Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 706974
Eingetragen
22.6.2009
Branche
Wärme- und KältehandelElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungHerstellung von Solarwärmekollektoren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Planung, Realisierung und der Betrieb von Wärmeerzeugungs - und Wärmeversorgungsanlagen auf Basis innovativer Versorgungskonzepte im Bereich regenerativer Energien und die Erbringung der damit zusammenhängenden Dienstleistungen sowie die Entwicklung, Planung und Realisierung von innovativen Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Versorgungskonzepten - insbesondere im Bereich regenerativer Energien - im Umfeld der Gesellschafter.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Silas Dr. Aslan
seit 24.2.2025
Prokura
Marcel Böttner
seit 11.7.2023
Geschäftsführer
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SWK-NOVATEC GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gesellschaftsrechtliche Situation

Die Gesellschaft wurde mit notarieller Beurkundung am 16. April 2009 gegründet. Zweck der Gesellschaft ist die Planung, Realisierung und der Betrieb von Wärmeerzeugungs- und Wärmeversorgungsanlagen auf Basis innovativer Versorgungskonzepte im Bereich regenerativer Energien und die Erbringung der damit zusammenhängenden Dienstleistungen sowie die Entwicklung, Planung und Realisierung von innovativen Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Versorgungskonzepten - insbesondere im Bereich regenerativer Energien - im Umfeld der Gesellschafter.

Mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 11. Dezember 2014 hat die Stadtwerke Karlsruhe GmbH den Geschäftsanteil der NOVATEC Verwaltungs-GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2015 übernommen und ist nunmehr alleiniger Gesellschafter der SWK-NOVATEC GmbH.

Mit Wirkung ab 1. Januar 2019 erfolgte der Abschluss eines Gewinnabführungsvertrags zwischen der Gesellschaft und der alleinigen Gesellschafterin Stadtwerke Karlsruhe GmbH.

Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe von T€ 570 (Vj. T€ 434), der auf Grund des mit Wirkung ab 1. Januar 2019 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags vollständig von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH übernommen wird. Das von der Gesellschaft für 2023 erwartete negative Jahresergebnis vor Verlustübernahme betrug T€ 626. Die Ergebnisverringerung gegenüber dem Vorjahr (T€ 136) beruht im Wesentlichen auf gestiegenen Personalaufwendungen (+ T€ 180) im Zuge der Ausweitung der Tätigkeit im Rahmen eines Kooperationsvertrages zu Innovationsprojekten mit regionalen Energieversorgern. Gegenläufig reduzierten sich die Materialaufwendungen (- T€ 80).

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage zeigt eine gegenüber dem Vorjahreswert um T€ 106 von T€ 484 auf T€ 590 gestiegene Bilanzsumme. Durch die Zunahme der Bilanzsumme bei nunmehr auf Grund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags unverändertem Eigenkapital verringerte sich die Eigenkapitalquote von 5,2 % im Vorjahr auf nun 4,2 %. Aktivisch beruht der Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen auf gestiegenen Forderungen gegenüber der alleinigen Gesellschafterin SWK aus der Verlustübernahme (T€ 570; Vj. T€ 439). Passivisch war insbesondere eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Karlsruhe (T€ 522; Vj. T€ 419) durch die stärkere Inanspruchnahme des Cashpools zu verzeichnen.

Die Liquidität der Gesellschaft ist über die zur Verfügung stehenden flüssigen Mittel aus dem Cashpool mit der Stadt Karlsruhe gesichert.

Chancen und Risiken

Aufgrund der überschaubaren gesellschaftsrechtlichen Struktur sowie des geringen Geschäftsumfangs bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken aus der Geschäftstätigkeit der SWK-NOVATEC GmbH. Die Gesellschaft bedient sich zur Sicherstellung effizienter und qualifizierter Abläufe der Mitarbeiter der Stadtwerke Karlsruhe GmbH sowie eines externen Datenschutzbeauftragten.

Das Jahr 2023 stand im Zeichen des weiteren Ausbaus der Innovationskooperation. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenarbeit der SWK-NOVATEC mit regionalen Energieversorgern. Im Rahmen der Kooperation werden Innovationsprojekte gemeinsam identifiziert und umgesetzt, um Synergiepotenziale zu heben.

Ausblick und künftige Entwicklung

Die SWK-NOVATEC GmbH gliedert ihre Aufgaben in die drei Schwerpunkte Innovationsmangement, Produktmanagement und Digitalisierung/Automatisierung. In den Bereich Innovationsmanagement fallen das Aufnehmen externer Impulse (Trendscouting, StartUp-Scouting, Networking) sowie die Konzeption und Umsetzung von Produkt- und Prozessinnovationen. Unter Produktmanagement fällt die weitere Ausgestaltung und ggf. Betreuung von erfolgreich getesteten Prototypen. Im Bereich Digitalisierung/Automatisierung werden Effizienzpotenziale neuer Softwarelösungen (Robotic Process Automation, Workflow Management Tools, KI-Anwendungen) evaluiert.

Konkret werden in 2024 die bereits initiierten Themen "Drohnen-Hub", "PV-Geschäftsmodelle", "Dynamische Stromtarife" und "Generative KI" weiter ausgearbeitet. Im Bereich des Drohnen-Hubs wird ein Kompetenz-Zentrum rund um den Drohneneinsatz in der Energiewirtschaft aufgebaut. Neben verschiedenen Schulungsangeboten steht die reale Erprobung verschiedener Anwendungsfälle (PV-Monitoring, Fernwärme-Leckageerkennung, Vermessung) im Vordergrund. Unter dem Überbegriff PV-Geschäftsmodelle werden verschiedene Ansätze zusammengefasst, die Alternativen zur klassischen Einspeisevergütung darstellen. Dazu gehören u.a. verschiedene Formen von Power Purchase Agreements (PPAs). Power Purchase Agreements umfassen langfristige (Öko-)Stromverträge für Großkunden, die einen konkreten Bezug zur stromproduzierenden Anlage herstellen. Dynamische Stromtarife, die sich direkt am Börsenpreis orientieren, werden durch den Gesetzgeber vorgeschrieben. Gleichzeitig bieten sie eine Chance für Energieversorger, neue Geschäftsmodelle im Kerngeschäft "Commodity-Vertrieb Strom" aufzusetzen. Gerade für Kunden mit größeren flexiblen Verbrauchseinheiten (bspw. Elektroautos) werden dynamische Tarife zunehmend attraktiv. Das Thema Generative KI umfasst eine Vielzahl neu entstandener Software Anwendungen wie ChatGPT, Bard oder midjourney. Die Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten werden evaluiert und eine unternehmensweite Nutzung im Hinblick auf Datenschutz und IT-Sicherheit geprüft.

Um den Übergang der Produktinnovationen in den operativen Vertrieb bei den Stadtwerken Karlsruhe oder anderen Kooperationspartnern zu vereinfachen, hat die SWK-NOVATEC in 2023 ein strukturiertes Produktmanagement für neu entwickelte Produkte aufgebaut. Dies umfasst alle Tätigkeiten von der Marktanalyse über Produktentwicklung, Produkteinführung und Produktbetreuung über den gesamten Lebenszyklus. Nach der Startphase können diese Leistungen in 2024 auch als Dienstleistung angeboten werden.

Die Gesellschaft erwartet im kommenden Geschäftsjahr 2024 ein negatives Jahresergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von T€ 760.

 

Karlsruhe, den 28. März 2024

Der Geschäftsführer:

Marcel Böttner

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.003,00 0,00
II. Sachanlagen 164,00 567,00
6.167,00 567,00
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.720,25 44.160,75
2. Forderungen gegen Gesellschafter 569.606,53 439.310,01
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 84,68
584.326,78 483.555,44
590.493,78 484.122,44

Passivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 25.741,00 6.610,00
25.741,00 6.610,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31,04 404,51
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 634,72 20.629,33
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Karlsruhe 521.895,90 419.331,21
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 11.968,62 8.125,67
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.222,50 4.021,72
davon aus Steuern € 5.222,50 (Vj. € 4.021,72)
539.752,78 452.512,44
590.493,78 484.122,44

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2023 2022
1. Umsatzerlöse 295.665,01 320.009,53
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.229,70 485,96
296.894,71 320.495,49
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 162,40 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 198.427,59 278.864,53
198.589,99 278.864,53
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 365.908,98 219.700,55
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 81.231,05 47.411,62
447.140,03 267.112,17
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 505,00 2.182,72
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 212.571,75 212.241,69
858.806,77 760.401,11
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.679,12 9.315,32
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.227,94 2.382,10
9. Ergebnis nach Steuern -569.460,88 -432.972,40
10. Sonstige Steuern 145,65 480,24
11. Ergebnis vor Verlustübernahme -569.606,53 -433.452,64
12. Erträge aus Verlustübernahme 569.606,53 433.452,64
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag (+/-) 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die SWK-NOVATEC GmbH, Daxlander Straße 72, 76185 Karlsruhe, hat ihren Sitz in Karlsruhe und ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 706974 in das Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Gemäß Gesellschaftsvertrag gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten erfasst und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bilanziert.

Im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung wird erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen durch die sonstigen Rückstellungen Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen im Wesentlichen den Verlustausgleichsanspruch.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital wird vollständig durch die Stadtwerke Karlsruhe GmbH gehalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die voraussichtlichen Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses 2023 T€ 5 (Vj. T€ 5) sowie Vorsorgebeträge für Personalaufwendungen T€ 18 (Vj. T€ 2).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Karlsruhe betreffen im Wesentlichen Finanzverbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Latente Steuern gemäß § 274 HGB

Die Gesellschaft ist Organgesellschaft der Organträgerin Stadtwerke Karlsruhe GmbH und diese wiederum Organgesellschaft der Organträgerin KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH. In diesem Fall sind latente Steuern auf Grund von unterschiedlichen Wertansätzen bei der Organgesellschaft im Abschluss des Organträgers als Steuersubjekt zu berücksichtigen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 176 (Vj. T€ 176) aus einem Geschäftsbesorgungsvertrag (T€ 175) gegenüber der Gesellschafterin sowie aus Leasingverpflichtungen.

Das Bestellobligo zum Bilanzstichtag beläuft sich auf T€ 62.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen mit T€ 84 (Vj. T€ 120) Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen gegenüber der Stadtwerke Karlsruhe GmbH.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Verwaltungskostenbeiträge.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung T€ 5 (Vj. T€ 5). Weitere Prüfungs- und Beratungsleistungen wurden nicht erbracht.

Sonstige Angaben

Der Abschluss der SWK-NOVATEC GmbH wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Karlsruhe, einbezogen.

Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH erstellt einen (Teil-) Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, der in den Konzernabschluss der KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH, einbezogen wird. Eine Verpflichtung zur Aufstellung dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts besteht nicht, da die KVVH in ihrer Eigenschaft als Konzernholding zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten Kreis der Unternehmen mit befreiender Wirkung für die Stadtwerke Karlsruhe GmbH erstellt. Der Konzernabschluss der KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Nach Abschluss eines Gewinnabführungsvertrags zwischen Stadtwerke Karlsruhe GmbH und der Gesellschaft mit Wirkung ab 1. Januar 2019 erfolgt die Abführung des vollständigen Jahresergebnisses an die Stadtwerke Karlsruhe GmbH.

Der Einzelabschluss der Gesellschaft wird ebenfalls im Unternehmensregister veröffentlicht.

Personalverhältnisse

Im Jahresdurchschnitt waren 5 Mitarbeiter*innen (Vj. 4 Mitarbeiter*innen) beschäftigt.

2023 2022
Angestellte 5 4
5 4

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag liegen aus heutiger Sicht keine weiteren Vorgänge von wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vor.

Organe der SWK-NOVATEC GmbH

Geschäftsführung

Dipl.-Kaufmann Andreas Hallwachs (bis 31.12.2023)

M. Sc. Marcel Böttner (ab 01.04.2023)

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

 

Karlsruhe, den 28. März 2024

Der Geschäftsführer:

M. Sc. Marcel Böttner

Anlagennachweis für das Geschäftsjahr 2023

Posten des Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anlagevermögens Anfangsstand 01.01.2023 Zugang + Abgang - Umbuchungen +/- Endstand 31.12.2023
1 2 3 4 5 6
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 6.400,00 6.105,00 0,00 0,00 12.505,00
6.400,00 6.105,00 0,00 0,00 12.505,00
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.547,48 0,00 0,00 0,00 2.547,48
2.547,48 0,00 0,00 0,00 2.547,48
8.947,48 6.105,00 0,00 0,00 15.052,48
Posten des Abschreibungen
Anlagevermögens Anfangsstand 01.01.2023 Abschreibungen im Geschäftsjahr + angesammelte Abschreibungen auf die in Spalte 4 ausgewiesenen Abgänge - Umbuchungen +/- Endstand 31.12.2023
1 7 8 9 10 11
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 6.400,00 102,00 0,00 0,00 6.502,00
6.400,00 102,00 0,00 0,00 6.502,00
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.980,48 403,00 0,00 0,00 2.383,48
1.980,48 403,00 0,00 0,00 2.383,48
8.380,48 505,00 0,00 0,00 8.885,48
Posten des Restbuchwerte am Ende des Geschäftsjahres Restbuchwerte am Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres
Anlagevermögens
1 12 13
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 6.003,00 0,00
6.003,00 0,00
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 164,00 567,00
164,00 567,00
6.167,00 567,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SWK-NOVATEC GmbH, Karlsruhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SWK-NOVATEC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWK-NOVATEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)

festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 12. April 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)

Daniel Deutsch, Wirtschaftsprüfer

Susanne Blaesius, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses 2023:

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 42 a GmbHG in der Gesellschafterversammlung vom 23. April 2024 festgestellt.

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