TGW Software Services GmbH
Selbe AdresseEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roman Sorgenfrei seit 8.1.2008 | Geschäftsführer |
Johann Klug seit 18.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 54.66% | |
| 19.34% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klug GmbH Integrierte SystemeTeunzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LageberichtBeschreibung der Geschäftstätigkeit Die Klug GmbH integrierte Systeme ist am Markt für Intralogistik als Komplettanbieter positioniert und bedient namhafte, international tätige Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Klug GmbH integrierte Systeme bietet dabei das gesamte Spektrum automatisierter, teilautomatisierter und manueller Logistiksysteme an. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Projektierung und Realisierung hochautomatisierter Logistiksysteme mit den Schwerpunkten Software und Anlagensteuerung. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Erholung der deutschen Wirtschaft setzte sich im Jahr 2011 fort. Trotz der Verunsicherung durch die Finanz- und Staatsschuldenkrise sowie durch die konjunkturelle Eintrübung des europäischen und internationalen Umfelds konnte sich die deutsche Wirtschaft positiv entwickeln und ein Wachstum von 3,0 % verzeichnen. Einen enormen Anstieg im Auftragseingang und Umsatz konnte die deutsche Intralogistik für das Jahr 2011 erzielen. Der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V.) meldete für die Intralogistik-Branche eine Umsatzsteigerung von 15,6 % gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich von 14,1 Mrd. € auf 16,3 Mrd. €. Besonders hervorzuheben ist der Anstieg der Exportquote auf über 56 Prozent, deshalb werden die internationalen Märkte für die deutschen Intralogistik-Anbieter immer wichtiger. Deutschland rangiert derzeit auf Rang Vier der weltgrößten Intralogistik-Anbieternationen. Die größte Abnehmerregion ist nach wie vor Europa, gefolgt von Ostasien und dem amerikanischen Kontinent. Nicht nur der Export deutscher Intralogistik-Produkte stieg im vergangenen Jahr an. Auch die Wertschöpfung deutscher Intralogistik-Anbieter erfolgt immer öfter direkt im Ausland. Internationale Tätigkeit ist daher für deutsche Intralogistik-Unternehmen inzwischen ein wichtiger Gradmesser für die Erhöhung der Wachstumschancen. Für das Jahr 2012 geht der VDMA von einem konstanten bis leicht zunehmenden Auftragseingang aus und prognostiziert für die Intralogistik-Branche ein Umsatzplus von 2 %. Ertragslage Die Gesamtleistung konnte im Geschäftsjahr 2011 um knapp 1 % von 28,6 Mio. € auf 28,9 Mio. € gesteigert werden. Aufgrund der längerfristigen Aufträge wirkt sich der allgemeine positive Wirtschaftstrend erst im Jahr 2012 durch einen überdurchschnittlich hohen Auftragseingang aus. Durch die Reduzierung des Materialaufwands von bisher 12,2 Mio. € auf 11,2 Mio. € konnte der Rohgewinn von 16,4 Mio. € auf 17,6 Mio. € erhöht werden. Dies entspricht einer Steigerung von 7,3 %. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöht sich im Berichtszeitraum um 481,1 T€ auf 1.340 T€. Der Jahresüberschuss 2011 beträgt 919,5 T€ gegenüber 529,2 T€ im Vorjahr. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Klug GmbH integrierte Systeme beträgt 16.524,4 T€ und liegt damit um 845 T€ über der Bilanzsumme des Vorjahres von 15.679,3 T€. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung des Vorratsvermögens zurückzuführen. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 18,0 % gekennzeichnet. 52,5 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte, 24,7 % auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, auf Geldvermögen 3,5 % und auf Rechnungsabgrenzungsposten 1,3 %. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie in immaterielle Vermögensgegenstände betrugen für das Geschäftsjahr 2011 956,7 T€ gegenüber 914,1 T€ im Vorjahr. Neben 118,5 T€ Anschaffungskosten für Software und Softwarelizenzen wurden Entwicklungskosten in Höhe von 681,3 T€ aktiviert. Die Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung betrugen 156,9 T€. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 29,4 % gekennzeichnet. 11,0 % entfallen auf Rückstellungen, auf erhaltende Kundenanzahlungen 7,7 %, 49,4 % auf die übrigen Verbindlichkeiten und auf Rechnungsabgrenzungsposten 0,8 %. Der Ausweis der passiven latenten Steuern hat einen Anteil von 1,7 % an der Bilanzsumme. Personal Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl erhöht sich auf 185 Mitarbeiter. Der Personalaufwand stieg um 635,6 T€ (+5,6 %) auf 12.055 T€. Nachtragsbericht Es sind keine besonderen Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres bekannt geworden, die sich auf Ertrags-, Finanz und Vermögenslage auswirken könnten. Risikobericht Risikomanagement Die Bedeutung des Risikomanagement für die Klug GmbH ergibt sich aus der unternehmerischen Tätigkeit im Projektgeschäft, die untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden ist. Der Erfolg der Klug GmbH wird wesentlich durch das Erkennen dieser Chancen und Risiken sowie einem bewussten Umgang mit ihnen beeinflusst. Ein wirksames Risikomanagement ist ein Kernbestandteil für die langfristige Sicherung des Unternehmens. Im Rahmen der Risikosteuerung sollen Gefahren ausgeschlossen oder zumindest erheblich reduziert werden. Durch die transparente Aufbereitung der Einzelrisiken können wir unsere Risikosituation angemessen steuern. Alle Risiken sind aus heutiger Sicht begrenzt und überschaubar. In der Gesamtbeurteilung der Erkenntnisse aus dem Risikomanagement sind keine hinreichend wahrscheinlichen Risiken oder Risiko-Kombinationen erkennbar, die den Bestand der Klug GmbH gefährden. Personelle Risiken Ein gut qualifizierter Mitarbeiterstand in allen Bereichen des Unternehmens ist die Grundlage für das weitere Wachstum und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Durch die unternehmenseigene Ausbildung in den Ausbildungsbereichen Automatisierungstechnik, Informationstechnologie und Bürokommunikation sowie die Unterstützung von internen und externen Weiterbildungsmaßnahmen ist die hohe Stellung an branchenspezifischem Know-how gewährleistet. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Als international operierendes Unternehmen ist die Klug GmbH branchenüblichen Geschäftsrisiken ausgesetzt, die bei zunehmender Globalisierung und Wettbewerbsintensität ständig beobachtet werden müssen. Aufgrund langjähriger Erfahrung und Zusammenarbeit mit international tätigen Kunden konnte die Klug GmbH ihre Wettbewerbsvorteile ausweiten und kann eine hohe Kernkompetenz im Bereich Software und Integration von Intralogistiksystemen vorweisen. Als Generalunternehmer besteht zudem die Möglichkeit, dem Kunden von der Projektierung, Realisierung und Service alles aus einer Hand zu liefern. Wir arbeiten ständig daran, durch Produktinnovation und intelligente Konzepte und Lösungen Neukunden zu gewinnen. Weiteres Auftragspotenzial sehen wir in der Spezialisierung auf Sanierung von bestehenden Logistikanlagen, sowie dem permanenten Ausbau des Geschäftsfeldes Wartung und Service um damit Bestandskunden zu halten. Risiken des operativen Geschäfts Die Klug GmbH verfügt über Berichts- und Kontrollmechanismen, um die Risiken des operativen Geschäfts rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Permanentes Qualitäts- und Projektmanagement sowie konsequentes Projektcontrolling machen die Risiken des operativen Geschäftes kalkulierbar. Produktrisiken Im Rahmen der Generalunternehmertätigkeit ist ein gewisses Haftungsrisiko zu erwarten. Dieses Haftungsrisiko wird einerseits an die Sublieferanten weitergegeben und andererseits durch erweiterte Versicherungspolicen soweit wie möglich gemindert. Preissteigerungen im Rohmaterialbereich und die damit verbundenen Risiken werden durch gezielte Materialkäufe, ständige Preisüberwachung und die Anpassung der Verkaufspreise kontrolliert. Bei der Vertragsgestaltung mit Kunden und Lieferanten wird bei Bedarf juristische Beratung eingeholt. Währungs- und Finanzierungsrisiken Es besteht nur ein geringfügiges Währungsrisiko, da der Geschäftsverkehr überwiegend auf Euro-Basis abgewickelt wird. Liquiditätsrisiken können aus einem geänderten Zahlungsverhalten der Kunden entstehen. Diesem Risiko wird durch die Erstellung einer rollierenden Liquiditätsplanung entgegengewirkt. Dem Risiko der Vorfinanzierung von Projekten wird vertragsrechtlich entgegengesteuert, indem die Kunden Abschlagszahlungen entsprechend dem Fertigungsfortschritt zu leisten haben. Zur Minimierung von Zahlungsausfällen werden Neukunden vor Auftragserteilung auf ihre Bonität überprüft. Prognosebericht Der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung und die verbesserte konjunkturelle Lage in der Logistikbranche spiegeln sich ebenfalls in der positiven Auftragsentwicklung des Unternehmens wider. Durch die positiven Wachstumssignale und die anhaltende Investitionsbereitschaft für Intralogistik-Produkte konnten im Jahre 2011 auch Aufträge mit größerem Volumen abgeschlossen werden, deren Projektlaufzeiten bis in das Jahr 2013 reichen. Zum Jahresende 2011 konnte ein Auftragsvorlauf von ca. 46,5 Mio. € verzeichnet werden. Die Auslastung des Unternehmens ist damit für das Geschäftsjahr 2012 vollumfänglich gesichert. Der Auftragsbestand befindet sich auf sehr hohem Niveau und ermöglicht eine selektive Vorgehensweise bei der Akquisition von Neuprojekten. Auf Grund der bereits zum Jahresende 2011 beauftragten Projekte und der weiterhin optimistischen Wachstumsprognose für die Intralogistik-Branche ist davon auszugehen, dass die Gesamtleistung im Jahr 2012 über der 30 Mio. € Schwelle liegen wird und somit der positive Unternehmenstrend weiter fortgesetzt werden kann. Damit einhergehend dürfte sich auch der zu erwirtschaftende Gewinn analog zum Umsatz entwickeln. Durch die in der Vergangenheit durchgeführten Investitionen wurde eine solide Basis geschaffen, die den Standort Teunz langfristig sichert. Für das Jahr 2012 werden sich die Investitionstätigkeiten im Wesentlichen auf Ersatzinvestitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung beschränken. Forschung und Entwicklung Auf Basis eines detaillierten Entwicklungskonzeptes werden ständig Weiterentwicklungen und Produktverbesserungen durchgeführt und entsprechende Ressourcen dafür eingeplant. Der Fokus Produktentwicklung liegt weiterhin in der stetigen Weiterentwicklung und Standardisierung der Software-Module "iWACS".
Teunz, 18.04.2012 gez. Dipl.-Ing. (FH) Johann Klug gez. Dipl.-Ing. Roman Sorgenfrei BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Das im Vorjahr unter Finanzanlagen ausgewiesene Deckungsvermögen wurde im Berichtsjahr wegen dem Verrechnungsgebot nach BilMoG umgegliedert und unter der Position Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen. Die Aufwands- und Ertragskonten wurden dementsprechend umgegliedert. Die entsprechenden Vorjahresbeträge wurden jeweils mit umgegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden gem. § 255 IIa HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 II HGB). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 150 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150 bis € 1.000 mit 20%, abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB), soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten kommt der gleitende Durchschnittspreis zum Ansatz. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen, die aufwandsmäßig dem Folgejahr zuzurechnen sind. In den Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von € 29.745,00 (Vj. € 37.949,00) enthalten. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem jeweiligen Zahlungsbetrag abzüglich der Umsatzsteuer angesetzt. Soweit sie die unfertigen Leistungen betreffen, werden sie offen von diesen abgesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet angesetzt. Beträge in Fremdwährung wurden zum Devisenmittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet (§ 284 II Nr. 2 HGB). III. Angaben zur Bilanz Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für Entwicklung und Patente von insgesamt € 681.331 getätigt. Diese Aufwendungen wurden dementsprechend in dieser Höhe aktiviert und unter "selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ausgewiesen (§ 285 Nr. 22 HGB). Zum 31.12.2011 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt € 1.092.118,72 (§ 285 Nr. 28 HGB), die in voller Höhe auf die Aktivierung von Entwicklungskosten entfallen. Darüber hinaus bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge aus den Bewertungsunterschieden von Lebensarbeitszeit-Depot und Fondrückdeckung nach § 269 II HGB a.F. in Höhe von € 7.059,48. Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. € 0 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 42). Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 III GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von € 145 (Vorjahr: T€ 334). Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von € 197.502,00. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 I 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde im Geschäftsjahr ein weiterer Anteil von 1/15, also € 13.167,00 den Pensionsrückstellungen zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2011 beträgt € 171.168,00 (Art. 67 II EGHGB). Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände nach § 285 Nr. 25 HGB betragen € 1.007.449,38. Der beizulegende Zeitwert beträgt € 1.003.410,34 € und der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beläuft sich auf € 1.655.265,95 Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe der zu erwartenden Verpflichtungen dotiert. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Gewährleistungen, Personalverpflichtungen, Fremdleistungen sowie Abschluss-, Prüfungs- und Aufbewahrungskosten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu ersehen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Zession in Höhe von T€ 2.949 abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 III GmbHG) betragen T€ 134 (Vorjahr: T€ 165). Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB) aus Gewährleistungsverträgen (Rückgriffshaftung aus Avalen) in Höhe von T€ 3.309 (Vorjahr: T€ 2.990) und Haftungsverhältnisse aus Mithaftung der GmbH in Höhe von T€ 2.850 (Vorjahr: T€ 3.325). Die Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen sind in Höhe von T€ 2.519 gesichert durch Zessionen. Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften sehen wir auf Grund der Erfahrungswerte der letzten Jahre als sehr gering an. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). Zum 31.12.2011 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Im Personalaufwand sind Aufwendungen in Höhe von € 528.836,74 (Vorjahr: T€ 521) für die Altersversorgung enthalten. Die außerordentlichen Aufwendungen (§ 277 IV 2 HGB) betreffen die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Umbewertung nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG erforderlich sind und gem. Art. 67 I 1 EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 zugeführt werden. Die Aufwendungen aus Währungsdifferenzen betragen im Geschäftsjahr € 6.734,06 (Vorjahr T€ 12) und sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Unter der Position Zinsen- und ähnliche Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensions-Rückstellungen in Höhe von € 62.895 (Vorjahr T€ 58) ausgewiesen. Erträge aus Deckungsvermögen in Höhe von € 77.435,82 wurden mit Pensionsaufwendungen in Höhe von € 51.136,00 verrechnet. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB). Im Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind latente Steuern in Höhe von € 155.600,00 (Vj. € 129.000,00) enthalten. V. Sonstige Pflichtangaben Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte jeweils im Quartalsdurchschnitt des Geschäftsjahres:
Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer § 285 Nr. 9c Das Verrechnungskonto gegenüber einem Geschäftsführer beträgt zum Bilanzstichtag T€ 131 wird mit 6 % p.a. verzinst. Im Berichtsjahr hat sich das Konto um T€ 70 reduziert. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Herr Johann Klug ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.
Teunz, 18.04.2012 gez. Dipl.-Ing. (FH) Johann Klug gez. Dipl.-Ing. Roman Sorgenfrei sonstige Berichtsbestandteile1. Feststellung des Jahresabschlusses Der geprüfte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 in der Fassung des Prüfungsberichts vom 31. Mai 2012 wurde am 31.07.2012 festgestellt. 2. Hinweise nach § 328 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 letzter Hs. HGB Der offengelegte Jahresabschluss weicht wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen von dem mit dem Bestätigungsvermerk versehenen vollständigen Jahresabschluss ab. 3. Ergebnisverwendungsbeschluss Bezüglich der Offenlegung des Ergebnisverwendungsbeschlusses wird von der Schutzregelung nach § 325 Abs. 1 S. 4 HGB Gebrauch gemacht. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Klug GmbH Integrierte Systeme für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Weiden, 31. Mai 2012 Weig
Wirtschaftsprüfung GmbH
gez. Dipl.-Kfm. Ernst Weig, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Volksw. Silvia Klier, Wirtschaftsprüferin |
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