Reparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
SE Abwicklungsgesellschaft GmbHLiquidiert
56743 Mendig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Schmitt seit 27.1.2006 | Geschäftsführer |
Frank Schmitt seit 27.1.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 49.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCHMITT ENERTEC GmbHMendigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2009 bis zum 30.06.2010Lagebericht 2009/2010SCHMNITT ENERTEC GmbH, 56743 MendigGeschäftsverlauf 2009/2010: Trotz eines nominalen Rückgangs der Gesamtleistung um circa EUR 1,0 Mio. konnte das ordentliche Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor dem Hintergrund eines wesentlich verbesserten Rohergebnisses um TEUR 47 auf TEUR 683 gesteigert werden. Negativ beeinflusst wurde das Jahresergebnis durch einen merklichen Anstieg der Zinsaufwendungen um TEUR 47, so dass sich das Jahresergebnis marginal auf TEUR 273,8 verringerte, nachdem im Vorjahr noch ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 274,5 ausgewiesen wurde. Ursächlich für die deutliche Erhöhung des Zinsaufwandes war neben eines generellen Anstiegs des Zinsniveaus im zweiten Halbjahr 2009 insbesondere die Neuaufnahme stiller Beteiligungen in Höhe von insgesamt TEUR 400, die als Mezzaninekapital naturgemäß mit höheren Zinsaufwendungen verbunden sind. Maßgeblich für den Rückgang der Gesamtleistung auf circa EUR 9,5 Mio. war neben dem hervorragenden Geschäftsverlauf des als Vergleichsbasis dienenden Vorjahres insbesondere die genehmigungsbedingte Verschiebung von Kundenaufträgen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von circa EUR 1,3 Mio. in das nachfolgende Geschäftsjahr 2010/2011. Positiv zu vermerken ist die merkliche Verbesserung der EBIT-Marge, die mit einem um 1,2 % verbesserten Wert von 7,2 % die erfolgreiche Umsetzung des im Jahr 2009 implementierten Kostensenkungsprogramms und somit die nachhaltige Verbesserung der betrieblichen Kostenstrukturen dokumentiert. Auftrags- und preisbedingt sank die Materialaufwandsquote um 10,7 % auf 44,6 % währenddessen die Personalaufwandsquote von 25,8 % auf 34,0 % anstieg. Ursächlich für diesen Effekt war im Wesentlichen eine merkliche Verschiebung des im Geschäftsjahr abgewickelten Umsatzvolumens von äußerst materialintensiven hin zu wesentlich personalintensiveren Aufträgen. Die Vermögensstruktur zum 30.06.2010 ist im Wesentlichen durch einen Anteil der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von circa 63 % der Bilanzsumme gekennzeichnet. Die Ursache für den stichtagsbedingten Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 690 liegt primär in der Tatsache begründet, dass zum 30.06.2010 viele - in den fertigen und teilfertigen Erzeugnissen erfasste - Aufträge erst kurz nach dem Bilanzstichtag fertig gestellt und abgerechnet werden konnten. Circa 26 % der Bilanzsumme entfallen auf das Anlagevermögen. Das Eigenkapital der Gesellschaft konnte nominal um TEUR 274 auf TEUR 1.407 gesteigert werden. Durch den unterproportionalen Anstieg der Bilanzsumme von TEUR 6.558 auf TEUR 6.832 hat sich das Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme um 3,3 % auf 20,6 % erhöht. Unter Berücksichtigung der nachrangigen stillen Beteiligungen in Höhe von insgesamt TEUR 650 beträgt die Eigenkapitalquote des Unternehmens 30,1 %. Die Liquidität des Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Es darf davon ausgegangen werden, dass auch zukünftige finanzielle Verpflichtungen fristgerecht erfüllt werden können. Erwähnenswert ist eine nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2009/2010 und vor dem Abschluss des Lageberichtes eröffnete Klage auf Rückabwicklung eines Projektauftrages mit einem Kunden der Gesellschaft. Ausgehend von einem erstinstanzlichen Urteil zu Gunsten der Gegenpartei hat die Geschäftsführung der SCHMITT ENERTEC GmbH zwischenzeitlich sämtliche Maßnahmen zur Fortführung der rechtlichen Auseinandersetzung im Wege der Berufung sowie eine substantiierte Gegenklage gegen den Kunden der Gesellschaft vorbereitet. Das abschließende Ergebnis des Rechtsstreites erwartet die Geschäftsführung des Unternehmens nicht vor dem 30. Juni 2012. Für die wirtschaftlichen Auswirkungen eines eventuellen nachteiligen Prozessverlaufes hat die Gesellschaft zwischenzeitlich ausreichende Vorsorge getroffen, so dass weder eine nachhaltige noch eine kurzfristig existenzbedrohende Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens erwartet werden muss. Wesentliche Investitionen im Wirtschaftsjahr 2010/2011 sind nicht geplant bzw. stehen derzeit nicht an. Entwicklung 2010/2011: Mit Blick auf das für das Wirtschaftsjahr 2010/2011 vorläufig ermittelte Umsatzvolumen von circa EUR 7,9 Mio. sowie einer überschlägigen Bewertung der fertigen und teilfertigen Erzeugnisse zum 30.06.2011 gehen wir für das Geschäftsjahr 2010/2011 von einer Steigerung der Gesamtleistung um mehr als 10 % auf circa EUR 10,9 Mio. sowie einem ordentlichen Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von circa TEUR 800 aus. Die prognostizierte nochmalige Verbesserung der EBIT-Marge um 0,2 % auf 7,4 % sowie die erstmalige Erzielung eines EBITDA über EUR 1,0 Mio. spiegelt den nachhaltigen Erfolg des im Jahr 2009 implementierten Kostensenkungsprogramms sowie der kontinuierlichen Verbesserung der betrieblichen Strukturen und Prozesse wider. Es ist uns gelungen, in 2010/2011 die neu erschlossenen Absatzmärkte in Australien und Russland weiter auszubauen und nennenswerte Folgeaufträge zu akquirieren. Darüber hinaus konnte das Inlandsgeschäft sowohl im Biogas- als auch im Erdgassegment weiter ausgebaut werden. Ebenfalls positiv ist die stetige Zunahme im Bereich der Serviceleistungen zu erwähnen, die aus dem regelmäßigen Abschluss neuer Vollwartungsverträge und einer kontinuierlichen Ausweitung des Ersatzteilgeschäftes resultiert. Der nach wie vor hohe Auftragsbestand in Höhe von circa EUR 7 Mio., die jüngst beschlossenen Maßnahmen zur weiteren Förderung regenerativer bzw. alternativer Energieanlagen sowie das ständig wachsende Interesse an unseren Produkten im In- und Ausland lassen uns weiterhin sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken. Liquidität: Durch die Aufnahme weiterer nachrangiger stiller Beteiligungen in Höhe von TEUR 400, die Übernahme einer Ausfallbürgschaft der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz GmbH sowie die stabile Begleitung durch unsere Hausbanken konnte die Liquidität des Unternehmens im Geschäftsjahr 2009/2010 im Vergleich zum Vorjahr nochmals merklich verbessert werden. Entwicklungsarbeiten: Im Bereich der Steigerung der Motorenleistung von 400 KW auf 500 KW sowie der weiteren Verbesserung der Wärmetauschersysteme wurden im Geschäftsjahr 2009/2010 erneut Mittel in Höhe von circa TEUR 150 investiert. Personal: Mit Blick auf die Notwendigkeit der regelmäßigen technischen Produktneu- und -weiterentwicklung sind nach wie vor Investitionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung erforderlich, die neben anderen Maßnahmen mit der Neueinstellung von zwei weiteren erfahrenen Ingenieuren einhergehen. Wir werden zur Abdeckung von Spitzenauslastungen sowie zur Sicherstellung der termingerechten Auslieferung von Aufträgen auch weiterhin auf das Mittel der Zeit- oder Leiharbeiterüberlassung zurückgreifen müssen. Wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung: Neben den allgemeinen konjunkturellen und wirtschaftspolitischen Risiken besteht für die Gesellschaft vor allem das Risiko von weiteren Preissteigerungen bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (Stahlpreisentwicklung sowie Preisentwicklung bei Edelmetallen).
Mendig, im März 2012 gez. Markus Schmitt, Geschäftsführer gez. Frank Schmitt, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeines Der Jahresabschluss der SCHMITT ENERTEC GmbH, Mendig, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265, 266 ff HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten der Neuzugänge werden grundsätzlich linear auf die Nutzungsdauer verteilt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden neben direkten Kostenbestandteilen auch Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip sowie das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr erfolgte eine offene Saldierung der erhaltenen Anzahlungen mit den unfertigen Erzeugnissen, unfertige Leistungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert angesetzt unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen, die sonstigen Vermögensgegenstände zum Nennwert. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1 . Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel ) Die Summe der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposition sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Zugänge werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten erfasst. Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht berücksichtigt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres auf Sachanlagen stimmen mit dem Ausweis der Zugänge in der Abschreibungsspalte des Anlagenspiegels überein und betragen insgesamt TEUR 138. 2 . Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten a) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. b) Die zu ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben insgesamt Restlaufzeiten entsprechend nachfolgender Aufstellung: Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherung gewährten Pfandrechte u. ä. Rechte stellen sich wie folgt dar:
3 . Angaben über Forderungen gegenüber Gesellschafter Gegenüber Gesellschaftern bestehen Forderungen in Höhe von EUR 12.187,00. Die Forderungen wurden unter sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. 4 . Stille Beteiligungen Mit Datum vom 21.12.2007 wurde ein Vertrag über eine stille Beteiligung mit der Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Rheinland-Pfalz mbH in Höhe von TEUR 250 geschlossen. Die Beteiligung endet am 30.09.2017 mit der vollständigen Rückzahlung der Einlage. Die Vergütung erfolgt teilweise als feste Vergütung sowie teilweise als ergebnisabhängige Vergütung. Eine weitere stille Beteiligung wurde am 29.05.2009 mit der VMU Venture-Capital Mittelrhein Unternehmensbeteiligungs GmbH in Höhe von TEUR 200 abgeschlossen. Die Beteiligung endet mit der vollständigen Rückzahlung der Einlage, spätestens mit Ablauf des 10. Jahres nach Beginn der Beteiligung. Die Vergütung erfolgt teilweise als feste Vergütung sowie teilweise als ergebnisabhängige Vergütung. Mit Datum vom 26.08.2009 wurde eine zweite stille Beteiligung mit der Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Rheinland-Pfalz über TEUR 200 geschlossen. Die Beteiligung endet am 30.09.2019 mit der vollständigen Rückzahlung der Einlage. Die Vergütung erfolgt teilweise als feste Vergütung sowie teilweise als ergebnisabhängige Vergütung. Die Vergütungen sind bei den Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten. 5 . Haftungsverhältnisse In Anlehnung an § 251 HGB setzen sich die nicht in der Bilanz ausgewiesenen Haftungsverhältnisse wie folgt zusammen:
b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
IV. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Die Herren Markus Schmitt, Kottenheim und Frank Schmitt, Kottenheim sind jeweils alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 2 . Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich folgende Beschäftigungsverhältnisse vorhanden:
3 . Vorschlag für die Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss 2010 beträgt TEUR 274. Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in den Bilanzgewinn einzustellen.
Mendig, im März 2012 gez. Markus Schmitt, Geschäftsführer gez. Frank Schmitt, Geschäftsführer. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.03.2012 festgestellt. BestätigungsvermerkSachstandsmitteilung: Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 30.06.2010 der SCHMITT ENERTEC GmbH, Mendig dauert zurzeit noch an. Mit der Prüfung ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pütz, Gast & Partner Prüfungs- und Unternehmensberatungs-GmbH, Boppard beauftragt. Zur Fristwahrung werden die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang und Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2009 bis zum 30. Juni 2010 offengelegt. Nach Abschluss der Prüfung werden der Bestätigungsvermerk sowie die Feststellung des Jahresabschlusses und der Beschluss zur Ergebnisverwendung umgehend nachgereicht. |
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