Wilox Strumpfwaren GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anja Sabine Henke seit 12.12.2024 | Prokura |
Guido Pontow seit 12.12.2024 | Prokura |
Andreas Jauslin seit 12.12.2024 | Geschäftsführer |
Christoph Holinski seit 12.12.2024 | Prokura |
Gülüzar Bas seit 12.12.2024 | Prokura |
Manuela Friese seit 12.12.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
FST Falkenbacher Strumpfwerke GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Esda Strumpfwerke GmbHSt. EgidienJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
Für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Anhangsder Esda Strumpfwerke GmbH, St. EgidienAmtsgericht Chemnitz, HRB 4880A. ALLGEMEINE ANGABEN 1. Generalnorm Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zugrunde. 2. Darstellungsstetigkeit Im Berichtsjahr wurde das Prinzip der Darstellungsstetigkeit beachtet. 3. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilRUG sind die Vorjahreszahlen gegebenenfalls nur in eingeschränktem Umfang mit denen des aktuellen Geschäftsjahres vergleichbar. 4. Inanspruchnahme größenabhängiger Erleichterungen: Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie der Anwendung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB erstellt. 2. Gliederung Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. 3. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter der Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 -256a HGB erstellt. Die Bewertungswahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet. Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern sind an die steuerlich maßgeblichen Abschreibungstabellen angelehnt. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Gegebenenfalls werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Im Berichtsjahr wurde eine Zuschreibung auf ein Grundstück in Höhe von TEUR 175 vorgenommen, da der Grund der Wertminderung entfallen ist. technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Gegebenenfalls werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Im Berichtsjahr erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen wegen dauernder Wertminderungen in Höhe von TEUR 16. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegegenstände bis € 410,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Nutzungsdauern sind an die steuerlich maßgeblichen Abschreibungstabellen angelehnt. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit den Nominalwerten angesetzt. Sonstige Ausleihungen an Unternehmen sind mit dem Nominalwert angesetzt. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten nach der gewogenen Durchschnittsmethode oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. fertige Erzeugnisse und Waren sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den Herstellungskosten oder dem retrograd ermittelten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Anschaffungskosten der Rohstoffe und Waren werden nach dem gewogenen Durchschnitt ermittelt. Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung durch Gängigkeitsabschläge werden berücksichtigt. Die Herstellungskosten umfassen die Materialeinzel- und Materialgemeinkosten, die Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Verwaltungsgemeinkosten bei normaler Auslastung der Produktionsanlageneinschließlich der Abschreibungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihren Nominalwerten abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigung angesetzt. Die Einzelwertberichtigung berücksichtigt erkennbare Risiken. Die Pauschalwertberichtigung trägt dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko entsprechend den Erfahrungen der Gesellschaft Rechnung. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zu Nennwerten bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten bewertet. EIGENKAPITAL Gezeichnetes Kapital ist zum Nennwert angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN sonstige Rückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen mit dem nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den ihren Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekanntgegeben werden. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. 4. Grundlagen der Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Fremdwährungsposten. Diese wurden gemäß § 256a S.1 HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen 1.1. Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Gliederung zum 31. Dezember 2016 und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016 sind im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. 1.2. Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt, sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde noch nicht auf Euro umgestellt. Es beträgt DM 2.000.000,00. 4. Rückstellungen 5. Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestehende Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Durch die erstmalige Anwendung des BilRuG sind Umsatzerlöse des Geschäftsjahres mit denen des Vorjahrs nicht vergleichbar. Die Umsatzerlöse des Vorjahres nach den Änderungen von § 277 Abs. 1 HGB stellen sich wie folgt zusammen: 2. Sonstige betriebliche Erträge 3. Personalaufwand Die Aufwendungen für die Altersversorgung betragen EUR 613,56 (Vj.: EUR 647,73) 4. Abschreibungen Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 16.282,00 die sich zusammensetzen aus:
Es handelt sich dabei um spezielle Konfektionsmaschinen für die sich auch 2016 kein Käufer finden ließ. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 49.938,10, die sich zusammensetzen aus:
Zudem befinden sich unter diesem Posten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 5.440,40 (Vj.: EUR 19.601,41). 6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens In den Erträgen aus Ausleihungen sind solche an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 44.420,00 (Vj.: EUR 41.453,33) enthalten. 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind solche von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 4.290,79 (Vj.: EUR 40.932,58) enthalten. 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 93.196,66 (Vj.: EUR 260.392,67) enthalten. Zudem befinden sich unter diesem Posten Aufwendungen aus Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 300,00 (Vj.: EUR 700,00). E. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen für das nachfolgende Geschäftsjahr:
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 276.768,00 € 2. Mitarbeiter Es wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich beschäftigt:
3. Organmitglieder Geschäftsführer der Gesellschaft:
Herr Daun ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 4. Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft des größten und kleinsten Konsolidierungskreises Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der DAUN & CIE. AG mit Sitz in Rastede als Mutterunternehmen in den größten und gleichzeitig kleinsten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft DAUN & CIE. AG mit Sitz in Rastede wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HBR 120211 hinterlegt. 5. Gesamtbezüge der aktiven Organmitglieder Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden auf der Grundlage von § 285 Nr. 9a HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. 6. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag sind mit Ausnahme des folgenden keine weiteren Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft eine i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB besondere Bedeutung haben. Mit Vertrag vom 24. Februar 2017 erfolgt der Verkauf sämtlicher Anteile der DAUN & CIE. Aktien-gesellschaft sowie eines Teilgeschäftsanteils der ATLAS Textil Verwaltungs GmbH an die ELMIC Service und Immobilien GmbH, deren Anteil am gezeichneten Kapital nunmehr 91 % beträgt. F. Unterschrift gemäß § 245 HGB
St. Egidien, 30. Mai 2017 Esda Strumpfwerke GmbH, St. Egidien Malte Daun, Geschäftsführer Daniela Göbel, Geschäftsführerin Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Grundlagen des Unternehmens Die ESDA Strumpfwerke GmbH ist ein traditionell tätiges Unternehmen, welches Strumpferzeugnisse vertreibt. Das Unternehmen verkauft seine Produkte im Private Label Bereich vorwiegend an Discounter sowie an Handelsketten und Versender. Sitz des Unternehmens ist St. Egidien. Im Jahr 2016 wurde mit durchschnittlich 46 Mitarbeitern ein Umsatz von 24.595 TEUR erwirtschaftet. Das Unternehmen wird von Herrn Malte Daun und Frau Daniela Göbel vertreten. Zur Unternehmenssteuerung werden bilanz-, ertrags- und liquiditätsorientierte Kennzahlen ausgewertet um sicherzustellen, dass bei Abweichungen zwischen Plan- und Istwerten gegebenenfalls die erforderlichen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Zu diesem Zweck werden insbesondere der jeweilige Umsatz, das Betriebsergebnis, der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie die Sachinvestitionen in regelmäßigen Abständen ausgewertet. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft ist im Berichtsjahr 2016 um 2,5 % etwas weniger stark gewachsen als im Vorjahr (2,8%). In den USA ging das Wachstum deutlich zurück, vor allem aufgrund einer zurückhaltenden Investitionstätigkeit. Auch in Europa trübte sich die Konjunktur leicht ein, trotz der niedrigen Zinsen. Hier belastete insbesondere die Unsicherheit über den Zeitplan und die Ausgestaltung des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union. Die Schwellenländer verzeichneten erneut ein solides Wachstum, das nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres lag. Am Ende stand für das Jahr 2016 ein Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 1,7%. Getragen wurde die Erholung maßgeblich von der Binnennachfrage. Hierzu trug vor allem die allmähliche Verbesserung der Arbeitsmarktlage bei. Die Arbeitslosenquote lag zum Jahresende auf dem niedrigsten Niveau seit August 2009. Ein niedriger Ölpreis, der die Kaufkraft der Verbraucher stärkte, günstige Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und höhere Unternehmensgewinne unterstützten die Binnennachfrage ebenfalls. Derzeit deutet vieles darauf hin, dass sich die Erholung auch in diesem und den nächsten Jahren fortsetzen wird. Die Prognose des Eurosystems sagt für die Jahre 2017 bis 2019 ein Wachstum von 1,6% bis 1,7% im Euro-Raum voraus. Der kräftige Konsum hat der deutschen Wirtschaft in 2016 das stärkste Wachstum seit fünf Jahren beschert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs um 1,9 Prozent (Vorjahr 1,7 %). Die Entwicklung in der Industrie war jedoch durch ein Auf und Ab geprägt. Strukturelle Anpassungen und Lieferengpässe in der Automobilindustrie, die Schwäche von wichtigen Handelspartnern, wie von China und Russland, sowie außenpolitische Unsicherheiten wie der Brexit haben stärkere Wachstumsimpulse aus der Industrie verhindert. Trotzdem setzt sich der positive Trend der Entwicklung der deutschen Wirtschaft der letzten Jahre kontinuierlich fort. Einen dramatischen Rückgang um 29% verzeichnet der Russlandexport in 2016. Damit haben sich die Exporte seit 2013 halbiert. Wettbewerber wie die Türkei und zunehmend eigene Produktionen in Russland schließen die Bedarfslücken unumkehrbar. 2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie Das Jahr 2016 bringt insgesamt nur eine minimale Umsatzsteigerung von +0,2 % gegenüber dem Vorjahr. Wie bereits im vergangenen Jahr schließt dabei das Textilsegment mit einem Plus ab (+2,9 %), während Bekleidung mit -3,8 % Umsatzrückgänge zu verzeichnen hat. Die Beschäftigung in Deutschland steigt an, und zwar um +0,8 %. Damit sind allein in Deutschland etwa 118 000 Mitarbeiter in der Textil- und Modeindustrie beschäftigt. Auch hier entwickeln sich die Teilbranchen unterschiedlich: Der Textilsektor beschäftigt +2,4 % mehr Menschen als im Vorjahr, im Bekleidungsbereich sind es -2,3 % weniger. Die Exporte entwickelten sich in beiden Segmenten positiv. Die Unternehmen der Bekleidungsindustrie führten insgesamt +1,4 % mehr aus, im Textilbereich waren es +0,8 %. Die Ausfuhren steigen damit insgesamt um +1,2 %. Der Bekleidungseinzelhandel konnte im abgelaufenen Jahr nicht von der guten Konsumstimmung profitieren. Während der gesamte Einzelhandel um +2,3 % zulegen konnte, gingen die Umsätze für Bekleidung um -0,5 % zurück. 2.3 Ertragslage des Unternehmens Der Gesamtumsatz entfällt zu ca. 69% (Vorjahr 70%) auf das Inland und zu ca. 31% (Vorjahr 30%) auf das Ausland. Für das Geschäftsjahr 2016 waren wir davon ausgegangen, dass sich der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr insgesamt leicht reduzieren wird. Diese Einschätzung beruht im Wesentlichen darauf, dass unsere Wettbewerber zunehmend sehr preisaggressiv im Markt auftreten und steigende Rohstoffkosten nur sehr zurückhaltend an die Kunden weitergeben. Diese Einschätzung hat sich im Geschäftsjahr bestätigt. Insgesamt sanken die Umsatzerlöse (nach Abzug der Erlösschmälerungen) von T€ 26.561 (Vorjahr) auf T€ 24.595. Dabei verteilen sich die getätigten Umsätze, auf den Feinstrumpfbereich mit 61,16 % (Vorjahr 68,20 %) und auf die Strickstrümpfe mit 38,13 % (Vorjahr 28,90 %). Die übrigen 0,7 % entfallen auf sonstige Umsatzerlöse. Trotz des niedrigeren Gesamtumsatzes hat sich das Gesamtergebnis vor Ergebnisübernahme von T€ -2.825 (Vorjahr) auf T€ 495 verbessert. 2.4 Finanzlage des Unternehmens Im Geschäftsjahr wurde ein Ergebnis von rund 500 T€ erwirtschaftet. Der Cashflow der Gesellschaft ermittelt sich im Geschäftsjahr 2016 wie folgt:
Die Finanzierung der Vermögenswerte stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet; die Finanzlage ist geordnet. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsziele beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. 2.5 Vermögenslage Bei einer Bilanzsumme von 11.494 T€ (Vorjahr 10.462 T€) betrug das Eigenkapital der Gesellschaft zum Bilanzstichtag 6.549 T€ (Vorjahr 6.054 T€). Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 57,9 % auf 57,0 % verringert. Die Vorratsbestände haben sich gegenüber dem Vorjahr um 545 T€ auf 3.035 T€ erhöht. Das Umlaufvermögen beträgt per 31.12.2016 T€ 6.989. 2.6. Finanzielle Leistungsindikatoren
3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1 Chancen Die weitere Entwicklung des Unternehmens ist auf kontrolliertes und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet, wobei unter Wachstum hauptsächlich Ertragswachstum bei Stabilisierung des Umsatzes zu verstehen ist. Dieses Wachstum soll durch die weitere Optimierung der Vertriebskosten, des Materialeinkaufes und durch die Einführung neuer Artikel erreicht werden. 3.2 Risiken Unsere unternehmerischen Aktivitäten sind natürlich einer Vielzahl von Risiken unterworfen, die wir im Einzelnen keinesfalls alle im Vorfeld eingrenzen und ausschalten können. Bei durch Versicherungen abdeckbaren Risiken wird verstärkt Risikovorsorge betrieben. Bei allen übrigen Risiken, die sich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb ergeben, wird auf einen verantwortungsvollen Umgang zur Minimierung möglicher Auswirkungen geachtet. Mit den Risiken beschäftigen wir uns umfangreich in unserer Planung. Dabei sind folgende Risiken hervorzuheben: Risiken der künftigen Entwicklung Um etwaigen Änderungen in der Kundenstruktur frühzeitig zu erkennen und entsprechende Ausrichtung des Unternehmens vorzunehmen, behalten wir die aktuellen Märkte permanent im Blick Gesamtwirtschaftliches Risiko Durch kontinuierliche Beobachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, sowohl des europäischen Marktes als auch des speziellen Marktes in ausgewählten afrikanischen Ländern, versuchen wir die Einflussfaktoren auf die konjunkturellen Gegebenheiten frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Branchenrisiko Auf Grund konjunktureller Schwankungen und wechselnder wirtschaftlicher Entwicklungen können strukturelle Veränderungen und Absatzprobleme bei unseren Kunden entstehen. Absatzrisiko Durch Auswertung aller verfügbaren Daten analysieren wir regelmäßig Chancen und Risiken im Bereich des Absatzes unserer Produkte. Hilfreich ist hierbei besonders der enge Kontakt zu den Kunden, damit die Bedarfsstruktur so konkret wie möglich heraus gearbeitet werden kann. Besonders wichtig ist dabei die Sicherstellung einer ausreichenden Transparenz. Produktions- und Beschaffungsrisiko Durch die Schaffung flexibler Strukturen in den Bereichen Logistik wollen wir die Umsätze weiter steigern. Die Arbeitsabläufe werden dafür regelmäßig überprüft und optimiert. Die Möglichkeit der Produktion im eigenen Tochterunternehmen in Falkenbach sowie in Tschechien trägt zu einer hohen Stabilität des Produktionsprozesses in allen Verarbeitungsstufen bei, allerdings sind auch hier Kostenstrukturen und Prozessabläufe permanent auf Wettbewerbsfähigkeit hin auszurichten. Um die Produktions- und Beschaffungsrisiken so weit wie möglich abzusichern, wird außerdem das Sourcing Fertigwarenprodukte weiter ausgebaut und Rahmenverträge abgeschlossen. Forschungs- und Entwicklungsrisiko Um weiterhin unsere Position am Markt behaupten und wenn möglich weiter ausbauen zu können, ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produktpalette unerlässlich. Für uns bedeutet das in erster Linie, gemeinsam mit unseren Kunden an einer stetigen Produktentwicklung zu arbeiten, um damit rasch auf veränderte Anforderungen reagieren zu können. Insbesondere sind auch völlig neue Produkte für die Bereiche Sport/Outdoor im Fokus, hierzu gibt es Entwicklungen mit dafür prädestinierten Lieferanten. Personelle Risiken Die Arbeitsleistung unserer Mitarbeiter ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unser Unternehmen, insbesondere das fundierte textile Know-How wie auch der Kenntnisse über das Private Label Geschäft. Im Zuge von notwendigen Nachfolgeregelungen wird vom Unternehmen entsprechendes Potential aufgebaut. Kreditrisiko Unsere Hauptkunden sind teilweise kreditversichert. Weiterhin ist unser Ziel, unseren Umsatz von den aktuell wenigen Großkunden auf deutlich mehr Kunden zu verteilen. Finanzrisiko Für die Finanzierung des laufenden Geschäftes und notwendige Investitionen stehen ausreichende Mittel zur Verfügung. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens im Berichtszeitraum oder in nächster Zeit gefährden, bestehen nicht. IT-Risiko Die lebensnotwendige Datensicherung der IT Systeme wird durch tägliche Sicherungen und Ablage dieser in anderen Gebäudeteilen sichergestellt. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Neben den genannten Risiken sind wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung für einen überschaubaren Zeitraum von zwei Jahren nicht zu erkennen. Möglichen Risiken aufgrund der Markt- und Auftragslage wird durch laufende Analysen der Marktentwicklung und zeitnahe Einleitung gegensteuernder Maßnahmen begegnet. 3.3 Prognose Ausblick auf das Jahr 2017 Per Ende April verzeichnet der Feinstrumpfbereich einen Umsatzrückgang von 1,57% gegenüber dem Plan und der Grobstrumpfbereich ein Umsatzplus von 23,44% gegenüber dem Plan. Neben der weiteren Deckungsbeitragsverbesserung in bestimmten Artikeln wie auch bestimmten Kunden ist auch in 2017 vorrangiges Ziel, neue Kundengruppen zu erschließen. Unter Berücksichtigung der Chancen und Risiken gehen wir für das Geschäftsjahr 2017 von einem positiven Betriebsergebnis aus.
St. Egidien, 30. Mai 2017 Malte Daun, Geschäftsführer Daniela Göbel, Geschäftsführerin Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Esda Strumpfwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Oldenburg, den 19. Juni 2017 BDO
ARBICON GmbH & Co. KG
Pittelkow, Wirtschaftsprüfer Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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