Autohaus Platzer & Wimmer GmbH

Goldener Steig 40, 94116 Hutthurm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 4745
Vorher
Autohaus Vogl GmbH
Eingetragen
20.1.1988
Branche
Herstellung von KrafträdernReparatur und Instandhaltung von KrafträdernEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Auto- und Motorradhauses mit Kfz-Werkstatt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Verena Julia Platzer
seit 28.8.2025
Geschäftsführer
Prokura
Prokura
Franz Xaver Platzer
seit 20.5.2010
Geschäftsführer
Hans Wimmer
seit 22.3.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Platzer Holding GmbH
Germany
25.000 DM
50.00%
Hans Wimmer
An der Blaiche 14 94116 Hutthurm
25.000 DM
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Platzer & Wimmer GmbH

Hutthurm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Firma Autohaus Platzer & Wimmer GmbH ist am Standort Hutthurm Vertragshändler für die Marken Hyundai, SEAT, Cupra, Jeep, FIAT, Alfa Romeo und Dethleffs Wohnmobile. Mit diesen Marken werden Umsätze im Vertrieb von Neuwagen, Reparatur von Fahrzeugen und Verkauf von Ersatzteilen erzielt. Für die Marken Toyota und Abarth besitzt die Autohaus Platzer & Wimmer GmbH einen Servicevertrag, hier werden Umsätze mit der Reparatur von Fahrzeugen und den Verkauf von Ersatzteilen generiert.

Steuerungssystem

Das Unternehmen wird durch ein abgestuftes, zeitnahes Planungs- und Berichtswesen geführt. Alle wesentlichen operativen und strategischen Entscheidungen werden durch die Geschäftsleitung getroffen.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Automobilbranche in Deutschland erlebte 2023 eine gemischte Entwicklung. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung blieb der Automobilmarkt unter Druck. Die Neuzulassungen von Pkw stiegen um 2 % im Vergleich zum Vorjahr, mit insgesamt 2,7 Millionen neu zugelassenen Fahrzeugen, was jedoch immer noch unter dem Vorkrisenniveau liegt. Der Trend hin zu Elektrofahrzeugen setzte sich fort, wobei der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen auf 25 % (675.000 Fahrzeuge) anstieg. Gleichzeitig verzeichnete der Gebrauchtwagenmarkt eine stabile Nachfrage, insbesondere bei jüngeren Gebrauchtwagen, mit insgesamt 7,1 Millionen Verkäufen.

Im Jahr 2023 hatte Volkswagen mit 20 % den größten Marktanteil an den Neuzulassungen in Deutschland, was etwa 540.000 Fahrzeugen entspricht. Danach folgten Mercedes-Benz mit 15 % (405.000 Fahrzeuge) und BMW mit 14 % (378.000 Fahrzeuge). Im Bereich der Elektrofahrzeuge war Tesla führend mit einem Marktanteil von 18 %, was etwa 121.500 Fahrzeugen entspricht, gefolgt von Volkswagen mit 16 % (108.000 Fahrzeuge) und BMW mit 12 % (81.000 Fahrzeuge). Angebot und Nachfrage konnten sich im Jahr 2023 wieder annähern. Die Autobauer können noch eine Weile von den aufgestauten Aufträgen zehren. Auf längere Sicht rechnen Branchenexperten aber mit einem Nachfragerückgang, weil die hohe Inflation die Kaufkraft der Konsumenten und die Bereitschaft von Unternehmen zur Anschaffung neuer Dienstwagen dämpfen könnte.

Die Hyundai hat das Jahr 2023 auf dem deutschen Pkw-Markt mit 106.381 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 3,7% abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete das Unternehmen ein leichtes Zulassungsplus von 1,2% und festigte seinen Rang als stärkste Importmarke aus Asien. Zudem ist Hyundai die drittstärkste Importmarke hinter zwei Wettbewerbern aus dem VW-Konzern. Auch im Bereich der alternativen Antriebe hat Hyundai 2023 seine führende Position bestätigt: Fast 68.500 Fahrzeuge und damit rund zwei Drittel aller Neuzulassungen der Marke waren mit einem alternativen Antrieb ausgerüstet. Der Marktanteil in diesem Segment liegt bei 5,0%. Bei den rein elektrischen Fahrzeugen erreichte Hyundai mit rund 28.850 Neuzulassungen sogar einen Marktanteil von 5,5%. Meistverkaufte Elektromodelle der Marke waren der KONA Elektro mit rund 11.600 Einheiten (Anteil 40,2%) und der Hyundai IONIQ 5 mit 11.070 Einheiten (Anteil: 38,4%). Das zweite Modell der IONIQ Baureihe, der Hyundai IONIQ 6 erreichte in seinem ersten Verkaufsjahr rund 5.600 Einheiten, was einem Anteil von über 19% entspricht.

Die Marke SEAT konnte bei den verkauften Neuwagen 2023 in Deutschland ihre Stückzahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhen, mit 129.100 Einheiten erzielte sie einen Anstieg gegenüber 2022 von 22,6% und erzielte damit in der Neuwagen-Statistik des Kraftfahr-Bundesamtes eine Rekordmarktanteil von 4,7% in Deutschland.

Die Marke Alfa Romeo konnte in 2023 einen deutlichen Anstieg der Verkaufszahlen in Deutschland erzielen, 2023 stiegen die verkauften Stückzahlen gegenüber 2022 um 70% auf 6.198 Einheiten.

Die Marke Jeep konnte in Deutschland den positiven Trend aus dem Jahr 2022 nicht fortsetzen. Die Neuwagenzulassungen gegenüber 2022 sanken auf 15.276 Einheiten bzw. um 12,9%.

Die Marke FIAT konnte im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Neuzulassungen nicht halten, so reduzierten sich die Neuzulassungen um 1,9% auf rund 76.500 Einheiten.

Geschäftsverlauf

2023 sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.361 oder 8,3% auf TEUR 30.851 gestiegen. Dabei haben das Neuwagengeschäft um TEUR 1.215 oder 5,8% und das Gebrauchtwagengeschäft um TEUR 755 oder 33,1% zugenommen. Im After-Sales Bereich stiegen der Teileumsatz um TEUR 176 oder 6,7% und der Werkstattumsatz um TEUR 134 oder 7,3%. Die Provisions- und sonstigen Erlöse erhöhten sich um TEUR 81 oder 8,9%. In Folge erhöhte sich der Rohertrag um TEUR 173 oder 2,7% auf TEUR 6.476. Der Rohertragssatz hat sich bei geringeren Margen im Neuwagenhandel trotz höherer Margen im Gebrauchtwagenhandel insgesamt von 22,1% auf 21,0% verschlechtert. Letztendlich liegt der Jahresüberschuss mit TEUR 800 um TEUR 66 unter dem Vorjahresergebnis.

Im Hinblick auf die Absatz- und Renditesituation in der deutschen KFZ-Branche ist der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr als positiv zu beurteilen und entspricht damit den Erwartungen und Planungen der Geschäftsführung.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

2023 sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.361 oder 8,3% auf TEUR 30.851 gestiegen. Dabei haben das Neuwagengeschäft um TEUR 1.215 oder 5,8% und das Gebrauchtwagengeschäft um TEUR 755 oder 33,1% zugenommen. Im After-Sales Bereich stiegen der Teileumsatz um TEUR 176 oder 6,7% und der Werkstattumsatz um TEUR 134 oder 7,3%. Die Provisions- und sonstigen Erlöse erhöhten sich um TEUR 81 oder 8,9%. In Folge erhöhte sich der Rohertrag um TEUR 173 oder 2,7% auf TEUR 6.476. Der Rohertragssatz hat sich bei geringeren Margen im Neuwagenhandel trotz höherer Margen im Gebrauchtwagenhandel insgesamt von 22,1% auf 21,0% verschlechtert. Letztendlich liegt der Jahresüberschuss mit TEUR 800 um TEUR 66 unter dem Vorjahresergebnis.

Der Personalaufwand stieg im Wesentlichen einstellungsbedingt sowie aufgrund der üblichen Gehaltsanpassungen um TEUR 159 auf TEUR 2.743.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen minderten sich um TEUR 19 auf TEUR 1.579. Diese Entwicklung ist hauptsächlich dem Rückgang der Instandhaltungsaufwendungen um TEUR 84 und auf um TEUR 70 niedrigere Energiekosten zurückzuführen. Die Zinsaufwendungen sind hauptsächlich aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus um TEUR 223 auf TEUR 341 gestiegen. Ergebnisbedingt verminderten sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag um TEUR 26 auf TEUR 318. Letztendlich liegt der Jahresüberschuss mit TEUR 800 um TEUR 66 unter dem Vorjahresergebnis. Die Umsatzrendite liegt damit bei 2,6% (Vorjahr 3,0%).

Finanzlage

Die Liquiditätsversorgung der Gesellschaft erfolgt sowohl durch Finanzinstitute als auch durch den Gesellschafter Platzer Holding GmbH. Die Liquidität ist durch die verfügbaren Kreditlinien sichergestellt.

Bankkredite in Höhe von insgesamt TEUR 3.064 bestehen nur noch aus der Finanzierung des Vorratsvermögens. Im Berichtsjahr wurden per Saldo Mittel in Höhe von TEUR 93 zurückgeführt. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen überwiegend Vorführwagen. Insgesamt hat sich der Bestand an liquiden Mitteln im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 188 auf TEUR 959 verringert.

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres 2023 war durch einen leichten Anstieg der Bilanzsumme um TEUR 196 (1,3%) auf TEUR 15.473 geprägt. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf die geringeren Investitionen im Anlagevermögen im Verhältnis zu den dazugehörigen Abschreibungen und die gegenläufig wirkende höhere Bevorratung zurückzuführen. Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss von TEUR 800 und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 5.733. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten per Saldo um TEUR 93 auf TEUR 3.064 vermindert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verminderten sich zum Vorjahr um TEUR 349. Die Eigenkapitalquote beträgt 37,1% (Vorjahr 32,3%).

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken ist aus Sicht der Unternehmensleitung von den nachfolgenden Faktoren abhängig:

1. Marktrisiken

Die KFZ-Branche ist vorrangig von der zukünftigen Entwicklung des Konsumklimas abhängig. Die im Markt bestehenden Unsicherheiten aufgrund von hoher Inflation sowie Russland-Ukraine-Konflikt nehmen Einfluss auf das Kaufverhalten der Kunden. Die weiteren Auswirkungen möglicherweise weiter steigender Energie- und Lohnkosten sind schwer einzuschätzen. Eine Unsicherheit besteht auch dahingehend, dass es für den zukünftigen Vertrieb seitens der Hersteller noch keine langfristigen Verträge mit definierten Inhalten und Zahlen gibt. Zu dem Risiko, dass künftig weniger Neufahrzeuge auf dem deutschen Markt zugelassen werden kommt das Risiko, dass die Hersteller den Onlinevertrieb (Direktvertrieb) gegebenenfalls auch selbst durchführen möchten. Vor dem Hintergrund der oben genannten Risiken unterliegt ein Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung einer erheblichen Unsicherheit.

Ein Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unterliegt einer erheblichen Unsicherheit. Hier werden die Aktionen der Regierungen der Weltwirtschaften den Takt vorgeben. Brancheninterne Risiken, in erster Linie das Verhalten der Hersteller in Sachen Antriebsart aufgrund staatlicher Restriktionen, stellen deshalb eine untergeordnete Bedeutung dar.

2. Rechtliche Risiken

Einzelrisiken mit wesentlichen Auswirkungen auf die zukünftige Ertragssituation liegen derzeit nicht vor.

3. Finanzrisiken

Die Liquiditätsversorgung erfolgt sowohl durch Finanzinstitute als auch durch den Gesellschafter Platzer Holding GmbH. Die Platzer Holding GmbH wird bei ihren Hausbanken aufgrund ihrer Ertragsund Vermögenslage mit einem sehr guten Rating benotet und somit kann eine Finanzierung zu sehr guten Konditionen sichergestellt werden. Die Ausfallrisiken von Forderungen stufen wir aufgrund der Forderungsstruktur als minimal ein. Forderungen an Großkunden sind bei Auslieferung der Ware zu 100% gedeckt.

Für die Geschäftsführung wird es für das Jahr 2024 eine zentrale Aufgabe sein, trotz des unsicheren Marktumfeldes die Umsätze weiter zu steigern, bestehende Geschäftsfelder zu sichern und die neuen Absatzkanäle auszubauen bzw. zu stärken. Gleichzeitig wird das in aktiv betriebene Kostenmanagement weiterhin fortgeführt werden, um die Margen zu optimieren. Der Ausblick auf den Jahresüberschuss 2024 ist nach wie vor mit leichter Unsicherheit behaftet. Wir rechnen mit einem Jahresüberschuss leicht über dem Niveau des Berichtsjahres.

Die Gesamtrisikosituation ergibt sich aus den zuvor dargestellten Einzelrisiken. Darüber hinaus bestehen nach den uns heute bekannten Informationen keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

 

Hutthurm, den 10. Oktober 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,00 10,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.992.146,04 3.145.979,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 513.207,00 286.359,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.523.038,00 2.767.509,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 336.432,12
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.846.854,44 4.682.577,36
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 22.800,00
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen abgesetzt) -63.323,97 -184.828,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.942.302,65 2.084.477,56
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 455.445,06 544.151,82
3. Sonstige Vermögensgegenstände 304.432,17 444.525,12
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 958.787,41 1.146.741,03
SUMME AKTIVA 15.472.898,80 15.276.733,19

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 1.750.000,00 1.750.000,00
III. Gewinnvortrag 2.983.104,66 2.116.796,60
IV. Jahresüberschuss 800.066,97 866.308,06
5.733.171,63 4.933.104,66
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 100.001,20 465.393,12
2. Sonstige Rückstellungen 207.199,00 240.506,04
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.064.323,32 3.157.609,55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 75.692,98 232.037,39
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 3.805,61
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 5.465.730,90 5.814.296,81
5. Sonstige Verbindlichkeiten 607.639,39 160.121,14
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 219.140,38 269.858,87
SUMME PASSIVA 15.472.898,80 15.276.733,19

Gewinn und Verlustrechnung

31.12.2023 31.12.2022
4. Rohergebnis 6.608.253,20 6.382.351,58
5. Personalaufwand -2.743.217,15 -2.583.939,81
a. Löhne und Gehälter -2.265.283,89 -2.147.379,22
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -477.933,26 -436.560,59
6. Abschreibungen -791.246,19 -835.924,89
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -791.246,19 -835.924,89
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.579.097,11 -1.598.038,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -341.222,67 -117.899,20
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -318.167,26 -344.299,14
10. Ergebnis nach Steuern 835.302,82 902.250,54
11. Sonstige Steuern -35.235,85 -35.942,48
12. Jahresüberschuss 800.066,97 866.308,06

Anhang

I. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss der Firma Platzer & Wimmer GmbH, Hutthurm, Amtsgericht Passau, Register für Kapitalgesellschaften (HRB) 4745 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften für den Anhang gemäß §§ 288 Abs. 2 HGB wurden regelmäßig in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beachtung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 ff. und 275 ff. HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Dabei wurden Abschläge auf den niedrigeren Marktpreis vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko in den Forderungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Ein weitergehender Wertberichtigungsbedarf wurde durch notwendige Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Für die eingeräumten Garantiezeiten werden Risiken durch eine Rückstellung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen, gebildet.

III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage beigefügten Anlagespiegel verwiesen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubs- und Überstundenansprüche, Tantieme, Gewährleistungsverpflichtungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet.

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 3.064 durch die Sicherungsübereignung von KFZ besichert.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführer:

Herr Hans Wimmer, Verkaufsleiter

Herr Xaver Platzer, Kaufmann

Zu den Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich:

28 Angestellte (Vorjahr: 27)

26 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 25)

5 Auszubildende (Vorjahr: 7)

22 Aushilfen (Vorjahr: 21)

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Platzer Holding GmbH, Neumarkt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

 

Hutthurm, den 10. Oktober 2024

Xaver Platzer, Geschäftsführer

Hans Wimmer, Geschäftsführer

Anlagespiegel

AHK zum 01.01.2023
EUR
Zugänge davon FK-Zinsen 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Umbuchungen 2023
EUR
AHK zum 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, 49.586,78 0,00 0,00 0,00 49.586,78
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte 5.062.488,67 0,00 0,00 0,00 5.062.488,67
und Bauten 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 650.559,24 25.468,17 0,00 269.744,11 945.771,52
0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und 4.487.160,96 1.852.575,91 1.917.112,61 0,00 4.422.624,26
Geschäftsausstattung 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und 336.432,12 -66.688,01 0,00 -269.744,11 0,00
Anlagen im Bau 0,00
10.586.227,77 1.811.356,07 1.917.112,61 0,00 10.480.471,23
0,00
AfA zum 01.01.2023
EUR
AfA lfd. davon auf Zugänge 2023
EUR
AfA Abgänge 2023
EUR
AfA kum. auf Umbuchungen 2023
EUR
Zuschreibungen
EUR
Abschreibung kumuliert
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, 49.576,78 0,00 0,00 0,00 0,00 49.576,78
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte 1.916.509,63 153.833,00 0,00 0,00 0,00 2.070.342,63
und Bauten 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 364.200,24 68.364,28 0,00 0,00 0,00 432.564,52
1.422,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und 1.714.555,96 569048,91 384.018,61 0,00 0,00 1.899.586,26
Geschäftsausstattung 213.892,95
4. Geleistete Anzahlungen und 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagen im Bau 0,00
4.044.842,61 791.246,19 384.018,61 0,00 0,00 4.452.070,19
215.315,03
Buchwert zum 31.12.2023
EUR
Buchwert zum 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,00 10,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.992.146,04 3.145.979,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 513.207,00 286.359,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.523.038,00 2.767.509,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 336.432,12
6.028.401,04 6.536.289,16

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte durch die Gesellschafterversammlung am 10. Oktober 2024. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 wird auf neue Rechnungen vorgetragen.

Bestätigung- bzw. Versagungsvermerk

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Platzer & Wimmer GmbH, Hutthurm - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Platzer & Wimmer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungs vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Überein stimmung mit deutschen handels rechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrecht lichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahres abschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver mögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmens tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungs vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entschei dungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammen hängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 10. Oktober 2024

Appel Spies Vogt Züll
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