MTU Aero Engines GmbHLiquidiert

80995 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 154230
Eingetragen
13.10.2004
Branche
Herstellung von TurbinenLuft- und Raumfahrzeugbau für zivile ZweckeReparatur und Instandhaltung von zivilen Luft- und Raumfahrzeugen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Instandsetzung und Vertrieb von Gasturbinen sowie deren Regelungs- und Überwachungseinrichtungen einschließlich deren Zubehör und Ersatzteilen für Luftfahrzeuge sowie für stationäre Verwendung.

Historie

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Management

NameRolle
Egon Wilhelm Behle
seit 9.1.2008
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Reiner Winkler
seit 13.10.2004
Geschäftsführer

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

MTU Aero Engines GmbH

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

INHALTSVERZEICHNIS

Bilanz

Gewinn- und Verlust-Rechnung

Anhang

Grundlagen und Methoden

Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände

Sachanlagen

Finanzanlagen

Vorräte

Forderungen

Sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Wertpapiere

Zahlungsmittel

Gezeichnetes Kapital

Kapitalrücklage

Sonderposten mit Rücklageanteil

Rückstellungen für Pensionen

Übrige Rückstellungen

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Übrige Verbindlichkeiten

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatz-, Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten

Sonstige betriebliche Erträge

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Finanzergebnis

Sondereinflüsse

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Überschuss vor Ergebnisabführung

Aufwendungen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages

Sonstige Angaben

Personalaufwand

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Mitglieder der Geschäftsführung

Mitglieder des Aufsichtsrats

Anlagevermögen

Anteilsbesitzliste

Bilanz zum 31. Dezember 2007

(in Tausend Euro)

AKTIVA

Anhang Stand am 31.12.2007 Stand am 31.12.2006
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände (1) 544.288 572.385
Sachanlagen (2) 369.816 382.374
Finanzanlagen (3) 445.797 440.603
1.359.901 1.395.362
Umlaufvermögen
Vorräte 542.042 451.015
Erhaltene Anzahlungen -500.595 -400.011
(4) 41.447 51.004
Forderungen (5) 362.597 441.957
Sonstige Vermögensgegenstände (6) 18.634 17.648
Sonstige Wertpapiere (7) 13.589 0
Zahlungsmittel (8) 37.873 86.495
432.693 546.100
Rechnungsabgrenzungsposten 2.947 6.767
1.836.988 1.999.233

PASSIVA

Anhang Stand am 31.12.2007 Stand am 31.12.2006
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital (9) 80.000 80.000
Kapitalrücklage (10) 640.654 640.654
Sonderposten mit Rücklageanteil (11) 720.654 720.654
12.996 12.996
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen (12) 350.233 367.474
Übrige Rückstellungen (13) 244.368 220.564
594.601 588.038
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (14) 69.576 75.578
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
(15) 243.680 234.201
Übrige Verbindlichkeiten (16) 195.481 367.766
508.737 677.545
1.836.988 1.999.233

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007

in Tausend Euro Anhang 2007 Vorjahr
2006
Umsatzerlöse (17) 1.473.454 1.361.243
Umsatzkosten (18) -1.207.522 -1.163.737
Bruttoergebnis vom Umsatz 265.932 197.506
Vertriebskosten (18) -52.314 -46.865
Allgemeine Verwaltungskosten (18) -18.076 -24.899
Sonstige betriebliche Erträge (19) 51.993 64.582
Sonstige betriebliche Aulwendungen (20) -48.564 -66.636
Finanzergebnis (21) 6.049 44.485
Operatives Ergebnis 205.020 168.173
Sondereinflüsse/Transaktionskosten (22) -57.005 -65.767
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 148.015 102.406
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (23) -65.018 -46.155
Überschuss vor Ergebnisabführung (24) 82.997 56.251
Aufwendungen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages (25) -82.997 -56.251
Jahresüberschuss / Bilanzgewinn 0 0

Anhang

Grundlagen und Methoden

Der Jahresabschluss der MTU Aero Engines GmbH wird nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie unter Berücksichtigung des GmbHG aufgestellt und in Tausend Euro ausgewiesen. Die in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung, die nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert ist, zur Verbesserung der Übersichtlichkeit zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.

Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben wir im Berichtsjahr unverändert beibehalten.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen auf Programmwerte orientieren sich an der jeweilig erwarteten verbleibenden Programmlaufzeit, die sich auf 1 bis 30 Jahre erstrecken. Die Programmunabhängige Technologie wird über 10 Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer des Geschäftswerts ist mit 15 Jahren angesetzt, da auch die durchschnittlichen Programmlaufzeiten mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren geschätzt sind. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen umfassen Einzelkosten sowie die zurechenbaren Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen.

Bei den planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen gehen wir überwiegend von folgenden Nutzungsdauern aus: 25 bis 50 Jahre für Gebäude, 10 Jahre für Leichtbauten, 10 bis 20 Jahre für Grundstückseinrichtungen, 5 bis 10 Jahre für Technische Anlagen und Maschinen, 4 bis 15 Jahre für Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Gebäude werden mit linearen und - soweit steuerlich zulässigmit fallenden Abschreibungsbeträgen (d. h. linear degressiv) bewertet. Mobilien mit einer Nutzungsdauer von 6 Jahren und mehr werden grundsätzlich degressiv abgeschrieben. Wir gehen von der degressiven auf die lineare Abschreibungsmethode über, sobald die gleichmäßige Verteilung des Restbuchwertes auf die verbleibende Nutzungsdauer zu höheren Abschreibungsbeträgen führt.

Die Abschreibungen auf Sachanlagenzugänge des Geschäftsjahres erfolgen pro rata temporis. Geringwertige Wirtschaftsgüter schreiben wir sofort ab.

Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie der übrigen Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten. Unverzinsliche Ausleihungen werden mit ihrem Barwert angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen bewertet, die Unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten der Unfertigen Erzeugnisse umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen. Erkennbaren Verwertungsrisiken wird durch Abschreibungen Rechnung getragen.

Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände und Zahlungsmittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Soweit sie unverzinslich sind, werden Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Erkennbare Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken sind durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt. Vorsorgen für Abrechnungsrisiken werden in den Sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.

Wertaufholungen im Anlage- und Umlaufvermögen werden, soweit erforderlich, vorgenommen.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde gemäß § 6b EStG gebildet.

Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch in entsprechender Anwendung von IAS 19 mit einem Rechnungszinsfuß von 5,25% (i.Vj. 4,5%) auf Basis der Richttafeln 2005G von Dr. Klaus Heubeck ermittelt.

Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die Personalverpflichtungen werdensoweit sie ratierlich anzusammelnde Zukunftsleistungen betreffennach dem Barwertverfahren in entsprechender Anwendung von IAS 19 mit einem Zinssatz von 5,25 bewertet.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und Zahlungsmittel werden mit dem Briefkurs am Buchungstag oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag, Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Buchungstag oder dem höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Derivative Finanzinstrumente

Die MTU erstellt eine Planung für die US-Dollar-Einnahmen sowie die US-Dollar-Ausgaben über einen Zeitraum von drei Jahren. US-Dollar-Einnahmen und US-Dollar-Ausgaben saldiert (Net Exposure) ergeben dabei die Basis für Währungssicherungen. Zur Absicherung dieses Net Exposure bestehen Währungs-Sicherungsgeschäfte.

Folgende Finanzinstrumente wurden im Geschäftsjahr eingesetzt:

1. Devisentermingeschäfte:

Ziel ist die Absicherung der US-Dollar Einnahmenüberschüsse aus dem operativen Geschäft.

Zum Jahresende bestanden über 305 Mio. US-Dollar Devisenterminverkäufe mit einer Laufzeit bis Januar 2009 und einem Zeitwert in Höhe von 207.101 TEuro. Die Devisentermingeschäfte sind jedoch zum Euro-Gegenwert i.H.v. 233.537 TEuro abgeschlossen, so dass sich hierbei zum Bilanzstichtag unrealisierte Gewinne i.H.v. 26.257 TEuro ergeben, die in der Bilanz nicht ausgewiesen sind sowie 179 TEuro unrealisierte Verluste, die in der Bilanz unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen sind.

2. Devisenoptionen:

Bei diesem Geschäft (Plain Vanilla Optionen) besteht für die MTU die Möglichkeit ein bestimmtes US-Dollar-Volumen zu vereinbarten Kursen (Strike) in Euro zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu verkaufen. Das Verlustrisiko aus diesen Transaktionen besteht ausschließlich in den bereits geleisteten Prämienzahlungen.

Neben den Plain Vanilla Optionen hält der Konzern auch strukturierte Produkte zur Währungssicherung, über die ein Mindestvolumen von US-Dollar zu fixierten Kursen verkauft werden kann. Diese Produkte beinhalten das Risiko, dass bei fallenden Euro-US-Dollar-Kursen höhere US-Dollar-Volumen zu bereits festgelegten Kursen verkauft werden müssen.

3. Devisenswap

Fixe US-Dollar-Bestände wurden Ende November 2007 zum Tageskurs verkauft. Am 10. Januar 2008 erfolgt der Rückkauf der gleichen Bestände zu einem bereits fix vereinbarten Kurs, der nur geringfügig vom Verkaufskurs abweicht. Dieser Swap ist unter Risikogesichtspunkten für die MTU unwesentlich. Ein über das Devisenbestandsrisiko hinausgehendes Währungsrisiko besteht nicht.

Fremdwährungsrisiken, die die Cashflows des Konzerns nicht beeinflussen (Risiken, die aus der Umrechnung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ausländischer Unternehmenseinheiten resultieren) bleiben hingegen ungesichert, da das Risiko hieraus von untergeordneter Bedeutung ist

4. Zinstauschgeschäfte:

Ziel ist die Absicherung gegen Zinsschwankungen. Mit diesem Finanzinstrument werden variable USD-Zinserträge in fixe USD-Zinserträge getauscht.

5. Constant Maturity Swaps (CMS):

Mit diesem Finanzinstrument werden kurzfristige Zinsen in langfristige Zinsen getauscht. Die MTU zahlt an den Kontrahenten den Zinssatz für kurzfristige, und erhält den Zinssatz für langfristige Anlagen. Das Basisvolumen für diese Transaktion liegt bei 120 Mio. €. Die Laufzeit hierfür beträgt 10 Jahre. Diesem Swap steht in gleicher Höhe (120 Mio. €) ein weiteres Finanzinstrument gegenüber, das langfristige Zinsen in kurzfristige Zinsen tauscht. Die Laufzeit hierfür beträgt 3 Jahre.

6. Strukturierte Produkte zur Devisensicherung:

Neben den Optionen hält die Gesellschaft auch strukturierte Produkte zur Währungssicherung, über die ein Mindestvolumen von US-Dollar zu fixierten Kursen verkauft werden kann. Diese Produkte beinhalten das Risiko, dass bei fallenden Euro-US-Dollar-Kursen höhere US-Dollar-Volumen zu bereits festgelegten Kursen verkauft werden müssen.

7. Rohstoffsicherungen:

Um die Preisrisiken aus dem Bedarf an Nickel bei MTU zu reduzieren, wurden Nickelterminkäufe für 2008 und 2009 abgeschlossen mit dem Ziel, den Preis für das von MTU benötigte Nickel zu fixieren.

Realisierte Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Veränderung der Immateriellen Vermögensgegenstände betreffen die Abschreibungen auf die Programmwerte und Technologien im Rahmen der Kaufpreisallokation.

(2) Sachanlagen

Der Rückgang der Sachanlagen um 12.558 TEuro auf 369.816 TEuro ergibt sich mit 49.979 TEuro aus Investitionen, denen Abgänge von 484 TEuro, Umbuchungen von 236 TEuro sowie planmäßige Abschreibungen von 61.817 TEuro gegenüberstehen.

(3) Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen belaufen sich auf insgesamt 405.389 TEuro. Der Zugang betrifft die MTU Aero Engines Polska Sp.z o.o., Rzeszow, Polen.

(4) Vorräte

31.12.2007 31.12.2006
TEuro TEuro
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 124.199 110.760
Unfertige Erzeugnisse 408.958 337.193
Geleistete Anzahlungen 8.885 3.062
542.042 451.015
Erhaltene Anzahlungen -500.595 -400.011
41.447 51.004

Die Erhaltenen Anzahlungen von 500.595 (i.Vj. 400.011) TEuro sind fast ausschließlich für langfristige Aufträge geleistet worden. 397.675 (i.Vj. 349.451) TEuro entfallen auf Projektgesellschaften, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Soweit die Anzahlungen im Zusammenhang mit Vorräten stehen, werden sie in der Bilanz beim Vorratsvermögen abgezogen.

(5) Forderungen

31.12.2007 31.12.2006
TEuro TEuro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 198.149 141.912
198.149 141.912
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 107.556 247.099
- davon Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0 164.667
- davon gegenüber Gesellschafter 28.117 164.667
107.556 247.099
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 56.892 52.946
56.892 52.946
Forderungen 362.597 441.957

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Finanz- und Geschäftsverkehr.

(6) Sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2007 31.12.2006
TEuro TEuro
18.634 17.648
- davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr 1.882 2.231

(7) Sonstige Wertpapiere

Die Wertpapiere betreffen einen Hypotheken-Namens-Pfandbrief. Dieser wurde im Geschäftsjahr für 20.000 TUSD angeschafft.

(8) Zahlungsmittel

31.12.2007 31.12.2006
TEuro TEuro
Kassenbestand 24 11
Guthaben bei Kreditinstituten 37.849 86.484
37.873 86.495

(9) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert.

(10) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert.

(11) Sonderposten mit Rücklageanteil

Der Sonderposten mit Rücklageanteil betrifft eine Rücklage gemäß § 6b EStG.

(12) Rückstellungen für Pensionen

Pensionsrückstellungen werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und aus laufenden Leistungen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter sowie deren Hinterbliebenen gebildet.

Die Verpflichtung des Unternehmens besteht darin, die zugesagten Leistungen an aktive und ehemalige Mitarbeiter zu erfüllen (Defined Benefit Plans). Dabei handelt es sich um ein rückstellungsfinanziertes Versorgungssystem. Darüber hinaus besteht ein persönliches Vorsorgekapital, das durch Beiträge der Mitarbeiter aufgebaut wird (MTU kapitalPlus Aufbaukonto für Mitarbeiter sowie das Pension Capital Aufbaukonto für Führungskräfte) .

Die Höhe der Pensionsverpflichtung (Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen bzw. Defined Benefit Obligation) wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet, für die Schätzungen unumgänglich sind. Dabei spielen neben den Annahmen zur Lebenserwartung die folgenden Prämissen eine Rolle:

31.12.2007 31.12.2006 31.12.2005
Abzinsungsfaktor 5,25% 4,50% 4,25%
Gehaltstrend 2,50% 2,50% 2,50%
Rententrend 1,75% 1,75% 1,75%
31.12.2007 31.12.2006

Die Renditen für erstrangige, festverzinsliche Industrieanleihen sind gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt nochmals angestiegen. Aus diesem Grund wurden die Pensions-, Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen zum 31. Dezember 2007 mit 5,25% (Vorjahr: 4,5%) diskontiert.

Der Gehaltstrend umfasst erwartete Gehaltssteigerungen, die unter anderem in Abhängigkeit von der Inflation und der Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen jährlich geschätzt werden.

Aufgelaufene versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden, soweit sie 10% des Barwerts der Verpflichtungen nicht übersteigen, in entsprechender Anwendung von IAS 19, nicht bilanziert.

Zum Bilanzstichtag besteht eine Unterdeckung für Pensionsverpflichtungen aus Pension Capital mit 3.303 TEuro, die aus versicherungsmathematischen Gewinnen resultiert. Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Korridor von 10% der leistungsorientierten Pensionsverpflichtung hieraus auf 1.910 TEuro. Nach dem der Korridor für das Pension Capital zum Bilanzstichtag um 1.393 TEuro überschritten ist, werden diese, den Korridor übersteigenden versicherungsmathematischen Gewinne ab dem folgenden Geschäftsjahr auf die durchschnittliche Restverbleibensdauer der Arbeitnehmer linear, ergebniswirksam verteilt. Für die übrigen Pensionsverpflichtungen besteht zum Bilanzstichtag eine Unterdeckung von 11.642 TEuro. Zum 31.12. 2007 beläuft sich der Korridor von 10% der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen hieraus auf 35.696 TEuro. Ein Ergebniseffekt für die Folgejahre ergibt sich hieraus nicht.

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand entsteht, wenn ein leistungsorientierter Plan eingeführt wird oder Leistungen aus einem bestehenden Plan sich ändert. Im Rahmen der Neuordnung des Pensionssystems der MTU wurde einheitlich für alle Mitarbeiter rückwirkend zum 1. Januar 2006 das leistungsorientierte System "Versorgungsregelung VO97" abgelöst und durch ein verbessertes leistungsorientiertes Versorgungssystem ("MTU kapitalPlus Basiskonto") ersetzt. Die Kapitalwerte aus der bisherigen Versorgungsregelung ("VO97") beziehungsweise die Startbausteine stellen dabei den kapitalisierenden Gegenwert der bisherigen Rentenzusagen zum Umstellungszeitpunkt dar. Durch unterschiedlich einfließende Zinssätze und durch Strukturänderungen der Bewertungsparameter der Versorgungssysteme ergab sich auf unverfallbare Anwartschaften eine Absenkung der Pensionsverpflichtung in Form von negativem nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwand (negative past service cost) in Höhe von 20,3 Mio. € (Vorjahr: 0 Mio. €) die ertragswirksam zu erfassen waren.

Im Zuge der Versorgungssystemumstellung wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2008 das freiwillige, durch Beiträge der Mitarbeiter selbstfinanzierte "Versorgungskapital zur Wahl" durch das neue "MTU kapitalPlus Aufbaukonto" ersetzt. Ergebnisauswirkungen hieraus ergaben sich keine.

An die MTU München Unterstützungskasse GmbH wurden im Geschäftsjahr 8.000 TEuro geleistet.

(13) Übrige Rückstellungen

31.12.2007 31.12.2006
TEuro TEuro
Steuerrückstellungen 802 802
Sonstige Rückstellungen 243.566 219.762
244.368 220.564

Die Steuerrückstellungen betreffen noch nicht endgültig veranlagte Steuern.

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern (59.525, i.Vj. 68.804 TEuro), Risiken aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (122.669, i.Vj. 117.875 TEuro) sowie Rückstellungen für Verlustrisiken aus schwebenden Liefergeschäften (44.380, i.Vj. 24.450 TEuro).

(14) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

31.12.2007 31.12.2006
TEuro TEuro
Revolving Credit Facility 69.576 75.578
- davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 69.576 75.578
69.576 75.578

Die MTU verfügt über einen Überziehungskredit in Höhe von 250.000 TEuro. Davon ist eine Kreditlinie über 130.000 TEuro mit einem Bankenkonsortium (Revolving Credit Facility) vereinbart. Über den Restbetrag von 120.000 TEuro wurden bilaterale Kreditvereinbarungen (ancilllary facilities) mit drei Banken getroffen.

Insgesamt gelten von den 250.000 TEuro Überziehungskredit neben den kurzfristigen Krediten von 69.576 TEuro weitere 16.496 TEuro durch Bankbürgschaften zugunsten Dritter (Bankavale) als in Anspruch genommen.

(15) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

31.12.2007 31.12.2006
TEuro TEuro
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 243.680 234.201
- davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 243.680 234.201
243.680 234.201

(16) Übrige Verbindlichkeiten

31.12.2007 31.12.2006
TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
MTU Aero Engines Investment GmbH 0 206.704
MTU München Unterstützungkasse GmbH 10.870 3.870
Sonstige Verbundene Unternehmen 43.572 29.027
- davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 54.442 74.601
- davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre 0 165.000
- davon gegenüber Gesellschafter 0 206.704
54.442 239.601
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 80.299 60.862
- davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 80.299 60.862
80.299 60.862
Sonstige Verbindlichkeiten 60.740 67.303
- davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 58.238 64.835
mehr als 5 Jahre 2.502 2.468
- davon aus Steuern 9.120 11.363
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.357 1.870
60.740 67.303
Summe Übrige Verbindlichkeiten 195.481 367.766
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten (14 - 16) 508.737 677.545
- davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 506.235 510.077
m ehr als 5 Jahre 2.502 167.468
- davon gegenüber Gesellschafter 0 206.704
- davon aus Steuern 9.120 11.363
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.357 1.870

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen überwiegend Projektgesellschaften. Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten sind hauptsächlich Verpflichtungen aus dem Personal- und Sozialbereich ausgewiesen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(17) Umsatzerlöse

Umsatzerlöse nach Leistungsbereichen 2007
TEuro
2006
TEuro
Fertigung 1.222.908 1.142.914
Instandsetzungen und Dienstleistungen 204.465 187.031
Entwicklung 46.081 31.298
1.473.454 1.361.243
Umsatzerlöse nach Regionen
Inland 345.871 293.999
Ausland 1.127.583 1.067.244
1.473.454 1.361.243
Umsatzerlöse nach Region Ausland
Europa 100.847 107.374
Nordamerika 1.021.662 956.977
Übrige Länder 5.074 2.893
1.127.583 1.067.244

(18) Umsatz -, Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten

In den Umsatzkosten werden die Herstellungskosten der erbrachten Leistungen ausgewiesen. Der umsatzbezogene Ausweis dieses Postens umfasst neben den Forschungs- und Entwicklungskosten die gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten der im Berichtszeitraum verkauften Produkte, Waren und Dienstleistungen. Des Weiteren werden unter den Umsatzkosten die Aufwendungen für Gewährleistungen sowie die Abschreibungen auf das Vorratsvermögen ausgewiesen.

In den Vertriebskosten werden die Personal- und die Sachkosten des Vertriebsbereichs erfasst.

Zu den Allgemeinen Verwaltungskosten rechnen die Personal- und Sachkosten der zentralen Verwaltungsbereiche, und zwar der kaufmännischen Leitung, des Controllings, des Finanz- und Rechnungswesens sowie der Steuer- und Rechtsabteilung.

(19) Sonstige betriebliche Erträge

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 9.808 (i.Vj. 1.019) TEuro enthalten.

(20) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Abschreibung auf den Geschäftswert i.H.v. 9.787 TEuro ist gegenüber dem Vorjahr unverändert und ist in den Sondereinflüssen enthalten (sh. Tz. 22).

(21) Finanzergebnis

Beteiligungsergebnis 2007
TEuro
2006
TEuro
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 5.506 25.549
Erträge aus Steuerumlagen 1.345 15.668
Erträge aus Beteiligungen 394 293
- davon aus verbundenen Unternehmen 6.857 47.277
7.245 41.510
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 51 136
Zinsergebnis
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.404 43.968
- davon aus verbundenen Unternehmen 10.897 7.406
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.614 -38.718
- davon an verbundene Unternehmen -5.828 -1.942
8.790 5.250
Übriges Finanzergebnis
Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Finanzanlagevermögens -20 -343
Realisierte Kursgewinne 44.621 22.277
Realisierte und unrealisierte Kursverluste -54.738 -24.571
Erträge aus Zuschreibungen zu Vermögensgegenständen des Finanzanlagevermögens 100 226
-10.037 -2.411
Finanzergebnis gesamt 6.049 44.485

(22) Sondereinflüsse

2007
TEuro
2006
TEuro
Vorfälligkeitsentschädigung -19.048 0
- davon an verbundene Unternehmen 19.048 TEuro (i.Vj.0 TEuro)
Zinsaufwand für Kredite -2.156 -13.613
- davon an verbundene Unternehmen 2.156 TEuro (i.Vj. 13.613 TEuro)
Abschreibungen auf Geschäftswert -9.787 -9.787
Abschreibungen auf sonstige aufgedeckte stille Reserven -26.014 -38.126
Strukturmassnahmen 0 -20.000
Verbrauch Entwicklungskostenrückstellung 0 15.759
-57.005 -65.767

(23) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2007
TEuro
2006
TEuro
Körperschaftsteuer- und SolZ - Umlage 33.976 22.155
Gewerbesteuerumlage 31.042 24.000
65.018 46.155

(24) Überschuss vor Ergebnisabführung

Der im Vorjahr gebildete Sonderposten nach § 6b EStG in Höhe von 12.996 TEuro wurde im Geschäftsjahr 2007 beibehalten. Die künftigen Auswirkungen auf die Jahresergebnisse hierdurch sind nicht wesentlich.

(25) Aufwendungen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages

Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wird der Überschuss vor Ergebnisabführung der MTU Aero Engines GmbH in Höhe von 82.997 TEuro an die MTU Aero Engines Holding AG abgeführt.

Sonstige Angaben

Einbeziehung in den Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den nach International Financial Reporting Standards aufgestellten Konzernabschluss der MTU Aero Engines Holding AG, München, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Sie ist damit gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

Der Konzernabschluss der MTU Aero Engines Holding AG, München wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Personalaufwand

Personalaufwand 2007
TEuro
2006
TEuro
Löhne und Gehälter 277.264 311.435
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
45.576 72.686
- davon für Altersversorgung 2.337 25.125
322.840 384.121
Beschäftigte (Jahresdurchschnitt) 2007
Anzahl
2006
Anzahl
Arbeiter 1.708 1.705
Angestellte 2.424 2.501
Auszubildende / Praktikanten 128 138
4.260 4.344
Materialaufwand 2007
TEuro
2006
TEuro
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 346.107 296.355
Aufwendungen für bezogene Leistungen 595.138 604.197
941.245 900.552
Sonstige Steuern 2007 TEuro 2006
Aufwendungen für sonstige Steuern 906 1.252
Erträge für sonstige Steuern -5.600 0
Haftungsverhältnisse 31.12.2007 31.12.2006
TEuro TEuro
Verpflichtungen aus Gewährleistungsverträgen 127.142 121.393

Für militärische und zivile Kooperationsprogramme bestehen zudem nicht quantifizierbare Vertragsdurchführungsgarantien.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich im Durchschnitt jährlich auf 4.358 (i.Vj. 4.383) TEuro; die durchschnittliche rechnerische Vertragsdauer beträgt zwei Jahre.

Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus dem Bestellobligo für Investitionen bewegen sich im geschäftsüblichen Rahmen.

Organe

Die Geschäftsführung erhält für ihre Tätigkeiten bei der Gesellschaft keine Bezüge. Die Vergütungen des Aufsichtsrats betragen zusammen mit der Tätigkeit des Aufsichtsrats für die MTU Aero Engines Holding AG 704 TEuro. Die Gesamtbezüge ehemaliger Geschäftsführer und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich auf 914,3 TEuro. In den Pensionsrückstellungen ist der versicherungsmathematische Wert in Höhe von 9.354,2 TEuro gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen berücksichtigt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Egon Behle (ab 01.01.2008) München

Vorsitzender des Vorstands der MTU Aero Engines Holding AG, München

Udo Stark (bis 31.12.2007) München

Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der MTU Aero Engines Holding AG, München

Bernd Kessler (bis 31.10.2007) München

Ehemaliger Vorstand Zivile Instandhaltung der MTU Aero Engines Holding AG, München

Dr. Rainer Martens München

Vorstand Technik der MTU Aero Engines Holding AG, München

Dr. Stefan Weingartner (ab 01.11.2007) München

Vorstand Zivile Instandhaltung der MTU Aero Engines Holding AG, München

Reiner Winkler München

Vorstand Finanzen und Personal der MTU Aero Engines Holding AG, München

Mitglieder des Aufsichtsrats

Klaus Eberhardt (Vorsitzender ab 01.01.2008, Aufsichtsratsmitglied ab 27.04.2007) Vorstandsvorsitzender Rheinmetall AG, Düsseldorf Düsseldorf
Johannes P. Huth (Vorsitzender bis 31.12.2007, Aufsichtsratsmitglied bis 31.01.2008) Partner von Kohlberg Kravis Roberts & Co. Ltd., London London
Josef Hillreiner * (Stellvertretender Vorsitzender) Vorsitzender des Betriebsrats der MTU Aero Engines GmbH, München Vorsitzender des Konzern-Betriebsrats der MTU Aero Engines GmbH, München Ried
Harald Flassbeck * Erster Bevollmächtigter der IG Metall V erw altungsstelle München Unterhaching
Babette Fröhlich * Ressortleiterin beim V orstand der IG Metall, Frankf urt Frankfurt
Dr.-Ing. Jürgen M. Geiß inger V orsitzender der Geschäf tsleitung der INA-Holding Schaeffler KG, Herzogenaurach Herzogenaurach
Louis R. Hughes Chief Executive Of f icer der GBS Laboratories, LCC., Herndon, V irginia Winnetka
Michael Keller * Leiter Rotor/Stator und Produktionsservice der MTU Aero Engines GmbH, München Aindling
Prof. Dr. W alter Kröll Ehemaliger Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V., Bonn Marburg
Josef Mailer * Freigestellter Betriebsrat der MTU Aero Engines GmbH, München Mitglied des Konzern-Betriebsrats der MTU Aero Engines GmbH, München Dachau
Günter Sroka * Ehemaliger Vorsitzender des Konzern-Betriebsrats der MTU Aero Engines GmbH, München Dachau
Udo Stark (ab 01.02.2008) Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der MTU Aero Engines Holding AG, München Dachau
Prof. Dr.-Ing. Klaus Steffens Ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der MTU Aero Engines GmbH, München Bernried
Prof. Dr. Sigmar W ittig (bis 31.03.2007) Ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumf ahrt, Köln Köln
* Arb eitnehmervertreter

 

München, den 25. Februar 2008

Egon Behle

Dr. Rainer Martens

Dr. Stefan Weingartner

Reiner Winkler

Anlagevermögen

in Tausend Euro Anschaffungs- / Herstellungskosten
01.01.2007 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2007
Geschäftswert 146.419 0 0 0 146.419
Programmwerte 377.492 0 0 0 377.492
Programmunabhängige Technologie 117.427 0 0 0 117.427
Software 22.801 669 236 2.158 21.548
Immaterielle Vermögensgegenstände 664.139 669 236 2.158 662.886
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 264.706 489 1.530 456 266.269
Technische Anlagen und Maschinen 192.489 9.091 9.947 2.247 209.280
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.436 19.144 4.372 1.908 153.044
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.856 21.255 -16.085 0 23.026
606.487 49.979 -236 4.611 651.619
Im m aterielle Verm ögensgegenstände und Sachanlagen 1.270.626 50.648 0 6.769 1.314.505
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 397.024 5.292 0 71 402.245
Beteiligungen 40.374 40.374
Sonstige Ausleihungen 61 5 32 34
437.459 5.297 0 103 442.653
1.708.085 55.945 0 6.872 1.757.158
in Tausend Euro Abschreibungen Buchwerte
01.01.2007 Ifd. Jahr Zuschreibung Abgänge 31.12.2007 31.12.2007 31.12.2006
Geschäftswert 28.972 9.787 0 0 38.759 107.660 117.447
Programmwerte 10.885 3.828 0 0 14.713 362.779 366.607
Programmunabhängige Technologie 35.228 11.743 0 0 46.971 70.456 82.199
Software 16.669 3.621 0 2.135 18.155 3.393 6.132
Immaterielle Vermögensgegenstände 91.754 28.979 0 2.135 118.598 544.288 572.385
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.704 7.354 0 453 28.605 237.664 243.002
Technische Anlagen und Maschinen 124.260 27.797 16 2.015 150.026 59.254 68.229
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.149 26.666 -16 1.659 103.172 49.872 53.287
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 23.026 17.856
224.113 61.817 0 4.127 281.803 369.816 382.374
Imm aterielle Verm ögensgegenstände und Sachanlagen 315.867 90.796 0 6.262 400.401 914.104 954.759
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen -3.144 -3.144 405.389 400.168
Beteiligungen 0 0 40.374 40.374
Sonstige Ausleihungen 0 0 34 61
-3.144 0 0 0 -3.144 445.797 440.603
312.723 90.796 0 6.262 397.257 1.359.901 1.395.362

Anteilsbesitz der MTU Aero Engines GmbH

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am
Kapital
%
Eigenkapital
in T€
Ergebnis in T€
31.12.2007 31.12.2007 2007
I. ANTEILE AN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN
1. MTU Maintenance Berlin-Brandenburg GmbH, Ludwigsfelde, Deutschland 100,00 88.595 -2.930
2. MTU Maintenance Hannover GmbH, Langenhagen, Deutschland 100,00 65.470 0 2)
3. MTU Aero Engines North America Inc., Rocky Hill, USA 100,00 -3.465 3) 1.295 4)
4. MTU Maintenance Canada Ltd., Richmond, Kanada 100,00 -4.349 3) -497 4)
5. RSZ Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH, München, Deutschland 100,00 13.432 -1
6. MTU Versicherungsvermittlungs- und Wirtschaftsdienst GmbH,
München, Deutschland
100,00 26 0 2)
7. MTU München Unterstützungskasse GmbH München, Deutschland 100,00 10.870 7.000
8. Vericor Power Systems L.L.C, Atlanta, USA *) 100,00 14.693 3) 4.483 4)
9. MTU Aero Engines Polska Sp. z o.o. Rzeszow, Polen 100,00 5.580 0
II. BETEILIGUNGEN AN ASSOZIIERTEN UNTERNEHMEN
10. Turbo Union Ltd., Bristol, Groß britannien 39,98 288 1) 116 1)
11. EUROJET Turbo GmbH, Hallbergmoos, Deutschland 33,00 1.841 1) 740 1)
12. EPI Europrop International GmbH, München, Deutschland 28,00 525 1) 460 1)
13. MTU Turbomeca Rolls-Royce GmbH, Hallbergmoos, Deutschland 33,33 115 1) 77 1)
14. MTU Turbomeca Rolls-Royce ITP GmbH, Hallbergmoos, Deutschland 25,00 101 1) 74 1)
III. GEMEINSCHAFTSUNTERNEHMEN
15. Airfoil Services Sdn. Bhd., Shah Alam, Malaysia 50,00 3.212 1/3) 162 1/4)
16. MTU Maintenance Zhuhai Co. Ltd., Zhuhai, China 50,00 48.485 3) 13.759 4)
17. Ceramic Coating Center S.A.S., Paris, Frankreich 50,00 25 1) 903 1)
18. Pratt & Whitney Canada Customer Service Centre Europe GmbH Ludwigsfelde *) 50,00 4.153 -6.072
19. Pratt & W hitney Canada CSC (Africa) (PTY.) Ltd., Lanseria, Südafrika *) 50,00 2.467 3) 33 4)
31.12.2007 31.12.2007 2007
IV. SONSTIGE ANTEILE
20. IAE International Aero Engines AG Zürich, Schweiz 12,10 30.307 1/3) 2.797 1/4)
21. Gesellschaft zur Entsorgung von Sondermüll in Bayern GmbH
München
0,10 5) 5)

1) Vorjahreszahlen, keine aktuellen Zahlen vorhanden.

2) Ergebnis wurde aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommen.

3) Umrechnung ist zum Stichtagskurs 31.12.2007 (bzw. 31.12.2006) erfolgt.

4) Umrechnung ist mit dem Jahresdurchschnittkurs 2007 (bzw. 2006) erfolgt.

5) Es lagen keine Daten vor.

*) Mittelbare Beteiligung, Anteile durchgerechnet

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhangunter Einbeziehung der Buchführung der MTU Aero Engines GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der MTU Aero Engines GmbH, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass im Zeitpunkt der Beendigung der Abschlussprüfung die Erfüllung der Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB insoweit nicht abschließend beurteilt werden konnte, als diese Voraussetzungen erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllbar sind. Die noch ausstehenden Voraussetzungen sind gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 3 und 4 HGB: die Offenlegung des Konzernabschlusses des Mutterunternehmens, in welchen die Gesellschaft einbezogen ist, die Angabe der Befreiung der Gesellschaft im Konzernanhang sowie die Mitteilung dieser Befreiung im elektronischen Bundesanzeiger für die Gesellschaft unter Bezugnahme auf die Befreiungsvorschrift und unter Angabe des Mutterunternehmens.

 

München, den 3. März 2008

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Reitmayr, Wirtschaftsprüfer

Hager, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2007

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung bei der Leitung des Unternehmens beraten, die Arbeit der Geschäftsführung regelmäßig überwacht und sich kontinuierlich mit dem Geschäftsverlauf und der Lage der Gesellschaft befasst. Er wurde von der Geschäftsführung regelmäßig, zeitnah und umfassend informiert und erhielt monatlich schriftliche Berichte über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens sowie wichtige Geschäftsvorgänge. Für weitergehende Prüfungshandlungen, wie zum Beispiel eine Einsichtnahme in Bücher und Schriften, bestand kein Anlass. Gemeinsam mit der Geschäftsführung hat der Aufsichtsrat die Strategie sowie alle wichtigen Vorhaben diskutiert und die strategische Ausrichtung des Unternehmens nach sorgfältiger Abwägung und Prüfung befürwortet.

Sitzungen des Aufsichtsrats

Im Geschäftsjahr 2007 hat sich der Aufsichtsrat zu fünf ordentlichen Sitzungen mit Beschlussfassung getroffen und kam einmal außerordentlich zusammenebenfalls mit Beschlussfassung. Es fanden zwei Telefonkonferenzendavon eine mit Beschlussfassungstatt. Jedes Aufsichtsratsmitglied hat an mehr als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen. Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde regelmäßig über die aktuelle Situation, wichtige Geschäftsvorfälle und bevorstehende bedeutsame Entscheidungen unterrichtet.

Bei seinen Zusammenkünften hat der Aufsichtsrat gemeinsam mit der Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung der MTU Aero Engines GmbH und aller mit ihr verbundenen Unternehmen intensiv besprochen. Die Situation am Markt, vor allem im zivilen und militärischen OEM-Geschäft, und die Stellung der MTU der Aero Engines GmbH im Vergleich zu ihren Wettbewerbern wurden analysiert. Besondere Themen waren die Beteiligungen des Unternehmens am PWX10-Triebwerk für mittlere und schwere Geschäftsreiseflugzeuge, an den Antrieben für den Mitsubishi Regional Jet und die Bombardier C-Serie sowie dem GE38 für Schwerlasthubschrauber. Ausführlich ließ sich der Aufsichtsrat über das TP400-D6, den Antrieb des Militärtransporters A400M, informieren. Das Gremium befasste sich auch mit der Situation des Geschäftsfelds Zivile Instandhaltung, den Maßnahmen zur Sicherung des US-Dollar, der Compliance des Unternehmens sowie einer möglichen Erweiterung der Zusammenarbeit mit General Electric bei Marine- und Industriegasturbinen sowie der militärischen Teilefertigung. Darüber hinaus beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit dem Technologieprogramm Claire sowie mit den technischen Vorteilen des Getriebefans im Vergleich zum Open Rotor.

Sitzungen der Ausschüsse

Der Aufsichtsrat verfügt traditionell über drei paritätisch besetzte Ausschüsse - Bilanz-, Personal- und gemäß § 27 Abs. 3 des Mitbestimmungsgesetzes Vermittlungsausschuss -, über deren Arbeit er sich regelmäßig berichten lässt. Der Vermittlungsausschuss, dessen Mitglieder dem des Personalausschusses entsprechen, musste 2007 nicht einberufen werden. Der Personalausschuss setzt sich zusammen aus Johannes P. Huth (Vorsitzender, bis 31. Dezember 2007), Klaus Eberhardt (Vorsitzender, ab 1. Januar 2008), Jürgen M. Geißinger und den beiden Arbeitnehmervertretern Josef Hillreiner und Harald Flassbeck. 2007 beschäftigte sich der Personalausschuss in fünf Sitzungen und zwei Telefonkonferenzen mit personellen Angelegenheiten der Geschäftsführung, darunter die Vorbereitung der Berufung des neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung Egon Behle und des neuen Geschäftsführers Dr. Stefan Weingartner.

Dem Bilanzausschuss gehören Louis R. Hughes (Vorsitzender), Babette Fröhlich, Josef Hillreiner und Johannes P. Huth (bis 31. Dezember 2007) sowie Klaus Eberhardt (ab 1. Januar 2008) an. Im abgelaufenen Geschäftsjahr tagte dieser Ausschuss zweimal und befasste sich speziell mit dem Jahresabschluss der MTU Aero Engines GmbH. Bei seiner Diskussion zog der Ausschuss die Abschlussprüfer der Gesellschaft, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche, München, hinzu. Ausführlich beraten hat der Bilanzausschuss auch über die Weiterentwicklung des Risikomanagements und die Prüfungsarbeit der internen Revision. Darüber hinaus hat der Ausschuss die Prüfungsschwerpunkte für den Jahresabschluss 2007 festgelegt und den Vertrag mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche vorbereitet.

Feststellungsempfehlung zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der MTU Aero Engines GmbH für das Geschäftsjahr 2007 wurde von der durch die Gesellschafterversammlung bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche, München, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Ein Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007 war aufgrund der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB nicht aufzustellen.

Die Prüfungsberichte und die zu prüfenden Unterlagen wurden jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig übermittelt. Auf Basis der Vorprüfung durch den Bilanzausschuss, über die der Vorsitzende des Bilanzausschusses dem Aufsichtsrat Bericht erstattete, hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit dem Jahresabschluss der MTU Aero Engines GmbH für das Geschäftsjahr 2007 befasst. Der Wirtschaftsprüfer hat an der Sitzung des Bilanzausschusses am 6. März 2008 und an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 12. März 2008 teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat hatte nach Prüfung des Jahresabschlusses keine Einwände. Der Aufsichtsrat empfahl in seiner Sitzung am 12. März 2008 der Gesellschafterversammlung die Feststellung des von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschlusses.

Wechsel in den Organen

Als neues Mitglied des Aufsichtsrats wurde in der Gesellschafterversammlung am 27. April 2007 Klaus Eberhardt gewählt. Der Vorstandsvorsitzende der Rheinmetall AG, Düsseldorf, löste Prof. Dr. Sigmar Wittig ab, der sein Amt zum 31. März 2007 niedergelegt hat. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Prof. Dr. Wittig für seine engagierte und fachkundige Mitarbeit.

Am 1. Januar 2008 übernahm Klaus Eberhardt den Vorsitz des Aufsichtsrats von Johannes P. Huth, der diesen zum 31. Dezember 2007 niedergelegt hat. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Huth auch im Namen der Geschäftsführung für sein außerordentliches Engagement und seine Leistungen, die es der MTU Aero Engines GmbH erleichtert haben, sich von einer Konzerntochter zu einem eigenständigen Triebwerkshersteller zu entwickeln. Mit Gesellschafterbeschluss vom 01. Februar wurde Udo Stark als Nachfolger von Johannes P. Huth, der am 31. Januar 2008 aus dem Aufsichtsrat ausschied, mit sofortiger Wirkung zum Aufsichtsrat berufen.

Zum Jahreswechsel 2007/2008 gab es auch einen Wechsel an der Spitze der Gesellschaft: Egon Behle, bisher Vorsitzender der Geschäftsführung der ZF Lenksysteme GmbH, übernahm den Vorsitz der Geschäftsführung von Udo Stark. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Stark für sein außerordentliches Engagement in den vergangenen Jahren, mit dem er die Grundlagen für die weitere erfolgreiche Entwicklung der MTU gelegt hat. In seiner Sitzung am 24. Juli 2007 bestellte der Aufsichtsrat Egon Behle mit Wirkung vom 1. Januar 2008 für einen Zeitraum von drei Jahren zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung.

Am 18. Oktober 2007 wurde Dr. Stefan Weingartner mit Wirkung vom 1. November 2007 für die Dauer von drei Jahren zum Geschäftsführungsmitglied der Gesellschaft bestellt. Er folgt Bernd Kessler nach, der aus der MTU Aero Engines GmbH ausgeschieden ist. Diesem dankt der Aufsichtsrat für seine Arbeit, mit der er in den vergangenen Jahren die Zivile Instandhaltung auf Wachstumskurs gebracht hat.

Für die geleistete erfolgreiche Arbeit und den hohen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr möchte der Aufsichtsrat der Geschäftsführung der MTU Aero Engines GmbH sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken. Der Dank gilt auch dem Betriebsrat für die konstruktive Zusammenarbeit.

 

München, den 12. März 2008

Klaus Eberhardt, Aufsichtsratsvorsitzender

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