Universal Leasing GmbHLiquidiert

Kruppstraße 82, 45145 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 16348
Vorher
GFKL Mobilien GmbH
Eingetragen
6.4.2002
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Der Handel mit allen Arten von Handelsund Industriegütern sowie das Vermieten dieser Güter.

Historie

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Management

NameRolle
Frank Smaniotto
seit 31.5.2012
Prokura
Jan-Simon Köritz
seit 11.8.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Universal Leasing GmbH

ESSEN

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

1 Rechtliche Grundlagen

Am 30.06.2011 hat die GFKL Financial Services Aktiengesellschaft (GFKL) 100 % der Geschäftsanteile der Universal Leasing GmbH (ULG) an die ADA Financial Services Verwaltungsgesellschaft mbH (ADA Verwaltung) übertragen. Der Hauptgesellschafter der ADA Verwaltung ist die Carl Holding GmbH, welche zum 31.12.2011 99,03 % des Kapitals und 49 % der Stimmrechte an der ADA Verwaltung hält. Die übrigen Geschäftsanteile und Stimmrechte hält die Firma Advent Carl Luxembourg Finance S.à r.l.

Bereits im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2008 hatte die damalige Mutter, die GFKL, beschlossen, die Unternehmensgruppe auf die Hauptgeschäftsfelder Forderungsmanagement und Software zu konzentrieren und sich von den deutschen Leasingaktivitäten ihrer Tochtergesellschaften zurückzuziehen 1. Darauf aufbauend hat die ULG mit ihrem Schreiben an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vom 16.12.2009 ihre Erlaubnis vom 25.12.2008 als Finanzdienstleistungsinstitut zum Betreiben des Finanzierungsleasings im Sinne des § 1 Abs. la Satz 2 Nr. 10 KWG an die BaFin zurückgegeben. Darin hat die Gesellschaft ihre Auffassung dargelegt, dass sie mit Übergang zur Abwicklungsgesellschaft im Geschäftsjahr 2009 die entsprechende Zulassung nicht länger benötigt. Mit Antwortschreiben vom 21.01.2010 hat die BaFin, unter der Voraussetzung der Bereitschaft zur Abwicklung der bestehenden Leasingverträge, den Entfall der Anforderungen aus der laufenden Aufsicht einschließlich der Meldepflichten nach dem KWG bestätigt.

Am 26.11.2012 wurde die Firmierung der ADA Verwaltung durch einen Beschluss der Gesellschafterversammlung in Universal Leasing Verwaltungsgesellschaft mbH (ULV) geändert.

Die ULV hat am 3.12.2012 einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der ULG geschlossen. Gemäß diesem Vertrag ist die ULV die herrschende Gesellschaft.

1 Vgl. Pressemitteilung der GFKL Financial Services Aktiengesellschaft vom 11.11.2008.

2 Darstellung des wirtschaftlichen Umfelds und des Geschäftsverlaufs

Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2012 zwar im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 % zurückgegangen, im Gesamtjahr 2012 jedoch um 0,7 % gestiegen.2 Gleichzeitig ist im Jahr 2012 die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 2,1 % gesunken. Für das Jahr 2013 rechnen deutsche Finanzexperten gemäß ZEWKonjunktur-Index mit einer deutlichen konjunkturellen Erholung, der ZEW-Index hat mit 48,2 Punkten den höchsten Wert seit fast 3 Jahren erreicht. 4 Das Geschäftsjahr 2012 hat sich für die ULG entsprechend des gesamtwirtschaftlichen Umfelds positiv entwickelt.

3 Lage der Gesellschaft

3.1 Vermögenslage

Das bilanzierte Leasingvermögen verminderte sich aufgrund der Abwicklung im Geschäftsjahr 2012 von EUR 78,5 Mio. auf EUR 25,7 Mio. Die passive Rechnungsabgrenzung der regresslos forfaitierten Leasingraten und Restwerte reduzierte sich im Berichtsjahr von EUR 56,0 Mio. auf EUR 8,0 Mio. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich von EUR 17,7 Mio. auf EUR 4,3 Mio. Im Geschäftsjahr wurden mit einem Clean-up-Call die in den ABCP-Programmen Clipper, Acorn und Compass refinanzierten Leasingforderungen von der ULG zurückgekauft.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind nahezu unverändert. Die Verbindlichkeiten minderten sich von TEUR 68,5 um TEUR 3,8 auf TEUR 64,7.

Das ausgewiesene Eigenkapital ist im Berichtszeitraum aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages unverändert bei EUR 14,8 Mio.

3.2 Finanzlage

Die flüssigen Mittel sind von EUR 16,0 Mio. um EUR 8,2 Mio. auf EUR 7,8 Mio. zum 31.12.2012 gesunken, da die Gesellschaft im Berichtsjahr Forderungen aus den ABCP-Programmen zurückgekauft hat. Die Zahlungsfähigkeit der ULG war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

2 Vgl. Pressemitteilung Nr. 057 des Statistischen Bundesamtes vom 14.02.2013.

3 Vgl. Creditreform-Magazin Ausgabe 1/2013 Seite 39 f

4 Vgl. Konjunkturerwartungen auf höchstem Stand seit 2010 in FAZ vom 19.02.2013

3.3 Ertragslage

Für das Geschäftsjahr 2012 weist die ULG einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 14,9 Mio. (Vj. EUR 9,5 Mio.) aus. Darin enthalten sind Steuern vom Einkommen und Ertrag von EUR +3,2 Mio (Vj. TEUR +35).

Auf die Ertragslage wirkte sich die Entwicklung bei der Veräußerung von Leasingvermögen positiv aus. Hier konnten höhere Erträge als im Vorjahr erzielt werden. Belastend wirkten sich hingegen weiterhin die Forderungsverluste aus.

4 Entwicklung und Management von Risiken

Das Risikomanagementsystem ist, aufgrund der Betriebsgröße, durch eine weitgehende und unmittelbare Einbindung der Geschäftsführung in die operativen Bereiche gegeben. Das Risikocontrolling stellt teils monatliche, teils 14tägige Auswertungen zur Quantität und Qualität des Portfolios sowie zur Früherkennung von wesentlichen Risiken bereit, welche eine Gesamtsteuerung auf Geschäftsleitungsebene erlauben.

Folgende branchenübliche Risiken sind zu berücksichtigen:

4.1 Bonitätsrisiken

Zur frühzeitigen Adressierung von Ausfallrisiken überwacht die ULG in einem 14-tägigen Rhythmus sämtliche offene Posten. Alle Verträge mit offenen Posten werden Sachbearbeitern zugeordnet, die die Geschäftsführung von allen Besonderheiten umgehend benachrichtigen.

4.2 Objektrisiken

Die ULG hat grundsätzlich keine Objektrisiken aus Finanzierungsverträgen zum Laufzeitende übernommen. Bis auf wenige Leasingverträge mit offenen Restwerten, ist das Objektrisiko vollständig auf die Kunden übertragen. Bei Verträgen mit offenen Restwerten wurde dieses zum Großteil über Garantien von Händlern oder Herstellern abgesichert.

4.3 Zinsänderungsrisiken

Das Zinsänderungsrisiko ist für die Gesellschaft sehr gering. Für die noch bestehende ABCP-Finanzierung besteht ein Zinssicherungsinstrument (Swap), das direkt über das ABCP Conduit abgeschlossen wurde. Geschäfte, die nicht an ein Conduit verkauft wurden, wurden durch fristenkongruente Darlehen oder im Wege der Forfaitierung zeitnah zum Vertragsabschluss refinanziert, so dass hier kein Zinsänderungsrisiko besteht. Bei den ABCP-Finanzierungen besteht grundsätzlich das Risiko, dass der Refinanzierungspartner den Bonitätsaufschlag an die Marktverhältnisse anpasst.

4.4 Liquiditätsrisiken

Grundsätzlich verfügt die ULG über ausreichend eigene Liquidität aus dem operativen Geschäft, um jederzeit Zahlungsbereitschaft zu gewährleisten. Sollte eigene Liquidität nicht zur Verfügung stehen, könnte die Zahlungsfähigkeit eingeschränkt sein. Aufgrund der besonderen Situation der Kapitalmärkte und der Tatsache, dass sich ULG in der Abwicklung befindet, ist der Zugang zu neuen, unbesicherten Bankkontokorrentlinien extrem schwierig und kann als Möglichkeit bei der Liquiditätsplanung nicht berücksichtigt werden. Die ULG macht eine wöchentliche Liquiditätsplanung der jeweiligen Woche sowie Liquiditätsvorausschauberechnungen für die nächsten Monate.

4.5 Bilanzielle Risiken

Die an steuerrechtlichen Bewertungsvorschriften orientierte Abschreibungspolitik, insbesondere die Abschreibung des Leasingvermögens über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, kann dazu führen, dass nach Ablauf der Grundmietzeit einzelner Verträge die Restbuchwerte nicht vollständig durch Erlöse aus dem Abgang des Vermietvermögens gedeckt sind. Zum Ausgleich werden Rückstellungen für drohende Verluste aus Restwertrisiken gebildet. Diese Risikovorsorge gewährleistet über die gesamte Vertragslaufzeit die buchverlustfreie Restabwicklung des Vertragsbestandes.

Darüber hinaus werden für Verträge mit negativen Substanzwerten Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde im Geschäftsjahr von EUR 2,1 Mio. auf EUR 1,9 Mio. vermindert. In der Regel betrifft diese Rückstellung Verträge mit degressivem Ratenverlauf, bei denen die Realisierung der Rückflüsse schneller erfolgt, als die lineare Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens. Die durchschnittlich geschätzten Abwicklungskosten haben sich von EUR 90 um EUR 166,32 auf EUR 256,32 je Laufzeitmonat erhöht.

Im Geschäftsjahr haben sich die Liquidität auf den Sekundärmärkten für Leasingobjekte und die entsprechenden Sekundärmarktpreise aus Sicht der ULG weiterhin positiv entwickelt. Dies führte dazu, dass die Risikovorsorge mittels außerplanmäßiger Abschreibungen auf sichergestellte, noch nicht verwertete Leasingobjekte bei EUR Null verblieben ist.

4.6 Risiken aus der Veränderung der rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen

Die ULG ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V. und wird so frühzeitig über Veränderungen der rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen informiert. Hieraus werden bei Bedarf Handlungserfordernisse abgeleitet.

4.7 Operative Risiken

Risiken, die aus der automatisierten Verarbeitung des Geschäfts resultieren können, wird durch gängige Sicherungsmethoden begegnet. Hierzu existiert beim dafür zuständigen Dienstleister (GFKL) eine gültige Datensicherungs- und Notfallplanung.

Der Datenbestand der ULG wird täglich gesichert und Kopien der Sicherungsdatenträger zusätzlich außerhalb des Firmensitzes der Gesellschaft gelagert. Darüber hinaus steht außerhalb der Geschäftsräume eine zweite Datenverarbeitungsanlage zur Verfügung, auf die bei einem Ausfall des Hauptsystems kurzfristig zugegriffen werden kann.

4.8 Beirat

Die ULG hat einen Beirat, deren Mitglieder die Geschäftsführung bei der Abwicklung der Gesellschaft beraten und aktiv unterstützen. Dieses dient weiterhin zur Risikominimierung.

5 Mitarbeiter

Nach Auslauf der Beschäftigungsgarantie hat der Gesellschafter der ULG am 18.01.2012 beschlossen, den Geschäftsbereich Leasing zum 31.05.2012 aufzugeben und somit die Abarbeitung des Leasing-Portfolios mit eigenen ULG Mitarbeitern zu stoppen. Allen Mitarbeitern - bis auf Mitarbeitern mit Sonderkündigungsvorschriften - wurde Ende Januar 2012 fristgerecht gekündigt. Bei den Mitarbeitern mit Sonderkündigungsvorschriften wurden ebenfalls im Laufe des Jahres Kündigungen ausgesprochen und bis Ende des Jahres 2012 sind alle Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Im Jahresdurchschnitt 2012 waren 6 Mitarbeiter auf Vollzeitbasis beschäftigt. Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter zum Bilanzstichtag betrug 0.

6 Beziehung zu verbundenen Unternehmen

Die ULG hat das Rechnungswesen, die laufende Vertragsbearbeitung, das Controlling sowie die Ausläuferbearbeitung an ihre Gesellschafterin, die ULV, ausgelagert.

Die ehemalige Gesellschafterin GFKL erbringt für die ULG über deren Stabsabteilungen eine Reihe von Dienstleistungen. Hierzu zählen im Wesentlichen Personalverwaltung, Servicecenter sowie IT.

Darüber hinaus wurde mit einer Tochtergesellschaft der GFKL, der Proceed Collection Services GmbH, ein Kaufvertrag über den Ankauf von ausgefallenen, schadensabgerechneten Forderungen geschlossen. Die Zyklop Inkasso Deutschland GmbH - eine weitere Tochtergesellschaft der GFKL - war bei der Bearbeitung von zahlungsgestörten Verträgen der ersten Mahnstufe eingebunden.

Das Forderungsmanagement von der ersten Rücklastschrift über die Kündigung bis zum gerichtlichen Mahn- und Klagewesen wurde an die Proceed Portfolio Services GmbH ausgelagert.

Die ULG nutzt des Weiteren Rahmenvereinbarungen der GFKL zur Beziehung von Dienstleistungen und Waren. Hierdurch kann die ULG Kostenvorteile erzielen.

7 Besondere Vorgänge nach dem Stichtag 31.12.2012

Am 18. Februar 2013 wurden die an das ABCP-Programm TULIP verkauften Verträge durch die ULG zurück gekauft. Damit sind alle Refinanzierungen durch ABCP-Programme beendet.

Weitere Vorgänge nach dem Stichtag die möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht bekannt.

8 Ausblick

Für die kommenden Jahre rechnen wir für Deutschland mit einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sollte weiterhin stabil bzw. rückläufig sein. Die weiteren Auswirkungen der EUROStaatsschuldenkrise können nicht abgeschätzt werden, aber auf die Planungen und Ergebnisse der ULG erwarten wir daraus grundsätzlich keine größeren negativen Effekte.

Die ULG wird die Abwicklung der Gesellschaft in den kommenden Geschäftsjahren weiter vorantreiben. Hierbei wird auch nach Kooperationspartnern geschaut. Dabei stehen eine effiziente Portfolioverwaltung, ein stringentes Forderungsmanagement sowie eine profitable Sicherheitenverwertung im Fokus der Aktivitäten. Des Weiteren wird versucht Leasingnehmer zur vorzeitigen Ablösung ihrer Verträge zu motivieren, um eine schnellere Abwicklung des Vertragsbestandes zu erreichen. Diese Aktivitäten wurden bereits im Jahr 2011 begonnen und sollen grundsätzlich die Ertragslage nur geringfügig negativ beeinflussen.

Wir rechnen für die Jahre 2013 und 2014 mit einem positiven Jahresergebnis und einem weiteren Realisieren des Substanzwertes.

 

Essen, 21. März 2013

Jan-Simon Köritz

Peter Lütke

Bilanz zum 31. DEZEMBER 2012

der Universal Leasing GmbH, Essen

AKTIVA

31.12.2012 31.12.2011
T€
A. Anlagevermögen      
Sachanlagen      
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.013,82   38
2. Vermietvermögen 25.672.664,74   78.472
    25.691.678,56 78.510
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
Waren   508.413,57 506
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen      
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 4.426.067,58 (Vj. T€ 3) 13.217.577,27   11.589
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 856,13   98
3. Sonstige Vermögensgegenstände      
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 2.231.053,36 (Vj. T€17.290) 11.165.132,19   18.090
    24.383.565,59 29.777
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   7.803.895,82 16.042
C. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 8
    58.387.553,54 124.843

PASSIVA

     
    31.12.2012 31.12.2011
  T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 3.069.800,00   3.070
II. Gewinnrücklage 109.112,32   109
III. Gewinnvortrag 11.669.021,37   2.146
IV. Jahresüberschuss 0,00   9.523
    14.847.933,69 14.848
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 1.707.000,00   12
2. Sonstige Rückstellungen 11.594.650,00   26.074
    13.301.650,00 26.086
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituen      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.424.186,63 (Vj. T€12.184) 4.322.590,01   17.681
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 64.724,69 (Vj. T€ 69) 64.724,69   69
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 15.552.245,81 (Vj. T€ 976) 15.552.245,81   976
davon gegenüber Gesellschafter € 15.409.513,49 (Vj. T€ 973)      
4. Sonstige Verbindlichkeiten      
davon aus Steuern € 11.382,64 (Vj. T€1.198)      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.785.648,38 (Vj. T€ 7.007) 1.987.907,56   7.610
    21.927.468,07 26.336
D. Rechnungsabgrenzungsposten   8.310.501,78 57.573
    58.387.553,54 124.843

Gewinn- und Verlustrechnung 2012

der Universal Leasing GmbH, Essen

2012 2011
T€
1. Umsatzerlöse 63.448.260,16   97.021
2. Sonstige betriebliche Erträge 8.409.585,51   8.632
    71.857.845,67 105.653
3. Aufwendungen für verkaufte Leasing-und Mietkaufgegenstände 23.887.914,31   29.634
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 651.493,91   1.816
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 63.890,94   203
davon für Altersversorgung: € 13.469,46 (Vorjahr: T€ 20)      
5. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 23.020,31   29
b) auf Vermietvermögen 21.355.602,37   46.121
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.313.085,25   13.963
    57.295.007,09 91.766
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge      
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 65.000,00 (Vorjahr: T€ 174)      
  545.279,77   763
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen      
davon aus verbundenen Unternehmen € 17.554,04 (Vorjahr: T€ 138)      
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 292.577,07 (Vorjahr: T€ 1.160) 1.669.910,48   5.161
    -1.124.630,71 -4.398
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   13.438.207,87 9.489
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.197.000,10   -35
11. Sonstige Steuern 1.696.264,00   1
    -1.500.736,10 -34
12. Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung   14.938.943,97 9.523
13. Aufwendungen aus Ergebnisabführung   -14.938.943,97 0
13. Jahresüberschuss   0,00 9.523

Anhang 2012

1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Um den Besonderheiten des Leasinggeschäfts Rechnung zu tragen, ist die Bilanz analog zu Vorjahren um den Posten "Vermietvermögen" sowie die Gewinn-und Verlustrechnung um die Posten "Aufwendungen für verkaufte Leasing- und Mietkaufgegenstände" und "Abschreibungen auf Vermietvermögen" erweitert worden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Änderungen sind in den einzelnen Abschnitten erklärt.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Objekte. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde in den Vorjahren im Jahr des Zuganges ein Pool gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Nachdem die geringwertigen Wirtschaftsgüter voll abgeschrieben sind, werden sie im Anlagenspiegel als Abgang dargestellt.

Das Vermietvermögen wird linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach Maßgabe der steuerlichen AfA-Tabellen abgeschrieben. Die Leasingerlöse werden über die individuelle Vertragslaufzeit, die unter Beachtung der 40/90-Regel der Leasingerlasse immer kürzer als die Nutzungsdauer ist, vereinnahmt. Durch diesen asynchronen Aufwands- und Ertragsverlauf kann am Vertragsende ein Aufwandsüberhang in Höhe der Differenz zwischen dem Restbuchwert und den vereinbarten Restwerten unter Berücksichtigung erwarteter Nachmieterlöse entstehen. Für diese Buchverluste am Ende der Vertragslaufzeit werden Drohverlustrückstellungen gebildet. Für bis zum 31.12.2005 zugegangene Objekte werden die Rückstellungen über die Grundmietzeit auf den zu erwartenden Verlust aufgebaut. Ab dem 01.01.2006 wurde die Systematik der Drohverlustrückstellung für Neuverträge geändert. Der zu erwartende Buchverlust wird mit Objektzugang barwertig zurückgestellt und über die Grundmietzeit des jeweiligen Vertrages aufgezinst. Auf diese Weise ist eine verlustfreie Restabwicklung jederzeit gewährleistet.

Bei der Rückstellungsbildung bleiben aufgrund des Imparitätsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) Verträge mit künftig erwarteten Ertragsüberhängen unberücksichtigt. Die Zuführung zu den Drohverlustrückstellungen ist unter den "Abschreibungen auf Vermietvermögen" ausgewiesen. Die Inanspruchnahme der Rückstellung mindert die in dem Posten "Aufwendungen für verkaufte Leasing- und Mietkaufgegenstände" ausgewiesenen Abgangsbuchwerte der verkauften Leasinggegenstände. Der nicht benötigte Betrag wird wie im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet. Für Objekte aus rückabgewickelten Mietkaufverträgen werden Bewertungsabschläge gemäß den Verhältnissen am Absatzmarkt vorgenommen, um diese Vorräte verlustfrei zu bewerten.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden bis auf die barwertig gezeigten Forderungen aus Mietkaufverträgen zum Nennwert ausgewiesen. Bei risikobehafteten Forderungen werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Darüber hinaus wird zur Deckung des allgemeinen Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden abweichend vom Vorjahr nicht anhand der Altersstruktur, sondern durch Beurteilung der einzelnen Forderungen ermittelt.

Die flüssigen Mittel werden unter Berücksichtigung der im Umlauf befindlichen Gelder mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 HGB gebildet.

Die bei der Forfaitierung von laufenden Leasingraten erhaltenen Kaufpreise (= Barwerte) sowie von Kunden erhaltene Leasingsonderzahlungen werden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und linear über die Grundmietzeit aufgelöst. Die bei der Forfaitierung von Restwertansprüchen aus Leasingverträgen erhaltenen Kaufpreise (= Barwerte) werden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und über die Grundmietzeit auf den Nominalwert aufgezinst.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die in § 251 HGB bezeichneten Haftungsverhältnisse werden im Anhang angegeben.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

2 Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung ist aus dem Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang) ersichtlich.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

TEUR
leasingtypische Drohverluste für Buchwerte 7.618
Drohende Verluste (negativer SW) 1.902
Restrukturierung 823
Versorgungsverpflichtung 590
Drohende Verluste aus Objektrisiken 211
Prozesskosten 135
Insolvenzanfechtungen 89
Übrige 227
  11.595

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Teilbetrag von TEUR 4.050 durch Sicherungsübereignung des Vermietvermögens bzw. Sicherungszession von Mietkaufforderungen besichert.

Haftungsverhältnisse

Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber dem ABCP-Programm sowie Kreditinstituten werden die refinanzierten Vermietobjekte an die jeweiligen Refinanzierer sicherungsübereignet. Diese Sicherungsübereignung betrifft das Vermietvermögen in Höhe von TEUR 11.918. Darüber hinaus sind den Refinanzierern Mietkaufforderungen in Höhe von TEUR 1.690 zur Sicherung abgetreten.

Am Bilanzstichtag besteht eine Verbindlichkeiten aus einer selbstschuldnerischen Bürgschaften über insgesamt TEUR 94, die für einen Kunden übernommen wurde, damit entsprechende Fördermittel bewilligt werden.

Zum 31. Dezember 2012 bestand gemeinsam mit der Allianz AG eine gesamtschuldnerische Haftung für mittelbare Pensionszusagen in Höhe von TEUR 1.236.

3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

TEUR
Leasinggeschäft  
Veräußerungserlöse 31.867
Auflösung PRAP forfaitierte Leasingraten 16.332
Schadenersatz aus abgewickelten Leasingverträgen 5.569
Unmittelbar vereinnahmte Leasingraten 5.325
Auflösung PRAP Leasingsonderzahlung 1.176
  60.269
Mietkaufgeschäft  
Rückabgewickelte Mietkaufverträge 413
Zinsen (Auflösung Margenabgrenzung) 380
  793
Rückflüsse aus ABCP-Programmen / ABS-Bond 1.243
Übrige 1.143
  63.448

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und in den Ertragsteuern sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 5.376 (Vorjahr; TEUR 3.942) enthalten. Die sonstigen Steuern beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.695 (Vorjahr: TEUR 0).

Abschreibungen auf das Vermietvermögen

Die Abschreibungen auf das Vermietvermögen enthalten neben den planmäßigen Abschreibungen (TEUR 21.345) die Zuführung zu den leasingtypischen Drohverlustrückstellungen für Buchverluste (TEUR 10).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Posten enthält ausschließlich Gewerbe- und Körperschaftsteuererstattungsansprüche aufgrund Betriebsprüfung.

Sonstige Steuern

Der Posten enthält fast ausschließlich Zuführungen zur Rückstellungen für Umsatzsteuernachzahlungen aufgrund Betriebsprüfung.

4 Sonstige Angaben

Geschäftsführer

 

Jan-Simon Köritz

 

Peter Lütke (ab 22.06.2012)

 

Herr Jan-Simon Köritz und Herr Peter Lütke sind für alle Geschäftsbereiche als Geschäftsführer verantwortlich.

Beirat

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 24.02.2010 wurde beschlossen, den Gesellschaftsvertrag zu ändern und einen Beirat einzurichten. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 01.03.2010.

Dem Beirat gehören an:

Hans-Hermann Anton Lotter, selbständiger Berater

Hubertus von Zastrow, Unternehmensberater

Christian Weber, bis 07.11.2012 - Mitglied des Vorstandes der GFKL Financial

Services Aktiengesellschaft (bis 30.09.2012)

Mitarbeiter

Während des Berichtszeitraums waren durchschnittlich 6 Mitarbeiter in der Gesellschaft beschäftigt.

Honorare der Abschlussprüfer

Die den Jahresabschlussprüfer betreffenden Honorare betragen TEUR 43 und entfallen mit TEUR 28 auf Abschlussprüferleistungen sowie mit TEUR 3 auf Steuerberatungsleistungen sowie TEUR 12 auf sonstigen Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen bis zum Jahr 2014 in Höhe von TEUR 31. Aus Dienstleistungsverträgen mit unbestimmter Laufzeit ergeben sich monatliche Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 58, davon entfallen TEUR 50 auf verbundene Unternehmen.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Zur Refinanzierung wurden in den Vorjahren Forderungen aus Leasing- und Mietverträgen zur Finanzierung der Verträge an diverse Banken, bzw. an Zweckgesellschaften der Banken verkauft. Der Barwert der Forderungen betrug am Bilanzstichtag TEUR 8.661.

Die Refinanzierung erfolgte zu marktüblichen Konditionen, die Risiken wurden auf die betreffende Zweckgesellschaft ausplaziert. Als verbleibendes eigenes Restrisiko verbleibt das unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Sicherungsguthaben.

Die Chancen aus den Nachmieterlösen und den Mehrerlösen aus der Verwertung verbleiben bei der Universal Leasing GmbH.

 

Essen, 21. März 2013

Jan-Simon Köritz

Peter Lütke

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2012

Anschaffungskosten
Stand am 01. Januar 2012 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31. Dezember 2012
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Software, Nutzungsrechts 2.540.448,83 0,00 2.421.158,15 0,00 119.290,68
  2.540.448,83 0,00 2.421.158,15 0,00 119.290,68
II. Sachanlagen          
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.750,91 2.429,35 135.829,55 18.494,85 49.845,56
2. Vermietvermögen          
Vermietvermögen 218.679.240,81 4.118,46 132.233.271,13 -18.494,85 86.431.593,29
  218.843.991,72 6.547,81 132.369.100,68 0,00 86.481.438,85
  221.384.440,55 6.547,81 134.790.258,83 0,00 86.600.729,53
Abschreibungen
Stand am 01. Januar 2012 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31. Dezember 2012
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Software, Nutzungsrechts 2.540.448,83 0,00 2.421.158,15 0,00 119.290,68
  2.540.448,83 0,00 2.421.158,15 0,00 119.290,68
II. Sachanlagen          
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung Betriebs- und Geschäftsausstattung 127.503,78 23.020,31 125.620,35 5.928,00 30.831,74
2. Vermietvermögen          
Vermietvermögen 140.206.960,25 21.345.282,68 100.787.386,38 -5.928,00 60.758.928,55
  140.334.464,03 21.368.302,99 100.913.006,73 0,00 60.789.760,29
  142.874.912,86 21.368.302,99 103.334.164,88 0,00 60.909.050,97
Restbuchwerte
31. Dezember 2012 31. Dezember 2011
EUR EUR
Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software, Nutzungsrechts 0,00 0,00
  0,00 0,00
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.013,82 37.247,13
2. Vermietvermögen    
Vermietvermögen 25.672.664,74 78.472.280,56
  25.691.678,56 78.509.527,69
  25.691.678,56 78.509.527,69

5. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 der Universal Leasing GmbH, Essen, unter dem Datum vom 22. März 2013 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Universal Leasing GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

6. SCHLUSSBEMERKUNG

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2012 der Universal Leasing GmbH, Essen, Essenerstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer- IDW PS 450).

Zu dem von uns unter dem Datum vom 22. März 2013 erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk verweisen wir auf Berichtsabschnitt 5. "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks".

 

Osnabrück, 22. März 2013

HERDEN BÖTTINGER BORKEL NEUREITER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

D. Neureiter

Wirtschaftsprüfer

M. Kathmann

Wirtschaftsprüferin

Für Veröffentlichungen oder die Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis auf unsere Jahresabschlussprüfung erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des § 328 HGB hin.

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