Schweiz und Türkei) stellen neben Kapazitätsrisiken auch Preisrisiken dar.

2. Strategische Risiken und Chancen

Aus der Branchenausrichtung und der Ausrichtung der Kollektionen ergeben sich strategische Risiken und Chancen. Hierzu gehören auch Marken- und Imagebildung. Wort- und Bildmarken werden rechtlich geschützt. Zukünftig werden neben Optik, Passform und Funktion insbesondere nachhaltige Mehrwerte entscheidend für den Kollektionserfolg sein. Neben der erfolgreichen Hauptkollektion "Alberto Man", deren Erlöse um ca. 1 % sanken, vertreiben wir ebenfalls erfolgreich die Kollektion "Alberto Golf", die zu fast gleichen Teilen aus Damen und Herren Bekleidung besteht. Der Absatz der Golf Kollektion ist jedoch wesentlich von der Entwicklung des Golf Sports abhängig und saisonal stark schwankend. Nach einer Wachstumsphase während der Corona-Pandemie, ging die Nachfrage mit den wieder gestiegenen Freizeit- und Reisemöglichkeiten im zweiten Jahr in Folge zurück. Die Kollektion "Alberto Sports", die sowohl aus Herren- als auch Damenhosen mit Funktionen für hybride, sportliche Aktivitäten besteht, verzeichnete im Berichtsjahr den größten, prozentualen Umsatzrückgag und hat einen Umsatzanteil von unter 1 %.

3. Operative Risiken und Chancen

Unsere Produkte unterliegen auf allen Fertigungsstufen einer systematischen Qualitätsprüfung. Die tunesischen Produktionsstätten werden weiterhin regelmäßig von freiberuflichen Produktionsberaterinnen überwacht. Mit allen Produktionsstätten findet ein regelmäßiger, digitaler und persönlicher Austausch statt. Sowohl die verwendeten Oberstoffe und Zutaten als auch die Endprodukte werden einer umfangreichen Qualitätskontrolle unterzogen. Die Oberstoffe werden überwiegend durch externe, unabhängige Unternehmen geprüft. Die Versorgung der Betriebe mit Material wird vom Stammsitz aus organisiert und erfolgt sowohl von dort als auch von externen Außenlagern. Der Versand der fertigen Erzeugnisse und Handelswaren wird im eigenen Logistikcenter unter Einbezug externer, saisonaler Außenlager zentral koordiniert, sodass die Auslieferung der Ware an unsere Kunden in der Regel termingerecht erfolgt.

In der gesamten Wertschöpfungskette achten wir darauf, möglichst Abhängigkeiten mit einzelnen Geschäftspartnern zu vermeiden. Dies gilt sowohl für die Beschaffung der Oberstoffe, Zutaten und Handelswaren als auch für die Auswahl der Produktionsbetriebe, Handelsvertreter und Kunden.

4. Finanzielle Risiken

Zur Reduzierung finanzieller Risiken aufgrund der Corona-Pandemie nahm die Gesellschaft im Juni 2020 einen KfW-Unternehmerkredit in Höhe von 3 Mio. Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren auf, dessen Saldo zum 30.10.2024 562,5 TEUR beträgt. Ansonsten finanziert sich Alberto über Gesellschafterdarlehen, Factoring und Kreditlinien bei drei Hausbanken. Zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan geführt und in den produktionsstarken Monaten mit saisonalen Geldmarktkrediten gearbeitet. Investitionen erfolgen meist in Höhe der Abschreibungen. Der Fuhrpark ist größtenteils geleast.

Zur Reduzierung der Ausfallrisiken von Kundenforderungen verfügen wir über ein stetiges Mahnwesen und sichern den überwiegenden Teil unserer Forderungen durch Factoring ab. Jedoch gibt es auch einen bedeutenden Anteil an nicht versicherten Forderungen, z.B. bei Limitüberschreitungen oder in Ländern, für die der Factoring Vertrag nicht gilt. Daher besteht in solchen Fällen das Risiko von Forderungsausfällen. Im Oktober 2024 waren von den Forderungen aus der Zeit bis zum Bilanzstichtag noch 1.090 TEUR offen. Davon sind Forderungen in Höhe von 935 TEUR brutto einzelwertberichtigt.

Finanzielle Risiken durch Warenverluste werden durch die Einhaltung und Überwachung des Brandschutzkonzepts sowie durch Versicherungen gemindert. Jedoch stellt auch die Verderblichkeit saisonaler Waren ein finanzielles Risiko dar. Daher wurde im Lagerprogramm der Anteil an all year Artikeln gegenüber Saisonartikeln ausgebaut. Jedoch unterliegen auch etablierte all year Artikel dem Nachfragerisiko und sollten daher nicht zu hoch bevorratet werden. Der Wholesale Vorrat an all year Hosen lag zum Bilanzstichtag bei ca. 38 % (Vorjahr: ca. 45 %).

5. Organisatorische Risiken

ALBERTO arbeitet überwiegend mit Standardsoftware, was die Abhängigkeiten zu einzelnen Personen oder Softwarepartnern mindert. IT-Systemausfallrisiken werden durch redundante Systeme, Firewall und weitere Schutzmaßnahmen gegenüber Cyber Angriffen sowie regelmäßige Wartungen reduziert. Die Datensicherung (Backup) erfolgt permanent. Auch erfolgen in regelmäßigen Abständen entsprechend den Lebenszyklen moderner IT-Systeme Ersatzinvestitionen. ALBERTO verfügt über eine Cyber-Versicherung.

Personalrisiken ergeben sich vor allem durch Engpässe bei der Personalbeschaffung und bei Know-How-Verlust durch Fluktuation. Der demographische Wandel sowie die vorhandene Konzentration auf bestimmte Altersgruppen stellen Personalrisiken dar. Diese Risiken mindern wir durch die Anwendung zeitgemäßer Führungs- und Managementtechniken, Nachwuchs- und Talentförderung sowie systemgestütztes Wissensmanagement. Die Personalbeschaffung sowie der Arbeitskräftemangel stellen für uns geringe Risiken dar, die insbesondere zu Produktivitätsschwankungen führen könnten.

In einem global operierenden Unternehmen wie ALBERTO entstehen zwangsläufig immer wieder Rechtsstreitigkeiten. Diese sind jedoch überschaubar. Haftungs- und Schadensrisiken werden zum Großteil über Versicherungen abgedeckt.

6. Gesamtrisiko

Planungsrisiken bestehen naturgemäß in der Vorhersage zukünftiger Ereignisse und Trends. Aufgrund des hohen Anteils von Sofortaufträgen am gesamten Auftragsvolumen sind vor allem Umsatzvorhersagen verstärkt mit Planungsunsicherheiten behaftet.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nach derzeitiger Informationslage nicht erkennbar.

D. Voraussichtliche Entwicklung

1. Konjunkturprognose Herbst 2024

Die Weltwirtschaft wächst derzeit langsamer als vor der Pandemie. Europa zeigt nach einer Stagnationsphase erste Anzeichen einer Erholung. Jedoch tritt die deutsche Wirtschaft seit über zwei Jahren auf der Stelle. Der Strukturwandel und die konjunkturelle Flaute belasten besonders das Verarbeitende Gewerbe. Die wieder niedrige Inflation stützt die Kaufkraft der privaten Haushalte.

Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose prognostiziert für die Jahre 2024 bis 2026, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU-27 Staaten zwischen 0,9 % (2024) und 1,7 % (2026) wachsen wird. In Deutschland wird das BIP um ca. 0,1 % zurück gehen, 2024 wird damit das zweite Rezessionsjahr in Folge werden. Für 2025 rechnen die Experten mit einer schwachen Erholung und einem BIP Wachstum um ca. 0,8 %. Die Verbraucherpreise innerhalb der EU-27 sollte in 2024 um ca. 2,5 % steigen und in den beiden Folgejahren leicht über 2,0 % bleiben. In Deutschland steigen die Verbraucherpreise in 2024 um ca. 2,2 %. Neben der konjunkturellen Schwäche belastet auch der strukturelle Wandel die deutsche Wirtschaft. So haben nach Aussage des DIW Berlin Dekarbonisierung, Digitalisierung, demographischer Wandel und der stärkere Wettbewerb mit Unternehmen aus China strukturelle Anpassungsprozesse ausgelöst, die die Wachstumsperspektiven der deutschen Wirtschaft dämpfen.

(Quelle: Gemeinschaftsdiagnose 2/2024 der DIW Berlin vom 26.09.2024)

2. Die Entwicklung der Bekleidungsindustrie in Deutschland

Die Entwicklung der deutschen Bekleidungsindustrie hat sich seit Jahresanfang wieder eingetrübt. Die Nachfrage bleibt sowohl im Inland als auch aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland das größte Problem. Von Januar bis August 2024 blieben sowohl die Umsatzerlöse als auch die Auftragseingänge um 5,2 % unter Vorjahr. Die Produktion sank um 13,7 %. Die Anzahl der Betriebe ging um 7,7 % zurück, die Beschäftigtenzahl sank um 2,0 %. Die Umsätze im deutschen Bekleidungseinzelhandel blieben vor allem in den Sommermonaten hinter der Entwicklung des gesamten Einzelhandels, kumuliert fielen sie bis August um 6,9 %.

(Quelle: Konjunkturbericht textil+mode 10/2024)

3. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

In unserer Vorjahresprognose rechneten wir für das Berichtsjahr mit einem Jahresumsatz von ca. 52 Mio. Euro bzw. mit einem Umsatzrückgang von ca. 1,5 Mio. Euro. Tatsächlich sind die Erlöse aufgrund eines Nachfragerückgangs in den Monaten Januar bis April 2024 um ca. 2,2 Mio. Euro auf ca. 51,3 Mio. Euro gesunken. Der Jahresüberschuss lag mit 452 TEUR um ca. 248 TEUR unter dem prognostizierten Wert von ca. 700 TEUR.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres von Mai bis Oktober 2024 werden die Umsätze um ca. 6 % sinken. Aus heutiger Sicht werden die Erlöse auch in den kommenden sechs Monaten um ca. 6 % unter Vorjahr liegen. Der relative Rohertrag sinkt aufgrund gestiegener Beschaffungspreise im ersten Geschäftshalbjahr voraussichtlich um 0,5 %. Nach Einleitung von Kostensenkungsmaßnahmen im Materialeinkauf und der Fertigung planen wir jedoch für die Produktion F/S 2025 im zweiten Geschäftshalbjahr eine Margensteigerung von bis zu 1,0 %. Im Idealfall wird die Rohertragsmarge im Geschäftsjahr 2024/25 daher leicht steigen.

Die Personalkosten werden aufgrund Neueinstellungen und Tariferhöhung (September 2024) um ca. 3 % steigen.

Bei den Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen werden wir ca. 800 TEUR Kosten einsparen. Die Einsparungen erfolgen vorrangig im Vertriebsaufwand.

Der Zinsaufwand wird aufgrund der planmäßigen Tilgung eines Niedrigzinsdarlehens voraussichtlich trotz der Leitzinssenkungen auf Vorjahresniveau bleiben.

Der Jahresüberschuss wird voraussichtlich bei ca. 300 TEUR liegen. Dies entspricht einer Umsatzrendite von ca. 0,5 %.

Wir rechnen für die kommenden Geschäftsjahre trotz der volatilen und komplexen Rahmenbedingungen auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten mit einem nachhaltigen Wachstum sowie gesicherter Liquidität. Jedoch werden die Wachstumsraten geringer ausfallen als in den 2010er Jahren.

 

Mönchengladbach, im Oktober 2024

ALBERTO GmbH & Co. KG

Marco Lanowy, Geschäftsführer

Anna Mühlen, Geschäftsführerin

Jürgen Schmiedel, Geschäftsführer

Philipp Walendy, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.4.2024
EUR
30.4.2023
EUR
A. Anlagevermögen 408.568,50 502.001,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 68,50 65,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68,50 65,50
II. Sachanlagen 408.500,00 501.936,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.117,00 5.539,00
2. technische Anlagen und Maschinen 33.603,50 28.817,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.779,50 467.579,50
B. Umlaufvermögen 19.102.716,99 23.339.528,60
I. Vorräte 13.816.375,75 18.381.009,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.525.896,00 8.716.908,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 6.796.680,00 9.255.508,00
3. sonstige Vorräte 453.376,00 408.593,00
4. geleistete Anzahlungen 40.423,75 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.124.906,30 4.751.593,19
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.514.760,87 2.374.497,44
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.610.145,43 2.377.095,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 161.434,94 206.926,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 204.312,20 155.255,97
Bilanzsumme, Summe Aktiva 19.715.597,69 23.996.786,07

Passiva

30.4.2024
EUR
30.4.2023
EUR
A. Eigenkapital 938.938,53 1.758.217,11
I. eingefordertes Kapital der persönlich haftenden Gesellschafter 2.520.000,00 2.520.000,00
II. Rücklagen 560.000,00 560.000,00
III. Jahresüberschuss 378.938,53 1.198.217,11
B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 880.000,00 880.000,00
C. Rückstellungen 1.753.803,30 1.807.944,00
1. Steuerrückstellungen 320.522,30 293.748,00
2. sonstige Rückstellungen 1.433.281,00 1.514.196,00
D. Verbindlichkeiten 13.622.088,92 17.029.858,02
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 937.500,00 3.076.089,70
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 329.896,83 346.812,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 560,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.237.215,04 4.391.521,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.036,49 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.017.509,26 7.710.495,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 21.052,24 9.441,04
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.099.967,79 1.504.938,94
Bilanzsumme, Summe Passiva 19.715.597,69 23.996.786,07

Gewinn- und Verlustrechnung

1.5.2023 - 30.4.2024
EUR
1.5.2022 - 30.4.2023
EUR
1. Umsatzerlöse 51.279.463,05 53.485.271,63
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.458.828,00 -2.947.290,00
3. sonstige betriebliche Erträge 492.011,55 234.987,77
4. Materialaufwand 27.892.632,21 34.949.074,07
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 16.620.024,37 20.838.068,04
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.272.607,84 14.111.006,03
5. Personalaufwand 7.596.797,44 7.293.658,28
a) Löhne und Gehälter 6.454.255,68 6.206.428,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.142.541,76 1.087.229,63
6. Abschreibungen 272.955,40 413.468,03
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 272.955,40 413.468,03
davon außerplanmäßige Abschreibungen 18.870,77 30.735,56
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.069.048,14 12.008.078,35
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.523,40 10.377,37
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 677.653,63 352.256,44
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 321.224,80 404.909,50
11. Ergebnis nach Steuern 492.858,38 1.256.482,10
12. sonstige Steuern 8.658,85 3.800,99
13. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 105.261,00 54.464,00
Jahresüberschuss 378.938,53 1.198.217,11

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24

Alberto GmbH & Co.KG, Mönchengladbach

(1) Allgemein

Der Jahresabschluss der Alberto GmbH & Co. KG, Mönchengladbach, Amtsgericht Mönchengladbach, HR A 903 wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Gesellschaft ist eine große Kommanditgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 i.V.m. § 264a Abs. 1 HGB.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise dort oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von i.d.R. drei Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer ergibt sich aus der wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeit für diese Rechte und Werte.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Mietereinbauten 10 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 10 Jahre
Andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 13 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800 werden sofort aufwandswirksam erfasst.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktwert angesetzt.

In die Bewertung der fertigen Erzeugnisse fließen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich anteiliger Abschreibungen ein. Dabei wird das Niederstwertprinzip beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Bei sämtlichen Vermögensposten des Umlaufvermögens ist das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Die als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Posten stellen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag dar, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt grundsätzlich auf Basis des Ertragsteuersatzes der Gesellschaft. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Die latenten Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wird.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt dabei nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Sofern anwendbar, wurde bei der Bewertung des Erfüllungsbetrags eine angemessene Kostensteigerung sowie bei langfristigen Rückstellungen eine Abzinsung mit fristadäquaten Zinssätzen, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind, berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Die als passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Posten stellen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag dar, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Produktverkauf und werden bei Lieferung an den Kunden vollständig erfasst, sofern die mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken auf den Kunden übergegangen sind.

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

(3) Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

(4) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach § 284 Abs. 3 HGB ist im Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Die Kapitalanteile betragen zum Bilanzstichtag TEUR 2.521 (Vorjahr: TEUR 2.521).

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Garantie und Kulanz 329
Tantiemen 196
Urlaub 211
Jahressonderzahlungen 152
Rückzahlungsverpflichtungen 128
Zeitkonten 92
Boni 71
Provisionen 63
Archivierung 62
Werbekostenzuschuss 50
Jahresabschlusskosten 40
Berufsgenossenschaft 28
Sonstige im Einzelbetrag unter TEUR 20 12
1.433

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit und Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem nachfolgenden "Verbindlichkeitenspiegel" ersichtlich.

davon mit einer Restlaufzeit Gesicherte Beträge Art der Sicherheit
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 938 750 0 938 Forderungs- zession
Vorjahr 3.076 750 0 3.076
2. Erhaltene Anzahlungen 330 330 0 0
Vorjahr 347 347 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.237 3.237 0 0 übliche Eigentumsvorbehalte
Vorjahr 4.392 4.392 0 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.018 8.018 0 0
Vorjahr 7.710 7.710 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.100 750 0 0
Vorjahr 1.505 1.155 0 0
davon aus Steuern 200 200 0 0
Vorjahr 300 300 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 12 12 0 0
Vorjahr 23 23 0 0
13.622 13.085 0 938
Vorjahr 17.030 14.354 0 3.076

(5) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsätze entfallen mit TEUR 26.863 auf das Inland und mit TEUR 24.417 auf das Ausland, davon mit TEUR 14.599 innerhalb der EU sowie TEUR 9.818 auf Drittländer.

Materialaufwand

In dieser Position fand sich im letzten Geschäftsjahr eine Sonderabschreibung auf den Vorratsbestand von TEUR 515 aufgrund von Überbeständen (nicht genutzte Verkaufschancen, zu hohe Mindestabnahmemengen).

Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 6).

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer setzt sich wie folgt zusammen:

2023/24 2022/23
Gewerbliche 41 43
Angestellte 64 62

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von insgesamt TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 18).

(6) Sonstige Angaben

Persönlich haftender Gesellschafter

Persönlich haftender Gesellschafter der Alberto GmbH & Co. KG, Mönchengladbach, ist die Alberto Vertriebs GmbH, Mönchengladbach. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.564,59.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgt durch die Alberto Vertriebs GmbH, Mönchengladbach, vertreten durch ihre Geschäftsführer:

• Herr Georg Walendy, Diplom-Kaufmann, Mönchengladbach (bis 14.03.2024)

• Herr Jürgen Schmiedel, Diplom-Betriebswirt (FH), Dormagen

• Herr Marco Lanowy, Diplom-Kaufmann (FH), Jüchen

• Anna Mühlen, Geschäftsführerin, Mönchengladbach (ab 14.03.2024)

• Philipp Walendy, Geschäftsführer, Mönchengladbach (ab 14.03.2024)

Von einer Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme von § 286 Absatz 4 HGB abgesehen.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar unseres Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB betrug für das laufende Geschäftsjahr TEUR 27 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse im Sinne von §§ 251, 268 Abs. 7 HGB in Form einer Ausfallbürgschaft zugunsten der Stadtsparkasse Mönchengladbach in Höhe von TEUR 40.

Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft sieht die Geschäftsführung bezüglich einer möglichen Inanspruchnahme der Gesellschaft kein wesentliches Risiko.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 632 im Bereich der jährlichen Mieten und TEUR 238 jährlich im Bereich Leasing.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.438 (Vorjahr: TEUR 4.877) wurden an einen Factor veräußert. Das Factoring dient der Verbesserung der Liquiditätslage und der Kapitalstruktur. Gemäß den Bestimmungen des Rahmenforderungskaufvertrages trägt der Factor das Forderungsausfallrisiko für die angekauften Forderungen.

Nachtragsbericht

Es ergaben sich nach Ablauf des Geschäftsjahres keine berichtspflichtigen (wesentlichen) Ereignisse.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss 2023/24 von TEUR 379 wird gemäß Gesellschaftsvertrag verteilt.

 

Mönchengladbach, den 31. Oktober 2024

Die Geschäftsführung

Philipp Walendy

Anna Mühlen

Jürgen Schmiedel

Marco Lanowy

Anlagespiegel

Anlagespiegel Anschaffungskosten 01.05.2023
EUR
Zugänge 2023/24
EUR
Umbuchungen 2023/24
EUR
Abgänge 2023/24
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 875.426,22 16.046,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.097.971,67 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 315.614,16 11.916,48 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.749.648,09 151.559,92 0,00 18.870,77
5.163.233,92 163.476,40 0,00 18.870,77
6.038.660,14 179.522,40 0,00 18.870,77
Kumulierte Abschreibungen 30.04.2024
EUR
Buchwert 30.04.2024
EUR
Buchwert 30.04.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 891.403,72 68,50 65,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.096.854,67 1.117,00 5.539,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 293.927,14 33.603,50 28.817,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.508.557,74 373.779,50 467.579,50
4.899.339,55 408.500,00 501.936,00
5.790.743,27 408.568,50 502.001,50
Abschreibungsspiegel Kumulierte Abschreibungen 01.05.2023
EUR
Zugänge * 2023/24
EUR
Abgänge 2023/24
EUR
Kumulierte Abschreibungen 30.04.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 875.360,72 16.043,00 0,00 891.403,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.092.432,67 4.422,00 0,00 1.096.854,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 286.796,66 7.130,48 0,00 293.927,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.282.068,59 245.359,92 18.870,77 3.508.557,74
4.661.297,92 256.912,40 18.870,77 4.899.339,55
5.536.658,64 272.955,40 18.870,77 5.790.743,27

* Abschreibungen des Geschäftsjahres

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Alberto GmbH & Co. KG, Mönchengladbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Alberto GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 30.04.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alberto GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.04.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.

Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebricht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Trier, 15. November 2024

Dr. Widdau GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ralf Adams, Wirtschaftsprüfer

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