Autohaus Platzer & Wimmer GmbH
Goldener Steig 40, 94116 Hutthurm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Verena Julia Platzer seit 28.8.2025 | Geschäftsführer |
Tobias Alexander Wimmer seit 20.6.2022 | Prokura |
Maximilian Nikolaus Wimmer seit 20.6.2022 | Prokura |
Franz Xaver Platzer seit 20.5.2010 | Geschäftsführer |
Hans Wimmer seit 22.3.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Platzer & Wimmer GmbHHutthurmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Firma Autohaus Platzer & Wimmer GmbH ist am Standort Hutthurm Vertragshändler für die Marken Hyundai, SEAT, Cupra, Jeep, FIAT, Alfa Romeo und Dethleffs Wohnmobile. Mit diesen Marken werden Umsätze im Vertrieb von Neuwagen, Reparatur von Fahrzeugen und Verkauf von Ersatzteilen erzielt. Für die Marken Toyota und Abarth besitzt die Autohaus Platzer & Wimmer GmbH einen Servicevertrag, hier werden Umsätze mit der Reparatur von Fahrzeugen und den Verkauf von Ersatzteilen generiert. Steuerungssystem Das Unternehmen wird durch ein abgestuftes, zeitnahes Planungs- und Berichtswesen geführt. Alle wesentlichen operativen und strategischen Entscheidungen werden durch die Geschäftsleitung getroffen. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Automobilbranche in Deutschland erlebte 2023 eine gemischte Entwicklung. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung blieb der Automobilmarkt unter Druck. Die Neuzulassungen von Pkw stiegen um 2 % im Vergleich zum Vorjahr, mit insgesamt 2,7 Millionen neu zugelassenen Fahrzeugen, was jedoch immer noch unter dem Vorkrisenniveau liegt. Der Trend hin zu Elektrofahrzeugen setzte sich fort, wobei der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen auf 25 % (675.000 Fahrzeuge) anstieg. Gleichzeitig verzeichnete der Gebrauchtwagenmarkt eine stabile Nachfrage, insbesondere bei jüngeren Gebrauchtwagen, mit insgesamt 7,1 Millionen Verkäufen. Im Jahr 2023 hatte Volkswagen mit 20 % den größten Marktanteil an den Neuzulassungen in Deutschland, was etwa 540.000 Fahrzeugen entspricht. Danach folgten Mercedes-Benz mit 15 % (405.000 Fahrzeuge) und BMW mit 14 % (378.000 Fahrzeuge). Im Bereich der Elektrofahrzeuge war Tesla führend mit einem Marktanteil von 18 %, was etwa 121.500 Fahrzeugen entspricht, gefolgt von Volkswagen mit 16 % (108.000 Fahrzeuge) und BMW mit 12 % (81.000 Fahrzeuge). Angebot und Nachfrage konnten sich im Jahr 2023 wieder annähern. Die Autobauer können noch eine Weile von den aufgestauten Aufträgen zehren. Auf längere Sicht rechnen Branchenexperten aber mit einem Nachfragerückgang, weil die hohe Inflation die Kaufkraft der Konsumenten und die Bereitschaft von Unternehmen zur Anschaffung neuer Dienstwagen dämpfen könnte. Die Hyundai hat das Jahr 2023 auf dem deutschen Pkw-Markt mit 106.381 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 3,7% abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete das Unternehmen ein leichtes Zulassungsplus von 1,2% und festigte seinen Rang als stärkste Importmarke aus Asien. Zudem ist Hyundai die drittstärkste Importmarke hinter zwei Wettbewerbern aus dem VW-Konzern. Auch im Bereich der alternativen Antriebe hat Hyundai 2023 seine führende Position bestätigt: Fast 68.500 Fahrzeuge und damit rund zwei Drittel aller Neuzulassungen der Marke waren mit einem alternativen Antrieb ausgerüstet. Der Marktanteil in diesem Segment liegt bei 5,0%. Bei den rein elektrischen Fahrzeugen erreichte Hyundai mit rund 28.850 Neuzulassungen sogar einen Marktanteil von 5,5%. Meistverkaufte Elektromodelle der Marke waren der KONA Elektro mit rund 11.600 Einheiten (Anteil 40,2%) und der Hyundai IONIQ 5 mit 11.070 Einheiten (Anteil: 38,4%). Das zweite Modell der IONIQ Baureihe, der Hyundai IONIQ 6 erreichte in seinem ersten Verkaufsjahr rund 5.600 Einheiten, was einem Anteil von über 19% entspricht. Die Marke SEAT konnte bei den verkauften Neuwagen 2023 in Deutschland ihre Stückzahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhen, mit 129.100 Einheiten erzielte sie einen Anstieg gegenüber 2022 von 22,6% und erzielte damit in der Neuwagen-Statistik des Kraftfahr-Bundesamtes eine Rekordmarktanteil von 4,7% in Deutschland. Die Marke Alfa Romeo konnte in 2023 einen deutlichen Anstieg der Verkaufszahlen in Deutschland erzielen, 2023 stiegen die verkauften Stückzahlen gegenüber 2022 um 70% auf 6.198 Einheiten. Die Marke Jeep konnte in Deutschland den positiven Trend aus dem Jahr 2022 nicht fortsetzen. Die Neuwagenzulassungen gegenüber 2022 sanken auf 15.276 Einheiten bzw. um 12,9%. Die Marke FIAT konnte im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Neuzulassungen nicht halten, so reduzierten sich die Neuzulassungen um 1,9% auf rund 76.500 Einheiten. Geschäftsverlauf 2023 sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.361 oder 8,3% auf TEUR 30.851 gestiegen. Dabei haben das Neuwagengeschäft um TEUR 1.215 oder 5,8% und das Gebrauchtwagengeschäft um TEUR 755 oder 33,1% zugenommen. Im After-Sales Bereich stiegen der Teileumsatz um TEUR 176 oder 6,7% und der Werkstattumsatz um TEUR 134 oder 7,3%. Die Provisions- und sonstigen Erlöse erhöhten sich um TEUR 81 oder 8,9%. In Folge erhöhte sich der Rohertrag um TEUR 173 oder 2,7% auf TEUR 6.476. Der Rohertragssatz hat sich bei geringeren Margen im Neuwagenhandel trotz höherer Margen im Gebrauchtwagenhandel insgesamt von 22,1% auf 21,0% verschlechtert. Letztendlich liegt der Jahresüberschuss mit TEUR 800 um TEUR 66 unter dem Vorjahresergebnis. Im Hinblick auf die Absatz- und Renditesituation in der deutschen KFZ-Branche ist der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr als positiv zu beurteilen und entspricht damit den Erwartungen und Planungen der Geschäftsführung. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ertragslage 2023 sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.361 oder 8,3% auf TEUR 30.851 gestiegen. Dabei haben das Neuwagengeschäft um TEUR 1.215 oder 5,8% und das Gebrauchtwagengeschäft um TEUR 755 oder 33,1% zugenommen. Im After-Sales Bereich stiegen der Teileumsatz um TEUR 176 oder 6,7% und der Werkstattumsatz um TEUR 134 oder 7,3%. Die Provisions- und sonstigen Erlöse erhöhten sich um TEUR 81 oder 8,9%. In Folge erhöhte sich der Rohertrag um TEUR 173 oder 2,7% auf TEUR 6.476. Der Rohertragssatz hat sich bei geringeren Margen im Neuwagenhandel trotz höherer Margen im Gebrauchtwagenhandel insgesamt von 22,1% auf 21,0% verschlechtert. Letztendlich liegt der Jahresüberschuss mit TEUR 800 um TEUR 66 unter dem Vorjahresergebnis. Der Personalaufwand stieg im Wesentlichen einstellungsbedingt sowie aufgrund der üblichen Gehaltsanpassungen um TEUR 159 auf TEUR 2.743. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen minderten sich um TEUR 19 auf TEUR 1.579. Diese Entwicklung ist hauptsächlich dem Rückgang der Instandhaltungsaufwendungen um TEUR 84 und auf um TEUR 70 niedrigere Energiekosten zurückzuführen. Die Zinsaufwendungen sind hauptsächlich aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus um TEUR 223 auf TEUR 341 gestiegen. Ergebnisbedingt verminderten sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag um TEUR 26 auf TEUR 318. Letztendlich liegt der Jahresüberschuss mit TEUR 800 um TEUR 66 unter dem Vorjahresergebnis. Die Umsatzrendite liegt damit bei 2,6% (Vorjahr 3,0%). Finanzlage Die Liquiditätsversorgung der Gesellschaft erfolgt sowohl durch Finanzinstitute als auch durch den Gesellschafter Platzer Holding GmbH. Die Liquidität ist durch die verfügbaren Kreditlinien sichergestellt. Bankkredite in Höhe von insgesamt TEUR 3.064 bestehen nur noch aus der Finanzierung des Vorratsvermögens. Im Berichtsjahr wurden per Saldo Mittel in Höhe von TEUR 93 zurückgeführt. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen überwiegend Vorführwagen. Insgesamt hat sich der Bestand an liquiden Mitteln im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 188 auf TEUR 959 verringert. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres 2023 war durch einen leichten Anstieg der Bilanzsumme um TEUR 196 (1,3%) auf TEUR 15.473 geprägt. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf die geringeren Investitionen im Anlagevermögen im Verhältnis zu den dazugehörigen Abschreibungen und die gegenläufig wirkende höhere Bevorratung zurückzuführen. Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss von TEUR 800 und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 5.733. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten per Saldo um TEUR 93 auf TEUR 3.064 vermindert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verminderten sich zum Vorjahr um TEUR 349. Die Eigenkapitalquote beträgt 37,1% (Vorjahr 32,3%). C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken ist aus Sicht der Unternehmensleitung von den nachfolgenden Faktoren abhängig: 1. Marktrisiken Die KFZ-Branche ist vorrangig von der zukünftigen Entwicklung des Konsumklimas abhängig. Die im Markt bestehenden Unsicherheiten aufgrund von hoher Inflation sowie Russland-Ukraine-Konflikt nehmen Einfluss auf das Kaufverhalten der Kunden. Die weiteren Auswirkungen möglicherweise weiter steigender Energie- und Lohnkosten sind schwer einzuschätzen. Eine Unsicherheit besteht auch dahingehend, dass es für den zukünftigen Vertrieb seitens der Hersteller noch keine langfristigen Verträge mit definierten Inhalten und Zahlen gibt. Zu dem Risiko, dass künftig weniger Neufahrzeuge auf dem deutschen Markt zugelassen werden kommt das Risiko, dass die Hersteller den Onlinevertrieb (Direktvertrieb) gegebenenfalls auch selbst durchführen möchten. Vor dem Hintergrund der oben genannten Risiken unterliegt ein Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung einer erheblichen Unsicherheit. Ein Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unterliegt einer erheblichen Unsicherheit. Hier werden die Aktionen der Regierungen der Weltwirtschaften den Takt vorgeben. Brancheninterne Risiken, in erster Linie das Verhalten der Hersteller in Sachen Antriebsart aufgrund staatlicher Restriktionen, stellen deshalb eine untergeordnete Bedeutung dar. 2. Rechtliche Risiken Einzelrisiken mit wesentlichen Auswirkungen auf die zukünftige Ertragssituation liegen derzeit nicht vor. 3. Finanzrisiken Die Liquiditätsversorgung erfolgt sowohl durch Finanzinstitute als auch durch den Gesellschafter Platzer Holding GmbH. Die Platzer Holding GmbH wird bei ihren Hausbanken aufgrund ihrer Ertragsund Vermögenslage mit einem sehr guten Rating benotet und somit kann eine Finanzierung zu sehr guten Konditionen sichergestellt werden. Die Ausfallrisiken von Forderungen stufen wir aufgrund der Forderungsstruktur als minimal ein. Forderungen an Großkunden sind bei Auslieferung der Ware zu 100% gedeckt. Für die Geschäftsführung wird es für das Jahr 2024 eine zentrale Aufgabe sein, trotz des unsicheren Marktumfeldes die Umsätze weiter zu steigern, bestehende Geschäftsfelder zu sichern und die neuen Absatzkanäle auszubauen bzw. zu stärken. Gleichzeitig wird das in aktiv betriebene Kostenmanagement weiterhin fortgeführt werden, um die Margen zu optimieren. Der Ausblick auf den Jahresüberschuss 2024 ist nach wie vor mit leichter Unsicherheit behaftet. Wir rechnen mit einem Jahresüberschuss leicht über dem Niveau des Berichtsjahres. Die Gesamtrisikosituation ergibt sich aus den zuvor dargestellten Einzelrisiken. Darüber hinaus bestehen nach den uns heute bekannten Informationen keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
Hutthurm, den 10. Oktober 2024 Die Geschäftsführung BilanzAKTIVA
Gewinn und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss der Firma Platzer & Wimmer GmbH, Hutthurm, Amtsgericht Passau, Register für Kapitalgesellschaften (HRB) 4745 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften für den Anhang gemäß §§ 288 Abs. 2 HGB wurden regelmäßig in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beachtung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 ff. und 275 ff. HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Dabei wurden Abschläge auf den niedrigeren Marktpreis vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko in den Forderungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Ein weitergehender Wertberichtigungsbedarf wurde durch notwendige Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Für die eingeräumten Garantiezeiten werden Risiken durch eine Rückstellung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen, gebildet. III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubs- und Überstundenansprüche, Tantieme, Gewährleistungsverpflichtungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 3.064 durch die Sicherungsübereignung von KFZ besichert. IV. Sonstige Angaben Geschäftsführer: Herr Hans Wimmer, Verkaufsleiter Herr Xaver Platzer, Kaufmann Zu den Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich: 28 Angestellte (Vorjahr: 27) 26 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 25) 5 Auszubildende (Vorjahr: 7) 22 Aushilfen (Vorjahr: 21) Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Platzer Holding GmbH, Neumarkt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.
Hutthurm, den 10. Oktober 2024 Xaver Platzer, Geschäftsführer Hans Wimmer, Geschäftsführer Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte durch die Gesellschafterversammlung am 10. Oktober 2024. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 wird auf neue Rechnungen vorgetragen. Bestätigung- bzw. VersagungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Platzer & Wimmer GmbH, Hutthurm - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Platzer & Wimmer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungs vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Überein stimmung mit deutschen handels rechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrecht lichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahres abschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver mögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmens tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungs vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entschei dungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 10. Oktober 2024 Appel
Spies Vogt Züll
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