Nutzfahrzeuge Neubrandenburg GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Nutzkraftwagen und Nutzkraftwagenmotoren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Renè Bielesch seit 12.2.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
REAX Transporte GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REAX Transporte GmbHSponholz OT WarlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren lll. Prognosebericht lV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind im Bereich Logistik, Spedition und Transport am Silomarkt tätig. Zu unseren Kunden zählen bedeutende Industrieunternehmen und namhafte Baustoffproduzenten. Wir sind Ver- und Entsorgungslogistiker der Kraftwerksindustrie. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Transportaufkommen in Deutschland und Europa steigt nicht mehr an. Insbesondere der Baustoffbereich hat dadurch erhebliche Schwierigkeiten, die sich negativ auf den Ladungsbedarf auswirken. Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch Konzentrationserscheinungen im Speditions- und Transportmarkt gekennzeichnet. Speditions- und Transportunternehmen nehmen immer mehr an Größe und Leistungsspektrum (Diversifizierung) zu. Wir begegnen dieser Entwicklung durch Konzentration auf Nischenmärkte, hohe Qualität der Dienstleistung und Zuverlässigkeit. 2. Geschäftsverlauf Unabhängig von diesem konjunkturellen Umfeld ist das Geschäftsjahr geprägt von einer geringen Auslastung, die auf der Auslastung unserer Kunden zurückzuführen ist. Durch aktive Kundengewinnung ist es wiederholt gelungen, ein fast Ganzjahres-Geschäft zu akquirieren. Der Umsatz war gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.264 rückläufig. Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen ist im Vergleich zu den Vorjahren nicht kontinuierlich. Problematisch sind die immer noch bestehenden Nachfrageschwankungen aufgrund saisonaler Auftragslagen. 3. Lage a) Ertragslage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Die Umsatzerlöse 2023 betragen 15.788.270,29 €, der Jahresüberschuss 2023 beträgt 60.038,78 €. Aufgrund des Mangels an geeignetem neuem Fahrpersonal und Lohnerhöhungen für das bestehende Fahrpersonal sind die Personalkosten je Mitarbeiter gestiegen, sie liegen insgesamt aber um TEUR 96 unter dem Vorjahresniveau. Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen vordringlich die Fracht- und Speditionserlöse im Silogeschäft dar. Die restlichen Umsätze generieren sich aus Subunternehmererlösen und Fahrzeugverkäufen. Unsere Beschäftigungslage war in 2023 als nicht gut zu bezeichnen b) Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontierungen zu nutzen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Prognostiziert war ein leicht verbessertes Jahresergebnis. Dies ist eingetreten. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) betrug TEUR 263 (Vorjahr: TEUR 159). Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit betrug TEUR 1.856 (Vorjahr: TEUR 985). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR 694 (Vorjahr: TEUR 2.186). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf TEUR -2.250 (Vorjahr: TEUR -2.429). Als nichtfinanzieller Leistungsindikator ist insbesondere das Personal zu nennen. Da der Fachkräftemangel auch im Transportmarkt derzeit ein prägnantes Thema darstellt, sollen Methoden und Maßnahmen entwickelt werden, die die Gewinnung von neuen Mitarbeitern und das Halten des bestehenden Personalstamms ermöglichen sollen. Ein weiterer nichtfinanzieller Leistungsindikator stellt die Kundenbindung dar. Durch kontinuierliche Kommunikation bezüglich der Anforderungen des Kunden und der Qualitätsoptimierung soll die Kundenbindung aufgebaut und vertieft werden. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als nicht zufriedenstellend bezeichnet werden. lll. Prognosebericht Um eine positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, wurden Optimierungsmaßnahmen entwickelt und vollständig umgesetzt. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens als nicht zufriedenstellend. Der Logistikmarkt bietet ein sehr großes Wachstumspotential. Dieses wird durch den Faktor "Fachkräftemangel" etwas getrübt. Es wird hierdurch mit einer weiteren deutlichen Verknappung des Laderaums gerechnet. Den Risiken von saisonalen Schwankungen begegnen wir durch den Einsatz von Transportnachauftragnehmern und Kooperationen mit Partnerunternehmen in der Speditionsbranche. Aufgrund der weiteren Umstrukturierung gehen wir in unserer Planung von nicht steigenden Umsätzen aus. Für das kommende Geschäftsjahr rechnen wir mit einem ausgeglichenen Ergebnis. lV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Der Logistikmarkt wird stark beeinflusst vom Problem der Personalknappheit im Fahrpersonalbereich. Diese Situation wird sich in den Folgejahren noch verschärfen. Selbst bei einem Abschwächen der Konjunktur ist nur von einer leichten Entspannung der Personalsituation auszugehen. Aus dieser Situation können für uns erhebliche Risiken im Kapazitätseinsatz und damit in der Umsatzentwicklung entstehen. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund des deutlichen Verdrängungswettbewerbs in der Branche zugenommen. Nur mit Anpassung der Kapazität und der Parameter von Fuhrpark- und Equipment-Ausstattung an die bestehende und geplante Auftragsstruktur sind echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile zu generieren. Dies soll erreicht werden durch: • Preiserhöhung durchsetzen • Optimierung der bestehenden Transportaufträge. Es ist daher davon auszugehen, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich gleichbleiben. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile behaupten zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der Liquidität unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Insbesondere durch den bestehenden Verdrängungswettbewerb auf Seiten der Fahrzeuglieferanten ist von steigenden Beschaffungskosten im Fuhrpark auszugehen (SZM, Auflieger und Equipment steigend). Dem Verdrängungswettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in der Schwierigkeit, geeignetes Fachpersonal am Markt zu akquirieren. Derzeit fällt es leichter, unser Preisniveau den Kunden zu vermitteln. Für die Bewältigung der künftigen Risiken sehen wir uns gerüstet. Notwendige Umstrukturierungs- und Optimierungsmaßnahmen werden konsequent umgesetzt. Auch in Zeiten vom Ukrainekrieg ist unser Unternehmen weiter auf Kurs. Durch eine konsequente Umsetzung der Aufgaben und der starken Mitarbeit unserer Angestellten ist es uns gelungen, die Aufträge unserer Kunden in gewohnter Qualität durchzuführen.
Warlin, den 16.09.2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Beim Ausweis wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,-- Euro wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr beträgt Euro 139.428,61 (Vorjahr Euro 251.316,53). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Zinsen zur Finanzierung der Fahrzeugflotte in Höhe von Euro 57.935,20 (Vorjahr: Euro 150.852,49). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 670.312,50 (Vorjahr: Euro 876.559,50) und betrifft die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 4.118.677,62 (Vorjahr: Euro 6.265.859,28). Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - Hinterlegung der Kfz-Briefe bei den Darlehensgebern - je TEUR 250 Höchstbetragsbürgschaften der Herren Rene und Alexander Bielesch gegenüber der Deutschen Bank AG - je TEUR 250 Abtretung der Rechte aus einer Risikolebensversicherung der Herren Rene und Alexander Bielesch gegenüber der Deutschen Bank AG - TEUR 188 Ausfallbürgschaft der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern gegenüber der Deutschen Bank AG Mit einer Inanspruchnahme der gegebenen Sicherheiten für die Kredite ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu rechnen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es sind keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB vorhanden. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Es bestehen keine Lasten oder Beschränkungen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 90. Geschäftsführer der Gesellschaft war im Wirtschaftsjahr 2023 Herr Rene Bielesch. Im Hinblick auf die Angaben gem. § 285 Nr. 9 a und 9 b HGB wurde von der Schutzklausel nach § 286 Abs.4 HGB Gebrauch gemacht. Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige Berichtsbestandteile
Sponholz OT Warlin, den 16.09.2024 gez. Rene Bielesch, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die REAX Transporte GmbH, Sponholz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der REAX Transporte GmbH, Sponholz, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REAX Transporte GmbH, Sponholz, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Malchin, den 17.10.2024 Dr. Schröder & Korth GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dipl.-Kfm. P. Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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