nulleins.digital GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christofer David Keppler seit 13.7.2022 | Prokura |
Dominik Keppler seit 13.7.2022 | Prokura |
Alexander Körner seit 23.10.2020 | Geschäftsführer |
Winfried Keppler seit 24.3.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
engineering people GmbHUlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDie Geschäftsführung errichtet diesen Lagebericht unter Beachtung der maßgeblichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches für die Firma engineering people GmbH, eingetragen beim Handelsregister Ulm, unter HRB 4338. Die engineering people GmbH verbindet zwei Welten: Mensch und Technik. Experten zur Unterstützung von Kundenteams vor Ort und die Entwicklungskompetenz in Competence Centern führen Projekte zum Erfolg. Als inhabergeführtes Unternehmen bietet die engineering people GmbH seit 2003 Engineering-, Software- und IT-Dienstleistungen und unterstützt ihre Kunden mit Experten unterschiedlichster Qualifikation bei der Realisierung von Entwicklungs- und Softwareprojekten. Grundlage für die Projekttätigkeit sind hauptsächlich Werkverträge, Dienstverträge und die Arbeitnehmerüberlassung. Ergänzend werden Fachkräfte zur Festanstellung vermittelt. Die engineering people GmbH bildet zusammen mit der engineering people Stuttgart GmbH die ep group mit Niederlassungen in Augsburg, Berlin, Düsseldorf, Friedrichshafen, Ingolstadt, Karlsruhe, Mannheim, München, Nürnberg, Regensburg, Stuttgart und Ulm. 1. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses Das Geschäftsjahr 2023 war für die engineering people GmbH von Unsicherheiten geprägt, unter anderem verursacht durch Kriege in der Ukraine und in Gaza. Die Auftragslage war dennoch gut, nach hervorragenden Jahren 2021 und 2022 aber abgeschwächt. Die Einflüsse der Krisen waren spürbar. Das Gesamtjahr 2023 konnte dennoch als gutes Jahr mit leichtem Wachstum und einem positiven Geschäftsergebnis abgeschlossen werden. 1.1 Entwicklung von einzelnen Branchen und der Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 erreichte das deutsche Bruttoinlandsprodukt etwa 4,19 Billionen Euro. Nominal stellt dies einen deutlichen Anstieg dar. Dieser Anstieg ist jedoch hauptsächlich auf die Inflation zurückzuführen. Preisbereinigt geriet die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 in eine Rezession, wobei das reale Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent sank. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 hoffte die deutsche Wirtschaft auf eine Erholung in den folgenden Jahren. Allerdings wurde diese Erholung durch den Krieg in der Ukraine, steigende Energiepreise und Rekordinflation im Jahr 2022 gebremst, und im Jahr 2023 kam es schließlich zu einer Rezession. Im Jahresdurchschnitt 2023 gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 46 Mio. Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland. Dies entspricht einer Erhöhung um 0,7% gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich dazu schrumpfte die Anzahl der Erwerbstätigen in der Branche der Engineering- und IT-Dienstleister (und der Zeitarbeit). Im Jahresdurchschnitt 2023 waren knapp 796.000 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer in Deutschland beschäftigt und damit ca. 34.000 weniger als im Jahr 2022. Das Zusammenkommen von Corona Pandemie, Ukraine und Nahost Kriegen, und die aktuelle Transformation der Branche hin zur klimaneutralen Mobilität, war und ist für unsere Kunden, vor allem im Automotive Sektor, weiterhin eine besondere Herausforderung. Trotz der wirtschaftlich angespannten Lage konnte die Automobilindustrie ein Umsatzplus von 10% gegenüber dem Vorjahr erzielen (558,1 Mrd. €). 1.2 Geschäftsverlauf Nach einen guten Jahr 2022, startete die engineering people GmbH positiv mit einem hohen Auftragsvolumen in das Jahr 2023. Die hohe Auftragslage und gute Projektsituation zog sich durch das erste Halbjahr 2023. Im zweiten Halbjahr und vor allem zum Herbst 2023 wurde die schlechtere, wirtschaftliche Situation in Deutschland spürbar. Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,13 Mio. € (+10,9%) erhöht. Dies steht in direkter Korrelation mit der gestiegenen Anzahl an Kundenprojekten im Vergleich zum Jahr 2022. Dem gestiegenen Rohergebnis steht ein deutlich erhöhter Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr von 4,06 Mio. € (+13,2%) gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insbesondere durch vermehrte Infrastrukturkosten (IT-Erneuerung) gegenüber dem Vorjahr um 18,2% erhöht. Die Rohergebnisrendite ist auf 3,9% gesunken (Vorjahr: 5,5%). Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 ist dennoch insgesamt als sehr positiv zu bewerten. Diese Einschätzung erfolgt auch speziell im Hinblick auf die nach wie vor angespannte wirtschaftliche und politische Situation und den weiterhin bestehenden Krisen im Jahr 2023. 1.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung a. Auftragsentwicklung Im ersten Quartal 2023 war eine positive Entwicklung in der Auftragssituation ersichtlich. Ab dem dritten Quartal verschlechterte sich die Situation. Die Rezession in Deutschland mit der angespannten, weltwirtschaftlichen und politischen Situation war auch für die engineering people GmbH spürbar. Vor allem in der Automobilindustrie war die Stimmung zurückhaltend. Dies war auch in der Auftragslage spürbar. Aufgrund der langjährigen Marktpräsenz, einer gut aufgestellten Organisation (sowohl strukturell als auch prozessual) und verschiedener Vertriebs- und Marketingoffensiven, war es möglich, das Auftragsvolumen konstant hochzuhalten. Demzufolge konnte das Umsatzergebnis auch im Jahr 2023 gesteigert werden. b. Umsatzentwicklung Das Rohergebnis der engineering people GmbH hat sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,13 Mio. € (+10,9%) erhöht. 1.4 Analyse und Erläuterung von finanziellen Leistungsindikatoren
Die Eigenkapitalquote ist von 35,3% auf 34,49% gesunken. Der Forderungsbestand wurde um 1,6% erhöht. Die Nettoverschuldung konnte um 3,2% verringert werden. Die Liquidität ist aufgrund ausreichend vorhandener flüssiger Mittel weiterhin unproblematisch und ausreichend, um z.B. die Vorfinanzierung der Gehälter bis zur Rechnungsbegleichung durch unsere Kunden sicherzustellen. Die Liquidität 2. Grades hat sich auf 193,41% erhöht (2022: 183,71%). Damit ist eine kurzfristige Bedienung von Bankdarlehen jederzeit gewährleistet. Im Berichtsjahr 2023 wurde weiterhin viel investiert. Vor allem im Rahmen der digitalen Transformation. Laufende Finanzierungen sind nicht gegeben. Die Kontokorrentlinien waren ausreichend, um den Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachzukommen. 1.5 Personal und Sozialbereich Mitarbeiter zum 01.01.2023: 374 Mitarbeiter zum 31.12.2023: 352 Um hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig im Unternehmen zu beschäftigen, hat das Wohlbefinden der Mitarbeiter einen hohen Stellenwert für die Geschäftsführung des Berichtsunternehmens. Neben einem umfangreichen Weiterbildungsangebot können die Mitarbeiter von breiten Mitarbeiter-Benefits im Bereich der betrieblichen Alters- und Gesundheitsvorsorge profitieren. Zur Weiterentwicklung des Unternehmens und der Mitarbeiter werden regelmäßige Befragungen, z.B. zur Mitarbeiterzufriedenheit, durchgeführt. Die Berichtsfirma hält ihre regelmäßigen, stringenten Prüfungen auf Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Beschäftigung von freien (selbstständigen) Mitarbeitern weiterhin auf einem hohen Niveau. Die zusätzlich eingeführten Prüfpunkte bzgl. Werkverträge und Höchstüberlassungsdauer sind in allen Abläufen und Prozessen fest verankert. 1.6 Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr und bis zur Berichtserstellung Im Jahr 2023 feierte die engineering people GmbH das 20-jährige Bestehen des Unternehmens. Anknüpfend an das Geschäftsjahr 2022 wurden im Jahr 2023 weiterhin Prozesse digitalisiert, insbesondere die IT-Systemlandschaft. Hierbei wurden auch Entscheidungen für ein neues ERP-System und eine neue Website getroffen. Die Einführung des ERP Systems und Veröffentlichung der neuen Website startete im Jahr 2023. Zusätzlich wurde das Corporate Design weiterentwickelt. Unternehmensentwicklungen wurden über Reporting Systeme und Quartalsberichte allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Die Mission und Strategie der kommenden Jahre wurde in 2023 definiert. Maßnahmen, um die standortübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern, wurden umgesetzt. 2. Darstellung der Lage Nach einem guten Vorjahr 2022, konnte die gute Projektsituation im Jahr 2023 zunächst fortgeführt werden. Die Auftragslage wurde allerdings durch Krisen wie dem Ukraine Krieg und dem Ausbruch des Krieges in Gaza und dessen Folgen ausgebremst. Dies steht bei der Berichtsfirma in direkter Korrelation mit der Ertragslage. Das Rohergebnis konnte dennoch um 10,9% gesteigert werden. Durch Investitionen in Wachstum stehen den Erträgen gestiegene Aufwendungen entgegen, die zum Ende des Jahres 2023 durch sinkende Erträge ersichtlich wurden. Dennoch ist das Geschäftsjahr 2023 als ein gutes Jahr mit einem guten Jahresergebnis für die engineering people GmbH zu betrachten. Dies vor allem im Kontext eines Krieges in Europa, der in allen Industrien zu konjunkturellen Einbrüchen sowie einer Rezession in Deutschland führte. 2.1 Aufwand und Ertrag
2.2 Finanz- und Vermögenslage Im Berichtsjahr 2023 hat sich die Bilanzsumme der engineering people GmbH um 6,1% auf 12,43 Mio. € erhöht. Aufgrund von Forderungen gegen verbundene Unternehmen und einem höheren Kassenbestand hat sich das Umlaufvermögen erhöht. Das Anlagevermögen hat sich in geringem Maße verringert. Die eingeräumten Kontokorrentlinien mussten nicht vollständig in Anspruch genommen werden. Die Eigenkapitalquote hat sich verringert, die Rückstellungen der Gesellschaft haben sich erhöht. Die Verbindlichkeiten der engineering people GmbH haben sich um 9,2% erhöht.
3. Prognosebericht Die engineering people GmbH und unsere Kundenunternehmen stehen aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Lage, sowohl weltweit als auch in Deutschland, weiterhin vor großen Herausforderungen. Dies hat sich im Jahr 2023 zum Vorjahr nicht geändert. Und auch im Jahr 2024 wird dies nicht weniger herausfordernd. Das Zusammenkommen verschiedenster Krisen in Europa (Klimakrise, Folgen der Corona Krise, Ukraine Krieg, Gaza Krieg, Lieferkettenkrise, Energiekriese, kriselnde Automobilbranche, etc.) und den Folgen daraus, sind nur einige der aktuellen Problemfelder, die wohl kurzfristig nicht zu lösen sind. Die Unsicherheit ist demnach weiterhin hoch. Im Jahr 2024 wird sich die Bewerbermarkt weiter in Richtung Arbeitgebermarkt verschieben. Bewerbungseingänge werden demzufolge steigen. Die engineering people GmbH erreicht viele Bewerber durch hohe Investitionen in Recruiting- und Marketingmaßnahmen. Durch den ausgeprägten Fachkräftemangel werden die Aufwendungen in unser Recruiting steigen, um die richtigen, hochqualifizierten Bewerber zu finden. Im Jahr 2024 (und auch in den folgenden Jahren) steht die Optimierung der Vertriebsorganisation im Fokus. Kunden sind aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Lage zurückhaltend. Demnach werden neue, innovative Ansätze getestet. Auch die Umstellung der internen System Struktur (neues ERP-System) wird viele Ressourcen binden. Die vollständige Einführung des neuen Systems wird 2024 abgeschlossen sein. Ein positives Ergebnis ist bereits jetzt spürbar und wird ab dem Jahr 2025 voll ausgeschöpft. Die Nachfrage für klassische Engineering-Disziplinen wie der mechanischen Konstruktion ist weiterhin rückläufig. Mehrbedarf an spezialisierten Ingenieuren wird jedoch in anderen Bereichen gesehen und beobachtet, z.B. Softwareentwicklung, Elektrotechnik, Elektromobilität und IT. Dieser Trend setzt sich nach unserer Einschätzung anhaltend fort und hat hohes Wachstumspotential. Weltweit nimmt der Arbeits- bzw. Fachkräftemangel weiter zu. Zeitgleich wächst der Wunsch nach Flexibilität. Das Geschäftsmodell der engineering people GmbH ist demnach sehr gefragt. Weiterhin hält die engineering people GmbH an der Philosophie fest, nachhaltig und organisch zu wachsen. Erhebliche Kostensteigerungen durch die aktuellen Entwicklungen werden auch weiterhin nur zu einem Teil von den Kunden mitgetragen. Weitere politische Vorgaben könnten in Zukunft eine Herausforderung für das Geschäftsmodell der ep group darstellen - eine Weiterentwicklung der Geschäftszweige der ep group wird daher stark vorangetrieben. Ob sich die wirtschaftliche Entwicklung der engineering people GmbH als stabil und nachhaltig erweist, hängt stark von der globalen wirtschaftlichen sowie zum Teil auch von der politischen Entwicklung in Deutschland ab. Die Entwicklung der deutschen Automobilindustrie und deren erfolgreiche Transformation hin zur nachhaltigen Mobilität ist für die engineering people GmbH ebenfalls ein wichtiger Faktor für den zukünftigen Erfolg. Für das aktuelle Kalenderjahr 2024 erwarteten wir eine Stagnation der Umsätze, möglicherweise ein kleines Wachstum. Die Vermögens- und Ertragslage bleibt stabil. Das hohe Umsatzwachstum der letzten Jahre wird aber nicht erneut zu realisieren sein. Die Entwicklung ab Q4/2024 werden sehr stark vom weiteren Verlauf der Wirtschaftslage in Deutschland und der genannten Unsicherheitsfaktoren in der Weltwirtschaft beeinflusst sein.
Ulm, 16.01.2025 Winfried Keppler, Geschäftsführer Alexander Körner, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den Größenmerkmalen des § 267 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde bei Gegenständen des Anlagevermögens der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen (bei erkennbaren Einzelrisiken) angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellung wurde durch ein versicherungsmathematisches Gutachten nach der "projected unit credit method" ermittelt. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,82% und die Richttafeln von 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Erfüllungsbetrag wurde nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB unter Anwendung des IDW-Rechnungslegungshinweises vom 30.04.2021 (IDW RH FAB 1.021) ermittelt (Aktivprimat). Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung tragen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB) ist in folgender Übersicht dargestellt: Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB) ist in folgender Übersicht dargestellt:
Pensionsrückstellungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 0,00 Euro. Dieser Betrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Für die Gesellschaft haben Kreditinstitute geschäftsmäßig Bürgschaften für Mietzahlungen sowie Vertragserfüllung in Höhe von 126.044,36 Euro gewährt. Die Geschäftsführung rechnet nicht mit einem Rückgriff aus diesen Bürgschaften. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Miet- und Leasingverträge, Bestellobligo Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 447,50 Aufteilung nach Gruppen:
Geschäftsführungsorgan Zum Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres bestellt: Herr Winfried Keppler, Dipl.-Ing. (FH) Herr Alexander Körner, Dipl.-Ing. (FH) Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Beteiligungen Das Unternehmen ist nicht an anderen Gesellschaften zu mindestens 20% beteiligt. Ergebnisverwendung Es wird der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, den Gewinnvortrag in Höhe von Euro 2.454.142,25 abzüglich der Ausschüttung vom 23.01.2024 in Höhe von Euro 1.500.000,00 sowie den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.646.144,41 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Ulm, den 16.01.2025 engineering people GmbH gez. Winfried Keppler, Geschäftsführer gez. Alexander Körner, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.02.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die engineering people GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der engineering people GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der engineering people GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Langenau, den 31. Januar 2025 Wilhelm
Hauff GmbH
gez. W. Hauff, Wirtschaftsprüfer |
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