Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 1729
Vorher
Friedrich Remmert Datentechnik GmbHFriedrich Datentechnik Remmert GmbHRemmert Prozesstechnik GmnHRemmert Prozesstechnik GmbH
Eingetragen
22.7.1988
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Erstellung sowie der An- und Verkauf von rechnergesteuerten Logistiksystemen und von Schalt- und Regelungstechnik sowie der Vertrieb von Maschinen, Anlagen und Stahlkonstruktionen insbesondere im Bereich der Lager- und Automationstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hugo Allemann
seit 29.7.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Remmert Holding GmbH & Co. KG
Germany
170.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Remmert GmbH

Löhne

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

REMMERT GMBH, LÖHNE

Inhalt

1. Das Unternehmen

2. Geschäftsverlauf, Ergebnis und Lage des Unternehmens

2.1 Organisation

2.2 Unternehmenssteuerung und finanzielle Kennzahlen

2.3 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Marktposition

2.4 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

2.5 Investitionsentwicklung

2.6 Qualitätsmanagement

3. Entwicklung, Strategie des Unternehmens, Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024

3.1 Entwicklung der Zielmärkte

3.2 Strategische Ausrichtung

3.3 Organisatorische Ausrichtung auf Basis der Marktanforderungen

3.4 Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Leistungs-, Qualitäts- und Marktrisiken und -chancen

4.2 Beschaffungsrisiken

4.3 Personalrisiken

4.4 Sonstige Risiken

4.5 Beurteilung des Gesamtrisikos

1. Das Unternehmen

Die Remmert GmbH vertreibt und serviciert individuelle produktionslogistische Lösungen für die Bereiche Langgut und Blech.

Dabei werden neben der Lager- und Automationstechnik auch die zugehörige Logistiksoftware angeboten. Des Weiteren bietet die Remmert GmbH auch die Modernisierung bestehender Lagersysteme an.

2. Geschäftsverlauf, Ergebnis und Lage des Unternehmens

2.1 Organisation

In der Organisation haben sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben. Es wurden die bestehenden Kapazitäten und der Ausbau des Dienstleistungsspektrums einhergehend mit einem Personalaufbau erweitert.

2.2 Unternehmenssteuerung und finanzielle Kennzahlen

Die Unternehmenssteuerung erfolgt durch eine Ertrags- und Finanzplanung. Dabei dienen der Umsatz, der Netto-Cash-Flow und das operative Ergebnis vor Zinsen (EBIT) als wesentliche Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung, für die Beurteilung des Geschäftsverlaufs und für die Lage der Gesellschaft.

2.3 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Marktposition

Im Jahr 2023 konnte der deutsche Markt der Fördertechnik und Intralogistik in ähnlichem Maße wie in den vorangegangenen Jahren einen leichten Anstieg des Produktionsvolumens in Höhe von ca. 2-3 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.

Damit ist das Wachstum des Marktsegments durch die Auswirkungen der Krise seit Beginn des Urkraine-Kriegs deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen von 8 % geblieben.

Die anhaltend hohen Materialpreise, die noch immer erhöhten Energiepreise, aber auch ein weiter ansteigender Arbeitskräftemangel stellen große Herausforderungen für die Unternehmen der Branche dar.

Wir sehen die Produkte der Remmert GmbH wegen des anhaltenden Trends, Lohnkosten zu senken und dem Arbeitskräftemangel entgegenzusteuern, sowie geänderte Konzepte in der Bevorratung und Produktionsversorgung in der Folge von Lieferengpässen und Materialmangel zu implementieren, weiter in einem wachsenden Marktumfeld.

Die Produktepalette und geographische Absatzmärkte sind diversifiziert, so dass keine große Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Märkten besteht.

2.4 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die Remmert GmbH konnte den Umsatz des Vorjahres übertreffen und eine Steigerung um ca. 2,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr erzielen. Dennoch konnte das prognostizierte Umsatzziel trotz eines ausreichenden Auftragsbestandes wegen diverser Lieferverzögerungen von Zukaufteilen z.B. aus dem Bereich der Antriebstechnik, fehlenden Personals und internen Prozessproblemen nicht erreicht werden, so dass einige Anlagen nicht planmäßig fertiggestellt werden konnten.

Auch aufgrund gestiegener Materialpreise lag der Rohgewinnsatz leicht unter dem Vorjahreswert. Bedingt durch den Umsatzanstieg lag der Rohertrag im Geschäftsjahr 2023 nominal bei 9,4 Mio. EUR und somit oberhalb des Niveaus im Vorjahr (i. Vj. 8,2 Mio. EUR). Das EBIT betrug 559 TEUR (i. Vj. 335 TEUR).

Das Finanzergebnis betrug 16 TEUR (i. Vj. 12 TEUR). Es wurde ein Jahresüberschuss i. H. v. 386 TEUR (i. Vj. 234 TEUR) erzielt.

Die Entwicklung des Netto-Cash-Flows ist gegenüber dem Vorjahr etwas zurückgegangen. Hintergrund ist eine erhöhte Durchlaufzeit durch Lieferengpässe. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr rückläufig und fielen um 1,4 Mio. EUR auf 1,5 Mio. EUR.

Die Vorräte weisen durch die Absetzung von erhaltenen Anzahlungen eine Null (wie im Vorjahr) aus. Der Anteil der erhaltenen Anzahlungen, der wertmäßig die Vorräte übersteigt, wird als Passivaposition i. H. v. 1,3 Mio. EUR (i. Vj. 3,1 Mio. EUR) ausgewiesen.

Die Rückstellungen betrugen insgesamt 539 TEUR (i. Vj. 482 TEUR), während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sich auf insgesamt 234 TEUR (i. Vj. 331 TEUR) beliefen.

Die Finanzierung ist durch ausreichende Kontokorrentkreditlinien abgesichert. Anlageninvestitionen werden durch Eigenmittel finanziert.

Zahlungsverpflichtungen konnten zu jedem Zeitpunkt erfüllt werden.

2.5 Investitionsentwicklung

Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug im Jahr 2023 ca. 162 TEUR (i. Vj. 158 TEUR). Es wurde schwerpunktmäßig in Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie EDV-Soft- und Hardware investiert, um die Anzahl der Arbeitsplätze auszubauen.

2.6 Qualitätsmanagement

Alle bestehenden Zertifizierungen und Zulassungen konnte die Remmert GmbH in 2023 durch erfolgreich abgeschlossene Audits und Prüfungen erneuern bzw. fortschreiben.

Im Jahr 2023 besaß das Unternehmen folgende Zertifizierungen und Zulassungen:

DIN EN ISO 9001:2015

3. Entwicklung, Strategie des Unternehmens, Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024

3.1 Entwicklung der Zielmärkte

Blech / Flachgut:

In den vergangenen Jahren lag ein starker Fokus auf dem Ausbau der Intralogistik im Bereich Blech. Hier konnten durch die Entwicklung der Standardprodukte LaserFLEX und SortFLEX ein wesentlicher Beitrag zur Bereitstellung von herstellerunabhängigen Automationslösungen geleistet werden.

Gleichzeitig bemerken wir, dass große Laserproduzenten ihr Produktportfolio um Automationslösungen erweitern. Dies hat insbesondere auf dem europäischen Markt Auswirkungen, dahingehend, dass die Endkunden ganze Fertigungsketten "aus einer Hand" kaufen.

Hier ist es eine wesentliche Herausforderung den USP der Flexibilität und Herstellerunabhängigkeit der Produkte der FLEX-Familie stärker vertrieblich in den Vordergrund zu stellen. Dem entgegenwirkend merken wir einen grundsätzlichen Anstieg des Marktvolumens für Automationslösungen auch in Ländern mit zu Deutschland vergleichsweise geringeren Lohnkosten. Diesem Umstand wird durch verstärkte Vertriebspräsenzen in diesen Märkten Rechnung getragen, um auch international stärker wachsen zu können.

Langgut:

Der Produktbereich Langgut ist nach unserer Einschätzung ein Markt mit vergleichsweise überdurchschnittlichem Umsatz- und Erfolgspotential. Dieser wird zukünftig zum einen stärker und zum anderen fokussierter durch Marktanalysen der Zielbranchen in den relevanten Märkten bearbeitet.

Schwerpunkt ist es, hier dem Kunden neben der Lagertechnik auch maßgeschneiderte Automationslösungen anbieten zu können. Mit diesem Fokus wird das bisherige Produktportfolio durch das Remmert FTS für den autonomen, reibungslosen Transport von schweren und sperrigen Gütern ergänzt, um nicht nur einen höheren Automationsgrad, sondern auch eine höhere Flexibilität in der Intralogistik generieren zu können.

Hinsichtlich der regionalen Diversifizierung des Absatz-Mixes wird jedem Land mit individuellen strategischen Maßnahmen zur Markterschließung und -durchdringung begegnet.

3.2 Strategische Ausrichtung

Schwerpunktthemen im Bereich Vertrieb auf Basis der strategischen Ausrichtung:

Die Remmert GmbH verfolgt das Ziel die Produkte als Premium-Anbieter zu vermarkten. Das bedeutet, dass größtmöglichen Wert darauf gelegt wird, dass die Kundenanforderungen hinsichtlich eigener Prozesse unter Verwendung der Remmert Produkte realisiert werden können. Dies beinhaltet insbesondere die Anbindung aller bereits vorhandenen Maschinen an die Remmert Automations- und Lagerlösungen. Auf Grund der modularen Bauweisen der Remmert Produkte im Hard- und Softwarebereich können maßgeschneiderte Lösungen für den Kunden angeboten werden.

Als unabhängiger Experte für Intralogistik und modulare Lager- und Prozessautomatisierung möchte Remmert für seine Kunden gemäß dem Grundsatz "we make material flow" der wesentliche Partner für dessen Materialflusslösungen sein. Unser Ziel ist es, die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden zu verstehen, um sie partnerschaftlich lösen zu können, ganz unabhängig davon, welche definierten Maschinen angebunden werden sollen.

3.3 Organisatorische Ausrichtung auf Basis der Marktanforderungen

Projektmanagement:

Die vertriebliche Ausrichtung der Gesellschaft hat zur Folge, dass Projekte kurzfristig tendenziell entwicklungsintensiver werden und der Anteil an Software- und Schnittstellenkompetenz in den Projekten ansteigt.

3.4 Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024

Die Planung der Remmert GmbH geht im Geschäftsjahr 2024 von einem deutlichen Anstieg des Umsatzes aus. Das geplante Umsatzwachstum basiert auf bereits gebuchten Aufträgen.

Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2024 ein EBIT, welches trotz des Umsatzwachstums und den Entfall von Sondereffekten aus 2023 leicht unter dem des Vorjahres liegen wird.

Gleiches gilt für die Erwartung des Netto-Cash-Flows.

4. Chancen- und Risikobericht

Die Remmert GmbH verfügt über ein umfassendes Portfolio an Versicherungen und lässt sich in diesem Bereich durch einen Makler umfassend auch über Ergänzungen des Versicherungsschutzes regelmäßig beraten.

Sämtliche Aufträge sind durch einen Warenkreditversicherer überwiegend gegen Zahlungsausfälle abgesichert.

Darüber hinaus stellen regelmäßig stattfindende Gesprächsrunden auf verschiedenen Ebenen der Remmert GmbH (Bereichsleitersitzungen, Projekt-Reportings, und Produktionsbesprechungen) einen weitreichenden und bereichsübergreifenden Informationsaustausch sicher, um mögliche Risiken frühzeitig erkennen und ihnen angemessen begegnen zu können.

4.1 Leistungs-, Qualitäts- und Marktrisiken und -chancen

Im Anlagenbau beträgt die Vorlaufzeit zwischen Akquise und Projektrealisierung zwischen 9 und 12 Monate. In dem vergangenen Jahr 2023 konnte die Remmert GmbH schon einen wesentlichen Teil des geplanten Umsatzes für 2024 als fest fixierten Auftragsbestand verbuchen.

Der Auftragsmix ist dabei sehr ausgewogen hinsichtlich der Märkte Deutschland, übriges Europa und den USA. Dieses reduziert die Abhängigkeit von individuellen, wirtschaftlichen Entwicklungen auf den jeweiligen geographischen Märkten und den einzelnen Kunden.

Aufgrund des derzeitigen Ukraine-Kriegs, aber auch aufgrund der stark gestiegenen Inflation und des Zinsniveaus kann nicht sicher abgesehen werden, wie sich die Auftragslage aufgrund zögerlichem Investitionsverhalten unserer Kunden in Europa weiter entwickeln wird.

Durch diesen Auftragsvorlauf können wir - trotz jener erhöhten Unsicherheiten hinsichtlich wirtschaftlicher Rahmenbedingungen - den Schwerpunkt auf die Performance, die strukturelle Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Produkte und unseres Geschäfts legen und unsere Wachstumsinitiative weiter fortsetzen.

4.2 Beschaffungsrisiken

Hinsichtlich der grundsätzlichen Verfügbarkeit der Rohstoffe ist das Unternehmen den allgemeinen Risiken am Rohstoffmarkt unterworfen. Coronabedingte Verrsorgungsunsicherheiten sind im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig, insbesondere ein Versorgungsengpass von Rohstoffen wie z.B. Stahl ist nicht mehr spürbar.

Die Materialverfügbarkeit von Elektrokomponenten hat sich sehr entspannt, so dass es kaum noch zu Verzögerungen in den Lieferungen kommt.

Neben den Materialbeschaffungsrisiken erschweren Produktionsengpässe oder Arbeitskräftemangel den reibungslosen Lieferprozess.

4.3 Personalrisiken

Das technische und qualitative Leistungsangebot der Remmert GmbH erfordert entsprechend hoch qualifizierte Mitarbeitende. In einigen (insbesondere technischen) Berufsfeldern ist ein begrenztes Angebot an Fachkräften festzustellen, wodurch wichtige Positionen unter Umständen nicht zeitnah (nach-) besetzt werden können. Um das Risiko zu begrenzen möchten wir mit individuellen Förder- und Weiterbildungsmaßnahmen, aber auch durch leistungsgerechte Entlohnung nicht nur Fachkräfte gewinnen, sondern insbesondere möchten wir unsere Mitarbeitende langfristig an das Unternehmen binden. Als wichtigen Nachhaltigkeitsfaktor sehen wir unsere erfolgreiche Ausbildungstätigkeit an.

In Folge der Inflation sowie auch der Situation eines Unterangebots an Fachkräften sehen wir uns dem Risiko steigender Personalkosten ausgesetzt.

4.4 Sonstige Risiken

Die Deckungssummen der Versicherungen werden regelmäßig überprüft und der Geschäftsentwicklung angepasst. Damit ist eine Absicherung im konkreten Schadensfall gewährleistet.

IT-Risiken nehmen in dem Maße zu, in dem die Geschäftsprozesse immer stärker der Funktionalität der IT-Infrastruktur unterworfen sind. Die Remmert GmbH beobachtet und entwickelt die Sicherheit und Stabilität der Systeme sowie Schnittstellen intern und zu Dritten ständig weiter, um diesbezügliche Risiken zu minimieren.

4.5 Beurteilung des Gesamtrisikos

Die Beurteilung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikokomponenten beziehungsweise Einzelrisiken. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Umfeld insbesondere durch den fortlaufenden Russland-Ukraine-Konflikt wesentlich verändert, wenn auch Remmert keine direkten Geschäftsbeziehungen in der Ukraine oder Russland pflegt.

Die Konjunkturprognosen zum Wachstum der Wirtschaft in Deutschland und der Welt sind von vielschichtigen Unsicherheiten des weiteren Kriegsverlaufs in der Ukraine und einer nicht auszuschließenden geografischen Ausweitung geprägt und die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs nicht valide prognostizierbar. Dennoch sind zum heutigen Zeitpunkt aus der Analyse der Einzelrisiken keine Anhaltspunkte ersichtlich, die - für sich genommen oder in Kombination mit anderen Risiken - den Fortbestand der Gesellschaft im Berichtszeitraum und darüber hinaus gefährdet haben bzw. gefährden können.

 

Löhne, den 28. März 2024

REMMERT GMBH

gez. Dipl.-Ing. Stephan Remmert, Geschäftsführer

gez. Dipl.-Ing. Matthias Remmert, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

REMMERT GMBH, LÖHNE

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 504.279,00 639.218,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 177.759,00 263.558,50
II. Sachanlagen 326.520,00 375.660,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.184.670,47 5.272.745,05
I. Vorräte 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.189.370,87 3.725.655,67
- davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr: EUR 205.000,00 (Vorjahr: EUR 295.000,00)
III. Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 1.995.299,60 1.547.089,38
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 228.623,56 197.896,64
4.917.573,03 6.109.860,19

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.246.119,94 1.860.150,84
I. Gezeichnetes Kapital 170.000,00 170.000,00
II. Kapitalrücklage 35.369,56 35.369,56
III. Gewinn-/Verlustvortrag 1.654.781,28 1.421.248,37
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 385.969,10 233.532,91
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL 23.648,89 43.095,71
C. RÜCKSTELLUNGEN 538.933,88 482.218,60
D. VERBINDLICHKEITEN 2.054.950,32 3.657.692,04
- davon aus Steuern: EUR 136.409,60 (Vorjahr: EUR 84.792,12)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 26.756,05 (Vorjahr: EUR 6.032,25)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.054.950,32 (Vorjahr: EUR 3.657.692,04)
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 53.920,00 66.703,00
4.917.573,03 6.109.860,19

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 9.515.413,33 8.311.028,82
2. Personalaufwand -4.266.744,40 -3.618.499,55
a) Löhne und Gehälter -3.546.450,31 -3.045.880,75
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -636.239,02 -555.038,30
- davon für Altersversorgung: EUR 22.818,01 (Vorjahr: EUR 24.394,70)
c) Fremdpersonal -84.055,07 -17.580,50
3. Abschreibungen -296.172,37 -273.948,84
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -296.172,37 -273.948,84
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.393.386,87 -4.084.242,31
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 6.614,35 (Vorjahr: EUR 1.553,88)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.646,33 12.252,41
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 15.646,33 (Vorjahr: EUR 12.234,33)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -47,21 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -188.739,71 -113.057,62
8. Ergebnis nach Steuern 385.969,10 233.532,91
9. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 385.969,10 233.532,91

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

REMMERT GMBH, LÖHNE

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Remmert GmbH hat ihren Sitz in Löhne. Zuständiges Registergericht ist das Amtsgericht Bad Oeynhausen. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 1729 in das Handelsregister eingetragen.

Die Gesellschaft überschreitet die in § 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss der Remmert GmbH wurde nach den Grundsätzen der §§ 242 bis 256 und §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i.S.d. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorherigen Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsvorschriften wurden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 250 EUR werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigstellungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist (produktionsbezogene Vollkosten).

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer).

Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten Vorräte abgesetzt, soweit den Anzahlungen Vorräte zugeordnet werden konnten. Die verbleibenden erhaltenen Anzahlungen wurden auf der Passivseite mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung i.H.v. 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr erfolgt zum Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 619.589,06 EUR resultieren in voller Höhe aus sonstigen Forderungen (VJ: 825.263,89 EUR). Forderungen gegen Gesellschafter sind in Höhe von 589.589,06 EUR (VJ: 644.507,25 EUR) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 194.292,60 EUR (VJ: 0,00 EUR) resultieren in voller Höhe aus sonstige Verbindlichkeiten.

IV. Sonstige Angaben

1. Angaben gem. § 285 Nr. 3a HGB

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Mietverpflichtungen für die Gebäude Brunnenstraße 113 und Verpflichtungen aus Miet- und Leasingvereinbarungen für Maschinen, Geschäftsausstattung und Fahrzeuge.

Der Jahreswert der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 304 TEUR, wovon 47 TEUR auf verbundene Unternehmen entfallen.

2. Angaben gem. § 285 Nr. 7 HGB

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (Angestellte) beträgt 59.

3. Angaben gem. §285 Nr. 10 HGB

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgt durch:

Dipl.-Ing. Matthias Remmert, Löhne, hauptamtlicher Geschäftsführer einer anderen Gesellschaft

Dipl.-Ing. Stephan Remmert, Löhne, hauptamtlicher Geschäftsführer einer anderen Gesellschaft

Der Beruf der Mitglieder der Geschäftsführung ist mit ihrer Organstellung identisch.

4. Angaben gem. § 285 Nr. 29 HGB

Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Der Steuersatz betrug rd. 31 %. Aktive latente Steuern wurden mit 6 TEUR (+1 TEUR) und passive latente Steuern mit 60 TEUR (./. 11 TEUR) berücksichtigt.

5. Angaben gem. § 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Löhne, den 25. März 2024

gez. Dipl.-Ing. Stephan Remmert, Geschäftsführer

gez. Dipl.-Ing. Matthias Remmert, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 85.920,60 0,00 0,00 85.920,60
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 767.888,81 74.084,12 4.094,00 837.878,93
853.809,41 74.084,12 4.094,00 923.799,53
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.785,03 0,00 0,00 1.785,03
Technische Anlagen und Maschinen 35.006,22 5.000,94 0,00 40.007,16
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 757.657,74 82.428,81 2.250,53 837.836,02
794.448,99 87.429,75 2.250,53 879.628,21
1.648.258,40 161.513,87 6.344,53 1.803.427,74
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 85.920,60 0,00 0,00 85.920,60
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 504.330,31 159.883,62 4.094,00 660.119,93
590.250,91 159.883,62 4.094,00 746.040,53
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 865,03 54,00 0,00 919,03
Technische Anlagen und Maschinen 13.370,22 3.169,94 0,00 16.540,16
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 404.553,74 133.064,81 1.969,53 535.649,02
418.788,99 136.288,75 1.969,53 553.108,21
1.009.039,90 296.172,37 6.063,53 1.299.148,74
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 177.759,00 263.558,50
177.759,00 263.558,50
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 866,00 920,00
Technische Anlagen und Maschinen 23.467,00 21.636,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.187,00 353.104,00
326.520,00 375.660,00
504.279,00 639.218,50

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Remmert GmbH, Löhne

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der Remmert GmbH, Löhne, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Remmert GmbH, Löhne, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Oeynhausen, 19. April 2024

AUDITAS GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Silvia Hagemann, vereidigte Buchprüferin

gez. Dipl.-Kfm. Nils Weinberger, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 02.05.2024 unverändert festgestellt.

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