AB Gebrüder Heinz GmbHLiquidiert

59269 Beckum, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 8470
Vorher
Albert Bursch Medizintechnik Vertriebs GmbH
Eingetragen
9.2.1981
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Gegenstand
1. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit chirugischen und zahnärztlichen Instrumenten sowie ärztlichen Einrichtungsgegenständen aller Art. 2. Die Gesellschaft ist berechtigt, Geschäfte jeder Art durchzuführen, die dem oben genannten Geschäftszweck unmittelbar oder mittelbar dienen oder diesen ergänzen. 3. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen jeder Rechtsform beteiligen. Sie kann auch Zweigniederlassungen im Inund Ausland errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Volker Heinz
seit 4.10.2019
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

95.09% identifiziert5.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
52.61%
42.48%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Albert Bursch Medizintechnik Vertriebs GmbH
5.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

40.502 €
52.61%
32.648 €
42.48%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AB Gebrüder Heinz GmbH (vormals: Albert Bursch Medizintechnik Vertriebs GmbH)

Beckum (vormals: Ahlen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2014 bis zum 30.09.2015

Lagebericht per 30.09.2015

I. Wirtschaftliches Umfeld

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem soliden Aufschwung.

Die Verunsicherung um die Wirtschaftsentwicklung in China sowie in anderen Rohstoffproduzierenden Schwellenländern hat die Risiken wieder stärker in den Blick treten lassen. Das wirtschaftliche Umfeld ist schwieriger geworden.

Die Industrieproduktion ist moderat aufwärtsgerichtet. Im Bausektor gibt es nach dem schwachen Frühjahr Anzeichen einer Belebung.

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv, jedoch mit etwas geringerer Dynamik (Pressemitteilung BMWi 10.09.2015).

In der deutschen Gesundheitswirtschaft stehen die Zeichen auf Wachstum. Die Gesundheitswirtschaft nahm im Frühsommer 2015 weiter Fahrt auf und blickt nach zwischenzeitlich etwas vorsichtigeren Erwartungen vom Jahresbeginn nun wieder optimistischer in die Zukunft, so die Konjunkturumfrage der DIHK vom Frühsommer 2015.

Der Gesundheitssektor ist weiterhin ein Wachstumsmarkt, mit folgenden Wachstumsfaktoren:

- Zunehmender Bedarf medizinischer Behandlung

- Steigende Nachfrage nach innovativen Produkten

- Medizinischer Fortschritt

- Zunehmendes Gesundheitsbewusstsein, das zu einem steigenden Bedarf an Gesundheitsleistungen- und Einrichtungen führt

Dieses Wachstum zu finanzieren ist die Herausforderung für die Zukunft. Die Finanzlage vieler Krankenhäuser ist sehr angespannt. In diesem Umfeld wachsen private Trägerschaften überdurchschnittlich. Des Weiteren profilieren überregionale Einkaufsgemeinschaften. Dies gilt nicht nur für Krankenhäuser, sondern in gleichen Maß für Nidergelassene Ärzte.

II. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens in 2014/2015

Die AB Gebrüder Heinz GmbH (vormals: Albert Busch Medizintechnik-Vertriebs-GmbH) ist primär im klinischen Bereich tätig. Der Klinikbereich des Gesundheitswesens ist im Allgemeinen von Konjunkturzyklen relativ unabhängig, nicht jedoch von gesundheitspolitischen Gegebenheiten.

Die AB Gebrüder Heinz GmbH ist durch Eigenkapital und Gesellschafterdarlehn solide finanziert und benötigt für das operative Geschäft keine Bankkredite. Alle Zahlungen erfolgen unter Ausnutzung der Skontierung.

Die Bilanzsumme zum 30.09.2015 hat sich zum 30.09.2015 um 1.200 TEUR = 23,6 % erhöht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der vorfällig gezahlten ersten Kaufpreisrate aus der Veräußerung des Geschäftsbetriebs.

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist nach wie vor ausgeglichen. Das langfristig gebundene Sachanlage- und Finanzanlagevermögen ist in vollem Umfang durch Eigenkapital finanziert. Mit einer Eigenkapitalquote bei gestiegener Bilanzsumme von 41,0 % im Vergleich zu 49,1 % im Vorjahr ist das Unternehmen nach wie vor solide aufgestellt.

Die Liquidität im kurzfristigen Bereich hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 249 TEUR erhöht.

Nach erfolgten Umzug und Zusammenlegung der verschiedenen Betriebsstellen sowie eine weitere Anpassung der EDV konnte durch Optimierungen das Rohergebnis des Berichtsjahres auf 3.488 TEUR gesteigert werden, was einer Erhöhung von 505 TEUR entspricht.

Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 48 TEUR auf 2.550 TEUR gestiegen. Die Relation zum Umsatz betrug 17,4 % gegenüber 19,6 % im Vorjahr.

Insgesamt ergibt sich ein nach betriebswirtschaftlichen Kriterien gegliedertes Betriebsergebnis von 100 TEUR (Vorjahr: ./. 383 TEUR). Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung von 483 TEUR.

Das Finanzergebnis lag mit ./. 9 TEUR um 25 TEUR über dem des Vorjahres. Unter Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses von ./. 20 TEUR (Vorjahr: + 2 TEUR) und nach Berücksichtigung der Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 83 TEUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag ./. 357 TEUR).

Der Cash-Flow it um 466 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

III. Risikomanagement

Zur Risikoprävention setzt das Unternehmen auf ein ausgebautes Risikomanagementsystem zur konsequenten Überwachung der Geschäftsrisiken.

Als Unternehmen zum Vertrieb von medizinischen Instrumenten und ärztlichen Einrichtungsgegenständen ist die Gesellschaft mit den spezifischen Risiken der Branche konfrontiert. Zu diesen gehören insbesondere kunden- und branchenbezogene Nachfragerückgänge, Ausfallrisiken bei Kunden, Liquiditätsrisiken, Personalrisiken und EDV-Sicherheit.

Diese Faktoren werden in die strategischen Überlegungen und Planungen einbezogen, um die sich möglicherweise ergebenden Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, so gut wie möglich zu begegnen.

Die bestehenden Verfahren, Regelungen, das Berichtswesen und die sonstigen Anweisungen sind geeignet, die Geschäftsführung über die Entwicklung und die Bewältigung der Risiken zeitnah und sachgerecht in Kenntnis zu setzen.

Zur Absicherung von Ausfallrisiken wird ein striktes Forderungsmanagement betrieben.

Die Liquiditätssicherung ist im Wesentlichen durch hohes Eigenkapital und ausreichende Gesellschafterdarlehen gewährleistet.

IV. Nachtragsbericht

Mit Wirkung zum 01.Oktober 2015 wurde der gesamte operative Geschäftsbetrieb sowie die Beteiligung an der AMEFA Großhandels GmbH veräußert. Die Gesellschaft ist somit nicht mehr operativ tätig.

V. Ausblick

Aus Altersgründen wurde mit Wirkung zum 01. Oktober 2015 der gesamte operative Geschäftsbetrieb veräußert. Die AB Gebrüder Heinz GmbH ist nicht mehr operativ tätig.

Der operative Geschäftsbetrieb wird nun durch die Erwerberin, die Bursch Medizintechnik GmbH, fortgesetzt. Die Geschäftsführung liegt in neuen Händen.

Die Bursch Medizintechnik GmbH gehört zur Firmengruppe der Seidel medipool GmbH, München, die wie die AB Gebrüder Heinz GmbH inhabergeführt ist und für Fachkompetenz im medizinischen Markt steht.

Die Übernahme dient der Sicherung, Bündelung und dem Ausbau der Leistungsfähigkeit im Bereich der Investitionsgüter und medizintechnischer Geräte, Instrumentarien und Dienstleistungen an den jeweiligen Standorten.

Die Geschäfte werden seit dem 01. Oktober 2015 unter der Firmierung Bursch Medizintechnik GmbH von Ahlen aus weiter geführt und ausgebaut.

Die AB Gebrüder Heinz GmbH ist in der Zukunft nur noch vermögensverwaltend tätig.

 

Ahlen, 14. Januar 2016

AB Gebrüder Heinz GmbH (vormals: Albert Bursch Medizintechnik Vertriebs GmbH)

Volker Heinz

Bilanz per 30.09.2015

AB Gebrüder Heinz GmbH

AKTIVA

2015
[EUR]
2014
[TEUR]
A. Anlagevermögen 464.161,10 583
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 102.695,00 136
1. EDV-Software 102.695,00 136
II. Sachanlagen 196.787,00 299
1. Fuhrpark 137.531,00 217
2. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 59.256,00 82
III. Finanzanlagen 164.679,10 148
1. Beteiligungen 164.679,10 148
B. Umlaufvermögen 5.802.690,60 4.480
I. Vorräte 725.682,85 563
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.581.064,97 2.077
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.495.942,78 1.840
C. aktive Rechnungsabgrenzungsposten 17.191,50 21
SUMME AKTIVA 6.284.043,20 5.084

PASSIVA

   
  2015
[EUR]
2014
[TEUR]
A. Eigenkapital 2.578.632,73 2.496
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 77.000,00 77
II. Eigene Anteile -3.850,00 -4
III. Kapitalrücklage 460.162,69 460
IV. Gewinn- /Verlustvortrag 1.962.438,09 2.319
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag (Bilanz) 82.881,95 -356
B. Rückstellungen 954.264,02 872
C. Verbindlichkeiten 2.751.146,45 1.716
SUMME PASSIVA 6.284.043,20 5.084

Gewinn- und Verlustrechnung per 30.09.2015

AB Gebrüder Heinz GmbH

2015
[EUR]
2014
[TEUR]
1. Rohergebnis 3.488.478,73 2.983
2. Personalaufwand -2.550.128,16 -2.502
a) Löhne und Gehälter -2.087.801,75 -2.048
b) Soziale Abgaben und Aufw. f. Altersversorgung und f. Unterstützung -462.326,41 -454
3. Abschreibungen -117.826,28 -140
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -730.391,01 -711
5. Erträge aus Beteiligungen 57.320,00 39
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.521,24 8
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -72.180,35 -81
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 80.794,17 -404
9. Außerordentliche Aufwendungen -9.973,00 -10
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 12.060,78 57
11. Sonstige Steuern 0,00 0
21. Jahresüberschuß / Jahresfehlbetrag 82.881,95 -357

Entwicklung des Anlagevermögens per 30.09.2015

AB Gebrüder Heinz GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
ANLAGEVERMÖGEN Stand Anfang der Periode Zugänge Abgänge Umbuchungen/Umgliederungen Stand Ende der Periode
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 399.936,95 649,00 0,00 0,00 400.585,95
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 399.936,95 649,00 0,00 0,00 400.585,95
II. Sachanlagen          
1. Fuhrpark 502.979,94 0,00 133.682,13 0,00 369.297,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 194.505,01 3.300,28 23.279,44 0,00 174.525,85
Summe Sachanlagen 697.484,95 3.300,28 156.961,57 0,00 543.823,66
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 148.359,10 57.320,00 41.000,00 0,00 164.679,10
Summe Finanzanlagen 148.359,10 57.320,00 41.000,00 0,00 164.679,10
Gesamtsumme 1.245.781,00 61.269,28 197.961,57 0,00 1.109.088,71
Kumulierte Abschreibungen
ANLAGEVERMÖGEN Stand Anfang der Periode Zugänge Abgänge Stand Ende der Periode
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 264.283,95 33.607,00 0,00 297.890,95
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 264.283,95 33.607,00 0,00 297.890,95
II. Sachanlagen        
1. Fuhrpark 285.097,94 58.632,50 111.963,63 231.766,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 112.960,51 25.586,78 23.277,44 115.269,85
Summe Sachanlagen 398.058,45 84.219,28 135.241,07 347.036,66
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 662.342,40 117.826,28 135.241,07 644.927,61
Buchwerte
ANLAGEVERMÖGEN Stand Aktuelles Jahr Stand Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 102.695,00 135.653,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 102.695,00 135.653,00
II. Sachanlagen    
1. Fuhrpark 137.531,00 217.882,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 59.256,00 81.544,50
Summe Sachanlagen 196.787,00 299.426,50
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 164.679,10 148.359,10
Summe Finanzanlagen 164.679,10 148.359,10
Gesamtsumme 464.161,10 583.438,60

Anhang per 30.09.2015

1. Grundlagen der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss zum 30. September 2015 ist nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs-kosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen.

Für bewegliche, selbständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von über 150,00 EUR bis zu 1.000,00 EUR wurde ein Sammelposten gebildet, der im Jahr des Zugangs und in den vier folgenden Jahren mit jeweils 20 % abgeschrieben wird.

Die Vorräte sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Waren sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Abwertungen für Bestandrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden in ausreichendem Umfang vorgenommen.

Bei den zum Nominalwert angesetzten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind erkennbare Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko durch aktivisch abgesetzte Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Ansatz des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte ebenfalls zum Nennwert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden zeitanteilig ermittelt.

Die Pensionsverpflichtungen wurden zum Barwert nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 4,12 % ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck verwendet.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschriften des BilMoG zum 01. Oktober 2010 hatte sich ein verteilungsfähiger Zuführungsbedarf gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von 149.586,00 EUR ergeben.

Dieser Betrag wurde in 2014/2015 in Höhe von 1/15 (= 9.973,00 EUR) zugeführt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag beträgt 99.721,00 EUR.

Die sonstigen Rückstellungen decken alle ungewissen Verbindlichkeiten und tragen den im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken Rechnung. Sie werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Anlageposten ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenpiegel.

In den sonstigen Vermögensgegenständen und in den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Beträge in Höhe von 290 TEUR (Lieferantenboni) enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstanden sind.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Personalrückstellungen (80 TEUR) und andere (202 TEUR).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch handelsübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie für die sonstigen Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten bestellt.

In den Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren enthalten.

Nennenswerte nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 a HGB bestehen in Form eines langfristigen Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrages mit der Albert Bursch GmbH & Co. KG, Ahlen, längerfristigen Mietverträgen aus der Anmietung von Geschäftsgebäuden und einem Leasingvertrag. Der hieraus zu erwartende Aufwand für das Folgejahr beträgt rd. 141 TEUR.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Handelserlöse aus dem Verkauf von medizintechnischen Geräten und Artikeln.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Posten in Höhe von 34 TEUR enthalten.

5. Sonstige Angaben

Es wurden in 2014/2015 durchschnittlich 46 Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Volker Heinz, Beckum.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2014/2015 von 82.881,95 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ahlen, 14. Januar 2016

AB Gebrüder Heinz GmbH
(vormals: Albert Bursch Medizintechnik Vertriebs GmbH)

Volker Heinz

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers per 30.09.2015

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AB Gebrüder Heinz GmbH (vormals: Albert Bursch Medizintechnik Vertriebs GmbH) für das Geschäftsjahr vom 01.10.2014 bis 30.09.2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschluss-prüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Münster, 14. Januar 2016

Weber & Richter GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

B. Baumeister, Wirtschaftsprüfer

T. Liesenkötter, Wirtschaftsprüfer

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