SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG - Solarpark III
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silas Dr. Aslan seit 24.2.2025 | Prokura |
Marcel Böttner seit 11.7.2023 | Geschäftsführer |
Patrick Christian Slapschi seit 1.10.2018 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SWK-NOVATEC GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gesellschaftsrechtliche Situation Die Gesellschaft wurde mit notarieller Beurkundung am 16. April 2009 gegründet. Zweck der Gesellschaft ist die Planung, Realisierung und der Betrieb von Wärmeerzeugungs- und Wärmeversorgungsanlagen auf Basis innovativer Versorgungskonzepte im Bereich regenerativer Energien und die Erbringung der damit zusammenhängenden Dienstleistungen sowie die Entwicklung, Planung und Realisierung von innovativen Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Versorgungskonzepten - insbesondere im Bereich regenerativer Energien - im Umfeld der Gesellschafter. Mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 11. Dezember 2014 hat die Stadtwerke Karlsruhe GmbH den Geschäftsanteil der NOVATEC Verwaltungs-GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2015 übernommen und ist nunmehr alleiniger Gesellschafter der SWK-NOVATEC GmbH. Mit Wirkung ab 1. Januar 2019 erfolgte der Abschluss eines Gewinnabführungsvertrags zwischen der Gesellschaft und der alleinigen Gesellschafterin Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023 Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe von T€ 570 (Vj. T€ 434), der auf Grund des mit Wirkung ab 1. Januar 2019 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags vollständig von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH übernommen wird. Das von der Gesellschaft für 2023 erwartete negative Jahresergebnis vor Verlustübernahme betrug T€ 626. Die Ergebnisverringerung gegenüber dem Vorjahr (T€ 136) beruht im Wesentlichen auf gestiegenen Personalaufwendungen (+ T€ 180) im Zuge der Ausweitung der Tätigkeit im Rahmen eines Kooperationsvertrages zu Innovationsprojekten mit regionalen Energieversorgern. Gegenläufig reduzierten sich die Materialaufwendungen (- T€ 80). Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage zeigt eine gegenüber dem Vorjahreswert um T€ 106 von T€ 484 auf T€ 590 gestiegene Bilanzsumme. Durch die Zunahme der Bilanzsumme bei nunmehr auf Grund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags unverändertem Eigenkapital verringerte sich die Eigenkapitalquote von 5,2 % im Vorjahr auf nun 4,2 %. Aktivisch beruht der Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen auf gestiegenen Forderungen gegenüber der alleinigen Gesellschafterin SWK aus der Verlustübernahme (T€ 570; Vj. T€ 439). Passivisch war insbesondere eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Karlsruhe (T€ 522; Vj. T€ 419) durch die stärkere Inanspruchnahme des Cashpools zu verzeichnen. Die Liquidität der Gesellschaft ist über die zur Verfügung stehenden flüssigen Mittel aus dem Cashpool mit der Stadt Karlsruhe gesichert. Chancen und Risiken Aufgrund der überschaubaren gesellschaftsrechtlichen Struktur sowie des geringen Geschäftsumfangs bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken aus der Geschäftstätigkeit der SWK-NOVATEC GmbH. Die Gesellschaft bedient sich zur Sicherstellung effizienter und qualifizierter Abläufe der Mitarbeiter der Stadtwerke Karlsruhe GmbH sowie eines externen Datenschutzbeauftragten. Das Jahr 2023 stand im Zeichen des weiteren Ausbaus der Innovationskooperation. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenarbeit der SWK-NOVATEC mit regionalen Energieversorgern. Im Rahmen der Kooperation werden Innovationsprojekte gemeinsam identifiziert und umgesetzt, um Synergiepotenziale zu heben. Ausblick und künftige Entwicklung Die SWK-NOVATEC GmbH gliedert ihre Aufgaben in die drei Schwerpunkte Innovationsmangement, Produktmanagement und Digitalisierung/Automatisierung. In den Bereich Innovationsmanagement fallen das Aufnehmen externer Impulse (Trendscouting, StartUp-Scouting, Networking) sowie die Konzeption und Umsetzung von Produkt- und Prozessinnovationen. Unter Produktmanagement fällt die weitere Ausgestaltung und ggf. Betreuung von erfolgreich getesteten Prototypen. Im Bereich Digitalisierung/Automatisierung werden Effizienzpotenziale neuer Softwarelösungen (Robotic Process Automation, Workflow Management Tools, KI-Anwendungen) evaluiert. Konkret werden in 2024 die bereits initiierten Themen "Drohnen-Hub", "PV-Geschäftsmodelle", "Dynamische Stromtarife" und "Generative KI" weiter ausgearbeitet. Im Bereich des Drohnen-Hubs wird ein Kompetenz-Zentrum rund um den Drohneneinsatz in der Energiewirtschaft aufgebaut. Neben verschiedenen Schulungsangeboten steht die reale Erprobung verschiedener Anwendungsfälle (PV-Monitoring, Fernwärme-Leckageerkennung, Vermessung) im Vordergrund. Unter dem Überbegriff PV-Geschäftsmodelle werden verschiedene Ansätze zusammengefasst, die Alternativen zur klassischen Einspeisevergütung darstellen. Dazu gehören u.a. verschiedene Formen von Power Purchase Agreements (PPAs). Power Purchase Agreements umfassen langfristige (Öko-)Stromverträge für Großkunden, die einen konkreten Bezug zur stromproduzierenden Anlage herstellen. Dynamische Stromtarife, die sich direkt am Börsenpreis orientieren, werden durch den Gesetzgeber vorgeschrieben. Gleichzeitig bieten sie eine Chance für Energieversorger, neue Geschäftsmodelle im Kerngeschäft "Commodity-Vertrieb Strom" aufzusetzen. Gerade für Kunden mit größeren flexiblen Verbrauchseinheiten (bspw. Elektroautos) werden dynamische Tarife zunehmend attraktiv. Das Thema Generative KI umfasst eine Vielzahl neu entstandener Software Anwendungen wie ChatGPT, Bard oder midjourney. Die Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten werden evaluiert und eine unternehmensweite Nutzung im Hinblick auf Datenschutz und IT-Sicherheit geprüft. Um den Übergang der Produktinnovationen in den operativen Vertrieb bei den Stadtwerken Karlsruhe oder anderen Kooperationspartnern zu vereinfachen, hat die SWK-NOVATEC in 2023 ein strukturiertes Produktmanagement für neu entwickelte Produkte aufgebaut. Dies umfasst alle Tätigkeiten von der Marktanalyse über Produktentwicklung, Produkteinführung und Produktbetreuung über den gesamten Lebenszyklus. Nach der Startphase können diese Leistungen in 2024 auch als Dienstleistung angeboten werden. Die Gesellschaft erwartet im kommenden Geschäftsjahr 2024 ein negatives Jahresergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von T€ 760.
Karlsruhe, den 28. März 2024 Der Geschäftsführer: Marcel Böttner Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die SWK-NOVATEC GmbH, Daxlander Straße 72, 76185 Karlsruhe, hat ihren Sitz in Karlsruhe und ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 706974 in das Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Gemäß Gesellschaftsvertrag gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten erfasst und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bilanziert. Im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung wird erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen durch die sonstigen Rückstellungen Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen im Wesentlichen den Verlustausgleichsanspruch. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital wird vollständig durch die Stadtwerke Karlsruhe GmbH gehalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die voraussichtlichen Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses 2023 T€ 5 (Vj. T€ 5) sowie Vorsorgebeträge für Personalaufwendungen T€ 18 (Vj. T€ 2). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Karlsruhe betreffen im Wesentlichen Finanzverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Latente Steuern gemäß § 274 HGB Die Gesellschaft ist Organgesellschaft der Organträgerin Stadtwerke Karlsruhe GmbH und diese wiederum Organgesellschaft der Organträgerin KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH. In diesem Fall sind latente Steuern auf Grund von unterschiedlichen Wertansätzen bei der Organgesellschaft im Abschluss des Organträgers als Steuersubjekt zu berücksichtigen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 176 (Vj. T€ 176) aus einem Geschäftsbesorgungsvertrag (T€ 175) gegenüber der Gesellschafterin sowie aus Leasingverpflichtungen. Das Bestellobligo zum Bilanzstichtag beläuft sich auf T€ 62. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen mit T€ 84 (Vj. T€ 120) Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen gegenüber der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Verwaltungskostenbeiträge. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung T€ 5 (Vj. T€ 5). Weitere Prüfungs- und Beratungsleistungen wurden nicht erbracht. Sonstige Angaben Der Abschluss der SWK-NOVATEC GmbH wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Karlsruhe, einbezogen. Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH erstellt einen (Teil-) Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, der in den Konzernabschluss der KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH, einbezogen wird. Eine Verpflichtung zur Aufstellung dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts besteht nicht, da die KVVH in ihrer Eigenschaft als Konzernholding zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten Kreis der Unternehmen mit befreiender Wirkung für die Stadtwerke Karlsruhe GmbH erstellt. Der Konzernabschluss der KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Nach Abschluss eines Gewinnabführungsvertrags zwischen Stadtwerke Karlsruhe GmbH und der Gesellschaft mit Wirkung ab 1. Januar 2019 erfolgt die Abführung des vollständigen Jahresergebnisses an die Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Der Einzelabschluss der Gesellschaft wird ebenfalls im Unternehmensregister veröffentlicht. Personalverhältnisse Im Jahresdurchschnitt waren 5 Mitarbeiter*innen (Vj. 4 Mitarbeiter*innen) beschäftigt.
Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag liegen aus heutiger Sicht keine weiteren Vorgänge von wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vor. Organe der SWK-NOVATEC GmbH Geschäftsführung Dipl.-Kaufmann Andreas Hallwachs (bis 31.12.2023) M. Sc. Marcel Böttner (ab 01.04.2023) Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.
Karlsruhe, den 28. März 2024 Der Geschäftsführer: M. Sc. Marcel Böttner Anlagennachweis für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SWK-NOVATEC GmbH, Karlsruhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SWK-NOVATEC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWK-NOVATEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 12. April 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Daniel Deutsch, Wirtschaftsprüfer Susanne Blaesius, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses 2023: Der Jahresabschluss wurde gemäß § 42 a GmbHG in der Gesellschafterversammlung vom 23. April 2024 festgestellt. |
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