Welver Netz Verwaltung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Udo Kötter seit 24.2.2026 | Geschäftsführer |
Jana Reuther seit 24.2.2026 | Geschäftsführer |
Iris Schorsch seit 7.12.2022 | Prokura |
Johannes Kobeloer seit 17.2.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Welver Gasnetz GmbH
WelverJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Grundlagen Gegenstand der Welver Gasnetz GmbH (im weiteren Verlauf WGG oder Gesellschaft bezeichnet), Welver, ist der Betrieb, die Instandhaltung und der Ausbau des örtlichen Gasverteilnetzes in der Gemeinde Welver. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Arnsberg unter HRB 13639 eingetragen. Alleinige Gesellschafterin und direktes Mutterunternehmen ist die Welver Netz GmbH & Co. KG, Welver (Amtsgericht Arnsberg, HRA 8607). Konzernabschlüsse werden nicht erstellt. Am 22.02.2021 wurde mit Wirkung ab dem 01.01.2021 zwischen der Welver Gasnetz GmbH und der Welver Netz GmbH & Co. KG ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschaft ist eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267a des Handelsgesetzbuches (HGB). Gemäß § 9 Nr. 1 und 2 des Gesellschaftsvertrages besteht die Verpflichtung, den Jahresabschluss und den Lagebericht nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen des dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufzustellen und prüfen zu lassen. Der Jahresabschluss ist demzufolge gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des HGB, nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages sowie des EnWG aufgestellt. Die WGG führt ausschließlich die Tätigkeit Gasverteilung aus. Der aufgestellte Jahresabschluss entspricht insofern grundsätzlich dem Tätigkeitsabschluss in der Tätigkeit Gasverteilung. Zur Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Beträge im Jahresabschluss werden in Euro (€) angegeben. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern und werden linear vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen werden, bezogen auf den überwiegenden Anteil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Bei den zum 01.01.2021 zum vertraglichen Kaufpreis erworbenen Sachanlagen wird die Abschreibung mit einer wirtschaftlichen Restnutzungsdauer vorgenommen, welche anhand der Vorgaben für die Bestimmung der Nutzungsdauer gemäß Netzentgeltverordnung hergeleitet wurde. Neuinvestitionen in Gasnetze können kalkulatorisch ab 2023 über eine verkürzte Dauer bis zum 31.12.2044 linear abgeschrieben werden (sog. KANU-Festlegung der Bundesnetzagentur, BK9-22/614). Sachanlagevermögen der Erdgasinfrastruktur wird handelsrechtlich ab dem Geschäftsjahr 2023 linear entsprechend der gewöhnlichen Nutzungsdauer, maximal jedoch bis Ende 2044, abgeschrieben. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Niedrige bzw. unverzinsliche Forderungen sind nicht vorhanden. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Passiva Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind der Höhe nach mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse werden als Rechnungsabgrenzungsposten passiviert und ratierlich über einen Zeitraum von 20 Jahren - ggf. vertragsabhängig - ergebniswirksam aufgelöst. Die zum 01.01.2021 von der Westnetz GmbH im Zusammenhang mit dem Gasnetzerwerb der Gemeinde Welver übernommenen Rechnungsabgrenzungsposten werden ratierlich über die verbleibende Laufzeit aufgelöst. Erläuterungen zur Bilanz (1) Sachanlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagenspiegel dargestellt. Die Zugänge im Sachanlagevermögen resultieren im Wesentlichen aus Gasverteilungsanlagen. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen handelt es sich um eine Forderung aus Lieferungen und Leistungen, die aus einer Abschlagsrechnung über Konzessionabgaben gegenüber der Westenergie AG in Höhe von 5.950,00 € (Vorjahr: 5.950,00 €) resultiert. Die sonstigen Vermögensgegenstände, betreffend Steuererstattungsansprüche in Höhe von 23.133,74 € aus dem Vorjahr, sind ausgeglichen worden. Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen, wie im Vorjahr, jeweils weniger als ein Jahr. (3) Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten betreffen ein Guthaben auf dem Girokonto bei der Sparkasse Hellweg-Lippe (ehemals Sparkasse SoestWerl). (4) Eigenkapital
Das Stammkapital in Höhe von 25.000,00 € ist voll eingezahlt und wird zu 100 % von der Netzgesellschaft Welver Netz GmbH & Co. KG gehalten. Die Kapitalrücklage ist in voller Höhe gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. (5) Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Kosten für die Jahresabschlussprüfung 2023 mit 4.300,00 € sowie für die Erstellung der Steuererklärungen 2022 und 2023 in Höhe von 2.400,00 €. (6) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter zum Bilanzstichtag betreffen mit einem Betrag von 15.515,59 € (Vorjahr: 26.456,39 €) die Rest-Ergebnisabführung an die Gesellschafterin Welver Netz GmbH & Co. KG, wobei vorab bereits, wie im Vorjahr, ein Betrag in Höhe 50.000,00 € abgeführt worden ist. Die Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 7.143,51 € (Vorjahr Steuererstattungsansprüche in Höhe von 23.133,74 €) bestehen gegenüber dem Finanzamt. Die Gesellschaft hat am 31. März 2021 einen Darlehensvertrag mit der Gemeinde Welver abgeschlossen. Der Vertrag sieht einen Darlehensbetrag von 1.946.000,00 € vor. Mit Ergänzungsvereinbarung vom 14.12./30.11.2021 wurde der Darlehensbetrag um 343.000,00 € auf 2.289.000,00 € erhöht, von dem bis zum Stichtag 31. Dezember 2023 ein Betrag von 1.920.000,00 € abgerufen worden ist und unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wird. Der Zinssatz beträgt 0,66% p.a.; das Darlehen ist in voller Höhe am 31. Dezember 2024 zurückzuzahlen und hat somit eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Im Darlehensvertrag wurden keine Sicherheiten vereinbart. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Restlaufzeit für die Steuerverbindlichkeiten beträgt ebenfalls bis zu einem Jahr. (7) Rechnungsabgrenzungsposten Es handelt sich um vereinnahmte Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse, die ratierlich aufgelöst werden. (8) Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 871.152,59 € (Vorjahr 881.505,36 €) resultieren aus einem kaufmännischen Dienstleistungsvertrag mit der Gesellschafterin Welver Netz GmbH & Co. KG mit einer garantierten Laufzeit bis zum 31.12.2040. Die WGG hat die der örtlichen Gasversorgung dienenden Vermögensgegenstände im Gebiet der Gemeinde Welver vom 1. Janauar 2021 bis zum 31. Dezember 2040 an die Westenergie AG verpachtet. Während der Laufzeit des Pachtvertrages trägt die WGG die jährlichen Kosten für die von der Westenergie AG durchgeführten, zwischen den Vertragspartnern abgestimmten, Erweiterungen und Erneuerungen der Pachtanlagen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (9) Umsatzerlöse Bei den ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlösen handelt es sich um die Weiterverrechnung von Konzessionsabgaben an die Westenergie AG über 20.010,79 € (Vorjahr 22.179,57 €), um Preisnachlässe auf Netznutzung mit 1.046,76 € (Vorjahr 1.476,18 €), um Pachterlöse von der Westenergie AG in Höhe von 334.020,38 € (Vorjahr 346.176,50 €) sowie um die für das Geschäftsjahr 2023 erfolgswirksam aufzulösenden Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse 17.377,80 € (Vorjahr 18.100,95 €). In den Erlösen aus Konzessionsabgaben sind 10,79 € (Vorjahr 2.179,57 €) periodenfremde Erträge und in den Pachterlösen sind 2.652,58 € periodenfremde Aufwendungen (Vorjahr 375,50 € periodenfremde Erträge) enthalten. (10) Materialaufwand In den Aufwendungen für bezogene Leistungen wird der Aufwand für die an die Gemeinde Welver abzuführende Konzessionsabgabe in Höhe von 20.010,79 € (Vorjahr 22.179,57 €), für Preisnachlässe auf Netznutzung mit 1.245,64 € (Vorjahr 1.756,65 €) sowie für von der Welver Netz GmbH & Co. KG in Rechnung gestellte kaufmännische Dienstleistungen in Höhe von 51.244,27 € (Vorjahr 48.972,52 €) ausgewiesen. In den geleisteten Konzessionsabgaben sind 10,79 € (Vorjahr 2.179,57 €) periodenfremde Aufwendungen enthalten. (11) Abschreibungen Die Aufgliederung der Abschreibungen auf Sachanlagen des Berichtsjahres ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Verkürzung der Nutzungsdauern gem. KANU-Festlegung für Zugänge im Sachanlagevermögen Gas erhöhte in 2023 die Abschreibungsaufwendungen der Gesellschaft um 618,11 €. (12) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung 2023 in Höhe von 4.300,00 € (Vorjahr 4.300,00 €), Steuerberatung und Erstellung der Steuererklärungen mit 1.200,00 € (Vorjahr 1.200,00 €), Notariats-, Anwalts- und Gerichtskosten in Höhe von 577,57 € (Vorjahr 951,07 €), Verluste aus dem Abgang Sachanlagen in Höhe von 9.168,56 € (Vorjahr 14.679,07 €) sowie weitere betriebliche Aufwendungen von 882,63 € (Vorjahr 553,04 €). (13) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsaufwand in Höhe von 12.672,00 € (Vorjahr 12.672,00 €) betrifft Darlehenzinsen. (14) Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn Aufgrund des zwischen der Gesellschafterin Welver Netz GmbH & Co. KG und der WGG bestehenden Gewinnabführungsvertrags vom 22. Februar 2021 sind für das Berichtsjahr Gewinne in Höhe von insgesamt 65.515,59 € (Vorjahr 76.456,39 €) an die Welver Netz GmbH & Co. KG abzuführen. Mit einer gesonderten Vereinbarung wurde die Tilgung/Aufrechnung in Höhe von 50.000,00 € bezüglich einer gegen die Welver Netz GmbH & Co. KG bestehenden Forderung aus Vorabauszahlung vorgenommen. Die Tilgung wurde erklärungsgemäß zum 31. Dezember 2023 wirksam. (15) Angaben zu Geschäften größeren Umfangs nach § 6b Abs. 2 EnWG Im Geschäftsjahr wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs getätigt, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Es handelt es sich um die Verpachtung der Gasverteilungsanlagen an die Westenergie AG, die sich auf 334.020,38 € (Vorjahr 346.176,50 €) beläuft. Für die Erbringung von kaufmännischen Dienstleistungen wurden für das Geschäftsjahr 51.244,27 € (Vorjahr 48.972,52 €) von der Gesellschafterin Welver Netz GmbH & Co. KG berechnet. (16) Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag und vor der Erstellung dieses Anhangs haben sich keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der WGG von Bedeutung gewesen wären. Sonstige Angaben Das Honorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wurde mit 4.300,00 € für Abschlussprüfungsleistungen berücksichtigt. Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge. Die Gesellschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer.
Welver, 28. Februar 2024 Welver Gasnetz GmbH Die Geschäftsführung Dr. Thorsten Tabke Leiter Regionalzentrum Arnsberg, Westnetz GmbH, Essen
Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 23. Juli 2024 festgestellt. |
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