Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 44024
Eingetragen
4.1.1999
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit AnstrichmittelnHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Gegenstand
Internationale Handel und Distribution von Chemiekalien sowie Outsourcing, Consulting und Technologietransfer.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Volkerts
seit 18.1.2010
Prokura
Andreas Wenk
seit 25.1.2006
Prokura
Dirk Otmar
seit 10.9.2002
Geschäftsführer
Ahmet Karaca
seit 10.9.2002
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Connect Chemicals GmbH

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Connect Chemicals GmbH, Ratingen

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Connect Chemicals GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Ratingen. Die Gesellschaft wurde 1998 gegründet und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 44024 eingetragen. Sie ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Connect Chemicals Holding GmbH.

Tätigkeitsfelder sind der internationale Handel und die Distribution von Chemikalien sowie das Outsourcing, Consulting, Custom Manufacturing und der Technologietransfer im Zusammenhang mit Spezial-Chemikalien für verschiedene nationale und internationale Kunden aus unterschiedlichen Branchen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalender bereinigt - um 0,2% gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. April 2024. Nachdem das BIP zum Jahresende 2023 zurückgegangen war, startete die deutsche Wirtschaft mit einem positiven Vorzeichen ins Jahr 2024.

Trotz nachlassender Inflation blieb eine Erholung der privaten Konsumausgaben im 1. Quartal 2024 aus. Diese sanken preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,4% im Vergleich zum Vorquartal, da unter anderem die Konsumausgaben für Nahrungsmittel und Bekleidung zurückgingen. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren um 0,4% niedriger als im Vorquartal.

Dagegen wurde mehr investiert als im 4. Quartal 2023: Nach einer schwachen zweiten Jahreshälfte 2023 stiegen die Bauinvestitionen im 1. Quartal 2024 preis-, saison- und kalenderbereinigt deutlich um 2,7%. In Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen,Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen etwas weniger investiert (-0,2%). Insgesamt erhöhten sich die Bruttoanlageninvestitionen zum Jahresbeginn um 1,2% gegenüber dem Vorquartal.

Auch vom Außenhandel kamen positive Impulse: Im Vergleich zum 4. Quartal 2023 wurden im 1. Quartal 2024 preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 1,1 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert. Dafür sorgten vor allem mehr Warenexporte (+2,1%), während weniger Dienstleistungen exportiert wurden als im Vorquartal (-2,9%).

Die Importe wuchsen mit +0,6% zum Vorquartal weniger stark. Wie bei den Exporten nahmen die Importe von Waren zu (+2,1%), wohingegen die Importe von Dienstleistungen zurückgingen (-3,7%). (Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilungen (Mai 2024))

Die chemisch-pharmazeutische Industrie startete besser als erwartet ins neue Jahr. Die Auftragslage verbesserte sich dank leerer Lager bei den Kundenindustrien und einer anziehenden Nachfrage aus dem außereuropäischen Ausland. Produktion und Umsatz konnten gegenüber Vorquartal gesteigert werden. Allerdings blieb die Industriekonjunktur in Deutschland und Europa schwach. Ungetrübt sind daher die weiteren Aussichten nicht. Eine nachhaltige Erholung der Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen zeichnet sich noch nicht ab. Zudem bremsen die strukturellen Probleme am Standort Deutschland die Entwicklung.

Auftragsmangel und Kostenprobleme drücken bei den Unternehmen weiterhin auf die Stimmung. VCI-Präsident Markus Steilemann sagt zur konjunkturellen Lage der Branche: "Wir blicken inzwischen etwas zuversichtlicher in die Zukunft, denn dieWachstumsaussichten hellen sich langsam auf. Klar ist aber auch: Es handelt sich um einepositive Momentaufnahme. Ein gutes Quartal macht die Einbrüche der Krisenjahre nicht wett. Die Lage ist insgesamt fragil. Deutschland ist und bleibt als Wirtschaftsstandort zu teuer und daran kann nur die Politik etwas ändern. Die Bundesregierung darf die Hände nicht in den Schoß legen und muss endlich die strukturellen Probleme am Standort angehen. Denn ob es langfristig zu einer kraftvollen Erholung in der Industrie kommen wird, hängt maßgeblich vom politischen Willen und Handeln ab."

Prognose

Für das Gesamtjahr 2024 rechnet der VCI dank des besseren Jahresstarts mit einem Anstieg der Produktion um 3,5 Prozent. Trotz rückläufiger Preisen dürfte der Branchenumsatz in diesem Jahr um 1,5 Prozent zunehmen.

Die Produktion konnte im Vergleich zum sehr schwachen Vorquartal um 6,5 Prozent ausgeweitet werden. Damit wurde auch das erste Quartal 2023 um 4,4 Prozent übertroffen. Die Kapazitäten der Branche blieben aber mit 78,1 Prozent unterausgelastet.

Erzeugerpreise

Die Erzeugerpreise setzten ihren Rückwärtsgang fort und sanken im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 Prozent. Damit waren chemische und pharmazeutische Erzeugnisse 5,6 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Der Gesamtumsatz der Chemie- und Pharmaindustrie stieg saisonbereinigt um 1,8 Prozent auf insgesamt 56,5 Milliarden Euro. Das Vorjahresniveau wurde dagegen weiterhin deutlich verfehlt. Die Zahl der Arbeitsplätzein der chemisch-pharmazeutischen Industrie blieb nur dank eines Zuwachses im Pharmabereich mit rund 479.500 Beschäftigen auf einem hohen Niveau. (Quelle: VCI Quartalsbericht Q1 2024 (Mai 2024))

Der Umsatz im Berichtsjahr ist gegenüber dem Vorjahr um 30% gesunken, sodass die Umsatzerlöse bei TEUR 70.649 (2022: TEUR 100.721) liegen. Der Hauptgrund hierfür ist die Entwicklung des Preisniveaus sowohl im Beschaffungs- als auch im Absatzmarkt nach unten.

Der Rückgang bei den Preisen für chemische und pharmazeutische Erzeugnisse setzte sich zu Beginn des Jahres 2024 fort. Dabei entwickelten sich Erzeugerpreise, Energie- und Rohstoffkosten leicht uneinheitlich. Die Volatilität der Rohstoffpreise hat insgesamt abgenommen. Hier muss weiterhin beobachtet werden in welchem Maße die Einhaltung der neuen Umweltstandards und die damit verbundenen zusätzlichen Kosten zu einer Verteuerung der Rohstoffe führen werden.

Das Verhältnis von US-Dollar zum Euro zeichnete sich auch im vergangenen Geschäftsjahrdurch eine gewisse Stabilität aus. Mit Zahlen zwischen minimal 1,0469 und maximal 1,1255 ergibt sich über den gesamten Zeitraum gesehen eine verkraftbare Schwankungsbreite des Wechselkurses. Im Jahr 2023 erhielt man für einen Euro durchschnittlich etwa 1,08 US Dollar. Im Vergleich zu seinen Hochzeiten im Jahr 2008 ist der Wert des Euros damit um rund 26,5 Prozent gesunken. Damals war ein Euro noch etwa 1,47 US-Dollar wert.

Diese Entwicklung konnte bereits in den zurückliegenden Geschäftsjahren beobachtet werden. In Relation zum Umsatz betrug der Anteil der Währungsdifferenzen lediglich 0,22%. Insbesondere im Vergleich zum Jahr 2015 (1,01%) konnte dieser Wert innerhalb der letzten Jahre permanent reduziert werden. Der geringe Einfluss auf das Jahresergebnis ist zumeinen auf die geringe Volatilität, zum andern auf die langjährige und konsequente Strategieumsetzung, in der der Fremdwährungsbedarf auf der Basis des jeweiligen Grundgeschäftes frühzeitig abgesichert wird.

Um starken Schwankungen entgegenzuwirken, wurden für die bis zum 31. Dezemberer haltenen Aufträge für das Geschäftsjahr 2023, die in US Dollar und in chinesische Renminbi fakturiert werden Devisentermingeschäfte geschlossen. Gleichzeitig werden im Zusammenhang mit dem Einkauf von Rohmaterialien auf Fremdwährungsbasis zur Absicherung entsprechende Devisentermingeschäfte über den Kauf von Fremdwährungen getroffen. Bei den geschlossenen Devisentermingeschäften handelt es sich um Micro Hedging. Dabei wird jeder Auftrag (=Grundgeschäft) durch ein Sicherungsgeschäft abgesichert. Fremdwährungsbeträge zu einem vorher fest vereinbarten Wechselkursgekauft bzw. verkauft.

2.2.1. Geschäftsverlauf

2.2.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz der Connect Chemicals GmbH ist im Berichtsjahr, verglichen mit den sehr hohen Steigerungsraten im Vorjahreszeitraum (+61% in 2022 zum Vergleich gegenüber 2021) um 30% zurückgegangen. Dieser betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 70.649 (2022:TEUR 100.721). Dieser resultiert insbesondere aus dem Rückgang der Preise für Rohstoffe die sich über die komplette Produktpalette ziehen. Weiterhin wird aufgrund der Weltwirtschaftlichen Lage für das Folgejahr vorsichtig bewertet. Daher wird für das Jahr 2024 ein Umsatz von ungefähr TEUR 69.382 erwartet.

Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um 28% gesunken und beträgt für 2023 TEUR 3.297 (2022: TEUR 4.567). Der Wareneinsatz ist analog zum Umsatz, im Vergleich zum Vorjahr um 34% gesunken. Der Betriebsaufwand ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 37% angestiegen, wohingegen die übrigen Aufwendungen um 25% gesunken sind.

2.2.2. Investitionen

Im Berichtsjahr erfolgten planmäßige Investitionen in die IT-Infrastruktur. Weitere Investitionen erfolgten im Bereich der REACH-Registrierung der Produkte und der Intensivierung der digitalen Professionalisierung. Diese werden in den Folgejahren weiterhin den neuesten Anforderungen und den Qualitätsstandards angepasst.

Für das Folgejahr werden weitere Investitionstätigkeiten durch kontinuierliche Erneuerungen von Hard- und Software Komponenten, und die Einführung von ERP integrierten DMS- und CRM-Systemen initiiert. Ferner wird die Implementierung und Migration des ERP-Systems auf den aktuellen Stand erfolgen. Die permanente Digitalisierung sowie ein Update der Infrastruktur stehen weiterhin im Fokus.

2.2.3. Finanzierungsmaßnahmen

Die bestehenden Kreditlinien sind, wie auch in den Vorjahren, im gesamten Geschäftsjahr 2023 ausreichend dimensioniert und mussten zu keinem Zeitpunkt voll ausgeschöpft werden. Durch die im Unternehmen befindliche Liquidität, konnten die in der Vergangenheit aufgenommen Darlehen, fristgemäß getilgt und die Zahlungsvereinbarungen gewohnt frühzeitig erfüllt werden.

Die angestrebte Bankenstrategie zur Diversifizierung der Finanzierungspartner, konnte in 2023 weiterhin erfolgreich umgesetzt werden. Wie schon in der Vergangenheit, besteht für die Zukunft die Strategie der Connect Chemicals GmbH darin, die Geschäftsbeziehungen zu bestehenden Partnern weiter zu intensivieren und zu stärken.

2.2.4. Personalbereich

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 40 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zumVorjahr hat sich der Mitarbeiterbestand im Jahresdurchschnitt damit wesentlich (+7) verändert. Um den zukünftigen Anforderungen des Qualitäts- und Nachhaltigkeitsbereichs zu erfüllen, wurde hierfür eine neue Position geschaffen. Ferner wurden im IT- undVertriebsbereich personelle Austritte durch Neueinstellungen ersetzt.

Dennoch hat die Connect Chemicals GmbH weitere Zielmärkte im Auge, in denen die Präsenz verstärkt und der Personalstamm auch im Jahr 2024 erweitert wird. Den Herausforderungen des demographischen Wandels und dem stärker werdendenWettbewerb um junge und erfahrene Talente wird zum einen das Angebot einer dualen Ausbildung, zum anderen, die Öffnung der eigenen Perspektive für besonders kompetenteund berufserfahrene Mitarbeiter entgegen gebracht.

Die personelle Qualität ist durch laufende Qualifizierung der einzelnen Mitarbeiter weiterhin gegeben. Dem Bereich der Schulungen und laufenden Optimierung von Kompetenzen der Mitarbeiter, wird sich die Connect Chemicals GmbH im Jahr 2024 wie in den Vorjahren weiterhin besonders widmen. Die personelle Spezialisierung der Mitarbeiter ist ein Wettbewerbsvorteil, der permanent gewinnbringend genutzt und weiterentwickelt wird.

2.3. Lage

2.3.1. Ertragslage

Die Ertragslage der Connect Chemicals GmbH erweist sich im Jahr 2023 als zufriedenstellend. Im Vergleich zum vorausgegangen Jahr fiel der Jahresüberschuss mit TEUR 3.297 (2022: TEUR 4.567) niedriger aus (-28%). Das geplante Jahresergebnis von ca. TEUR 3.943 wurde dabei um TEUR 646 verfehlt. Ursächlich hierfür waren insbesondere verschiedene Sachaufwendungen, die sich entgegen unserer ursprünglichen Erwartungshaltung erhöht bzw. nicht in dem Maße vermindert haben, wie sich die Umsatzerlöse reduziert haben. Für das Folgejahr wird als Ziel ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.053 ausgegeben.

Bei in Summe niedrigeren Verkaufspreisen und einem Rückgang der Beschaffungspreise samt Nebenkosten der Beschaffung, haben sich die Materialaufwendungen von TEUR 82.341 auf TEUR 54.693 verringert und sich bezogen auf die Umsatzerlöse leicht geändert (2022: 81,8%).

Die Personalaufwendungen von TEUR 4.028 (2022: TEUR 4.110) liegen bei einer leichten Abnahme von rund 2% auf Vorjahresniveau.

Der Verwaltungsaufwand (17%) und Betriebsaufwand (37%) sind gegenüber dem Vorjahrgestiegen, wiederum haben die übrigen Aufwendungen um 25% gegenüber dem Vorjahr abgenommen. Der Anstieg des Verwaltungsaufwandes resultiert vornehmlich aus dem Einkauf von Labordienstleitungen, wohingegen der Anstieg des Betriebsaufwandes auf REACH-Studien zurück zu führen ist.

Die übrigen Aufwendungen haben sich um TEUR 256 verringert. Die Verringerung der Aufwendungen (-25%) ist insbesondere auf Kursdifferenzen zurückzuführen. Diese nahmen um TEUR 339 ab.

Das Abschreibungsvolumen hat sich im Vergleich zum Vorjahr (2022: TEUR 407) um TEUR 39 verringert und liegt in 2023 bei TEUR 368, was einer Verringerung von 10% (2022: 3%) entspricht. Diese Entwicklung im Jahr 2023 ist vor allem auf die Investitionen in Vorjahren zurückzuführen, deren verbleibende Abschreibungsbeträge sich schrittweise verringern.

2.3.2. Finanzlage

Die Finanz- und Bilanzstruktur der Connect Chemicals GmbH ist nach wie vor äußerst solide. Das Eigenkapital ist um TEUR 3.296 gestiegen. Der Betrag hat sich auf nunmehr TEUR 21.068 erhöht (2022: TEUR 17.771). Die Eigenkapitalquote hat sich bei einer um 19% von TEUR 33.583 auf TEUR 27.395 gesunkenen Gesamtbilanzsumme um 24 Prozentpunkte erhöht. Sie liegt zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres bei einer sehr guten Quote von 76,9% (2022: 52,9%) Die generierten Gewinne des Unternehmens werden zur erneuten Stärkungdes Eigenkapitals der Gesellschaft eingesetzt.

Es bestehen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.179 (2022: TEUR 4.181). Diese wurden in Höhe von TEUR 1.502 (2022: TEUR 1.432) für Pensionsrückstellungen, in Höhe von 1.140(2022: TEUR 2.045) für Körperschaft- und Gewerbesteuer und in Höhe von TEUR 537 (2022:TEUR 704) für sonstige Rückstellungen gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind von TEUR 11.631 auf TEUR 3.148 gesunken. Dies begründet sich vorwiegend in einer deutlichen Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Diese sind im Betrachtungszeitraum von TEUR 7.404 aufgrund der Rückzahlung von kurzfristig aufgenommen Darlehen auf TEUR 0 gesunken. DieFremdfinanzierungsquote aus Bankverbindlichkeiten hat sich damit von 22% auf 0% verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden stets planmäßig bedient.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen Leistungen bestehen gegenüber diversen Kreditoren und sind zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.872 (2022: TEUR 2.871) gesunken. Dies entspricht einer Verringerung von 33% gegenüber dem Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Rechnungen aus Lieferungen in Höhe von TEUR 105 (2022: TEUR 149).

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.172 (2022:TEUR 1.295) und beinhalten abzuführende Umsatz- sowie Lohnsteuer.

2.3.3. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr verringert. Das Gesamtvermögen sank von TEUR 33.583 auf TEUR 27.396 um 19%. Der Anteil des langfristigen Vermögens am Gesamtvermögen beläuft sich auf 6% (2022: 5,5%). Für ein Handelsunternehmen typisch, ist der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens relativ gering.

Die immateriellen Vermögengegenstände haben sich um TEUR 232 von TEUR 1.309 auf im Vorjahr auf TEUR 1.077 verringert. Die Sachanlagen haben im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 9 auf TEUR 141 zugenommen.

Der Anteil des kurzfristigen Vermögens änderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,6% auf TEUR 25.520. Der Bestand an Vorräten hat sich zum Bilanzstichtag von TEUR 20.291 (-47%) auf TEUR 10.735 verringert.

Gleichzeitig haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR7.753, welche im Folgejahr pünktlich durch die Kunden beglichen wurden, stichtagsbezogen um TEUR 423 (6%) erhöht.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 3.940 (2022: TEUR 2.763). Diese entfallen mit TEUR 3.823 (Vorjahr TEUR 2.746) auf Gesellschafter. Hiervon entfallen TEUR 250 auf Kostenbelastungen für die Jahre 2016 3 2020 an die Gesellschafterin.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 72 auf 312 (2022: TEUR 384) verringert, die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um 43 auf TEUR 300 (2022:TEUR 343) verringert.

2.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 6.157 auf TEUR 9.957 angestiegen. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit hat sich von -127 im Vorjahr auf TEUR 33 verbessert.

Der Cashflow der Finanzierungstätigkeit ist aufgrund von Darlehensrückzahlungen gesunken und liegt bei TEUR -5.497 (Vorjahr TEUR -4.922). Aufgrund der aktuellen Entwicklung wird für das Geschäftsjahr 2024 von einem stabilen Zinsniveau ausgegangen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Connect Chemicals GmbH sieht sich auch weiterhin im Markt sehr gut aufgestellt. Als mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen wird der bewährte Weg fortgesetzt und unternehmerische Entscheidungen weiterhin zeitnah umgesetzt, um damit Wettbewerbsvorteile gegenüber größeren Marktteilnehmern gut zu nutzen.

Gleichzeitig trifft die Connect Chemicals GmbH als mittelständisches Unternehmen auch in Zukunft ausschließlich solche Entscheidungen, welche das Wachstum des Unternehmens,wie aus den obigen Ausführungen ersichtlich, vor allem langfristig und nachhaltig sichern wird.

In der Jahresplanung für das kommende Geschäftsjahr wird von einer stabilen Nachfrage ausgegangen, sodass im Jahr 2024 sowohl der Umsatz als auch die Ertragsaussichten der Gesellschaft weiter auf ein gutes und zufriedenstellendes Niveau entwickelt werden kann.

Im kommenden Geschäftsjahr plant die Connect Chemicals GmbH weiterhin die Erschließung neuer Produkte und Märkte, sowohl auf der Einkaufs- als auch auf derVerkaufsseite. Für das Geschäftsjahr 2024 wird daher von einem Umsatz von TEUR 69.382 bei einer Schätzung eines Jahresüberschusses von ca. TEUR 5.053 ausgegangen. Derbudgetierte Umsatz liegt dabei nur geringfügig unter dem Niveau von 2023.

Die Planungen sind grundsätzlich vorsichtig und realistisch gehalten und beruhen nebeneigenen Erfahrungswerten auf den allgemeinen Markt- und Brancheneinschätzungen.

Unternehmerische Risiken für das Geschäftsjahr 2024 bestehen weiterhin hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sowie des im Oktober 2023 beginnenden Krieges im Nahost. Ferner beobachtet die Connect Chemicals GmbH die Weltgeschehnisse sehr aufmerksam, um auf jede Entwicklung umgehend mit den geeigneten Maßnahmenreagieren zu können.

Der Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel hat die Welt erschüttert. Jenseits der damit verbundenen humanitären Krise, die Millionen von Menschenleben betrifft, hinterlässt der Nahostkonflikt auch dauerhafte Spuren auf das Wirtschaftsgeschehen, zuerst in der betroffenen Region, aber auch in Deutschland und der Welt insgesamt. Der vorliegende Report erörtert die verschiedenen Kanäle, über die sich der Konflikt auf die deutsche Wirtschaft auswirken kann.

So führte der geopolitische Konflikt im Oktober 2023 zu Turbulenzen sowohl auf den Finanzmärkten als auch auf dem Ölmarkt. Gestiegene Risikoaufschläge erhöhten die Finanzierungskosten für verschuldete Staaten, die steigende Unsicherheit trieb viele Investoren in die Suche nach sicheren Häfen, was sich etwa in einem dauerhaft höheren Goldpreis spiegelte. Das bereits durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie den russischen Angriffskrieg in der Ukraine gestiegene Risiko einer Blockbildung inder Weltwirtschaft nimmt eine neue Dimension an, was das auf internationaler Arbeitsteilung aufgebaute Geschäftsmodell vieler deutscher Unternehmen erneut erschüttert. Auf dem Ölmarkt hat sich zwar die Lage etwas beruhigt, doch es ist bereits wieder die Diskussion um einen drohenden neuen Ölpreisschock entbrannt.

Modellsimulationen mithilfe des Global Economic Model von Oxford Economics zeigen,dass ein Anstieg des Ölpreises auf 150 US-Dollar pro Barrel der Sorte Brent mit einem Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung in Deutschland in Höhe von etwa 1 Prozentund einem Anstieg der Verbraucherpreise um 1,3 Prozent innerhalb von zwei Jahren verbunden wäre. Doch die Ergebnisse der vorliegenden Analyse verdeutlichen auch, dass die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios sehr gering ist. Die Ölintensität der gesamtwirtschaftlichen Produktion ist in den letzten Jahrzehnten stark gesunken und Europa und die USA sind deutlich weniger abhängig von Öllieferungen aus dem Persischen Golf, als es in den 1970er Jahren noch der Fall war. Dies wiederum macht den Einsatz der "Ölwaffe" wenig wahrscheinlich.

Vor allem die schwächelnde Weltwirtschaft und der damit verbundene Rückgang der Ölnachfrage haben bereits wenige Wochen nach Beginn des Konflikts den Ölpreis erheblich gesenkt und die Prognosen gehen zunächst von einem deutlich geringeren Ölpreis aus als der, dessen Auswirkungen in dem oben genannten Extremszenario untersucht wurde. Dennoch bleibt die angespannte geopolitische Lage ein wichtiger Bremsklotz für die Erholung der Wirtschaft, sowohl in Deutschland als auch weltweit. Denn die unsichere geopolitische und wirtschaftliche Lage bremst die Investitionstätigkeit vieler Unternehmen aus. Somit bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen sich in den kommenden Monaten noch materialisieren werden, wenngleich die kurzfristigen Volatilitäten in den Märkten überstanden zu sein scheinen. (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Koeln - Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die deutsche Wirtschaft (Januar2024))

Fremdwährungsmanagement: Die Schwankungsbreite im Verhältnis zwischen US Dollar und Euro kann je nach Kursentwicklung als Wettbewerbsvorteil gesehen werden. Jedoch, durch die fehlende Planbarkeit einer Kursentwicklung, auch als Risiko. Durch entsprechende vorausschauend und vorsichtig platzierte Devisenkursgeschäfte ist die Connect Chemicals GmbH dieser Entwicklung gegenüber sehr gut vorbereitet. Ebenfalls im Bereich der Fremdwährungen nur sehr schwierig zu kalkulieren, ist die weitere Entwicklung der chinesischen Währung im Verhältnis zum US-Dollar und damit letztlich auch zum Euro. Obwohl die Politik sich für eine vorsichtige Öffnung der Bandbreite des Chinesischen Yuan entschieden hat, in welcher dieser zum US-Dollar schwanken darf, ist der Wechselkurs noch immer sehr stark politisch gesteuert und nicht das Ergebnis eines realen Wechselkurses. Deutschland tritt wirtschaftlich auf der Stelle. Zwar legt der Konsum in diesem Jahr zu, aber vor allem die Industrie und die Bauwirtschaft sorgen dafür, dass das Bruttoinlandsprodukt 2024 stagniert. Ein Aufwärtstrend ließe sich einläuten, dazu müsste die Politik allerdings zügig weitreichende Entscheidungen fällen.

Deutschlands Motor stottert. Im vergangenen Jahr sank das Bruttoinlandsprodukt nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 0,2 Prozent. Zum einen wirkten sich der Krieg inder Ukraine und die Konflikte im Nahen Osten sowie internationale Spannungen mit China negativ auf die exportorientierte deutsche Wirtschaft aus. Zum anderen schwächelten große Wirtschaftszweige weiterhin.

Die Bruttowertschöpfung in der Industrie lag Ende 2023 rund 2 Prozent unter dem Wert von 2019. Im Baugewerbe betrug das Minus sogar 9 Prozent.

Einzig der Dienstleistungssektor legte im selben Zeitraum mit 3 Prozent leicht zu 3 konnte die Verluste der anderen Bereiche im Jahr 2023 aber nicht ausgleichen. Und auch der Blickauf das laufende Jahr ist in den Unternehmen mehrheitlich trüb, wie die IW Konjunkturumfrage vom Frühjahr dieses Jahres gezeigt hat.

Deutschland braucht ein wirtschaftspolitisches Programm, um sowohl den Standort zu stärken als auch die Investitionsbedingungen zu verbessern.

Für die Konjunktur bedeutet das nichts Gutes, zumal aufgrund der unverändert schwierigen Weltlage erst einmal nicht mit großen positiven Effekten von außen zu rechnen ist.Entsprechend ernüchternd fällt die Konjunkturprognose des Instituts der deutschenWirtschaft aus. Das reale Bruttoinlandsprodukt Deutschlands wird in diesem Jahr stagnieren. Einige Ergebnisse der Prognose im Detail:

Außenhandel.

Bereits seit dem dritten Quartal 2022 schrumpft der deutsche Außenhandel. Ende 2023 lagen die preisbereinigten Exporte 4,4 Prozent, die Importe sogar 7 Prozent unter dem damaligen Höchstwert. Die Entwicklung ist zum einen durch die schwache Weltwirtschaft bedingt. Zum anderen haben hohe Preissteigerungen die Importe gebremst.

Inflation und Geldpolitik.

Hohe Energiekosten haben die Inflation in den vergangenen beiden Jahren angeheizt. Die Preissteigerungen sind zuletzt aber geringer ausgefallen. Die unsichere Lage im Nahen Osten birgt allerdings das Risiko, dass der Ölpreis und damit die Inflation wieder anziehen. Die Zentralbanken könnte dies dazu verleiten, noch etwas längeran ihrer restriktiven Geldpolitik festzuhalten, was wiederum die Investitionen bremst.

Privater Konsum.

Dass die deutsche Wirtschaft nicht noch ein weiteres Jahr schrumpft, liegt zu einem großen Teil am Konsum der Bundesbürger. Dieser wächst im Jahr 2024 voraussichtlich um knapp 1 Prozent.

Arbeitsmarkt.

Trotz der Rekordmarke von 46 Millionen Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt 2024 werden die Folgen der konjunkturellen Schwäche auf dem Arbeitsmarkt zu sehen sein. Etwa 100.000 Arbeitslose mehr bedeuten einen Anstieg derArbeitslosenquote um knapp 0,3 Prozentpunkte auf fast 6 Prozent. (Quelle: IWD Wachstumund Konjun (Mai 2024))

Selbst bei wirtschaftlich deutlich gravierenderen Auswirkungen zeichnet sich die ConnectChemicals GmbH nicht nur durch Ihre hervorragende Anpassungsfähigkeit aus, sondern auch durch eine hohe Agilität sich auf neue Situationen einzustellen und aus diesen gestärkt hervorzugehen.

Dazu trägt zum einen die hohe Eigenkapitalsteigerung mittels thesaurierter Gewinne bei und zum anderen, die bereits frühzeitig umgesetzte Strategie zur Diversifikation der Fremdfinanzierung als weitere stabilisierende Säule für zukünftige Herausforderungen.

Die Connect Chemicals GmbH beobachtet die weltweite Situation auf den verschiedenen Beschaffungs- und Absatzmärkten sehr aufmerksam und steht dabei weiter in engem Kontakt, mit den Kunden als auch Lieferanten, um auf jede Entwicklung umgehend mit den geeigneten Maßnahmen reagieren zu können.

 

Ratingen, den 15. Juli 2024

Ahmet Basar Karaca

Dirk Otmar

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

CONNECT CHEMICALS GMBH, RATINGEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.218.069,03 1.441.507,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.077.140,27 1.308.951,92
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.077.140,27 1.308.951,92
II. Sachanlagen 140.762,76 132.389,99
1. technische Anlagen und Maschinen 1.680,01 8,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.082,75 132.381,99
III. Finanzanlagen 166,00 166,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 166,00 166,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 25.469.522,42 31.407.459,68
I. Vorräte 10.735.320,07 20.291.085,09
1. fertige Erzeugnisse und Waren 10.735.320,07 20.291.085,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.005.115,82 10.476.465,03
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.753.239,31 7.330.477,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.939.947,26 2.762.519,71
3. sonstige Vermögensgegenstände 311.929,25 383.468,29
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.729.086,53 639.909,56
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 300.345,03 343.141,73
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 407.700,00 390.500,00
27.395.636,48 33.582.609,32

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 21.067.673,38 17.771.121,67
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.258,38 2.258,38
III. Gewinnvortrag 16.768.863,29 12.201.446,12
IV. Jahresüberschuss 3.296.551,71 4.567.417,17
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.179.495,41 4.180.735,59
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.501.956,22 1.431.580,96
2. Steuerrückstellungen 1.140.369,19 2.045.374,63
3. sonstige Rückstellungen 537.170,00 703.780,00
C. VERBINDLICHKEITEN 3.148.467,69 11.630.752,06
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 7.404.187,51
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.872.275,73 2.781.469,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 104.771,12 149.184,52
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.171.420,84 1.295.910,09
- davon aus Steuern: EUR 76.675,56 (Vorjahr: EUR 148.144,14)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
27.395.636,48 33.582.609,32

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 70.648.720,19 100.720.778,72
2. sonstige betriebliche Erträge 579.996,70 582.372,28
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 359.545,04 (Vorjahr: EUR 431.277,72)
3. Materialaufwand -54.693.442,76 -82.340.616,94
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -53.784.952,54 -81.639.891,61
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -908.490,22 -700.725,33
4. Personalaufwand -4.028.085,41 -4.110.063,81
a) Löhne und Gehälter -3.453.503,95 -3.466.985,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -574.581,46 -643.078,47
- davon für Altersversorgung: EUR 123.476,06 (Vorjahr: EUR 228.548,00)
5. Abschreibungen -367.695,77 -407.129,09
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -7.144.332,41 -6.754.406,30
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 430.097,04 (Vorjahr: EUR 745.225,54)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 212.098,99 143.150,44
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 177.373,64 (Vorjahr: EUR 142.936,93)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -497.256,65 -564.098,50
- Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 48.173,00 (Vorjahr: EUR 45.535,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.410.790,17 -2.699.290,63
a) latente Steuern 17.200,00 39.300,00
b) Körperschaftsteuer -685.828,00 -1.095.150,00
c) Solidaritätszuschlag -37.720,00 -60.233,25
d) Gewerbesteuer -652.552,00 -1.038.336,00
e) Steuernachzahlungen für Vorjahre -51.890,17 -544.871,38
10. Ergebnis nach Steuern 3.299.212,71 4.570.696,17
11. sonstige Steuern -2.661,00 -3.279,00
12. Jahresüberschuss 3.296.551,71 4.567.417,17

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Connect Chemicals GmbH, Ratingen

A. Allgemeines

Die Connect Chemicals GmbH, Ratingen, (eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf, unter HRB 44024) ist eine Kapitalgesellschaft, die die Vorschriften der §§ 264 ff. zu beachten hat.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach handelsrechtlichen Grundsätzen erstellt. Die für alle Kaufleute geltenden Vorschriften (§§ 242ff. HGB) und die für Kapitalgesellschaften ergänzenden Bestimmungen (§§ 264ff. HGB) sowie dieVorschriften des GmbHG wurden beachtet.

Die Bilanzsumme und die Umsatzerlöse überschreiten seit 2018 die Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft gilt damit als große Kapitalgesellschaft.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen orientieren sich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter, welche bei den immateriellen Vermögenswerten zwischen 3 und 10 Jahren und bei den Sachanlagen zwischen 3 und 13 Jahren liegen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr derAnschaffung voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder in begründeten Einzelfällen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Wegfall der Gründefür die außerplanmäßigen Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte wurden mit den Waren-Einstandspreisen einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Ausfallrisiken wurden angemessen berücksichtigt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Geldbestände inausländischer Währung wurden zum Stichtagskurs umgerechnet.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für vorausgezahlte Kosten die wirtschaftlichauf die Folgejahre entfallen gebildet.

Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten sowie für alle erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und sind ausreichend bemessen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Zur Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde im Geschäftsjahr die Methode zur Bewertung der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen (§ 253 Abs. 1 HGB) angewendet. Die Bewertung erfolgte nach dem Anwartschaftsdeckungsverfahren (Teilwertverfahren).

Die zugrunde gelegten Annahmen der Berechnung sind ein Rententrend von 2,0%, bei keinem Gehaltstrend und keiner Fluktuation. Die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck wurden berücksichtigt. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB wurde als Diskontierungssatz der von der deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre angewendet. Dieser beträgt1,82% (2022: 1,78%). Die zur Finanzierung der Pensionsverpflichtungen abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 1.232 (2022: TEUR1.141) werden nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit der gebildeten Pensionsrückstellung vonTEUR 2.734 (2022: TEUR 2.573) verrechnet.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die bis zum 31. Dezember erhaltenen Aufträge für das Geschäftsjahr 2023, die in US Dollar und in chinesische Renminbi fakturiert werden, wurden Devisentermingeschäfte geschlossen. Gleichzeitig werden im Zusammenhang mit dem Einkauf von Rohmaterialien auf Fremdwährungsbasis zur Absicherung entsprechende Devisentermingeschäfte über den Kauf von Fremdwährungen getroffen. Bei den geschlossenen Devisentermingeschäften handelt es sich um Micro-Hedging. Dabei wird jeder Auftrag (=Grundgeschäft) durch ein Sicherungsgeschäft abgesichert. Fremdwährungsbeträge zu einem vorher fest vereinbarten Wechselkurs gekauft bzw.verkauft. Das letzte zum 31. Dezember 2023 geschlossene Devisentermingeschäft endet am 09. August 2024.

Die Sicherungsgeschäfte umfassen alle in Fremdwährung abgeschlossenen Aufträge. Die Absicherung erfolgt dabei nach der 1:1-Sicherungsbeziehung. Eine Übersicherung der Grundgeschäfte ist damit ausgeschlossen.

Zum Bilanzstichtag sind Fremdwährungspositionen wie folgt abgesichert:

Grundgeschäft/ Sicherungsinstrument abgesichertes Risiko Höhe des abgesicherten Risikos
TEUR
Marktwert der Sicherungsgeschäfte
TEUR
Ermittlungsmethode
Fremdwärhungsforderung/ Gremdwährungsverbindlichkeiten critical term match Methode
Devisentermingeschäft US-Dollar Währungsrisiko 6.425 -113
Devisentermingeschäft CNY Währungsrisiko 632 -8

Im August 2022 wurde zur Absicherung bestehender und zukünftiger Zinsrisiken ein Zinsbegrenzungsgeschäft in Form einer Höchstsatzvereinbarung (Cap) über einen Bezugsbetrag von TEUR 8.500 abgeschlossen. Es handelt sich hierbei um ein Derivat, für das kein passendes Grundgeschäft abgeschlossen wurde und insofern auch die Bildung von Bewertungseinheiten nicht möglich ist. Der Marktwert zum 31. Dezember 2023 ist mit TEUR 104 positiv.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.218 (2022: TEUR 1.442) betreffen im Wesentlichen immaterielle Vermögensgegenstände von 1.077 (2022: TEUR 1.309). Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Vorräte von TEUR 10.735 (2022: TEUR 20.291) sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 9.556 insbesondere bedingt durch niedrige Einkaufspreise gesunken.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen einen Wert von TEUR 7.753 (2022: TEUR 7.330) aus und haben sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich erhöht. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 3.940 (2022: TEUR 2.763) haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.177 erhöht; TEUR3.823 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungenweisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 117 (2022: TEUR 17) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. TEUR 3.823 (2022: TEUR 2.746) entfallen auf Forderungen gegen Gesellschafter.

Die sonstigen Vermögensgegenstände weisen einen Wert in Höhe von TEUR 312 (2022:TEUR 383) aus und enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche.

Die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 2.729 (2022: TEUR 640).

Der Rechnungsabgrenzungsposten beträgt TEUR 300 (2022: TEUR 343).

Aktive latente Steuern wurden bei einem Steuersatz von 30% in Höhe von TEUR 408 (2022: TEUR 390) gebildet. Die berücksichtigten Differenzen beruhen auf Bewertungsabweichungen zwischen Handels- und Steuerrecht für Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.359 (2022: TEUR 1.302). Der Ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag i.S.d. §268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf TEUR 408 (2022: TEUR 390).

Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 21.068 (2022: TEUR 17.771) enthält insbesonderedas Stammkapital in Höhe von TEUR 1.000, den Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 16.769 (2022: TEUR 12.201) sowie das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 3.297 (2022: TEUR 4.567)

Der Ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischendem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren beträgt TEUR 39 (2022: TEUR 190).

Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.502 (2022: TEUR 1.432). Weiterhin wurden Steuerrückstellungen sowie sonstige Rückstellungen insbesondere für Bonus, Urlaub, Versicherungsaufwendungen und Jahresabschlusskosten gebildet.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.872 (2022:TEUR 2.781) bestehen gegenüber diversen Kreditoren. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Von den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 105 (2022:TEUR 149) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten für Steuern in Höhe von TEUR 77 (2022: TEUR 148).

Die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 3.148 (2022: TEUR 11.631) und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer längeren Restlaufzeit waren nicht angezeigt.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Über die sich aus der Bilanz ergebenden finanziellen Verpflichtungen hinaus bestehen solche aus

Leasingverträgen TEUR 192
Mietverpflichtungen TEUR 166

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurszum Zeitpunkt der Erstverbuchung (Devisenkassamittelkurs) erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehungder Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betragen TEUR 70.649 (2022: TEUR 100.721). Diese entfallen insbesondere mit TEUR 34.331 auf Deutschland, mit TEUR 32.544 auf Europa und mit TEUR 2.398 auf Asien. Die wesentlichen Absatzgebiete im europäischen Ausland sind Frankreich (TEUR 13.878), Schweiz (TEUR 5.820), die Niederlande (TEUR 4.502) sowie Spanien (TEUR 3.125).

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im wesentlichen Kursgewinne in Höhe von TEUR 258 (2022: TEUR 529) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 61 (2022: TEUR 10). Weiterhin werden hier TEUR 253 (2022: TEUR 44) periodenfremde Erträge ausgewiesen. TEUR 250 hiervon entfallen auf Kostenbelastungen für die Jahre 2016 bis 2020 an die Gesellschafterin.

Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 54.693 (2022: TEUR 82.341) beinhaltet Aufwendungen für Waren und Aufwendungen für bezogene Leistungen.

Der Personalaufwand von TEUR 4.028 (2022: TEUR 4.110) beinhaltet mit TEUR 575(2022: TEUR 643) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Abschreibungen betragen TEUR 368 (2022: TEUR 407).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit TEUR 7.144 (2022: TEUR 6.754) beinhalten im Wesentlichen Vertriebsaufwendungen in Höhe von TEUR 3.788 (2022:TEUR 3.613), Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.859 (2022: TEUR 1.588), Betriebsaufwendungen in Höhe von TEUR 743 (2022: 544) und Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von TEUR 403 (2022: TEUR 742).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten solche aus Gewerbe- und Körperschaftsteuer von TEUR 1.428 (2022 TEUR 2.738) und Erträge aus latenten Steuernin Höhe von TEUR 17 (2022: TEUR 39).

F. Weitere Angaben

Zu Geschäftsführern waren im laufenden Jahr bestellt:

Herr Dirk Otmar, Kaufmann, Duisburg

Herr Ahmet-Basar Karaca, Dipl.-Ökonom, Wuppertal

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a und 9b HGB unterbleiben unter Bezugnahme auf § 286Abs. 4 HGB.

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer ist von 33 auf 40 gestiegen. Hierbei handelt es sich um angestellte Arbeitnehmer.

Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Connect Chemicals Holding GmbH, Ratingen, integriert. Diese stellt den Konzernabschluss fürden größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Die Veröffentlichung des Jahresabschlusses erfolgt im Bundesanzeiger.

Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn bestehend aus dem Gewinnvortrag von TEUR 16.769 und dem Jahresergebnis in Höhe von TEUR 3.297 auf neue Rechnung vorzutragen.

Das Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB beläuft sich auf TEUR 16 und entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüferleistungen.

 

Ratingen, den 11. Juli 2024

Ahmet Basar Karaca

Dirk Otmar

Der Jahresabschluss wurde am 18. Oktober 2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.786.095,72 104.880,11 0,00 3.890.975,83
3.786.095,72 104.880,11 0,00 3.890.975,83
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 112.322,48 1.675,11 0,00 113.997,59
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 522.999,98 37.701,67 0,00 560.701,65
635.322,46 39.376,78 0,00 674.699,24
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 166,00 0,00 0,00 166,00
166,00 0,00 0,00 166,00
4.421.584,18 144.256,89 0,00 4.565.841,07
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.477.143,80 336.691,76 0,00 2.813.835,56
2.477.143,80 336.691,76 0,00 2.813.835,56
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 112.314,48 3,10 0,00 112.317,58
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 390.617,99 31.000,91 0,00 421.618,90
502.932,47 31.004,01 0,00 533.936,48
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.980.076,27 367.695,77 0,00 3.347.772,04
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.077.140,27 1.308.951,92
1.077.140,27 1.308.951,92
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.680,01 8,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.082,75 132.381,99
140.762,76 132.389,99
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 166,00 166,00
166,00 166,00
1.218.069,03 1.441.507,91

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Connect Chemicals GmbH, Ratingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Connect Chemicals GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Connect Chemicals GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wuppertal, den 15. Juli 2024

HLB TREUMERKUR GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Dipl.-Ök. Burkhard Berg, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Oec. Andreas F. Wildoer, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

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Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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