ROCKWOOL Operations GmbH & Co. KG
45966 Gladbeck, DEUStammdaten
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Management
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Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ROCKWOOL Operations GmbH & Co. KG (vormals: Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG)GladbeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht 2016I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell Die Gesellschaft ist der größte Steinwolleproduzent in Deutschland und gehört zum dänischen ROCKWOOL Konzern mit Sitz in Hedehusene bei Kopenhagen, Dänemark. Der mit der Konzernmutter abgeschlossene Lizenzvertrag stellt die Basis für die ROCKWOOL Aktivitäten dar. Die Gesellschaft nutzt damit den Erfahrungsschatz aus rund 75 Jahren Steinwolle-Herstellung. Steinwolle ist ein durch vulkanische Aktivität gebildetes natürliches Material. Basalt-Bruchgestein und Briketts mit Steinwolle-Rückständen und anderen recyclingfähigen Materialien werden bei 1.500°C geschmolzen. In einem Zentrifugierverfahren wird die flüssige Steinschmelze der Luft ausgesetzt, wo sie sich wieder zu wollartigen Fasern verfestigt, denen geringe Mengen Bindemittel und imprägnierendes Öl beigegeben werden. Dieser formstabile und vielseitig einsetzbare Stoff wird dann gehärtet, verdichtet und zu einer Vielzahl von Produkten geformt. Steinwolle bietet eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten:
Die Gesellschaft arbeitet in allen Werken mit einem geschlossenen Recycling-Kreislauf. In Deutschland produziert die Gesellschaft an zwei Standorten Steinwolle: in Gladbeck (Nordrhein-Westfalen) und in Neuburg/Donau (Bayern). Darüber hinaus wird die Produktion der Schwestergesellschaft ROCKWOOL Mineralwolle GmbH Flechtingen (Sachsen-Anhalt) überwiegend abgenommen und in Deutschland vertrieben. In den beiden Werken der Gesellschaft werden je zwei Produktionslinien betrieben. Bestimmte Spezialprodukte, die in Deutschland nicht produziert werden können, werden von ausländischen Schwestergesellschaften, insbesondere aus den Niederlanden, Dänemark und Polen, importiert. Die Kunden zählen im Wesentlichen zum Baustoffhandel, aber auch Baumarktketten, andere Handelsunternehmen (z. B. Sanitärhandel), Verarbeiter und weiterverarbeitende Industrien gehören zum Kundenstamm. Die Gesellschafterversammlung vom 24.02.2017 hat beschlossen, die Gesellschaft formwechselnd gemäß §§ 190 ff UmwG unter Wahrung ihrer Identität in eine Kommanditgesellschaft mit der Firma "Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. KG" umzuwandeln. Während die ROCKWOOL Beteiligungs GmbH ihre Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin beibehält (Komplementärin), wird die Haftung der ROCKWOOL.com GmbH ab dem 28.02.2017 auf den Betrag in Höhe von € 118.000,00 als Vermögenseinlage beschränkt (Kommanditistin). Die Eintragung der Umfirmierung ins Handelsregister erfolgte am 09.03.2017. Mit Datum vom 10.03.2017 hat die ROCKWOOL Beteiligungs GmbH als Treugeberin mit der ROCKWOOL Verwaltungs GmbH, Gladbeck, als Treuhänderin einen Abtretungs- und Treuhandvertrag abgeschlossen, nach dem die ROCKWOOL Beteiligungs GmbH der ROCKWOOL Verwaltungs GmbH einen Kapitalanteil in Höhe von 0,01 % am Festkapital der Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. KG treuhänderisch überträgt. Die Gesellschafterversammlung vom gleichen Tage hat der Übertragung zugestimmt. Zudem wurde dem Eintritt der ROCKWOOL Verwaltungs GmbH als weitere Kommanditistin in die Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. KG zugestimmt. Forschung und Entwicklung Aufwendungen und Investitionen für Forschung und Entwicklung werden von ROCKWOOL International A/S, der Konzernobergesellschaft, zentral durchgeführt. Die Gesellschaft selbst richtet ihre Entwicklungstätigkeiten weitgehend darauf aus, Anpassungen an die lokalen Markt- und Produktionsgegebenheiten vorzunehmen. II. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftWirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft zeigte auch während des Geschäftsjahres 2016 nur ein verhaltenes Wachstum. Die deutsche Wirtschaft zeigte sich in solider Verfassung. Insgesamt wuchs das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 1,9 % und damit stärker als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre (1,4 %), teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Der wichtigste Wachstumsmotor war der inländische Konsum. Die deutsche Bauindustrie entwickelte sich 2016 weiter positiv, was unter anderem auf die aktuell niedrigen Zinssätze und Unsicherheiten auf den Finanzmärkten zurückzuführen ist. Die kontinuierlichen Diskussionen über die Brennbarkeit von Dämmsystemen führten weiterhin zur Kaufzurückhaltung einiger Verbraucher, haben aber andererseits die Wirkung, dass sich Verbraucher vermehrt wieder für die nichtbrennbaren ROCKWOOL Produkte entschieden haben. Das kompensierte in den betroffenen Segmenten den Marktrückgang und stärkte unsere Marktposition. Umsatzentwicklung Die Gesellschaft hat im Jahresabschluss zum 31.12.2016 erstmalig die Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes angewendet. In diesem Zusammenhang wurde der Ausweis der Erträge aus verschiedenen konzerninternen Umsatzerlösen geändert, die nunmehr in den Umsatzerlösen statt in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst und Erträge in Höhe von TEUR 11.495 in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Im Jahr 2016 waren die Indikatoren im Bauhauptgewerbe in der Gesamtentwicklung positiv. Sowohl der Wohnungsneubau-Sektor, als auch der Industriebau, zeigen einen positiven Trend. Während die Industrie in 2015 noch zurückhaltend mit neuen Investitionen war, verzeichnete man in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg auf dem inländischen Dämmstoffmarkt. Insbesondere zum Jahresende wurden die Kapazitätsgrenzen der Verarbeiter erreicht, was unseren Absatz limitiert hat. Dennoch wurde im Objektbau eine deutliche Absatzsteigerung erreicht, während im Hochbau die Absatzmengen insgesamt auf dem Vorjahresniveau lagen. Die Verkaufspreise nahezu aller Sparten waren 2016 auf Vorjahresniveau. Während das Preisniveau im Objektbau weiterhin leicht rückläufig war, konnten im Hochbau, trotz des generell starken Preisdrucks aufgrund der Wettbewerbssituation, Preissteigerungen realisiert werden. Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse von 311,3 Mio. € im Jahr 2015 auf 312,7 Mio. € im Jahr 2016. Diese Entwicklung liegt im Rahmen der im Vorjahr gestellten Prognose, nach der die Umsätze in etwa auf dem Niveau des Jahres 2015 liegen würden. Produktion und Kapazitätsauslastung Die Kapazitäten in den Produktionsstätten in Gladbeck und Neuburg an der Donau waren im Berichtsjahr gut ausgelastet. Die Produktionsmengen lagen entsprechend der Absatzsituation leicht über dem Vorjahresniveau. Beschaffungsmarkt Die Energie- und Rohstoffpreise entwickelten sich im Berichtsjahr besser als erwartet und lagen im Jahresdurchschnitt unter dem Vorjahr. Vor allem die Preise für Koks, Bindemittel und Gas haben sich positiv auf die Herstellkosten ausgewirkt. Zum Jahresende war jedoch ein insgesamt deutlicher Anstieg bei den Energie- und Rohstoffpreisen zu verzeichnen. Ergebnisentwicklung Den um 1,4 Mio. € gestiegenen Umsatzerlösen stehen um 0,4 Mio. € höhere Materialaufwendungen gegenüber. Positiv wirkten sich auch die Bestandsveränderungen mit 3,0 Mio. € auf das Ergebnis aus, während die sonstigen betrieblichen Erträge sich um 0,6 Mio. € verminderten. Der Personalaufwand reduzierte sich um 3,1 Mio. €. Ausschlaggebend hierfür waren im Wesentlichen die Effekte aus der Umstellung der Bewertung mit dem Zehnjahresdurchschnittszinssatzes statt des Siebenjahresdurchschnittszinssatzes zum 31.12.2016 sowie geringere Aufwendungen infolge der positiven Effekte aus den im Vorjahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 4,3 Mio. €. Dieser Rückgang beruht im Wesentlichen auf geringeren Konzernumlagen. Positiv trugen mit 0,6 Mio. € die geringeren Abschreibungen zum Ergebnis bei. Insgesamt stieg das Ergebnis vor Steuern von 18,2 Mio. € im Jahr 2015 auf 29,7 Mio. € im Jahr 2016. Investitionen Das Programm zur Modernisierung der Produktionsstätten wurde 2016 fortgeführt. Die Sachanlagenzugänge betrugen 3,3 Mio. €. Im Wesentlichen betrafen die Investitionen neue Maschinen (2,2 Mio. €). Finanz- und Vermögenslage, Liquidität Die Liquiditätslage war während des gesamten Geschäftsjahres gut. Unverändert erfolgte die langfristige Finanzierung ausschließlich mit Eigenmitteln. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 29,8 Mio. €, der Cashflow aus Investitionstätigkeit -3,3 Mio. € und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -21,1 Mio. €. Insgesamt stieg der Finanzmittelfonds während des Geschäftsjahres 2016 von 34,7 Mio. € auf 40,1 Mio. € an. Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31.12.2016 um 13,0 Mio. €. Dieser Anstieg beruht im Wesentlichen auf der verbesserten Ertragslage, die zu einem entsprechenden Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern führte. Das Anlagevermögen verringerte sich, im Wesentlichen bedingt durch planmäßige Abschreibungen, von 44,9 Mio. € auf 42,3 Mio. €. Im Umlaufvermögen resultiert der Anstieg um 15,4 Mio. € auf 101,5 Mio. € vor allem aus der Erhöhung der liquiden Mittel um 5,4 Mio. € und dem stichtagsbedingten Anstieg der Forderungen im Verbundbereich um 7,6 Mio. € auf 40,0 Mio. €. Auf der Passivseite verminderten sich die Pensionsrückstellungen, auch bedingt durch die leicht gestiegenen Abzinsungssätze, um 0,5 Mio. € auf 22,3 Mio. €. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich aufgrund höherer Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Insgesamt stiegen die Verbindlichkeiten um 13,6 Mio. € auf 55,6 Mio. € an. Die Eigenkapitalquote betrug zum Jahresende 25 % (31.12.2015: 27 %). Da der Gewinn des Jahres bei einer OHG unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen wird, ist diese Quote nicht mit Kapitalgesellschaften vergleichbar. Unter Einbeziehung des Jahresgewinns ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 42 % (31.12.2015: 38 %). Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenmittel und langfristige Rückstellungen gedeckt. Personal Im Jahr 2016 wurden die 2015 eingeleiteten Maßnahmen aus der konzernweiten Optimierungsinitiative "BEAT" weiter umgesetzt und führten zu Personalkosteneinsparungen. Obwohl das Thema "Arbeitssicherheit" gerade im Produktionsbereich seit einigen Jahren besonders intensiv verfolgt wird, gelang es leider nicht, die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle zu senken. Insgesamt kam es im Jahr 2016 zu 11 meldepflichtigen Arbeitsunfällen und daraus resultierend zu 2.367,7 aufgelaufenen Ausfallstunden. Die Krankenquote ist mit 5,4 % im Vergleich zum Vorjahreswert geringfügig gesunken. Umwelt ROCKWOOL Dämmstoffe gehören zu den wenigen Industrieprodukten, die deutlich mehr Energie einsparen als zu ihrer Herstellung benötigt wird. Sie tragen in breitem Umfang zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz - einer volkswirtschaftlich und gesellschaftspolitisch überaus wichtigen Aufgabe - bei. Die Produktionsstätten werden den deutschen Umweltschutzgesetzen, Vorschriften und Genehmigungsauflagen in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden gerecht. Die Entwicklung der CO 2-Emissionsrechte ist wegen gesunkener Zuteilung leicht negativ, das Guthaben an Emissionsrechten ist leicht gesunken. Allerdings ergeben sich aus den Vorjahren noch ausreichende Guthaben, sodass bis zum Ende der aktuellen Handelsperiode im Jahr 2020 bei gleichbleibender Produktion ein Überschuss an Emissionszertifikaten erwartet wird. ROCKWOOL Dämmstoffe selbst tragen in hohem Maß zur Reduzierung von CO 2-Emissionen bei. Das im Jahr 2013 zertifizierte Energiemanagementsystem nach ISO 50001 wurde 2016 erfolgreich weitergeführt. Damit ist eine wesentliche Grundlage für zukünftige Rückerstattungen der Stromsteuer nach § 10 StromStG (Spitzenausgleich) geschaffen. Geschäftsverlauf 2016 und Gesamtaussage Die sich stabilisierende Marktentwicklung mit positiven Tendenzen führte zu gestiegenen Absatz- und Umsatzzahlen. Nach einem etwas schwächeren Ergebnis im Jahr 2015 konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss von 24,6 Mio. € wieder ein gutes Ergebnis erreicht werden. III. PrognoseberichtDie Entwicklung im Wohnungsbau sowie im Nichtwohnungsbau wird derzeit positiv eingeschätzt. Grundsätzlich sorgen das geringe Zinsniveau, die anhaltend gute Kaufkraft der Privathaushalte und die Aussicht auf ein weiterhin steigendes Bruttoinlandsprodukt für ein gutes Investitionsklima im Bauhauptgewerbe. Bestätigt wird dies durch den ifo-Index, der zum Jahresende auf ein Rekordniveau gestiegen ist. Die prognostizierte Trendwende im Nichtwohnbau ist 2016 eingetreten. Unternehmen haben ihre Investitionsausgaben aufgrund steigender Kapazitätsauslastungen ausgeweitet. Darüber hinaus zeigen sowohl die Baugenehmigungszahlen als auch die Prognosen für Fertigstellungen einen positiven Trend für 2017. Dies beinhaltet auch Impulse aus dem öffentlichen Bau. Daher wird erwartet, dass der Dämmstoffmarkt sich auch 2017 positiv entwickeln wird, die Verarbeiterkapazität sich allerdings begrenzend auf das Wachstum auswirken könnte. Darüber hinaus besteht weiterhin Verunsicherung im Markt für Fassadendämmung, die durch die mediale Berichterstattung über Probleme der Dämmung mit Nicht-Mineralwoll-Produkten ausgelöst wurde, jedoch zu einem Anstieg der eigenen Absätze führte. Insgesamt wird für den gesamten Dämmstoffmarkt ein leichtes Marktwachstum erwartet. Für 2017 planen wir Preissteigerungen, um die ergebnisbelastenden Inflationseffekte kompensieren zu können. Am Beschaffungsmarkt werden grundsätzlich keine Engpässe für die benötigten Materialien, Rohstoffe und Energien gesehen. Bei den Rohstoffpreisen wird von einem höheren Niveau im Jahr 2017 ausgegangen. Nach den derzeitigen Produktionsplanungen werden für 2017 keine CO 2-Emissionsrechte hinzugekauft werden müssen. Für das Jahr 2017 rechnen wir aufgrund weiterer Marktanteilssteigerungen, die unter anderem durch Marketingaktivitäten unterstützt werden, sowie geplanter Preiserhöhungen mit einem Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich. Hinzu kommt die Umsetzung von weiteren Effizienzsteigerungsmaßnahmen, sodass wir einen zufriedenstellenden Jahresüberschuss auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2016 erwarten. IV. Chancen- und RisikoberichtWesentliche Risiken Es bestehen folgende wesentliche Risiken für unsere Gesellschaft: Der Markt für Dämmstoffe ist hart durch Anbieter verschiedenartiger Produkte umkämpft. Der Gesamtmarkt ist zudem stark abhängig von der Gesetzgebung zur energetischen Sanierung. Die Förderung von energetischer Sanierung über Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen oder Sonderabschreibungsmöglichkeiten birgt Chancen für unsere Gesellschaft, ein Zurückführen dieser Förderung ist auf der anderen Seite mit Umsatzrisiken verbunden. Grundsätzlich stellt ein möglicher Anstieg von Energiekosten zunächst aufgrund steigender Produktionskosten ein Risiko dar. Andererseits führen steigende Energiekosten zu einem stärkeren Bedarf an energetischer Sanierung, sodass steigende Energiekosten auch zu steigenden Umsatzerlösen bei unserer Gesellschaft führen. Bei der Versorgung mit Rohstoffen und Investitionsgütern ist unsere Gesellschaft auf Fremdanbieter angewiesen. Diese Einbeziehung Dritter reduziert unsere Einflussmöglichkeiten auf Produktivität, Qualitätssicherung, Liefertermine und Kosten. Ein potenzielles Risiko für die Ergebnisse ist das schwankende Preisniveau auf den Rohstoffmärkten. Diesen Risiken begegnen wir durch intensive Marktbeobachtung, Zusammenarbeit im Bereich der Beschaffung mit dem Konzern sowie langfristige Lieferverträge und Überwachung der gesamten Lieferkette. Auf der Absatzseite ist unsere Gesellschaft nicht abhängig von einzelnen Kunden. Eine mögliche finanzielle Schieflage von größeren Kunden könnte jedoch mit signifikanten Umsatzeinbußen verbunden sein. Da sowohl der Einkauf von Rohstoffen als auch die Fakturierung an Kunden im Wesentlichen in Euro erfolgen, ist unsere Gesellschaft nur im begrenzten Maß Währungskursrisiken ausgesetzt. Wesentliche Chancen Wie oben bereits dargestellt, ergeben sich wesentliche Chancen aus der staatlichen Förderung von energetischer Sanierung sowie aus einem ständig wachsenden Bewusstsein der Bevölkerung für energieeffizientes Bauen respektive energetische Sanierung. Dieses führt zu einem Wachstum im Dämmstoffmarkt. Daneben führen niedrige Zinssätze und das positive Konsumklima zu einem guten Umfeld in der Baubranche, sodass unsere Gesellschaft auch weiterhin ein großes Umsatzpotenzial besitzt. Aus den Diskussionen um die Brennbarkeit bestimmter Dämmstoffe resultiert die Chance, dass vermehrt Kunden zu den nichtbrennbaren ROCKWOOL Produkten greifen.
Gladbeck, 14. März 2017 Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. KG Christmann Meevis Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
*) 2015 angepasst an den geänderten Ausweis nach BilRUG HR A 1995 Amtsgericht Gelsenkirchen Anhang für das Geschäftsjahr 2016FormwechselDie Gesellschafterversammlung vom 24.02.2017 hat beschlossen, die Gesellschaft formwechselnd gemäß §§ 190 ff UmwG unter Wahrung ihrer Identität in eine Kommanditgesellschaft mit der Firma "Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. KG" umzuwandeln. Während die ROCKWOOL Beteiligungs GmbH ihre Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin beibehält (Komplementärin), wird die Haftung der ROCKWOOL.com GmbH ab dem 28.02.2017 auf den Betrag in Höhe von € 118.000,00 als Vermögenseinlage beschränkt (Kommanditistin). Die Eintragung der Umfirmierung ins Handelsregister erfolgte am 09.03.2017. Mit Datum vom 10.03.2017 hat die ROCKWOOL Beteiligungs GmbH als Treugeberin mit der ROCKWOOL Verwaltungs GmbH, Gladbeck, als Treuhänderin einen Abtretungs- und Treuhandvertrag abgeschlossen, nach dem die ROCKWOOL Beteiligungs GmbH der ROCKWOOL Verwaltungs GmbH einen Kapitalanteil in Höhe von 0,01 % am Festkapital der Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. KG treuhänderisch überträgt. Die Gesellschafterversammlung vom gleichen Tage hat der Übertragung zugestimmt. Zudem wurde dem Eintritt der ROCKWOOL Verwaltungs GmbH als weitere Kommanditistin in die Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. KG zugestimmt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAuf den Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurden die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches gemäß § 264a Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 3 HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt. Die Gesellschaft hat im Jahresabschluss zum 31.12.2016 erstmalig die Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes angewendet. In diesem Zusammenhang wurde der Ausweis der Erträge aus verschiedenen konzerninternen Umsatzerlösen geändert, die nunmehr in den Umsatzerlösen statt in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst und Erträge in Höhe von TEUR 11.495 in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Daneben wurde die Darstellung des Anlagespiegels an die geänderten gesetzlichen Regelungen angepasst und die Ereignisse nach dem Bilanzstichtag nunmehr im Anhang statt im Lagebericht dargestellt. Im Einzelnen werden darüber hinaus folgende Grundsätze angewendet: Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagevermögen Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Für bis zum Ende des Geschäftsjahres 2009 zugegangene Vermögensgegenstände werden die Abschreibungen im Einklang mit steuerlichen Vorschriften, teils nach der linearen und teils nach der degressiven Methode, ermittelt. Alle später zugegangenen Anlagegüter werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Soweit die nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelten Werte der Gegenstände des Anlagevermögens über dem Wert liegen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird diesem Sachverhalt durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG wird aus Vereinfachungsgründen im Jahr der Anschaffung auch in der Handelsbilanz ein Sammelposten gebildet, der entsprechend den steuerlichen Regelungen abgeschrieben wird. Umlaufvermögen Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Marktwert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt zu Durchschnittspreisen. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren Marktwert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkten Fertigungslohn- und Materialkosten, Sonderkosten der Fertigung, Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Für überalterte und ungängige Vorräte werden ausreichende Wertabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen werden erkennbare Risiken durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt. Sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Soweit Wertberichtigungen erforderlich sind, werden diese abgesetzt. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen werden anhand versicherungsmathematischer Gutachten nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf Basis der Heubeck-Sterbetafeln (RT 2005 G) ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 4,0 % angesetzt. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,0 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,5 % angesetzt. Die Fluktuation wurde je nach Alter mit 0 bis 8 % berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in dem Umfange gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zusätzlich werden Rückstellungen für im Geschäftsjahr unterlassene Instandhaltungsaufwendungen berücksichtigt, die in dem folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zum JahresabschlussErläuterungen zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens
Latente Steuern Die latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 15,5 % (2015: 15,1%) zugrunde gelegt. Da auf Ebene der Personenhandelsgesellschaft nur Gewerbesteuerpflicht besteht, wurden nur für die Gewerbesteuer die Steuerlatenzen angegeben. Rückstellungen Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 2.427 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen kundenbezogene Rückstellungen, Lizenzgebühren und personalbezogene Rückstellungen. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Forderungen gegen / Verbindlichkeiten gegenüber verbundene(n) Unternehmen Die Posten enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.553.712 EUR (31.12.2015: 5.795.785 EUR) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.891.300 EUR (31.12.2015: 4.916.819 EUR). Zum 31. Dezember 2016 bestanden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0 EUR (31.12.2015: 0 EUR) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 24.591.869 EUR (31.12.2015: 14.726.701 EUR). Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Dämmstoffen und werden im Wesentlichen im Inland getätigt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1.374 TEUR. Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse belaufen sich auf 8 TEUR. Steuern vom Ertrag Die Steuern vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Periodenfremde Posten Das periodenfremde Ergebnis beläuft sich auf + 1.281 TEUR (2015: + 1.263 TEUR) und resultiert mit 1.374 TEUR aus den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (2015: 266 TEUR) sowie mit 93 TEUR aus sonstigen periodenfremden Effekten. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne in Höhe von 0 TEUR (2015: 0 TEUR) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von 1 TEUR (2015: 3 TEUR). Honorare des Abschlussprüfers
Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Miet- und Leasingverträge betreffen überwiegend Gabelstapler u.ä. in der Produktion und Firmen-PKWs in der Verwaltung. Die Leasingverträge schließen die Wartung ein und vereinfachen die administrative Abwicklung. Haftungsverhältnisse Bankguthaben bei einer niederländischen Bank dienen als Sicherheit für Kredite, die diese Bank an andere Konzernunternehmen ausgereicht hat. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme halten wir aufgrund der wirtschaftlichen Lage des Gesamtkonzerns für äußerst gering. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Gesellschafter waren zum 31.12.2016 die ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, Gladbeck, (Stammkapital 9.300 TEUR) und die ROCKWOOL.com GmbH, Gladbeck (Stammkapital 25 TEUR). Alleinige Gesellschafterin der ROCKWOOL Beteiligungs GmbH ist ROCKWOOL International A/S, Hedehusene, Dänemark, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist im Internet unter www.rockwool.com und am Sitz der ROCKWOOL Beteiligungs GmbH erhältlich. Zu den gesellschaftsrechtlichen Veränderungen nach dem Bilanzstichtag und den Eintritt der ROCKWOOL Verwaltungs GmbH, Gladbeck, (Stammkapital 25 TEUR) als Kommanditistin in die Gesellschaft verweisen wir auf die Ausführungen in der Einleitung zu diesem Anhang. Geschäftsführung Die Geschäftsführung obliegt ausschließlich der ROCKWOOL Beteiligungs GmbH. Geschäftsführer der ROCKWOOL Beteiligungs GmbH waren im Geschäftsjahr 2016: Volker Christmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Robert Meevis, Kaufmännischer Geschäftsführer Aufwendungen für Organe Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen sind zum 31. Dezember 2016 insgesamt 5.653 TEUR für Pensionsverpflichtungen zurückgestellt worden. Für diesen Personenkreis wurden im Geschäftsjahr 738.694 EUR für laufende Pensionszahlungen und ähnliche Bezüge aufgewendet. Arbeitnehmer Durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter während des Jahres 2016:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Zur Optimierung der Gesellschaftsstruktur ist vorgesehen, den Verwaltungs- und Vertriebsbereich auf eine gesonderte Gesellschaft zu übertragen. Ansonsten traten nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ein. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 24.542 wurde entsprechend der gesellschaftsvertraglichen Regelungen den Gesellschafterkonten gutgeschrieben.
Gladbeck, 14. März 2017 Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. KG Christmann Meevis Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. KG (vormals Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG), Gladbeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin der Gesellschaft sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 14. März 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Harald Wimmer, Wirtschaftsprüfer ppa. Tobias Baltes, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde am 14.03.2017 festgestellt. |
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