GPS GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hendrik Upgang seit 29.5.2018 | Geschäftsführer |
Sarah Hinsche seit 10.1.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hinsche Gastrowelt GmbHOldenburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2022LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022I Grundlagen der Gesellschaft Die Gesellschaft beschäftigt sich mit der Planung und der Realisierung von Gastronomie- und Großküchenkonzeptionen und betreibt einen Profishop für Gastronomiebedarf. Die zentralen Aufgaben werden vom Firmensitz in Oldenburg ausgeübt. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft einen weiteren Vertriebsstandort in Hamburg. II Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Der Jahresauftakt 2022 war noch einmal vor allem von der Corona-Pandemie geprägt. Die Infektionszahlen erreichten in der dritten Welle unter der Omikron-Variante ihre höchsten Stände. Doch dies war zugleich mit der Hoffnung verbunden, dass danach mit dem Überwinden der Pandemie ein kräftiger Aufschwung mit hohen Wachstumsraten einsetzen würde. Tatsächlich konnte die deutsche Wirtschaft ähnlich wie viele andere Länder von einem Rückenwind durch die wieder eröffneten bzw. mit wenigen Einschränkungen belegten Wirtschaftsbereiche profitieren, insbesondere im Dienstleistungssektor. Das stabilisierte die Lage im Angesicht anderer neuer Erschütterungen. Seit Ende Februar 2022 traf der Schock des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine die Weltwirtschaft. Das brachte neuerliche Anspannungen der Lieferketten in weiteren Branchen mit sich. Auch auf die deutsche Wirtschaft hat der Krieg in der Ukraine erhebliche negative Auswirkungen. Durch die gestiegene Unsicherheit und den Stopp der Gaslieferung aus Russland sind Energiepreise stark angestiegen. Diese Energiepreissteigerung hat den Preisauftrieb, der bereits in der Corona-Pandemie eingesetzt hat, verstärkt, die Inflation erhöht und somit die reale Kaufkraft gesenkt. 2. Geschäftsverlauf 2.1 Allgemeines Die Gesellschaft konnte sich in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld behaupten. Die Gesellschaft kann insgesamt auf ein positives Geschäftsjahr zurückblicken. Der Jahresfehlbetrag resultiert dabei nicht aus dem operativen Geschäft, sondern aus Abfindungsverpflichtungen gegenüber den langjährigen stillen Gesellschaftern. Die Erwartungen und Prognosen hinsichtlich der Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 sind neben den außergewöhnlichen Effekten im Wesentlichen eingetreten. 2.2 Entwicklung Rohertrag Insgesamt konnte die Gesellschaft trotz aller restriktiven Umgebungsvariablen ihren Rohertrag um 20,0 % (1.517 TEUR) gegenüber dem Vorjahr steigern. Ursächlich hierfür war vor allem die Erholung nach der Corona-Krise. 2.3 Beschaffungsmarkt Der Einkauf ist derzeit stark getrieben von externen Einflussfaktoren wie Lieferengpässen, neuen Umweltgesetzen und den Auswirkungen von Covid auf die Lieferketten. Zentrale Stellschraube für mehr Resilienz und Nachhaltigkeit im Einkauf sind digitale Strukturen und Abläufe. Unsere Einkaufsstrategien werden regelmäßig überprüft und den internen und externen Erfordernissen angepasst. Strategische Partnerschaften sind dabei wichtiger Bestandteil der aktiven Steuerung unseres Lieferantenportfolios. 2.4 Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt waren 81 Mitarbeiter (Vorjahr 76) im Unternehmen beschäftigt. 3 Darstellung der Lage 3.1 Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
3.2 Finanzlage 3.2.1 Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft. Die Liquidität der Hinsche Gastrowelt GmbH war jederzeit gesichert. Die Fähigkeit, den bestehenden Zahlungsverpflichtungen jederzeit uneingeschränkt nachzukommen, hat oberste Priorität. 3.2.2 Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen ausschließlich über Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen. Eine weitere Finanzierung in Form von Bankverbindlichkeiten ist nicht vorgesehen. 3.2.3 Investitionen Das Investitionsvolumen im Berichtsjahr belief sich insgesamt auf 1.554 TEUR. Der Schwerpunkt der getätigten Investitionen lag im Bereich der Finanzanlagen. Die Finanzierung erfolgte komplett aus den Eigenmitteln der Gesellschaft. 3.2.4 Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Die Kapitalstruktur der Gesellschaft gewährleistet, dass kurzfristige Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden können. 3.3 Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:
Der Rohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.517 TEUR verbessert. Das Beteiligungsergebnis ist um 944 TEUR angestiegen. Das Jahresergebnis stellt sich mit -1.493 TEUR gegenüber 559 TEUR im Vorjahr verschlechtert dar. Der Jahresfehlbetrag resultiert dabei nicht aus dem operativen Geschäft, sondern aus Abfindungsverpflichtungen gegenüber den langjährigen stillen Gesellschaftern. Die Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 sind neben den außergewöhnlichen Effekten im Wesentlichen eingetroffen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wie in Kapital 3 dargestellt, deuten die finanziellen Leistungsindikatoren (Rohertrag) auf stabile Verhältnisse hin. Der Rohertrag konnte gesteigert werden. Durchgeführte Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen wurden im Geschäftsjahr aus dem laufenden Cash-Flow realisiert. Die Vermögens- und Finanzsituation wird als geordnet betrachtet. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 64,5 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zum Bilanzstichtag nur in einem unwesentlichen Umfang ausgewiesen. Zur wertorientierten Steuerung der Gesellschaft ist ein standardisiertes System mit entsprechenden Monatsreporting eingerichtet. Das Steuerungssystem ist ein integraler Bestandteil des Planungsprozesses. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Entwicklung der Ertragslage sind der Umsatz sowie das um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsergebnis sowie das Beteiligungsergebnis. Das bereinigte Betriebsergebnis wird definiert als das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und neutralen Erträgen und Aufwendungen. Für die Entwicklung der Finanzlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 wird der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit als der bedeutsamste Leistungsindikator identifiziert. III Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Allgemeines Der Umgang mit den Chancen und Risiken zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung entgegensteht. Generell ist das Risikomanagement der Unternehmensführung ein stetiger Prozess, der neben dem Bonitäts- und Kostenmanagement einen wichtigen Beitrag zur Überprüfung der Prozesse und Abläufe leistet. Die Chancen- und Risikoposition der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr aber nicht grundlegend verändert. Im Jahr 2022 haben die Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie nach und nach abgenommen. Neben den Preissteigerungen beeinflusste auch der Wegfall fast aller Corona-Beschränkungen das Konsumverhalten der privaten Haushalte. So stiegen im Jahr 2022 die Konsumausgaben für Dienstleistungen, zu denen beispielweise die Gastronomie und der Reiseverkehr gehören, preisbereinigt um 8,3 Prozent gegenüber 2021. Der private Verbrauch wurde angesichts des Wegfalls von Infektionsschutzmaßnahmen und der damit verbundenen Rückkehr von Konsummöglichkeiten ausgeweitet, obwohl die Realeinkommen wegen der hohen Inflation sanken. Eine stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalstruktur ist gegeben, Liquiditätsrisiken sind daher aus heutiger Sicht kaum zu erwarten. 2. Prognosebericht Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Der Hinsche Gastrowelt GmbH standen jederzeit ausreichende liquide Mittel zur Verfügung. Die Stärkung der Eigenkapitalstruktur bleibt eine permanente Aufgabe. Es ist unser Ziel, nachhaltig Gewinne zu erwirtschaften und diese Gewinne mittel- und langfristig zu steigern, um das Unternehmen weiterzuentwickeln und seine Zukunft zu sichern. Die Kundenzufriedenheit hat hierbei oberste Priorität. Neben der kontinuierlichen Verbesserung des Kostenmanagements steht die Steigerung der Vertriebsleistung weiterhin im Mittelpunkt der Geschäftspolitik. Für die Geschäftsjahre 2023 planen wir weitere Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Darüber hinaus werden Investitionen in die IT-Infrastruktur sowie die Fortführung der Digitalisierung zur Optimierung der Prozesse beitragen. Die Gesellschaft hat in 2023 ein stark positives Ergebnis erzielt, da keine Sondereffekte vorlagen. Für 2024 erwartet die Gesellschaft trotz aller Risiken wiederum ein positives Ergebnis stark über dem Niveau des Vorjahres. Grundlage der Einschätzungen für die Jahre 2023 und 2024 sind die weitgehend stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, eine wieder anziehende Auftragslage und die Erwartung, dass sich im Jahr 2023 die Auftragslage weiter stabilisieren wird. 3. Chancen und Risiken Als Fachgroßhändler für die Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung stehen wir sowohl Chancen als auch Risiken gegenüber, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Dabei ist es vornehmlich unsere Aufgabe, die Chancen erfolgreich wahrzunehmen und zugleich die Risiken zu begrenzen und aktiv zu steuern. Die künftige Ergebnisentwicklung ist neben der Entwicklung im operativen Geschäft auch von den Konjunkturverläufen abhängig. Wesentliche Risiken für die deutsche Konjunktur kommen schon seit einiger Zeit aus dem internationalen Umfeld. Warenverfügbarkeit: Alle Beschaffungsmärkte stehen noch unter Druck. Die globalen Veränderungen haben Zulieferketten in Mitleidenschaft gezogen und zu Verknappung von Bauteilen sowie zu drastischen Preisanstiegen auf dem Rohstoffmarkt geführt. Auch unsere Lieferpartner sind von dieser Situation betroffen und kündigen längere Lieferzeiten und Preiserhöhungen an. Risiken in der Beschaffung bezüglich Liefertreue und Kosten bei Waren und Rohstoffen sowie der Inanspruchnahme von Dienstleistungen begegnen wir durch ein kontinuierliches Monitoring unserer Lieferanten sowie ein adäquates Vertragsmanagement. Fachkräftemangel: Für die erfolgreiche Entwicklung der Hinsche-Gruppe sind Kompetenz und Engagement aller Mitarbeiter von maßgeblicher Bedeutung. Es besteht das Risiko, gute Mitarbeiter zu verlieren und nicht ausreichend Fachkräfte zu bekommen. Zur Sicherung und Stärkung dieser Faktoren haben wir eine Vielzahl von personalpolitischen Maßnahmen ergriffen, auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Bonitätsrisiken: Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Ausfallrisiken begrenzen wir zudem durch ein aktives Forderungsmanagement. Liquiditätsrisiken: Um die uneingeschränkte Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten, muss dem Unternehmen jederzeit ausreichende Liquidität zur Verfügung stehen. Wir haben verschiedene, voneinander unabhängige Kreditlinien mit mehreren Finanzinstituten für den zu erwartenden Finanzbedarf vereinbart. Die Steuerung und Überwachung der Liquiditätssituation erfolgt durch eine kurz- und langfristige Liquiditätsplanung. Risiken, die einzeln und hinsichtlich des Gesamtrisikos bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet erscheinen, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu gefährden, sind nicht erkennbar. Durch den Einsatz von intelligenten Innovationen und Technologien steigern wir unsere Chance auf dem sehr speziellen Kundensektor gegenüber unseren Mitbewerbern, da wir auf Kundenwünsche schnell reagieren können. Darüber hinaus bedeutet eine gute und schnelle IT-Infrastruktur, dass Mitarbeiter professionell die Kunden bedienen und dadurch die Kundenzufriedenheit zunehmend steigt. Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie zur Neueinführung. 4. Verwendung von Finanzinstrumenten 4.1 Sicherungspolitik und Finanzderivate Aufgrund der bestehenden Bilanz- und Geschäftsstruktur ist der Einsatz von Finanzinstrumenten nicht erforderlich. 4.2 Zinsrisiko Die Gesellschafterverbindlichkeiten werden mit einem konstanten Zinssatz verzinst. Darüber hinaus bestehen keine verzinslichen Verbindlichkeiten, so dass ein Zinsrisiko grundsätzlich nicht besteht. IV. Zweigniederlassungen Neben der Zentrale in Oldenburg wird eine Niederlassung in Hamburg unterhalten.
Oldenburg, den 30. Mai 2024 Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022Allgemeine Angaben Die Hinsche Gastrowelt GmbH hat ihren Sitz in Oldenburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRB 5725 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Das gesetzliche Gliederungsschema der Bilanz ist um den Posten Kapitalanteile der stillen Gesellschafter, das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung um den Posten Gewinnanteil der stillen Gesellschafter erweitert worden. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 bis 5 Jahre zugrunde gelegt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die degressive Abschreibungsmethode findet in bestimmten Fällen Anwendung, wenn sie dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Der Messestand wird mit einem Festwert angesetzt. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen bei den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Latente Steuern Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese insoweit verrechnet dargestellt. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie der gewerbesteuerlichen Hebesätze. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Erläuterungen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist im Anlagenspiegel der Hinsche Gastrowelt GmbH dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In dem Bilanzposten Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 287 TEUR (Vorjahr: 394 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 29 TEUR (Vorjahr: 363 TEUR) enthalten. In dem Bilanzposten Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von -17 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR) enthalten. In dem Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 86 TEUR (Vorjahr: 54 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 168 TEUR (Vorjahr: 111 TEUR) enthalten. In dem Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 128 TEUR (Vorjahr: 192 TEUR) enthalten. 3. Gewinnrücklagen Die gesellschaftsvertraglichen Regelungen sehen vor, dass 30 % des um bestimmte Posten modifizierten Jahresüberschusses in die Gewinnrücklagen eingestellt werden. 4. Kapitalanteile der stillen Gesellschafter Die stillen Gesellschafter sind am Ergebnis, Vermögen und an den stillen Reserven der Gesellschaft beteiligt. Verluste werden den stillen Gesellschaftern auch dann zugerechnet, wenn sie den Betrag ihrer Einlagen übersteigen. Diese werden dann mit künftigen Gewinnanteilen verrechnet. Eine Nachschusspflicht entsteht insoweit nicht. Der Vertrag sieht vor, dass ein Teilbetrag der Gewinnanteile in ein Rücklagenkonto eingestellt werden. Die Ergebnisanteile der stillen Gesellschafter werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in einem separaten Posten mit der Bezeichnung "Gewinnanteile der stillen Gesellschafter" ausgewiesen. Die stille Gesellschaft wurde mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Dezember 2022 gekündigt. Im Berichtsjahr wurden die Auseinandersetzungsansprüche zum 31. Dezember 2022 erfasst. 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten durch Sicherungsübereignung besicherte Verbindlichkeiten in Höhe von 16.231,43 EUR (Vorjahr: 23.501,09 EUR). Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen betreffen mit 776 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungsansätze. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer Sarah Hinsche - Geschäftsführerin Gesamtunternehmensbereich Hendrik Upgang - Geschäftsführer Gesamtunternehmensbereich Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 2. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 81 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
3. Anteilsbesitz Zum 31. Dezember 2022 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen gem. § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:
*) nach Gewinnabführung **) Werte zum 31. Dezember 2020 Indirekte Beteiligungen sind durch Einrückungen dargestellt. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Oldenburg, den 30. Mai 2024 Hinsche Gastrowelt GmbH gez. Sarah Hinsche gez. Hendrik Upgang Geschäftsführung Feststellung des Jahresaschlusses Dieser Jahresabschluss wurde am 7. August 2024 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hinsche Gastrowelt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hinsche Gastrowelt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hinsche Gastrowelt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 2. August 2024 Treuhand
Weser-Ems GmbH
Reichelt, Wirtschaftsprüfer Mader, Wirtschaftsprüfer |
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