MTU Aero Engines AG
Selbe AdresseHerstellung von Turbinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Egon Wilhelm Behle seit 9.1.2008 | Geschäftsführer |
Stefan Dr. Weingartner seit 6.11.2007 | Geschäftsführer |
Rainer Dr.-Ing. Martens seit 26.4.2006 | Geschäftsführer |
Reiner Winkler seit 13.10.2004 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
MTU Beteiligungsgesellschaft mbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MTU Aero Engines GmbHMünchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2007INHALTSVERZEICHNIS Bilanz Gewinn- und Verlust-Rechnung Anhang Grundlagen und Methoden Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Vorräte Forderungen Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Wertpapiere Zahlungsmittel Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen für Pensionen Übrige Rückstellungen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Übrige Verbindlichkeiten Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Umsatz-, Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Aufwendungen Finanzergebnis Sondereinflüsse Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Überschuss vor Ergebnisabführung Aufwendungen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages Sonstige Angaben Personalaufwand Sonstige finanzielle Verpflichtungen Mitglieder der Geschäftsführung Mitglieder des Aufsichtsrats Anlagevermögen Anteilsbesitzliste Bilanz zum 31. Dezember 2007(in Tausend Euro) AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007
AnhangGrundlagen und MethodenDer Jahresabschluss der MTU Aero Engines GmbH wird nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie unter Berücksichtigung des GmbHG aufgestellt und in Tausend Euro ausgewiesen. Die in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung, die nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert ist, zur Verbesserung der Übersichtlichkeit zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert. Bilanzierung und BewertungDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben wir im Berichtsjahr unverändert beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen auf Programmwerte orientieren sich an der jeweilig erwarteten verbleibenden Programmlaufzeit, die sich auf 1 bis 30 Jahre erstrecken. Die Programmunabhängige Technologie wird über 10 Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer des Geschäftswerts ist mit 15 Jahren angesetzt, da auch die durchschnittlichen Programmlaufzeiten mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren geschätzt sind. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen umfassen Einzelkosten sowie die zurechenbaren Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen. Bei den planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen gehen wir überwiegend von folgenden Nutzungsdauern aus: 25 bis 50 Jahre für Gebäude, 10 Jahre für Leichtbauten, 10 bis 20 Jahre für Grundstückseinrichtungen, 5 bis 10 Jahre für Technische Anlagen und Maschinen, 4 bis 15 Jahre für Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Gebäude werden mit linearen und - soweit steuerlich zulässigmit fallenden Abschreibungsbeträgen (d. h. linear degressiv) bewertet. Mobilien mit einer Nutzungsdauer von 6 Jahren und mehr werden grundsätzlich degressiv abgeschrieben. Wir gehen von der degressiven auf die lineare Abschreibungsmethode über, sobald die gleichmäßige Verteilung des Restbuchwertes auf die verbleibende Nutzungsdauer zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Die Abschreibungen auf Sachanlagenzugänge des Geschäftsjahres erfolgen pro rata temporis. Geringwertige Wirtschaftsgüter schreiben wir sofort ab. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie der übrigen Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten. Unverzinsliche Ausleihungen werden mit ihrem Barwert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen bewertet, die Unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten der Unfertigen Erzeugnisse umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen. Erkennbaren Verwertungsrisiken wird durch Abschreibungen Rechnung getragen. Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände und Zahlungsmittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Soweit sie unverzinslich sind, werden Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr auf den Bilanzstichtag abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken sind durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt. Vorsorgen für Abrechnungsrisiken werden in den Sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Wertaufholungen im Anlage- und Umlaufvermögen werden, soweit erforderlich, vorgenommen. Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde gemäß § 6b EStG gebildet. Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch in entsprechender Anwendung von IAS 19 mit einem Rechnungszinsfuß von 5,25% (i.Vj. 4,5%) auf Basis der Richttafeln 2005G von Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die Personalverpflichtungen werdensoweit sie ratierlich anzusammelnde Zukunftsleistungen betreffennach dem Barwertverfahren in entsprechender Anwendung von IAS 19 mit einem Zinssatz von 5,25 bewertet. Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. WährungsumrechnungFremdwährungsforderungen und Zahlungsmittel werden mit dem Briefkurs am Buchungstag oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag, Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Buchungstag oder dem höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Derivative FinanzinstrumenteDie MTU erstellt eine Planung für die US-Dollar-Einnahmen sowie die US-Dollar-Ausgaben über einen Zeitraum von drei Jahren. US-Dollar-Einnahmen und US-Dollar-Ausgaben saldiert (Net Exposure) ergeben dabei die Basis für Währungssicherungen. Zur Absicherung dieses Net Exposure bestehen Währungs-Sicherungsgeschäfte. Folgende Finanzinstrumente wurden im Geschäftsjahr eingesetzt: 1. Devisentermingeschäfte: Ziel ist die Absicherung der US-Dollar Einnahmenüberschüsse aus dem operativen Geschäft. Zum Jahresende bestanden über 305 Mio. US-Dollar Devisenterminverkäufe mit einer Laufzeit bis Januar 2009 und einem Zeitwert in Höhe von 207.101 TEuro. Die Devisentermingeschäfte sind jedoch zum Euro-Gegenwert i.H.v. 233.537 TEuro abgeschlossen, so dass sich hierbei zum Bilanzstichtag unrealisierte Gewinne i.H.v. 26.257 TEuro ergeben, die in der Bilanz nicht ausgewiesen sind sowie 179 TEuro unrealisierte Verluste, die in der Bilanz unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen sind. 2. Devisenoptionen: Bei diesem Geschäft (Plain Vanilla Optionen) besteht für die MTU die Möglichkeit ein bestimmtes US-Dollar-Volumen zu vereinbarten Kursen (Strike) in Euro zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu verkaufen. Das Verlustrisiko aus diesen Transaktionen besteht ausschließlich in den bereits geleisteten Prämienzahlungen. Neben den Plain Vanilla Optionen hält der Konzern auch strukturierte Produkte zur Währungssicherung, über die ein Mindestvolumen von US-Dollar zu fixierten Kursen verkauft werden kann. Diese Produkte beinhalten das Risiko, dass bei fallenden Euro-US-Dollar-Kursen höhere US-Dollar-Volumen zu bereits festgelegten Kursen verkauft werden müssen. 3. Devisenswap Fixe US-Dollar-Bestände wurden Ende November 2007 zum Tageskurs verkauft. Am 10. Januar 2008 erfolgt der Rückkauf der gleichen Bestände zu einem bereits fix vereinbarten Kurs, der nur geringfügig vom Verkaufskurs abweicht. Dieser Swap ist unter Risikogesichtspunkten für die MTU unwesentlich. Ein über das Devisenbestandsrisiko hinausgehendes Währungsrisiko besteht nicht. Fremdwährungsrisiken, die die Cashflows des Konzerns nicht beeinflussen (Risiken, die aus der Umrechnung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ausländischer Unternehmenseinheiten resultieren) bleiben hingegen ungesichert, da das Risiko hieraus von untergeordneter Bedeutung ist 4. Zinstauschgeschäfte: Ziel ist die Absicherung gegen Zinsschwankungen. Mit diesem Finanzinstrument werden variable USD-Zinserträge in fixe USD-Zinserträge getauscht. 5. Constant Maturity Swaps (CMS): Mit diesem Finanzinstrument werden kurzfristige Zinsen in langfristige Zinsen getauscht. Die MTU zahlt an den Kontrahenten den Zinssatz für kurzfristige, und erhält den Zinssatz für langfristige Anlagen. Das Basisvolumen für diese Transaktion liegt bei 120 Mio. €. Die Laufzeit hierfür beträgt 10 Jahre. Diesem Swap steht in gleicher Höhe (120 Mio. €) ein weiteres Finanzinstrument gegenüber, das langfristige Zinsen in kurzfristige Zinsen tauscht. Die Laufzeit hierfür beträgt 3 Jahre. 6. Strukturierte Produkte zur Devisensicherung: Neben den Optionen hält die Gesellschaft auch strukturierte Produkte zur Währungssicherung, über die ein Mindestvolumen von US-Dollar zu fixierten Kursen verkauft werden kann. Diese Produkte beinhalten das Risiko, dass bei fallenden Euro-US-Dollar-Kursen höhere US-Dollar-Volumen zu bereits festgelegten Kursen verkauft werden müssen. 7. Rohstoffsicherungen: Um die Preisrisiken aus dem Bedarf an Nickel bei MTU zu reduzieren, wurden Nickelterminkäufe für 2008 und 2009 abgeschlossen mit dem Ziel, den Preis für das von MTU benötigte Nickel zu fixieren. Realisierte Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen Erläuterungen zur Bilanz(1) Immaterielle Vermögensgegenstände Die Veränderung der Immateriellen Vermögensgegenstände betreffen die Abschreibungen auf die Programmwerte und Technologien im Rahmen der Kaufpreisallokation. (2) Sachanlagen Der Rückgang der Sachanlagen um 12.558 TEuro auf 369.816 TEuro ergibt sich mit 49.979 TEuro aus Investitionen, denen Abgänge von 484 TEuro, Umbuchungen von 236 TEuro sowie planmäßige Abschreibungen von 61.817 TEuro gegenüberstehen. (3) Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen belaufen sich auf insgesamt 405.389 TEuro. Der Zugang betrifft die MTU Aero Engines Polska Sp.z o.o., Rzeszow, Polen. (4) Vorräte
Die Erhaltenen Anzahlungen von 500.595 (i.Vj. 400.011) TEuro sind fast ausschließlich für langfristige Aufträge geleistet worden. 397.675 (i.Vj. 349.451) TEuro entfallen auf Projektgesellschaften, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Soweit die Anzahlungen im Zusammenhang mit Vorräten stehen, werden sie in der Bilanz beim Vorratsvermögen abgezogen. (5) Forderungen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Finanz- und Geschäftsverkehr. (6) Sonstige Vermögensgegenstände
(7) Sonstige Wertpapiere Die Wertpapiere betreffen einen Hypotheken-Namens-Pfandbrief. Dieser wurde im Geschäftsjahr für 20.000 TUSD angeschafft. (8) Zahlungsmittel
(9) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. (10) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. (11) Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil betrifft eine Rücklage gemäß § 6b EStG. (12) Rückstellungen für Pensionen Pensionsrückstellungen werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und aus laufenden Leistungen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter sowie deren Hinterbliebenen gebildet. Die Verpflichtung des Unternehmens besteht darin, die zugesagten Leistungen an aktive und ehemalige Mitarbeiter zu erfüllen (Defined Benefit Plans). Dabei handelt es sich um ein rückstellungsfinanziertes Versorgungssystem. Darüber hinaus besteht ein persönliches Vorsorgekapital, das durch Beiträge der Mitarbeiter aufgebaut wird (MTU kapitalPlus Aufbaukonto für Mitarbeiter sowie das Pension Capital Aufbaukonto für Führungskräfte) . Die Höhe der Pensionsverpflichtung (Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen bzw. Defined Benefit Obligation) wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet, für die Schätzungen unumgänglich sind. Dabei spielen neben den Annahmen zur Lebenserwartung die folgenden Prämissen eine Rolle:
Die Renditen für erstrangige, festverzinsliche Industrieanleihen sind gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt nochmals angestiegen. Aus diesem Grund wurden die Pensions-, Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen zum 31. Dezember 2007 mit 5,25% (Vorjahr: 4,5%) diskontiert. Der Gehaltstrend umfasst erwartete Gehaltssteigerungen, die unter anderem in Abhängigkeit von der Inflation und der Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen jährlich geschätzt werden. Aufgelaufene versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden, soweit sie 10% des Barwerts der Verpflichtungen nicht übersteigen, in entsprechender Anwendung von IAS 19, nicht bilanziert. Zum Bilanzstichtag besteht eine Unterdeckung für Pensionsverpflichtungen aus Pension Capital mit 3.303 TEuro, die aus versicherungsmathematischen Gewinnen resultiert. Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Korridor von 10% der leistungsorientierten Pensionsverpflichtung hieraus auf 1.910 TEuro. Nach dem der Korridor für das Pension Capital zum Bilanzstichtag um 1.393 TEuro überschritten ist, werden diese, den Korridor übersteigenden versicherungsmathematischen Gewinne ab dem folgenden Geschäftsjahr auf die durchschnittliche Restverbleibensdauer der Arbeitnehmer linear, ergebniswirksam verteilt. Für die übrigen Pensionsverpflichtungen besteht zum Bilanzstichtag eine Unterdeckung von 11.642 TEuro. Zum 31.12. 2007 beläuft sich der Korridor von 10% der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen hieraus auf 35.696 TEuro. Ein Ergebniseffekt für die Folgejahre ergibt sich hieraus nicht. Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand entsteht, wenn ein leistungsorientierter Plan eingeführt wird oder Leistungen aus einem bestehenden Plan sich ändert. Im Rahmen der Neuordnung des Pensionssystems der MTU wurde einheitlich für alle Mitarbeiter rückwirkend zum 1. Januar 2006 das leistungsorientierte System "Versorgungsregelung VO97" abgelöst und durch ein verbessertes leistungsorientiertes Versorgungssystem ("MTU kapitalPlus Basiskonto") ersetzt. Die Kapitalwerte aus der bisherigen Versorgungsregelung ("VO97") beziehungsweise die Startbausteine stellen dabei den kapitalisierenden Gegenwert der bisherigen Rentenzusagen zum Umstellungszeitpunkt dar. Durch unterschiedlich einfließende Zinssätze und durch Strukturänderungen der Bewertungsparameter der Versorgungssysteme ergab sich auf unverfallbare Anwartschaften eine Absenkung der Pensionsverpflichtung in Form von negativem nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwand (negative past service cost) in Höhe von 20,3 Mio. € (Vorjahr: 0 Mio. €) die ertragswirksam zu erfassen waren. Im Zuge der Versorgungssystemumstellung wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2008 das freiwillige, durch Beiträge der Mitarbeiter selbstfinanzierte "Versorgungskapital zur Wahl" durch das neue "MTU kapitalPlus Aufbaukonto" ersetzt. Ergebnisauswirkungen hieraus ergaben sich keine. An die MTU München Unterstützungskasse GmbH wurden im Geschäftsjahr 8.000 TEuro geleistet. (13) Übrige Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen betreffen noch nicht endgültig veranlagte Steuern. Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern (59.525, i.Vj. 68.804 TEuro), Risiken aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (122.669, i.Vj. 117.875 TEuro) sowie Rückstellungen für Verlustrisiken aus schwebenden Liefergeschäften (44.380, i.Vj. 24.450 TEuro). (14) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Die MTU verfügt über einen Überziehungskredit in Höhe von 250.000 TEuro. Davon ist eine Kreditlinie über 130.000 TEuro mit einem Bankenkonsortium (Revolving Credit Facility) vereinbart. Über den Restbetrag von 120.000 TEuro wurden bilaterale Kreditvereinbarungen (ancilllary facilities) mit drei Banken getroffen. Insgesamt gelten von den 250.000 TEuro Überziehungskredit neben den kurzfristigen Krediten von 69.576 TEuro weitere 16.496 TEuro durch Bankbürgschaften zugunsten Dritter (Bankavale) als in Anspruch genommen. (15) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(16) Übrige Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen überwiegend Projektgesellschaften. Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten sind hauptsächlich Verpflichtungen aus dem Personal- und Sozialbereich ausgewiesen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(17) Umsatzerlöse
(18) Umsatz -, Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten In den Umsatzkosten werden die Herstellungskosten der erbrachten Leistungen ausgewiesen. Der umsatzbezogene Ausweis dieses Postens umfasst neben den Forschungs- und Entwicklungskosten die gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten der im Berichtszeitraum verkauften Produkte, Waren und Dienstleistungen. Des Weiteren werden unter den Umsatzkosten die Aufwendungen für Gewährleistungen sowie die Abschreibungen auf das Vorratsvermögen ausgewiesen. In den Vertriebskosten werden die Personal- und die Sachkosten des Vertriebsbereichs erfasst. Zu den Allgemeinen Verwaltungskosten rechnen die Personal- und Sachkosten der zentralen Verwaltungsbereiche, und zwar der kaufmännischen Leitung, des Controllings, des Finanz- und Rechnungswesens sowie der Steuer- und Rechtsabteilung. (19) Sonstige betriebliche Erträge In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 9.808 (i.Vj. 1.019) TEuro enthalten. (20) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Abschreibung auf den Geschäftswert i.H.v. 9.787 TEuro ist gegenüber dem Vorjahr unverändert und ist in den Sondereinflüssen enthalten (sh. Tz. 22). (21) Finanzergebnis
(22) Sondereinflüsse
(23) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
(24) Überschuss vor Ergebnisabführung Der im Vorjahr gebildete Sonderposten nach § 6b EStG in Höhe von 12.996 TEuro wurde im Geschäftsjahr 2007 beibehalten. Die künftigen Auswirkungen auf die Jahresergebnisse hierdurch sind nicht wesentlich. (25) Aufwendungen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wird der Überschuss vor Ergebnisabführung der MTU Aero Engines GmbH in Höhe von 82.997 TEuro an die MTU Aero Engines Holding AG abgeführt. Sonstige AngabenEinbeziehung in den Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den nach International Financial Reporting Standards aufgestellten Konzernabschluss der MTU Aero Engines Holding AG, München, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Sie ist damit gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Der Konzernabschluss der MTU Aero Engines Holding AG, München wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Personalaufwand
Für militärische und zivile Kooperationsprogramme bestehen zudem nicht quantifizierbare Vertragsdurchführungsgarantien. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich im Durchschnitt jährlich auf 4.358 (i.Vj. 4.383) TEuro; die durchschnittliche rechnerische Vertragsdauer beträgt zwei Jahre. Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus dem Bestellobligo für Investitionen bewegen sich im geschäftsüblichen Rahmen. Organe Die Geschäftsführung erhält für ihre Tätigkeiten bei der Gesellschaft keine Bezüge. Die Vergütungen des Aufsichtsrats betragen zusammen mit der Tätigkeit des Aufsichtsrats für die MTU Aero Engines Holding AG 704 TEuro. Die Gesamtbezüge ehemaliger Geschäftsführer und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich auf 914,3 TEuro. In den Pensionsrückstellungen ist der versicherungsmathematische Wert in Höhe von 9.354,2 TEuro gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen berücksichtigt. Mitglieder der Geschäftsführung Egon Behle (ab 01.01.2008) München Vorsitzender des Vorstands der MTU Aero Engines Holding AG, München Udo Stark (bis 31.12.2007) München Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der MTU Aero Engines Holding AG, München Bernd Kessler (bis 31.10.2007) München Ehemaliger Vorstand Zivile Instandhaltung der MTU Aero Engines Holding AG, München Dr. Rainer Martens München Vorstand Technik der MTU Aero Engines Holding AG, München Dr. Stefan Weingartner (ab 01.11.2007) München Vorstand Zivile Instandhaltung der MTU Aero Engines Holding AG, München Reiner Winkler München Vorstand Finanzen und Personal der MTU Aero Engines Holding AG, München Mitglieder des Aufsichtsrats
München, den 25. Februar 2008 Egon Behle Dr. Rainer Martens Dr. Stefan Weingartner Reiner Winkler Anlagevermögen
Anteilsbesitz der MTU Aero Engines GmbH
1) Vorjahreszahlen, keine aktuellen Zahlen vorhanden. 2) Ergebnis wurde aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommen. 3) Umrechnung ist zum Stichtagskurs 31.12.2007 (bzw. 31.12.2006) erfolgt. 4) Umrechnung ist mit dem Jahresdurchschnittkurs 2007 (bzw. 2006) erfolgt. 5) Es lagen keine Daten vor. *) Mittelbare Beteiligung, Anteile durchgerechnet Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhangunter Einbeziehung der Buchführung der MTU Aero Engines GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der MTU Aero Engines GmbH, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass im Zeitpunkt der Beendigung der Abschlussprüfung die Erfüllung der Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB insoweit nicht abschließend beurteilt werden konnte, als diese Voraussetzungen erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllbar sind. Die noch ausstehenden Voraussetzungen sind gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 3 und 4 HGB: die Offenlegung des Konzernabschlusses des Mutterunternehmens, in welchen die Gesellschaft einbezogen ist, die Angabe der Befreiung der Gesellschaft im Konzernanhang sowie die Mitteilung dieser Befreiung im elektronischen Bundesanzeiger für die Gesellschaft unter Bezugnahme auf die Befreiungsvorschrift und unter Angabe des Mutterunternehmens.
München, den 3. März 2008 Deloitte
& Touche GmbH
Dr. Reitmayr, Wirtschaftsprüfer Hager, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2007Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung bei der Leitung des Unternehmens beraten, die Arbeit der Geschäftsführung regelmäßig überwacht und sich kontinuierlich mit dem Geschäftsverlauf und der Lage der Gesellschaft befasst. Er wurde von der Geschäftsführung regelmäßig, zeitnah und umfassend informiert und erhielt monatlich schriftliche Berichte über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens sowie wichtige Geschäftsvorgänge. Für weitergehende Prüfungshandlungen, wie zum Beispiel eine Einsichtnahme in Bücher und Schriften, bestand kein Anlass. Gemeinsam mit der Geschäftsführung hat der Aufsichtsrat die Strategie sowie alle wichtigen Vorhaben diskutiert und die strategische Ausrichtung des Unternehmens nach sorgfältiger Abwägung und Prüfung befürwortet. Sitzungen des AufsichtsratsIm Geschäftsjahr 2007 hat sich der Aufsichtsrat zu fünf ordentlichen Sitzungen mit Beschlussfassung getroffen und kam einmal außerordentlich zusammenebenfalls mit Beschlussfassung. Es fanden zwei Telefonkonferenzendavon eine mit Beschlussfassungstatt. Jedes Aufsichtsratsmitglied hat an mehr als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen. Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde regelmäßig über die aktuelle Situation, wichtige Geschäftsvorfälle und bevorstehende bedeutsame Entscheidungen unterrichtet. Bei seinen Zusammenkünften hat der Aufsichtsrat gemeinsam mit der Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung der MTU Aero Engines GmbH und aller mit ihr verbundenen Unternehmen intensiv besprochen. Die Situation am Markt, vor allem im zivilen und militärischen OEM-Geschäft, und die Stellung der MTU der Aero Engines GmbH im Vergleich zu ihren Wettbewerbern wurden analysiert. Besondere Themen waren die Beteiligungen des Unternehmens am PWX10-Triebwerk für mittlere und schwere Geschäftsreiseflugzeuge, an den Antrieben für den Mitsubishi Regional Jet und die Bombardier C-Serie sowie dem GE38 für Schwerlasthubschrauber. Ausführlich ließ sich der Aufsichtsrat über das TP400-D6, den Antrieb des Militärtransporters A400M, informieren. Das Gremium befasste sich auch mit der Situation des Geschäftsfelds Zivile Instandhaltung, den Maßnahmen zur Sicherung des US-Dollar, der Compliance des Unternehmens sowie einer möglichen Erweiterung der Zusammenarbeit mit General Electric bei Marine- und Industriegasturbinen sowie der militärischen Teilefertigung. Darüber hinaus beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit dem Technologieprogramm Claire sowie mit den technischen Vorteilen des Getriebefans im Vergleich zum Open Rotor. Sitzungen der AusschüsseDer Aufsichtsrat verfügt traditionell über drei paritätisch besetzte Ausschüsse - Bilanz-, Personal- und gemäß § 27 Abs. 3 des Mitbestimmungsgesetzes Vermittlungsausschuss -, über deren Arbeit er sich regelmäßig berichten lässt. Der Vermittlungsausschuss, dessen Mitglieder dem des Personalausschusses entsprechen, musste 2007 nicht einberufen werden. Der Personalausschuss setzt sich zusammen aus Johannes P. Huth (Vorsitzender, bis 31. Dezember 2007), Klaus Eberhardt (Vorsitzender, ab 1. Januar 2008), Jürgen M. Geißinger und den beiden Arbeitnehmervertretern Josef Hillreiner und Harald Flassbeck. 2007 beschäftigte sich der Personalausschuss in fünf Sitzungen und zwei Telefonkonferenzen mit personellen Angelegenheiten der Geschäftsführung, darunter die Vorbereitung der Berufung des neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung Egon Behle und des neuen Geschäftsführers Dr. Stefan Weingartner. Dem Bilanzausschuss gehören Louis R. Hughes (Vorsitzender), Babette Fröhlich, Josef Hillreiner und Johannes P. Huth (bis 31. Dezember 2007) sowie Klaus Eberhardt (ab 1. Januar 2008) an. Im abgelaufenen Geschäftsjahr tagte dieser Ausschuss zweimal und befasste sich speziell mit dem Jahresabschluss der MTU Aero Engines GmbH. Bei seiner Diskussion zog der Ausschuss die Abschlussprüfer der Gesellschaft, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche, München, hinzu. Ausführlich beraten hat der Bilanzausschuss auch über die Weiterentwicklung des Risikomanagements und die Prüfungsarbeit der internen Revision. Darüber hinaus hat der Ausschuss die Prüfungsschwerpunkte für den Jahresabschluss 2007 festgelegt und den Vertrag mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche vorbereitet. Feststellungsempfehlung zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der MTU Aero Engines GmbH für das Geschäftsjahr 2007 wurde von der durch die Gesellschafterversammlung bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche, München, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Ein Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007 war aufgrund der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB nicht aufzustellen. Die Prüfungsberichte und die zu prüfenden Unterlagen wurden jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig übermittelt. Auf Basis der Vorprüfung durch den Bilanzausschuss, über die der Vorsitzende des Bilanzausschusses dem Aufsichtsrat Bericht erstattete, hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit dem Jahresabschluss der MTU Aero Engines GmbH für das Geschäftsjahr 2007 befasst. Der Wirtschaftsprüfer hat an der Sitzung des Bilanzausschusses am 6. März 2008 und an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 12. März 2008 teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat hatte nach Prüfung des Jahresabschlusses keine Einwände. Der Aufsichtsrat empfahl in seiner Sitzung am 12. März 2008 der Gesellschafterversammlung die Feststellung des von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschlusses. Wechsel in den OrganenAls neues Mitglied des Aufsichtsrats wurde in der Gesellschafterversammlung am 27. April 2007 Klaus Eberhardt gewählt. Der Vorstandsvorsitzende der Rheinmetall AG, Düsseldorf, löste Prof. Dr. Sigmar Wittig ab, der sein Amt zum 31. März 2007 niedergelegt hat. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Prof. Dr. Wittig für seine engagierte und fachkundige Mitarbeit. Am 1. Januar 2008 übernahm Klaus Eberhardt den Vorsitz des Aufsichtsrats von Johannes P. Huth, der diesen zum 31. Dezember 2007 niedergelegt hat. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Huth auch im Namen der Geschäftsführung für sein außerordentliches Engagement und seine Leistungen, die es der MTU Aero Engines GmbH erleichtert haben, sich von einer Konzerntochter zu einem eigenständigen Triebwerkshersteller zu entwickeln. Mit Gesellschafterbeschluss vom 01. Februar wurde Udo Stark als Nachfolger von Johannes P. Huth, der am 31. Januar 2008 aus dem Aufsichtsrat ausschied, mit sofortiger Wirkung zum Aufsichtsrat berufen. Zum Jahreswechsel 2007/2008 gab es auch einen Wechsel an der Spitze der Gesellschaft: Egon Behle, bisher Vorsitzender der Geschäftsführung der ZF Lenksysteme GmbH, übernahm den Vorsitz der Geschäftsführung von Udo Stark. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Stark für sein außerordentliches Engagement in den vergangenen Jahren, mit dem er die Grundlagen für die weitere erfolgreiche Entwicklung der MTU gelegt hat. In seiner Sitzung am 24. Juli 2007 bestellte der Aufsichtsrat Egon Behle mit Wirkung vom 1. Januar 2008 für einen Zeitraum von drei Jahren zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung. Am 18. Oktober 2007 wurde Dr. Stefan Weingartner mit Wirkung vom 1. November 2007 für die Dauer von drei Jahren zum Geschäftsführungsmitglied der Gesellschaft bestellt. Er folgt Bernd Kessler nach, der aus der MTU Aero Engines GmbH ausgeschieden ist. Diesem dankt der Aufsichtsrat für seine Arbeit, mit der er in den vergangenen Jahren die Zivile Instandhaltung auf Wachstumskurs gebracht hat. Für die geleistete erfolgreiche Arbeit und den hohen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr möchte der Aufsichtsrat der Geschäftsführung der MTU Aero Engines GmbH sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken. Der Dank gilt auch dem Betriebsrat für die konstruktive Zusammenarbeit.
München, den 12. März 2008 Klaus Eberhardt, Aufsichtsratsvorsitzender |
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