Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Torgauer Wohnstätten GmbH
Lassallestraße 10, 04860 Torgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Detlef Linke seit 30.6.2020 | Prokura |
Andreas Huth seit 6.6.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Große Kreisstadt Torgau | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Torgauer Wohnstätten GmbHTorgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die Torgauer Wohnstätten GmbH wurde am 27. Dezember 1990 gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die Große Kreisstadt Torgau. Als kommunales Wohnungsunternehmen ist die von wirtschaftlichen Überlegungen geleitete Vermietung, Verwaltung und Entwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien wichtigster Gegenstand der unternehmerischen Tätigkeit. Nachhaltiges Wirtschaften in sozialer, ökologischer und ökonomischer Dimension sowie gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln sind die Messgrößen für den Erfolg der Torgauer Wohnstätten GmbH. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes umfasste der gesellschaftseigene Wohnungsbestand 2.646 Wohnungen, 60 Gewerbe, 716 Stellplätze und 66 Garagen. Darüber hinaus werden im Fremdbestand 533 Wohnungs- und Gewerbeeinheiten verwaltet. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Wichtige Bereiche des Verarbeitenden Gewerbes haben an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt, insbesondere die Automobilindustrie und die Chemiebranche. Die Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank leiteten zudem auf dem deutschen Immobilienmarkt einen deutlichen Einbruch ein. Bis zuletzt gingen deshalb insbesondere die Investitionen in Wohnbauten stark zurück. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. So lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt nur um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam damit deutlich ins Stocken. Die Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, die im Jahr 2023 rund 10,0 % der gesamten Bruttowertschöpfung erzeugte, erreicht für gewöhnlich nur moderate Wertschöpfungszuwächse und ist aber nur geringen Schwankungen unterworfen. Gerade diese Beständigkeit begründet die stabilisierende Funktion der Immobiliendienstleister für die Gesamtwirtschaft. Nominal erzielte die Grundstücks- und Immobilienwirtschaft 2023 eine Bruttowertschöpfung von 376 Milliarden EUR. Trotz schwierigem Umfeld zeigte sich der Arbeitsmarkt bislang trotz den wirtschaftlichen Herausforderungen der Energiekrise und der hohen Inflation robust. Die Erwerbstätigkeit stieg 2023 sogar auf den bislang höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 vor allem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Im Sektor der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft blieb die Beschäftigung stabil bei 477.000 Erwerbstätigen. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin geprägt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, die Energiepreiserhöhungen und die dadurch entstandenen Material- und Lieferengpässe sowie der andauernde Fachkräftemangel. Die Torgauer Wohnstätten GmbH investierte im Geschäftsjahr 2023 zur Erhaltung und Anpassung der eigenen Wohn- und Geschäftsbauten, als auch für den Neubau Strandbadweg 21d rd. TEUR 6.073. In Zeiten stetiger Veränderung bildeten Instandhaltungen und Modernisierungen der Wohnungsbestände, sowie deren Anpassung an moderne und altersgerechte Wohnbedürfnisse einen Schwerpunkt der baulichen Aktivitäten. Mit dem Anbau von Balkonen am Mehrfamilienhaus in der Sindelfinger Straße 23 - 29 verbesserte sich der Wohnkomfort. Gleichwohl wurden umfangreiche Fassadenerneuerungen an mehreren Gebäuden durchgeführt sowie der Austausch von verschiedenen Heizungsanlagen durch moderne leistungsfähige Brennwertgeräte in ausgewählten Liegenschaften. Besonderes Augenmerk wurde dem Neubau Strandbadweg 21d gewidmet. Mit diesem Projekt entsprach die Gesellschaft der Nachfrage nach weiteren modernen und altersgerechten Wohnbedürfnissen. Mitte Dezember wurden nach Monaten intensiver Arbeit 12 barrierearme Wohnungen ihrer Bestimmung übergeben. Durch den gestiegenen Leitzins der Europäischen Zentralbank ist die Zeit der Niedrigzinsen vorüber. Dennoch verfolgt die Gesellschaft die Zielstellung bei auslaufenden vertraglich festgelegten Zinsbindungen, frühzeitig die Anschlussfinanzierungen zu realisieren, um einen positiven Einfluss auf die Rentabilität des Kerngeschäftes des Unternehmens zu erwirken. Die Gesellschaft veräußerte im Jahr 2023 ein unbebautes Grundstück. Für die Wirtschaftsförderungs- und Projektentwicklungsgesellschaft der Stadt Torgau mbH übernahm die Torgauer Wohnstätten GmbH weiterhin die Geschäftsbesorgung. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung sowie die Erschließung und Vermarktung von Grundstücken. Der vorliegende Jahresabschluss der Torgauer Wohnstätten GmbH bestätigt ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023. An die positive Ergebnisentwicklung der Vorjahre konnte angeknüpft werden. Die Kriterien der internen Wirtschaftsplanung wurden erfüllt. Vermietungssituation Der Eigen- und Fremdbestand entwickelte sich wie folgt:
Der wohnungsbezogene Leerstand nimmt Ende März 2024 einen Anteil von 5,33 % am Gesamtbestand der Wohnungen ein. Die Tendenz von Kündigungen und Neuvermietungen hält weiter an. Im Berichtszeitraum 2023 waren 271 Wohnungskündigungen bis zum 31. Dezember 2023 und 234 Wohnungsneuvermietungen zu verzeichnen. Zum Stichtag 31.12.2023 standen 121 Wohnungen (i. V. 86) leer. Die Leerstandsquote ist im vergangenen Jahr gestiegen. Die Entwicklung der Vermietungssituation veranschaulicht folgende Kennzahlen:
Wirtschaftliche Lage Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr bei einem Zugang des Anlagevermögens insbesondere durch Abgänge und Abschreibungen übersteigenden Investitionen erhöht. Das Eigenkapital beträgt 54,5 % (i. V. 53,8 %) des Gesamtkapitals einschließlich Sonderposten für Investitionszulagen. Die Verbindlichkeiten betreffen hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder anderer Kreditgeber, die sich durch planmäßige Tilgungen (TEUR 3.529) und vorzeitige Tilgungen (TEUR 167) verringerten. Die Vermögenslage ist geordnet. Finanzlage Der Finanzmittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit resultiert aus der Valutierung von Darlehen, denen planmäßige und außerplanmäßige Tilgungsleistungen sowie die geleisteten Zinszahlungen für die auf die Objektfinanzierung entfallenen Darlehen gegenüberstehen. Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte die Mittelabflüsse aus der Investitions- sowie Finanzierungstätigkeit, insbesondere für Investitionen in den Gebäudebestand sowie plan- und außerplanmäßige Tilgungen vollständig decken und führt daher zu einer Zunahme des Finanzmittelfonds (Flüssige Mittel der Aktivseite der Bilanz) um TEUR 1.130 auf TEUR 5.028 zum 31.12.2023. Die Finanzlage ist geordnet. Die Gesellschaft konnte jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Grundlage hierfür bildete das Liquiditätsmanagement sowie im Rahmen der Darlehensbuchhaltung eine entsprechende Kreditüberwachung. Folgende Kennzahlen veranschaulichen im Mehrjahresvergleich die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage:
Ertragslage Die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.385 ab, welcher maßgeblich durch das Ergebnis aus der Hausbewirtschaftung bestimmt wird. Die Erlösschmälerungen für das Jahr 2023 resultieren aus dem Leerstand von Wohnraum wegen Mieterwechsel sowie aus nicht vermietbaren Wohnungen bzw. Wohnobjekten. Der strukturell bedingte Leerstand (Erlösschmälerungsgrad) nahm einen Anteil von 3,8 % (i. V. 4,1 %), bezogen auf die Sollmieten und Betriebskosten, ein. Der Leerstand führte insgesamt zu Mietausfällen in Höhe von TEUR 378 (i. V. TEUR 409) und Erlösschmälerungen der Betriebskostenabrechnungen von TEUR 135 (i. V. TEUR 159). Die Entwicklung der Ertragslage veranschaulicht folgende Kennzahlen:
Nachfolgend werden ausgewählte Planzahlen den Istwerten gegenübergestellt:
Der Jahresüberschuss 2023 (TEUR 1.385) ist gegenüber dem Vorjahreswert (TEUR 925) gestiegen, welches im Wesentlichen an den zusätzlichen Aufwendungen im Zuge des Abriss des Objektes Platz der Freundschaft 2 im Jahr 2022 (außerordentlichen Abschreibung i.H.v. TEUR 591 und Abrisskosten i.H.v. TEUR 194) resultiert. Ausblick sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Auf der Basis des vom Aufsichtsrat beschlossenen Wirtschafts- und Finanzplans für das Jahr 2024 als auch im Rahmen einer mittelfristigen Planung wird auch in Zukunft von einer positiven wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung mit Jahresüberschüssen ausgegangen. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.520 erwartet. Die Vorschaurechnung steht unter der Prämisse, dass es gelingt, durch kontinuierliche Instandhaltung und Modernisierung die Vermietbarkeit des Wohnungs- und Gewerbebestandes sicherzustellen. Die Schaffung von alternativen Wohnformen für ein langes und selbstbestimmtes Wohnen wird auch in 2024 eine zentrale Aufgabe sein. Der zweite Neubau von 12 barrierearmen Wohnungen im Strandbadweg wird das Investitionsgeschehen des Unternehmens bestimmen. Für die Marktanpassung des Wohnungsbestandes werden in den Folgejahren zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich sein. Im Besonderen betrifft das den Austausch von Heizungsanlagen auf der Grundlage des neuen Gebäudeenergiegesetzes mit der Zielstellung eines hohen Anteils an erneuerbaren Energien. Die Liquidität wird weiterhin maßgeblich dadurch bestimmt sein, inwieweit es der Gesellschaft gelingt, die strategischen Ziele der Unternehmensplanung umzusetzen. Dabei wird das Zinsänderungsrisiko für die Gesellschaft mittelfristig als gering eingeschätzt, da bereits zu dem heutigen Zeitpunkt ein Großteil der Darlehen endfällig abgeschlossen wurde. Als Instrument der Unternehmensplanung wurde die langfristige Erfolgs- und Liquiditätsplanrechnung bis zum Jahr 2033 fortgeschrieben. Mittels der Methode des Szenario-Managements werden Annahmen entwickelt, in deren Ergebnis Strategien hinsichtlich der Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis abgebildet werden. Im Unternehmen ist ein Risikomanagementhandbuch der Risikofrüherkennung eingerichtet, dass dazu beitragen soll, bestehende Risiken zu erkennen und zu minimieren. Gegenwärtig sind für die Gesellschaft keine Risiken erkennbar, die für die Vermögens- und Ertragslage bestandsgefährdend wären. Der weiterhin andauernde militärische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie der Nahostkonflikt beeinflussen die Wirtschaft nachhaltig. Ein Ende dieser Entwicklungen ist zurzeit nicht absehbar, wodurch Auswirkungen auf die Gesellschaft nicht quantifiziert werden können.
Torgau, 28.03.2024 gez. Andreas Huth, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Die Torgauer Wohnstätten GmbH, Lassallestraße 10, 04860 Torgau ist ein kommunales Unternehmen in juristischer Person des privaten Rechts. Sie wurde am 27. Dezember 1990 gegründet und im Handelsregister des Amtsgerichtes Leipzig unter der Nummer HRB 2721 eingetragen. Die Ansatz-, Ausweis- und Angabenpflichten des HGB für große Kapitalgesellschaften, die in Anlehnung an die Verpflichtungen aus § 96a Abs. 1 Nr. 8 der Sächsischen Gemeindeordnung freiwillig angewendet worden sind, sowie die rechtsformspezifischen Vorschriften des GmbHG wurden beachtet. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach der vorgeschriebenen Formblatt-Verordnung für Wohnungsunternehmen vom 5. Juli 2021. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das branchenübliche Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gliederung der Bilanz wurde unter Bezugnahme auf § 264 Abs. 2 Satz 1 und § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um die Posten "Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen", "Sonderrücklage gemäß § 27 Abs. 2 Satz 3 DMBilG" und "Verbindlichkeiten aus Vermietung" erweitert, um einen besseren Einblick in die Vermögens- und Finanzlage zu geben. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden gemäß den amtlichen AfA-Tabellen linear abgeschrieben. Grundstücke mit Wohnbauten sowie Geschäfts- und ohne Bauten sind zu fortgeschriebenen Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Ertragswertgesichtspunkten und Nutzungsfähigkeit bewertet. Bisher durchgeführte komplexe Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen wurden nach Abzug von Skonti und Rabatten aktiviert. Die dabei berücksichtigten anderen aktivierten Eigenleistungen - ausschließlich Baubetreuungsleistungen - enthalten anteilige Lohneinzelkosten. Für Wohngebäude, die vor dem 1. Januar 1925 fertiggestellt wurden, erfolgte die Abschreibung nach der linearen Methode im Wesentlichen auf der Grundlage einer Nutzungsdauer von 40 Jahren und gegebenenfalls von 10 bzw. 20 Jahren. Für Wohngebäude, die nach dem 31. Dezember 1924 fertiggestellt wurden, erfolgt die Abschreibung ebenfalls nach der linearen Methode im Wesentlichen auf der Grundlage einer Nutzungsdauer von 50 Jahren und gegebenenfalls entsprechend der tatsächlichen Nutzungsdauer von 10 bzw. 20 Jahren. Nach Abschluss von durchgeführten Modernisierungen wird je nach Umfang der Baumaßnahmen die Restnutzungsdauer angepasst. Die Geschäfts- und anderen Bauten wurden unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 25 Jahren abgeschrieben sowie jeweils ein weiteres gewerbliches Objekt über 33 bzw. 40 Jahre. Technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear entsprechend der Nutzungsdauer laut amtlichen AfA-Tabellen. Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig verrechnet. Wirtschaftsgüter der Betriebs- und Geschäftsausstattung bis zu EUR 250 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgabe in Abzug gebracht. Für Wirtschaftsgüter deren Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 betragen, wurde ein entsprechender Sammelposten gebildet, der im Geschäftsjahr seiner Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert bewertet. Unter den Unfertigen Leistungen werden die auf die Mieter umlagefähigen, aber zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechneten Betriebskosten vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ausgewiesen. Nicht gegenüber Mietern abrechenbare Betriebskosten sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Flüssige Mittel sind mit ihren Nominalbeträgen bilanziert. Der Ausfallwahrscheinlichkeit, insbesondere bei den Mietforderungen, wurde durch Einzelwertberichtigungen und Ausbuchungen ausreichend Rechnung getragen. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert. Die passivierten, auf nachträgliche Herstellungskosten entfallenden Investitionszulagen werden in einen so bezeichneten Sonderposten eingestellt und entsprechend der Nutzungsdauer der dazugehörenden Anlagegüter aufgelöst. Rückstellungen sind nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen bemessen. Sie wurden mit den voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen bewertet. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für zukünftige Steuerentlastungen, welche sich aufgrund von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und sonstigen Rückstellungen ergeben und nicht mit Ansprüchen aus bestehenden Verlustvorträgen saldiert werden können und sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, wurden passive latente Steuern angesetzt. Für die Ermittlung der passiven latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 14,0 % (nur für Gewerbesteuer) zugrunde gelegt. 2. Angaben zur Bilanz Zusammenfassend wird die Entwicklung des Anlagevermögens im anhängenden Anlagenspiegel (Anlage 1) dargestellt. Gegenüber der Wirtschaftsförderungs- und Projektentwicklungsgesellschaft der Stadt Torgau mbH besteht eine Beteiligung von TEUR 2,7 (Anteil von 17,74 % am Stammkapital). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betreffen in Höhe von TEUR 157,7 (i. V. TEUR 181,0) Forderungen gegen Gesellschafter. Das Gezeichnete Kapital wird ausschließlich von der Stadt Torgau gehalten. Die Kapitalrücklage (TEUR 280,6) resultiert aus Grundstücksübertragungen der Gesellschafterin in den Geschäftsjahren 2018, 2019 und 2021. Der Jahresüberschuss 2022 (TEUR 925,0) wurde entsprechend den getroffenen Beschlüssen in die Anderen Gewinnrücklagen eingestellt und begründet soweit ihre Erhöhung. Insgesamt hat sich der Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen wie folgt entwickelt:
Die Sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem TEUR 36,0 für Steuerberatung und Prüfung. Eine Rückstellung für unterlassene Instandhaltung ist in Höhe von TEUR 287,2 ausgewiesen. Die für die Verbindlichkeiten bestehenden Restlaufzeiten und Sicherheiten gehen aus dem beiliegenden Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2) hervor. Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst ausschließlich im Voraus erhaltene Mieten. Die passiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen aus der Hausbewirtschaftung entfallen im Wesentlichen TEUR 9.340 (i. V. TEUR 9.309) auf Mieten und TEUR 3.823 (i. V. TEUR 4.033) auf abgerechnete Umlagen. Unter den Umsatzerlösen aus Betreuungstätigkeit werden die Entgelte aus der Verwaltung von privatem Hausbesitz - insbesondere Wohnungseigentum - ausgewiesen. Sonstige betriebliche Erträge enthalten u. a. Versicherungsentschädigungen TEUR 94 (i. V. TEUR 120), Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszulagen TEUR 41 (i. V. TEUR 41) und Erträge aus Aufwendungszuschüssen TEUR 39. Aufwendungen für Hausbewirtschaftung umfassen im Wesentlichen mit TEUR 3.581 (i. V. TEUR 3.481) Betriebskosten und mit TEUR 3.101 (i. V. TEUR 2.917) Instandhaltungsaufwendungen. Die Verteilung der Abschreibungen auf das Anlagevermögen ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Sonstige betriebliche Aufwendungen betreffen vor allem sächliche Verwaltungskosten sowie Ausbuchungen auf Mietforderungen. 4. Sonstige Angaben Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 285 Nr. 17 HGB berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 20 und betrifft Abschlussprüfungsleistungen (TEUR 15) und sonstige Leistungen (TEUR 5). Finanzielle Verpflichtungen
Ein Bestellobligo besteht aus laufenden Verträgen am Bilanzstichtag mit TEUR 1.286. Geschäftsführung Geschäftsführer des Unternehmens war unverändert Herr Diplom-Ingenieur-Ökonom Andreas Huth. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2023 folgende Mitglieder an:
Vorsitzender des Aufsichtsrates
Die Aufwandsentschädigung des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 3,4. Mitarbeiter Es waren durchschnittlich 23 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, davon 15 kaufmännische Gehaltsempfänger und 8 Hausmeister. ErgebnisverwendungsvorschlagesDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.384,5 in die Anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Nachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind und die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Torgau, 28.03.2024 gez. Andreas Huth, Geschäftsführer Amtsgericht Leipzig HRB 2721Anlagespiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers an die Torgauer Wohnstätten GmbH, TorgauPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Torgauer Wohnstätten GmbH, Torgau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Torgauer Wohnstätten GmbH, Torgau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 13. Mai 2024 Schell
& Block GmbH
Schell, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023der Torgauer Wohnstätten GmbHDer Aufsichtsrat der Torgauer Wohnstätten GmbH hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 in drei Aufsichtsratssitzungen, an denen auch der Geschäftsführer teilnahm, anhand regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichte mit der Lage und Entwicklung des Unternehmens befasst. Maßnahmen der Geschäftsführung, die nach Gesetz, Gesellschaftsvertrag oder Geschäftsordnung der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, wurden dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung vorgelegt. Über die stattgefundenen Sitzungen und die Gesellschafterversammlung vom 28. Juni 2023 liegen ordnungsgemäße Niederschriften vor. Die mit der Pflichtprüfung gemäß § 316 Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) sowie der Prüfung gemäß § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz beauftragte Schell & Block GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft hat den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Die Jahresabschlussprüfung wurde nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Nach Überzeugung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Torgauer Wohnstätten GmbH. Der Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Der vorliegende Jahresabschluss bestätigt ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2023. Das positive Jahresergebnis resultiert im Wesentlichen aus der stabilen Vermietungssituation mit beständigen Umsatzerlösen aus der Hausbewirtschaftung als auch durch den Rückgang von Zinsaufwendungen. Die nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Wohnungsbestandes und der Wohnquartiere bildete einen Schwerpunkt der Aktivitäten der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2023 investierte die Gesellschaft zur Erhaltung und Anpassung der eigenen Wohn- und Geschäftsbauten als auch für den Neubau Strandbadweg 21d rd. TEUR 6.073. Besonderes Augenmerk wurde dem Neubau Strandbadweg 21d gewidmet. Hier entstand ein Wohnquartier mit 12 barrierearmen Wohnungen, eine Dachsolaranlage und 12 Fassadensolaranlagen zur Selbstnutzung für die Mieter. Die Zahlungsfähigkeit war während des Geschäftsjahres jederzeit uneingeschränkt gegeben. Grundlage hierfür bildete das Liquiditätsmanagement. Die Gesellschaft veräußerte ein unbebautes Grundstück aus dem Anlagevermögen. Das Unternehmenskonzept der Torgauer Wohnstätten GmbH wurde in Form einer langfristigen Erfolgs- und Liquiditätsplanrechnung bis zum Jahr 2033 fortgeschrieben. Die Vorschaurechnung steht unter den Prämissen, dass es gelingt, den Wohnungsbestand weiter an die demografische Entwicklung anzupassen und die strategischen Ziele der Unternehmensplanung umzusetzen. Dabei wird die Schaffung von alternativen Wohnformen für ein langes, selbstbestimmtes Wohnen die zentrale Zukunftsaufgabe sein. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch die beauftragte Schell & Block GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft wurde mit Datum vom 13. Mai 2024 ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei der Geschäftsführung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Torgauer Wohnstätten GmbH für die im Geschäftsjahr 2023 geleistete Arbeit. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird festgestellt. Dem Geschäftsführer, Herrn Andreas Huth, wird für den genannten Jahresabschluss Entlastung erteilt.
Torgau, 13. Juni 2024 Silke Schneider, Kämmerin der Stadt Torgau, Gesellschafter TOP 1 Beschlussfassung zum Jahresabschluss der Torgauer Wohnstätten GmbH für das Geschäftsjahr 2023 Beschluss 1 Feststellung Der Aufsichtsrat beschließt auf der Grundlage des testierten Jahresabschlusses Folgendes:
Der Jahresabschluss wird festgestellt. Beschluss 2 Verwendung des ErgebnissesDer Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 1.384.539,58 EUR wird in die Anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Beschluss 3 Entlastung des Geschäftsführers Dem Geschäftsführer, Herrn Andreas Huth, wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Beschluss 1 Feststellung des Jahresabschlusses
Torgau, 13.06.2024 Aufsichtsratsmitglieder: Henrik Simon, Vorsitzender des Aufsichtsrates Philipp Zerche, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates Konrad Theobald Mitglied des Aufsichtsrates Uwe Höft, Mitglied des Aufsichtsrates Karl-Friedrich Potzelt, Mitglied des Aufsichtsrates Hagen Albrecht, Mitglied des Aufsichtsrates Beschluss 2 Verwendung des Ergebnisses
Torgau, 13.06.2024 Aufsichtsratsmitglieder: Henrik Simon, Vorsitzender des Aufsichtsrates Philipp Zerche, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates Konrad Theobald, Mitglied des Aufsichtsrates Uwe Höft, Mitglied des Aufsichtsrates Karl-Friedrich Potzelt, Mitglied des Aufsichtsrates Hagen Albrecht, Mitglied des Aufsichtsrates Beschluss 3 Entlastung des Geschäftsführers
Torgau, 13.06.2024 Aufsichtsratsmitglieder: Henrik Simon, Vorsitzender des Aufsichtsrates Philipp Zerche Stellvertretender, Vorsitzender des Aufsichtsrates Konrad Theobald, Mitglied des Aufsichtsrates Uwe Höft, Mitglied des Aufsichtsrates Karl-Friedrich Potzelt, Mitglied des Aufsichtsrates Hagen Albrecht, Mitglied des Aufsichtsrates |
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