Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 1333
Eingetragen
22.7.1980
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen und Zubehör sowie die Durchführung von Kraftfahrzeugreparaturen, die Vermietung von Kraftfahrzeugen und die Vermittlung von Versicherungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Schubert
seit 3.11.2023
Geschäftsführer
Kirstin Schubert
seit 2.3.2018
Prokura
Jörg Schubert
seit 9.8.2002
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto-Schubert GmbH

Marburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht 2022

der Auto-Schubert GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag, wie in den Vorjahren, im Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, deren Teilen und Zubehör sowie in der Instandhaltung und Instandsetzung von Kraftfahrzeugen.

2. Forschung und Entwicklung

Es bestehen keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher.

(Quelle: Statistische Bundesamt zur Entwicklung des Bruttoinlandproduktes im Jahr 2022 Nr. 20 vom 13. Januar 2023)

314.318 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Dezember 2022 neu zugelassen, +38,1 Prozent mehr als im Dezember 2021.

In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 2,65 Millionen Neuwagen, das sind +1,1 Prozent mehr als 2021. 64,1 Prozent (-0,9 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 35,9 Prozent (+4,9 %) privat zugelassen. Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren weiterhin Grau (30,6 %), Schwarz (26,4 %) und Weiß (20,5 %).

Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente SUVs (29,3 %), Kompaktklasse (15,9 %), Kleinwagen (12,4 %), Geländewagen (11,3 %) und Mittelklasse (10,2 %). Die Groraum-Vans (2,2 %) hingegen verzeichneten mit +26,9 Prozent den deutlichsten Zuwachs in der Jahresbilanz.

Der Anteil benzinbetriebener Pkw (863.445/-11,2 %) lag mit 32,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau (37,1 %); der Anteil diesel-betriebener Pkw (472.274/-9,9 %) wies in der Jahresbilanz 17,8 Prozent (Vorjahr: 20,0 %) aus.

Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2022 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. 827.321 hybridangetriebene Pkw (+9,6 %) erreichten einen Anteil von 31,2 Prozent, darunter bildeten 362.093 Plug-in-Hybride (+11,3 %) einen Anteil von 13,7 Prozent. 470.559 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 17,7 Prozent eine Steigerung von +32,2 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (15.006/+48,3 %) waren mit einem Anteil von 0,6 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (1.846/-52,9 %) mit 0,1 Prozent im Jahr 2022 vertreten.

Die CO 2 -Emission der Pkw ging 2022 um -7,7 Prozent weiter zurück, im Durchschnitt auf 109,6 g/km (Vorjahr: 118,7 g/km).

(veröffentlicht durch: Kraftfahrt-Bundesamt Pressemitteilung 1/2023)

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2022 lässt sich als gut bezeichnen. Nach einem guten Ergebnis im Jahr 2021 konnten wir trotz erheblichen Einflüssen durch Lieferengpässe unser Ergebnis weiter deutlich verbessern.

Der Umsatz der Neu- und Vorführfahrzeugen an Endkunden konnte gegenüber dem Vorjahr um 9,21% und der Umsatz an Gebrauchtwagen um 18,5% gesteigert werden. Mit einer gleichzeitigen Erhöhung des Deckungsbeitrages pro Fahrzeug entwickelte sich der Deckungsbeitrag im Verkauf positiv (+45,33 % zum Vorjahr).

Der Umsatz im Werkstattgeschäft stieg gegenüber dem Vorjahr um 10,8%. Dies ging einher mit einer gleichzeitigen Erhöhung des Deckungsbeitrages um 11,23%.

Die Anzahl der Beschäftigten zum 31. Dezember 2022 betrug 45 Mitarbeiter und Auszubildende. Die ständige Motivation und Weiterqualifizierung unserer Mitarbeiter ist und bleibt auch in der Zukunft einer der wichtigsten Unternehmensleitsätze.

Nach dieser positiven Entwicklung im Umsatz und Ertrag in einer sehr schwierigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lage halten wir unsere Entwicklung für positiv. Die prognostizierte Steigerung der Umsatzerlöse ist eingetroffen.

Die Bestände sind bereinigt und enthalten keine relevanten Risiken. Die Prozesse und Abläufe wurden optimiert, das Verkäuferprovisionssystem wurde nochmals optimiert.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 12,37% auf 19.710 TEuro erhöht.

Der Umsatz setzt sich wie folgt zusammen:

2022
in %
2021
in %
Veränderung
Erlöse Neuwagen 66,18 66,78 -0,90%
Erlöse Gebrauchtwagen 18,93 17,60 +7,56%
Erlöse Werkstatt, sonstiges 14,89 15,62 -4,67%
100,00 100,00

Im Geschäftsjahr 2022 betrugen die Abschreibungen 376 TEuro (Vorjahr 307 TEuro). Die Vorführwagen werden aufgrund handels- und steuerrechtlicher Vorschriften im Anlagevermögen ausgewiesen.

Wir haben im Jahr 2022 525 Neuwagen, Tageszulassungen und Vorführwagen, das entspricht einer Reduzierung um 1 Fahrzeuge zum Vorjahr, und 335 Gebrauchtwagen verkauft, das sind 3 Fahrzeuge weniger als im Jahr 2022.

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 413 TEuro erzielt.

b) Finanzlage

Die Kreditlinien bei unseren finanzierenden Banken blieben unverändert. Durch weitere Einlagen der Besitzerfamilien in die Holding (Gesellschafterin) und Weitergabe in die Auto-Schubert GmbH gestaltet sich die Liquidität des Unternehmens gut.

Die Bilanzsumme erhöht sich um 2.368 TEuro auf 10.654 TEuro.

Das Eigenkapital beläuft sich auf 149 TEuro.

Uneinbringliche oder auch riskante Forderungen wurden wertberichtigt, auf die Restsumme wird eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % erhoben. Kundenrechnungen an Endkunden sind sofort fällig. Es werden keine Fahrzeuge ausgeliefert, für die nicht schon ein Zahlungseingang oder aber ein genehmigter Finanzierungsvertrag vorliegt. Reparaturrechnungen sind bei Abholung des Fahrzeuges zu begleichen.

Durch eine gute Debitorenbuchhaltung und der großen Sensibilität aller Mitarbeiter für dieses Thema sind die durchschnittlichen Außenstände an Endkunden gering und können als vorbildlich gelten.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund geringerer Bestände zum Bilanzstichtag im Bereich der Neuwagen, Tageszulassungen, Vorführwagen sowie Gebrauchtwagen und entsprechend geringeren Verbindlichkeiten gegenüber den finanzierenden Banken reduziert. Dadurch reduziert sich die Bilanzsumme und bei gleichbleibenden Eigenkapital, führt dies zu einer besseren Eigenkapitalquote. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Zielerreichung und einen taggenauen Soll-Ist-Vergleich heran.

Die Umsatzrendite berechnet sich im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr ca. 2,10 % (Vj: 1,53 %).

4. Gesamtaussage

In 2022 konnte dank der Umsetzung verschiedener Maßnahmen sowie einer neuen Ausrichtung im Marketing ein positives Ergebnis erreicht werden. Die Ziele aus dem Vorjahr wurden erreicht und das Jahresergebnis fiel besser aus als erwartet.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Einkaufspreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Sollte es dennoch zu eventuellen Liquiditätsrisiken kommen, haben sich die Gesellschafter bereit erklärt neues Kapital in die Gesellschaft einzubringen. Hierfür verweisen wir auf die unter Punkt V.1. gemachten Angaben.

III. Zweigniederlassungsbericht

In Korbach betreiben wir eine Niederlassung für den Verkauf von Nissan Fahrzeugen.

IV. Prognosebericht

Die positive Entwicklung aus 2022 setzt sich in 2023 fort. Wir konnten den Umsatz der ersten drei Monate 2023 zum Vorjahr um 989 TEuro verbessern und das Ergebnis um 246,9% steigern.

Aufgrund dieser Entwicklung, eines sehr hohen Auftragsvorlaufes und einem guten Fahrzeugbestand erwarten wir für das Jahr 2023 ein gutes Betriebsergebnis bei gleichbleibenden Umsätzen.

Die Bestände sind um Problemfälle bereinigt und enthalten keine relevanten Risiken mehr. Die Prozesse und Abläufe wurden optimiert, das Verkäuferprovisionssystem wurde, von einem, sehr stark Volumen geprägten System, auf ein Ertragssystem für alle Verkäufer umgestellt und wird jährlich optimiert und weiterentwickelt.

Unsere Lieferanten haben sich auf die Anforderungen des Marktes eingestellt. Alle Hersteller liefern Produkte, die den verschärften Abgasvorschriften entsprechen, diese teilweise sogar deutlich unterbieten.

Unsere Lieferanten liefern Modelle, die mit ihrer technologischen Vielfalt für nahezu alle Bedürfnisse und Anwendungen bestens geeignet sind. Im Jahr 2023 werden einige Modelle verbessert (Toyota Corolla) und neu eingeführt (Toyota C-HR). KIA wird einen neuen elektrisch betriebenen SUV, den IV9 einführen.

Wir profitieren im Jahr 2023 von einer guten Bestandsstruktur. Das Risiko von Verlusten durch Verkäufe aus dem Bestand besteht dadurch so gut wie gar nicht mehr.

Toyota bietet mit dem Angebot an Hybridfahrzeugen gerade in der Diskussion um die Feinstaubbelastung und Umweltbelastung die richtige Alternative zu den konventionellen Antrieben.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Der Krieg in der Ukraine und die anhaltenden Lieferprobleme verändern gerade die gesamte Welt. Unsere Aufgabe ist es nun in kürzester Zeit diese Herausforderung aufzunehmen und unsere Betriebe den neuen Umständen anzupassen.

Nach nunmehr den ersten vier Monaten der "Krise" in 2023 können wir feststellen, dass es uns gelungen ist, schnell auf die Situation zu reagieren. Das nun vorliegende Betriebsergebnis des ersten Quartals 2023 bestätigt diese Aussage. Wir konnten unser Ergebnis des Vorjahres steigern und auch die Umsätze entwickeln sich positiv.

Die aktuelle Zinsentwicklung bedeute auch für uns eine erhöhte Zinsbelastung, der wir mit einer Bestandsoptimierung entgegenzuwirken versuchen. Trotzdem werden die Refinanzierungskosten des Bestandes im Jahr 2023 deutlich steigen.

Wir weisen pflichtgemäß daraufhin, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

Ein loyales und partnerschaftliches Verhalten unserer finanzierenden Banken setzen wir aufgrund unserer Leistungsstärke und unserer langjährigen sehr zuverlässigen Geschäftsbeziehung voraus.

Die Auswirkungen des Krieges und der Lieferproblematik auf das Jahresergebnis der Auto Schubert GmbH sind aktuell nicht konkret abzuschätzen. Bei einem längeren Anhalten oder einer Verschärfung der aktuellen Situation in den kommenden Monaten dürften die negativen Folgen jedoch überwiegen.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Sollte es dennoch zu eventuellen Liquiditätsrisiken kommen, haben sich die Gesellschafter bereit erklärt neues Kapital in die Gesellschaft einzubringen.

2. Chancenbericht

Die Unternehmensstrategie ist auf einen langfristigen Erfolg und nicht auf den kurzfristigen Profit ausgelegt. Vor allem durch die Positionierung unserer Marken im Elektro- und Hybridbereich, zukünftig auch im Brennstoffzellenbereich, sehen wir uns für die nächsten Jahre gut aufgestellt.

 

Marburg, 30. Mai 2023

Auto-Schubert GmbH

Jörg Schubert

Lothar Schubert

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.280.777,00 2.734.910,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.800,00 3.606,00
II. Sachanlagen 3.274.977,00 2.731.304,00
B. Umlaufvermögen 7.365.367,00 5.544.715,96
I. Vorräte 3.922.201,54 2.549.430,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.341.455,50 2.895.987,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 101.709,96 99.297,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.669,38 6.760,00
Aktiva 10.654.813,38 8.286.385,96

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 149.496,24 149.496,24
I. Gezeichnetes Kapital 103.000,00 103.000,00
II. Gewinnvortrag 46.496,24 46.496,24
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 66.266,00 60.721,00
C. Verbindlichkeiten 10.439.051,14 8.076.168,72
Passiva 10.654.813,38 8.286.385,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 3.682.132,60 3.071.109,95
2. Personalaufwand 1.653.576,50 1.460.625,17
a) Löhne und Gehälter 1.366.327,78 1.186.043,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 287.248,72 274.581,20
davon für Altersversorgung 4.711,83 6.478,72
3. Abschreibungen 376.185,20 307.522,65
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 376.185,20 307.522,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.112.850,74 899.708,55
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.196,25 16.612,89
davon aus verbundenen Unternehmen 16.013,02 16.612,89
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 142.544,85 151.172,26
7. Ergebnis nach Steuern 413.171,56 268.694,21
8. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 413.171,56 268.694,21
9. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Auto-Schubert GmbH hat ihren Sitz in Marburg und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Marburg (HRB 1333) eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften und auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den Vorschriften des HGB besteht das Wahlrecht, verschiedene Bilanzpositionen entweder im Anhang oder direkt in der Bilanz zu erläutern. Im vorliegenden Jahresabschluss wurde dieses Wahlrecht in allen zulässigen Fällen zugunsten des Anhangs ausgeübt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 und 50 Jahren) vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 EUR netto wurden vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte wurden bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zum Nennwert bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagenspiegel (Blatt 3) entnommen werden:

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.353,90 5.250,00 5.000,00 9.603,90
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.353,90 5.250,00 5.000,00 9.603,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 984.800,60 984.800,60
2. technische Anlagen und Maschinen 249.713,91 91.290,62 341.004,53
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.146.685,00 48.874,07 1.195.559,07
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.792.564,27 1.971.422,51 1.396.340,67 2.367.646,11
Summe Sachanlagen 4.173.763,78 2.111.587,20 1.396.340,67 4.889.010,31
Summe Anlagevermögen 4.183.117,68 2.116.837,20 1.401.340,67 4.898.614,21
Kumulierte Abschreibungen Buchwert Buchwert
Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.747,90 3.055,00 4.999,00 3.803,90 5.800,00 3.606,00
5.747,90 3.055,00 4.999,00 3.803,90 5.800,00 3.606,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. technische Anlagen und Maschinen
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 165.864,60 28.934,00 194.798,60 790.002,00 818.936,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 182.636,91 22.764,62 205.401,53 135.603,00 67.077,00
Summe Sachanlagen 966.019,00 61.439,07 1.027.458,07 168.101,00 180.666,00
127.939,27 259.992,51 201.556,67 186.375,11 2.181.271,00 1.664.625,00
Summe Anlagevermögen 1.442.459,78 373.130,20 201.556,67 1.614.033,31 3.274.977,00 2.731.304,00
1.448.207,68 376.185,20 206.555,67 1.617.837,21 3.280.777,00 2.734.910,00

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 686 TEUR (Vorjahr: 301 TEUR) enthalten.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: Urlaubsrückstellungen 14 TEUR, Rückstellungen für Abschlusskosten 20 TEUR, Garantierückstellungen 18 TEUR, Berufsgenossenschaft 2 TEUR und Aufbewahrungsrückstellungen 12 TEUR.

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31.12.2022
TEUR
Laufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Laufzeit 1 bis 5 Jahre
TEUR
Laufzeit über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.518 6.224 201 93
(Vj: 4.069) (Vj: 3.717) (Vj: 297) (Vj: 55)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 61 61 0 0
(Vj: 54) (Vj: 54) (Vj: 0) (Vj: 0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 182 182 0 0
(Vj: 136) (Vj: 136) (Vj: 0) (Vj: 0)
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen 2.402 2.402 0 0
(Vj: 2.523) (Vj: 2.523) (Vj: 0) (Vj: 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.275 1.275 0 0
(Vj: 1.294) (Vj: 1.294) (Vj: 0) (Vj: 0)
10.439 10.145 201 93
(Vj: 8.076) (Vj 7.666) (Vj: 297) (Vj: 55)

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 413 TEUR (Vj: 426 TEUR) enthalten.

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft wurden gegenüber Kreditinstituten mit selbstschuldnerischen Einzelbürgschaften der Geschäftsführer und Grundschulden abgesichert. Zusätzlich werden von der Toyota Kreditbank GmbH die Fahrzeugdokumente der kreditierten Fahrzeuge treuhänderisch verwaltet.

Zum Bilanzstichtag besteht, neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten, bei der Hausbank ein Kontokorrent- und Avalkreditrahmen in Höhe von 435 TEUR.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und sonstigen Verträgen beträgt 297 TEUR.

Geschäftsführerbezüge

Den Geschäftsführern wurde im Jahr 2022 seitens der Gesellschaft keine Vergütung gezahlt.

Sonstige Pflichtangaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht angefallen.

Sonstige Ausführungen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden mit folgenden verbundenen Unternehmen Geschäfts- und Lieferbeziehungen unterhalten:- Schubert Holding GmbH & Co. KG

- Schubert Verwaltungs GmbH

- Auto-Schubert-Gießen GmbH

- Autozentrum Gudensberg GmbH

Beschäftigte

Die Gesellschaft hatte im Jahr 2022 durchschnittlich 36 Beschäftigte.

Nach Gruppen stellt sich die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer wie folgt dar:

Gewerbl. Beschäftigte Kfm. Angestellte. Gesamt
20 16 36

Auszubildende sind hierbei nicht berücksichtigt.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr gehörte der Geschäftsführung an:

- Herr Lothar Schubert, Kaufmann

- Herr Jörg Schubert, Kaufmann

Ergebnisverwendung

Das Ergebnis des Jahres 2022 wird gem. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 5. Dezember 2003 in voller Höhe von der Gesellschafterin Schubert-Holding GmbH & Co. KG übernommen.

 

Marburg, den 30. Mai 2023

Lothar Schubert

Jörg Schubert

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.05.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Auto-Schubert GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto-Schubert GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto-Schubert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Biedenkopf, 30. Mai 2023

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