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Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Horst Dahlhaus seit 4.3.2010 | Geschäftsführer |
Philip Goerdt seit 4.3.2010 | Geschäftsführer |
Jens Albrecht seit 19.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 39.00% | |
| 30.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
concentrade GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die concentrade GmbH ist ein IT Systemhaus, das sich mit der Planung, dem Vertrieb und dem Betrieb professioneller Lösungen rund um Cybersecurity und Netzwerk-Infrastrukturen beschäftigt. Für diese Kernbereiche bieten wir Analyse, Planung und Beratung, Lieferung der Komponenten, Konfiguration und Service an. Die Zentrale befindet sich in Dortmund, während ein weiterer Standort in Köln vor allem Vertriebsfunktionen übernimmt. Zu unseren bestehenden Kunden zählen Firmen und Organisationen aus allen Branchen, unabhängig von Umsatzgröße und Mitarbeiterzahl. Der Hauptabsatzmarkt der concentrade GmbH liegt in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz), wobei der Schwerpunkt klar auf Deutschland als Kernmarkt liegt. 2. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage 2.1 Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnte die concentrade GmbH den Umsatz mit TEUR 23.150 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 23.330) konstant halten (-0,8%) und bleibt damit hinter den Marktzahlen für den Bereich Informationstechnik des Branchenverbandes bitkom zurück (2,6%). Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten, die durch äußere Einflüsse wie Lieferkettenprobleme und geopolitische Spannungen verursacht wurden, konnte das Unternehmen seine Marktposition festigen und neue strategische Partnerschaften mit Lieferanten und Herstellern eingehen. Vor diesem Hintergrund konnte im Geschäftsjahr ein EBIT in Höhe von TEUR 668 erzielt werden, der in dieser Höhe erwartet wurde. 2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme der concentrade GmbH betrug zum Bilanzstichtag TEUR 7.581. Das Eigenkapital des Unternehmens lag bei TEUR 1.867, was einer Eigenkapitalquote von 24 % entspricht. Diese solide Kapitalausstattung ermöglicht es der Gesellschaft, zukünftige Wachstumsstrategien eigenständig zu finanzieren. Sowohl die Forderungen (TEUR 5.940) als auch die Verbindlichkeiten (TEUR 5.110) sind kurzfristiger Art mit Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr. Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um 15 % gestiegen, was auf den positiven operativen Cashflow zurückzuführen ist. 2.3 Finanzlage Das finanzielle Gleichgewicht war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug TEUR 735 gegenüber TEUR -160 im Vorjahr, was einer deutlichen Verbesserung entspricht. Wesentliche Finanzierungsmaßnahmen, wie die Aufnahme von Fremdkapital oder Eigenkapitalerhöhungen, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht durchgeführt. Die Gesellschaft finanziert sich grundsätzlich aus Eigenmitteln sowie in Teilen aus kurzfristigen Lieferantenkrediten. 2.4 Ertragslage Die concentrade GmbH erzielte im Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR 668, was einer Steigerung von 113 % (TEUR 313) gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die EBIT-Marge liegt bei 2,9 %, nach 1,3 % im Vorjahr, was die Stabilität des Unternehmens unterstreicht. Die Eigenkapitalrentabilität lag bei 24,3%. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikobericht Die concentrade GmbH sieht sich potenziellen Risiken ausgesetzt, die durch die aktuelle geopolitische und wirtschaftliche Lage geprägt sind. Diese Risiken umfassen insbesondere: • Geopolitische Spannungen: Konflikte und Handelsstreitigkeiten, insbesondere zwischen globalen Wirtschaftsmächten, könnten sich negativ auf Lieferketten und den internationalen Handel auswirken. Dies betrifft auch den Bezug von Komponenten, die für die Implementierung von Sicherheitslösungen benötigt werden. • Steigende Energie- und Einkaufspreise: Die anhaltende Energiekrise und Unsicherheiten auf den Rohstoffmärkten führen zu steigenden Betriebskosten und Einkaufspreisen. Dies erhöht den Druck auf die Margen der concentrade GmbH und könnte zu Preisanpassungen führen, die sich wiederum auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirken. • Kostendruck auf Kunden durch Inflation: Die anhaltend hohe Inflation belastet die Budgets vieler Kunden, insbesondere im Mittelstand. Dies könnte dazu führen, dass geplante Investitionen in IT- und Sicherheitslösungen verschoben oder reduziert werden, was die Umsatzentwicklung negativ beeinflussen könnte. • Langfristige innenpolitische Spannungen in den USA: Die politische Lage in den Vereinigten Staaten, geprägt durch wachsende innenpolitische Polarisierung, birgt das Risiko von regulatorischen Änderungen und wirtschaftlicher Instabilität. Da die USA ein zentraler Lieferant für Technologie und Komponenten sind, könnten sich solche Entwicklungen auf die Handelsbeziehungen und den Bezug von Waren negativ auswirken. Die concentrade GmbH beobachtet diese Entwicklungen aufmerksam und ergreift proaktive Maßnahmen, um diesen Risiken zu begegnen. Dazu gehören die Diversifizierung der Lieferketten, verstärkte lokale Beschaffung sowie flexible Preisstrategien, um auf Marktveränderungen angemessen reagieren zu können. 3.2 Chancenbericht Regulatorische Anforderungen als Treiber der Nachfrage Die bevorstehende Einführung und Umsetzung der NIS2-Richtlinie (Netz- und Informationssicherheit 2) bis Oktober 2024 sowie vergleichbarer regulatorischer Vorgaben auf europäischer und globaler Ebene eröffnet der concentrade GmbH erhebliche Wachstumschancen. Diese Regelungen verpflichten Unternehmen und Organisationen, insbesondere in kritischen Infrastrukturen und im Mittelstand, umfassende Maßnahmen zur Erhöhung der Cybersicherheit umzusetzen. Da die concentrade GmbH über ein umfangreiches Portfolio in diesem Bereich verfügt, ist sie hervorragend positioniert, um diesen wachsenden Bedarf zu bedienen. Besonders der Mittelstand, der durch NIS2 erstmals stärker in die Pflicht genommen wird, bietet signifikante Marktpotenziale. Zudem wird erwartet, dass Unternehmen nicht nur Sicherheitslösungen implementieren, sondern auch kontinuierlich in deren Wartung, Schulung und Weiterentwicklung investieren müssen. Dies schafft langfristige Geschäftsbeziehungen und wiederkehrende Umsätze für Anbieter wie die concentrade GmbH. Die NIS2-Richtlinie und ähnliche Vorgaben unterstreichen den strategischen Wert von Cybersicherheit und positionieren die concentrade GmbH als verlässlichen Partner für Unternehmen, die regulatorische Compliance und IT-Sicherheit erfolgreich umsetzen möchten. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Währungssicherungsgeschäfte. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem guten Teil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Risiken durch Wechselkursänderungen, die die Gesellschaft durch den überwiegend auf US-Dollar basierenden Einkauf betrifft, werden durch Analyse des Dollarkurses sowie durch marktübliche Finanzinstrumente wie Währungssicherungsgeschäften begrenzt. 5. Gesamtaussage und Ausblick In Anbetracht der globalen Unsicherheiten wird trotz leichter Umsatzsteigerung eher von einem konstanten EBIT für das kommende Geschäftsjahr ausgegangen. Das solide finanzielle Fundament, die klare strategische Ausrichtung und das motivierte Team bilden die Grundlage für weiteres Wachstum und eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Aus Sicht der Geschäftsführung wird sowohl die Entwicklung als auch die Perspektive als zufriedenstellend bewertet.
Dortmund, 16. November 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Grundsätze Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die concentrade GmbH hat ihren Sitz in Dortmund und ist beim Amtsgericht Dortmund unter der Nummer HRB 13527 eingetragen. Die concentrade GmbH ist zum 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) ab dem Monat der Anschaffung linear abgeschrieben. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250,01 € bis zu 800,00 € wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Fertigerzeugnisse und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Wenn der am Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger als die Anschaffungskosten war, wurde der am Abschlussstichtag beizulegende Wert angesetzt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % angemessen Rechnung getragen. Liquide Mittel, aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten und die Positionen des Eigenkapitals wurden zum Nominalwert bilanziert. Die Fremdwährungsforderungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB) ist auf der Seite 7 dieses Anhangs dargestellt. 2. Anteilsbesitz Die Gesellschaft besitzt folgende Anteile an anderen Unternehmen:
3. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen solche aus Leistungsbeziehungen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Eigenkapital Der Gewinnvortrag hat sich wie folgt entwickelt:
5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
6. Derivative Finanzinstrumente Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft Wechselkursschwankungen durch den Bezug von Waren aus dem Ausland ausgesetzt. Unternehmenspolitik ist es, dieses Währungsrisiko durch den Abschluss von Finanzderivaten in Form von Währungsoptionen (CFDs) zu begrenzen. Diese betreffen ausschließlich US-Dollar und werden ausschließlich über die Interactive Brokers Ireland Limited abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2023 haben die offenen Positionen der CFDs mit einem Norminalwert von USD 1,8 Mio. einen negativen beizulegenden Zeitwert, der dem Marktwert entspricht, in Höhe von 99 T€. Dieser ist in den sonstigen Rückstellungen erfasst. 7. Verbindlichkeiten
8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Miet- und Leasingverträge mit einer Laufzeit von 3 bis zu 5 Jahren in Höhe von insgesamt rd. 1.518 T€, davon rd. 457 T€ in 2024. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsätze gliedern sich wie folgt nach geografisch bestimmten Märkten auf:
2. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge in Höhe von 164 T€ aus Währungsumrechnungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 129 T€ aus Währungsumrechnungen. V. Sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 49 Personen (Vorjahr 46 Personen).
2. Geschäftsführung und Vertretung Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023: • Herr Jens Albrecht, Dortmund, • Herr Horst Dahlhaus, Bochum, • Herr Philip Goerdt, Dortmund. 3. Honorare des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 32 T€. 4. Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung zur Beschlussfassung vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 451.029,05 € einen Betrag in Höhe von 240.000,00 € auszuschütten und den restlichen Betrag in Höhe von € 211.029,05 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von 1.352.935,33 € auf neue Rechnungen vorzutragen.
Dortmund, den 16. November 2024 gez. Jens Albrecht gez. Horst Dahlhaus gez. Philip Goerdt sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.02.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die concentrade GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der concentrade GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der concentrade GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss der concentrade GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde nicht durch einen Abschlussprüfer geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 17. Januar 2025 Breidenbach und Partner PartG mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Rechtsanwälte Börner, Wirtschaftsprüferin Massing, Wirtschaftsprüfer |
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