Bildungszentrum Bergmann GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen für Erziehung und Unterricht a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Stratmann seit 5.6.2012 | Geschäftsführer |
Johannes Henricus Wilhelmus Roelofs seit 1.10.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Refresco Deutschland Holding GmbH | 94.80% |
| 5.20% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hardthof Fruchtsaft GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum 31. Dezember 2010LageberichtI. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen1. Branche und Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat sich im Jahr 2010 von der Rezession schneller als zunächst erwartet erholt. Die gesamtwirtschaftliche Produktion lag im Jahr 2010 deutlich über der des Vorjahres, wobei nach einem kräftigen Wachstum in der 1. Jahreshälfte die wirtschaftliche Dynamik in der 2. Jahreshälfte etwas nachließ. Die Auswirkungen der noch nicht vollständig überwundenen Finanzkrise haben die Wirtschaft weiterhin belastet, während die anhaltend expansiv ausgerichtete Geldpolitik die Konjunktur in vielen Ländern weiter gestützt hat. Der private Konsum lag in 2010 mit einem Pro-Kopf-Verbrauch an Fruchtsäfte und Fruchtnektare in Deutschland mit 35,9 Litern nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke unter dem Niveau von 2009 mit 37,0 Litern. Der Absatz war jedoch verbunden mit einem weiter anhaltenden Preisdruck auf die Branche. 2. Gesellschaft und Tätigkeit des Unternehmens Die Hardthof Fruchtsaft GmbH (nachfolgend Hardthof), Mönchengladbach, ist eine Tochtergesellschaft der Refresco Deutschland GmbH, Mönchengladbach und wird in den Konzernjahresabschluss der Refresco Group B.V. in Dordrecht/ Niederlanden, einbezogen. Zwischen der Hardthof Fruchtsaft GmbH (als beherrschte Gesellschaft) und der Refresco Deutschland GmbH (als herrschende Gesellschaft) besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die hauptsächlichen Geschäftstätigkeiten erstrecken sich auf den Vertrieb und die Produktion von Getränken aller Art, insbesondere von Fruchtsaft- und fruchtsafthaltigen Getränken. Die Gesellschaft ist in Bezug auf Produktangebot, Vertrieb und Finanzierung in die Strategien des Refresco Konzerns eingebunden. 3. Geschäftstätigkeit und Umsatzentwicklung Das Unternehmen deckt den Grundbedarf an alkoholfreien Getränken und vertreibt die Produkte vorwiegend über den Handel in Deutschland und im europäischen Ausland. Aufgrund der weiter zunehmenden Preissensibilität der Verbraucher bzw. des Handels im Inland ergaben sich im PET und in den Weichverpackungen im Berichtsjahr um 1,5°% niedrigere Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtumsatz ist im Berichtsjahr um 2,4 Mio. EUR auf 163,6 Mio. EUR gefallen. Während die Umsätze im Bereich Dosen um 77 % bzw. 1,1 Mio. EUR gesteigert werden konnte, ging der Umsatz mit PET-Flaschen um 3 % bzw. 2,2 Mio. EUR und das Segment Weichverpackungen um 2 % bzw. 1,3 Mio. EUR zurück. 4. Produkte, Produkt- und Sortimentsentwicklung Die Produktgestaltung sowie die Produkt- und Sortimentsentwicklung wird im Wesentlichen von unseren Key Discounterkunden mitbestimmt. 5. Absatz- und Beschaffungspolitik Absatz Mit einem qualitativ hochwertigen Produktsortiment an alkoholfreien Getränken werden die Produkte überwiegend über den Handel in Deutschland und im europäischen Ausland vertrieben. Die seit Jahren beobachteten Konzentrationstendenzen im Discount-Markt setzten sich weiterhin fort und die Marktmacht der Kunden führte in 2010 zu niedrigeren Absatzpreisen. Beschaffung Die Beschaffung von Rohstoffen und Verpackungsmaterialen werden durch Einkaufskontrakte sichergestellt. Soweit Kontrakte auf Fremdwährungen notieren, wird das Währungsrisiko durch Sicherungsgeschäfte abgedeckt. Im Geschäftsjahr 2010 hielten die außerordentlichen Preisschwankungen an den Beschaffungsmärkten an. Der Preisauftrieb vor allem bei den Rohstoffen setzte sich weiter fort. Diese Preisentwicklung wurde durch Engpässe auf den Rohstoffmärkten noch verstärkt. Diese Entwicklungen führten zu Preisniveaus, die im Gesamtjahresdurchschnitt deutlich über dem Wert des Vorjahres lagen. Diese Preise wirkten sich mit Zeitverzug wiederum negativ auf die Kosten der vom Unternehmen eingekauften Rohstoffe und Verpackungen aus. 6. Produktion Die Abfülllinien sowohl bei PET als auch bei Karton waren im Geschäftsjahr sehr gut ausgelastet. Aufgrund des Saisonverlaufes und des höheren Absatzes in den Sommermonaten wird die Vorsaison zum Bestandsaufbau genutzt. 7. Lager und Versandwesen Aufgrund des saisonalen Absatzes wurde die Lagerfläche vergrößert. Im Laufe des Jahres 2011 werden an verschiedenen Standorten weitere Lagerplätze entstehen. Ferner wird für eine ausreichende Lagerfläche auch außerhalb des Unternehmens gesorgt. Die Warenbewegungen erfolgen im Wesentlichen sowohl einkaufs- als auch verkaufsseitig durch eine Reihe von Spediteuren. 8. Investitionen An Gesamtinvestitionen wurden im Geschäftsjahr 3,1 Mio. EUR getätigt. Dabei handelte es sich im Wesentlichen bei den Sachanlagen um die Erweiterung einer PET Abfülllinie und damit verbundene geleistete Anzahlungen für die Anschaffung dieser Abfülllinie. 9. Finanzierung Bei der Gesellschaft ergaben sich bei der vorhandene Fremdfinanzierung keine Änderungen. Im Bereich Finanzierung werden die wesentlichen Transaktionen über den Bankenverband ABN AMRO (NL) abgewickelt. Die Gesellschaft ist in das Cash-Management-System des Konzerns eingebunden. 10. Personal Das Geschäftsjahr 2010 war im Personalbereich durch die beschlossene Reorganisation des Unternehmens und den Wegfall von Arbeitsplätzen vor allem durch die Schließung des Werkes in Burgstetten in 2009 geprägt. Durchschnittlich waren 163 Mitarbeiter festangestellt und 12 Leiharbeitnehmer insbesondere zur Abdeckung saisonaler Schwankungen beschäftigt. Aufgrund des in der Zukunft absehbaren Mangels an Fachkräften werden wir unsere Ausbildungsaktivitäten - auch im Bereich des dualen Studiums (Berufsakademie) - weiter fortführen. Darüber hinaus werden wir die vorhandenen Führungskräfte und sowie den Führungskräftenachwuchs durch einen Curriculum mit Trainingsmaßnahmen weiterbilden. 11. Umwelt Wir sind überzeugt, dass nachhaltiges Wirtschaften zum Erfolg unserer strategischen Prioritäten und damit zum langfristigen Wachstum unseres Unternehmens beiträgt. Mit dem Anspruch jedes Produkt in bestmöglicher und umweltverträglicher Qualität herzustellen, stellen wir uns der Verantwortung für Mensch und Umwelt. Dieser Anspruch führt zu effizienteren Produkten und verbesserten technischen Lösungen. Das Unternehmen unterzieht sich regelmäßig den anerkannten Umwelt- und IFS Audits. 12 . Bedeutsame finanzielle Indikatoren Die ausstehenden Forderungen sind gegenüber dem Vorjahr (44 Tage) mit 59 Tagen gestiegen. Forderungen über 60 Tage fällig liegen bei circa 0,1°% der Gesamtforderungen. Die Reichweite der Lagerbestände liegt in 2010 bei 37 Tagen und hat sich gegenüber 2009 um 9 Tage verschlechtert. Die Materialaufwandsquote liegt in 2010 bei 73 % gegenüber 71 % in 2009. Das Rohergebnis in Prozent zu den Umsatzerlösen hat sich gegenüber 2009 von 28,5 Prozent um 1,6 Prozentpunkte auf 26,9 Prozent verschlechtert. Maßgebend hierfür waren gestiegene Rohstoffpreise (u.a. Orangen- und Apfelsaftkonzentrate). Auf Grund der mit dem Handel mittelfristig vereinbarten Verkaufspreise konnten diese Einkaufspreiserhöhungen nur bedingt weitergegeben werden. II. Lage des Unternehmens1. Vermögenslage Die Vermögensstruktur ist zum 31. Dezember 2010 durch einen Anteil des Anlagevermögens von 32,3 Mio. Euro (37,6 %) an der Bilanzsumme gekennzeichnet. Die Investitionen des Geschäftsjahres betrugen 3,1 Mio. Euro und betrafen im Wesentlichen den Maschinenpark. Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme beträgt 12,3 % und ist gegenüber dem Vorjahr, im Wesentlichen begründet durch einen Anstieg der Einkaufspreise und längerer Lagerdauer leicht um 0,8 Mio. Euro gestiegen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände umfassen 41,4 % der Bilanzsumme und sind im Wesentlichen, bedingt durch den Anstieg der Forderung gegen verbundene Unternehmen und der sonstigen Vermögensgenstände, um 15,1 Mio. Euro angestiegen. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft stellt sich mit einem Anteil des Eigenkapitals von 9,6 %, und den sonstigen Rückstellungen 4,9 % an der Bilanzsumme nahezu unverändert zum Vorjahr dar. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, 9 % der Bilanzsumme, sind gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Mio. Euro gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen in der Summe 75,6 % der Bilanzsumme und weisen gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung in Höhe von 16,6 Mio. Euro aus. 2. Finanzlage Insgesamt sind die langfristigen Vermögenswerte und der überwiegende Teil der Vorräte durch das Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und Vermögensgegenstände entsprechen deckungsmässig den kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten. Insgesamt ist die Finanzierung der Gesellschaft durch das vorhandene Eigenkapital sowie den von verbundenen Unternehmen gewährten Warenkredit und Finanzmittel gesichert. 3. Ertragslage Bedingt durch eine mengenmäßige Absatzminderung von 2,5 Mio. Liter auf 387,7 Mio. Liter und gleichzeitigen Preisreduzierungen bei den Weich- und PET-Verpackungen auf Grund des scharfen Wettbewerbes verminderten sich die Umsatzerlöse um 2,4°Mio. Euro auf 163,6°Mio. Euro. Im Ergebnis hat sich daher auch der Rohertrag von 47,4°Mio. Euro des Vorjahres um 3,4°Mio. Euro auf 44,0°Mio. Euro verschlechtert. Mit Ursache hierfür waren Kostenerhöhungen bei den Rohstoffen und Verpackungsmaterialien. Der Personalaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich um 0,2 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Mio. Euro bedingt im Wesentlichen durch den Rückgang der Aufwendungen aus Kursdifferenzen. Insgesamt ergab sich für das Geschäftsjahr 2010 ein Gewinn vor Ergebnisübernahme in Höhe von T€ 4.329. Gemäß Ergebnisabführungsvertrag wurde der Jahresgewinn vollständig von der Refresco Deutschland GmbH übernommen. 4. Wirtschaftliche Lage Wir erwarten, dass der private Konsum - und daran gekoppelt der Einzelhandel - im Jahr 2011 mit etwa 2,5 Prozent etwa gleich stark expandieren wird wie im Jahr 2010. Trotz des scharfen Wettbewerbes und der gestiegener Rohstoffe erwarten wir, dass wir unsere Verkaufspreise durch Verhandlungen mit dem Handel so gestalten können, dass wir auskömmliche Rohertragsspannen haben. Insgesamt gehen wir für das Jahr 2011 von einer weiteren Stabilisierung unseres Geschäftes und dem Erhalt unserer wirtschaftlichen Basis aus. III. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung1. Darstellung des Risikomanagementsystems Durch die Einführung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) und der damit verbundenen Ausstrahlungswirkung auf Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) werden Geschäftsführungen verpflichtet, ein systematisches Management auszuüben, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden. Um bestehende Risiken zu erkennen und im Bedarfsfall entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können, haben wir ein Informationssystem eingerichtet, das auch der Risikovorsorge und -früherkennung dient. Wir analysieren laufend die Märkte, in denen wir geschäftlich tätig sind, um frühzeitig Risiken zu erkennen, die in diesen Märkten auftreten könnten. Unser monatliches Berichtswesen ist in das Berichtswesen der Refresco Gruppe eingebunden, das hauptsächlich die Rechnungslegung aus Bilanz, Gewinn-und Verlustrechnung zusammen mit Analysen der Bruttomarge sowie Markt- und andere relevanten Informationen umfasst. Als Ergebnis unterstützt uns unsere Muttergesellschaft in allen Bereichen der Risikoanalyse und -abwehr. Zusätzlich nehmen wie die Dienste von Beratern für Steuer und Recht in Anspruch. Zur Abdeckung des Risikos von Wechselkursschwankungen bei Käufen von Fruchtsaftkonzentraten in Dollar schließen wir Devisenkursgeschäfte ab. 2. Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung Risiken Für die Gesellschaft ergeben sich Risiken insbesondere aus den Marktgegebenheiten in Bezug auf Kunden und Lieferanten und der Wechselkursentwicklung des US-Dollar. Aufgrund der Struktur des Absatzmarktes (wenige Großkunden) müssen nahezu alle Maßnahmen mit einzelnen Kunden koordiniert werden. Von zentraler Bedeutung ist daher die kontinuierliche Pflege des Kontaktes und der Beziehung zum Kunden. Unterstützt werden wir dabei durch unser Marketing, unser Berichtswesen und Controlling. Die Risiken auf Beschaffungsmärkten versucht die Gesellschaft dadurch zu minimieren, indem sie bestimmte Rohwaren abhängig von der Entwicklung auf den Beschaffungsmärkten bevorratet. Mit den wesentlichen Lieferanten werden entsprechende Kontrakte abgeschlossen, um die Preiskalkulation abzusichern. In Verbindung mit Rohstoffen, welche aus Südamerika geliefert werden, beeinflussen die Wechselkursschwankungen des US-Dollars die Einkaufspreise der Gesellschaft. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, werden standardisierte Kurssicherungsinstrumente genutzt. Die Überwachung dieses Bereichs erfolgt durch die oberste Managementebene unserer Gesellschaft. Chancen Die Gesellschaft ist aktiv in die Ausarbeitung der Strategien im Konzernverbund eingebunden, soweit es das operative Geschäft betrifft. Hinsichtlich der Kundenstruktur ergaben sich weder wesentliche Auslistungen noch Einlistungen im Geschäftsjahr. Für das laufende Jahr 2011 erwarten wir jedoch eine leichte Erweiterung der Produkteinlistungen im bestehenden Kundenstamm. Eine weitere Chance stellt unser strikter Kostenfokus dar. Hierbei handelt es sich um einen Prozess, in dem wir den jeweiligen Status quo kontinuierlich hinterfragen und analysieren. Anschließend leiten wir aus den Ergebnissen Maßnahmen ab, die zu Kostensenkung und Kapazitätsanpassung führen. Weiterhin sehen wir Chancen in der Flexibilisierung unser Produktionskapazitäten durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit und Arbeitsteilung zwischen den Produktionswerken unser Schwestergesellschaften. 3. Finanzinstrumente Als Finanzinstrumente verwenden wir Währungsabsicherungsverträge zur Vermeidung von Wechselkursrisiken. 4. Going Concern Derzeit sehen wir keine Risiken hinsichtlich einer Gefährdung unseres Unternehmens, auch unter dem Aspekt, dass unsere Muttergesellschaft uns im Falle einer Gefährdung beistehen wird. IV. PrognoseberichtIm Rahmen der strategischen Neuausrichtung unserer Unternehmenseinheit "Refresco Deutschland" sollen die Aktivitäten der Unternehmen Krings Fruchtsaft GmbH, Hardthof Fruchtsaft GmbH und der SDI GmbH & Co. KG im deutschen Markt zusammengefasst werden. Hierbei wird unter Wahrung der rechtlichen Selbständigkeit der Unternehmen, ein gemeinsamer Marktauftritt zu Kunden und Lieferanten verfolgt, um Synergien zu erzielen. Weiterer Vorteil der Einheit ist die Schaffung firmenübergreifender bzw. einheitlicher Organisationsstrukturen. Dieser Integrationsprozess ist eine der wesentlichen Herausforderungen für das neue firmenübergreifende Management-Team. Damit einhergehend haben wir bereits Schritte unternommen unsere "Produktionslandschaft" zu optimieren. Neben den Produktionsbedingungen, der logistische Anbindung bzw. Kundennähe sowie die Expansionsmöglichkeiten wurden auch die Standorte darauf überprüft, ob sie in Größe und Rahmenbedingungen den Marktgegebenheiten auch in Zukunft entsprechen. Vor diesem Hintergrund haben wir im Herbst 2010 beschlossen, den Produktionsstandort der Schwestergesellschaft Krings Fruchtsaft GmbH in 2011 in Uelzen zu schließen. Aus unserer Sicht sind wir mit der klaren Festlegung auf fünf Produktionsstandorte, deren deutschlandweite Verteilung einen strategischen Wettbewerbsvorteil bedeutet, optimal am Markt aufgestellt. Die Kapazitäten an den anderen Standorten in Dachwig, Grünsfeld, (beide Hardthof), Herrath (Krings) und Erftstadt und Heerlen (beide SDI) werden wir deshalb zukünftig verstärkt nutzen und die dortigen Gegebenheiten ausschöpfen und ausbauen, um unseren Kunden eine gleichbleibend hohe bzw. noch effizientere Arbeitsleistung und zukunftsfähigere Produktionsbedingungen bieten zu können. Aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation führen Überkapazitäten im Markt zu unausweichlichen Nachverhandlungen mit unseren Kunden, welches uns zu verantwortungsbewusstem Kostenmanagement und Nachverhandlungen mit unseren Lieferanten veranlasst. Ziel ist es, die Ertragslage positiv zu beeinflussen und eine Kostenoptimierung durchzuführen. Dazu wird Anfang 2011 ein neues Projekt anlaufen. Damit soll in der gesamten Refresco Deutschland ein vernünftiges und tragfähiges Kostenmanagement umgesetzt werden, um durch ein attraktives Kosten-Preisverhältnis entsprechend unserer Strategie des "Cost-Price-Leadership" langfristig die Profitabilität zu steigern und unser "EBITDA" zu erhöhen. Die weiterhin vorhandene Überkapazität und der anhaltende Preisdruck im Markt werden auch in 2011 das Ergebnis negativ beeinflussen. Für das laufende Geschäftsjahr 2011 erwarten wir bei leicht rückläufigen Umsätzen ein positives Jahresergebnis. Insgesamt gehen wir in den nächsten 24 Monaten von einer leicht positiven Geschäftsentwicklung aus. Wir planen in 2011 Umsatzerlöse in Höhe von Mio. 158 € und 2012 in Höhe von Mio. 170 €. V. Sonstige AngabenZwischen dem Bilanzstichtag und dem Datum dieses Lageberichtes sind keine Ereignisse eingetreten, die einen bedeutsamen Einfluss auf unsere Gesellschaft haben würden.
Mönchengladbach, den 10. Juni 2011 Geschäftsführer Markus Brettschneider Johannes Henricus Wilhelmus Roelofs BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben1. Unternehmensgegenstand Gegenstand des Unternehmens laut Gesellschaftsvertrag ist die Verwaltung von und die Beteiligung an Unternehmen der Getränkebranche sowie die Herstellung, der Vertrieb, das Marketing von und der Handel mit Fruchtsäften und Getränken aller Art. 2. Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 wurde unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG erstellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 i.V.m. § 267 Abs. 4 HGB. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht. Die Einführung des BilMoG kann in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 zu Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres führen. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode (pro rata temporis) vermindert. Bei erworbener Software und sonstigen Lizenzen werden diese planmäßig über eine Nutzungsdauer von 6 Jahren abgeschrieben. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte beträgt 15 Jahre. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgeschöpft. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zum Zeitpunkt der Anschaffung bzw. Inbetriebnahme vorgenommen. Die den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern sind unverändert gegenüber dem Vorjahr und entsprechen dem tatsächlichen wirtschaftlichen Werteverzehr. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Demnach werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis zu € 150,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellkosten € 150,01 bis € 1.000,00 betragen, wird ab dem 1. Januar 2008 entsprechend § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilf- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung nur einbezogen, soweit sie der Herstellung zuzurechnen sind. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ggf. mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Zur Absicherung von Wechselkursrisiken eingesetzte derivative Finanzinstrumente betreffen beiderseitig noch nicht erfüllte Verpflichtungen; sie werden - unter Berücksichtigung der Grundsätze für bilanzielle Bewertungseinheiten - als schwebende Geschäfte grundsätzlich nicht bilanziert. Soweit die Voraussetzungen für Bewertungseinheiten mit den jeweiligen Grundgeschäften nicht erfüllt sind, erfolgt die Bilanzierung nach dem sogenannten Imparitätsprinzip. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. III. Erläuterung zu BilanzpostenAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen un d sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Im Geschäftsjahr wurden für erkennbare Einzelrisiken angemessene Wertberichtigungen gebildet. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 14.465 (Vorjahr T€ 4.044) resultieren mit T€ 14.456 (Vorjahr T€ 3.784) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 9 (Vorjahr T€ 0) aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 25 (Vorjahr T€ 25). Es ist voll eingezahlt. Sonderposten für Investitionszulagen Der Sonderposten beinhaltet Investitionszulagen nach dem InvZulG, die für die im Jahr 2004 durchgeführten Investitionen am Standort Dachwig gewährt wurden. Der Sonderposten wird parallel zu den Abschreibungen der begünstigten Anlagegüter aufgelöst. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen, Kundenboni und Werbekostenzuschüsse (T€°1.169, Vorjahr T€°1.181), Gebühren für die Entsorgung von Verkaufsverpackungen (T€ 360, Vorjahr T€ 71) und für ausstehende Rechnungen (T€°2.112, Vorjahr T€°2.074) sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€°375, Vorjahr T€°394). Ein Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen nach dem BilMoG zum 31.12.2009 wurde nicht ausgewiesen, da dieser für die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage nicht wesentlich ist. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€°7.778 sind innerhalb eines Jahres T€°361 (Vorjahr T€°319), zwischen einem und fünf Jahre T€°658 (Vorjahr T€°1.018) und über fünf Jahre T€ 6.759 (Vorjahr T€ 7.073) fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von T€ 20.000 besichert, für die bei der Schwestergesellschaft Krings Fruchtsaft GmbH, Mönchengladbach, eine Mithaftung durch Grundschuldeintrag besteht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 42.065 (Vorjahr T€ 27.344). Mit T€ 4.217 (Vorjahr T€ 2.709) resultieren die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, mit T€ 26.541 (Vorjahr T€ 29.731) aus Ergebnisabführungen, mit T€ 16.063 (Vorjahr T€ 850) aus dem Finanzverkehr und mit T€ 0 (Vorjahr T€ 694) aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Haftungsverhältnisse Für Verbindlichkeiten einer Schwestergesellschaft gegenüber Kreditinstituten (T€ 13.420) besteht eine Mithaftung durch Grundschuldeintrag. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse -nach geographisch bestimmten Märkten:
-nach Art der Umverpackungen:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betriebliche Erträge beinhalten Erträge aus Kursgewinnen (T€°3.482, Vorjahr T€°1.560) und periodenfremde Erträge von T€°6 (Vorjahr T€°60). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten weiterhin Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszulagen in Höhe von insgesamt T€ 178. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€°1.508 (Vorjahr T€°3.242) enthalten. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern in Höhe von T€°38 (Vorjahr T€°38) betreffen im Wesentlichen Grundsteuer. V. Sonstige AngabenDerivative Finanzinstrumente Zur Absicherung des Kursrisikos, welches durch den Einkauf von Orangensaftkonzentrat in US-Dollar entsteht, werden Optionsgeschäfte für ein Jahr im Voraus abgeschlossen. Diese Optionsgeschäfte (plain vanilla options) berechtigen das Unternehmen, USD zu einem fixierten Umrechnungskurs zu erwerben oder verfallen zu lassen. Es entstehen hierdurch lediglich einmalige Abschlusskosten, die sofort zu entrichten sind. Diese Kosten werden als sonstige Vermögensgegenstände aktiviert und zum Zeitpunkt der Fälligkeit aufwandswirksam erfasst. US-Dollar Call-Optionen werden zum inneren Wert, abzüglich angemessener Abschläge für das Risiko künftiger Wertschwankungen bewertet. Es wurden Anschaffungskosten für zum Stichtag offene Optionen in Höhe von T€ 1.461 aktiviert. Der "Market to Market"-Value (MTM) zum Stichtag beträgt gemäß Depotauszüge T€ 999. Zum Bilanzstichtag bestehen keine zu erwartenden Verluste aus diesen Termingeschäften, die im Jahresabschluss zu berücksichtigen wären. Im Hinblick auf das geringe Volumen sowie die kurze Laufzeit wird auf die Anwendung von Optionspreismodellen o.ä. verzichtet. Abschreibungen der Vermögensgegenstände wurde nicht vorgenommen, da die Differenz der Anschaffungskosten zu den Marktwerten nicht wesentlich für die Finanz-, Vermögens-, und Ertragslage ist. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf T€ 47 (Vorjahr T€ 71) und betrifft mit T€ 38 (Vorjahr T€ 47) Abschlussprüferleistungen und mit T€ 9 (Vorjahr T€ 24) sonstige Leistungen, insbesondere Steuerberatungsleistungen). Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 151 (Vorjahr 143) gewerbliche Arbeitnehmer und 12 (Vorjahr 28) Angestellte beschäftigt. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen Liefer- und Leistungsbeziehungen bestehen mit Konzerngesellschaften der Refresco Gruppe und werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren während des Geschäftsjahres vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 die folgenden Herren bestellt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer eine Vergütung für seine Tätigkeit von der Gesellschaft bezogen hat. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Die Verbindlichkeiten aus Miet- und Leasingverträgen für Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen für die Restlaufzeit der Verträge ab 2011 T€ 12.334 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: T€ 0). Gesellschafter Die Anteile an unserer Gesellschaft werden gehalten von der Refresco Deutschland GmbH, Mönchengladbach (94,8 %) sowie der Refresco GmbH & Co. KG, Mönchengladbach (5,2 %). Konzernzugehörigkeit Die Hardthof Fruchtsaft GmbH ist ein Unternehmen der von der Refresco Group B.V., Dordrecht/Niederlande, geführten Refresco-Gruppe. Die Refresco Group B.V. erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen, in den die Krings Fruchtsaft GmbH, Mönchengladbach, einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Refresco Group B.V., Dordrecht/Niederlande, ist sowohl beim Chamber of Commerce 28098370, Rotterdam, als auch am Sitz der Gesellschaft (Stationsweg 4, 3311 JW Dordrecht) erhältlich.
Mönchengladbach, 10. Juni 2011 Hardthof Fruchtsaft GmbH Geschäftsführer Markus Brettschneider Johannes Henricus Wilhelmus Roelofs Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hardthof Fruchtsaft GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 10. Juni 2011 PricewaterhouseCoopers
Helge Weiser, Wirtschaftsprüfer ppa. Jana Ryba, Wirtschaftsprüferin Feststellungsbeschluss Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt. |
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